Foto: Bruno de Sa (c) Beth Chalmers
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE DONNERSTAG-PRESSE, 10. SEPTEMBER 2026
Bayreuth Baroque
Bruno de Sá ist schlicht ein Ereignis
Er nutzt seine Stimme ganz und gar wie ein Instrument, produziert bruchlose Glissandi, phrasiert noch die längsten Bögen gekonnt, singt makellose Koloraturen und Triller, platziert Staccati und Portati und wo nötig auch Vibrati perfekt, beweist seinen enormen Tonumfang bis auf olympische Spitzen: Bruno de Sá ist schlicht ein Ereignis.
Von Sandra Grohmann
Klassik-begeistert.de
Wien
14.Musiktheaterpreis: Ulrich Lenz und Hinterhäuser klagten Kulturpolitik an
Der nicht verlängerte Grazer Opernchef und Salzburgs Ex-Intendant nutzten Verleihung zu kulturpolitischen Anklagen – Würdigungen auch für Grigorian, Anja Silja u.a. Im weihevollen Ambiente der Wiener Votivkirche sind am Dienstagabend die Gewinner des 14. Österreichischen Musiktheaterpreises gekürt worden. Darunter fanden sich die 86-jährige Sopranlegende Anja Silja als Lebenswerk-Preisträgerin, Asmik Grigorian als aktueller Topstar des Stimmfachs und der Salzburger Ex-Festspielintendant Markus Hinterhäuser. Er wurde mit dem Großen Preis der Jury gewürdigt. „Die Kunst ist so viel größer als der Kleingeist der Politik“, machte der 68-Jährige deutlich, von dem sich die Festspiele im März nach langen Diskussionen um seinen Führungsstil und Alleingänge getrennt hatten.
DerStandard.at.story.musiktheaterpreis
Musiktheaterpreis für Hinterhäuser: Kritik an Politik
Der geschasste Salzburger-Festspiele-Intendant Markus Hinterhäuser hat Dienstagabend den Österreichischen Musiktheaterpreis bekommen. Er sparte nicht mit Kritik an Machtstrukturen in Salzburg und Österreich. „Die Kunst ist so viel größer als der Kleingeist der Politik“, sagte der Pianist und Kulturmanager. Hinterhäuser wurde Dienstagabend mit dem Großen Preis der Jury gewürdigt. Die Salzburger Festspiele hatten sich im März nach langen Diskussionen um seinen Führungsstil und Alleingänge von dem 68-Jährigen getrennt – unter Mitwirkung der Politik in Stadt und Land Salzburg, die im Kuratorium der Festspiele vertreten sind.
https://salzburg.orf.at/stories/3370407/
Der Wiener „Kultur-Euro“: eine schlechte Idee (Bezahlartikel)
Eine Umverteilung von Hochkultur auf Billig- und Gratiskultur ist nur scheinbar sozial.
https://www.diepresse.com/41246438/der-wiener-kultur-euro-eine-schlechte-idee
Neue Pläne für Wiener „Kultureuro“ stoßen auf Kritik
Staatsoperndirektor glaubte an Aprilscherz – Grüne fordern zusätzliche Kulturfinanzierung aus Tourismusabgabe statt als Aufschlag auf Eintrittskarten. Widerstand regt sich gegen die offenbar im Wiener Rathaus gewälzten Pläne, den ursprünglich als Tourismusabgabe geplanten „Kultureuro“ nun in eine von den Kultur-Konsumierenden selbst zu zahlende Abgabe umzufunktionieren. Nachdem am Dienstag der „Kurier“ berichtet hatte, dass entsprechende Informationen „bereits bestätigt“ würden, äußern in derselben Zeitung am Mittwoch einige Protagonisten der Kulturszene heftige Kritik daran.
DerStandard.at.story.kultureuro
Hüte dich vor Workplace-Romance: Don Carlo an der Wiener Staatsoper
Zur Saisoneröffnung holte die Wiener Staatsoper eine Inszenierung wortwörtlich aus dem Kostümfundus, die bei ihrer Premiere vor zwei Jahren für reichlich Tumult gesorgt hatte. Die Aufregung hat sich mittlerweile gelegt – wozu auch buhen, wenn der Regisseur bei einer Repertoirevorstellung ohnehin nicht im Haus ist? – und das Publikum hat sich mit grauem Beton statt spanischem Hof abgefunden.
bachtrack.com.de.kritik.don carlo
Salzburg
Zahlungen an Salzburgs Ex-Intendant Hinterhäuser bleiben vorerst geheim
Ein Urteil fordert die Festspiele dazu auf, die Kosten für den jähen Abgang von Markus Hinterhäuser publik zu machen – nun werden Rechtsmittel dagegen ausgeschöpft. Wie viel kostete die jähe Trennung der Salzburger Festspiele von Intendant Markus Hinterhäuser? Dieser Tage hätte das Zahlengeheimnis eigentlich gelüftet werden sollen: Am Beginn dieser Woche lief jene Frist ab, die das Landesverwaltungsgericht Salzburg dem Festspielfonds, Rechtsträger des Edelfestivals, zur Veröffentlichung der Summe gewährt hatte. Doch aus der Publikation wird vorerst nichts. Wie der STANDARD erfuhr, bekämpft der Fonds das Urteil mit Rechtsmitteln.
