Schweitzers Klassikwelt 48: Oper und Surrealismus

Foto: Les Mamelles de Tirésias, Opéra Comique, Paris

von Lothar und Sylvia Schweitzer

Geläufig ist der Ausdruck „die romantische Oper“, und wir denken unwillkürlich an den „Freischütz“ von Carl Maria von Weber und an Werke von Richard Wagner wie „Der fliegende Holländer“ oder „Lohengrin“. Auch den Begriff der „opera buffa“ ist Opernliebhabern etwas Vertrautes. Diese „farse“ haben oft das Strickmuster: Die Zukunft des Liebespaars (Sopran und Tenor) wird durch den Willen des Vaters, Onkels, Vormunds der Braut (Bassbuffo) bedroht. Eine Dienerin, ein Diener, der, dem offensichtlich nichts entgeht, steht den Liebenden hilfreich zur Seite. „Schweitzers Klassikwelt 48: Oper und Surrealismus
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Die MONTAG-PRESSE – 1. NOVEMBER 2021

prein
https://www.instagram.com/p/CVOF7faIhmj/

Brian Jagde ist derzeit  Maurizio in der Wiener Staatsoper und lässt sich mit den beiden ihn begehrenden Damen für Instagram fotografieren

Aktuell singt der begehrte US-Tenor Brian Jagde (sein Nachname wird wie das englische Wort „Jade“ ausgesprochen, das G ist stimmlos!) einen großartigen Maurizio in Cilea’s Adriana Lecouvreur an der Wiener Staatsoper. Die Vorstellungen mit Ermonela Jaho in der Titelrolle und Elīna Garanča als giftmischende Prinzessin begeistern Kritik und Publikum. Der überaus sympathische Jagde, der 2012 Preisträger bei Domingo’s Gesangswettbewerb Operalia gewesen ist, zeigt sich über die Arbeit mit seinen beiden Kolleginnen begeistert und teilt dazu dieses Foto auf seinem Instagram-Account. Am 02. und 05. November hat man noch die Möglichkeit diese Adriana-Serie an der WSO zu besuchen. Absolut empfehlenswert!

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Die MONTAG-PRESSE – 1. NOVEMBER 2021

Graz / Musikverein
„L’Orfeo“ mit Rolando Villazón: Von der magischen Kraft des Gesangs
Musik ist Leben. Ewig. Die Alte-Musik-Expertin Christina Pluhar zelebrierte mit Rolando Villazón in der Titelrolle Claudio Monteverdis Oper „L’Orfeo“ konzertant im Grazer Musikverein.
Kleine Zeitung

Christian Thielemann eröffnet die herbstlichen Osterfestspiele mit Mozarts Requiem
Was lange währt, wird endlich gut, sagt der Volksmund, und in der Tat: Nachdem die Osterfestspiele, zweimal verschoben, nun verspätet an den Start gehen konnten, war mit Mozarts „Requiem“ ein fulminanter Auftakt zu erleben.
von Kirsten Liese
Klassik-begeistert.de

Wien
Festival Wien Modern mit Oper ohne Stimme gestartet
https://volksblatt.at/festival-wien-modern-mit-oper-ohne-stimme-gestartet/

Auch bei „Wien Modern“ – Fennesz: Prophet elektronischer Isolationsklänge
https://www.krone.at/2543185

Salzburg
Zweites Konzert bei den Osterfestspielen: Frühlingsgefühle im Herbst und ein Preis für Hilary Hahn (Bezahlartikel)
Salzburger Nachrichten

Graz
Nachtkritik Oper Graz: Unfall mitten in „Clivia“-Premiere, Tenor sang weiter (Bezahlartikel)
Nach mehr als 70 Jahren zurück auf der Grazer Opernbühne: die Operette „Clivia“ des Österreichers Nico Dostal. Matthias Koziorowski riss sich beim ersten Auftritt die Achillessehne und sang die Premiere zu Ende.
Kleine Zeitung

