Ensemble © SF/Monika Rittershaus
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE FREITAG-PRESSE – 29. MAI 2026
Salzburg/Pfingstfestspiele
Salzburgs „Il viaggio a Reims“ amüsiert mich köstlich
Die Party endet in Salzburg nicht auf der Bühne. Sie erfasst das gesamte Haus. Alle Stimmen sind mit einer Lockerheit und Elastizität ausgestattet, die die extremen musikalischen Wendungen Rossinis Komposition mühelos bewältigen. Der Spielwitz ist groß. Die Sängerinnen und Sänger lassen es aussehen und -hören als wäre es ganz leicht.
Von Frank Heublein
Klassik-begeistert.de
Wien
Die Walküre an der Wiener Staatsoper in Spitzenbesetzung
Ring-Fans brauchen keinen speziellen Grund, um sich Richard Wagners Tetralogie oder auch nur Teile davon live anzusehen. Das Werk steht für sich, und gerade in Wien erlebt man regelmäßig Branchengrößen auf der Bühne und am Pult des Staatsopernorchesters. Zum Ausklang der Saison 2025/26 ist an der Wiener Staatsoper allerdings ein besonderes Schmankerl aufgeboten: mit Pablo Heras-Casado wurde ein neuer Ring-Dirigenten engagiert, und die Top-Stars Michael Spyres, Camilla Nylund und Michael Volle feierten in der aktuellen Walküre ihre Wiener Rollendebüts als Siegmund, Brünnhilde und Wotan. Das Publikum feierte sie alle.
bachtrack.com/de
Wien/Staatsoper
Wiener Staatsoper: Ersan Mondtag ist jetzt in der Champions League – und erlebt ein Desaster (Bezahlartikel)
Bayreuth wartet auf ihn, in Wien inszeniert er Bizets „Perlenfischer“. Ausgerechnet jetzt läuft die Kunst des Opernregisseurs Ersan Mondtag aus dem Ruder. Er muss aufpassen, dass er nicht das gleiche Schicksal erleidet wie ein anderer gefeierter Jungstar.
DieWelt.de
Tiefenbeglückender Ohrentanz, gänzlich tschechisch (Bezahlartikel)
Bekanntes Ungehörtes, unerhört Beliebtes: Das Pavel Haas Quartet im Musikverein, mit einem Abend zum Schwärmen
DiePresse.com
Salzburg
Von Karl X. bis La Ceci: eine Geburtstag-Neuinterpretation von Il viaggio a Reims in Salzburg
Il viaggio a Reims war die erste Oper, die Gioachino Rossini für Paris schrieb; sie war als Festwerk zur Feier der Krönung von König Karl X. von Frankreich im Jahr 1825 konzipiert. Die Handlung ist äußerst seicht: Eine Gruppe angesehener europäischer Gäste versucht, nach Reims zu gelangen, um an der Krönung teilzunehmen, sitzt jedoch im Hotel Il Giglio d’Oro fest, da sie keine Pferde für ihre Kutschen auftreiben können. Diese missliche Lage wird zum Vorwand, um die verschiedenen Nationalitäten, Macken, Eigenarten und romantischen Verwicklungen der Gäste zu feiern. Dabei verspottet Rossini auf sanfte Weise die Figuren und die Belanglosigkeit ihrer Sorgen und stellt sie als eitel, oberflächlich und oft lächerlich dar.
bachtrack.com/de
Italien grüßt Österreich
Am Mittwoch (27.5.) begann das Sinfonieorchester aus Mailand zu Saisonende ein dreitägiges Gastspiel mit Rossini, Liszt und Beethoven im Großen Festspielhaus. Unter Emmanuel Tjeknavorian und mit dem Pianisten Kiron Atom Tellian wurden die Gäste stürmisch willkommen geheißen.
DrehpunktKultur.at
Letztes Mittwochsabo der Salzburger Kulturvereinigung: Zum Abschied gab es Polka (Bezahlartikel)
66 Jahre lang lockte das Mittwochsabo der Kulturvereinigung Musikfreunde ins Große Festspielhaus. Der Termin wandert künftig in den Nachmittag.
SalzburgerNachrichten.at
Linz
„Don Pasquale“: Große Stimmen und große Intrigen „Es ist die perfekte komische Oper“, sagt Matthias Rippert.
Der deutsche Regisseur inszeniert am Linzer Musiktheater „Don Pasquale“, die letzte Opernproduktion dieser Saison. Bei all der Leichtigkeit im Stoff ist die Oper für ihren Belcanto-Stil bekannt – unglaublich schöne, aber schwierigste Gesangspartien.
krone.at
Bruckner Orchester eröffnet Oberösterreichische Stiftskonzerte
Kammer- und Barockmusik in Prunkräumen mehrere Klöster – Auftakt an diesem Wochenende – Internationale Interpreten und prominent besetzte Lesungen
oe24.at
Eisenstadt
Wiener Philharmoniker spielen im Schloss Esterházy auf
Eisenstadt lockt nächstes Jahr mit Klassik-Highlights auf Top-Niveau, die Rico Gulda, Generalintendant der Esterházy Privatstiftungen, nun verriet.
heute.at
Berlin
Eine Stradivari für den Solisten der Philharmoniker: Das teuerste Instrument der Welt wird in Berlin gespielt (Bezahlartikel)
Jahrzehntelang war die MacDonald-Bratsche aus der Öffentlichkeit verschwunden. Nun erwarb ein Förderverein das kostbare Instrument für Amihai Grosz zum Rekordpreis als Leihgabe.
