DIE SONNTAG-PRESSE – 4. JÄNNER 2026

Wiener Konzerthaus, Großer Saal © Lukas Beck

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DIE SONNTAG-PRESSE – 4. JÄNNER 2026

Wien/Konzerthaus
Flüssig und nie überhitzt: Beethovens Neunte im Konzerthaus
Dima Slobodeniouk ist mit den Wiener Symphonikern und der Singakademie zum Jahresabschluss eine gediegene Interpretation von Beethovens Neunter gelungen.
DiePresse.at

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Yannick Nézet-Séguin versprüht beim Neujahrskonzert wienerischen Charme und erobert die Herzen

Yannick Nézet-Séguin © APA/WIENER PHILHARMONIKER/DIETER NAGL

Mehr oder minder per Zufall kam der großartige kanadische Dirigent (in weiterer Folge Yannick genannt) zu Ehren, dieses außergewöhnliche Event wienerischer (und genauso österreichischer) Geschichte leiten zu können. Und er wird seiner Aufgabe mehr als gerecht – das war ein Konzert, das man sich noch lange merken kann und muss.

Musikverein Wien, 1. Januar 2026

Wiener Philharmoniker
Dirigent: Yannick Nézet-Séguin

von Herbert Hiess

Bei der Pressekonferenz im Hotel Imperial erzählte Philharmoniker-Vorstand Daniel Froschauer, wie Yannicks Engagement eigentlich zustande kam. Im Jahre 2022 hätte die Tournee des Orchesters in New York unter der Leitung von Valery Gergiev stattfinden sollen. Nun hat man nicht mit dem Verhalten der US-Veranstalter gerechnet, die den russischen Stardirigenten abgelehnt haben. „Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker, Dirigent: Yannick Nézet-Séguin
Wiener Musikverein, 31. Dezember 2025/1. Januar 2026        “
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Silvesterkonzert mit Petrenko und Bernheim: Die Berliner Philharmoniker brillieren auch im Kleinteiligen

Kirill Petrenko © Monika Rittershaus

Das Silvesterkonzert mit den Berliner Philharmonikern ist eine Institution.
Der Kulturkanal ARTE übertrug Silvester 2025 ab
18.35 Uhr zeitversetzt, nicht live.

Mochten Sie  abends den Dampfplauderer Johannes B.lödsinn Kerner in der ZDF-Silvester-Show erstmals aus der Hafencity in Hamburg Blödsinn schwadronieren hören?

Die Kommunikationsfrau vom ZDF hat folgenden Text verfassen lassen:

„Wir wollen das neue Jahr mit einer Show eröffnen, die Emotionen weckt und Bilder schafft, die im Gedächtnis bleiben. Nach vielen erfolgreichen Jahren in Berlin wird die Silvesterparty 2025/2026 erstmals in Hamburg produziert. Wir freuen uns auf eine großartige Veranstaltung, die das ZDF ab 20.15 Uhr übertragen darf“, so Dr. Oliver Heidemann, Unterhaltungschef des ZDF.

„Das Programm des Silvesterkonzerts ist verflacht“, sagt der Berliner klassik-begeistert-Reporter Peter Sommeregger. Die Macher des Abends setzen eher auf „seichte Kost“.

Ihnen und Euch wünscht ein geschmeidiges und gesundes Jahr 2026,

herzlich,

Andreas Schmidt, Herausgeber

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Silvesterkonzert mit Kirill Petrenko und Benjamin Bernheim

Es ist immer ein Vergnügen, diesen Verband exzellenter Solisten musizieren zu hören, von denen jeder Einzelne ein Virtuose auf seinem Instrument ist. Auch diesmal kann der charismatische Konzertmeister Noah Bendix-Balgley mit einem wunderbaren Solo überzeugen.

Benjamin Bernheim, Tenor

Kirill Petrenko, Dirigent
Berliner Philharmoniker

Philharmonie Berlin, 29. Dezember 2025

von Peter Sommeregger

Silvesterkonzerte sind eine ganz eigene Spezies, sie sind für ein festlich gestimmtes, feierwütiges Publikum konzipiert. Dieses will in erster Linie unterhalten werden, und bevorzugt Altbekanntes zu hören. Also greift man bei der Programmgestaltung bewusst auf bewährte Zugnummern zurück, Sprödes oder zu Anspruchsvolles wird bewusst vermieden. „Silvesterkonzert mit Kirill Petrenko und Benjamin Bernheim
Philharmonie Berlin, 29. Dezember 2025“
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Bachs Klavierwerke und faszinierende Ansichten aus dem All ergänzen sich zu einem ungemein beeindruckenden Event

 

„Bach in Space“ (eine Produktion von MünchenMusik)

Johann Sebastian Bach  Präludien, Choräle, Suiten, Inventionen und Konzerte (teils in Ausschnitten)

Mona Asuka  Klavier

Bremer Konzerthaus Die Glocke,  2. Januar 2026


von Dr. Gerd Klingeberg

Mit dem Ausspruch: „Nicht Bach! Meer sollte er heißen!“ brachte dereinst Ludwig van Beethoven seine Bewunderung für den Großmeister barocker Tonkunst zum Ausdruck. Und versetzte ihn damit in eine quasi stark erweiterte Dimension. Bei MünchenMusik geht man indes noch einen riesigen Schritt weiter: Erst das Weltall böte wohl eine angemessene Kulisse zur Präsentation des Bach‘schen Œuvres.