Halle
Nordische Weite: ein Sinfoniekonzert der Staatskapelle Halle
Dies zählt zu den vielen Ungerechtigkeiten der Musikgeschichte, an denen die ausgefallenen Programme der Sinfoniekonzerte der Staatskapelle Halle in dieser Saison etwas ändern wollen.
von Dr. Guido Müller
Klassik-begeistert.de     

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Die SONNTAG-PRESSE – 31. OKTOBER 2021

Foto: Christian Thielemann© SF / Marco Borrelli

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Die SONNTAG-PRESSE – 31. OKTOBER 2021

Salzburg
Osterfestspiele im Herbst starteten mit Mozarts Requiem: Der Maestro setzt die Sänger in Szene
Christian Thielemann spielte zu Festivalstart seine kapellmeisterlichen Fähigkeiten aus.
Salzburger Nachrichten

Christian Thielemann eröffnet die herbstlichen Osterfestspiele mit Mozarts Requiem
Was lange währt, wird endlich gut, sagt der Volksmund, und in der Tat: Nachdem die Osterfestspiele, zweimal verschoben, nun verspätet an den Start gehen konnten, war mit Mozarts „Requiem“ ein fulminanter Auftakt zu erleben.
von Kirsten Liese
Klassik-begeistert.de

Salzburg
Christian Thielemann im Interview: „Die Musik ist wichtiger als wir “ (Bezahlartikel)
Christian Thielemann leitet 2022 letztmals die Osterfestspiele Salzburg. Seine Bilanz eröffnet Perspektiven.
Salzburger Nachrichten

Glamour und Bratwurst
„Wagner, Bayreuth und der Rest der Welt“ heißt ein sehenswerter Dokumentarfilm von Axel Brüggemann, der am 28. Oktober in die Kinos kommt.
von Monika Beer
http://rwv-bamberg.de/2021/10/glamour-und-bratwurst/

Scheußlicher Mensch, himmlische Musik
In Japan und Israel, bei den Schwarzen in Newark und beim Scheich von Abu Dhabi, aber auch bei einem fränkischen Metzger-Ehepaar findet man eine Faszination fürs gleiche Phänomen: Der Film „Wagner, Bayreuth und der Rest der Welt“ teilt sie instinktiv klug.
Frankfurter Allgemeine

Chemnitz
Knallharte Liebesnacht
Mit „Tristan und Isolde“ gelingt Elisabeth Stöppler in Chemnitz erneut ein Wagnerabend aus weiblicher Sicht, der hart und spannend ist wie ein Krimi. Daniel Kirch und Stéphanie Müther in den Titelrollen sind eine Wucht.
von Monika Beer
http://rwv-bamberg.de/2021/10/knallharte-liebesnacht/

München / Bayerische Staatsoper
„Die Nase“: Erbaulich oder postfaktisches Hansi–Bubi-Theater?
Einlassung von Tim Theo Tinn. Ein antiquiertes Wort reflektiert „Die Nase“ an der Bayr. Staatsoper nicht!
https://onlinemerker.com/muenchen-bayerische-staatsoper-die-nase

Rumschnüffeln unerwünscht: Schostakowitschs Die Nase an der Bayerischen Staatsoper
bachtrack.com

„Plötzlich lastete die Hoffnung auf mir, die gesamte Opernwelt zu retten“
Elisabeth Kulman ist eine moderne Jeanne d’Arc der Musikwelt, sie kämpft seit Jahren gegen das ungerechte Gagengefälle, gegen Sexismus und neuerdings gegen 2-G-Regeln. Jetzt nimmt sie mit 48 Jahren ihren Abschied. Doch gescheitert sei sie nicht, sagt sie.
Neue Zürcher Zeitung

„Konzertgänger in Berlin“
Konsistent einzykelnd: Hagen Quartett spielt Schostakowitsch. „Haben Sie „Zyklus“ gesagt?“
Über die inconsistency des Berliner Kulturlebens in Pandemiezeiten kriegt sich der ältere britische Streichquartettkenner hinter mir im Pierre-Boulez-Saal kaum mehr ein. Ganz Unrecht hat er nicht, es ist zwar schön, ohne Maske im vollbesetzten Saal zu sitzen.
https://hundert11.net/konsistent-einzykelnd/

