DIE MITTWOCH-PRESSE – 10. JUNI 2026

DIE MITTWOCH-PRESSE – 10. JUNI 2026

Salzburger Festspiele © Luigi Caputo

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE MITTWOCH-PRESSE – 10. JUNI 2026

Salzburg
21 Bewerbungen für Salzburger Festspiele-Intendanz
Sowie 27 Bewerbungen um die Präsidentschaft, die Hearings sollen nach der heurigen Festspielausgabe starten. Für die Intendanz und die Präsidentschaft der Salzburger Festspiele haben sich insgesamt 48 Personen beworben. Vier Frauen und 17 Männer haben innerhalb der Frist ihre Bewerbung um die künstlerische Leitung eingereicht, von denen nur ein Zehntel aus Österreich kommt. Für die Präsidentschaft haben sich elf Frauen und 16 Männer beworben, je zur Hälfte aus dem In- und Ausland, informierten die Salzburger Festspiele am Dienstag in einer Aussendung. „Die hohe Anzahl an Bewerbungen sowohl für die Intendanz als auch die Präsidentschaft ist ein schönes Zeichen. Dass so viele internationale Bewerbungen eingelangt sind, zeugt von der weltweiten Strahlkraft der Salzburger Festspiele. Die Kommission wird nun die eingereichten Konzepte begutachten und geeignet erscheinende Kandidatinnen und Kandidaten zu Hearings einladen, um anschließend dem Kuratorium einen Vorschlag zu unterbreiten“, sagte der Leiter der Findungskommission, Christian Kircher, der bis vor Kurzem als Geschäftsführer der Bundestheater-Holding tätig war und bis Ende März 2026 dem Festspielkuratorium angehörte.
DerStandard.at

Rund fünfzehneinhalb Österreicher
Für die Intendanz und die Präsidentschaft der Salzburger Festspiele sind beim beauftragten Beratungsunternehmen 48 Bewerbungen eingegangen, verlautet aus dem Büro von Landeshauptfrau Karoline Edtstadler. Für die künstlerische Intendanz haben sich vier Frauen und 17 Männer beworben. „Rund zehn Prozent der insgesamt 21 Bewerberinnen und Bewerber kommen aus Österreich, neunzig Prozent haben einen internationalen Hintergrund“, heißt es in der Presseaussendung. Es dürften sich also zwei Leute aus Österreich interessieren. Für die Präsidentschaft gibt es 27 Bewerbungen, elf Frauen und 16 Männer. Da seien „rund die Hälfte“ aus Österreich. Also wohl dreizehneinhalb Kandidaten, wenn wir richtig rechnen. Der Salzburger Festspielfonds hat die beiden Funktionen Ende April ausgeschrieben, die Bewerbungsfrist endete am vergangenen Freitag (5. Juni). „Die hohe Anzahl an Bewerbungen sowohl für die Intendanz als auch für die Präsidentschaft ist ein schönes Zeichen“, wird der Leiter der Findungskommission, Christian Kircher, zitiert. „Dass so viele internationale Bewerbungen eingelangt sind, zeugt von der weltweiten Strahlkraft der Salzburger Festspiele. Die Kommission wird nun die eingereichten Konzepte begutachten und geeignet erscheinende Kandidatinnen und Kandidaten zu Hearings einladen, um anschließend dem Kuratorium einen Vorschlag zu unterbreiten.“
DrehpunktKultur.at

Wien
Offenbach-Austreibung in greller Puff-Kluft am Währinger Gürtel
Die Volksoper tut sich mit einer Neuproduktion von „Hoffmanns Erzählungen“ nichts Gutes. Stimmlich bleiben fast alle Wünsche offen
DerStandard.at

Hoffmanns Muse schrillt, Offenbachs Dichter brüllt
„Hoffmanns Erzählungen“ gerät in der Volksoper musikalisch zur groben Lärmorgie und in der Regie von Direktorin Lotte de Beer zur nicht mehr als braven Harmlosigkeit mit Emanzen-Blim-Blim.
krone.at

„Hoffmanns Erzählungen“ an der Volksoper: Maßregelungen eines Dichters (Bezahlartikel)
„Hoffmanns Erzählungen“ von Jacques Offenbach in der Regie von Hausherrin Lotte de Beer an der Volksoper.
Kurier.at

