Foto © RBO | Tristram Kenton
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE FREITAG-PRESSE – 10. JULI 2026
London
Die „Regimentstochter“ begeistert mit sprühendem Belcanto in London
Juan Diego Flórez, der ungekrönte König des Belcanto als Tonio, an seiner Seite die herrliche Sara Blanch als virtuose, subtil klangfreudige Marie – eine Starbesetzung in der „Regimentstochter“, von der man sonst nur träumen kann: auf der weltberühmten Bühne der Royal Opera Covent Garden wurde sie Wirklichkeit. In der bewährten humorvollen Inszenierung von Laurent Pelly – an allen großen Häusern der Welt war sie zu sehen und sie ist frisch und spritzig geblieben.
Von Dr. Charles E. Ritterband
Klassik-begeistert.de
Bregenz
Proben-Einblicke: Heiße Phase der Bregenzer Festspiele angebrochen
Erste, spannende Einblicke in das Probengeschehen sowohl auf der neuen Seebühne als auch im Festspielhaus gewährten die Bregenzer Festspiele (Vorarlberg) am Mittwoch. Am Mittwoch ging der mittlerweile traditionelle Pressetag der Bregenzer Festspiele über die Bühne, erste Einblicke wurden sowohl in die Opernproduktion am See als auch in die Hausoper im Festspielhaus gewährt. Wie berichtet, hat sich die Seebühne im Laufe des Frühjahrs in einen riesigen zerbrochenen Spiegel verwandelt – das Bühnenbild für Giuseppe Verdis „La Traviata“.
krone.at
St.Margarethen
„Aus der Oper im Steinbruch: Tosca“ – Premiere des Puccini-Meisterwerks am 15. Juli live-zeitversetzt in ORF III und auf ORF ON. Große Emotionen, unsterbliche Musik und ein Spielort, der weltweit seinesgleichen sucht: Als nächstes Highlight des ORF-Kultursommers präsentiert ORF III in „Erlebnis Bühne“ am Mittwoch, dem 15. Juli 2026, live-zeitversetzt um 21.05 Uhr, die Premiere von Giacomo Puccinis Klassiker „Tosca“ von der Oper im Steinbruch St.Margarethen.
tv.orf.at
Graz
Marlene Hahn neue Grazer Opernintendantin
Die Oper Graz bekommt ab 2028 eine neue Intendantin. Marlene Hahn folgt auf Intendanten Ulrich Lenz. Die deutsche Musikdramaturgin ist derzeit an der Oper Leipzig, hat aber bereits 2015 bis 2022 am Grazer Haus gearbeitet. Um die neue Intendanz haben sich 26 Personen beworben. Aufsichtsratschefin Maria Grossbauer sprach von einer positiven und sehr, sehr guten Überraschung. 26 Bewerber habe es gegeben, zehn Frauen und 16 Männer. In der Jury waren Helga Rabl-Stadler, Bühnenchef Bernhard Rinner und die einstige Grazer Opern-Intendantin Elisabeth Sobotka.
steiermark.orf.at
All you need is Licht: Ebenmäßige „Schöpfung“ bei der Styriarte in Graz
Patrick Hahn und das Styriarte Festspiel-Orchester machten Haydns Oratorium zum Wohlfühl-Erlebnis
derStandard.at
Salzburg
Salzburger Festspiele: Ein neuer, weiblicher Blick auf „Carmen“ (Bezahlartikel)
Regisseurin Gabriela Carrizo will den Opern-Blockbuster mit den Mitteln ihrer Tanztheaterkompanie Peeping Tom neu beleuchten. Am 26. Juli feiert die erste Opernproduktion des Festspielsommers mit Starbesetzung Premiere.
SalzburgerNachrichten.at
Bregenz
Bregenzer Festspiele starten in Jubiläumssommer
Vom 22. Juli bis 23. August stehen bei den Bregenzer Festspielen heuer fast 80 Veranstaltungen auf dem Programm. Neben den beiden Opernproduktionen sind auch Uraufführungen auf der Werkstattbühne, Konzerte der Wiener Symphoniker, Kammermusik und zahlreiche Angebote der Jungen Festspiele geplant.
