DIE MONTAG-PRESSE – 7. SEPTEMBER 2026

DIE MONTAG-PRESSE – 7. SEPTEMBER 2026

Bayerische Staatsoper Nationaltheater © G. Schied

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE MONTAG-PRESSE – 7. SEPTEMBER 2026

München
Die neue Saison an der Bayerischen Staatsoper und des Bayerischen Staatsballetts
Wagnerfreunde dürfen dicke Terminkreuze machen. Liebhaberinnen und Liebhaber des zeitgenössischen Musik- und Tanztheaters dürfen München nicht außer Acht lassen. Gespannt bin ich auf die Dirigate von Gemma New (Doctor Atomic) und Karina Canellakis (Werther).
Von Frank Heublein
Klassik-begeistert.de

Wien/Staatsoper/NEST
Eine Runde Oper gefällig? Das „Karussell“ nimmt Jung und Alt mit (Bezahlartikel)
Die neue Produktion des NEST lädt jung und alt auf 20-minütige Rundfahrten am Karlsplatz ein – im Geiste von Jacques Offenbach.
Kurier.at

Grafenegg
Die Rückkehr der Salome: Asmik Grigorian in Grafenegg (Bezahlartikel)
Asmik Grigorian begleitet vom Tonkünstler-Orchester Niederösterreich unter Fabien Gabel: Ein Abend in Grafenegg, der erst im letzten Viertel wirklich unter die Haut ging.
DiePresse.com

Berlin
Irritierend, unbequem und jenseits musikalischer Klischees – Yvonne Loriods „La Sainte Face“ beim Musikfest Berlin
81 Jahre nach Fertigstellung des Werkes brachte Kent Nagano gemeinsam mit dem WDR Sinfonieorchester und drei Solistinnen erstmals Yvonne Loriods Komposition „La Sainte Face“ zur Aufführung. Die monumentalen „Contemplations für Soli und Orchester“ zeugen von einem stark ausgeprägten Personalstil, auf den Teile des Publikums in der nur mäßig ausgelasteten Berliner Philharmonie sichtlich irritiert reagierten.
NeueMusikzeitung/nmz.de

Freiburger Barockorchester in der Philharmonie: Sir Simon Rattle vertraut der Musik (Bezahlartikel)
Nackt und verletzlich: Simon Rattle, Isabelle Faust und das Freiburger Barockorchester bringen ihr reines Schumann-Programm in die Berliner Philharmonie.
Tagesspiegel.de

Hamburg
10 Jahre „Elphi“: Vom Skandal zur Sensation
Die Hamburger Elbphilharmonie prägt nach einigen Anfangsschwierigkeiten seit einem Jahrzehnt die HafenCity. Das wird nun groß gefeiert: Die Jubiläumssaison verspricht ein vielfältiges Festprogramm.
krone.at

Zehn Jahre Elbphilharmonie Hamburg
Vom umstrittenen Bauprojekt zur internationalen Ikone. Als die Elbphilharmonie Hamburg am 11. Jänner 2017 eröffnet wurde, war sie längst mehr als ein Konzerthaus. Jahre voller Verzögerungen, Kostensteigerungen und politischer Kontroversen hatten den Bau zum Symbol eines aus dem Ruder gelaufenen Großprojekts gemacht. Heute gehört die gläserne Silhouette über der Elbe selbstverständlich zu Hamburg. Die Frage ist deshalb weniger, ob sich in den letzten zehn Jahren die Elbphilharmonie durchgesetzt hat – sondern was sie mit der Stadt gemacht hat.
DiePresse.com

Happy Birthday Elbphilharmonie:
Das Pittsburgh Symphony Orchestra, Alexandre Kantorow und Manfred Honeck gratulieren mit Brahms und Schostakowitsch.   Wie schnell doch die Zeit vergeht. Einst als ruinöses Milliardengrab verschrien, stand die Elbphilharmonie Hamburg in der unrühmlichen Reihe jener Großprojekte wie Stuttgart 21 und dem Berliner Flughafen BER, deren Namen zum Synonym für Kostenexplosionen, Verzögerungen und Pfusch am Bau geworden waren. Heute, zehn Jahre nach ihrer Eröffnung, ist von der einstigen Schmähkritik kaum noch etwas zu spüren
opernmagazin.de

