Faszinierende Blockflötenwerke sorgen für ungetrübte Begeisterung

© Elisa Meyer

Das Boreas-Quartett Bremen sorgt mit faszinierenden Blockflötenwerken aus Vergangenheit und Gegenwart für ungetrübte Begeisterung

Boreas-Quartett Bremen
„Il Flauto Magico“

Werke von Tarquinio Merula, Johann Sebastian Bach, Fulvio Caldini, Diomedes Cato, Alessandro Poglietti, Sören Sieg, William Byrd, Thomas Tallis und Piet Swerts

Sendesaal Bremen, 16. Mai 2026

von Dr. Gerd Klingeberg

In allen vier Ecken des Bremer Sendesaals tiriliert es hell und frohgemut. Die Flötistinnen des international erfahrenen Boreas-Quartetts Bremen bewegen sich langsam in Richtung Bühne, um dort Merulas berühmte Canzone mit dem treffenden Titel „La Lusignola“ („Die Nachtigall“) gemeinsam in vogelstimmenartiger Leichtigkeit bis zum Ende vorzutragen.

„Boreas-Quartett Bremen, „Il Flauto Magico“
Sendesaal Bremen, 16. Mai 2026“
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DIE SONNTAG-PRESSE – 17. MAI 2026

Stiffelio © Werner Kmetitsch

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE SONNTAG-PRESSE – 17. MAI 2026

Wien
Frontalangriff auf die Ohren: Verdis Stiffelio am Theater an der Wien
Kahl sind die Wände, nüchtern die wenigen Einrichtungsgegenstände. Auf der Bühne hat sich eine kleine Gemeinde eingefunden. Die Männer tragen schwarze Anzüge und lange Bärte, die Frauen einfache Schürzen. Das lange Haar ist züchtig unter weißen Hauben versteckt. Vasily Barkhatov hat seine neue Inszenierung von Giuseppe Verdis Dramma Lirico Stiffelio am Theater an der Wien zu den Amish verlegt.
bachtrack.com/de

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Göttlich-menschliches Beziehungstralala  gebiert strahlenden Bären am Himmel

CD-Besprechung:

Francesco Cavalli
LA CALISTO
Live Mitschnitt vom Festival d’Aix-en-Provence, Juli 2025

harmonia mundi

Zauber für Calisto, Glück für Astronomen: Göttlich-menschliches Beziehungstralala gebiert strahlenden Bären am Himmel

„Wenn man Monteverdi mit Tizian vergleichen kann, dann kann man in seinem Schüler eine Art Veronese sehen.“  Henry Prunières, 1931

von Dr. Ingobert Waltenberger

Kann ein menschliches Wesen das ewige Leben erlangen? Diese Frage beschäftigt nicht nur Nerds mit oder ohne Milliarden am Konto in der Jetztzeit. Sie war offenbar auch seit jeher von theoretischem, d.h. nicht zuletzt mythisch metaphysischem Interesse. „Francesco Cavalli,  La Calisto – Live Mitschnitt
Festival d’Aix-en-Provence, Juli 2025“
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Covent Garden fasziniert mit Samson et Dalila  

Samson et Dalila © 2026 Mihaela Bodlovic

Grandiose Stimmen – eine Dalila, die den Vergleich mit den besten Mezzosopranistinnen weltweit nicht zu scheuen hat und als kongenialer Partner ein Tenor, der alle Register zwischen Sinnlichkeit und Heroismus perfekt beherrscht. Ein großartiger Chor in diesem Werk, das der Komponist ursprünglich als religiöses Oratorium und nicht als Oper konzipiert hatte. Die Inszenierung allerdings befriedigt nicht vollständig.

Camille Saint-Saëns, Samson et Dalila
Libretto Ferdinand Lemaire

Dirigent   Alexander Soddy

Regie   Richard Jones
Bühne   Hyemi Shin
Kostüme   Nicky Gillibrand

Samson   Seokjong Baek
Dalila   Aigul Akhmetshina
Rabbiner   William Thomas
Abimelech   Ossian Huskinson

Chorleitung   William Spaulding

Orchestra of the Royal Opera House

Royal Opera House Covent Garden, 13. Mai 2026

von Dr. Charles E. Ritterband

Zugegeben – dieses hybride Werk, das in GAZA im 12. Jahrhundert
v. Chr. spielt, oszillierend zwischen religiösem Oratorium, Liebesdrama (hoch erotischen Momenten, die im Handumdrehen in Verrat und Hass kippen) und heroischem Freiheitskampf der versklavten Hebräer à la Nabucco – ist kein Sonntagsspaziergang selbst für einen erfahrenen Regisseur. „Camille Saint-Saëns, Samson et Dalila
Royal Opera House Covent Garden, 13. Mai 2026“
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Zwei Stardirigenten geben sich in Wien die Klinke in die Hand

Goldener Saal, Musikverein Wien © Wolf-Dieter Grabner

Eine arbeitsreiche Zeit beschert uns der (informell bezeichnete) Musiksommer. Da könnte man täglich aus Veranstaltungen mit Spitzenkünstlern wählen. Und an diesem Feiertagswochenende (Christi Himmelfahrt) gaben sich das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und die Wiener Philharmoniker im Wiener Musikverein die Klinke in die Hand. Und bewiesen, dass sie zu Recht als Weltklasseensembles bezeichnet werden.