vorarlberg.orf.at
München
Konzert-Doppel mitten in München: Die Aufbauarbeiten laufen schon
Am Samstag und Sonntag (11. & 12. Juli) gibt’s zwei Klassik-Konzerte auf dem Odeonsplatz. war ist die Feldherrnhalle noch eingerüstet, doch das sollte den Musikgenuss nicht beeinträchtigen. Tausende werden am Samstag und Sonntag erwartet – zumal in diesem Jahr die Wettervorhersage zu Optimismus Anlass bietet. Im Bestfall sind zweimal 7000 Besucherinnen und Besucher dabei.
tz.de
Bayreuth
Friedman kommt: Programm für Bayreuther Gedenkveranstaltung steht
Sie findet am 26. Juli mit dem Titel „Verstummte Stimmen“ statt, der ursprünglich ausgeladene Publizist Michel Friedman hält einen Vortrag. Die Festspiele hatten Schlagzeilen damit gemacht, dass Friedman zu der Gedenkveranstaltung mit dem Titel „Verstummte Stimmen“ für während der NS-Zeit verfolgte jüdische Musiker erst ein- und dann wieder ausgeladen wurde. Statt Christian Thielemann, der nach Medienberichten im Gespräch gewesen sein soll, wird Semyon Bychkov dirigieren. Gespielt werden Richard Wagners Siegfried-Idyll und ein Klavier-Quartett von Gustav Mahler. Der Eintritt ist frei, allerdings wird um Spenden gebeten, die laut Festspiel-Homepage „über das Keshet Eilon Music Center jungen israelischen Musikerinnen und Musikern zugute“ kommen soll.
DerStandard.at
Stuttgart
Ausweichgebäude für Oper soll deutlich abgespeckt werden
Um die Kosten für die Sanierung der Stuttgarter Oper möglichst niedrig zu halten, wollen das Land Baden-Württemberg und die Stadt Stuttgart beim Bau einer Ausweichspielstätte deutlich abspecken. Demnach soll das Interimsgebäude nicht mehr als 289 Millionen Euro kosten. Dafür seien die Planungen angepasst worden, teilten Land und Stadt nach einer Sitzung des Verwaltungsrats der Württembergischen Staatstheater mit. Ziel sei es, Kosten zu sparen und den Bau schnell auf den Weg zu bringen.
DieWelt.de
St.Gallen
Festspiele ziehen positive Bilanz
Mit der Dernière von «Aida» sind die 21. St.Galler Festspiele zu Ende gegangen. Das neue Konzept mit Oper im Grossen Haus, Produktionen in Tonhalle und Paillard-Bau sowie einer Festspiel-Lounge zwischen den Spielstätten kam beim Publikum gut an. Insgesamt verzeichnete Konzert und Theater St.Gallen rund 9400 Besucher.
wil24.ch
Mailand
Teatro alla Scala, Mailand: „Lucia di Lammermoor“, Gaetano Donizetti
Bei der letzten vor der Sommerpause gezeigten Produktion handelt es sich um eine von Marco Monzini bestens betreute Wiederaufnahme der Arbeit des für Regie, Bühnenbild und Kostüme verantwortlichen Yannis Kokkos vom Frühjahr 2023. Die Wiedergabe der bei Ricordi erschienenen kritischen Ausgabe wurde damals von Riccardo Chailly betreut, dem es bekanntlich am Herzen liegt, auch nicht die kleinste Note unter den Tisch fallen zu lassen. In meinem seinerzeitigen Bericht bin ich näher auf Vor- und Nachteile dieser Fassung eingegangen, wobei die Vorteile entschieden überwiegen.
Von Eva Pleus
DerOpernfreund.de
Aix-en-Provence
„Zauberflöte“ in Aix: Ein Junge träumt vom Rittertum (Bezahlartikel)
Musikalische Kostbarkeiten und erschütternde Erfahrungen mit der Cappella Mediterranea: Der Videokünstler Clément Cogitore wagt sich beim Festival in Aix an Mozarts „Zauberflöte“.
FrankfurterAllgemeine.net
Vom Zauber der Verwandlung
Klaus Mäkelä und Barrie Kosky arbeiten in Aix-en-Provence erstmals zusammen und kreieren eine fast historische Lesart von Richard Strauss’ „Die Frau ohne Schatten“.
concerti.de
Österreich
Der Mann hinter den größten Freiluftbühnen Österreichs
Seit Jahrzehnten erschafft Manfred Waba spektakuläre Bühnenwelten. Im KURIER Talk spricht er über die Rückkehr zu den Passionsspielen St.Margareten, die Verwandlung des Wiener Heumarkts in eine spanische Opernarena und seinen größten Lebenstraum.