Tagesspiegel.de
München
„Das Klavier ist mein Ding“
Von „The Voice“ zum Profi-Pianisten: Der georgische Pianist Giorgi Gigashvili setzt auf starke Gefühle. Jetzt debütiert er bei den Münchner Philharmonikern.
BR-Klassik.de
Baden-Baden
Interview: Jonathan Tetelman über Strauss, Selbstironie und die Zukunft der Oper
Eine Frau richtet mit fast zeremonieller Genauigkeit jede einzelne Blume in der Lobby her, als hinge die Statik dieses Hauses von der Neigung einer Lilie, vom Winkel einer Rose ab. Überhaupt besitzen solche Hotels in Baden-Baden ihre eigene Zeitrechnung. Hier verläuft Zeit nicht einfach. Sie wird gefaltet, parfümiert, serviert. Ein Gast checkt aus, rollt seinen Koffer über den Marmorboden, irgendwo klirrt Porzellan, an der Bar wird lautlos ein Glas poliert. Menschen gleiten hindurch, gepflegt, zu müde, zu beschäftigt. Alles wirkt bis zur Unwirklichkeit geordnet, als dürfe hier nichts Zufälliges existieren.
wochenblatt-reporter.de
Hamburg
Kent Nagano legt die „Götterdämmerung“auf die Rheingoldwaage
Der Ex-Generalmusikdirektor kehrte mit einer „historisch informierten“„Götterdämmerung“ in die Hamburger Elbphilharmonie zurück. Schon das Einspielen klang etwas anders, denn der Höreindruck passte nicht deckungsgleich zu den Instrumentenmassen. Er war kleinkalibriger, rauer, dezenter und tiefer als die heute gängige Stimmung war es wohl auch. Wagners „Ring des Nibelungen“, ausgerechnet dieser Vier-Opern-brocken, „historisch informiert“, als wäre es irgendeine Antiquität aus dem Frühbarock? Schmaler geschnittene Holzblasinstrumente, Darmsaiten, Vibrato in homöopathischen Mengen, ein weniger starrer Umgang mit den Phrasierungen, den Tempi, der buchstabengenauen Artikulation, mit dem Deklamieren des allerheiligsten Textes?
pressreader.com
Kassel
Engel der Verzweiflung (Bezahlartikel)
Exzentrisches Tableau der Verwüstungen des 20. Jahrhunderts: Die Oper Kassel wagt die erste szenische Aufführung der großen „Deutschen Symphonie“ des Komponisten Hanns Eisler.
SueddeutscheZeitung.de
Mainz
Verdis »Falstaff« ab 13. Juni am Staatstheater Mainz
Mit der großen, lustvollen Opernkomödie Falstaff bringt das Staatstheater Mainz vor der Sommerpause noch einmal fast das gesamte Ensemble auf der Bühne des Großen Hauses zusammen. Verdis letzte Oper erzählt mit reicher Musik und großzügiger Personnage vom rücksichtslosen Lebemann Falstaff, der stets die Befriedigung der eigenen Bedürfnisse über alle gesellschaftlichen Regeln stellt. Um an Geld zu kommen, schickt er gleich an zwei Frauen glühende Liebesschwüre und fliegt prompt auf. Aber ist ihm das Handwerk zu legen?
kulturfreak.de
Hamburg/Elbphilharmonie
Wagner-Experiment: Nagano legt die „Götterdämmerung“ auf die Rheingold-Waage. Zurück zum Ring
Hamburg. Ex-Generalmusikdirektor Kent Nagano kehrte mit einer „historisch informierten“ „Götterdämmerung“ in die Hamburger Elbphilharmonie zurück.
HamburgerAbendblatt.de
Auf den Punkt 93: Der Ton macht die Musik
Sie lesen meine Kolumne. Das freut und ehrt mich und zeigt zugleich, dass Sie Selbstreflexion betreiben. Uns verbindet die Liebe zur Musik, doch neulich ist Ihnen die Hutschnur geplatzt. Nach der Lektüre von „Auf den Punkt 84: Teamgeist-Downsides in der Elbphilharmonie“ haben Sie meinem Herausgeber mitgeteilt, dass Ihnen der Tonfall meiner Glosse übel aufgestoßen ist. Weil Andreas Schmidt, der Herausgeber von klassik-begeistert, es mit dem Quellenschutz ernst nimmt und mir aus diesem Grund Ihren Namen nicht offenlegt, schreibe ich Ihnen auf diesem Wege.
von Jörn Schmidt
Klassik-begeistert.de
Paris
Die Pariser Oper verkauft Ende Mai mehr als 5.000 Bühnenkostüme.