DerStandard.at.story.hinterhäuser
Innsbruck
Barocker Marathon – 50 Jahre Innsbrucker Festwochen
Die Oper „Der Goldene Apfel“ oder „Il pomo d´oro“ – so der Originaltitel – galt lange als unaufführbar. Zum 50. Geburtstag haben die Innsbrucker Festwochen das barocke Spektakel auf die Bühne gebracht. Mit acht Stunden Musik ist das Original länger als jede Wagner-Oper. Teresa Andreae hat die „größenwahnsinnige“ Produktion von Beginn an begleitet. Zu sehen am Sonntag, 11. Oktober, 18.25 Uhr ORF 2.
https://tirol.orf.at/tv/stories/3370461/
Linz
Milo Rau über Krisen: Hoffnung ist Kitsch!
Mut zum Hinschauen, Mut zum Dialog: Milo Rau zählt zu den prägendsten Stimmen des europäischen Theaters. Gemeinsam mit Renata Schmidtkunz eröffnete er im Linzer Brucknerhaus die „Klangwolkenwoche“.
https://www.krone.at/4286852
Bayreuth
Terror eines Wüstlings: Händels „Floridante“ bei Bayreuth Baroque
Die Schreie zerschneiden die Ouvertüre. Eine Frau auf der Flucht, der Schatten des Mannes zeichnet sich an der Milchglastüre ab. Später ein Abendmahl, an dem eine weitere Frau keinen Bissen herunterbringt im Angesicht des Unholds. Und zweimal, wenn es Oronte nach noch Jüngerem gelüstet, nach seinem Mündel, werden die Rundwände um das Schlafzimmer gnädig geschlossen – besser, man sieht alles nicht so genau. Im Bett dort liegt Elmira, die glaubt, sie sei die Tochter des Wüstlings. Doch bald stellt sich heraus: Sie ist „nur“ adoptiert – der Grund dafür spielt sich im nun verriegelten Zimmer ab.
MuenchnerMerkur.de
Berlin
In vertrauter Zweisamkeit: Thielemann und Buchbinder in der Philharmonie (Bezahlartikel)
Wenn doch alle Zwischenmenschlichkeit so sein könnte: Zwischen Christian Thielemann und Robert Buchbinder genügen Blicke, um alles zu sagen. So war das Sinfoniekonzert der Staatskapelle in der Philharmonie.
Tagesspiegel.de.philharmonie
Staatskapelle: Vom klassischen Maß zum romantischen Atem (Bezahlartikel)
Berlin. Im Rahmen des Musikfestes Berlin begeisterte die Berliner Staatskapelle in der ausverkauften Philharmonie mit Mozart und Bruckner.
BerlinerMorgenpost.de.staatskapelle
Berlin/Philharmonie
Zwei unterschiedliche musikalische Welten prägen dieses Thielemann-Konzert
Der österreichische Pianist Rudolf Buchbinder, der in diesem Jahr seinen 80. Geburtstag feiert, mutiert am Flügel innerhalb weniger Minuten zu einem feurigen Jugendlichen, allerdings mit der Erfahrung und Souveränität eines langen Pianistenlebens. Ziemlich genau einhundert Jahre liegen zwischen der Komposition der beiden Werke, die in diesem Konzert erklangen. Der spätbarocke Klaviervirtuose Mozart schuf mit seinem späten C-Dur-Konzert eines seiner populärsten Werke, das Andante daraus erkennt wohl jeder musikaffine Mensch sofort.
Von PeterSommeregger
Klassik-begeistert.de
München
Klassik im Bettenhaus (Bezahlartikel)
Mit Bachs „Goldberg-Variationen“ auf die Federkernmatratze. Das Hidalgo-Festival bringt Bachs Klassiker unter den Einschlafmusiken in ein Bettenhaus. Doch geht diese ungewöhnliche Konzertidee wirklich auf?
SueddeutscheZeitung.de.hildago
Bonn/ Beethovenhalle
Das Beethovenfest öffnet die Himmel
Nach fast 10-jähriger Renovierung kehrt das Beethovenfest nach Hause in die Beethovenhalle in Bonn zurück. Der Auftakt gelingt furios mit dem Surround-Sound der Uraufführung „a call to the heavens“. Das Werk ist spannend und spricht nicht nur Klassikliebhaber an. Es könnte sich als maßgeschneiderte Eröffnungshymne etablieren.
