Salzburg: Yuja Wang springt ein und sprintet an die Spitze

Yuja Wang, Klavier, Wiener Philharmoniker, Andris Nelsons Dirigent © SF Marco Borrelli

Salzburger Festspiele 2026

Unter der Leitung von Andris Nelsons zauberten die Wiener Philharmoniker zum Abschluss der Salzburger Festspiele 2026 zwei Tondichtungen ihres Lieblingskomponisten Richard Strauss durch das Festspielhaus. Fast noch spektakulärer war aber Yuja Wangs Sensationsleistung als Einspringerin mit Prokofjews zweitem Klavierkonzert. 

Wiener Philharmoniker
Yuja Wang, Klavier (anstelle von Daniil Trifonov)

Andris Nelsons, Dirigent

Sergej Prokofjew: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 g-Moll op. 16, Richard Strauss: Don Juan op. 20 & Till Eulenspiegels lustige Streiche op. 28

Großes Festspielhaus, Salzburg, 29. August 2026

von Johannes Karl Fischer

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Großes Festspielhaus, Salzburg, 29. August 2026“
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Salzburg: Thielemann zaubert Brahms’ Clara-Liebe aus der Ersten!

Wiener Philharmoniker, Thielemann © SF / Marco Borrelli

Salzburger Festspiele 2026

Trotz ein paar kleineren Schönheitsfehlern entfesselten die Wiener Philharmoniker mit Christian Thielemann am Pult die erste Symphonie von Brahms und weckten dieses Stammwerk der Klassikliteratur zu neuem Leben. Selbst das musikalisch verwöhnte Salzburger Publikum zeigte sich mit einem Applausfeuerwerk grenzenlos begeistert!

Wiener Philharmoniker
Augustin Hadelich, Violine
Christian Thielemann, Dirigent

Johannes Brahms:  Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 77, Symphonie Nr. 1 c-Moll op. 68

Großes Festspielhaus, Salzburg, 22. August 2026

von Johannes Karl Fischer

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Großes Festspielhaus, Salzburg, 22. August 2026“
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Riccardo Muti triumphiert mit seinem historisch letzten Verdi-Requiem

Wiener Philharmoniker · Muti 2026: Riccardo Muti (Dirigent), Wiener Philharmoniker © SF/Marco Borrelli

Giuseppe Verdi    Messa da Requiem

Die Wiener Philharmoniker sind das Orchester seines Lebens, das Verdi-Requiem ist das Stück seines Lebens. Kein Zweiter durchdringt das Verdi-Requiem so tief wie Riccardo Muti. Das Stück, das er in Salzburg mehrfach dirigierte, vormals zuletzt 2019, ist Teil seiner DNA.

Iwona Sobotka, Sopran
Marianne Crebassa, Mezzosopran
Michael Spyres, Tenor
Maharram Huseynov, Bass

Wiener Philharmoniker
Musikalische Leitung:  Riccardo Muti

Salzburg, Großes Festspielhaus, 16. und 18. August 2026

von Kirsten Liese

„Giuseppe Verdi, Messa da Requiem, Riccardo Muti Dirigent
Salzburg, Großes Festspielhaus, 16. und 18. August 2026“
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Mondtags exzellenter Salzburger Ariadne bleibt der Buh-Orkan nicht erspart

Fotos © SF/Thomas Auri

Ein Lakai lästert im alpenländischen Dialekt, Christina Nilssons Ariadne taucht das Publikum in die namenlose Lebensfreude dieser musikalischen Komödie und aus dem Graben strömen süß wie Sachertorte die Streicherglissandi der Wiener Philharmoniker. Trotz eines Buh-Orkans für Ersan Mondtags eigentlich geniale, lebendige Inszenierung thront diese Salzburger Ariadne an der Spitze der allerersten Strauss-Liga!

Salzburger Festspiele

Ariadne auf Naxos
Musik von Richard Strauss
Text von Hugo von Hofmannsthal

Musikalische Leitung: Manfred Honeck

Regie/Bühne/Kostüme: Ersan Mondtag
Licht: Franck Evin
Video: Alexander Pannier
Choreografie: Ashley Alexandra Wright
Dramaturgie: Till Briegleb

Wiener Philharmoniker

Haus für Mozart , Salzburg, 2. August 2026

von Johannes Karl Fischer

„Richard Strauss, Ariadne auf Naxos
Haus für Mozart, Salzburg, 2. August 2026“
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Jonathan Tetelman prägt Salzburgs düstere Carmen

Carmen 2026 © SF/Thomas Aurin

Jonathan Tetelman wächst in Salzburg über sich hinaus. Teodor Currentzis und Regisseurin Gabriela Carrizo machen aus Bizets Oper ein düsteres Psychodrama, das niemanden kaltlässt.