München/Theatiner-Kino
kb empfiehlt: Der Klang der Stradivari – jetzt im Kino
Es ist spannend, mitzuverfolgen, was ein Streichquartett braucht, um ein gutes Quartett zu sein und nicht nur vier exzellente Solisten. Es musizieren und schauspielen professionelle Musiker. Sie treffen ihre Musiker- und Musikerinnencharaktere sehr gut. Darüber verrate ich nichts weiter, denn das hat viel mit dem zu tun, was ein Streichquartett ausmacht. Daneben treten die Mäzenin und der Komponist auf. Sie, der es eher um die väterliche Verpflichtung geht, sein Vorhaben zu realisieren, die vier Stradivaris – eine erfundene Geschichte – endlich nach sechsundzwanzig Jahren das vom Vater in Auftrag gegebene Streichquartett spielen zu lassen.
Von Frank Heublein
Klassik-begeistert.de

CD-Besprechung
Dohnányis zweite Sinfonie überzeugt mit einer packenden Neuaufnahme
Die Musikgeschichte liebt ihre Lieblinge und vergisst die Unbequemen mit bedauernswerter Zuverlässigkeit. Ernst von Dohnányi, im Budapest des späten 19. Jahrhunderts als Ernő geboren, gehörte einst zu den unbestrittenen Giganten des europäischen Musiklebens. Er war ein Pianist von virtuosem Format, ein Pädagoge von prägender Ausstrahlung und als Dirigent eine Institution. Brahms selbst legte dem blutjungen Mann einst die Hände auf die Schultern, als er dessen erstes Klavierquintett hörte. Doch wer heute in den Konzertsälen zwischen Wien und Berlin nach Dohnányi sucht, findet meist nur höfliches Schweigen oder bestenfalls die augenzwinkernden Variationen über ein Kinderlied.                  Von Dirk Schauß
Klassik-begeistert.de

Wiesbaden/Kurhaus
Genau so soll ein Konzertabend enden: Wenn das Gehörte im Kopf weiterarbeitet
Ein sommerliches Kurhaus ist kein Ort für flüchtige Gefälligkeiten. Wer hier antritt, muss Haltung zeigen – und Paavo Järvi dachte an diesem Septemberabend gar nicht daran, Geschenke zu verteilen. Dass der japanische Pianist Hayato Sumino mit Sergei Prokofjews drittem Klavierkonzert den Schlusspunkt seiner Rheingau-Residenz setzte, las sich auf dem Papier als bravouröses Solistenfest. Auf dem Podium des Friedrich-von-Thiersch-Saals entwickelte sich jedoch eine völlig andere Dynamik. Järvi nahm das Werk kurzerhand in den Schwitzkasten seines Gestaltungswillens. Er begriff dieses schillernde Stück nicht als Zirkusarena für Tastenlöwen, sondern als eine messerscharf konstruierte sinfonische Partitur mit obligatem Klavier. Das Tonhalle-Orchester Zürich folgte ihm dabei mit einer Präzision, die stellenweise an sportliche Höchstleistungen grenzte.
Von Dirk Schauß
Klassik-begeistert.de

Links zu englischsprachigen Artikeln

Innsbruck
Innsbrucker Festwochen der Alten Musik 2026 Review: Il Pomo d’Oro
Ottavio Dantone Oversees a Production of Cesti’s Extravaganza That Will Echo Down the Years
operawire.com

Verona
The ninth revival of Zeffirelli’s 2010 Turandot is still impressive in the Verona Arena
seenandheard-international.com

Siena
Ludovic Tézier Wins 2026 Premio Bastianini
operawire.com

Madrid
Sondra Radvanovsky, Michael Fabiano, Ludovic Tézier, Lidia Fridman & Clay Hilley Lead Teatro Real’s 2026-27 Cinema Series
operawire.com

London
Berlin Philharmonic Orchestra / Kirill Petrenko: The Proms audience show great enthusiam for a high-profile orchestral visit
seenandheard-international.com

Kirill Petrenko’s Berlin Philharmonic glows at the BBC Proms (Subscription required)
The two concerts comprised sensitively delivered classics and lesser-known orchestral works, with a performance of unexpected intimacy from violinist Augustin Hadelich
ft.com