Von Petra und Dr. Guido Grass
Klassik-begeistert.de
Luzern
Dekonstruierte Archaik bei der Münchner musica viva: Wolfgang Rihms „Tutuguri“ mit Lucerne Festival Academy (Bezahlartikel)
Das 10. Stifterkonzert „räsonanz“ der Ernst von Siemens Musikstiftung führte die Münchner musica viva des Bayerischen Rundfunks mit der Lucerne Festival Academy im gut gefüllten Gasteig HP8 zusammen. Unter der Leitung von Jörg Widmann gelangte am 6. September Wolfgang Rihms monumentales Totaltheater und Konzertstück „Tutuguri“ nach Antonin Artaud zur Aufführung
Neue.Musikzeitung/nmz.at.tutuguri
Tokio
Nobelpreis der Künste: Herbert Blomstedt erhält „Praemium Imperiale“
Herbert Blomstedt erhält diesjährigen japanischen Kunstpreis „Praemium Imperiale“. Neben ihm wird die Schauspielerin Cate Blanchett ausgezeichent. Der japanische „Praemium Imperiale“, der auf Anregung des japanischen Kaiserhauses seit 1989 jährlich von der Japan Art Association vergeben wird, gilt als Nobelpreis der Künste. Einer der Preisträger dieses Jahr: die 99-jährige schwedische Dirigenten-Legende Herbert Blomstedt. In der Begründung wird vor allem seine Vitalität gelobt, mit der er seit vielen Jahrzehnten immer wieder bekannten Orchestern und Partituren begegnet: „Anstatt mit zunehmendem Alter langsamer zu werden, haben seine Interpretationen oft ein noch stärkeres Gefühl für Perspektive gewonnen und zeigen eine seltene Fähigkeit, vertraute Werke mit erneuter Frische und Weisheit zu erhellen.“
BR-Klassik.de.blomstedt
Links zu englischsprachigen Artikeln
Salzburg
Showing yourself out
In eclectic productions of Carmen, Ariadne auf Naxos, and Così fan tutte in Salzburg, A.J. Goldmann finds vindication for Markus Hinterhaüser at the end of the intendant’s final Festival.
https://parterre.com/2026/09/08/showing-yourself-out/
Monte-Carlo
The Opéra de Monte-Carlo is producing its first-ever film, a screen adaptation of Gluck’s Orphée et Eurydice starring the mezzo-soprano Cecilia Bartoli — who also directs the Monegasque house — in the role of Orpheus.
monacolife.net.europa
Barcelona
Liceu Opera House presents its 2026-27 season
opera.now.com.barcelona
Amsterdam
Augustin Hadelich joins the Pittsburgh Symphony at the Concertgebouw
bachtrack.com.de.pittsburgh
Kopenhagen
Operabase Acquired by Events.com
Events.com, the infrastructure behind live events and experiences, has announced the completed acquisition of Operabase, the performing arts’ definitive platform for discovery, casting and professional data, operated by Copenhagen-based Arts Consolidated ApS.
https://operawire.com/operabase-acquired-by-events-com/
London
Freiburg Baroque Orch/Rattle/Faust review – ‘problem’ Schumann works shine in exceptional evening
Simon Rattle, guest conducting the period instrument ensemble, brought insights and detail to these three lesser known works by Schumann. Isabelle Faust was a spirited and graceful soloist in the Violin Concerto
TheGuardian.com.music.freiburg
Freiburg Baroque Orchestra under Sir Simon Rattle in a fine all-Schumann Prom
seenandheard.international.com.freiburg
Simon Rattle displays his versatility at the Proms with the Freiburg Baroque Orchestra (Subscription required)
The programme, including Isabelle Faust’s tireless performance of Schumann’s suppressed Violin Concerto, was a reminder of the conductor’s love for period instruments
https://www.ft.com/content/7e3e7e98-3ac9-40f8-980a-5c4337da284c?syn-25a6b1a6=1
Autumnal colours in Rattle’s all-Schumann Prom with the Freiburg Baroque Orchestra
bachtrack.com.de.rattles.schumann
Leeds
The young German conductor Patrick Lange announced as Opera North’s next music director
https://www.planethugill.com/2026/09/the-young-german-conductor-patrick.html
Los Angeles
„Il fortunato inganno“: Pacific Opera Project Presents the American Premiere of an Early Donizetti Opera With a Swinging ‘60s Twist
sfcv.Articles.fortunato.inganno
Recordings
Q & A: Soprano Laura Strickling on her New Album, ‘LEGENDS: Rebellion’
https://operawire.com/q-a-soprano-laura-strickling-on-her-new-album-legends-rebellion/
Obituary
Mexican Tenor Joaquín Ledesma Marquina Dies at 55
https://operawire.com/obituary-mexican-tenor-joaquin-ledesma-marquina-dies-at-55/
Sprechtheater
Wien/Josefstadt
„Komödie der Verführung“: Machen wir es doch wie die Schwalben
Partytreiben, Verschwörungsszenen und Einsamkeitsphantasien: Das Theater in der Josefstadt eröffnet seine neue Spielzeit mit Arthur Schnitzlers „Komödie der Verführung“ in einer Inszenierung von Ildikó Gáspár.
FrankfurterAllgemeine.net.verschwoerung
Medien
ORF
Bis zu 860.000 sahen „Sommergespräch“ mit Herbert Kickl
Insgesamt verfolgten 2,7 Millionen die „Sommergespräche 2026“. Die meistgesehene Ausgabe lag über jener im Vorjahr.