7.6.26 „Hoffmanns Erzählungen“, Volksoper, „Enttäuschende Premiere“
Jacques Offenbachs „Hoffmanns Erzählungen“ galt die letzte Premiere der laufenden Saison an der Volksoper. Der Gesamteindruck war wenig verheißungsvoll: musikalisch mäßig, szenisch karg – sozusagen ein Hoffmann auf „Entziehungskur“.
operinwien.at

Wien/Musikverein
András Schiff im Musikverein: Bei Bach ist er konkurrenzlos (Bezahlartikel)
Johann Sebastian Bachs Partiten mit Sir András Schiff am Klavier im Goldenen Saal: Standing Ovations für einen großen Abend.
DiePresse.com

Berlin/Konzerthaus
Das Konzerthaus veranstaltete einen Tag für Haydn: Gegenmodell zum toxischen Genie (Bezahlartikel)
Justin Doyle sprang für die erkrankte Joana Mallwitz ein. Er zeigte, dass Haydn den Messetext mit überraschenden Akzenten subjektiv beleuchtet – wie Beethoven später.
BerlinerZeitung.de

Halle
Händel-Festspiele Halle: Das Theater als Schlachtfeld
War Georg Friedrich Händel ein Bewunderer von Männerkörpern? Die Händelfestspiele Halle fragen nach den Vorstellungen von Männlichkeit heute wie damals.
FrankfurterAllgemeine.net

Playmobil-Oper: „Rodelindas Sohn“ führt Kinder an Händel heran (Podcast)
mdr.de

Stuttgart
Liebestod statt Triumphalismus
Puccinis Schwanengesang trifft erstmals auf Wagner. So deuten Regisseurin Anna-Sophie Mahler und Dirigent Valerio Galli die Liebe vom individuellen Gefühl zum kosmischen Prinzip um.
concerti.de

Turandot – Giacomo Puccinis letzte und unvollendete Oper (Podcast)
swr.de

Frankfurt
„Tancredi“ im Frankfurter Opernhaus – Liebe, Leid, Leid und Leid (Bezahlartikel)
Rossinis selten gespielter, ernster „Tancredi“ an der Oper Frankfurt. Ein Sängerfest.
FrankfurterRundschau.de

Keine Kehrtwende bei Städtischen Bühnen (Bezahlartikel)
Auch nachdem in Düsseldorf der Neubau der Deutschen Oper am Rhein überraschend abgesagt worden ist, halten die führenden Parteien der Frankfurter Stadtpolitik an einem Neubau der Städtischen Bühnen fest.
FrankfurterAllgemeine.net

Hannover
Sechs Jahre Staatsoper Hannover: So hat Dirigent Zilias das Haus geprägt
Leidenschaft, Genauigkeit und eine breite musikalische Vision – mit diesen Stärken ausgestattet, kam Stephan Zilias zur Spielzeit 2020/21 nach Hannover. Hier war er an der Staatsoper als Generalmusikdirektor und als Chefdirigent des Niedersächsischen Staatsorchesters tätig. Große Erfolge konnte er in dieser Zeit verbuchen: Die Staatsoper Hannover wurde als „Bestes Opernhaus“ bei den „Oper! Awards“ ausgezeichnet.
ndr.de

Genf
Sokhiev regelmäßig in Genf
Der Dirigent Tugan Sokhiev übernimmt ab der Spielzeit 2027/2028 eine zentrale Rolle bei einem Orchester in der französischsprachigen Schweiz, dem Orchestre de la Suisse Romande.
backstageclassical.com

Interview mit Dietrich Hilsdorf
Ich bin glücklich!“ – Interview mit dem Regisseur Dietrich Hilsdorf in Lübeck
Dietrich Hilsdorf, geboren 1948, kann auf über 100 Inszenierungen in den Sparten Schauspiel, Oper und Musical sowohl im ganzen Bundesgebiet, aber auch in Catania und Wien zurückblicken. Mit „Jekyll and Hyde“ am Musical Theater Bremen wurde er 1999 Musical-Regisseur des Jahres. Der Deutsche Theaterpreis „Der Faust“ wurde ihm 2007 für Prokofjews „Die Liebe zu den drei Orangen“ an der Oper Chemnitz in der Kategorie „Beste Regie Musiktheater“ verliehen. Mit großem Erfolg inszenierte Hilsdorf Opern von Händel, Mozart und Verdi.
Von Dr. Regina und Dr. Andreas Ströbl
Klassik-begeistert.de

