DIE DIENSTAG-PRESSE, 28. JULI 2026

DIE DIENSTAG-PRESSE, 28. JULI 2026

Foto: Rheingold (c) Enrico Nawrath

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE DIENSTAG-PRESSE, 28. JULI 2026

Bayreuth
Auftakt zum KI-„Ring“ in Bayreuth: Ein Desaster

Trotz erstklassiger Sänger und Christian Thielemann am Pult ist dieses „Rheingold“ zum Jubiläum der Wagner-Festspiele ein einziger Error.https://kurier.at/kultur/rheingold-bayreuth-thielemann-kuenstliche-intelligenz/403178417

„Das Rheingold“ geht in der KI-Bilderflut fast unter – die Premierenkritik
„Ring 10010110 – vom Mythos zum Code“ ist das Bühnenfestspiel überschrieben. Ganz analog und großartig: Das von Christian Thielemann dirigierte Festspielorchester.
swp.de.kultur

Bayreuth
Kollektiv Hauen Stechen erstmals in Bayreuth mit Wagner-Exkurs
Sendung „Fazit“. Audio von Jörn Florian Fuchs (8,08 Minuten)
deutschlandfunk.de.audio

Richard Wagners „Rienzi“ in Bayreuth
Audio von Jörn Florian Fuchs (8,04 Minuten)
https://www.deutschlandfunk.de/richard-wagners-rienzi-in-bayreuth-100.html

Salzburger Festspiele
Eine „Carmen“ frei von Kitsch und Schuld
Eine Oper, die mit einem Femizid endet, verträgt keinen Kitsch. In großer Einigkeit haben Sängerin Asmik Grigorian und Regisseurin Gabriella Carrizo ein Rollenbild der Oper gestürzt: Die am Sonntag bei den Salzburger Festspielen gezeigte neue „Carmen“ stellt nicht mehr eine exotische Verführerin mit tragischem Ende in den Mittelpunkt, sondern eine Frau, die aus Freiheit selbst bestimmt, wer am Ende ihr Geliebter ist. Nicht alle waren für diese Deutung schon bereit.
https://orf.at/stories/3437322/

Carmen“ bei den Salzburger Festspielen: Mehr Wagner als Bizet (Bezahlartikel)
Teodor Currentzis dirigiert ein düsteres Musikdrama und Asmik Grigorian spielt sich selbst in der surrealen, finsteren, aber auch stimmungsvollen, intensiven Tanztheater-Regie von Cabriela Carrizo.
DiePresse.com.mehrwagner

Diese „Carmen“ sagt Adieu zum Postkarten-Spanien
Als erste Salzburger Opernpremiere erlebte man Georges Bizets Meisterwerk unter Publikumsliebling Teodor Currentzis in düsterer Inszenierung. Asmik Grigorian & Jonathan Tetelman begeistern in den Hauptrollen
https://www.krone.at/4234044

Die neue Salzburger „Carmen“ in der Dunkelkammer (Bezahlartikel)
Die erste szenische Opernpremiere polarisierte. Asmik Grigorian wurde für ihr Rollendebüt gefeiert, Dirigent Teodor Currentzis mit Applaus bedacht, die Regie von Gabriela Carrizo mit einigen Buhs.
https://kurier.at/kultur/askim-grigorian-carmen-salzburger-festspiele/403178254

Salzburger Festspiele: Carmens Nacht auf dem kahlen Felsen (Bezahlartikel)
„Carmen“ extra-heavy: Regisseurin Gabriela Carrizo und Dirigent Teodor Currentzis pumpen Bizets Oper bei den Salzburger Festspielen mit Bedeutung voll. Das ist nicht unproblematisch, geht sich aber wegen einer umwerfenden zweiten Hälfte dennoch aus.
https://www.kleinezeitung.at/artikel/39783907/carmens-nacht-auf-dem-kahlen-felsen

Kritik „Carmen“ Salzburg: Klein Platz für Männerfantasien
Apokalyptische Krater statt spanischer Lebensfreude: In Gabriela Carizzos „Carmen“ ist Gewalt omnipräsent – und führt schließlich zum Femizid. Die Inszenierung ist durchwachsen und teilweise überfrachtet, die musikalische Qualität hingegen dank Asmik Grigorian, Jonathan Tetelman und Teodor Currentzis hoch.
https://www.br-klassik.de/aktuell/news-kritik/kritik-salzburger-festspiele-carmen-2026-100.html

