Die DONNERSTAG-PRESSE – 24. SEPTEMBER 2020

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die DONNERSTAG-PRESSE – 24. SEPTEMBER 2020

ANNA NETREBKO ÜBER CORONA

Sie erklärt Verlauf und Symptome


ZU INSTAGRAM

Covid besiegt: Netrebko durfte Spital verlassen
https://www.krone.at/2235852

Anna Netrebko hat nach Corona-Infektion das Spital verlassen
Kurier

New York
Metropolitan Opera bleibt bis September 2021 geschlossen
New York Times: „Ein erschreckendes Signal für die Kultur“.
Kurier

Die Met bleibt noch ein Jahr zu
The New York Times

Peter Gelb verkündet aber bereits DON CARLO für die nächste (geplante) Saison
For the first time in company history, the Met presents the original five-act French version of Verdi’s epic opera of doomed love among royalty, set against the backdrop of the Spanish Inquisition. Yannick Nézet-Séguin leads a world-beating cast of opera’s leading lights, including tenor Matthew Polenzani in the title role, soprano Sonya Yoncheva as Élisabeth de Valois, and mezzo-soprano Elīna Garanča as Eboli. Bass Günther Groissböck and bass-baritone John Relyea are Philippe II and the Grand Inquisitor, and baritone Étienne Dupuis rounds out the all-star principal cast as Rodrigue. Verdi’s masterpiece receives a monumental new staging by Sir David McVicar that marks his 11th Met production, placing him among the most prolific and popular directors in recent Met memory.
https://www.metopera.org/season/2021-22-season/don-carlos/

Wiener Opernball und Corona: Ausgewalzt
Der Wiener Opernball ist abgesagt, wegen Corona. Das hat es nach dem Krieg erst ein Mal gegeben. Stammgast Richard Lugner findet die Entscheidung „gescheit“, ist aber auch wehmütig.
Sueddeutsche Zeitung

Wien/ Staatsoper
Opernball-Verkleinerung wäre „ärmliches Signal“ gewesen
Eine eingeschränkte Version des Balles wäre für Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer nicht in Frage gekommen.
Die Presse

Wiener Opernball abgesagt, Parkett und Kassen bleiben leer
BR-Klassik.de

New Yorker Philharmoniker spielen wieder. Mit Pick-Up und Sirenen
Die Corona-Pandemie hat die sonst so pulsierende Stadt New York schwer getroffen. Fast 24.000 Menschen sind dort bisher an Covid-19 gestorben. Die vielen Künstler und Kulturschaffenden in New York setzt die Krise besonders zu. Musiker der New York Philharmonic haben nun ein Zeichen der Hoffnung gesetzt und sind mit einem roten Pick-Up durch die Stadt gefahren, um Freiluftkonzerte für die Bevölkerung zu geben.
BR-Klassik.de

Hamburg
So schön kann „endlich!“ klingen: Saisoneröffnung der Symphoniker Hamburg
Da war er nun – der Tag, den man kaum erwarten konnte. Draußen ein sonniger, warmer Spätsommertag im beginnenden Herbst, drinnen ein gespenstisch leer wirkender, kühl temperierter Konzertsaal der Laeiszhalle Hamburg.
Pandemiebedingt waren nur 570 Zuhörer eingelassen worden, die in Zweiergruppen auf Abstand platziert wurden. Maskenpflicht auf allen Wegen zum und vom Platz.
von Dr. Holger Voigt
Klassik-begeistert

Große Entdeckung unter kleinen Leuten
In Wien wird Ruggero Leoncavallos vergessene Oper „Zazà“ zu neuem Leben erweckt. Christof Loys hat sie am Theater an der Wien inszeniert.
Sueddeutsche Zeitung

Doku über Startenor Jonas Kaufmann
BR-Klassik.de

Jonas Kaufmann empfindet bei Streaming-Konzerten schalen Beigeschmack
https://www.swr.de/swr2/musik-klassik/jonas-kaufmann-koch