BBC Proms 2026 – Munich Philharmonic – Lahav Shani conducts Farrenc & Brahms, with Martha Argerich playing Beethoven.
colinscolumn.com

Impressive sounds from Jakub Hrůša, Lukáš Vondráček and the BBCSO in Kaprálová, Rachmaninov and Janáček
seenandheard-international.com

Edinburgh
Zurich Opera’s Verdi’s Un ballo in maschera is a triumph of singing and acting in Edinburgh
seenandheard-international.com

Recordings
Hanna-Elisabeth Müller, Carlo Vistoli, Cyrille Dubois Lead New CD/DVD Releases
operawire.com

Vista, Saarikoski Songs, Three Preludes album review – Saariaho’s iridescent visions evocatively rendered
Three works by the idiosyncratic Finnish composer who died in 2023 are recorded for the first time
TheGuardian.com

Ballett / Tanz

Salzburg
Ballettweltstar Friedemann Vogel begeistert im Salzburger Landestheater (Bezahlartikel)
Der Solist des Stuttgarter Balletts lotet in seinem Gastspiel in Salzburg die Grenzen des Körperlichen aus. Seine Performance beschert dem Landestheater zum Saisonstart zwei Mal ein volles Haus und bei der Premiere am Samstag Standing Ovations.
SalzburgerNachrichten.at

Sprechtheater

Wien
Elfriede Jelineks Text „Unter Tieren“ ist unrettbar – und Nicolas Stemann rettet ihn doch
„Unter Tieren“ klingt, als hätte ein Zweitsemestler gerade begeistert Marx und Joyce gehört, sich alter Zitate erinnert und „Krone“-Schlagzeilen der letzten 15 Jahre aufgerufen. Daraus einen erstaunlich unterhaltsamen Abend an der Burg zu machen, ist eine geniale Regieleistung.
DiePresse.com

Wien/Kammerspiele
Turrinis „Der tollste Tag“: Himmelhochjauchzend, zu Tode betrübt (Bezahlartikel)
Das Bühnenbild in den Kammerspielen ist gar aufdringlich. Aber Claudius von Stolzmann fliegen die Sympathien zu in Anna Stiepanis solider Inszenierung.
Kurier.at

Tollerei, bis das Blut fließt: „Der tollste Tag“ in den Kammerspielen (Bezahlartikel)
Zweite Premiere der neuen Josefstadt-Ära: Anna Stiepani inszeniert In den Kammerspielen Peter Turrinis Beaumarchais-Bearbeitung „Der tollste Tag“ als derb überdrehte Farce.
DiePresse.com

Wien/Akademietheater
„Merlin“ im Akademietheater: Vom roten Ritter bleibt nur Hirnbrei
(Bezahlartikel)
Eine wilde Marathonfahrt durchs „wüste Land“: Tankred Dorsts „Merlin“ mit Konfetti, Theaterzauber und Mitmach-Chaos.
Kurier.at

Theater in der Josefstadt
Im Liebesreigen in den Krieg hinein

Mehr Knalleffekt ist gar nicht möglich zum Auftakt einer Intendanz im ja doch immer noch stark traditionsgeprägten Theater in der Josefstadt: Marie Rötzer hat die Ungarin Ildikó Gáspár eingeladen, Arthur Schnitzlers selten aufgeführte „Komödie der Verführung“ zu inszenieren. Sie entfacht einen Liebesreigen durchs ganze Haus.
DrehpunktKultur.at

Politik

Sachsen-Anhalt
Merz angezählt: Folgen des AfD-Siegs: „Es beginnt hier“
Ein Sieg im Kleinen mit großen Folgen. Die AfD wird nun Kanzler und Vize in Berlin vor sich hertreiben. Es sei eine Wahl, auf die ganz Deutschland schaue und die das Potenzial habe, „nicht nur Sachsen-Anhalt zu verändern“. Mit diesen Worten hatten die Moderatoren das letzte TV-Duell vor dem Sonntag eingeläutet. Nur 1,7 Mio. Menschen waren wahlberechtigt, es ging um lediglich 97 Sitze im Landtag. Die Folgen werden trotzdem auch überregional massiv sein:
krone.at