Es ist ein seltener Verkauf, der Bühnen- und Stoffliebhaber begeistern dürfte. Vom 29. bis 31. Mai 2026 bietet die Opéra National de Paris mehr als 5.000 Kostüme und Accessoires aus ihren lyrischen und choreografischen Produktionen im Rahmen einer außergewöhnlichen Verkaufsaktion im Opéra Bastille an – Anmeldungen waren am Donnerstag, den 21. Mai 2026 möglich.
sortiraparis.com
Links zu englischsprachigen Artikeln
Wien
Wiener Staatsoper 2025-26 Review: Les Pêcheurs de perles
operawire.com
Berlin
Komische Oper Berlin 2025-26 Review: Orlando
operawire.com
Mailand
Fury at La Scala as Netrebko is stuck in traffic
Audience members are reporting that Anna Netrebko failed to show up for the latest performance of Verdi’s Nabucco.
slippedisc.com
Neapel
Willy Decker’s classic Werther revived at San Carlo: an anatomy of emotional isolation
bachtrack.com/de
London
Royal Opera House 2025-26 Review: Samson et Dalila
Aigul Akhmetshina as Dalila & SeokJong Baek as Samson Lead Stellar Cast
operawire.com
Opera Holland Park– La Fanciulla del West review
– insightful staging reveals the power of Puccini’s maverick masterpiece
TheGuardian.com
Jordi Savall’s feast of music for a Wigmore Hall lunchtime
seenandheard-international.com
London/Los Angeles
Risk-taking, rigour and radicalism – Daniel Harding is an exciting prospect for Los Angeles
Also, happy 125th to the Wigmore Hall, and, the vivid soundworld of 16th-century Spain
TheGuardian.com
Lismore Castle
A witty hotel Don Giovanni opens Blackwater Valley Festival
bachtrack.com/de
Cleveland
What Orchestras and Singers Gain Through Operas in Concert (Subscription required)
The Cleveland Orchestra’s recent performances of Beethoven’s “Fidelio” join concerts that fill a gap in American opera.
nytimes.com
Garsington
Garsington’s La traviata is a cut above the average (Subscription required)
This year’s festival opens with a first ever production of Verdi’s opera, transported to 1939 Paris
ft.com
Los Angeles
LA Philharmonic’s Die Walküre Ends With a Shimmer and Vocal Power
sfcv.org
In my end is my beginning
Die Walküre heralds the end of an era for the Los Angeles Philharmonic — and the arrival of a new generation of Wagnerians.
parterre.com
Ballett / Tanz / Performance
Wiener Festwochen
Diese Frau hat einfach einen Technik-Fetisch (Bezahlartikel)
Bei den Wiener Festwochen bringt Florentina Holzinger ihr „Pfingstspiel“ zur mehrstündigen Aufführung auf wechselnden Schauplätzen. Das Ganze ist ebenso aufgebläht wie banal.
FrankfurterAllgemeine.net
Ballet / Dance
Dada Masilo’s Hamlet at Sadler’s Wells: inimitable mix of wisdom and audacity
bachtrack.com/de
Rock/Pop/Schlager
Wien
Donauinselfest (3.-5. Juli) mit 200 Acts auf 14 Bühnen
Mit neuem Termin, aber mit 700 Stunden Programm, 14 Bühnen und 4,5 Kilometer Festivalgelände in gewohnten Dimensionen präsentiert sich auch heuer wieder das Donauinselfest (DIF). Das Staraufgebot kann sich ebenfalls wieder sehen lassen. Auf der Radio-Wien-Bühne zu hören sind am Samstag DJ-Set Alex List Radio Wien, ams (RTIC-Gewinnerin), NEK, Katrina (formerly of Katrina & The Waves), Earth, Wind & Fire Experience by Al McKay, Gert Steinbäcker & Band. Auf der gemeinsamen Bühne mit Radio fm4, Ö3 und Wien Energie treten am Freitag außerdem My Ugly Clementine, Giant Rooks und Zartmann auf. Für einen krönenden Festivalabschluss am Sonntag sorgen Künstlerinnen und Künstler wie Ness, Kamrad und der deutsche Singer-Songwriter Nico Santos.
wien.orf.at
Sprechtheater
Wien/Burgtheater
Ur-Lesung von Jelineks neuestem Text „Unter Tieren“ enthüllt den Unwert des Geldes
Regisseur Nicolas Stemann lud im Burgtheater zur Vorabbesichtigung des Mammuttextes. Ein gelungenes, vielstündiges Elfriede-Jelinek-Experiment DerStandard.at
Jelineks „Unter Tieren“: Erfolgreiche Urlesung an der Burg
SalzburgerNachrichten.at
Wien/Volkstheater
Volkstheater Bezirke: Die tragische Geschichte von Chopins Trauermarsch
Claudia Kottal ist zurück auf der Bühne. Für das Volkstheater spielt sie derzeit „Das tragische Schicksal der Sonate Nr. 2“. Noch bis 20. Juni tourt sie mit der Festwochen-Koproduktion durch Wiens Bezirke. Ein Gespräch über große Gesten, feine Nuancen und Chopins Herz.
krone.at
Salzburg
Kleines Theater Salzburg: „Treten Sie näher“
Es gehört schon einige künstlerische Dreistigkeit dazu, sich als einzelner Schauspieler allen Rollen eines Jahrhundertwerks wie Büchners genialem Dramenfragment Woyzeck zu stellen. Und um es gleich vorwegzunehmen: Das Experiment, angesiedelt im Zirkusmilieu, gelingt.