Kurier.at
Tonträger
Neue Aufnahmen: „Actéon“ von Marc-Antoine Charpentier (Podcast)
radiodrei.de
Links zu englischsprachigen Artikeln
Berlin
Berlin’s Pelléas et Mélisande revival offers a highly moving and thought-provoking night in the theatre
seenandheard-international.com
München
The Portrait of Claire Zachanassian: Munich’s Gärtnerplatztheater Uncovers the Hidden Oscar Wilde beneath Dürrenmatt’s Darkest Parable
concertonet.com
Bayreuth
Imagine a world without Wagner … it’s not easy, but let’s try
As the Bayreuth festival turns 150, we look at the composer’s huge and enduring influence, and wonder what might have happened to classical music in his absence?
TheGuardian.com
What would Wagner think of the Bayreuth Festival in 2026? (Subscription required)
Calls for the composer’s descendants to relinquish their hold are growing but that would risk robbing the event of its USP
ft.com
Modena
Maria Agresta, Claudio Sgura, Iwona Sobotka, Giuseppina Bridelli, Simone Piazzola & Marco Filippo Romano Lead Teatro Comunale di Modena’s 2026-27 Season
operawire.com
Brüssel
His mouth is always scandalous
A Pasolini-inspired Tosca at La Monnaie does not quite find the pleasure in the pain.
parterre.com
Madrid
Q & A: Polish Baritone Artur Ruciński on Count di Luna & How Opera is a Bridge to Humanity
In Madrid, where Ruciński is performing Count di Luna in Giuseppe Verdi’s “Il Trovatore” in Francisco Negrin’s production, OperaWire spoke with him about the human nature of operatic characters, contemporary stagecraft, the boundary between acting and singing, artistic maturity, and why certain roles must wait for their time.
operawire.com
London
Royal Opera revival of La Fille du régiment delights with fresh fizz
bachtrack.com/de
Ballett / Tanz
Wien/ImPulsTanz
Voll im Trend: Korea tanzt jetzt durch ganz Wien
Zum bereits 43. Mal geht ab 9. Juli der ImPulsTanz in Wien über die Bühne – u.a. im Burgtheater, mumok und Volkstheater. Wir baten Karl Regensburger zum Gespräch, der seit 1984 das weltgrößte Tanzfestival leitet.
krone.at
Ballet / Dance
Thunder and lightning in Spoleto cannot compete with on-stage fireworks at Teatro Romano
bachtrack.com/de
Rock/Pop
Britische Sängerin Bonnie Tyler (75) gestorben
Bonnie Tyler (75) ist verstorben. Mit Hits wie „Total Eclipse of the Heart“, ihrer wilden Mähne und ihrer markanten Reibeisenstimme war sie seit ihrem Debüt 1976 mit „Lost in France“ eine Fixgröße in der Musikwelt.
krone.at
Wien
Helene Fischer in Wien nicht ausverkauft: Ist der große Schlagerboom vorbei? (Bezahlartikel)
Die große deutsche Hitsängerin tritt am Samstag in Wien auf und blickt auf 20 Karrierejahre zurück. Ein guter Moment um zu fragen: Wie geht es ihrem Genre?
Kurier.at
Medien
RTL
Er brach die Show für sie ab. Kurz nach Dreh! Siegerin soll Bachelor abserviert haben
Das TV-Liebesmärchen ist offenbar geplatzt: Zwischen Bachelor Sebastian und Siegerin Nadja soll längst alles aus sein. Sebastian Paul schrieb in der aktuellen „Bachelor“-Staffel TV-Geschichte: Statt bis zum Finale zu warten, beendete der 33-Jährige die Kuppelshow vorzeitig, weil er sich sicher war, in Kandidatin Nadja die große Liebe gefunden zu haben. Alle anderen Frauen mussten die Show verlassen, Millionen Zuschauer feierten das ungewöhnliche Happy End.
heute.at
Politik
„Schlechte Menschen“: Trump stört die Nato-Show mit Grönland-Fantasien und Spanien-Schelte
Der US-Präsident zeigte beim NATO-Gipfel zwei Gesichter. Zuerst übte er heftige Kritik, dann gab er sich wieder zahm und macht der Ukraine eine wichtige Zusage.