Kurier.at.sommergespräche
Kickl im Sommergespräch: „Wie kann man nur so blöd fragen?“
Der FPÖ-Chef glaubt nicht so recht an den menschengemachten Klimawandel, will das Pensionsalter nicht erhöhen und verteidigt die Identitären. Auf ORF-Bashing verzichtet er – zumindest bis kurz vor Schluss.
DiePresse,com.sommergespraech
Von „blöden Fragen“ und anderen Aufregern: Was bringen die Sommergespräche? Eine Bilanz
Die Quoten waren auffallend gut, das Ambiente grün und üppig – und der Ton bisweilen frostig: Was ist bei den Auftritten der Parteichefs diesmal aufgefallen?Kurier.at.sommergespraeche
Kickls „Lieblingssender“: FPÖ klagt den ORF
„Heute bin ich bei meinem Lieblingssender.“ Mit diesen sarkastischen Worten kündigte FPÖ-Chef Herbert Kickl seinen Auftritt im ORF-Sommergespräch am vergangenen Montag in den sozialen Medien an. Der ORF und die FPÖ – das ist wahrlich keine Liebesgeschichte. Neuerdings klagen die Freiheitlichen sogar den Öffentlich-Rechtlichen
https://www.krone.at/4288641
Film
Sandra Hüller: Vom Hollywood-Abschied zur vierfachen Oscar-Chance
Sie könnte 2027 mit gleich vier Rollen Oscar-Geschichte schreiben. Dabei hat Sandra Hüller erstaunlich wenig von dem getan, was eine internationale Karriere vermeintlich verlangt. Nun spielt sie in „Vaterland” Erika Mann, drehte mit Ryan Gosling und Tom Cruise. Dabei hatte sie vor neun Jahren mit Hollywood abgeschlossen: Sie wollte sich dortigen Schönheitsidealen nicht unterwerfen.
News.at.sandra.hueller
Politik
Deutschland/ Attacken im Bundestag
Weidel gegen Merz: „Schwarz-Rot ist vorbei“
Drei Tage nach dem haushohen Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt flogen auch im Deutschen Bundestag die Fetzen. AfD-Chefin Alice Weidel ließ Bundeskanzler Friedrich Merz wissen, dass sie seine Koalition für gescheitert halte. Merz konterte und warf der AfD „Wahlbetrug“ vor.
https://www.krone.at/4288198
Österreich
Kein Gewinn für die Partei“. Babler-Ablöse: Doskozil gegen nächsten linken SPÖ-Chef
Hans Peter Doskozil dementiert Unterstützung für Gerhard Zeiler als SPÖ-Chef. Zugleich übt der Burgenländer harte Kritik am Zustand der Bundespartei.
Heute.at.babler-abloese
Zeiler zu SPÖ-Vorsitz: „Solange ich nicht gefragt werde,…“
Medienmanager wurde nicht gefragt. Im ORF-Interview übt er Kritik an Regierung. Medienmanager Gerhard Zeiler gibt sich distanziert, was mögliches Interesse am SPÖ-Vorsitz angeht. In der ORF-Sendung „Hinter den Schlagzeilen“ meint er: „Solange ich nicht gefragt werde, braucht es auch keine Antwort.“ Kritik übt er an der Regierung. Diese komme ihm manchmal wie eine Fußball-Mannschaft vor, die zur Halbzeit 0:2 im Rückstand liege und sich zur Pause entschließe, die Verteidigung zu verstärken.
Kurier.at.gerhard.zeiler
ORF-Haushaltsabgabe abschaffen? Babler sieht „nervöse Schnellschüsse“ der ÖVP Bezahlartikel
Am Donnerstag beginnt das ORF-„Zukunftsforum“ von Vizekanzler Andreas Babler. Im Interview spricht er über das ÖVP-Papier zur Haushaltsabgabe und Polit-Besetzungen in Gremien.
Kurier.at.babler
Wien/Grinzing
Aus für Richard-Lugner-Park: Grund überrascht alle
In Grinzing sollte eine Grünfläche nach dem Wiener Baumeister benannt werden – doch im Rathaus wurde der Plan nun abgelehnt. Das ist der Grund!
Heute.at.richardlugner-park
Deutschland/ Hessen
Hessische Reaktionen auf die neue PISA-Studie: „Die Ergebnisse sind alarmierend“: Die historisch schlechten Ergebnisse der PISA-Studie führen auch in Hessen zu Entsetzen. Die schwarz-rote Landesregierung hat kürzlich ein Bildungschancenpaket zur Verbesserung der Leistungen vorgestellt. Doch Kritiker finden das nicht ausreichend.