Des Dirigenten Eitelkeit ist Teil der Inszenierung (Bezahlartikel)
Georges Bizets Oper „Carmen“ lebt bei den Salzburger Festspielen aus ihrer intensiven Körperlichkeit. Individuelles Profil gewinnt aber nur Asmik Grigorian in der Titelrolle.
FrankfurterAllgemeine.net.des.dirigenten.eitelkeit

Aufrecht noch nach dem Femizid
Wäre da nur der vierte Akt – dann könnte man Gabriela Carrizos Inszenierung von Bizets Carmen, der ersten Opernpremiere dieser Festspiele, ganz ohne Vorbehalt bejubeln, so wie es am Sonntag (26.7.) ein Großteil des Publikums auch prompt getan hat. Aber alles in allem findet sich in dieser wagemutigen Produktion, in der die gesprochenen Dialoge gestrichen und durch tänzerisch/pantomimische Aktion ersetzt sind, doch einiges an Für und Wider.
DrehpunktKultur.at.aufrecht

Große Oper, große Namen: Gefeierte Premiere in Salzburg
Mit „Carmen“ feierte eine der meist erwarteten Produktionen der Salzburger Festspiele Premiere. Zahlreiche VIPs nahmen dafür im Festspielhaus Platz.
Heute.at.großeoper

Der Schreihals Rienzi hat in Bayreuth keine Zukunft
Dem Aschenbrödel unter Wagners Opern war eine Aufführung auf dem Grünen Hügel bislang verwehrt geblieben. Zum 150er machte man eine Ausnahme für „Rienzi“. Warum es dabei bleiben wird.
Von Jens F. Laurson
DiePresse,com.schreihals.rienzi

Auftakt in Salzburg und Bayreuth: Neue Einblicke, Voyeure und Schafe
Bayreuth und Salzburg starten am selben Tag mit ihren szenischen Opernproduktionen. Dort gibt es unter anderem den ersten KI-„Ring“, hier ein (nominell) spektakuläres Programm.
Kurier.at.festspieleröffnungen

Bayreuth/Festspiele
Die Kinderoper bleibt auch im Jubiläumsjahr ein grandioses Unikum am Grünen Hügel
Den gigantischen Viertage-Zyklus des Ring des Nibelungen auf ein knapp zweistündiges Kinderstück (ausnahmsweise eine Kinderoper mit Pause) herunterzubrechen, ist eine Herkulesaufgabe. Mehr noch als bei geschlossenen Einzelwerken muss die schiere Fülle an Figuren und Handlungssträngen zu noch stärkerer Verdichtung führen.
Von Dr.med.Gerald Hofner
Klassik-begeistert.de

Bayreuth
150 Jahre Festspiele: Bayreuths Klänge treffen mitten ins Herz
E
s gibt Abende, an denen man schon während des Schlussapplauses weiß, dass sie ihren festen Platz in der Musikgeschichte finden werden. Die Eröffnung der Bayreuther Festspiele 2026 war genau ein solcher Moment. Zum zweiten Mal in der 150 Jahre währenden Geschichte erklang Ludwig van Beethovens Neunte Sinfonie auf dem Grünen Hügel am Eröffnungstag (wie immer der 25. Juli) – und es fühlte sich überhaupt nicht wie etwas Außerordentliches an. Eher wie ein Werk, das schon immer hierher gehörte und nun wieder einmal seinen Platz gefunden hatte. Selten hat ein Eröffnungsabend eine solche Selbstverständlichkeit ausgestrahlt und zugleich eine so große historische Dimension besessen.Das hat einen besonderen symbolischen Hintergrund: Richard Wagner
(* 22. Mai 1813 in Leipzig; † 13. Februar 1883 in Venedig) hat Beethoven verehrt wie kaum einen anderen Komponisten. Er bezeichnete die Neunte sogar als das „menschliche Evangelium der Kunst der Zukunft“, und sie spielte für seine eigene künstlerische Entwicklung eine zentrale Rolle. Deshalb kehrt die Sinfonie bei bedeutenden Festakten in Bayreuth immer wieder zurück.
Von Andreas Schmidt
Klassik-begeistert.de

Salzburg
Die Callas war schon Carmen, bevor sie einen Ton sang
Unzählige Sängerinnen haben sich als Carmen in Ton- und Bilddokumenten oder einfach im Gedächtnis des Publikums verewigt. Einige Schlaglichter auf die Interpretationsgeschichte zwischen Bühne, Studio und Filmset.
Von Walter Weidringer
DiePresse.com.callas