München
Klangfarbenpracht

Isabelle Faust und das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Jakub Hrůša in der Isarphilharmonie.
Sueddeutsche Zeitung

Leipzig
Schauspiel Leipzig katapultiert Puccinis „Bohème“ in die Gegenwart
Am Schauspiel Leipzig hat die neue Hausregisseurin Anna-Sophie Mahler die Puccini-Oper „La Bohème“ für die Theaterbühne umgeschrieben.
https://www.mdr.de/kultur/theater/la-boheme-schauspiel-leipzig-100.html „Die SONNTAG-PRESSE – 31. OKTOBER 2021“ weiterlesen

Nordische Weite: ein Sinfoniekonzert der Staatskapelle Halle

Dies zählt zu den vielen Ungerechtigkeiten der Musikgeschichte, an denen die ausgefallenen Programme der Sinfoniekonzerte der Staatskapelle Halle in dieser Saison etwas ändern wollen.

Foto: Wilhelm Stenhammar (1871-1927) © Gothenburg Concert Hall

Staatskapelle Halle, Fabrice Bollon (musikalische Leitung), Martin Sturfält (Klavier).

von Dr. Guido Müller

Der schwedische, international gefragte, leider hierzulande noch viel zu wenig bekannte Pianist Martin Sturfält brilliert in diesem Sinfoniekonzert mit dem technisch höchst anspruchsvollen, in Form und Klanglichkeit sehr originellen und vor musikalischen Einfällen sprühenden zweiten Klavierkonzert des schwedischen Pianisten, Dirigenten und leider in Deutschland kaum bekannten Komponisten Wilhelm Stenhammar (1871-1927) – uraufgeführt 1908 in Göteborg.

Wilhelm Stenhammar ist aus derselben Generation wie der viel berühmtere Finne Jean Sibelius (1865-1957), mit dem er befreundet war, und dessen gleichaltriger dänischer Kollege Carl Niesen (1865-1931), deren Werke das Klavierkonzert von Stenhammar einrahmen.

In Anbetracht des genialen und dreißig Minuten dauernden zweiten Klavierkonzerts von Stenhammar ist es absolut unverständlich, dass dieser schwedische Spätromantiker mit sehr persönlich geprägten Ausblicken in die Moderne des 20. Jahrhunderts kaum bekannt und nicht häufiger aufgeführt wird. In seiner Originalität und seinem Einfallsreichtum überragt es deutlich etwa Richard Strauss’ „Burleske“ für Klavier und Orchester. Aber auch viele andere spätromantische Klavierkonzerte, die oft mit überdrehtem Prunk auftreten.

Dies zählt zu den vielen Ungerechtigkeiten der Musikgeschichte, an denen die ausgefallenen Programme der Sinfoniekonzerte der Staatskapelle Halle in dieser Saison etwas ändern wollen.

Alle vier Sätze des zweites Klavierkonzerts von Stenhammar gehen ineinander über. Die vielen Inselstellen für Soli des Pianisten erinnern zunächst an Ludwig van Beethovens Viertes Klavierkonzert.

Doch über klassische und romantische Vorbilder führt das Klavierkonzert weit hinaus. Vor allem die Tonalität wird zunächst über die Chromatik etwa bei Richard Wagner oder Franz Liszt hinaus gehend erweitert durch kontrastierende Tonalitäten zwischen Klavier und Orchester, also Bitonalitäten vor allem im ersten Satz, der so starke Spannungen schafft, die auch zum Schluss des Satzes keine Aufhebung finden.