Zürich
„Boris Godunow“ in Zürich : Ohne Sünde keine Macht
Frankfurter Allgemeine

Berlin
Polarität und Steigerung: Igor Levit vollendet seinen Berliner Beethoven-Zyklus
bachtrack

Musikalische Schätze am Silsersee: das internationale Kulturfest „Resonanzen“…
Während der kulturelle Lockdown seit Monaten den Großteil der bedeutendsten Kulturstätten weltweit lahmgelegt und viele Musiker und Schauspieler in existentielle Nöte gestürzt hat, stößt der Besucher am Silsersee im Oberengadin auf ungebrochene kulturelle Vitalität: Das internationale Kulturfest unter dem Titel „Resonanzen“. Vor sieben Jahren wurde das hochkarätige Festival unter der Ägide der Violinistin, „Resonanzen“-Gründerin und Betreuerin Kamilla Schatz von St. Moritz nach Sils-Maria transferiert und hat seither im traditionsreichen Hotel Waldhaus sein neues Zentrum und eine neue Spielstätte gefunden. Wie eine uneinnehmbare Festung thront das „Waldhaus“, über 111 Jahre in Familienbesitz, auf einem Felsen und am Rande eines wildromantischen Lärchenwalds über Sils-Maria – ein idyllisches Dorf, dessen Name untrennbar mit Friedrich Nietzsche verbunden ist.
Dr. Charles E. Ritterband berichtet aus der Schweiz, seiner Heimat
Klassik-begeistert

Sommereggers Klassikwelt 54: Unvergesslich! Die Wiener Erinnerungskultur
„Dem Mimen flicht die Nachwelt keine Kränze.“ Dieses Sprichwort mag in weiten Teilen zutreffen, für einen Ort der Welt gilt es jedenfalls nicht: Wien. In keiner Stadt der Welt habe ich so viele Gedenktafeln gesehen wie in meiner Heimatstadt. Allein die Erinnerungsorte für Beethoven sind ausgesprochen zahlreich, was der Tatsache geschuldet ist, dass der Komponist ein notorischer Wohnungswechsler war. Sogar als Toter ist er noch einmal umgezogen, vom alten Währinger Friedhof auf den Ende des 19. Jahrhunderts angelegten so genannten Zentralfriedhof, weit vor den damaligen Toren der Stadt. An diesem zentralen Begräbnisort schuf man eine eigene Abteilung für Ehrengräber berühmter Bürger Wiens, da die kleinen regionalen Friedhöfe nach und nach aufgelassen wurden, die jeweilige Prominenz verfrachtete man in die Simmeringer Heide, so heisst diese trostlose Ecke Wiens.
Von Peter Sommeregger, Berlin, geboren in Wien
Klassik-begeistert

Links zu englischsprachigen Artikeln

New York
A Message to Our Audience
We regret to inform you that the Metropolitan Opera has made the extremely difficult decision to cancel the entirety of the 2020–21 season, based on the advice of health officials who advise the Met and Lincoln Center.
The Metopera.org

Venedig
Teatro La Fenice 2019-20 Review: Roberto Devereux
https://operawire.com/teatro-la-fenice-2019-20-review-roberto-devereux/

Paris
Radio France Philharmonic Orchestra Extends Mikko Franck’s Tenure to 2027
https://operawire.com/radio-france-philharmonic-orchestra-extends-mikko

Oxford
Connections Across Time: Sholto Kynoch on the 2020 Oxford Lieder Festival
http://www.operatoday.com/content/2020/09/connections_acr.php

Washington
Where classical music will be this fall in the D.C. area
https://washingtonclassicalreview.com/

San Francisco
Nadine Sierra Shares COVID-19 Experience
https://operawire.com/nadine-sierra-shares-covid-19-experience/

SF Opera Faces COVID-19 With Controversial Orchestra Contract Revision
https://www.sfcv.org/music-news/sf-opera-faces-covid-19-with-controversial-orchestra