Wie »Carmen« von Wien aus die Welt eroberte
Von einer misogynen Geschichte aus Andalusien zum globalen Sensationserfolg, der entscheidend mit Wien zu tun hat: Über die Karriere von Bizets Oper »Carmen«, die am Sonntag in Salzburg startet (und was die «Habanera« mit »La Paloma« zu tun hat).
https://www.diepresse.com/39474201/wie-carmen-von-wien-aus-die-welt-eroberte

Salzburg
Salzburger Festspiele: Die Klagen klingen besser als der Jubel
Die Ouverture spirituelle in der Kollegienkirche bewies erneut ihre Kraft. Die Wiener Philharmoniker hingegen begannen in Salzburg unter Gustavo Dudamel mit einer enttäuschenden Zweiten von Gustav Mahler.
Von Walter Weidringer
DiePresse.com.besserals.der.Jubel

Salzburg/ Kinderopern:
Ein Mädchen namens Kri fragt bei den Salzburger Festpielen: „Warum nicht?“
Das Schauspiel „Kri“ für Publikum ab zehn Jahren bringt ein preisgekröntes Stück zu den Salzburger Festspielen.
die Presse.com.ein.maedchen.namens

„Warum ist denn hier alles so bescheuert?“
Bei den Salzburger Festspielen überzeugte die Kinderoper „King Arthur Junior“ nur bedingt. Dass jeder einzelne Charakter genau gezeichnet ist und die Moral sehr nachvollziehbar, ist eben nur die halbe Miete.
https://www.diepresse.com/39861377/warum-ist-denn-hier-alles-so-bescheuert

Bayreuth
Friedman in Bayreuth: „Reden wir, streiten wir, und schätzen wir, was wir haben“
Gleich mit drei Ereignissen begannen die 114. Wagner-Festspiele dieses Wochenende. Darunter auch die an diesem Ort historische Rede von Michel Friedman über Antisemitismus, die fast nicht stattgefunden hätte.
DiePresse.com.friedmann.in bayreuth

Sämtliche Klassik-Artikel in der „Presse“ finden Sie nur unter:
https://www.diepresse.com/kultur/klassik

Salzburg
Salzburger Festspiele zwischen Kitsch, Wutrede und Klangsinnlichkeit
Patricia Kopatchinskaja, das Klangforum Wien und Cantando Admont spannen in der Kollegienkirche einen Bogen von der Renaissance bis zur Moderne
DerStandard.at.story.kitschund wutrede

Überschwang und Geheimnis
Festspiele / Wiener Philharmoniker / Dudamel. Gustav Mahlers Zweite, die monumentale Auferstehungssymphonie, erklang am Samstag (25.7.) im Großen Festspielhaus als mächtiges Breitwandepos und dennoch mit vielen berührenden Details. Gustavo Dudamel, ein Temperamentbündel am Pult, die phänomenalen Wiener Philharmoniker und der grandiose Wiener Singverein erhielten am Ende Standing Ovations.
Drehpunkt.Kultur.at.dudamel

Aufersteh’n, ja aufersteh’n! – Gustavo Dudamel und die Wiener Philharmoniker mit Mahlers 2. Symphonie bei den Salzburger Festspielen
opernmagazin.de.dudamel.philharmoniker

Mahlers Zweite: Schwebende Geister im Großen Festspielhaus
Dirigent Gustavo Dudamel machte am Samstagabend bei den Salzburger Festspielen aus Gustav Mahlers Zweiter Symphonie kein feierliches Denkmal. Er begeisterte das Publikum mit ständigen Richtungswechseln
https://www.krone.at/4233568

Wiener Philharmoniker mit Dudamel: Schallpegel, um Tote aufzuwecken
Mahlers Auferstehungssymphonie geriet in Salzburg zu einem teils mitreißenden, teil klobigen Glaubensbekenntnis
DerStandard.at.story.schallpegel

Überwältigende Auferstehung: Jubel für Philharmoniker und Dudamel (Bezahlartikel)
Mahlers „Auferstehungssymphonie“ mit den Wiener Philharmonikern unter Gustavo Dudamel wurde bei den Salzburger Festspielen bejubelt.
Kurier.at.philharmoniker.dudamel

Bregenzer Festspiele: Fliegt ein Biertrinker durchs Weltall (Bezahlartikel)
Krass auskomponiertes Lachen: Leoš Janáčeks selten aufgeführte Oper „Die Ausflüge des Herrn Brouček“ erheitert bei den Bregenzer Festspielen.
FrankfurterAllgemeinenet.biertrinker

Erl
Erfolgreiche Sommersaison 2026 der Tiroler Festspiele Erl mit 13.500 Besuchern
TirolerFestspiele.de.sommerbilanz