„Eine persönliche Demütigung für Friedrich Merz“ – Was das Ausland über die Sachsen-Anhalt-Wahl sagt
Medien wie die BBC und die englischsprachige Seite des arabischen Senders Al Jazeera pushten die ersten Prognosen auf die Handys ihrer Leser. Auf vielen Online-Seiten war die Berichterstattung weit oben.
DieWelt.de

USA
Rekordschulden –  USA geben mehr für Zinsen aus als für Verteidigung
Die US-Staatsschulden liegen inzwischen bei mehr als 40 Billionen Dollar. Immer mehr Geld aus dem Haushalt fließt so in Zinszahlungen – und weniger bleibt übrig für Investitionen in die Zukunft des Landes. Rechnerisch entfallen damit rund 120.000 Dollar Schulden auf jeden Einwohner der Vereinigten Staaten. In Deutschland liegt die Pro-Kopf-Verschuldung zum Vergleich bei umgerechnet rund 34.000 Dollar.
tagesschau.de

Sport

Autorennsport/Formel 1
Tifosi jubeln! Antonelli-Wahnsinn in Monza
Vorentscheidung im Kampf um den WM-Titel in der Formel 1? Was für eine wahnsinnige Leistung von WM-Leader Kimi Antonelli. Nach einer unfassbaren Aufholjagd ist der Italiener kurz vor Ende des Rennens in Monza auch noch humorlos an Teamkollege und WM-Konkurrent George Russell vorbeigezogen. Unter großem Jubel der italienischen Fans triumphierte der WM-Leader schließlich vor Russell und Max Verstappen im Red Bull. Für Ferrari wurde es nach einem heftigen Crash von Charles Leclerc zu einem dramatischen Sonntag.
krone.at

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Unter’m Strich

Braucht der Papst eigentlich einen Reisepass?
Wenn Deutsche ins Ausland reisen, geht ohne Ausweis oder Reisepass nichts. Wie macht das eigentlich ein weltberühmter Mann wie der Papst? Wenn Papst Leo XIV. zu einer Auslandsreise aufbricht, dürfte es an einem jedenfalls nicht mangeln: gültigen Reisedokumenten. Das Oberhaupt der katholischen Kirche besitzt gleich drei Staatszugehörigkeiten – die US-amerikanische, die peruanische und die vatikanische. Das Nachrichtenportal „Vatican News“ bezeichnet ihn deshalb sogar als den „Papst mit drei Pässen“. Geboren wurde Leo XIV. als Robert Francis Prevost in Chicago. Damit ist er US-Amerikaner von Geburt an. Einen erheblichen Teil seines Lebens verbrachte der Augustiner allerdings Tausende Kilometer weiter südlich in Peru. Bereits 1985 kam Prevost als Missionar in das südamerikanische Land, später war er dort unter anderem Bischof von Chiclayo.
t-online.de

Matterhorn
Letztes Foto auf fast 4000 Metern Höhe: Frau (38) am Matterhorn verschwunden
Großes Drama an einem der berühmtesten Alpengipfel: Seit dem 1. September wird die kanadische Bergläuferin Kalie McCrystal (38) am Matterhorn (4478 Meter) vermisst. Zuvor hatte sie auf ihrem Instagram-Account verkündet, den Berg über die Südseite in eigener Rekordzeit bezwingen zu wollen. Jetzt suchen italienische Rettungskräfte nach ihr.
bild.de

TV-Moderatorin in Ägypten zum Tode verurteilt
Ein Gericht in Ägypten hat eine TV-Moderatorin wegen der Herstellung und des Verkaufs von Drogen zum Tode verurteilt. Sarah Khalifa wurde mit elf weiteren Angeklagten zum Tode verurteilt, wie die staatliche Nachrichtenseite „Al-Ahram“ berichtete. Das Gericht sah als erwiesen an, dass sie eine kriminelle Vereinigung bildeten, um synthetische Drogen herzustellen und diese dann in Umlauf zu bringen. Neun weitere Angeklagte wurden zu lebenslanger Haft verurteilt.
krone.at

Österreich
Letzte Hitzetage stehen bevor – Sommer sagt Adieu
Der September gibt noch einmal richtig Gas: Nach einem Rekord-Hitzetag und bis zu 33 Grad am kommenden Dienstag fegt am Mittwoch eine Kaltfront über Österreich. Und diesmal schaut es tatsächlich nach einem nachhaltigen Abschied vom Sommer aus.
krone.at