CD-Besprechung/Bohuslav Martinů (1890-1959) – Sinfonien Nr. 1-6
Diese Referenzaufnahme ist eine Entdeckung
Für alle jene, die neugierig auf abseitigeres Repertoire sind: Jakub Hrůša und die Bamberger Symphoniker haben alle Sinfonien des tschechischen Komponisten Bohuslav Martinů eingespielt. Großartige Musik auf drei CDs!
Von Brian Cooper
Klassik-begeistert.de

St.Margarethen/Oper im Steinbruch
Tosca – Ein Monument aus Liebe, Leidenschaft und Schicksal
Bei der „Oper im Steinbruch“ steht in diesem Sommer von 15. Juli bis 22. August Puccinis „Tosca“ am Spielplan. Erste Fotos vom Probenbeginn in St.Margarethen am Montag haben mich dazu inspiriert, mit euch schon jetzt einen gemeinsamen Blick auf eine der meistgespielten Opern der Musikgeschichte zu werfen. Begeben wir uns in das von politischen Unruhen und Napoleonischen Kriegen gebeutelte Rom des Jahres 1800. Doch Vorsicht! Liebe, Macht, Eifersucht und Verrat werden unsere stetigen Begleiter sein!
bvz.at

Wien/Festwochen
Veronica Kaup-Hasler: „Milo Rau setzt auf Provokation durch Umarmung“
Nach heftiger Kritik auch vonseiten der Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler zog Intendant Milo Rau die Einladung an den rechten Ideologen und Tech-Milliardär Peter Thiel zu den Wiener Festwochen zurück. Ein Gespräch mit der Kulturpolitikerin über die Zukunft des Festivals, Willkürvorwürfe und fatale Sparmaßnahmen, die auch das Theater an der Wien bedrohen.
news.at

Interview
Susanne Zingel, Pastorin an St. Severin (Sylt): „Nach Katastrophen muss religiöser Glaube neu buchstabiert werden“
St. Severin  in Keitum auf Sylt ist eine kleine Berühmtheit.  Auch, weil dort schon viele Prominente geheiratet haben. Mit dem Klischee der Promi-Kirche bin ich nicht ganz einverstanden. Ich bin daher in die Kirche gegangen und habe mit den Verantwortlichen dazu gesprochen. Themen waren außerdem De grote Mandränke, Religion, leere Kirchen und Opernhäuser, Sylt, Matthias Eisenberg und natürlich Kirchenmusik.
Jörn Schmidt im Gespräch mit Pastorin Susanne Zingel und Kirchenmusiker Alexander Ivanov (Teil II)
Klassik-begeistert.de

Feuilleton
Pathos mit Pailletten
Was erwarten junge Stimmen von der Oper? Was Intendantinnen und Intendanten? Eine Spurensuche beim Belvedere-Wettbewerb, bei dem viel Gestern im Morgen steckt.
backstageclassical.com

Eine Frau? Und schwarz? Wie die Komponistin Florence Price wiederentdeckt wird (Bezahlartikel)
Die Renaissance der 1953 verstorbenen, lange Zeit vergessenen Künstlerin geht weiter: Eine neue Lied-CD birgt Entdeckungen, bei den Wiener Festwochen erklingt ihre Erste Symphonie.
DiePresse.com

Links zu englischsprachigen  Artikeln

Köln
Cologne concert Götterdämmerung performance brings Ring cycle project to a glorious conclusion
seenandheard-international.com

Dresden
Nadja Loschky’s Carmen disappointed in a production saved by the professionalism of the performers
seenandheard.international.com

Visiting Dresden the Rotterdam Phil give a compelling concert, with Malofeev’s Grieg the crowning stroke
seenandheard-international.com

Sofia
Plamen Kartaloff’s revival of Wagner’s Ring cycle is an outstanding triumph at Sofia Opera
seenandheard-international.com

Bilbao
ABAO Bilbao Opera 2025-26 Review: Andrea Chénier
operawire.com

Paris
Magnificent Singing and Intermittent Humour from Palais Garnier’s La Cenerentola
operatoday.com

