DIE MITTWOCH-PRESSE – 5. FEBRUAR 2025

Julia Fischer © Uwe Aarens

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 5. FEBRUAR 2025

Köln/Philharmonie
Royal Philharmonic Orchestra: Funke da, Feuer mau
Fast auf den Tag genau zwei Jahre ist es her, seit das Royal Philharmonic Orchestra unter Chefdirigent Vasily Petrenko in der Kölner Philharmonie brillierte und ein wahres Feuer entfachte. Nun, Anfang 2025, stellte es einmal mehr seine große Virtuosität unter Beweis, unter anderem mit einem der wichtigsten Orchesterwerke des 20. Jahrhunderts, Béla Bartóks Konzert für Orchester. Um im Bild zu bleiben: Auch hier – und den gesamten Abend über – brannte zwar durchaus das Feuer, doch nicht ganz so hell und herzerwärmend wie 2023.
Von Brian Cooper
Klassik-begeistert.de

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 4. FEBRUAR 2025

John Neumeier vor dem Vorhang (Foto: RW)

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 4. FEBRUAR 2025

Hamburg
Schritte ohne zwischenmenschliche Beziehung sind langweilig
Wie schön, John Neumeier wieder einmal auf der Bühne der Hamburgischen Staatsoper zu erleben. Demis Volpi hatte ihm die Ballettwerkstatt für Neumeiers Wiederaufnahme seines Balletts Tod in Venedig nach der Novelle von Thomas Mann überlassen.
Und wie der Choreograph den Zuschauern seine Umsetzung des Mann’schen Textes erläuterte, quasi Verständnis für seine Wahl von Musik und Bewegung vermittelte, sprach für das Genie dieses hochgebildeten Künstlers.
Von Dr. Ralf Wegner
Klassik-begeistert.de

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DIE MONTAG-PRESSE – 3. FEBRUAR 2025

Burgtheater © Nikola Hergovich

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DIE MONTAG-PRESSE – 3. FEBRUAR 2025

Wien
Theater blicken auf Corona zurück: „Man kann sagen: Es ist vorbei!“
Coronahilfen und Kurzarbeit verhinderten Bundestheater-Pleite. Das Publikum ist zurück, kauft aber kurzfristiger Karten und hat einen Hang zur leichten Muse.
Kurier.at

Sir András Schiff im Konzerthaus: So ideal verbinden sich Interpreten und Werk nicht immer (Bezahlartikel)
Der ungarische Pianist widmete sich als Solist und Dirigent seiner Cappella Andrea Barca ausgewählter Wiener Klassik. Dabei überzeugte Mozart mehr als Haydn.
DiePresse.com

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DIE SONNTAG-PRESSE – 2. FEBRUAR 2025

Lise Davidsen © Ray Burmiston | Decca Classics

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DIE SONNTAG-PRESSE – 2. FEBRUAR 2025

Wien/Staatsoper
Lise Davidsen fällt wegen Schwangerschaft für die Staatsoper aus
Der norwegische Opern-Shootingstar Lise Davidsen erwartet Zwillinge und sagt Staatsopernengagements für Juni ab. Anstelle von Lise Davidsen übernimmt Simone Schneider die Partie der Sieglinde in „Die Walküre“ (2. und 22. Juni 2025). Die Marschallin im „Rosenkavalier“ wird KS Krassimira Stoyanova singen (9., 12., 14. und 17. Juni 2025).
Kurier.at

Wien
Herbert hört hin 2: Das hohe Niveau des Wiener Opernorchesters sollte wieder erreicht werden!
…Und auch die Spielenden im Orchestergraben müssen ordentlich einstudiert werden; es ist nicht selbstredend, dass ein lange nicht mehr gespieltes Werk wie „Cavalleria“ und „Bajazzo“ so einfach gespielt wird. Da muss ein hervorragender Dirigent sauber einstudieren – solche Unsauberkeiten und Fehler (wie z.B. beim Eingangschor der „Cavalleria“) dürfen einfach nicht passieren. Wie oben gesagt, das Orchester (und letztlich auch das Haus) haben einen Ruf zu verteidigen. Und rückblickend an viele Sternstunden – DAS Niveau sollte wieder erreicht werden! HH hört weiter.
Herbert Hiess
Klassik-begeistert.de