Weitere kühne Experimente folgen in den rhapsodisch und impressionistich angehauchten Episoden der folgenden Sätze „Molto Vivace“, „Adagio“ (mit wunderschönen lyrischen und stimmungsvollen Momenten) und „Tempo moderato“. Dabei werden Formen u.a. mit Einsprengseln schwedischer Volksmelismen immer wieder aufgelöst und sorgen für Überraschungen. Auch in den Farben der originell kombinierten Soloinstrumente. Dabei fallen die Holzbläser der Staatskapelle Halle durch exquisites Spiel auf, dem aber die Streicher besonders auch im gut abgestimmten Spiel ihrer Gruppen in nichts nachstehen. „2. Sinfoniekonzert, Händel-Halle Halle (Saale)
25. Oktober 2021“
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Christian Thielemann eröffnet die herbstlichen Osterfestspiele mit Mozarts Requiem

Nebenbei gesagt sangen alle Solisten ohne Noten. Und auch auf dem Dirigierpult lag die Partitur, ohne dass Thielemann sie gebraucht hätte. Chapeau!

Foto: Christian Thielemann © Matthias Creutziger

Wolfgang Amadeus Mozart: Requiem

Golda Schultz, Sopran
Christa Mayer, Alt
Sebastian Kohlhepp, Tenor
René Pape, Bass
Bachchor Salzburg (Einstudierung: Christiane Büttig)
Sächsische Staatskapelle Dresden

Musikalische Leitung: Christian Thielemann

von Kirsten Liese

Was lange währt, wird endlich gut, sagt der Volksmund, und in der Tat: Nachdem die Osterfestspiele, zweimal verschoben, nun verspätet an den Start gehen konnten, war mit Mozarts „Requiem“ ein fulminanter Auftakt zu erleben.

Wie schön, Christian Thielemann wieder einmal mit Mozart zu erleben! Seine Bruckner-, Brahms-, Wagner- und Strauss-Interpretationen gelten unangefochten als genial, mit Mozart kam er noch weniger zum Zuge, den kann er aber genauso gut! Davon konnte man sich schon einmal 2006 überzeugen, als er weiland mit den Münchner Philharmonikern eine Einspielung des Requiems vorlegte. In der Musikkritik allerdings war damals noch alles von Kopf bis Fuß auf Nikolaus Harnoncourt eingestellt und die von ihm vorgegebene Richtung der historischen Aufführungspraxis. Inzwischen ist man von dieser engen Sicht hoffentlich wieder etwas abgerückt. Zeitlose grandiose Aufnahmen von Sergiu Celibidache oder Riccardo Muti stehen für gleichwertige, traditionellere Ansätze beispielhaft. Und das Konzert im Großen Festspielhaus mit Christian Thielemann und der Sächsischen Staatskapelle Dresden reiht sich in diese Reihe unvergesslicher Aufführungen ein. „Wolfgang Amadeus Mozart, Requiem
Salzburg, 29. Oktober 2021“
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Interview: Am Anfang durften nur Männer im Chor singen (Teil 1)

Foto: Alexander ArltKronau, FSB

von Jolanta Łada-Zielke

Wenn ich Krakau besuche, erzähle ich befreundeten Dirigenten von meinem Singen im Chor. Sie sagen oft, dass sie mich beneiden, weil deutsche Chöre eine sehr reiche Tradition haben. Also habe ich beschlossen, diese Tradition besser kennenzulernen.

Mit großer Freude habe ich den Ort entdeckt, an dem die Geschichte deutscher Gesangvereine dokumentiert ist: das Sängermuseum, das mit Archiv und Forschungszentrum des Deutschen Chorwesens an der Universität Würzburg in Feuchtwangen in Mittelfranken beheimatet ist. Ich bin dorthin gekommen, um mit dem Archiv- und Museumsleiter Alexander Arlt zu sprechen, der auch selbst Chorleiter ist.