Schwertberg
Mozarts „Figaro“ begeisterte auf Aiserbühne
Große Gefühle, pointierter Humor und eine eindrucksvolle Naturkulisse: Mit Wolfgang Amadeus Mozarts Oper „Le nozze di Figaro“ hat die Aiserbühne in Schwertberg einmal mehr bewiesen, wie stimmungsvoll Musiktheater unter freiem Himmel sein kann.
https://ooe.orf.at/stories/3364245/

Bayreuth
Kritik „Rienzi“ in Bayreuth: Tribun der Fake-News
Er sah das Stück als Jugendsünde. Und deshalb wurde Wagners „Rienzi“ noch nie im Festspielhaus gespielt. Bis jetzt. Zur Feier des 150. Jubiläums genehmigt Katharina Wagner sich und uns eine Ausnahme. Kann sich der „Rienzi“ neben den reifen Werken behaupten? Gehört das Stück vielleicht sogar ins Bayreuther Repertoire?
https://www.br-klassik.de/aktuell/news-kritik/kritik-bayreuther-festspiele-rienzi-2026-100.html

„Rienzi“ in Bayreuth: Hitlers Lieblingsoper wird zum Mahnmal gegen Faschismus
Ausgerechnet? Oder erst recht? Das sind die zwei widerstreitenden Reaktionen auf Katharina Wagners mutige Entscheidung, zum 150. Jubiläum der Bayreuther Festspiele Richard Wagners Frühwerk Rienzi – Der letzte der Tribunen auf den Spielplan zu setzen. Mutig erstens, weil die Intendantin damit gegen den ausdrücklichen Wunsch ihres Urgroßvaters handelte. Wagner wollte seine dritte Oper nie im Bayreuther Festspielkanon verankert wissen, tat sie als „Jugendsünde“ und „Schreihals“ ab. Er vollendete sie 1840 aus finanzieller Notlage heraus in Paris und orientierte sich an der französischen Grand Opéra, die fünfaktig, nummernhaft und auf Effekt abzielend seinen späteren Kriterien nicht genügte. Aber: 1842 in Dresden uraufgeführt, wurde sie ein riesiger Erfolg, der Wagner über Nacht europaweit berühmt machte.
DerStandard.at.story.lieblingsoper

Kritikerrunde zur Premiere von Wagners „Rienzi“ in Bayreuth (Podcast)
BR-Klassik.de.audio

Smartphones gefährden die Demokratie (Bezahlartikel)
Zum ersten Mal wird Richard Wagners Oper „Rienzi“ im Bayreuther Festspielhaus aufgeführt. Die Inszenierung ist ein Plädoyer für ein Social-Media-Verbot in der Politik. Die Sänger sind immens gefordert.
FrankfurterAllgemeine.net.smartphones

Ein seltener Gast
Zum Jubiläum: Mit „Rienzi“ von Richard Wagner eröffnen die 150. Bayreuther Festspiele. Sein Frühwerk in der Inszenierung von Alexandra Szemerédy und Magdolna Parditka ist musikalisch gelungen, gesanglich in Hochform, doch die Schwächen das Stücks vermag es nicht zu überdecken.
DeutscheBuehne.de

Schweißtreibender Versuch: „Rienzi“ erstmals im Bayreuther Festspielhaus
Die Regie bebildert modernistisch am Stück entlang, ein dauerpowernder Titelheld und eine Dirigentin auf Anti-Klischee-Kurs: Bayreuth zeigt erstmals und einen Sommer lang „Rienzi“ im Festspielhaus. Das reicht dann auch.
MuenchnerMerkur.de.festspielhaus

Rienzi“ bei den Bayreuther Festspielen: Künstlerisch schwer verdaulich (Bezahlartikel)
Hitlers angebliche Lieblingsoper, ein schwerer Brocken: „Rienzi“ war noch nie im Festspielhaus zu hören. Die Premiere zeigt: zu Recht.
Tagesspiegel.de,schwer.verdaulich

Michael Nagy in Bayreuths „Rienzi“: Zwischen Wagner und Weltgeschichte
Für Michael Nagy, der im neuen Bayreuther „Rienzi“ als Paolo Orsini auf der Bühne steht, ist die Aufführung weit mehr als eine selten gespielte Opern-Rarität. Im Gespräch mit BR Klassik spricht der Bariton über die historische Last des Werks, die Auseinandersetzung mit Wagner, machtgierige Figuren und seine ganz persönliche Bayreuth-Geschichte, die bereits als Knabensopran begann.
BR-Klassik.de.michael.nagy

Seltene Gäste im Festspielhaus – Die Bayreuther Jubiläumsfestspiele haben etwas anders begonnen als üblich
NeueMusikzeitung/nmz.de