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DIE FREITAG-PRESSE – 31. JÄNNER 2025

Katharina Wagner © azonline

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DIE FREITAG-PRESSE – 31. JÄNNER 2025

Bayreuth
Geldgeber empört über Katharina Wagner
Die Geldgeber haben  eine Million Euro gesammelt, damit zum 150. Geburtstag der Festspiele im kommenden Jahr doch noch Richard Wagners populäre Werke „Tannhäuser“ und „Lohengrin“ aufgeführt werden können. Doch die finanzstarke Gesellschaft der Freunde von Bayreuth fühlt sich von Festspielchefin Katharina Wagner auf ruppige Art und Weise missverstanden.
BR-Klassik.de

Zoff um Spende: Vergiftete Million für Bayreuther Festspiele?
Der erste Zoff im Festspieljahr 2025: Die Gesellschaft der Freunde von Bayreuth als Mäzenaten-Verein will für eine Millionen-Spende zwei populäre Opern im Jubiläumsjahr 2026 hören. Gut gemeint oder ein Angriff auf die Kunstfreiheit?
NordbayerischerKurier.de „DIE FREITAG-PRESSE – 31. JÄNNER 2025“ weiterlesen

DIE DONNERSTAG-PRESSE – 30. JANUAR 2025

Foto: commons.wikimedia.org/wiki/Richard-Wagner-Festspielhaus 2016 (Frontansicht, Sichtachse, Siegfried-Wagner-Allee)

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 30. JANUAR 2025

Bayreuth
Wunschträume. Bayreuther Festspiele: Änderungen „fernab jeglicher Realisierbarkeit“
Der Förderverein trieb eine Million Euro auf, um Streichungen im Spielplan zurückzunehmen. Die Festspiele winken ab: Geld wäre fürs Rahmenprogramm willkommen. Was für ein Hin und Her auf dem Grünen Hügel: Erst präsentierten die Bayreuther Festspiele ein einigermaßen beeindruckendes Programm zum 150-jährigen Bestehen der Festspiele 2026. Alle zum Repertoire gehörenden Opern von Richard Wagner sollten gespielt werden – plus das Frühwerk Rienzi. Ganze elf Opern zum Jubiläum. Im Dezember dann der Schock für viele Wagnerianer. Die Festspiele teilen mit: Für die ambitionierten Pläne fehlt schlicht das Geld. Der Spielplan für kommendes Jahr wurde massiv eingedampft – wohl zu massiv für den Förderverein.
DerStandard.at

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 29. JANUAR 2025

Anja Kampe © Monika Rittershaus

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Hamburg
PREMIERE: Endlich! Kampes Ariadne lässt Strauss auch in Hamburg triumphieren
So eine souveräne Premiere gabs in Hamburg schon lange nicht mehr! Anja Kampes kraftvoller Sopran brillierte als neue Ariadne-Göttin, Dmitri Tcherniakovs Inszenierung erhob dieses Werk aus der Ecke der kleinen Komödien in die Ränge der großen Strauss-Opern. Lauten Buh-Rufen zum Trotz fanden auch Kent Nagano und das Staatsorchester endlich eine passable Strauss-Spur.
Von Johannes Karl Fischer
Klassik.begeistert.de

Wien/Staatsoper
27.1.25. „Die Zauberflöte“, Staatsoper, Premiere „Grau in grau“
Die Wiener Staatsoper spielt jetzt die „Zauberflöte“ als „Gothic“-Story, grau in grau, ein verfallenes Spukschloss, ein Sarastro-Herrenclub mit Bar und Kohlenkeller. Dem Papageno hat man die „Natur“ gerupft wie fast alle seine Federn und Tamino singt die Bildnisarie in der Unterhose: Der Premierenabend enttäuschte szenisch und musikalisch.
operinwien.at