Foto: Sängermuseum, Feuchtwangen

„Das Sängermuseum in Feuchtwangen gründete man im Jahr 1989“, erzählt Alexander Arlt. „Davor gab es das Deutsche Sängermuseum im ehemaligen Katharinenkloster in Nürnberg, das 1925 eingeweiht, aber während des Zweiten Krieges (im Januar 1945) nahezu vollständig zerstört worden ist. Von dieser Zeit zeugen einige Bilder, anhand deren  man sich einen ersten Eindruck von der Ausstellung machen kann. Der Deutsche Sängerbund nutzte damals auch die Klosterkirche. Dort waren nicht nur das Gefallenendenkmal des deutschen Sängerbundes und das des Deutschen Arbeiter-Sängerbundes zu finden, auch fanden dort regelmäßig Chorkonzerte statt. Ein wichtiger Bestandteil der Ausstellung waren Vereins-und Verbandfahnen, wie das Bundesbanner des Deutschen Sängerbundes, das gleich im Foyer des Museum die Besucher begrüßte. Zum Glück überstand die Fahne den Zweiten Weltkrieg nahezu unbeschadet im Depot des Germanischen Nationalmuseums. Gleiches gilt für die Fahne des Deutschen Sängerfestes in Nürnberg 1861, die heute zu unseren wertvollsten Exponaten gehört.“

Ich schaue mir diese beeindruckende Fahne in der Vitrine an.

„Also doch Nürnberg! sage ich mit Begeisterung. – Dort fing das alles an, und es gab zweifellos eine Verbindung zu den Meistersingern.“

„Im Deutschen Sängerbund hat man sich tatsächlich immer wieder auf die Meistersinger berufen“, antwortet Alexander. „Man ging sogar noch bis zu den Minnesängern zurück. Natürlich gibt es Gemeinsamkeiten, die sind aber nicht eins zu eins auf die Laienchorbewegung zu übertragen. So war auch die Katharinenkirche in Nürnberg der Treffpunkt der Meistersinger bis zu ihrer Auflösung.  Deswegen nennt man sie auch „die Meistersinger-Kirche“. Das mag auch ein Grund gewesen sein, weswegen man die ehemalige Klosteranlage für geeignet hielt, dort das Deutsche Sängermuseum mit einem Sängerarchiv einzurichten.

So erfahre ich von dem Deutschen Sängerbund, der  1862 als ein Dachverband der deutschen Laienchöre gegründet wurde. Später gab es auch den Deutschen Arbeiter-Sängerbund, der die gleiche Funktion für die Arbeiterchöre erfüllte.

4.2.3 Foto: Sängermuseum, Feuchtwangen

Den ersten als Verein organisierten Gesangsverein gründete Carl Friedrich Zelter (1758-1832) im Jahr 1809 in Berlin, die so genannte Zeltersche Liedertafel. Es existierten außerhalb der Kirche schon damals weitere Chöre und andere singende Gemeinschaften. Bei ihnen lässt sich bisweilen eine richtige Vereinsstruktur – aber nur im Ansatz – nachweisen.   „Die Geschichte der Gesangvereine in Deutschland – Teil 1.
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Die SAMSTAG-PRESSE – 30. OKTOBER 2021

Foto: © Matthias Creutziger – Christian Thielemann

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Die SAMSTAG-PRESSE – 30. OKTOBER 2021

Warum eckt dieser Dirigent überall an? (Bezahlartikel)
Christian Thielemann verliert derzeit alle führenden Positionen, für die er vormals als Idealbesetzung galt.
Neue Zürcher Zeitung

Nikolaus Bachlers erfrischendes Gesprächsbuch „Sprachen des Musiktheaters“
Der Standard.at

Die Salzburger Osterfestspiele 2021 starten: Ohne Hase, mit Herbst
Ostern im Oktober: Das gibt’s nur in Salzburg. Diesen Freitag starten die Salzburger Osterfestspiele – mit Mozart auf den Pulten und Christian Thielemann auf dem Podest. Wegen Corona wurde das Festival in den Herbst geschoben. Und dauert nur vier Tage. Und auch wenn die Inzidenz in Salzburg schon wieder über 450 liegt – die Vorfreude bei Intendant Nikolaus Bachler ist groß.
BR-Klassik.de

Dokumentarfilm
Filmstart: „Wagner, Bayreuth und der Rest der Welt“
Richard Wagner polarisiert die Musikwelt. Und doch gibt es Tausende von Wagnerianern, die ihn weltweit verehren. Ein Film zeigt, warum das bis heute so ist.
https://www.dw.com/de/filmstart-richard-wagner-bayreuth/a-59644668