DrehpunktKultur.at
Film
Marilyn Monroe: Die Unfassbare
Wer war der Mensch hinter Marilyn Monroe? Eine Spurensuche abseits des Glamours zu ihrem 100. Geburtstag am 1. Juni.
furche.at
Medien
ORF
Thurnher: Neue Sparpläne rütteln an „Grundfesten“ des ORF
80 bis 90 Millionen Euro weniger pro Jahr werde das Publikum spüren. Lederer: „Müssen unseren Beitrag leisten.“ ORF III-Betriebsversammlung fordert raschen Prüfungsabschluss zu Schöber. ORF-Chefin Ingrid Thurnher ist angesichts von Sparplänen, die für den ORF gewälzt werden, alarmiert. Kolportiert werde, dass zusätzlich zum gegenwärtig zu stemmenden Sparpaket ein weiteres in Höhe von 80 bis 90 Millionen Euro pro Jahr auf das Medienhaus zukomme. „Das ist in einer Dimension und Kurzfristigkeit, die an den Grundfesten rüttelt“, warnte sie am Dienstagabend im ORF-Zentrum bei einer Veranstaltung zur Ehrung der Journalistinnen und Journalisten des Jahres.
Kurier.at
Politik
Österreich
Ministerin Holzleitner und eine Partie Pingpong mit Armin Wolf
Das Gespräch mit SPÖ-Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner hatte jedenfalls Match-Charakter – auch in Fragen der Beckmesserei. Doch was erfuhr man zu den Unis? Nun kam sie also doch noch in die „ZiB 2“: SPÖ-Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner, die zuletzt wegen ihrer Aussagen zum Sparbedarf an den Universitäten ziemlich in der Kritik stand. In der Vorwoche hatte sie die Einladung abgelehnt, stattdessen kam die Rektorenchefin Brigitte Hütter, was die Causa für Holzleitner sicher nicht einfacher machte. Die Stimmung an den Hochschulen ist aufgeheizt, bald starten Demos gegen die Kürzungen. Und Holzleitner? Zeigte sich durchaus angriffig.
DiePresse.com
Österreich
Glücksspiel wird liberalisiert: Wer anbieten darf
Der Markt für Online-Glücksspiel wird ab 2029 geöffnet: Krone+ hat den Gesetzesentwurf, der es in sich hat. Hier alle Details, wer nun Glücksspiel anbieten darf und wo verschärft wird.
krone.at
Österreich
Postenschacher: Verurteilte Beamte saßen in zwölf Kommissionen
Wenn’s brenzlich wird, dann sind Ministerinnen und Minister auf einmal nicht mehr sehr gesprächig. Unter dem Titel „Verdacht eines systematischen ÖVP-Postenschachers“ haben die Grünen in Folge des Prozesses gegen Ex-ÖVP-Klubchef August Wöginger alle Postenbesetzungen der letzten fünf Jahre abgefragt. Die Antworten: „Die meisten Ministerien antworten nur teilweise, berufen sich auf vorherige Anfragen und liefern nur unvollständige Zahlen und Angaben“, ärgert sich die grüne Vizeklubobfrau Sigrid Maurer. Und doch haben die Grünen ein kleines Bömbchen freigelegt. Wöginger ist nur eine Marionette. Denn zusammen mit Wöginger wurden wegen des flagranten Postenschachers im Finanzministerium – nicht rechtskräftig – auch zwei ÖVP-nahe Beamte verurteilt, die die Manipulation der Postenbesetzungskommission zugunsten des oö. ÖVP-Bürgermeisters einigermaßen robust durchgezogen haben. Und: Just diese beiden waren zwölf Mal in Kommissionen für die Besetzung von Leitungsfunktionen im Bereich des BMF tätig, teilweise sogar gemeinsam.
oe24.at
Tiere
Betrunkene Tiere? Warum sich Rehe, Elefanten und Vögel an der Natur berauschen
Ein taumelndes Reh in Frankreich wirft eine faszinierende Frage auf: Können Wildtiere betrunken werden? Tatsächlich konsumieren viele Arten vergorene Früchte, alkoholhaltigen Nektar oder halluzinogene Pilze — meist zufällig, manchmal vielleicht sogar gezielt.
nationalgeographic.de
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Unter’m Strich
Sommerhitze
Cool bleiben ohne Lärm: Diese 3 Ventilatoren überzeugen im Sommer
Der Sommer wird heiß – und genau jetzt gibt es auf Amazon echte Top-Angebote für alle, die endlich wieder angenehm schlafen, arbeiten oder entspannen wollen. Ob leiser Turmventilator fürs Schlafzimmer, moderner Premium-Lüfter oder Standventilator mit Wasserkühlung: Diese drei Modelle gehören aktuell zu den beliebtesten Ventilatoren überhaupt.