Los Angeles
Dudamel Heads Up A Virtual Reality Orchestra Project
https://www.sfcv.org/music-news/dudamel-heads-up-a-virtual-reality-orchestra-project

Vancouver
Vancouver Opera plans four chamber operas that can be enjoyed from the comfort of home
https://www.straight.com/arts/vancouver-opera-plans-four-chamber-operas

Istanbul
Spirit of the dance in al fresco Istanbul Music Festival opener
bachtrack

Feuilleton
Shostakovich: where to start with his music
The Guardian

Sprechtheater

Wien
Schauspieler Michael Dangl: „Da fällt man ins Bodenlose“ Bezahlartikel
Michael Dangl. Der Schauspieler über gleich zwei Josefstadt-Premieren, Geld, Einsamkeit – und sein neues Buch.
Kurier

München
Resi-Intendant Andreas Beck: Endlich wieder Kunst riskieren
Interview mit Intendant Andreas Beck über den Beginn der Saison am Bayerischen Staatsschauspiel
Münchner Abendzeitung

Chansons

Juliette Greco ist tot
ie französische Chansonlegende und Schauspielerin Juliette Greco ist tot. Sie sei am Mittwoch im Alter von 93 Jahren zu Hause im Kreis ihrer Familie gestorben, teilte diese der Nachrichtenagentur AFP mit. Greco wurde in den 50er und 60er Jahren mit Chansons wie „L’accordeon“, „La Javanaise“ und „Deshabillez-moi“ weltberühmt.
https://orf.at/stories/3182555/

Literatur

Literatur
Friederike Mayröcker und die Frische des Alters
Nicht allein die österreichische Dichterin legt ein erstaunliches Alterswerk vor.
Wiener Zeitung

Ausstellungen/ Kunst

Gerhard Richter hört auf zu malen: „Irgendwann ist eben Ende“
Seit Jahrzehnten gilt er als teuerster lebender Maler, nun beschließt er sein Werk. Und findet das – man ist diese Bescheidenheit von ihm gewöhnt – nicht so schlimm.
Die Presse

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Unter’m Strich

Verlängerung des Covid-19-Gesetzes: Selbstentmächtigung
Eine Entmachtung ihrer selbst sollten sich die Abgeordneten nicht gefallen lassen
Der Standard

IATA will Corona-Schnelltests für international Reisende
Flugpassagiere sollen wieder sorglos international reisen können – dafür fordert der Dachverband der Fluggesellschaften (IATA) Corona-Schnelltests direkt vor dem Abflug für jeden Reisenden. Damit würden Quarantänevorschriften im Zielland überflüssig, sagte IATA-Chef Alexandre de Juniac am Dienstag in Genf. Solche Maßnahmen würgten nämlich jede erhoffte Erholung im Luftverkehr ab, warnte er.
https://www.msn.com/de-at/news/other/iata-will-corona-schnelltests-f%C3%BCr

Airlines call for COVID-19 tests before all international flights
Global airlines called on Tuesday for airport COVID-19 tests for all departing international passengers to replace the quarantines they blame for exacerbating the travel slump.
https://www.reuters.com/article/health-coronavirus-airlines-iata-idUSKCN26D2MU

Interview mit FOCUS OnlineHamburger Ärzte-Chef legt gegen Panikmacher nach: „Wer infiziert ist, ist nicht krank“
In einem Gastbeitrag griff Walter Plassmann, Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg, die Virus-Mahner Markus Söder und Christian Drosten an und trat eine Diskussion los. Im Interview mit FOCUS Online nennt Plassmann die Gründe für Deutschlands ängstliche Corona-Politik und erklärt, warum die Fixierung auf Infektionszahlen keinen Sinn macht.
FOCUS

Exklusiv-Interview: Gigantische Klage gegen Prof. Christian Drosten & Umfeld
„Club der klaren Worte“
https://youtu.be/gvB0vuM5bek

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 24. SEPTEMBER 2020)

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 24. SEPTEMBER 2020)

Quelle: onlinemerker.com

DIE METROPOLITAN OPERA SAGT DIE GANZE SAISON 2020/2021 AB


Bitte untenstehende Links anklicken

We regret to inform you that we have made the extremely difficult decision to cancel the entirety of the 2020–21 season, based on the advice of health officials who advise the Met and Lincoln Center. We want nothing more than to get back to creating operatic magic as only the Met can, but the safety of our company and the audience we serve must come first.