Links zu englischsprachigen Artikeln

London
Sinfonia of London/Wilson review – night of Technicolor masterpieces from one of the finest orchestras on the planet
TheGuardian.com.music.sinfonia

Review: BBC PROMS: HORRIBLE SCIENCE – THE BIG BANG PROM, Royal Albert Hall
Dr Big Brain attempts to take over the Royal Albert Hall for his latest fiendish plot – can a group of famous scientists thwart him?
broadwayworld.com,royal.albert.hall

Gloucester
A thrilling start to the 298th Three Choirs Festival
saeenandheard.international.com.choirs

Tanglewood
The Nelsons Effect
The applause began before Andris Nelsons and the Boston Symphony Orchestra had even struck a single note during the second half of Friday night’s concert.
https://classical-scene.com/2026/07/26/the-nelsons-effect/

St. Louis
Review: L’ELISIR D’AMORE at Union Avenue Opera
This brilliant production runs at Union Avenue Opera through August 1
broadwayworld.com

Sydney
Opera Australia 2026 Review: The Merry Widow
https://operawire.com/opera-australia-2026-review-the-merry-widow/

Feuilleton
Q & A: Soprano Amy Ní Fhearraigh On Her Rising Profile & Her Role As Cora In The World Premiere Of The Curing Line At The Kilkenny Arts Festival
operawire,com.soprano.amy.fhearraigh

Sprechtheater

Wien
Schauspiellegende Johannes Krisch (59) gestorben
Die österreichische Schauspielwelt trauert um einen ihrer markantesten Darsteller: Johannes Krisch ist am Montagfrüh im Alter von 59 Jahren in einem Wiener Spital gestorben. Das Theater in der Josefstadt bestätigte den Tod des langjährigen Ensemblemitglieds. Krisch hinterlässt ein umfangreiches künstlerisches Vermächtnis – auf der Bühne ebenso wie in Film und Fernsehen.
https://www.krone.at/4234046

Salzburg/ Perner Inseln
Faust-Exerzitium
Ulrich Rasche inszeniert Goethes „Faust I“ bei den Salzburger Festspielen auf gewohnter Dauerdrehbühne. Mit erlesenem Ensemble entsteht ein Reigen konzentrierter Bilder vom leidenden Menschen, nicht unbedingt ein packendes Drama.
https://www.die-deutsche-buehne.de/kritiken/salzburg_rasche_faust/

Politik

Österreich
„Krone“-Kommentar: Fauler Kompromiss bei der Wehrpflicht
Es hat gedauert, bis sich die Dreierregierung auf eine Wehrdienstreform einigen konnte. Genau gerechnet sind 60 Wochen vergangen, seit die von der Verteidigungsministerin beauftragte Wehrdienstkommission ihre Arbeit aufgenommen hat. Im Jänner legte die Kommission ihre Ergebnisse vor, dann kündigte Bundeskanzler Christian Stocker angesichts der Uneinigkeit innerhalb der Regierung eine Volksbefragung an.
https://www.krone.at/4234452

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Unter’m Strich

Tennis-Sport
Meilenstein für Lilli Tagger: Mit dem ersten Turniersieg in die Top-50
Nach dem 7:6, 6:2 gegen die Ukrainerin Snigur im Finale von Prag wird die 18-jährige Lienzerin auf Platz 45 in der Weltrangliste vorstoßen. Der 26. Juli 2026 wird im Leben der Lilli Tagger immer einen besonderen Stellenwert haben. Denn zum ersten Mal scheint an diesem Tag ihr Name in der Siegerliste eines Turniers auf der WTA-Tour auf. Mit 18 Jahren gewann die Lienzerin am Sonntag ihr erstes Turnier im Erwachsenen-Tennis und gab dabei erneut eine Probe ihres riesigen Talents ab.
Kurier.at.tennis,tagger

Berlin
Als Gefährder bekannt: Abdul Ballout(mittlerweile tot) : Iran-Krieg verstärkte seinen Hass
Erneut hat eine Terrorfahrt in einer deutschen Stadt für blutiges Chaos und Entsetzen gesorgt. Eine Frau ist tot, weitere Opfer des Angriffs auf den Christopher Street Day (CSD) schweben in Lebensgefahr. Der mutmaßliche Täter – ein 21-Jähriger, der in Berlin geboren wurde – ist auf der Flucht. Er war den Behörden als islamistischer Gefährder bekannt, der Krieg im Iran und im Libanon dürfte seinen Hass noch verstärkt haben.
https://www.krone.at/4232882