Mozart blows a fuse in Paris: Die Entführung aus dem Serail at the Théâtre des Champs-Élysées
bachtrack.com/de

London
Così fan tutte at Opera Holland Park
operatoday.com

Alresford
Musically Excellent but Culturally Insensitive Interpretation of Handel’s Julius Caesar in Egypt at the Grange Festival
operatoday.com

Longborough
An elusive atmosphere and subdued choreography make for an enigmatic Orlando at Longborough
operatoday.com

New York
Lise with an “S”
Emma Hoffman reports on the glimmers of ecstatic artistry in Lise Davidsen’s all-Schubert recital at Carnegie Hall with James Baillieu.
parterre.com

San Francisco
A Witty, Uneven Barber of Seville at SF Opera
sfcv.org

San Francisco Opera 2025-26 Review: Il Barbiere di Siviglia
operawire.com

Los Angeles
With an Extravaganza, the Dudamel Era in L.A. Approaches Its End (Subscription required)
nytimes.com

Sydney
Pinchgut Opera 2026 Review: The First Murder
operawire.com

Ballett / Tanz / Performance

Salzburg
Sasha Waltz schickt bei Sommerszene fünf Zeitreisende auf eine Mission
Zum Auftakt präsentiert das Salzburger Tanzfestival ein Frühwerk der Starchoreografin: „Travelogue I – Twenty to eight“
DerStandard.at

Sommerszene eröffnet
In Stöckelschuhen wird durchs Wohnzimmer getanzt
krone.at

Sommerszene: Im Nahkampf zwischen Kühlschrank und Klappbett
Mit Travelogue I – Twenty to eight entführt uns Sasha Waltz in ein Szenario von häuslichen Beziehungskisten.
DrehpunktKultur.at

Sprechtheater

Wien/Festwochen
Nerd-Theater gegen die Unfreiheit: „Juggle & Hide“ bei den Festwochen
Der Thailänder Wichaya Artamat und sein For What Theatre sind erneut mit einem Stück bunt-verspielter Herrschaftskritik in Wien zu Gast
DerStandard.at

Stuttgart
Schauspiel Stuttgart: Wird es von jetzt an immer dunkler? (Bezahlartikel)
Im neuen Stück von Roland Schimmelpfennig kippt eine idyllische Gartenparty in eine abgründige Szenerie. In der „Sommersonnenwende“ werden die Protagonisten von den Geistern der Vergangenheit eingeholt.
FrankfurterAllgemeine.net

Ausstellungen/Kunst

New York
Gerichtsverfahren um Klimts „Fräulein Lieser“: Erbin klagt in New York  (Bezahlartikel)
Eine Nachfahrin der Familie sieht sich als rechtmäßige Eigentümerin und brachte nun eine Klage gegen das „Kinsky“ und die Einbringerin ein.
Kurier.at

Medien

ORF droht Stichwahl
Die ORF-Chefwahl steht bereits seit Wochen unter keinem guten Stern, meint der eine oder andere ORF-Insider. Das könnte sich am Tag der Wahl – am Donnerstag muss formalrechtlich der 35-köpfige ORF-Stiftungsrat den neuen/die neue ORF-Generaldiktor(in) wählen – erneut zeigen. Grundsätzlich bleibt der bisherige APA-CEO Clemens Pig klarer Favorit. Eine Mehrheit von ÖVP und SPÖ dürfte ihn wählen. Hinter den Kulissen wird bereits seit Wochen kolportiert, dass es dazu eine Abmachung zwischen VP-Kanzler Christian Stocker und SPÖ-Chef Andreas Babler geben würde. Aber: Vereinzelte Stiftungsräte von ÖVP und SPÖ würden „nicht wie die Lemminge wählen, sondern könnten Breitenecker oder Totzauer wählen“.  Es bedarf der absoluten Mehrheit, also mehr als 50 % der Stimmen.
oe24.at