„Konzertgänger in Berlin“
Ferndelektierend: Brandenburgische Konzerte mit Akamus im Konzerthaus
Mit BRANDENBURG verbindet der Bachfreund nicht wie der Rainald-Grebe-Hörer Bisamratten im Freibad und das Autohaus in Schwedt, das Achim Menzel nicht finden kann, sondern bekanntlich sechs außerordentliche Instrumentalkonzerte.
https://hundert11.net/ferndelektierend/.    „Die SAMSTAG-PRESSE – 30. OKTOBER 2021“ weiterlesen

CD-Rezension: A Tribute to Paco de Lucía

Sieben Jahre nach Pacos Tod stellt diese CD eine Hommage der besonderen Art dar. Komponisten wie Ausführende haben erfolgreich versucht, den Geist dieser Legende zu beschwören und in seinem Sinne alte Traditionen mit neuen Inhalten zu füllen.

Eos Guitar  Quartet, El alma de Paco

Solo Musica

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von Peter Sommeregger

Diese neue CD des Eos Guitar Quartet ist dem Andenken des legendären Gitarristen Paco de Lucía gewidmet. Das umfangreiche, einleitende Stück gibt der CD ihren Namen und ist Programm. Mit dem lauten Ausruf „Paco“ am Ende greifen die Musiker des Quartetts auf eine Tradition bei Live-Auftritten Paco de Lucías zurück, wo das begeisterte Publikum den Namen ihres Idols begeistert ausrief.

Das Ensemblemitglied Marcel Ege ist mit insgesamt drei  Kompositionen auf der CD vertreten. Neben „Medianoche“ und dem Tanzstück „El alba“ das Stück „Paquiro“, das seinen Ursprung in dem populären Liederbuch von Federico García Lorca hat. In diesem Stück ist als Gesangsolistin  die legendäre Carmen Linares zu hören, deren Stimme etwas rau und verbraucht, aber sehr passend zu dieser Musik klingt. Sie ist ebenfalls Solistin bei dem Stück „Aixa, Fatima y Marien“ von David Sautter, das gleichfalls auf einem Lied García Lorcas basiert.

Außerdem sind drei neu bearbeitete Tänze von Manuel de Falla zu hören. Einen Höhepunkt stellt die dreiteilige Suite „El quejio del poeta duende- In Memoriam Paco de Lucía“ des Kubaners Leo Brouwer dar, der darin dem legendären Gitarristen ein musikalisches Denkmal setzt.

Als letztes Stück des Albums ist „Sonando con el sonido“ zu hören, eine für das Quartett von John McLaughlin geschriebene Komposition. Er hatte in der Vergangenheit mit Paco de Lucía zusammen gearbeitet und reflektiert in dem Stück darüber.   „CD-Rezension: Eos Guitar Quartet, El alma de Paco
klassik-begeistert.de“
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Die FREITAG-PRESSE – 29. OKTOBER 2021

Foto: Elbphilharmonie © Maxim Schulz

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Die FREITAG-PRESSE – 29. OKTOBER 2021

Hamburg
Ein intellektuell weltgewandter Haydn strahlt beim 2. Philharmonischen Konzert in der Elphi
von Elżbieta Rydz
Klassik-begeistert.de

Theater auf der Suche nach neuem Publikum und Akzeptanz in der Stadtgesellschaft
Ergebnisse eines Forschungsprojekts
Erscheinungsjahr: 2021. Gefunden von TTT
https://www.kubi-online.de/artikel/theater-suche-nach-neuem-publikum

München
„Die Nase“ in München: Winterbilder ohne Selbstmitleid
Frankfurter Allgemeine

Frankfurt
Stürmische Winterreise: ein Liederabend mit Peter Mattei an der Oper Frankfurt
bachtrack.com

English National Opera
Philip Glass’ „Satyagraha”, Oper über Mahatma Gandhi
Klassik-begeistert.de