15 Kilometer feiner Sand: Hier liegt Europas größter Badestrand
Italien, Spanien, Kroatien oder Griechenland – für Strandurlaub fliegen die Deutschen im Sommer gern in die südlichen Länder Europas. Dabei muss für einen schönen Sandstrand nicht zwingend eine weite Anreise sein: Der größte Badestrand in Europa liegt nämlich in Deutschland. Genauer gesagt auf Amrum in der Nordsee!
esqire.life

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 28. JULI 2026)

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 28. JULI 2026)

Quelle: onlinemerker.com

Bayreuth: „DAS RHEINGOLD (Ring 10010110)“ – Premiere im Festspielhaus Bayreuth, 27. 07.2026

Oper in einem Akt von Richard Wagner

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Copyright: Enrico Nawrath/Bayreuther Festspiele

Die Bühnenfotos entsprechen NICHT den von uns in der Aufführung gesehenen, da diese von einer Probe stammen und daher anders berechnet wurden.

Digitalauskenner werden die Ziffernkette hinter „Ring“ natürlich sofort als „150“ lesen – weil 150 Jahre „Ring“, 150 Jahre Bayreuther Festspiele, und (fast) 150 Jahre nach Uraufführung von „Siegfried“ und „Götterdämmerung“ – knapp drei Wochen fehlen noch auf letztere Jubiläen. Der Vorabend und die „Walküre“ waren ja schon vor der Eröffnung des Bayreuther Festspielhauses 1869 und 1870 in München erstmals gegeben worden.

Die angekündigte Idee war für dieses Jubiläum, Text, möglichst viele Bilder und andere Archivalien über die 15 bisherigen Ring-Produktionen (1876, 1896, 1933, 1951, 1960, 1965, 1970, 1976, 1983, 1988, 1994, 2000, 2006, 2013 und 2020/22) zusammenzukratzen und diese einer „künstlichen Intelligenz“ zu überantworten. Diese soll dann – jeden Abend neu und in „real time“!! – aus diesen Informationen abgeleitete oder neu „gedachte“ Bilder und Bewegungsmuster erstellen, die auf einen Gazevorhang, der in einem weiten Bogen die Bühnenöffnung ausfüllt, projiziert werden. Sängerinnen und Sänger sind dahinter angeordnet, nach ca. drei weiteren Metern dürfte eine solide Wand den hinteren Abschluß des Klangraumes bilden (Bühne: Wolf Gutjahr).

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Copyright: Enrico Nawrath/Bayreuther Festspiele

Zum Premierenbericht von Petra und Helmut Huber

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Das Rheingold in  Bayreuth 27.7.2026

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Foto: Enrico Nawrath/Bayreuther Festspiele

 Die Premiere von Richard Wagners „Das Rheingold“ am 27.  Juli 2026 im Festspielhaus Bayreuth markierte den Auftakt des Jubiläumsjahrs zum 150.  Bestehen der Bayreuther Festspiele. Die umstrittene Neuinszenierung setzte erstmals Künstliche Intelligenz als bildgebende Kraft auf der Bühne ein und wurde unter der musikalischen Leitung von Christian Thielemann mit gemischten Reaktionen bis hin zu Buhrufen aufgenommen.

Inszenierung und Konzept

Die Produktion mit dem Titel „DER ‚RING‘ IN BEWEGUNG — EIN EXPERIMENT. EINE EINLADUNG“ versteht sich als Reflexion über die Rezeptionsgeschichte des Werks. Kurator Marcus Lobbes und der Künstlerisch-technische Konzeptionist Nils Corte ließen eine KI aus unzähligen Dokumenten und früheren Inszenierungen lernen, um ständig wechselnde visuelle Projektionen zu generieren.

Während die Sänger in fast skulpturaler Ruhe agierten, entstand im Hintergrund ein „visuell brodelnder Kosmos“ aus Licht und Assoziationen. Ziel war es, nicht eine einzige Interpretation zu zeigen, sondern den nationalen Mythos, gesellschaftspolitische Umbrüche und künstlerische Sprengkraft simultan erfahrbar zu machen. Jede Vorstellung ist durch die dynamische KI-Ebene einzigartig…

Zur Meinung von Tim Theo Tinn

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BAYREUTH: Fotos von der Premiere RIENZI (26. Juli 2026)

Der Schreihals Rienzi hat in Bayreuth keine Zukunft
Dem Aschenbrödel unter Wagners Opern war eine Aufführung auf dem Grünen Hügel bislang verwehrt geblieben. Zum 150er machte man eine Ausnahme für „Rienzi“. Warum es dabei bleiben wird.
Von Jens F. Laurson
DiePresse,com.schreihals.rienzi