oe24.at
Österreich
„Frauen müssen folgen“
Versuchte Vergewaltigung: Keine Haft für Afghanen. Eine 16-Jährige trennte sich in Wien, nachdem ihr 17-jähriger Freund sie betrogen hatte. Dann begann für die Schülerin in Wien ein Martyrium. Der Bursche landete vor Gericht und hat dort eine Erklärung für sein frauenverachtendes Weltbild parat.
krone.at
Österreich
Supermarkt-Mitarbeiter. Mit 10.000 Flaschen: 3.500 Euro Pfandbetrug
Ein Ex-Supermarkt-Angestellter in Österreich erschlich sich mit Pfandbon-Tricks 3.500 Euro. Jetzt kommt er mit gemeinnütziger Arbeit davon.
heute.at
INFOS DES TAGES (FREITAG, 29. MAI 2026)
INFOS DES TAGES (FREITAG, 29. MAI 2026
Quelle: onlinemerker.com
Bayerische Staatsoper: Umbesetzung bei heutiger „Norma“
Hiermit möchten wir Sie über folgende Umbesetzungen informieren:
NORMA
In der Vorstellung von Norma am 29. Mai 2026 übernimmt Gilda Fiume die Partie der Norma anstelle von Sonya Yoncheva.

Gilda Fiume © Arena.it
Gilda Fiume
Die italienische Sopranistin Gilda Fiume studierte Gesang am Konservatorium für Musik in Salerno und an der Accademia di Santa Cecilia bei Renata Scotto. Seit 2014 ist sie Schülerin von Mariella Devia. Zu ihrem Repertoire zählen Partien wie Leonora (Il trovatore), Amina (La sonnambula), Donna Anna (Don Giovanni), Eleonora (Torquato Tasso), Marie (La Fille du régiment), Gilda (Rigoletto), Micaëla (Carmen) und Mrs. Alice Ford (Falstaff) sowie die Titelpartien in La traviata, Lucia di Lammermoor, Norma und Maria di Rudenz. Gastengagements führten sie u.a. an die Deutsche Oper Berlin, ans Teatro San Carlo in Neapel, ans Teatro La Fenice in Venedig, ans Teatro Regio in Parma, ans Teatro Carlo Felice in Genua, ans Gran Teatro del Liceu in Barcelona, an die Cincinnati Opera sowie in die Boston Symphony Hall, die Carnegie Hall in New York und ins Seoul Arts Center. An der Bayerischen Staatsoper gibt sie in der Spielzeit 2025/26 ihr Hausdebüt mit der Titelpartie in Norma.
ALCINA
In den Vorstellungen von Alcina am 13., 16., 18., 21., 25. und 28. Juli 2026 übernimmt Elsa Benoit die Partie der Morgana anstelle von Jessica Niles.
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SOFIA: DAS RHEINGOLD und DIE WALKÜRE am 26. und 27. Mai 2026
Sehenswerter „Ring“

Die Rheintöchter. Foto: Klaus Billand
Das III. Wagner-Festival an der Nationaloper Sofia begann mit dem „Rheingold“ als Vorabend zur 2. „Ring“-Inszenierung von Prof. Plamen Kartaloff innerhalb von nur 13 Jahren (!) in diesem „Bayreuth des Balkans“. Das kann man in der Tat einmal so nennen, denn Kartaloff hat bisher immerhin neun Werke des Bayreuther Kanons von zehn in Szene gesetzt, seit 2010. Und er kann diese neun Werke mit kürzester Vorlaufzeit bei Belieben spielen. Das sollte in der Opernwelt inkl. Bayreuth einzigartig sein.

Foto: Klaus Billand
Und die beiden „Ring“-Inszenierungen von 2013 und 2023 ähneln sich keineswegs. Beiden unterliegt ein ganz genau bedachtes künstlerisches Konzept, das sich die ersten Abende und sicher auch den ganzen Zyklus über zeigen wird. Das Bühnenbild von Hans Kudlich aus Wien und das Lichtdesign von Andrej Hajdinjak mit dem Multimedia von Elena Shopova waren ästhetisch zeitweise überwältigende optische wie dramaturgische Säulen beider Abende. Die geschmack- wie phantasievollen Kostüme lagen in den bewährten Händen von Hristiyana Mihaleva-Zorbalieva.

„Wotan“. Foto: Klaus Billand

„Das Rheingold“. Schlussapplaus. Foto: Klaus Billand
Sehr gute Sänger wie Veselin Mihaylov als „Rheingold“-Wotan und, besser noch, der wohl erste griechische Wotan Aris Argiris in der „Walküre“ – letzterer mit akzentfreiem Deutsch – waren hervorragend, ebenso wie Daniel Ostretsov als agiler und intelligenter Loge sowie Plamen Dimitrov als rustikaler boshafter Alberich. Violeta Radomirska war eine attraktive und klangvolle Erda. Martin Iliev konnte einmal mehr als Siegmund mit seiner kämpferischen Natur und leicht depressiven Darstellung – passend für die Rolle des Siegmund – überzeugen. Alma Liza Bandalovska sang eine sehr engagierte Sieglinde mit dramatischem Aplomb und starker Mimik. Kurt Rydl war mit weit über 70 noch einmal ein beeindruckender Hunding. Gergana Rusekova gab die Brünnhilde vom knallroten, lebensgroßen Grane aus mit dunkel getöntem und somit charaktervollem Sopran. Die Schluss-Szene mit ihr und Argiris war herzzerreißend!