Georges Bizet, Carmen

Gabriela Carrizo, Inszenierung

Teodor Currentzis,
Dirigent
Utopia Orchester
Utopia Chor, Bachchor Salzburg

Salzburger Festspiele, Großes Festspielhaus, 26. Juli 2026 (Premiere)

von Jürgen Pathy

„Georges Bizet, Carmen
Salzburger Festspiele, Großes Festspielhaus, 26. Juli 2026 (Premiere)“
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Salzburg-Auftakt: Dudamel entfesselt das Mahler-Universum aus der Zweiten

Vienna Philharmonic,  Gustavo Dudamel Conductor, Ying Fang Soprano,  Nadezhda Karyazina Alto, Wiener Singverein, Johannes Prinz Chorus Master SF/Marco Borrelli

Mit einer sensationellen Aufführung von Mahlers monumentaler zweiter Sinfonie lassen Gustavo Dudamel und die Wiener Philharmoniker das Mahler-Universum zum Festspielauftakt in den Salzburger Musikhimmel aufsteigen. Trotz ein paar Schönheitsfehlern feierte das Publikum den packenden Konzertabend mit stehenden Ovationen für alle Beteiligten.

Gustav Mahler: Symphonie Nr. 2 c-Moll „Auferstehung“

Wiener Philharmoniker
Wiener Singverein

Ying Fang, Sopran
Nadezhda Karyazina, Alt

Johannes Prinz, Chorleitung
Gustavo Dudamel, Dirigent

Salzburger Festspiele, Großes Festspielhaus, 27. Juli 2026

von Johannes Fischer

„Gustav Mahler, Symphonie Nr. 2 c-Moll „Auferstehung
Salzburger Festspiele, Großes Festspielhaus, 27. Juli 2026“
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Petrenko verzaubert mit Mahler 8 zur Salzburg-Begrüßung 

Archiv Berliner Philharmoniker, Kirill Petrenko ©  Monika Rittershaus

Nach 12 Jahren Baden-Baden sind die Berliner Philharmoniker zurück in Salzburg und schenken der österreichischen Festspielstadt eine sensationelle Mahler 8 zur Begrüßung. Unter der Leitung von Kirill Petrenko glänzte der Mahler-Klang differenziert und ausdrucksvoll im Festspielhaus und sorgte für ein einzigartiges Musikerlebnis.

Osterfestspiele Salzburg
Chorkonzert II: MAHLER

GUSTAV MAHLER
Symphonie Nr. 8 in Es-Dur
für Soli, Knabenchor, zwei gemischte Chöre und Orchester

Kirill Petrenko
Berliner Philharmoniker

Rundfunkchor Berlin, Bachchor Salzburg, Salzburger Festspiele und Theater Kinderchor & Tölzer Knabenchor

Jacquelyn Wagner, Sarah Wegener & Liv Redpath, Sopran
Beth Taylor & Fleur Barron, Alt
Benjamin Bruns, Tenor
Gihoon Kim, Bariton
Le Bu, Bass

Großes Festspielhaus, Salzburg, 3. April 2026

von Johannes Karl Fischer

Unweit des Salzburger Festspielhauses ragen die Alpengipfel über die Mozartstadt. Der Blick auf die heuer schneebedeckten Bergmassive gehört mit zur hiesigen Festspiel-Experience. Eine mehr denn passende Kulisse für Mahlers Achte Sinfonie, schon allein aufgrund ihrer Dimension könnte man sie auch das Gotthard-Massiv der Spätromantik betiteln. Vier Chöre, ein Mammutorchester und acht Gesangssoli waren am Start, die Riesenbühne des Festspielhauses dichter gefüllt als bei manchen Opernproduktionen.

„Osterfestspiele Salzburg, Chorkonzert II: Mahler
Großes Festspielhaus, Salzburg, 3. April 2026“
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Salzburg schließt mit einer Bruckner-Ehrenrunde für Welser-Möst 

Wiener Philharmoniker, Franz Welser-Möst Dirigent © SF/Marco Borrelli

Mit einer fulminant feierlichen Bruckner 9 kehrt der ehemalige Chefdirigent der Wiener Staatsoper nach längerer krankheitsbedingter Pause zurück aufs Podium der Wiener Philharmoniker. Am Ende war das Publikum für diese Sternstunde des Philharmonikerklangs zurecht völlig aus dem Häuschen!   