In the meantime, we are pleased to be able to announce the Met’s 2021–22 season, which will open September 27, 2021.

Learn More: bit.ly/2RTV94Y

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New York
Metropolitan Opera bleibt bis September 2021 geschlossen
New York Times: „Ein erschreckendes Signal für die Kultur“.
http://kurier.at/kultur/metropolitan-opera-bleibt-bis-september-2021-geschlossen/401042033

Die Met bleibt noch ein Jahr zu
The New York Times

Peter Gelb verkündet aber bereits DON CARLO für die nächste )geplante) Saison

For the first time in company history, the Met presents the original five-act French version of Verdi’s epic opera of doomed love among royalty, set against the backdrop of the Spanish Inquisition. Yannick Nézet-Séguin leads a world-beating cast of opera’s leading lights, including tenor Matthew Polenzani in the title role, soprano Sonya Yoncheva as Élisabeth de Valois, and mezzo-soprano Elīna Garančaas Eboli. Bass Günther Groissböck and bass-baritone John Relyea are Philippe II and the Grand Inquisitor, and baritone Étienne Dupuisrounds out the all-star principal cast as Rodrigue. Verdi’s masterpiece receives a monumental new staging by Sir David McVicar that marks his 11th Met production, placing him among the most prolific and popular directors in recent Met memory.

https://www.metopera.org/season/2021-22-season/don-carlos/

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WIEN: ABSAGE OPERNBALL 2021


©Michael Pöhn

In Absprache mit der Österreichischen Bundesreigerung wurde beschlossen, den für 11. Februar 2021 geplanten Opernball aufgrund der aktuellen Situation rund um COVID-19 abzusagen.

Direktor Bogdan Roscic:

»Es tut uns allen sehr leid, dass der Opernball, der im Jahreskreislauf der Wiener Staatsoper einen solchen Fixpunkt darstellt, aufgrund der aktuellen Lage abgesagt werden musste. Diese Absage betrifft natürlich auch die traditionell im umgebauten Saal stattfindende Zauberflöte für Kinder, bei der in zwei Vorstellungen insgesamt 7.000 junge Besucherinnen und Besucher bei uns sind. Durch diese Absagen werden im Spielplan des Hauses, nicht zuletzt durch den Wegfall der extrem aufwendigen Auf- und Abbauarbeiten, insgesamt vier Tage frei. Wir werden diese für ein Alternativprogramm nutzen, unter spezieller Berücksichtigung des jungen Publikums. Es ist daher wichtig, dass die Entscheidung zur Absage frühzeitig gefallen ist. Ebenso wichtig ist für die Staatsoper die Zusage von Staatssekretärin Andrea Mayer, dass der Eigentümer den Einnahmenverlust abdecken wird. Wir alle hoffen, dass wir im Februar 2022 wieder einen glänzenden Opernball veranstalten können.«

Für den Opernball gab es seit Februar 2020 erste Vorbestellungen für Karten, Tische und Logen, aufgrund der unsicheren Lage jedoch noch keine fixen Zuteilungen.

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INNSBRUCK/ TIROLER LANDESTHEATER: PREMIERE „DER FREISCHÜTZ“ AM 26.9.