Constantin Trinks beim Schlussapplaus. Foto: Klaus Billand
Bei den – anders als in Wien zwei Abende zuvor – durchwegs guten Walküren war diesmal eine dabei, die nicht aus Bulgarien kommt. Micaela di Catalano aus München fügte sich bestens in das voll überzeugende Ensemble auf den beweglichen Pferden ein. Constantin Trinks, der wie viele der bulgarischen Sänger bei Prof. Richard Trimborn in die Schule ging, übrigens auch wie Micaela di Catalano, zeigte am Pult des Orchesters der Sofia Opera and Ballet sein ganzes Wagner’sches Können. Mit sicherer und oft dezent geführter Hand hielt er perfekten Kontakt zu den Musikern wie zu den Sängern und spannte einen nie abreißenden langen harmonischen Bogen über beide Abende. Ein ganz feines „Ring“-Dirigat mit dem durch neue Blechinstrumente (Hörner, Posaunen und eine Bass-Trompete) auch klanglich stark verbesserten Orchester!
Dieser „Ring“ ist, was Wagners Intentionen und seinen Mythos angeht, mit den dazu stets passenden Bildern, die durchwegs auch modernistische Elemente sowie herrliche, manchmal an Chagal erinnernde Farbvariationen zeigen, eine der zwei bis drei attraktivsten der derzeit in Europa und wahrscheinlich weltweit zu sehenden Produktionen.

Foto: Klaus Billand

Drei der Walküren mit ihrer Wal. Foto: Klaus Billand

Schlussapplaus „Die Walküre“. Foto: Klaus Billand
„Siegfried“ heute, am 29., und „Götterdämmerung“ am 31. Mai 2026!
Klaus Billand
Video-Podcast

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Tiroler Landestheater Innsbruck: OREST. Uraufführung | Oper von Georg Friedrich Händel in einer musikalischen Überschreibung von Albrecht Ziepert

Georg A. Bochnov (Orest), Anastasia Lerman (Iphigenie) © Leon Arevalo
Der Namensgeber der Oper ist aus der griechischen Mythologie bekannt. Der Muttermörder Orest (Georg A. Bochow), der den Auftrag des Gottes Apollon ausgeführt hat, leidet unter seiner Schuld und kommt auf der Suche nach Erlösung nach Tauris. Thoas, dem Herrscher der Insel Tauris, wurde vom Orakel verkündet, dass er von einem Unbekannten namens Orest den Tod erwarten darf. Vorsorglich hat er deshalb befohlen, alle Fremden zu töten. Und eben diese Aufgabe muss Priesterin Iphigenie (Anastasia Lerman) ausüben. Was Thoas nicht weiß: Sie ist Orests totgeglaubte Schwester, einst von ihrem Vater Agamemnon für günstigen Fahrtwind geopfert, doch von der Göttin Artemis gerettet. Inmitten dieses archaischen Albtraums begegnen sich die Geschwister, ohne sich zu erkennen – bis zum dramatischen Showdown.
Händel schuf diese Oper 1734 in einer schwierigen Zeit und unter enormem Druck, denn die konkurrierende „Opera of the Nobility“ hatte ihn von seiner angestammten Bühne am Haymarket verdrängt. Auf Basis des Librettos von Giangualberto Barlocci entstand ein Pasticcio – ein Best-of aus den eindrücklichsten Kompositionen seiner bisherigen über 20-jährigen Schaffenszeit.
Diese beeindruckende Vorlage greift Sounddesigner Albrecht Ziepert gemeinsam mit Regisseurin und Ausstatterin Mirella Weingarten in ihrer musikalischen Überschreibung auf und verdichtet sie zu einer Abfolge intensiver Seelenzustände zwischen Schmerz, Freundschaft, Opferbereitschaft und Hoffnung.
Im Zentrum der Neuinterpretation steht die dystopische Situation der Hauptfigur Orest. Um diese traumatische und düstere Atmosphäre plastisch erfahrbar zu machen, wählt Albrecht Ziepert in seiner Überschreibung bewusst eine andere Instrumentation. Händels Arien bleiben unangetastet und entfalten in dieser Düsternis eine ganz eigene Strahlkraft. Unter der musikalischen Leitung von Rafael Salas Chía musizieren das Tiroler Ensemble für Neue Musik (TENM) und E-Gitarrist Robert Pockfuß.
Zwischen dem barocken Glanz und den Abgründen der Moderne wird hörbar, dass die Suche nach Erlösung in einer aus den Fugen geratenen Welt auch im 21. Jahrhundert noch lange nicht beendet ist.