Salzburg
Salzburger Osterfestspiele starten
https://orf.at/stories/3234441/

Wien / Volksoper
Wien blüht ein neuer „Rosenkavalier“
Die Staatsoper verliert am Sonntag ihr Monopol auf die Strauss-Komödie: Josef E. Köpplinger inszeniert sie für die Volksoper.
Wiener Zeitung.at

Wien
„Die ewige Schuld, der man nicht entkommen kann“(Bezahlartikel)
Georg Zlabinger über „The Lighthouse“ von Peter Maxwell Davies
Kurier-at

Istanbul
Istanbuls neues Opernhaus wird eröffnet
https://amp.kleinezeitung.at/6053137

„Salome“ reloaded
Die Oper „Salome“ von Richard Strauss ist weltberühmt. Jetzt sind gleich zwei veränderte Fassungen dieser Erotik- und Mord-Oper ediert worden. Sie könnten die Aufführungsgeschichte verändern.
https://www.sueddeutsche.de/kultur/salome-richard-strauss-1.5450471.   „Die FREITAG-PRESSE – 29. OKTOBER 2021“ weiterlesen

Die DONNERSTAG-PRESSE – 28. OKTOBER 2021

Foto: © Wilfried Hösl, Bayerische Staatsoper – Nationaltheater

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Die DONNERSTAG-PRESSE – 28. OKTOBER 2021

München
Putins Polizei und menschlicher Makel
Mutig startet das neue Leitungsteam der Bayerischen Staatsoper: Für seine erste Premiere als Generalmusikdirektor hat sich Vladimir Jurowski „Die Nase“ von Dmitrij Schostakowitsch ausgesucht, ein selten gespieltes Frühwerk. Inszeniert hat die wilde Operngroteske der Regisseur Kirill Serebrennikov, der von der russischen Regierung verfolgt wird. BR-KLASSIK-Redakteur Bernhard Neuhoff saß im Publikum.
BR-Klassik.de

Berlin
Lobrede auf Barrie Kosky: Ein Spaßmacher, dem es ernst ist
Tagesspiegel.de

Berlin / Deutsche Oper
Der Anfang vom Ende: Götterdämmerung an der Deutschen Oper Berlin
bachtrack.com

München
Regimekritik: Kirill Serebrennikov inszeniert in München „Die Nase“
Der Standard.de

Dirigent Jakub Hrůša im Interview: „Für mich sind Konzerte wie Geschenke“
Münchner Merkur

Frankfurt
Thomas Guggeis wird neuer Generalmusikdirektor in Frankfurt
Oper statt Quantenphysik
BR-Klassik.de

Frankfurt
Hilary Hahn in der Alten Oper: Die Heimkehr des finnischen Helden
Frankfurter Rundschau

Peter Mattei singt Schubert: Da war es kalt und finster
Frankfurter Rundschau

Köln
Traum auf Abwegen: Telemanns Die Beständigkeit der Liebe mit B’Rock und René Jacobs
bachtrack.com

Salzburg
Intendant Nikolaus Bachler: „Die Krise war zu gering für wirkliche Veränderung“ (Bezahlartikel)
Der neue Leiter der Osterfestspiele über den Kulturbetrieb nach Corona, Unschuldsvermutungen und den Zustand der ÖVP.
Kurier.at

Wien
Vom Musical-Fan zum Opern-Helden (Bezahlartikel)
Der junge Wiener Bass Stefan Cerny debütiert als Ochs auf Lerchenau im neuen Volksopern-„Rosenkavalier“. Im Gespräch erzählt er, wie er sich die schwierige Partie im Lockdown erarbeitet hat.
https://www.diepresse.com/6052792/vom-musical-fan-zum-opern-helden

Wien / Kammeroper
„The Lighthouse“ – Drei Mal Zlabinger (Bezahlartikel)
„The Lighthouse“ von Peter Maxwell Davies in der Wiener Kammeroper bringt erstmals die Brüder Georg, Martin und Michael Zlabinger in einer Produktion zusammen.
https://www.diepresse.com/6052543/the-lighthouse-drei-mal-zlabinger.   „Die DONNERSTAG-PRESSE – 28. OKTOBER 2021“ weiterlesen