DiePresse.com
Wien
Punktesystem soll jetzt über Wohnungsvergabe entscheiden
Wien hat die Vergabe von Gemeindewohnungen und geförderten Wohnungen auf neue Beine gestellt.
Kurier.at
Der Regierende Bürgermeister von Berlin wird seinem Amt nicht gerecht. Er sollte zurücktreten: Kai Wegner hat sich mit seinem Krisenmanagement nicht gerade verausgabt. Schwerer noch wiegt, dass er den Bürgern nicht die Wahrheit darüber gesagt hat.
nzz.ch
Schweiz: Die tolerante Gesellschaft muss Grenzen ziehen – dem Machtanspruch des Islam muss sie widersprechen
Ein Busfahrer unterbricht die Fahrt, um zu beten. Eine Landstrasse wird für den Gottesdienst blockiert. Ein schwuler Lehrer wird von muslimischen Schülern gemobbt. Der demonstrative Machtanspruch einer Religion verträgt sich nicht mit der freien Gesellschaft.
nzz.ch
Sport
Fußball-WM
Lobeshymnen nach Frankreich-Sieg! „Kann sie überhaupt jemand stoppen?“
Staunen bei der WM! Nach dem souveränen 2:0-Sieg gegen Marokko und dem Einzug ins Halbfinale erhält die französische Nationalmannschaft in den internationalen Medien viel Lob.
krone.at
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Unter’m Strich
Fußball-WM
Spott und Häme für USA nach WM-Aus: „Wen rufst du jetzt an, Donald?“
Nach dem Skandal rund um die Einmischung von US-Präsident Donald Trump in die Causa „Balogun“ hat es für den WM-Gastgeber im Achtelfinale eine sportliche „Watschn“ gegeben. Und auch nach dem Match kehrt keine Ruhe ein – das US-Team, Präsident Trump und FIFA-Boss Gianni Infantino ernten nun Spott und Häme!
krone.at
Spieler verzichten auf öffentlichen Dank an Nagelsmann
Julian Nagelsmann ist nicht mehr Bundestrainer, und der DFB hat sich bereits auf Jürgen Klopp als Nachfolger festgelegt. Die finalen Verhandlungen, besonders mit Red Bull als aktuellem Arbeitgeber, sind für Freitag angesetzt. Dabei ist der Rücktritt von Nagelsmann noch nicht einmal eine Woche her und die meisten DFB-Profis haben sich öffentlich dazu noch gar nicht geäußert. Das hat die „Bild“-Zeitung nun beobachtet: Von den 26 Spielern, die der 38-Jährige in den WM-Kader berief, äußerte sich lediglich Antonio Rüdiger zum zurückgetretenen Trainer
t-online.de
Daheim gefangen: Was bringt die Fußfessel?
Die Fußfessel gibt Strafgefangenen die Möglichkeit, eine Haftstrafe im Hausarrest zu verbringen. Doch taugt das Instrument nur zur Entlastung der Gefängnisse oder auch zum Schutz potenzieller Gewaltopfer?
news.at
INFOS DES TAGES (FREITAG, 10. JULI 2026)
INFOS DES TAGES (FREITAG, 10. JULI 2026)
Quelle: onlinemerker.com
DIE WIENER STAATSOPER BEIM FILM FESTIVAL AM WIENER RATHAUSPLATZ: »LA SONNAMBULA«, »NABUCCO« & »DIE ZAUBERFLÖTE FÜR KINDER«

© Filmfestival/Sacher
Wiener Staatsoper: Bevor wir Sie heute über das Programm für die nächsten »Staatsopern-Sonntage« auf der großen Leinwand, sowie für den ersten Beitrag zum Kinder Opern Festival am Wiener Rathausplatz informieren, möchten wir Ihnen noch eines unserer speziell für das jüngste Publikum ausgerichteten Angebote ans Herz legen:
Am Sonntag, 19. Juli um 15 Uhr findet in der Wiener Staatsoper eine Kinderführung statt. Im Rahmen der Tour, die sowohl durch den großen Saal wie durch die Prunkräume der Staatsoper führt, dürfen sich die Kinder selbst im Umgang mit Requisiten üben und Theaterkostüme anprobieren. Sie erfahren Spannendes über Musikinstrumente, über Berufe auf und hinter der Bühne und erlernen so spielerisch, was alles für eine gelungene Vorstellung notwendig ist. Darüber hinaus erzählen wir Details und Geheimnisse zur Architektur sowie der Geschichte der Staatsoper. Die Führung ist für Kinder von 6 bis 10 Jahren geeignet.