„Sofortige Wirkung“. ORF-Sumpf: Thurnher stellt Gagenkaiser Strobl frei
ORF-Generaldirektorin Ingrid Thurnher hat Pius Strobl freigestellt. Damit muss wohl der nächste Top-Manager – aus Compliance-Gründen – seinen Hut nehmen. Es seien „zahlreiche Meldungen“ zu einem „möglichen Fehlverhalten“ eingegangen, heißt es beim Rundfunk. Strobl polarisierte seit jeher. Der Mitgründer der Grünen, der bis 2006 im ORF-Stiftungsrat saß und danach als Manager auf den Küniglberg wechselte, befeuerte als Topverdiener mit millionenschwerer Zusatzpensions-Forderung die aktuelle Debatte über den Staatsfunk. Zuletzt sorgte auch eine „Krone“-Enthüllung für Aufsehen – eine Baufirma, die vom ORF Millionenaufträge erhielt, arbeitete auch bei der Sanierung von Strobls Privathaus. Zuletzt war Strobls Name auch in der Causa rund um den Rücktritt von Generaldirektor Roland Weißmann gefallen.
krone.at

Wien
Nachlass von Teddy Podgorski wird versteigert
Der Nachlass des 2024 verstorbenen ehemaligen ORF-Generalintendanten Thaddäus „Teddy“ Podgorski kommt unter den Hammer. Ab 24. Juni wird eine Auswahl an Möbeln und Einrichtungsgegenständen, Kunstwerken, persönlichen Erinnerungsstücken und Auszeichnungen versteigert. Darunter finden sich etwa die Trophäe des deutschen Medienpreises „Bambi“ aus dem Jahr 1980 mit einem Startpreis von 600 Euro oder die 2012 verliehene „Jubiläums-Romy“ (Startpreis: 1.000 Euro). Erich Sokols Karikatur „Teddy Podgorski und Gerd Bacher in einer Zirkusmanege“ (ab 900 Euro) wird ebenso versteigert wie ein Gemälde von Peter Pongratz, das einen Schutzengel über einer Propellermaschine zeigt.
wien.orf.at

Wirtschaft

Österreich
Wirtschaftskammer senkt Beiträge für Unternehmen um 10 Millionen Euro
Es ist eine Flucht nach vorn: Nach der heftigen Kritik an der (später zurückgenommenen) üppigen Gehalts- und Gagenerhöhung in der bundesweiten Wirtschaftskammer – Stichwort Harald Mahrer – hat die Kammer in Oberösterreich am Dienstag eine Reformagenda beschlossen.
Kernstück ist die Senkung der Mitgliedsbeiträge von Unternehmen – ein etwas kompliziertes Unterfangen, schließlich müssen Betriebe bis zu drei Umlagen an die Kammer abführen
krone.at

Sport

Fußball international
Sepp Blatter: Die Abrechnung
„Die FIFA ist abhängig vom Geld aus Saudi-Arabien“: Josef „Sepp“ Blatter hat nicht nur mit Donald Trump ein Problem. Sepp Blatter war 17 Jahre Präsident der FIFA. Nun holt er zum großen Schlag gegen seinen Nachfolger aus. Er identifiziert Gianni Infantino als Komplizen Donald Trumps, schimpft über Vasallentum und Abhängigkeiten. Der Verband sei zu einer Diktatur verkommen. Das Interview findet in einem Zunfthaus aus dem 14. Jahrhundert in der Altstadt von Zürich statt, im sogenannten „Haus zum Rüden“. Und Sepp Blatter hat einiges mitzuteilen. Seine Worte sind eine Abrechnung mit FIFA-Präsident Gianni Infantino und US-Präsident Donald Trump. Blatter, der im März 90 Jahre alt wurde, war Infantinos Vorgänger beim Welt­fußballverband, arbeitete von 1975 an für die FIFA, erst als Direktor für Entwicklungsprogramme, ab 1981 als Generalsekretär. 1998 wurde er dann zum Präsidenten gewählt und stand aufgrund seiner Handlungen und Politik selbst häufig in der Kritik. Am 2. Juni 2015 stellte er sein Amt als Folge der Korruptionsskandale bei der FIFA zur Verfügung.
news.at

USA
Fußball- Schiedsrichter aus Somalia darf nicht in USA einreisen
Weil die USA ihn nicht haben einreisen lassen, kann Schiedsrichter Omar Abdulkadir Artan aus Somalia keine Spiele bei der anstehenden Fußballweltmeisterschaft leiten. Artan, der als erster Schiedsrichter seines Landes WM-Spiele pfeifen sollte, werde nicht bei dem Turnier dabei sein, sagte ein FIFA-Sprecher am Montag. Grund sei, dass Artan nicht habe in die USA einreisen können.
sport.orf.at