Robert Schumann: Symphonie Nr. 2 in C-Dur, op. 61
Igor Strawinsky: Der Feuervogel

Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Sir Simon Rattle

Musikverein Wien, 13. Mai 2026, 19.30 Uhr

Joseph Haydn
Symphonie Nr. 102 B-Dur, Hob. I:102
Symphonie Nr. 103 Es-Dur, Hob. I:103 „Mit dem Paukenwirbel“
Symphonie Nr. 104 D-Dur, Hob. I:104 „Salomon“

Wiener Philharmoniker
Riccardo Muti

Musikverein Wien, 14. Mai 2026, 11 Uhr

von Herbert Hiess

Man ist ja schon mehr als verwöhnt, wenn man das Auftreten von zwei solchen Orchestern innerhalb von 16 Stunden als selbstverständlich nimmt. Nicht umsonst bezeichnen manche ausländischen Musikfreunde und – kenner Wien als Paradies der Musik. „Sir Simon Rattle und Riccardo Muti
Musikverein Wien, 13. /14. Mai 2026“
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Klein beleuchtet kurz 73: Wenn der Teodor in die Elphi kommt, dann ist da was los

„Das Publikum konnte sich, nachdem der letzte Ton verklungen war, gar nicht mehr beruhigen – fast wie bei einem Popkonzert gab es Jubelschreie und natürlich standen alle 2100 Leute losgerissen aus ihren Stühlen – irre!“

Utopia mit Vilde Frang und Teodor Currentzis; Foto Patrik Klein

Selbst bei einem Werk wie Alban Bergs Konzert für Violine und Orchester „Dem Andenken eines Engels“ gelingt es Teodor Currentzis mit seinem Orchester Utopia und einem Weltstar an der Geige, Vilde Frang, dem Saal Beifallsstürme zu entlocken, die man hier nur selten erlebt – Man fragt sich immer wieder: Was macht dieser schwarz gekleidete Sonderling als Dirigent da eigentlich und wodurch unterscheidet sich die musikalische Ausdruckskraft von der anderer Top-Dirigenten – der Versuch einer Antwort.

Utopia

Vilde Frang, Violine
Dirigent: Teodor Currentzis

Elbphilharmonie Hamburg, 12. Mai 2026

von Patrik Klein

Wow – hat man den „Titan“ jemals so gehört?!

Currentzis war bereits oft Gast in der Elphi, sei es mit seinem russischen Orchester aus Perm bzw. Sankt Petersburg, mit dem SWR Sinfonie Orchester oder in den letzten Jahren mit dem Festivalorchester à la Bayreuth, das er schlicht Utopia nennt, einem zusammengestellten Projektorchester mit Spitzenmusikern aus ganz Europa. „Klein beleuchtet kurz 73: Wenn der Teodor in die Elphi kommt
Elbphilharmonie, 12. Mai 2026“
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DIE SAMSTAG-PRESSE – 16. MAI 2026

Teodor Currentzis und sein Orchester Utopia – Foto Patrik Klein

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE SAMSTAG-PRESSE – 16. MAI 2026

Hamburg/Elbphilharmonie
Klein beleuchtet kurz 73: Wenn der Teodor in die Elphi kommt, dann ist da was los
Selbst bei einem Werk wie Alban Bergs Konzert für Violine und Orchester „Dem Andenken eines Engels“ gelingt es Teodor Currentzis mit seinem Orchester Utopia und einem Weltstar an der Geige, Vilde Frang, dem Saal Beifallsstürme zu entlocken, die man hier nur selten erlebt – Man fragt sich immer wieder: Was macht dieser schwarz gekleidete Sonderling als Dirigent da eigentlich und wodurch unterscheidet sich die musikalische Ausdruckskraft von der anderer Top-Dirigenten – der Versuch einer Antwort.
Von Patrik Klein
Klassik-begeisert.de

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DIE FREITAG-PRESSE – 15. MAI 2026

Goldener Saal, Musikverein Wien © Wolf-Dieter Grabner

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DIE FREITAG-PRESSE – 15. MAI 2026

Wien/Musikverein
Zwei Stardirigenten geben sich in Wien die Klinke in die Hand
Eine arbeitsreiche Zeit beschert uns der (informell bezeichnete) Musiksommer. Da könnte man täglich aus Veranstaltungen mit Spitzenkünstlern wählen. Und an diesem Feiertagswochenende (Christi Himmelfahrt) gaben sich das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und die Wiener Philharmoniker im Wiener Musikverein die Klinke in die Hand. Und bewiesen, dass sie zu Recht als Weltklasseensembles bezeichnet werden.
Von Herbert Hiess
Klassik-begeistert.de

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Komponist, Spitzensportler, Revoluzzer: Der Chevalier lebt und taugt bis heute als Vorbild!

CD/Blu-ray Besprechung:

CHEVALIER DE SAINT-GEORGE
„PORTRAIT“

THÉOTIME LANGLOIS DE SWARTE
und das Orchestre de l’Opéra Royal

Château de Versailles Spectacles

von Dr. Ingobert Waltenberger 

Joseph Bologne de Saint-George war der bedeutendste schwarze Komponist seiner Zeit. Und nicht nur das. Er führte ein alle sozialen Barrieren sprengendes pittoreskes Abenteurerleben mit Degen und Geige, Dirigierstab und in Offiziersuniform. Heute wäre er mit seinen spektakulären sportlichen, künstlerischen und militärischen Erfolgen, als Kämpfer gegen Rassendiskriminierung und Verfechter der Werte der Aufklärung zumindest ein social media Superstar mit Millionen Followern. „Chevalier de Saint-George, „Portrait“
klassik-begeistert.de, 14. Mai 2026“
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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 14. MAI 2026

Zuger Sinfonietta © Patrick Hürlimann

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE DONNERSTAG-PRESSE – 14. MAI 2026

Zug/Theater Casino
Zug in der Schweiz sendet musikalische Grüße aus Wien
Auf dem Podium wie im Saal war die Stimmung begeistert; das ambitionierte Programm der Zuger Sinfonietta verdient überregionale Beachtung. Auf in die Schweiz!
Von Julian Führer
Klassik-begeistert.de

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