Informationen zu unseren Kinderführungen
Nun aber zum Programm beim Film Festival am Rathausplatz:
VINCENZO BELLINI »LA SONNAMBULA« (2023)
Die Inszenierung von Marco Arturo Marelli, Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper, lässt die Sonnambula in einem Sanatorium stattfinden, in einer Zauberberg-Atmosphäre. Marelli löst das Werk psychologisch auf: Elvino ist ein junger Komponist und lebt seit Längerem in dieser Sanatoriumswelt, um sich vom Verlust der Mutter zu erholen. Amina bedeutet für ihn auch die Wiedergeburt der Mutter, er formt sie nach seinen Vorstellungen. Amina befreit sich (im Traum) von den Zwängen, Wünschen und Bildern, die an sie herangetragen werden. Zuletzt wird sie zur Primadonna und wird damit wieder ein Bild, das Elvino anbeten kann: eine Diva. Die Titelpartie singt Pretty Yende, es dirigiert Giacomo Sagripanti.
Termin → La sonnambula (2023)
Sonntag, 12. Juli, 21.15 Uhr
beim Film Festival am Rathausplatz
film festival am rathausplatz »La Sonnambula (2023)«
GIUSEPPE VERDI: »NABUCCO« (2021)
Mit Nabucco gelang Verdi sein Durchbruch als Opernkomponist. Zum ersten Mal verwendet er hier die große populäre Chormelodie, seine ganz persönliche Handschrift, die nicht nur diese Oper zum Erfolg führte. Zentrales Element der Inszenierung ist die Projektionsfläche, auf der hebräische Buchstaben und Texte zu sehen sind. Die im Verlauf der Handlung auftretende geistige Verwirrung Nabuccos zeigt sich auch optisch im Verrutschen, Verschwimmen und Sich-Auflösen dieser Texte. Plácido Domingo, zum Zeitpunkt der Aufzeichnung feierte er gerade seinen 80. Geburtstag, ist in der Titelrolle zu erleben. Den Ismaele singt Freddie De Tommaso, die Abigaille Anna Pirozzi. Es dirigiert Marco Armiliato.
Termin → Nabucco (2021)
Sonntag, 19. Juli, 21.15 Uhr
beim Film Festival am Rathausplatz
film festival am rathausplatz »Nabucco (2021)«
Programm auf der Kinderopern-Leinwand:
WOLFGANG A. MOZART: »DIE ZAUBERFLÖTE FÜR KINDER« (2024)
Bereits legendär ist Mozarts Zauberflöte für Kinder, die Jahr für Jahr nach dem Opernball direkt auf dem Tanzparkett aufgeführt wird. In der rund einstündigen Kurzfassung erleben mehrere Tausend Kinder die Magie dieser Märchen-Oper. Es spielen die Wiener Philharmoniker, 2024 unter der Leitung von Philippe Jordan, der neben seiner Rolle als musikalischer Leiter dem jungen Publikum auch alle Orchesterinstrumente näherbringt. Papageno ist niemand Geringerer als Spaßvogel Rolando Villazón.
Termin → Die Zauberflöte für Kinder (2024)
Freitag, 10. Juli, 18 Uhr
auf der Kinder Opern-Leinwand beim Film Festival am Rathausplatz
film festival am rathausplatz »Die Zauberflöte für Kinder (2024)«
Wir dürfen Ihnen nochmals unsere Sommeröffnungszeiten in Erinnerung rufen:
Bundestheaterkassen im Opernfoyer•
1. – 12. Juli: Mo-Fr 10-14 Uhr, Samstag & Sonntag geschlossen
•
13. Juli – 2. August: geschlossen
•
3. – 23. August: Mo-Fr 10-14 Uhr, Samstag & Sonntag geschlossen
•
ab 24. August: Mo-Fr 10-17 Uhr, Samstag & Sonntag 10-13 Uhr
Café Bar Aperitivo im Opernfoyer
im Zeitraum 1. Juli – 24. August: •
an Spieltagen (Fremdveranstaltungen): 10-22.30 Uhr
•
an spielfreien Tagen: 10-20 Uhr
Abonnement- & Bestellbüro in der Operngasse 2
im Zeitraum 29. Juni – 16. August:•
Persönlich: Mo-Do 9-16 Uhr
•
Telefonisch: Mo-Do 9-14 Uhr
•
Freitag – Sonntag geschlossen
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Saisonfinale am Opernhaus Zürich:
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Mit einem Wochenende voller musikalischer Höhepunkte endet am 12. Juli die erste Spielzeit unter Intendant Matthias Schulz
Nach dreizehn Opern- und vier Ballettpremieren, dem neuen Festival «Zürich Barock», der ersten internationalen Tournee des Orchesters der Oper Zürich unter seinem ursprünglichen Namen, der Gründung des Kinderopernorchesters, dem erstmals dreitägigen «Opernhaus für alle», einem kantonalen Opernkinotag sowie zahlreichen Debüts und internationalen Kooperationen verabschiedet sich das Opernhaus Zürich in die Sommerpause.