Regieteam und Besetzung
Komposition Albrecht Ziepert Musikalische Leitung Rafael Salas Chía Regie, Bühne & Kostüme Mirella Weingarten Dramaturgie Sonja Honold
Orest Georg A. Bochow
Iphigenie Anastasia Lerman
Thoas Johannes Maria Wimmer
Hermione Annina Wachter
Pylades Jason Lee
Gitarre Robert Pockfuß
Statisterie des Tiroler Landestheaters Orchester TENM – Tiroler Ensemble für Neue Musik
Termine
Uraufführung Samstag, 30.5.26 19.30 Uhr, Kammerspiele
(Dauer ca. 1 h 40, keine Pause)
6.6.26 / 19.30 Uhr, 12.6.26 / 20.00 Uhr, 13.6.26 / 19.30 Uhr, 21.6.26 / 19.30 Uhr, 24.6.26 / 20.00 Uhr, 26.6.26 / 20.00 Uhr, 28.6.26 / 19.30 Uhr, 4.7.26 / 19.30 Uhr, 9.7.26 / 20.00 Uhr
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Alban Bergs „Wozzeck“ im Opernhaus Düsseldorf

Bo Skovhus (Wozzeck) © Karl Forster
Ein Wiedersehen mit Stefan Herheims gefeierter Inszenierung von Alban Bergs Oper „Wozzeck“ gibt es ab Sonntag, 7. Juni, 18.30 Uhr im Opernhaus Düsseldorf. Es wird zugleich ein Wiedersehen und -hören mit mehreren der bei der Premiere in der Spielzeit 2017/18 bejubelten Protagonistinnen und Protagonisten – allen voran der dänische Star-Bariton Bo Skovhus, der für die Titelpartie erneut in Düsseldorf zu Gast ist. Sarah Ferede gibt ihr Debüt als Marie, Cornel Frey debütiert in der Rolle des Hauptmanns und Corby Welch kehrt als Tambourmajor auf die Düsseldorfer Bühne zurück. Gemeinsam mit weiteren Mitgliedern des Opernensembles, jungen Sänger*innen aus der Akademie für Chor und Musiktheater und den Düsseldorfer Symphonikern bringen sie Alban Bergs expressionistisches Musikdrama zum Leuchten. Die musikalische Leitung übernimmt Roland Kluttig.
„Ich liebe Musik, die es wagt, menschliche Gefühle auszustellen, und Alban Bergs ‚Wozzeck‘ tut dies auf erschütternde Art und Weise“, sagt Stefan Herheim. Seit der Spielzeit 2022 ist der international gefragte Opernregisseur Intendant des MusikTheaters an der Wien. Für ihn gilt es, Musiktheater im Hier und Jetzt zu begreifen und aus der unmittelbaren Wirkung der Musik etwas Eigenständiges zu schaffen. Georg Büchners Dramenfragment „Woyzeck“, das Alban Berg als Opernvorlage diente, basiert auf einem authentischen Fall: Am 3. Juni 1821 ersticht der arbeitslose Perückenmacher Johann Christian Woyzeck seine Geliebte. Nach einem dreijährigen Prozess um seine Zurechnungsfähigkeit wird er trotz Zweifel für schuldig erklärt und öffentlich hingerichtet. Als Geschichte einer Hinrichtung sieht Stefan Herheim auch Bergs Oper: „In 15 musikalischen Szenen erlebt Wozzeck seine Existenz als Höllenritt in einer Gesellschaft, die ihn zum Mörder macht.“ Ausgangspunkt seiner Inszenierung ist die u.a. in den USA heute noch legitimierte Praxis, Menschen im Namen der Gerechtigkeit zu töten: In einer Todeskammer soll der verurteilte Wozzeck durch die Giftspritze hingerichtet werden. Sobald das Gift seinen Blutkreislauf erreicht und die aufwühlende wie psychologisch präzis erzählende Musik einsetzt, vermischen sich Erinnerung, Angst, Wahn, Hoffnung und Verzweiflung zu surrealen Bildern – zu einer grotesken Todesrevue im Sterbemoment.
Info: „Wozzeck“ von Alban Berg ist eine deutschsprachige Oper in drei Akten mit einer Spieldauer von 1¾ Stunden und wird ohne Pause gespielt. Tickets gibt es ab 22 Euro – am Dienstag, 2. Juni, 18 Uhr lädt die Deutsche Oper am Rhein zur kostenlosen Opernwerkstatt mit Probenbesuch ein. Alle Termine, Infos und Tickets auf operamrhein.de
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Oper Frankfurt: Premiere TANCREDI. Melodramma eroico in zwei Akten von Gioachino Rossini
Text von Gaetano Rossi nach Voltaire
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Musikalische Leitung Giuliano Carella
Inszenierung Manuel Schmitt
Bühnenbild Bernhard Siegl
Kostüme Raphaela Rose
Licht Joachim Klein
Chor Manuel Pujol
Dramaturgie Konrad Kuhn

Claudia Ribas © Barbara Aumüller
Argirio Theo Lebow
Amenaide Bianca Tognocchi
Orbazzano Kihwan Sim
Tancredi Cláudia Ribas
Loredana Clara Kim
Isaura Ruby Dibble
Chor und Statisterie der Oper Frankfurt
Frankfurter Opern- und Museumsorchester
Mit freundlicher Unterstützung des Frankfurter Patronatsvereins – Sektion Oper
Tancredi von Gioachino Rossini entstand 1812/13 als Auftragsarbeit für das venezianische Teatro La Fenice und markierte einen Wendepunkt in seiner Karriere hin zur Gattung der Opera seria. Nach der Uraufführung in Venedig 1813 wurde Tancredi schon bald an der Mailänder Scala gespielt. Im Jahr 1817 stand das Werk zum ersten Mal in Frankfurt auf dem Spielplan. Die Partitur ist geprägt von Rossinis charakteristischer melodischer Inspiration und virtuosen vokalen Anforderungen, die den Übergang von der Opera seria des 18. Jahrhunderts zum Belcanto des 19. Jahrhunderts markieren. Besonders berühmt wurde die Cavatine des Tancredi „Di tanti palpiti“, die zu Rossinis Lebzeiten zu einer Art Gassenhauer avancierte.