Hessenschau.de
Sport
Tennis international
Mega-Sensation! Alcaraz bei US Open raus
Um 3:38 Uhr früh Ortszeit, so spät wie noch nie bei den US Open, haben die New Yorker ihre Sensation erhalten: Ben Shelton bezwang im Viertelfinale den als Nummer zwei gesetzten Titelverteidiger Carlos Alcaraz nach 4:28 Stunden und einem Fünf-Satz-Thriller 6:7(5),6:1,6:3,1:6,7:6(10/7). Damit steht fix ein US-Amerikaner im Endspiel, denn Shelton trifft nun auf Landsmann Frances Tiafoe. Dieser hatte zuvor in 4:39 Stunden das US-Duell mit Alex Michelsen in fünf Sets gewonnen.
oe24.at.tennis-mega-sensation
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Unter’m Strich
Dieselfahrer sind die großen Verlierer des Irankriegs
Die neuen Angriffe der USA auf iranische Tanker beunruhigen den Ölmarkt. Am schlimmsten ist die Situation aber bei Ölprodukten wie Diesel. Wie der Irankrieg eine Schwachstelle im globalen System für Treibstoffversorgung offengelegt hat – und warum Österreich besonders betroffen ist.
DiePresse.com.dieselfahrer
INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 10. September 2026)
INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 10. SEPTEMBER 2026)
Quelle: onlinemerker.com
Österreichischer Musiktheaterpreis: Andächtige Fans bejubeln die Preisträger im Kirchenhaus

Die Wiener Votivkirche. Foto: Christian Jobst
Große Abräumer des Abends waren die Salzburger Festspiele und die Volksoper Wien mit je drei Auszeichnungen. Mit Sonderpreisen wurden Anja Silja (Lebenswerk), Markus Hinterhäuser (Großer Preis der Jury), das Künstlerduo Nils Strunk und Lukas Schrenk (Crossover), Leo Nucci (Publikumspreis), Axel Zeininger (Verdienste um das Musiktheater – Fotografie) oder Qin Wenchen (Internationales Kulturengagement) gewürdigt. Für die beste weibliche Hauptrolle wurde Asmik Grigorian ausgezeichnet, die das Publikum erst am Sonntagabend beim „Opern Air“ der Wiener Staatsoper begeisterte. Ihr männliches Pendant ist Michael Spyres für seinen Auftritt in „Palestrina“ an der Wiener Staatsoper. Weitere Preisträger sind unter anderem Patricia Nolz (Beste weibliche Nebenrolle), Jörg Schneider (Beste männliche Nebenrolle), Maxime Pascal (Beste musikalische Leitung), Claus Guth (Beste Regie), Christian Schmidt (Beste Ausstattung) sowie Jasmin White und Benjamin Chamandy als bester Nachwuchs.
Den Preisträgern gratulierten im sakralen Rahmen der Wiener Votivkirche unter anderem Alexandra Ahorn (Seven.One Austria), Dominik Am Zehnhoff-Söns (Wiener Opernsommer), Thomas Angermair (Dorda Rechtsanwälte), Hans Arsenovic (Die Grünen), Ona B.(Künstlerin), Lidia Baich (Sängerin), Luigi Barbaro (Fratelli Barbaro), Pia Baresch (Schauspielerin), Max Beckham-Ortner (IMZ International Music + Media Centre), Marlene Berger (Mimis Globe), Klaus Billand (Autor), Reinhard Binder (Robin Consult), Domino Blue (Sängerin), Helena Bogensperger (Immobilienexpertin), Bernhard A. Böhler (Kunstexperte), Ruth Brauer-Kvam (Schauspielerin), Markus Breitenecker (Medienexperte), Philipp Breitenecker (Wiener Rennverein), Andreas Brenner (Atos Technologies), Lukas Brucker (FPÖ), Julia Cencig (Schauspielerin), Ferdinando Chefalo (Choreograf), Gabrielle Costigan (AIK Energy), Ronald Diesenreiter(Maxx by Steigenberger), Gabriele Domschitz (Rotes Kreuz), Paul Armin Edelmann (Sänger), Sylvia Eisenburger-Kunz (Gesellschaft der Freunde der bildenden Künste), Helmut Ettl (Finanzmarktaufsicht), Martina Fasslabend (Österreichischer Kinderschutzpreis Myki), Wolfgang Fischer (DDSG Blue Danube), Matthias Fletzberger (Pianist), Pia Gabriel (Gabriel & Gabriel), Sandra Gaisch (Brooksmiller), Roland Geyer (Kulturmanager), Elisabeth Gürtler (Hotel Sacher), Daniel Gutmann (Schauspieler), Judith Haberlehner (Lenovo Motorola), Roman Haidinger (Friends with Benefits Advertising), Katarina Hajek (Wiener Philharmoniker), Magdalena Hankus (Hankus 3sixty), Marlene Hanschitz-Halikias (Grant Thornton), Cornelia Hartl (McDonald’s), Raphael Hartl (Bankhaus Spängler), Joji Hattori(Wiener Opernsommer), Stephan Hering-Hagenbeck (Tiergarten Schönbrunn), Martin Himmelbauer (Himmelpower Communicationg), Elisabeth Himmer-Hirnigl (PR International), Maddalena Hirschal (Mut), Peter