Den Auftakt des Abschlusses bildet am Freitag, 10. Juli, die letzte Vorstellung von Jules Massenets «Werther» in der Inszenierung von Tatjana Gürbaca. Nach einer erfolgreichen Aufführungsserie verabschiedet sich die Produktion mit dem gefeierten Tenor Jonathan Tetelman in der Titelpartie vom Spielplan.
Parallel dazu ist im Bernhard Theater letztmals Simon Steen-Andersens Musiktheater «Wie du warst! Wie du bist!» zu erleben. Im Mittelpunkt steht die Mezzosopranistin und langjährige Ensemblesolistin Liliana Nikiteanu, die auf eine aussergewöhnliche Karriere und ein bewegtes Leben am Opernhaus Zürich zurückblickt. Eine Reflexion über Oper, Zeit und über die Erfahrungen mit einer alternden Stimme.
Am Samstag, 11. Juli, folgt die Dernière von Richard Wagners «Tannhäuser». Die Neuproduktion des isländischen Regisseurs Thorleifur Örn Arnarsson bildete den krönenden Abschluss der Opernpremieren der Saison und markierte zugleich das erfolgreiche Hausdebüt des Dirigenten Tugan Sokhiev.
Am Sonntagvormittag, 12. Juli, verabschiedet sich das Orchester der Oper Zürich mit dem 7. Philharmonischen Konzert in die Sommerpause. Unter der Leitung von Tugan Sokhiev erklingt ein französisches Programm mit Werken von Gabriel Fauré, Reinhold Glière, Claude Debussy und Maurice Ravel. Solistin ist die Harfenistin Anneleen Lenaerts.
Den Schlusspunkt der Saison setzt am Sonntagabend, 12. Juli Mozarts «Così fan tutte». Die musikalische Leitung übernimmt Roberto González-Monjas am Pult des Musikkollegiums Winterthur.
Matthias Schulz, Intendant des Opernhauses Zürich:
«Für mich lebt Oper vom Dialog: zwischen Werk und Gegenwart, zwischen Bühne und Publikum, zwischen grösster musikalischer Qualität und gesellschaftlicher Offenheit. Oper ist eine Kunstform mit viel Kraft gerade jetzt und in Zukunft und das wollten wir im Opernhaus Zürich erfahrbar machen. Uns ging es nicht nur um eine Abfolge von Premieren, sondern um ein Gesamtbild: grosse Repertoiretitel und Neuproduktionen, aber ebenso neue Formate und Zugänge. Projekte wie das Kinderopernorchester, ‹Opernhaus für alle› oder das Festival ‹Zürich Barock› stehen exemplarisch für den Anspruch, dieses Haus weiter zu öffnen und unterschiedliche Generationen und Perspektiven einzubeziehen. Gleichzeitig war es mir wichtig, das Profil des Opernhauses Zürich international zu schärfen, durch neue künstlerische Handschriften, durch Kooperationen und durch die verstärkte Präsenz unseres Orchesters. Dass unser Publikum diesen Weg mit so viel Neugier und Vertrauen begleitet, ist für mich eine grosse Bestätigung. Mein besonderer Dank gilt allen Mitarbeitenden, Künstlerinnen und Künstlern sowie unseren Partnerinnen und Partnern, die diese erste Saison mit grossem Engagement getragen und geprägt haben».
Die neue Saison beginnt am 19. September mit dem Eröffnungsfest «24h Opernhaus» und am 20. September 2026 mit der Eröffnungspremiere von Mozarts «Die Zauberflöte» in der Inszenierung von Daniele Finzi Pasca.
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