Fußball/Nostalgisches
„Schlimmster Zwischenfall“ – Als ein verrückter englischer Superstar ein Flugzeug zerlegte
Vor 30 Jahren hoffte England bei der Heim-EM auf die außergewöhnlichen Fähigkeiten ihres genialen wie verrückten Superstars Paul Gascoigne. Doch noch bevor das Turnier überhaupt angepfiffen war, hatte „Gazza“ bereits für einen unglaublichen Skandal gesorgt. Da war die englische Nationalmannschaft extra vor der Europameisterschaft 1996 im eigenen Land nach Fernost geflohen, um den Problemen mit ihren gewaltbereiten Fans in der Heimat aus dem Weg zu gehen – und dann sollte ausgerechnet ein Spieler aus den eigenen Reihen zum größten Hooligan mutieren. Auf dem Rückflug von Hongkong nach London verbreitete der exzentrische Superstar des englischen Teams, Paul Gascoigne, hoch über den Wolken Angst und Schrecken, randalierte mit „Kung-Fu-Tritten“, wie die Medien auf der Insel berichteten, in der Business-Class und fabrizierte einen Sachschaden in Höhe von 10.000 Mark.
n-tv.de

Politik

Österreich
Tag der Wahrheit: Heute präsentiert Marterbauer sein Doppelbudget
Die Regierung wird die Parteienförderung 2027 und 2028 nicht erhöhen, stellt Bundeskanzler Christian Stocker klar. Dem Budget, das der Finanzminister heute präsentiert, spart das wenige Millionen.
Kurier.at

Österreich
Neue Postenbesetzung
Die wundersame Karriere der Frau Zimmermann
Der Österreichische Gewerkschaftsbund schweißt zusammen: Eine neue Postenbesetzung bringt Ministerin Korinna Schumann (SPÖ) unter Druck.
krone.at

_____________

Unter’m Strich

Oberösterreich
Zu teuer!“ – Wirt hat kein Schnitzel mehr auf Karte
Die Teuerung verändert das Verhalten der Gäste massiv. Karl Zuser jun. vom Biergasthof Riedberg im Innviertel spürt die Folgen jeden Tag.
heute.at

Österreich
Zecken als Überträger: Neues Virus erstmals in Österreich nachgewiesen
Forscher der MedUni Wien haben erstmals das von Zecken übertragene Alongshan-Virus in Österreich nachgewiesen. Die Studie zeigt zudem, dass sich der Erreger offenbar bereits vor mindestens 20 Jahren in Mitteleuropa etabliert hat. Anlass zur Panik gibt es laut Experten derzeit nicht, dennoch sei weitere Forschung notwendig.
krone.at

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 10. JUNI 2026)

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 10. JUNI 2026)

Quelle: onlinemerker.com

Bayerische Staatsoper: Umbesetzungen

Hiermit möchten wir Sie über folgende Umbesetzungen informieren:

LA MORTE D’ORFEO
Im Barockkonzert zum 25-jährigen Bestehen des Monteverdi Continuo Ensembles am 28. Juni 2026 singt Mauro Borgioni anstelle von Konstantin Krimmel.