Die Oper vereint heroische Leidenschaft mit tief empfundener Lyrik und zeigt bereits Rossinis Meisterschaft in der Gestaltung großer dramatischer Szenen.
Das Libretto von Gaetano Rossi basiert auf Voltaires Tragödie Tancrède aus dem Jahr 1760: Unter dem Eindruck einer Bedrohung von außen beschließt der Senat von Syrakus ein drakonisches Gesetz, das jeden, der mit dem Feind konspiriert, mit dem Tode bestraft. Argirio und der rivalisierende Orbazzano legen einen alten Zwist bei; als Pfand des neuen Bundes verspricht Argirio ihm die Hand seiner Tochter Amenaide.
Diese liebt jedoch insgeheim Tancredi, der vor langer Zeit aus der Stadt verbannt worden war. Ein abgefangener Brief von ihr wird missdeutet, und der eigene Vater unterschreibt ihr Todesurteil …

Bianca Tognocchi © Barbara Aumüller
Die musikalische Leitung der Premierenserie liegt bei Giuliano Carella, der an den bedeutendsten Opernhäusern weltweit arbeitet. In Frankfurt dirigierte er bereits Stiffelio, I vespri siciliani, Anna Bolena (konzertant), La traviata und die Neuinszenierung Bianca e Falliero. Sein Repertoire reicht von Giovanni Paisiello bis Lorenzo Ferrero und umfasst neben den wichtigsten auch zahlreiche weniger bekannte Werke der italienischen Oper. Manuel Schmitt setzt das Werk von Rossini in Szene. In Frankfurt erarbeitete er bereits Benjamin Brittens Doppelabend The Prodigal Son / The Burning Fiery Furnace im Bockenheimer Depot. Weitere Arbeiten führten ihn unter anderem an die Bayerische Staatsoper in München und ans Staatstheater Nürnberg. Theo Lebow gestaltet die Partie des Argirio. Mit großem Erfolg trat er in dieser Spielzeit als Amme Nicea in der selten gespielten Barockoper Amor vien dal destino von Agostino Steffani auf. Zuletzt stand er als Hirte in Wagners Tristan und Isolde auf der Opernbühne. Bianca Tognocchi ist als Amenaide zu erleben. Die Sopranistin sang in dieser Spielzeit auch erfolgreich in den Premierenserien von Così fan tutte (Despina) und Mitridate, re di Ponto (Aspasia). Die Partie des Orbazzano wird von Ensemblemitglied Kihwan Sim gesungen. In dieser Saison gestaltete er am Frankfurter Haus bereits Escamillo (Carmen) und Onkel Bonzo (Madama Butterfly). Die portugiesische Mezzosopranistin Cláudia Ribas kehrt in der Titelpartie zurück, ab kommender Spielzeit wird das ehemalige Opernstudio-Mitglied ein fester Teil des Ensembles der Oper Frankfurt. Auch Clara Kim (Loredana) sang einst im Opernstudio und kehrt nun zum wiederholten Male als Gast nach Frankfurt zurück. Ruby Dibble (Isaura) aus dem Opernstudio komplettiert die Besetzung der Premierenserie von Tancredi.
Premiere: Sonntag, 7. Juni 2026, um 18 Uhr im Opernhaus
Weitere Vorstellungen: 11., 17., 20., 22., 24., 26., 28. (15.30 Uhr) Juni 2026
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19 Uhr.
Preise: € 16 bis 190 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)
Karten sind bei den üblichen Vorverkaufsstellen, online unter www.oper-frankfurt.de oder im Telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 erhältlich.
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Wiener Volksopernfreunde: Mag. Dr. Oliver Thomandl gestorben. Gedächtnismatinee am 14. Juni
Wieder einmal eine Konzertankündigung, diesmal leider aus einem traurigen Anlass. Vor fünf Wochen starb Dr. Oliver Thomandl im Alter von 59 Jahren völlig unerwartet. Er war Präsident der Wiener Volksopernfreunde und Chefredakteur der Vereinszeitschrift „Souffleur“. Aus diesem Anlass findet am 14. Juni dieses Konzert an, Eintritt frei!