Hofbauer (Metropol), Sebastian Holecek (Sänger), Ioan Holender (Kulturexperte), Agnes Husslein-Arco (Kulturmanagerin), Karl Javurek (KJ Consulting), Brigitte Just (Designerin), Tini Kainrath(Sängerin), Erwin Kiennast (Operator), Georg Kindel (Call Magazine), Lilian Klebow (Schauspielerin), Christian Klement (Magmag Group), Georg Knoflach (Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus), Walter Kobéra (Dirigent), Alexander Köck(Gmundner Keramik), Elisabeth Kolarik (Kolarik im Prater), Georg Kraft-Kinz (Kraft Kinz Kraft Consulting), Susanne Kraus-Winkler(Wirtschaftskammer), Hadil Krenn (Own It Now), Monica Kurzel-Runtscheiner (Kaiserliche Wagenburg), Andreas Kutschera (Stargate Group), Lois Lammerhuber (Fotograf), Christoph Ladstätter (Volksoper Wien), Cornelia Lamprechter (Niederösterreichische Kulturwirtschaft), Stefan Lassnig (SL Strategieberatung), Heimo Lepuschitz (Politikberater), Christian P. Lerner (Very Media), Evgenia Lichtner (Schauspielerin), Herbert Lippert (Grammy-Preisträger), Ralf-Wolfgang Lothert (Unternehmer), Franz Medwenitsch(Kulturexperte), Christoph Meyenburg (Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten), Clementine Michalek-Waldstein (Kathrein Privatbank), Roman Moeller (Chalet Moeller), Melanie Moser (Mozart Group), Heinz Mosser (ORF-Enterprise), Sarah Musser (Lumen Capital), Ramesh Nair (Schauspieler), Aki Nuredini (Gastronom), Richard Panzenböck (Regisseur), Ilona Perrot (imp-ress), Jacqueline Pfeiffer (Die Cuisinière & Der Connaisseur), Volker Piesczek (VP Entertainment), Milene Platzer(Wiener Privatklinik), Philipp Ploner (Ploner Communications), Markus Pohanka (Austro Control), Louis Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Sayn (Sayn Consult), Daniel Prohaska (Kammersänger), Helga Rabl-Stadler (Kulturexpertin), Julian Rachlin (Musiker), Christoph Ransmayr (Schauspieler), Anna Ratt (Apotheke zum schwarzen Adler), Elisabeth Resch (Model), Jochen Ressel (Souveräner Malteser-Ritter-Orden), Herbert Rieser (café+co International Holding), Martin Rummel (Antoin Bruckner Privatuniversität), Thomas Schäfer-Elmayer (Tanzschule Elmayer-Vestenbrugg), Evamaria Schick (Huawei), Dominic Schmid (Wirtschaftskammer Wien), Jörg Schneider(Wiener Staatsoper), Helmut Schoba (VGN Medien Holding), Michael Schottenberg (Autor), Dominik Schrott (Abgeordneter zum Nationalrat a.D.), Ferdinand V. Schütz (Kathrein Privatbank), Daniel Serafin (Oper im Steinbruch), Heinz Sichrovsky (Kulturexperte), Alexander Skoff-Salomon (Joh. Springer’s Erben), Philipp Strommer (Strommer Comm), Katharina Sturm (ORF), Ulrike Sych(Universität für Musik und Darstellende Kunst), Billi Thanner (Künstlerin), Christian Töltl (IFP Wiener Neustadt), Katharina Tonauer(Schauspielerin), Markus Tschank (Österreichisches Parlament), Clemens Unterreiner (Oper Burg Gars), Herwig Ursin (Hey-U Mediagroup), Natalia Ushakova (Opernsängerin), Ralph Vallon (Vallon Relations), Verena Venturini (ÖBB-Werbung), Teresa Vogl (ORF), Robin von Dietze-Ohle (Universitätsklinikum AKH Wien), Manfred Waba (Bühnenbildner), Stephanie Wanasek-Stauffer (Missy May), Thomas Weinhappel (Sänger), Susanna C. Wiesner (Wiener Staatsoper), Alexander Winheim (Red Bull Media House), Sabrina Winischhofer (Vienna Etiquette Society), Claudia Wittmann (Vienna’s English Theatre), David Wurawa (Schauspieler), Walter Ziegler-Benko (Landespolizeidirektion Wien), Kathrin Zierhut-Kunz (ORF III) oder Alexander Zoubek (Division 4).
Weitere Informationen auf musiktheaterpreis..at
Ein Gipfeltreffen der Hochkultur!

Asmik Grigorian, Anja Silja, Karl-Michael Ebner. Foto: Eszter Barabas
Im eindrucksvollen, sakralen Ambiente der Wiener Votivkirche fand unter großem Medieninteresse die diesjährige Gala des Österreichischen Musiktheaterpreises statt.
Zum Bericht von Marisa Altmann-Althausen
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Tiroler Landestheater Innsbruck: Jubel über zwei Auszeichnungen beim Österreichischen Musiktheaterpreis 2026
Bassbariton Benjamin Chamandy, seit der Spielzeit 2023/24 Mitglied des TLT-Musiktheaterensembles, wurde zum „Besten Nachwuchs“ gekürt. Hans Krásas Kinderoper Brundibár ist die „Beste Gesamtproduktion Jugend“.