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Copyright: Enrico Nawrath für Bayreuther Festspiele

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Copyright: Enrico Nawrath für Bayreuther Festspiele

Kritikerrunde zur Premiere von Wagners „Rienzi“ in Bayreuth (Podcast)
BR-Klassik.de.audio

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Copyright: Enrico Nawrath für Bayreuther Festspiele

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Copyright: Enrico Nawrath für Bayreuther Festspiele

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Copyright: Enrico Nawrath für Bayreuther Festspiele

Rienzi“ bei den Bayreuther Festspielen: Künstlerisch schwer verdaulich (Bezahlartikel)
Hitlers angebliche Lieblingsoper, ein schwerer Brocken: „Rienzi“ war noch nie im Festspielhaus zu hören. Die Premiere zeigt: zu Recht.
Tagesspiegel.de,schwer.verdaulich

Michael Nagy in Bayreuths „Rienzi“: Zwischen Wagner und Weltgeschichte
Für Michael Nagy, der im neuen Bayreuther „Rienzi“ als Paolo Orsini auf der Bühne steht, ist die Aufführung weit mehr als eine selten gespielte Opern-Rarität. Im Gespräch mit BR Klassik spricht der Bariton über die historische Last des Werks, die Auseinandersetzung mit Wagner, machtgierige Figuren und seine ganz persönliche Bayreuth-Geschichte, die bereits als Knabensopran begann.
BR-Klassik.de.michael.nagy

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Erfolgreiche Sommersaison 2026 der Tiroler Festspiele Erl mit 13.500 Besucherinnen/Besuchern

Umjubelte Musiktheaterproduktionen zu 92 Prozent ausgelastet
• Gesamtauslastung steigert sich auf 85 Prozent
Erl, am 27. Juli 2026
Die zweite Sommersaison der Tiroler Festspiele Erl unter Intendant Jonas Kaufmann lässt sich als sehr großer Erfolg bilanzieren. 13.500 Besucher:innen konnten bei Opernproduktionen,
Orchesterkonzerten, Klavierabenden, einer Lesung mit Musik, einem Filmabend mit Livemusik und einem musikalisch-akrobatischen Projekt willkommen geheißen werden. Die Gesamtauslastung aller Veranstaltungen konnte auf 85 Prozent (von 79 Prozent im Vorjahr) gesteigert werden. Etwas mehr als die Hälfte der Besucher:innen kamen aus Österreich, gefolgt vom Nachbarland Deutschland und weiteren Nationen.
Besonders die Musiktheaterproduktionen fanden begeisterte Resonanz bei den internationalen Medien und beim Publikum; sie waren zu 92 Prozent ausgelastet. Die mit Spannung erwartete
erstmalige szenische Umsetzung der Kantate Cléopâtre in Kombination mit Puccinis Suor Angelica berührte und begeisterte durch die sensible Personenführung von Star-Regisseurin Deborah Warner und die intensiven sängerisch-darstellerischen Verkörperungen der beiden Titelfiguren durch Véronique Gens und Corinne Winters.

Josef E. Köpplingers Inszenierung von Wagners Der fliegende Holländer im Passionsspielhaus geriet durch die Einbeziehung des gesamten Raumes und die Bühnengestaltung mit aufwändigen Projektionen zum immersiven Erlebnis. Christopher Maltman in der Titelfigur wurde von Presse und Publikum besonders gefeiert. 4.500 Personen gesamt sahen diese Erfolgsproduktion in drei ausverkauften Vorstellungen.

Wie spannend und emotional ergreifend zeitgenössisches Musiktheater sein kann, stellte die österreichische Erstaufführung von Philip Venables’ We Are The Lucky Ones in der Regie von Ted
Huffman unter Beweis. Die Generation der in den 1940er-Jahren Geborenen, auf deren Geschichten die Szenen der Oper basierten, konnte sich darin ebenso wiederfinden deren Kinder und die nachfolgende Generation. Die Festivalorganisatoren sind überzeugt, dass dieses Bekenntnis zur zeitgenössischen Oper von zentraler Bedeutung für die Positionierung der Tiroler Festspiele Erl ist. Im Jahr 2027 wird mit Accabadora von Francesco Filidei schon die nächste österreichische Erstaufführung präsentiert.

Konzertante Oper gehört mittlerweile auch zur „Erler Programm-DNA“: Bizets Meisterwerk Carmen geriet zum ausverkauften Sängerfest mit Aigul Akhmetshina, Michael Fabiano, Alexander
Vinogradov und Pretty Yende in den Hauptpartien.