„„Bach in Space“ (eine Produktion von MünchenMusik)
Bremer Konzerthaus Die Glocke,  2. Januar 2026“
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Die Staatskapelle Dresden feiert mit Andrés Orozco-Estrada schwungvoll ins neue Jahr

Andrés Orozco-Estrada © Martin Sigmund

Silvesterkonzert der Sächsischen Staatskapelle Dresden

Andrés Orozco-Estrada, musikalische Leitung
Sächsiche Staatskapelle Dresden

Pretty Yende, Sopran
Benjamin Appl, Bariton

Gautier Capuçon, Violoncello

Semperoper Dresden, 31. Dezember 2025

von Henriette Müller

Silvester ist vorbei. Erinnerungen bleiben. Erinnerungen und Eindrücke an ein Silvesterkonzert, die die Autorin vor dem heimischen Fernseher gewinnen konnte. Vielen Zuschauern wird es ebenso ergangen sein.

Maestro Estrada wählte die Ouvertüre zu „La gazza ladra“, in Deutschland besser als „Die diebische Elster“ bekannt, zum Programmstart. Spritzig und leicht vorgetragen, blieb trotzdem noch ein wenig Luft nach oben. „Silvesterkonzert der Sächsischen Staatskapelle Dresden
Semperoper Dresden, 31. Dezember 2025“
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DIE SAMSTAG-PRESSE – 3. JÄNNER 2026

 © APA/WIENER PHILHARMONIKER/DIETER NAGL

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DIE SAMSTAG-PRESSE – 3. JANUAR 2026

Charmeoffensive mit Nézet-Séguin
Mit dem strahlenden, die Welt umarmenden Debütanten Yannick Nézet-Séguin am Pult, flotten Klängen und heiterer Miene verbreiten die Wiener Philharmoniker die Botschaft: Alles wird gut! – Auch wenn die Walzer dabei blass bleiben.
BR-Klassik.de

„Einfach nur großartig: Dieses Neujahrskonzert war ein Ohren- und ein Augenschmaus!“
Das Neujahrskonzert 2026 aus dem Musikverein Wien hat Maßstäbe gesetzt. Noch nie erreichten uns so viele Kommentare wie nach diesem Konzert. Bei über 300 Zuschriften lief das kb-Postfach über. Wir bekamen nur drei Meinungen, die dem größten Klassik-Event der Welt nichts abgewinnen konnten, zwei von Ihnen lesen Sie gerne weiter unten. klassik-begeistert-Leser waren beseelt, beglückt und betört ob der superben Leistung des kanadischen Dirigenten Yannick Nézet-Séguin und des Welt-Orchesters Wiener Philharmoniker. Dieses Konzert machte die Zuschauer glücklich und war ein nachhaltiger Beitrag für die Gesundheit in diesem Jahr.
Von Andreas Schmidt
Klassik-begeistert.de

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Simon Gaudenz vollendet mit Herzblut seinen Mahler-Zyklus

CD-Blu-ray-Besprechung:

Ein gelungener Zyklus, der anders ist und ebenso klingt, findet seinen würdigen Abschluss. Simon Gaudenz und die Jenaer Philharmonie schenken uns einen Mahler, der jung, menschlich und bewegend ist. Ein Projekt voller Mut, Wärme und Wahrhaftigkeit – und ein Beweis dafür, dass Musik immer etwas zu sagen hat, wenn man ihr wirklich zuhört.

Gustav Mahler – Andrea Lorenzo Scartazzini
Complete Symphonies Vol. 5

Jenaer Philharmonie
Simon Gaudenz, musikalische Leitung

Odradek Records, ODRCD467

von Dirk Schauß

Mahler aus Jena – Der Kreis schließt sich

Wenn ein musikalisches Projekt über Jahre hinweg wächst, wenn sich Musiker, Publikum und Komponist Schritt für Schritt aneinander annähern – dann entsteht etwas, das über bloße Tondokumente hinausgeht. So ist es mit Simon Gaudenz und der Jenaer Philharmonie. Nach fünf Doppelalben, nach unzähligen Proben, Konzerten und Momenten des Zweifels und der Begeisterung, ist es nun vollbracht: Der Mahler-Scartazzini-Zyklus ist abgeschlossen. Und was bleibt, ist nicht nur eine beeindruckende Sammlung von Aufnahmen, sondern ein klingendes Zeugnis von Entwicklung, Hingabe und Mut. „CD-Besprechung: Gustav Mahler/Andrea Lorenzo Scartazzini, Complete Symphonies Vol. 5
klassik-begeistert.de, 3. Januar 2026“
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DIE FREITAG-PRESSE – 2. JÄNNER 2026