Beste Gesamtproduktion Jugend. Foto: Christian Jobst
„Fünf Nominierungen, zwei Auszeichnungen – einen beglückenderen Start in die neue Theatersaison kann man sich gar nicht ausmalen“, jubelte TLT-Intendantin Irene Girkinger bei der gestrigen Verleihung des Österreichischen Musiktheaterpreises in der Votivkirche gemeinsam mit ihren Musiktheater- und Tanz-Co-Direktor:innen und dem ebenfalls angereisten Brundibár-Leading-Team. „Wir sind alle überwältigt und freuen uns unglaublich, dass unser programmatischer Mut und Anspruch im Musiktheater mit diesen beiden Auszeichnungen eine so wunderbare überregionale Würdigung erfahren hat. Benjamin Chamandy hat mit der Erarbeitung von zwei so herausfordernden Rollen wie jener des Christian in der Georg Friedrich Haas-Oper Liebesgesang und jener des Ehemanns in Arnold Schönbergs Oper Von heute auf morgen eindrucksvoll bewiesen, dass er der Top-Riege der jungen heimischen Sänger:innen angehört. Wir sind alle wahnsinnig stolz auf ihn.“
Die Aufführung von Hans Krásas Kinderoper Brundibár war Girkinger und ihrem künstlerischen Leitungsteam als Inbegriff künstlerischen und menschlichen Widerstands gegen die Barbarei des Nationalsozialismus von Anfang an ein besonderes Herzensanliegen. „Nicht zuletzt auch deshalb, weil wir einen fantastischen Kinderchor im Haus haben“, so Girkinger weiter. „Zudem war mit Susi Weber als Regisseurin, Stefan Politzka als musikalischem Leiter, Janelle Groos, der Leiterin unseres Kinderchors, der Ausstatterin Claudia Weinhart und unserer Dramaturgin Sonja Honold ein kongeniales Leading-Team am Werk und stand mit dem Tiroler Kammerorchester InnStrumenti ein großartiger musikalischer Sparring-Partner an unserer Seite.“ Doch diese Erfolge seien nur möglich, weil alle Gewerke im Haus mit ihrem Herzblut und ihrem Einsatz tagein tagaus dazu beitragen, „dass wir so anspruchsvolle und bewegende Bühnenmomente erschaffen können. Daher herzlichen Glückwunsch an alle Beteiligten vor, auf wie hinter der Bühne.“
Mitgefiebert und herzhaft mitgejubelt wurde freilich nicht nur für die eigenen Musiktheaterpreise, denn auch Philipp Moschitz und Ruth Brauer-Kvam, die beide in den vergangenen Saisonen überaus erfolgreich am TLT tätig waren – Moschitz etwa als Regisseur des Musicals Hair und als überaus charismatischer Frank’n’Furter in der gefeierten The Rocky Horror Show, Ruth Brauer-Kvam als Regisseurin der Erfolgs-Operette Im Weißen Rössl –, wurden gestern ausgezeichnet; Brauer-Kvam sogar zweifach. Ihre Inszenierung von Alma an der Volksoper Wien wurde als Beste Ur-/Erstaufführung prämiert, und jene für Eurobronski am Bronski & Grünberg Theater in Wien als „Beste Off-Theater-Produktion“. Philipp Moschitz, Regisseur der Produktion Briefe von Ruth an der Kammeroper Wien, durfte sich gemeinsam mit Produktionsteam und Ensemble über den Preis für das „Beste Musical“ freuen.
Für den Österreichischen Musiktheaterpreis 2026 nominiert waren neben Benjamin Chamandy und Brundibár auch noch Ensemblemitglied Anastasia Lerman für die beste weibliche Nebenrolle als Nanetta in Falstaff, das Ballett Romeo und Julia als Beste Gesamtproduktion Tanz und die Oper Liebesgesang von Georg Friedrich Haas und Librettist Händl Klaus als Beste Ur-/Erstaufführung.
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Der Principal Guest Conductor der Deutschen Oper Berlin wird für sein Dirigat bei den Salzburger Festspielen ausgezeichnet
Am vor gestrigen Abend wurde in der Wiener Votivkirche der Österreichische Musiktheaterpreis verliehen, der prägende Persönlichkeiten und Produktionen auszeichnet, «die die hohe Qualität und Vielfalt auf den österreichischen Bühnen ausmachen». Wir freuen uns, dass Maxime Pascal, der an der Deutschen Oper Berlin gerade Stockhausens Mittwoch aus Licht einstudiert, in der Kategorie «Beste musikalische Leitung» ausgezeichnet wird. Geehrt wird er für sein Dirigat der «Drei Schwestern» bei den Salzburger Festspielen 2025. Maxime Pascal ist seit dieser Spielzeit als Principal Guest Conductor zusammen mit Michele Spotti und Titus Engel verantwortlich für die musikalische Leitung der Deutschen Oper.