Vielbeschäftigt wie stets waren Orchester und Chor der Tiroler Festspiele Erl in Opern und Konzertprojekten. Chefdirigent Asher Fisch leitete mit souveräner Hand den Fliegenden Holländer,
Carmen und die Orchesterkonzerte. Als gefeierte Gastdirigenten standen Edward Gardner bei Cléopâtre/Suor Angelica und Bassem Akiki bei We Are The Lucky Ones am Pult.
Ausverkauft waren die beiden Vorstellungen von Urlicht Primal Light, in der die Musicbanda Franui gemeinsam mit der Gruppe Circa generationenübergreifend für Jubel sorgte – zumal, dank der Mitwirkung von Kindern der Tiroler Ballettschule, tatsächlich mehrere Genrerationen gemeinsam auf der Bühne standen.

Sehr erfolgreich war auch die heurige Wiederauflage der Reihe Film mit Musik in Kooperation mit den Musikfilmtagen Oberaudorf: Das Festspielhaus Erl wurde erneut zum Kinosaal, diesmal mit dem von The Dodge Brothers und Neil Brand live begleiteten Stummfilm Beggars of Life.

Großen Zuspruch ernteten weitere Projekte, für die hochkarätige künstlerische Gäste nach Erl kamen: das Kammerorchester Basel, die Pianisten Sophia Liu und Federico Colli sowie Waltraud Meier, Samuel Hasselhorn und Joseph Breinl mit einer von ihnen gestalteten Lesung mit Musik.

Intendant Jonas Kaufmann: „Mit großer Freude und Dankbarkeit kann ich nach meiner zweiten Spielzeit Bilanz ziehen. Insbesondere die zweite Sommersaison zeigte, dass die ausgewogene Mischung in unserem Angebot vom Publikum sehr gut angenommen wird. Wir setzen nicht nur große Namen von Werken und Interpreten auf das Programm, sondern zeigen auch bewusst Musiktheater der Gegenwart und bieten jüngeren Stimmen und Musiker:innen die Bühne in Erl, die sie verdienen. Großer Dank an alle, die zum Gelingen unserer Saison beigetragen haben und an unser Publikum, das so zahlreich zu uns kommt. Wir freuen uns auf die Fortsetzung 2026/27.“

Die nächste Spielzeit der Tiroler Festspiele Erl beginnt mit dem Herbstfestival Ausklang (1. bis 3. Oktober 2026

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Salzburg: Schlussapplaus für Teodor Currentzis nach „Carmen“

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Berlin/ Staatsoper Unter den Linden: Aus der Sommerpause* heraus melden wir uns mit einer guten Nachricht bei Ihnen: Unser Sommer-Sale ist da!

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Sichern Sie sich schon jetzt Ihre Plätze für den Herbst in der Spielzeit 2026/27 zu attraktiven Konditionen. Freuen Sie sich auf eindrucksvolle Opernabende, hochkarätige Konzerte sowie einmalige Begegnungen mit internationalen Künstler:innen. Unsere digitale Saisonvorschau finden Sie hier.

Während der Sommerpause erhalten Sie 20 % Ermäßigung auf alle großen Opernvorstellungen der Staatsoper Unter den Linden bis Ende Oktober ausgenommen der Premiere zu La Vestale.

Unser Sommer-Sale ist für vier Tickets pro Buchung im Rahmen eines begrenzten Kontingents gültig. Geben Sie nach der Auswahl Ihrer gewünschten Tickets auf der Zahlungsseite im Feld „Aktionscode“ den Code  26summer-surprise ein. Der Rabatt wird anschließend automatisch berücksichtigt.

Ob große Klassiker, spannende Neuproduktionen oder musikalische Entdeckungen – auch in der kommende Saison glänzt die Staatsoper Unter den Linden mit einigen Höhepunkten. Nutzen Sie den Sommer, um Ihre Opern- und Konzertabende der neuen Spielzeit schon heute zu planen.

Wir freuen uns darauf, Sie bald in der Staatsoper Unter den Linden begrüßen zu dürfen.

Mit herzlichen Grüßen
Ihre Staatsoper Unter den Linden

Nach der Sommerpause sind wir wieder ab dem 24. August 2026 für Sie da. Die folgenden Termine können Sie sich gerne jetzt schon in Ihrem Kalender vormerken:

5. September 2026: Saisonauftakt Rigoletto
8. & 9. September 2026: Symphoniekonzert I
12. September 2026: Tag der offenen Tür
26. September 2026: Premiere La Vestale
ab 7. November 2026: Barocktage 2026

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