INFOS DES TAGES (MONTAG, 7. SEPTEMBER 2026)

INFOS DES TAGES (MONTAG, 7. SEPTEMBER 2026)

Quelle: onlinemerker.com

Wiener Staatsoper: Das „Opern-air“ als TV-Übertragung

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Zum Video (2 Stunden/4 Minuten)

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Margarita Gritskova und Albin Fries am 20. September im Barockschloss Heiligenkreuz

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Programm:
Gaetano Donizetti (1797-1848) “La ninna nanna”, “Le petit montagnard”
Franz Schubert (1797-1928) “An die Musik”, “Gretchen am Spinnrad” “Der Tod und das Mädchen”
Johannes Brahms (1833-1897) “Die Mainacht”
Peter Tschaikowsky (1840-1893) „Mein Genius, mein Engel, mein Freund“, “Es war im frühen Frühling”
Nikolai Rimsky-Korsakow (1844-1908) “Nicht der Wind, der von der Höhe weht“, “Östliche Romanze”, Sergej Rachmaninow (1873-1943). “Ich warte auf Dich”
Pause
Albin Fries (*1955): “Die Quelle”, “Im Nebel”, “Er ist gekommen in Sturm und Regen”, “Ich bin der Welt abhanden gekommen”, “Sein Lied”, “Verwachsen”, “August”, “Regentag in Herbst”
“Ich weiß wohl, was Du liebst in mir”

Geboren 1987 in Sankt Petersburg, absolvierte Margarita Gritskova ein Klavier-und Gesangsstudium und schloss an der Staatlichen Musikakademie bei Irina Bogatschewa ab. Bereits während des Studiums sang sie CARMEN unter der musikalischen Leitung von Mariss Jansons und gewann zahlreiche Preise bei den internationalen Gesangswettbewerben L. Pavarotti in Modena, sowie in „Villa de Colmenar“ in Spanien.
Margarita ist regelmäßig bei renommierten Festivals eingeladen; darunter die Salzburger Festspiele, das Rossini Festival in Pesaro, die Opernfestivals auf Teneriffa sowie das Schleswig-Holstein Musik Festival.
Sie gastiert an Opernhäusern wie der Bayerischen Staatsoper München, dem Moskauer Bolschoi-Theater, der Hamburger Staatsoper, der Deutschen Oper am Rhein, dem Opernhaus Zürich sowie den Opernhäusern in Oslo und Valencia, Australien (Brisbane) u.a.
Ab 2012 gehörte sie dem Ensemble der Wiener Staatsoper an, wo sie sich rasch als Publikumsliebling etablierte. Dort sang sie CHERUBINO, IDAMANTE, ANNIO, SESTO, DORABELLA, BRADAMANTE, ROSINA, ANGELINA und ISABELLA und war als OLGA in „Eugen Onegin“, KRISTA in Janáčeks „Die Sache Makropulos“ sowie als MASHA in P. Eötvös’ „Drei Schwestern“ zu erleben. Er widmete ihr seine Romanze „Bitternis“.
2018 sang sie ihre erste CARMEN in Wien an der Seite von Piotr Beczała als Don José. Als AMNERIS in „Aida“ sang sie am Nationaltheater Weimar, als JOHANNA SEYMOUR in „Anna Bolena“ am Staatstheater am Gärtnerplatz in München, als ROSINA in „Il barbiere di Siviglia“ am Moskauer Bolschoi-Theater unter Tugan Sokhiev. 2022 Debüt als PREZIOSILLA in „La forza del destino“ beim Festival Klosterneuburg. Für ihre Interpretation der AMNERIS in der Weimarer Produktion von „Aida“ wurde Margarita Gritskova im Jahrbuch 2022 des Magazins Opernwelt als „Sängerin des Jahres“ ausgezeichnet.