Die Fledermaus – Niavarani, Schmeckenbecher © Wiener Staatsoper Michael Pöhn

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DIE FREITAG-PRESSE – 2. JÄNNER 2026

Wien/Staatsoper
Silvester- „Fledermaus“: Lasst diesen Frosch nicht nur dirigieren, sondern auch singen! (Bezahlartikel)
Markus Poschner am Dirigentenpult und Michael Niavarani als Frosch prägten die vergnügliche, in TV wie Radio übertragene Aufführung des Jahreswechsel-Dauerbrenners von Johann Strauß – mit Steigerung von Akt zu Akt. Jonas Kaufmann und Diana Damrau fügten sich mit Selbstironie in ein taugliches Ensemble ein.
DiePresse.com

Star-Tenor Jonas Kaufmann glänzt in der Fledermaus in Wien
Diesmal drehte sich die Wiener Silvesterfledermaus um Jonas Kaufmanns szenisches Eisenstein-Debüt, welches gemeinsam mit den weiteren überzeugenden Gesangsleistungen der 191. Aufführung von Otto-Schenks Kultinszenierung einen umjubelten Erfolg bescherte. Michael Niavaranis sensationell origineller Frosch wurde zur zweiten Sensation des Abends, während Markus Poschner mit beschwingten Walzerklängen deutlich auf seine Dirigatsleistung aufmerksam machte.
Von Johannes Karl Fischer
Klassik-begeistert.de

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 1. JÄNNER 2026

Musikverein Wien, Goldener Saal© Wolf-Dieter Grabner

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Wien
Kein biederer Maestro: Yannick Nézet-Séguin leitet das Neujahrskonzert
Der Stardirigent steht erstmals am Pult des Neujahrskonzerts der Wiener Philharmoniker. Er ist modisch mutig und in der Alten und Neuen Welt gefragt
DerStandard.at

Neujahrskonzert 2026: Dirigentinnen, bitte warten!
Im Mai dieses Jahres leitete mit der 39-jährigen Litauerin Mirga Gražinytė-Tyla erstmals eine Frau ein Abokonzert der Wiener Philharmoniker: Für das Neujahrskonzert wurde sie allerdings (noch) nicht eingeladen.
krone.at

Herzensanliegen Regenbogenwalzer
Im Porträt: Yannick Nézet-Séguin. Jürgen Flimm war Festspielintendant und er legte den Journalisten bei der Programm-Pressekonferenz ans Herz, sich den Namen gut einzuprägen. Damals war Nézet-Séguin Chefdirigent des Orchestre Métropolitain in seiner kanadischen Heimat – ein Job, für den er unterdessen auf Lebenszeit unter Vertrag ist. Und er war gerade designiert als Chef des Rotterdams Philharmonisch Orkest, dem er für zehn Jahre vorstand und dessen Ehrendirigent er mittlerweile ist. Dass Yannick Nézet-Séguin dereinst das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker dirigieren würde, das hätte damals niemand prophezeit.
DrehpunktKultur.at

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Heroische Beethoven-Klänge und fulminante Dvořák-Sinfonik generieren ein grandioses Silvester-Feuerwerk

Fotos © Tonlist concerts

 Silvesterkonzert 2025

Wolfgang Amadeus Mozart  Ouvertüre aus „Le nozze di Figaro“

Ludwig van Beethoven   Konzert für Klavier und Orchester Nr.5 Es-Dur op. 73

Antonín Dvořák  Sinfonie Nr.6 D-Dur op. 60

Justus Eichhorn  Klavier
Jiří Habart  Dirigent
Philharmonie Hradec Králové

Bremer Konzerthaus Die Glocke, Großer Saal,  31. Dezember 2025

von Dr. Gerd Klingeberg

Dass sich an diesem Silvesterabend ein gerade einmal 16 Jahre junger Pianist an Beethovens Klavierkonzert Nr. 5 wagen wird, macht mich durchaus neugierig; es belässt aber zugleich – quasi vorsichtshalber – meine Erwartungen auf einem eher mittleren Niveau, auch wenn besagter Justus Friedrich Eichhorn ungeachtet seines jugendlichen Alters bereits mit einer beachtlichen Konzerttätigkeit aufwarten kann. „Justus Eichhorn Klavier, Jiří Habart Dirigent, Philharmonie Hradec Králové
Bremer Konzerthaus Die Glocke, Großer Saal,  31. Dezember 2025“
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