Die begnadeten Geschichtenerzähler Konstantin Krimmel und Doriana Tchakarova im Hauskonzert

Foto: Maren Ulrich

von Lorenz Kerscher

Viele Gesangsstudenten melden sich nach dem Bachelorabschluss zu Wettbewerben an und sind glücklich, wenn sie durch eine Finalteilnahme oder gar einen Preis auf sich aufmerksam machen können. Wenn jedoch ein Nachwuchskünstler binnen Jahresfrist gleich neun Preise und diverse Sonderpreise von bedeutenden, überwiegend internationalen Wettbewerben nach Hause bringt, übersteigt das bei weitem die Erwartungen. Doch bei dem 1993 in Ulm geborenen Bariton Konstantin Krimmel ist genau das eingetreten. Dass seine versierte Korrepetitorin und Dozentin in Liedgestaltung, die Bulgarin Doriana Tchakarova, ihm nicht nur einen guten Weg wies, sondern darüberhinaus eine künstlerische Partnerschaft aufbaute, kann als zusätzlicher Erfolgsfaktor verbucht werden. „Konstantin Krimmel und Doriana Tchakarova im Hauskonzert“ weiterlesen

„In 150 Jahren wird niemand mehr wissen, wer Dieter Bohlen oder Moritz Eggert war, aber man wird sich an das Trautonium erinnern und es feiern“

Foto: Alessandra Schellnegger

Interview am Donnerstag 15: Der Trautoniumspieler Peter Pichler

Peter Pichlers musikalische Wurzeln liegen in der Punkszene. Im Laufe der 1990er Jahre kam er in Kontakt zu einem Instrument namens Trautonium. Dieser Kontakt ist für Peter Pichlers weitere musikalische Entwicklung prägend.

Viele von Ihnen werden von diesem Instrument vielleicht noch nie gehört haben, viele von Ihnen haben es jedoch sehr wahrscheinlich schon einmal gehört: sämtlicher Sound Alfred Hitchcocks „Die Vögel“ wurde mit dem Trautonium produziert.

von Frank Heublein

Was bedeutet Ihnen Musik?

Das ist natürlich eine hochphilosophische Frage und auf viele Arten beantwortbar … Kurz gesagt: Musik sollte die Möglichkeit bieten, Grenzen zu sprengen und eine weltweite, überirdische, friedliche Form der Kommunikation zwischen den Völkern herstellen. Eine musikalische Sprache zum Guten. Bei mir persönlich wurde die Bedeutung der Musik durch meinen familiären Hintergrund geprägt. Als viertes Kind einer Pension- und Wirtsfamilie war mein Leben vorbestimmt. Musik half mir auszubrechen, mich zu verstecken, mich zu finden an einem geheimen Ort, ohne jegliche Art gesellschaftlicher Beeinflussung. „Interview am Donnerstag 15: Peter Pichler, Trautoniumspieler“ weiterlesen