Albin Fries wurde 1955 in Steyr, Oberösterreich geboren. Er studierte Musikpädagogik und Konzertfach Klavier bei Alexander Jenner an der Wiener Musikhochschule. Außerdem absolvierte er einen Meisterkurs bei Jorge Bolet. 1977 gewann er den Österreichischen Jugend-Kompositionswettbewerb und 1981 erhielt er den Talentförderungspreis für Musik des Landes Oberösterreich. 1979- 1986 konzertierte er als Pianist u.a. im Wiener Musikverein und Brucknerhaus Linz (Tschaikowski-Klavierkonzert unter Franz Welser-Möst).
1982 erhielt Fries Kompositionsunterricht von Leonard Bernstein. In New York studierte er Klavier bei Sascha Gorodnitzki.
Nach Wien zurückgekehrt wurde er Korrepetitor und stellvertretender Studienleiter an der Wiener Staatsoper und übte diesen Beruf bis zu seiner Pensionierung 2020 aus. Außerdem war er Lehrer an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und musikalischer Assistent von Lorin Maazel und Claudio Abbado bei den Salzburger Festspielen, Sir Georg Solti holte ihn als Assistent für Plattenaufnahmen.

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HÖHEPUNKTE  IM SPIELPLAN DER OPER FRANKFURT IM OKTOBER 2026
Sonntag, 11. Oktober 2026, um 18 Uhr im Opernhaus
Premiere
OTTONE
Oper in drei Akten von Georg Friedrich Händel
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

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Václav Luks © Petra Hajska

Musikalische Leitung:  Václav Luks; Inszenierung:  Jetske Mijnssen
Mitwirkende:  Yuriy Mynenko (Ottone), Monika Buczkowska-Ward (Teofane),
Paula Murrihy (Gismonda), Iurii Iushkevich (Adelberto), Cecelia Hall (Matilda), Jonas Müller (Emireno)

Weitere Vorstellungen: 18. (18 Uhr), 24. Oktober, 1. (15.30 Uhr), 7., 12., 15. (18 Uhr), 21. November 2026
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19 Uhr.
Preise: € 16 bis 198 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)
Georg Friedrich Händels (1685–1759) Oper Ottone zählt zu den Meilensteinen des Barocktheaters. Das Werk, das im Januar 1723 in London uraufgeführt wurde, entstand in einer Phase, in der Händel als musikalischer Leiter der frisch gegründeten Royal Academy of Music den Starkult an der Themse auf ein neues Niveau hob. Auf seinen Casting-Reisen verpflichtete Händel die begabtesten Sänger Europas. In Ottone entfaltet der Komponist ein psychologisch dichtes Beziehungsgeflecht, das auf einer historischen Eheschließung des Jahres 972 basiert. Aus dem weltgeschichtlichen Stoff schufen die Librettisten jedoch ein fiktives, hochdramatisches Verwechslungsspiel. Händels Partitur besticht durch eine Ansammlung aus eleganten, innigen Arien, deren Melodien im Kopf bleiben. Bis heute gilt das Werk als einer der größten Kassenschlager des Komponisten, der zu seinen Lebzeiten nur noch von Rinaldo an Wiederaufführungen übertroffen wurde.

Zum Inhalt: Ottone soll die junge Teofane heiraten und mit ihr seine Überlegenheit gegenüber Adelberto besiegeln. Doch man hat die Rechnung ohne die ehrgeizige Gismonda gemacht. Sie intrigiert im Hintergrund, um ihren Sohn Adelberto in Position zu bringen. Da Ottone und Teofane sich noch nie gesehen haben, ist es ein Leichtes, dass Adelberto sich als Teofanes gerade abwesender Bräutigam Ottone ausgibt. Doch der Schwindel fliegt bald auf …