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 28. JANUAR 2025

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 28. JANUAR 2025

Wiener Staatsoper
Neue „Zauberflöte“ an der Wiener Staatsoper: Alter schützt vor Weisheit nicht
Premiere der Mozartoper: Jubel für das Orchester und einige Sänger, ein interessanter Widerstreit zwischen Zustimmung und Ablehnung für die Regie. Bei manchen Prüfungen, um bei einem Hauptthema der „Zauberflöte“ zu bleiben, geht es wohl nicht darum, sie zu bestehen – sondern darum, möglichst würdevoll und mit dem Ziel in Sichtweite an ihnen zu scheitern. Vielleicht gehört eine neue „Zauberflöte“ an der Wiener Staatsoper zu dieser Art von Prüfungen: Das Werk ist, im Wortsinn, eingeschrieben in das Haus (Motive daraus finden sich in den Wandverzierungen), der Mozartklang und die Mozartstimmen sind Prüfsteine, an denen man es misst, und dann wäre da noch die auch schon legendäre Inszenierung von Otto Schenk, die vielen Operngehern als Maß der Regiedinge gilt. Eine Neuinszenierung der vielgespielten Mozart’schen Hitoper also ist ein Kanonmoment für das Haus. Man ist am Montagabend aus dieser Prüfung vielleicht erleichtert herausgegangen. Schließlich gab es gehörigen Jubel für Dirigent Bertrand de Billy und das Orchester und einen interessanten Widerstreit zwischen Zustimmung und Ablehnung für die Regisseurin Barbora Horáková.
Kurier.at 

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DIE MONTAG-PRESSE – 27. JANUAR 2025

Zauberflöte/Wiener Staatsoper © Michael Pöhn

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DIE MONTAG-PRESSE – 27. JANUAR 2025

Wien/Staatsoper
Premiere der „Zauberflöte“ an der Staatsoper: „Das Licht siegt über die Dunkelheit“
Barbora Horáková inszeniert an der Wiener Staatsoper Mozarts Hitoper. „Was ist unsere Berufung, was wollen wir hier und wo endet das Ganze?“, fragt sie.
Kurier.at

Wien
„La Bohème“ an der Staatsoper: Starke Gefühle im Quartier Latin (Bezahlartikel)
DiePresse.com

Wien/Volksoper
Das Staatsballett an der Volksoper: Tod, wo ist dein erlösender Stachel? (Bezahlartikel)
In „KaiserRequiem“ verquicken Dirigent Omer Meir Wellber und Regisseur-Choreograph Andreas Heise Viktor Ullmanns „Kaiser von Atlantis“ und Mozarts Totenmesse jenseits von Oper und Ballett zu etwas Neuem. Daniel Schmutzhard führt als eindringlicher Kaiser das Ensemble an.
DiePresse.com

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DIE SAMSTAG-PRESSE – 25. JANUAR 2025

Archivfoto Fidelio © Herwig Prammer

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DIE SAMSTAG-PRESSE – 25. JANUAR 2025

Zürich
Das Opernhaus Zürich bringt einen reduzierten „Fidelio“ auf höchstem Niveau
Typisch Zürich und typisch Opernhaus Zürich: perfekt und ästhetisch bis ins Detail, höchst originell und eigenwillig, und im selbstverständlichen, luxuriös-diskreten Chic und spröden Charme der nahen Zürcher Milliardärs-Meile Bahnhofstraße.
Von Dr. Charles Ritterband
Klassik-begeistert.de

Auf den Punkt 41: Hang loose, James!
Wenn Dirigenten an ihrer Karriere arbeiten, trägt manche PR-Agentur dick auf. Da wird erstmal aufgelistet, wo der Klient schon mal zu Gast war. Im Falle von James Gaffigan fand sich im Programmheft zum NDR Abonnementkonzert eine stolze Liste:
Von Jörn Schmidt
Klassik-begeistert.de

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