Mauro Borgioni © Bayerische Staatsoper

Mauro Borgioni
Der Bariton Mauro Borgioni studierte Gesang zunächst an der am Conservatorio di Musica „Francesco Morlacchi“, dann an der Scuola Civica in Mailand und zuletzt der Fondation Royaumont, gefördert durch ein Stipendium für Barockmusik. Ein Schwerpunkt seines künstlerischen Schaffens liegt auf der Barock- und zeitgenössischen Musik. Zu seinem Repertoire zählen Garibaldo (Rodelinda, regina de’ Longobardi), Polyphemus (Acis and Galatea) von Händel, Astolfo (Orlando furioso) und Aquilio (Il Farnace) von Vivaldi, Aeneas in Dido and Aeneas von Purcell, Gugliemo (Così fan tutte), Traveller in Curlew River von Britten und Aye in Akhnaten von Philipp Glass sowie die Titelpartien in L’Orfeo und Il Ritorno di Ulisse von Monteverdi sowie Brittens Noye’s Fludde. Zu seinem Konzertrepertoire zählen u.a. Monteverdis Vespro della Beata Vergine, die Johannes- und Matthäuspassion sowie die h-Moll-Messe von Bach, Vivaldis Senna festeggiante, Haydns Paukenmesse und Mozarts Vesperae solennes de Confessore, Requiem und Große Messe in c-Moll. Er arbeitet mit Dirigenten wie Jordi Savall, Giovanni Antonini, Ottavio Dantone, Federico Maria Sardelli oder Alessandro De Marchi zusammen und trat bislang u.a. in der Hamburger Elbphilharmonie, in der Berliner Philharmonie, am Theater Kiel, im Wiener Konzerthaus, im Teatro Regio in Turin, im Teatro del Maggio Musicale in Florenz, im Teatro Massimo in Palermo, im Teatro Alighieri in Ravenna, im Théâtre du Châtelet und im Théâtre des Champs-Elysées in Paris, im Palau de la Música Catalana in Barcelona und bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik auf. An der Bayerischen Staatsoper ist er in der Spielzeit 2025/26 erstmals im Rahmen des Festspiel-Barockkonzerts zu hören.

Zum Konzert

CENERENTOLA
In den Vorstellungen von La Cenerentola am 13., 18. und 20. Juni 2027 übernimmt Eirin Rognerud die Partie der Clorinda anstelle von Sarah Dufresne.

________________________________________________________________________________________

operklosterneuburg:  SAMSON UND DALILA. Premiere ist am 4.Juli. Bestellen Sie Ihre Karten, solange es noch welche gibt

sams
Margarita Gritskova, Kristian Benedikt © operklosterneuburg/ Mark Glassner

Die Vorbereitungen für „Samson und Dalila“ bei der operklosterneuburg laufen auf Hochtouren – und die Tickets sind heiß begehrt. Mehr als 60 Prozent der Karten sind bereits Wochen vor der Premiere am 4. Juli verkauft – besonders die höherwertigen Kategorien sind stark nachgefragt.

operklosterneuburg 2026: Mehr als 60 Prozent der Tickets für „Samson und Dalila“ bereits verkauft.
Proben laufen auf Hochtouren – internationale Starbesetzung sorgt für großen Kartenandrang vor der Premiere am 4. Juli.

(Klosterneuburg, am 9. Juni 2026) Mit Camille Saint-Saëns’ großer Oper „Samson und Dalila“ bringt die operklosterneuburg im Sommer 2026 erstmals ein Meisterwerk des französischen Repertoires in den Kaiserhof des Augustiner Chorherrenstiftes Klosterneuburg. Bereits Wochen vor der Premiere zeichnet sich der große Publikumserfolg ab: Über 60 Prozent der verfügbaren Karten sind bereits verkauft. Besonders die höherwertigen Kategorien verzeichnen starke Nachfrage. „Wer sich noch Plätze in den begehrten besseren Kategorien sichern möchte, sollte möglichst rasch buchen“, rät Intendant Peter Edelmann. „Mit ‚Samson et Dalila‘ bringen wir ein Werk auf die Bühne, das durch seine emotionale Tiefe und musikalische Strahlkraft fasziniert – und das im einzigartigen Ambiente des Kaiserhofs zu einem unvergesslichen Erlebnis wird. Das kann ich unserem Publikum versprechen.“

Begeisterung auf der Probebühne

del
Regisseur Mario Pavle del Monaco © operklosterneuburg / Miloš Lužanin

Die Vorbereitungen im Kaiserhof des Stiftes Klosterneuburg laufen auf Hochtouren. Regisseur Mario Pavle del Monaco zeigt sich nach den ersten Proben begeistert: „Es ist eine große Freude zu erleben, wie sich diese Künstlerpersönlichkeiten in ihre Rollen vertiefen. Die musikalische und darstellerische Qualität, die wir derzeit auf der Probebühne erleben, verspricht eine Produktion auf höchstem Niveau. Diese Sänger können in allen großen Opernhäusern der Welt für einen Sensationserfolg sorgen.“

Internationale Spitzenbesetzung

Die Titelrolle der Dalila übernimmt Margarita Gritskova – eine Künstlerin, die dem Klosterneuburger Publikum aus fünf Produktionen bestens vertraut ist, zuletzt als Adalgisa in „Norma“, Eboli in „Don Carlo“ und Muse in „Les contes d’Hoffmann“. Die gefeierte Mezzosopranistin kehrte erst kürzlich von einer viel umjubelten Produktion von Rossinis „La Cenerentola“ aus Australien zurück und bringt ihre unverwechselbare Mischung aus stimmlicher Wärme, Ausdruckskraft und dramatischem Bühnencharisma nun erstmals in die Rolle der Dalila ein.