Dirigent Václav Luks, ein wahrer Experte für Alte Musik, kehrt nach einer erfolgreichen Premierenserie von Amor vien dal destino zurück nach Frankfurt. 2005 gründete er das Prager
Barockorchester Collegium 1704 und das Vokalensemble Collegium Vocale 1704. Die Ensembles treten unter seiner Leitung bei renommierten Festivals und in namhaften europäischen Konzertsälen auf. 2022 wurde Václav Luks für seine kulturellen Leistungen der französische Ordre des Arts et des Lettres verliehen. Regisseurin Jetske Mijnssen debütiert mit ihrer Lesart von Händels Ottone an der Oper Frankfurt. In der vergangenen Spielzeit inszenierte sie unter anderem Ariodante am Royal Opera House Covent Garden in London, Dialogues des Carmélites an der Semperoper in Dresden und Simon Boccanegra an De Nationale Opera in Amsterdam. Weitere Arbeiten führten sie bereits zum Festival in Aix-en-Provence und nach Glyndebourne.
Yuriy Mynenko, der in der vergangenen Spielzeit als Cesare überzeugte, verkörpert die Titelpartie des Ottone. Die Rolle der Teofane singt Monika Buczkowska-Ward, die noch im Juni die Partie der Bellezza in Händels Der Triumph von Zeit und Erkenntnis gestaltete. Paula Murrihy (Gismonda) und Iurii Iushkevich (Adelberto) kehren als Gäste an die Oper Frankfurt zurück. Murrihy, bis 2017 Mitglied des Ensembles, sang am Haus bereits verschiedene Partien wie Dido in Purcell’s Dido and Aeneas, Octavian in Strauss’ Der Rosenkavalier, und zuletzt Dejanira in Händels Hercules. Iushkevich gastiert regelmäßig auf den großen Bühnen in Europa. Dass sein Repertoire von Barock bis hin zu modernen Opern reicht, wird er abermals unter Beweis stellen. In der vergangenen Spielzeit brachte ihm die Partie des Boy in Written on Skin große Anerkennung ein. Cecelia Hall verkörpert die Partie der Matilda, Jonas Müller komplettiert als Emireno die Besetzungsliste der ersten von drei Händel-Opern der Spielzeit 2026/27 in Frankfurt.

Freitag, 16. Oktober 2026, um 19 Uhr im Opernhaus
Erste Wiederaufnahme
TANCREDI
Melodramma eroico in zwei Akten von Gioachino Rossini

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„Tancredi“ © Monika Rittershaus

In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Musikalische Leitung:  Giuliano Carella; Inszenierung:  Manuel Schmitt
Mitwirkende:  Theo Lebow (Argirio), Bianca Tognocchi (Amenaide), Kihwan Sim (Orbazzano), Cláudia Ribas (Tancredi), Ruby Dibble (Isaura), Daniela Zib (Loredana)
Weitere Vorstellungen: 23., 25. (18 Uhr), 31. Oktober, 5. November 2026
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19 Uhr.
Preise: € 16 bis 127 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)
Tancredi von Gioachino Rossini (1792–1868) entstand 1812/13 als Auftragsarbeit für das venezianische Teatro La Fenice und markierte einen Wendepunkt in seiner Karriere hin zur Gattung der Opera seria. Nach der Uraufführung in Venedig 1813 wurde Tancredi schon bald an der Mailänder Scala gespielt. Im Jahr 1817 stand das Werk zum ersten Mal in Frankfurt auf dem Spielplan. Die Partitur ist geprägt von Rossinis charakteristischer melodischer Inspiration und virtuosen vokalen Anforderungen, die den Übergang von der Opera seria des 18. Jahrhunderts zum Belcanto des 19. Jahrhunderts markieren. Besonders berühmt wurde die Cavatine des Tancredi „Di tanti palpiti“, die zu Rossinis Lebzeiten zu einer Art Gassenhauer avancierte. Die Oper vereint heroische Leidenschaft mit tief empfundener Lyrik und zeigt bereits Rossinis Meisterschaft in der Gestaltung großer dramatischer Szenen.

Das Libretto von Gaetano Rossi basiert auf Voltaires Tragödie Tancrède aus dem Jahr 1760: Unter dem Eindruck einer Bedrohung von außen beschließt der Senat von Syrakus ein drakonisches Gesetz, das jeden, der mit dem Feind konspiriert, mit dem Tode bestraft. Argirio und der rivalisierende Orbazzano legen einen alten Zwist bei; als Pfand des neuen Bundes verspricht Argirio ihm die Hand seiner Tochter Amenaide. Diese liebt jedoch insgeheim Tancredi, der vor langer Zeit aus der Stadt verbannt worden war. Ein abgefangener Brief von ihr wird missdeutet, und der eigene Vater unterschreibt ihr Todesurteil …