Der Freischütz | Tiroler Landestheater

DER FREISCHÜTZ
ROMANTISCHE OPER VON CARL MARIA VON WEBER MIT REZITATIVEN VON HECTOR BERLIOZ
TEXT VON FRIEDRICH KIND

Deutsche Übersetzung der französischen Rezitativtexte von Bernhard Helmich
und Daniel Klajner . Herausgegeben von Joachim Freyer und Ian Rumbold

PREMIERE . 26. SEPTEMBER 2020 . GROSSES HAUS
Aufführungsdauer ca. 2 ¾ Stunden . Kurze Pause nach dem 2. Aufzug

MUSIKALISCHE LEITUNG Lukas Beikircher
REGIE Johannes Reitmeier
BÜHNE Thomas Dörfler
KOSTÜME Michael D. Zimmermann
LICHT Ralph Kopp
CHOREINSTUDIERUNG Michel Roberge

OTTOKAR, böhmischer Fürst Alec Avedissian
KUNO, fürstlicher Erbförster Joachim Seipp
AGATHE, seine Tochter Susanne Langbein
ÄNNCHEN, eine Verwandte Jardena Flückiger / Annina Wachter *
KASPAR, erster Jägerbursche Andreas Mattersberger
MAX, zweiter Jägerbursche Andreas Hermann / Roman Payer *
EIN EREMIT Unnsteinn Árnason
KILIAN, ein reicher Bauer Alec Avedissian
SAMIEL, der schwarze Jäger Andrea De Majo
BRAUTJUNGFERN Ana Akhmeteli, Bernadette Müller, Renate Fankhauser, Dagmara Kołodziej-Gorczyczyńska
Chor und Extrachor des TLT
Statisterie des TLT
Tiroler Symphonieorchester Innsbruck

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ANNA NETREBKO ÜBER CORONA

Sie erklärt Verlauf und Symptome


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GESAMTE OPERN IM RUNDFUNK 24. – 30. SEPTEMBER 2020

Radio Arabella Empfangen - Arabella Wien

(Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern bezieht sich ausschließlich auf die untenstehenden Sender). Kurzfristige Programmänderungen der Sender vorbehalten!
Alle Zeiten MEZ.

24.9. FAUST (aus London, Aufnahme v. 22.4.2014) BBC 3-15 Uhr
26.9. NABUCCO (aus Neapel, Aufnahme v. 9.10.2018) ORF Ö1-19.30 Uhr
FIDELIO (aus der Garsington Opera, Aufnahme v. 12.9.) BBC 3-19.30 Uhr
GUILLAUME TELL (aus Wien, Aufnahme v. 22.9.2005) RAI 3-20 Uhr
ZAZA (aus Wien, Aufnahme v. 18.9.) France Musique-20 Uhr
ATTILA (aus München, Aufnahme v. 13.10.2019) HR 2-20.04 Uhr

EMPFANGSMÖGLICHGKEIT ÜBER DAS INTERNET
ORF – Ö 1 http://oe1.orf.at/
Bayern 4 https://www.br-klassik.de/index.html
HR 2 http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/
WDR 3 http://www1.wdr.de/radio/wdr3/index.html
SWR 2 http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/otnbb1/index.html
Deutschlandradio http://www.deutschlandradiokultur.de/startseite.197.de.html
RAI 3 http://www.radio3.rai.it/dl/radio3/programmi/PublishingBlock-61ab4215-547b-4563-8b1f-8932531e5469.html
Radio Suisse R. https://www.rts.ch/
Radio 4Hilversum https://www.nporadio4.nl/gids-gemist
VRT Klara http://www.klara.be/
RNE Clasica Madrid http://www.rtve.es/radio/radioclasica/programacion/
MET-Stream http://www.metopera.org/Season/Radio/Free-Live-Audio-Streams/
BBC 3 http://www.bbc.co.uk/radio3/programmes/genres/music/classical/opera/all
France Musique https://www.francemusique.fr/opera

Das sind jene Sender, die regelmäßig Opernübertragungen senden. Sollten unseren Lesern noch andere derartige Sender bekannt sein, dann bitten wir um Bekanntgabe inkl. Internetadresse.