Wir gratulieren Maxime Pascal herzlich!
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Düsseldorf: Die Premiere für Die Meistersinger von Nürnberg von Richard Wagner im Opernhaus Düsseldorf wird vom 11. auf den 17. Oktober 2026 verschoben

Als erste Neuproduktion der Spielzeit 2026/27 feiern Die Meistersinger von Nürnberg Premiere im Opernhaus Düsseldorf – anders als geplant allerdings nicht am 11. Oktober, sondern am Samstag, 17. Oktober, um 17.00 Uhr: Aufgrund der kurz vor Saisonbeginn festgestellten statischen Mängel im Bühnenturm des Opernhauses und der notwendigen Sicherungsmaßnahmen müssen mit Beginn der neuen Spielzeit mehrere Vorstellungen abgesagt bzw. verschoben werden. Detaillierte Informationen zu daraus resultierenden Spielplanänderungen sind auf operamrhein.de zusammengestellt.
Daniel Kramer, der an der Deutschen Oper am Rhein u. a. schon Korngolds Die tote Stadt auf die Bühne brachte, ist mit der Inszenierung betraut: Der amerikanische Regisseur durchleuchtet in Wagners längster und vielleicht tiefgründigster Oper das breite Bild einer Gesellschaft im Spannungsfeld zwischen Tradition und Erneuerung.
Ursprünglich in der Mitte des 16. Jahrhunderts angesiedelt, holt Kramer die Geschichte in unsere Zeit: Der junge Walther von Stolzing liebt Eva, die nur den Sieger eines Meistersinger-Wettstreits heiraten darf. Da Walther die strengen Regeln nicht beherrscht, scheitert er zunächst. Doch der Schuster und Dichter Hans Sachs, humanistischer Dreh- und Lichtpunkt der reaktionären Stadtgesellschaft, erkennt Walthers Talent für die Kunst und versucht, in die erstarrten Regeln der Gemeinschaft hinein den Konflikt zwischen Tradition und Neuerung zu lösen. Gegen alle Widerstände und Beckmessereien gewinnt Walther schließlich den Wettbewerb durch Sachs’ Hilfe, verzichtet jedoch auf den Titel und verlässt gemeinsam mit Eva das Feld.
Es war ein langgehegter Wunsch von Axel Kober, dem langjährigen Generalmusikdirektor der Deutschen Oper am Rhein, Richard Wagners Meister-Werk zur Premiere zu bringen, was ihm aus familiären Gründen zurzeit leider nicht möglich ist. Daher übernimmt Christoph Gedschold – ebenfalls ein Wagner-Experte an führenden europäischen Opernhäusern und auch mit den Düsseldorfer Symphonikern bestens vertraut – die musikalische Leitung für Axel Kober, für den im November noch zwei Vorstellungen vorgesehen sind.
An der Seite erfahrener Wagner-Interpreten wie James Rutherford (Hans Sachs) und Hans-Peter König (Veit Pogner) geben profilierte Gäste und Solist*innen aus dem Ensemble der Deutschen Oper am Rhein ihr Rollendebüt – etwa Daniel Frank (Walther von Stolzing), Anke Krabbe (Eva), Christoph Pohl (Sixtus Beckmesser), David Fischer (David), Anna Harvey (Magdalena) und Bogdan Baciu (Fritz Kothner).
Auf unserer Website finden Sie weitere Informationen, die vollständige Besetzung und alle Aufführungstermine.
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schoepfblog – Programm der 37. Kalenderwoche vom 07.09.2026 bis zum 13.09.2026
Montag:
Apropos: Chat-GPT bietet das Weltwissen niederschwellig an. Die KI ist also nicht nur eine Bedrohung für die Menscnheit. (Alois Schöpf)
Dienstag:
Literatur: Elfriede Jelinek und Peter Handke unterhalten sich. Ob sie einander verstehen, bleibt offen. Hannes Hofinger versteht sie nicht.
Literatur: Rudolf Lasselsberger liest beim Internationalen Literaturfestival „sprachsalz“ aus seiner „Willologie“. (Helmuth Schönauer)
Mittwoch:
Agrarskandal: Bauernbunddirektor Dr. Peter Raggl behauptet, dass die Gemeinden ungehinderten Zutritt zu den Gründen der Agrargemeinschaften haben.
Donnerstag:
Agrarskandal: Leonhard Steiger meint, dieser Zugriff sei in der Praxis kaum unmöglich. Dazu einige strafrechtlich relevante Randbemerkungen.
Freitag:
Tourismus: Die Liftpreise im nächsten Jahr werden wieder steigen. Die Skifahrer werden jedoch nicht weniger. Das Skifahren wird zum Luxus. (Günther Aigner)
Samstag:
(Gemeinde)Politik: Über das verschmutzte Trinkwasser in Zirl und die Idee, Deutschland doch wieder in zwei Staaten zu trennen. (Elias Schneitter)
Sonntag:
Wirtschaft: Die neueste Idee, Gewinn zu machen, besteht in der Einführung dynamischer Preise. (Helmuth Schönauer)