Wiener Philharmoniker
Franz Welser-Möst, Dirigent

Werke von Mieczysław Weinberg und Anton Bruckner 

Salzburger Festspiele, Großes Festspielhaus, 30. August 2025

von Johannes Karl Fischer

Schon im Vorfeld dieses magisch musizierten Weinberg- und Brucknermorgens herrschte große Euphorie: Nach zahlreichen gesundheitsbedingten Absagen in letzter Zeit kehrte der gefeierte Dirigent Franz Welser-Möst zurück ans Podium der Wiener Philharmoniker und ließ den zauberhaften Klang dieses Orchesters in aller Pracht aufblühen. „Wiener Philharmoniker, Franz Welser-Möst, Dirigent
Salzburger Festspiele, Großes Festspielhaus, 30. August 2025“
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Asmik Grigorian fegt den Salzburger Macbeth in die Operngeschichtsbücher

Macbeth 2025 © SF Ruth Walz

Diese Verdi-Macbeth zur feierlichen Abschiedsrunde der Salzburger Festspiele 2025 gehörte eigenhändig der sopranistischen Heldin des Abends, Asmik Grigorian. Nicht weniger eindrucksvoll  geriet Krzysztof Warlikowskis packende Regie, und auch Philippe Jordan erhob das Orchester in wolkige Verdi-Höhen!

Macbeth
Musik von Giuseppe Verdi

Libretto von Francesco Maria Piave und Andrea Maffei nach William Shakespeare

Salzburger Festspiele, Großes Festspielhaus, 29. August 2025

von Johannes Karl Fischer

Im Publikum war von der „größten Opernsensation seit Maria Callas“ die Rede, das war auf jeden Fall ein Abend für die musikalischen Geschichtsbücher! Keine Ahnung, wie viele der heute Anwesenden die wahrscheinlich berühmteste Gesangslegende des Jahrhunderts noch gehört haben werden, ein paar bestimmt, egal. Frau Grigorian jedenfalls stürzte sich mit Eifer und Inbrunst in die Partie der Strippenzieherin und riss das Publikum mit ihrem thronenden Sopran in die stürmischen Emotionen ihrer Rolle. „Giuseppe Verdi, Macbeth
Salzburger Festspiele, Großes Festspielhaus, 29. August 2025“
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Monumental, prächtig und erhaben: Riccardo Muti glänzt mit Schubert und Bruckner in Salzburg

Wiener Philharmoniker · Muti 2025: Wiener Philharmoniker, Riccardo Muti
(Dirigent) © SF/Marco Borrelli

 

Für eine solche grandiose Wiedergabe hat sich die weite Reise gelohnt. Ich muss gestehen, dass ich ganz allein für dieses Konzert mit Muti nach Salzburg gekommen bin.  Umso mehr freut es mich natürlich, dass der Maestro das zu schätzen weiß, der mich heute – Sie lesen richtig! – persönlich angerufen hat, um mir mitzuteilen wie ausgezeichnet und treffend er meine Rezension findet. Ich muss zugeben, das war einer der schönsten Momente in meinem langen Journalistenleben. Ich habe zwar schon einiges an positiver Resonanz immer mal wieder erhalten, aber dass mich ein so berühmter Künstler persönlich aus diesem Grund anruft, ist ein Novum.

Schuberts Vierte mit dem Beinamen „Tragische“ habe ich oft gehört, aber keine dieser Wiedergaben war so einzigartig wie diese Salzburger Aufführungen unter Muti, geprägt von edlem Klang und idealen, gemäßigten Tempi. Und auch einen solchen Bruckner hört man nicht alle Tage, schon gar nicht die f moll Messe.leben. Ich habe zwar schon einiges an positiver Resonanz immer mal wieder erhalten, aber dass mich ein so berühmter Künstler persönlich aus diesem Grund anruft, ist ein Novum.
Schuberts Vierte mit dem Beinamen „Tragische“ habe ich oft gehört, aber keine dieser Wiedergaben war so einzigartig wie diese Salzburger Aufführungen unter Muti, geprägt von edlem Klang und idealen, gemäßigten Tempi. Und auch einen solchen Bruckner hört man nicht alle Tage, schon gar nicht die f moll Messe.

Franz Schubert: Symphonie Nr.4 D 417 „Tragische“

Anton Bruckner: Messe f-moll WAB für Soli, vierstimmig gemischten Chor und Orchester

Ying Fang, Sopran
Wiebke Lehmkuhl, Alt
Pavol Breslik, Tenor
William Thomas, Bass

Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor

Wiener Philharmoniker
Leitung: Riccardo Muti

Großes Festspielhaus, Salzburg, 17. August 2025

von Kirsten Liese

Die Konzerte mit den Wiener Philharmonikern unter Riccardo Muti in Salzburg sind heiß begehrt. Sowohl bei den Musikern, die sich darum reißen, bei den traditionell Mitte August anberaumten Terminen dabei zu sein, als auch beim Publikum, das die Qualitäten des Altmeisters zu schätzen weiß, der dem Festival seit seinem Debüt 1971 treu geblieben ist, alljährlich Höhepunkte beschert und mittlerweile an die 300 Auftritte in der Mozartstadt verbuchen kann. „Wiener Philharmoniker, Riccardo Muti
Großes Festspielhaus, Salzburg, 17. August 2025“
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