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HUI HE RETURNS AT DEUTSCHE OPER BERLIN WITH „LA GIOCONDA“

After the great success she achieved in two editions (2014, 2018), Hui He returns to sing La Gioconda at the Deutsche Oper Berlin in two
special performances (September 24 e 27) in concert version with the highlights of the great masterpiece by Amilcare Ponchielli.
Alongside her a great cast including Joseph Calleja (Enzo Grimaldo), Judit Kutasi (Laura), Marko Mimica (Alvise), George Gagnidze
(Barnaba) and Beth Taylor as La Cieca.
On the pit there will be Maestro Ivan Repusic who will conduct Deutsche Oper Orchestra.Hui He debuted the role of the Venetian singer at Teatro Verdi diSalerno (CD of this performance is available for Brilliant Classics) and she also reprised it in Berlin as well as at Théâtre Royal de la Monnaie of Bruxelles, always with a great success of public and critics. About her interpretation they wrote: “She made us suspend disbelief in the
romantic plot, and was by turns fierce and tender”; “La Gioconda played by Chinese soprano Hui He is rich, noble and sensitive […] Her
high notes are brilliant, her breath technique controlled and she transforms herself, bright in the angoscious spasms with a terrific charisma.

After this jump-in in Berlin she will star a recital at the Bellini Festival in Catania, she will teach in a Masterclass for Paride Venturi International Academy of Opera and finally she will make her longawaited debut as Verdi’s Alzira.
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IGLAU/ TSCHECHIEN: Konzert in Iglau am Feiertag zum Hl. Wenzel am 28. 9.2020


Konzert-Ankündigungs-Plakat mit Martino Hammerle-Bortolotti

Trotz der momentan ungünstigen Umstände insbesondere in Tschechien hat der Iglauer Gemischte Konzertchor „Melodie“ den Mut gefasst, sein traditionelles Konzert zum Festtag des Hl. Wenzel am 28. 9. – in Tschechien ein Feiertag – abzuhalten.

Das  Konzert  findet  in der einmaligen gotischen „Kirche zur Erhöhung des Heiligen Kreuzes“ in Iglau (tschechisch: Jihlava) statt.

Auf dem Programm stehen berühmte geistliche  Arien und Chorwerke von Adam Michna, Händel, Stradella, Franck, Dungan, „The  Lord’s  Prayer“  von  Albert Hay Malotte und das imposante „Babylon“ von Michael Watson.


Probe mit dem Iglauer Gemischten Konzertchor „Melodie“, der sich bemüht, den erforderlichen Sicherheitsabstand einzuhalten.

Beginn: 18 Uhr

Karten an der Abendkasse
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Große Oper auf der Piazza San Marco – Ein Konzert von historischer Bedeutung (September 2020)

Von Andrea Matzker und Dr. Egon Schlesinger


Piazza San Marco. Foto: Andrea Matzker

In diesem Jahr vereinigten sich gleich drei bedeutende Ereignisse, damit das normalerweise alljährliche Konzert des venezianischen Opernhauses Fenice auf der Piazza San Marco, dem „guten Salon der Stadt“ und einem der schönsten Plätze der Welt, endlich wieder stattfinden konnte. Seit dem verheerenden Brand 1996 gab es keinen Grund mehr zu feiern. Zusätzlich hatten Chor und Orchester des Opernhauses seit Beginn der Corona-Krise Mitte Februar 2020 kein einziges Mal mehr zusammen miteinander auftreten können. Insofern wurden gleich zwei Premieren auf einmal begangen. Noch dazu aber bildete diese einmalige und unvergessliche Veranstaltung den glänzenden Auftakt zu den Feierlichkeiten anlässlich des 1600sten Geburtstages der Stadt Venedig.


Das Konzert von Chor und Orchester der Fenice unter den Wasserfällen von Fabrizio Plessi. Foto: Andrea Matzker

Das Konzert, das traditionsgemäß ausschließlich für Venezianer stattfindet, wurde insgesamt von 1200 geladenen Gästen besucht, die entsprechend der Corona-Regeln mit Abstand platziert worden waren und allesamt Maske trugen. Unter den venezianischen Bürgern der Stadt waren insgesamt 800 Plätze verlost worden, der Rest war für die Abonnenten des Theaters, Repräsentanten der Verwaltung und der Stadt und für illustre Persönlichkeiten reserviert. Also eine komplett interne, rein venezianische Veranstaltung, zu der Ausländer oder Touristen ausnahmsweise und sehr strikt keinerlei Zutritt hatten.


