Kirill Petrenko und sein hervorragendes Orchester begeistern mit dem Europakonzert 2026

Europakonzert im Haydnsaal © Lena Line


Das Europakonzert der Berliner Philharmoniker
Schloss Esterházy, Eisenstadt (Burgenland), Österreich,
1. Mai 2026

Im Rahmen des Europakonzertes der Berliner Philharmoniker spielten die Damen und Herren Orchestermusiker, ein singulärer Instrumentalsolist und ein ebensolcher Dirigent mit aller Selbstverständlichkeit viele ihrer Kollegen mühelos an die Wand. Man wird noch lange davon zehren können, was hier an dem geschichtsträchtigen Ort zu hören war.

Joseph Haydn: Ouvertüre in D-Dur

Igor Strawinski: Suite aus dem Ballett „Pulcinella“ nach Musik von Giovanni Battista Pergolesi (u.a.)

Piotr Iljitsch Tschaikowski: Variationen über ein Rokoko-Thema für Violoncello und Orchester op. 33

Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 2 in D-Dur op. 36

Gautier Capuçon, Violoncello
Berliner Philharmoniker
Kirill Petrenko, Dirigent

von Herbert Hiess

Von den Berliner Philharmonikern zu schwärmen, heißt eigentlich „Eulen nach Athen“ tragen; nur was an diesem Vormittag passierte, ist singulär.

Wenn also dieses Weltklasse-Orchester, ein Weltklasse-Dirigent und ein ebensolcher Solist zusammenkommen, ist das schon ein besonderer Glücksfall für sich. Und das dann noch an einem solchen geschichtsträchtigen Ort aufzuführen, macht das Ereignis absolut singulär. „Das Europakonzert der Berliner Philharmoniker
Schloss Esterházy, Eisenstadt (Burgenland), Österreich, 1. Mai 2026“
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Schloss Esterhazy: Quartett-Marathon mit überragendem Kronos Quartet

Foto: Von Bwag / wikipedia (c)
Schloss Esterhazy, Eisenstadt
Quartett-Marathon mit Abschlusskonzert des Kronos Quartets,
15. September 2018

von Julian Dworak

Erleichterung stand den Besuchern des Quartett-Marathons ins Gesicht geschrieben. Ein Guide verkündete die frohe Botschaft: „Zur Beruhigung, es handelt sich heute nicht um einen echten Marathon.“ Hohe Schuhe durften also an den Füßen bleiben. Das Wort Marathon bezog sich auf die Dauer und Art der Veranstaltung. Drei Quartette und ein Trio spielten in verschiedenen Sälen und Räumen. Der Ort des Geschehens war nicht Berlin, wo am Tag darauf der Weltrekord im echten Marathon gebrochen wurde. (Mit 2:01:39 Stunden übertraf der Kenianer Eliud Kipchoge den bestehenden Rekord um über eine Minute.) Im Schloss Esterhazy ging es gemütlich zur Sache, Pausen waren erlaubt. Fünf abwechslungsreiche Stunden vergingen fast wie im Flug. Krönender Abschluss, sozusagen die Zielfeier, war ein Konzert des Kronos Quartets. Gemeinsam mit jungen, aber bereits preisgekrönten Nachwuchsquartetten, dem Rolsten und dem Esmé Quartet, spielten die Musiker ein überragendes Abschlusskonzert. „Abschlusskonzert des Kronos Quartets,
Schloss Esterhazy, Eisenstadt“
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