Die musikalische Leitung der ersten Wiederaufnahme liegt wie auch bei der Premierenserie der vergangenen Spielzeit bei Giuliano Carella, der an den bedeutendsten Opernhäusern weltweit
arbeitet. In Frankfurt dirigierte er bereits Stiffelio, I vespri siciliani, Anna Bolena (konzertant), La traviata und Bianca e Falliero. Sein Repertoire reicht von Giovanni Paisiello bis Lorenzo Ferrero und umfasst neben den wichtigsten auch zahlreiche weniger bekannte Werke der italienischen Oper. Inszeniert wurde Tancredi im Mai und Juni 2026 von Manuel Schmitt. In Frankfurt erarbeitete er zuvor Benjamin Brittens Doppelabend The Prodigal Son / The Burning Fiery Furnace im Bockenheimer Depot. Weitere Arbeiten führten ihn unter anderem an die Bayerische Staatsoper in München und ans Staatstheater Nürnberg. In dieser Spielzeit wird Schmitt an der Oper Frankfurt Ernest Chaussons Oper Le roi Arthus in Szene setzen. Die Besetzung der Wiederaufnahme gleicht zum großen Teil jener der Premierenserie. Abermals gestaltet Theo Lebow die Partie des Argirio. In dieser Spielzeit ist das Ensemblemitglied außerdem in den Produktionen Warten auf heute, Die Liebe zu den drei Orangen und in Das Rheingold zu erleben. Mit großem Erfolg trat er in der vergangenen Saison als Amme Nicea in der selten gespielten Barockoper Amor vien dal destino von Agostino Steffani auf. Bianca Tognocchi ist wieder als Amenaide mit von der Partie. Die Sopranistin singt in dieser Spielzeit noch die Rollen der Despina (Così fan tutte), des Lenio (The Greek Passion) und der Sœur Constance de St. Denis (Dialogues des Carmélites). Die Partie des Orbazzano wird von Ensemblemitglied Kihwan Sim gesungen. Der in Seoul und Hamburg ausgebildete Sänger ist seit der Spielzeit 2012/13 Ensemblemitglied an der Oper Frankfurt. In der Saison 2026/27 übernimmt er Partien wie Merlin (Le roi Arthus), König Treff (Die Liebe zu den drei Orangen) und Priester Grigoris (Greek Passion) sowie erneut Ramfis (Aida). Die portugiesische Mezzosopranistin Cláudia Ribas singt die Titelpartie des Tancredi. Als neues Ensemblemitglied an der Oper Frankfurt ist sie des Weiteren in Händels Flavio und Prokofjews Die Liebe zu den drei Orangen zu erleben. Opernstudio-Mitglied Ruby Dibble übernimmt abermals die Partie der Isaura, Daniela Zib ist als Loredana – ehemals Roggiero – mit dabei; eine weibliche Partie, die es nur im Frankfurter Tancredi gibt.

Karten für die genannten Veranstaltungen sind bei unseren bekannten Vorverkaufsstellen, online unter www.oper-frankfurt.de oder im telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 erhältlich.

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ORF: ERLEBNIS BÜHNE

DAS GESAMTE SEPTEMBER-PROGRAMM AUF EINEN BLICK

SO 13.9. 2026 IN ORF III
08:45 OBERTÖNE – DAS ABSCHLUSSKONZERT 2025
20:15 ASMIK GRIGORIAN IN GRAFENEGG
SO 20.9.2026 AUF 3SAT
10:15 EIN HOCH AUF HARNONCOURT!
11:30 MAHLERS ZWEITE VON DER STYRIARTE 2026
SO 20.9.2026 IN ORF III
20:15 GEBURTSTAGSFEST DER OPERNSTARS
SO 27.9.2026 IN ORF III
20:15 DIE WIENER SYMPHONIKER MIT POPELKA & AVDEEVA

Programmänderungen vorbehalten.
Sollten Sie Freunde, Verwandte und Bekannte haben, die an der Zusendung unserer monatlichen Erlebnis-Bühne-Vorschau interessiert sind, können sich diese mit einem kurzen E-Mail an anmelden

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Rondo, das Klassik-Magazin

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„London Symphony Orchestra opens Beethoven Festival 2026 in Bonn after historic hall renovation.“

This  writer’s Vedic  astrology  predictive inputs  on  the  topic  are  available  for  visiting  at   published  on  5  September  2026.

kushal  kumar

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