Bürgermeister Brugnaro nach dem Konzert. Foto: Andrea Matzker

Als Vertreter der Stadt nahm unter anderem Bürgermeister Luigi Brugnaro mit Ehefrau Stefania teil, der, inzwischen mit komfortabler  Mehrheit in seinem Amt bestätigt, bis 2025 der erste Bürger der Stadt bleiben wird. Als illustre Persönlichkeit war der weltweit geschätzte, 80-jährige Künstler Fabrizio Plessi anwesend, der mit seiner Installation „L‘Età dell’Oro“ in den Fenstern des Museo Correr den Platz geschmückt hatte. Seine goldenen Kaskaden schienen während des Konzertes unentwegt wie ein goldener Feuerwerksregen hinter Solisten, Chor und Orchester unaufhörlich auf den Boden zu fallen.

Der Intendant der Fenice, Fortunato Ortombina, war bei seiner Begrüßung der Gäste sichtlich gerührt, zumal einen Tag zuvor sein Vorgänger Mario Messinis verstorben war, der das Amt von 1997-2000 innehatte und auch ein bedeutender Musikwissenschaftler und Dozent am Conservatorio Benedetto Marcello war. Im Angesicht dieser herrlichen Piazza konnte man auch nicht vergessen, welchem Schicksal die Venezianer noch wenige Monate zuvor, im November 2019, durch die Flutkatastrophe ausgeliefert waren. Er sei überglücklich, dass die Vereinigung von Chor und Orchester an diesem geschichtsträchtigen Ort, „dem schönsten Platz der ganzen Welt“, stattfinden könne, auf dem zudem am Abend zuvor, während der Biennale, dem Filmfestival, der großen Glasausstellung und anderen Festivitäten der renommierte Literaturpreis Campiello vergeben wurde.


Die Sopranistin Claudia Pavone singt die Arie „Sempre libera degg’io “ unter dem Dirigat von Riccardo Frizza. Foto: Andrea Matzker


Der Tenor -Piero Pretti als-Kalaf unter der Leitung von Daniele Calligari. Foto: Andrea Matzker

Daniele Calligari und Riccardo Frizza dirigierten den Chor von 69 Sängern und das Orchester mit 72 Musikern der Fenice auf der mal eben über Nacht aufgebauten großen Bühne. Die Sopranistin Claudia Pavone und der Tenor Piero Pretti waren die Solisten des rein italienischen Opernrepertoires von Rossini über Verdi bis Puccini. Bei „Va‘ pensiero sull’ali dorate“ aus Nabucco bekamen viele der Zuhörer Gänsehaut vor Bewegung und Rührung. „Nessun dorma“ aus der Turandot erhielt großen Beifall, und das gemeinsame Trinklied „Libiamo ne‘ lieti calici“ aus La Traviata, die am 6. März 1853 in der Fenice uraufgeführt wurde und somit ihren Zug um die Welt bis zur beliebtesten Verdi-Oper unaufhaltsam begann, bildete den Abschluss des Konzertes und musste gleich darauf als begeisternde Zugabe wiederholt werden.

Das Konzert dauerte nicht viel länger als eine Stunde, da wegen der Corona-Regeln keine Pause vorgesehen war. Während Bühne und Bestuhlung abgebaut wurden und die Instrumente in ihren Reisekästen verstaut und zum nächsten Anlegeplatz der Transportboote gebracht wurden, verlief sich das elegante, plaudernde und lachende Publikum in den Cafés der Piazza und den umliegenden Bars und Restaurants. Über der Piazza San Marco ging langsam der Mond auf und rundete somit die traumhafte Szenerie stimmungsvoll ab.


San Marco. Die Goldenen Wasserfälle von Fabrizio Plessi. Foto: Andrea Matzker

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