Als Samson steht mit Kristian Benedikt einer der international gefragtesten Spinto-Tenöre unserer Zeit auf der Bühne. Internationale Aufmerksamkeit erlangte er, als er kurzfristig an der Metropolitan Opera New York die Rolle des Samson übernahm – ein Auftritt, der seinen Weltruf begründete. Seither ist er regelmäßiger Gast an führenden Häusern, darunter die Wiener Staatsoper, wo er zuletzt als Otello reüssierte.

Die dritte große Rolle des Abends – die des Oberpriesters der Philister – ist mit dem rumänischen Bariton Șerban Vasile besetzt. Dem Klosterneuburger Publikum ist er in bester Erinnerung: Mit seinem fulminanten Debüt als Scarpia in Puccinis „Tosca“ begeisterte er im Vorjahr Publikum und Presse gleichermaßen. Nun kehrt er für eine weitere große Charakterrolle zurück.

Ein Werk voller Leidenschaft, Dramatik und Verrat

„Samson und Dalila“ erzählt die biblische Geschichte des Helden Samson, der sein Volk aus der Unterdrückung führen soll – und doch an seiner Liebe zu Dalila zerbricht, die ihn mit List und Verführung ins Verderben stürzt. Camille Saint-Saëns verbindet in seiner Musik ergreifende Innigkeit mit überwältigender Klangpracht und entfaltet ein musikalisches Drama, das von zarter, verführerischer Emotion bis zu machtvoller Ekstase reicht.

Kaiserhof, Ballett und ein Bühnenbild von Hans Kudlich

Das historische Ambiente des Kaiserhofs des Augustiner Chorherrenstiftes bildet den einzigartigen Rahmen für die Produktion. Im Bühnenbild von Hans Kudlich verschmelzen historische Architektur und künstlerische Exzellenz zu einem Gesamterlebnis. Am Pult steht der international gefragte österreichische Dirigent Thomas Rösner, der dem Klosterneuburger Publikum bereits bestens vertraut ist.

Erstmals in der Geschichte der operklosterneuburg wird zudem ein großes Ballett in die Produktion integriert: Choreografin Desi Bonato erarbeitet gemeinsam mit der jungen Master Class der Dance Factory Klosterneuburg eine moderne und energiegeladene Interpretation der berühmten Bacchanal-Szene im dritten Akt.

Oper für die ganze Familie

Die operklosterneuburg macht große Oper auch für die jüngsten Besucherinnen und Besucher erlebbar: Am 19. Juli 2026 um 18:00 Uhr findet eine eigens gestaltete Kindervorstellung statt, die das Drama um „Samson und Dalila“ altersgerecht und spannend aufbereitet – inklusive Happy End und präsentiert von Georg Wacks in der Rolle des Friseurs der Philister und Hebräer.

Karten & Spieltermine 2026
Offene Probe (mit Werkeinführung und Meet & Greet mit den Künstlern):

19. Juni 2026, 18:30 Uhr
Premiere: 4. Juli 2026, 20:00 Uhr

Weitere Vorstellungen:

7. Juli (Rotary-Abend), 9., 11., 14., 17., 21., 23., 25. und 28. Juli sowie 1. August 2026, jeweils 20:00 Uhr

„Samson und Dalila“ für Kinder:
19. Juli 2026, 18:00 Uhr
Mehr als 60% der Karten sind bereits verkauft – frühzeitige Buchung wird empfohlen. Tickets erhältlich unter:

Online: shop.eventjet.at/klosterneuburg
E-Mail:
Telefon: 02243 444 – 424

Details zu den Aufführungen sowie zum Ensemble finden Interessierte unter: www.operklosterneuburg.at

________________________________________________________________________________________

Sebastian Holecek als Wiener-Lieder-Sänger. Sebastian Holecek mit einem Wiener Liederabend in Enns/OÖ am 21. Juni 2026.

Sebastian Holecek engagiert sich seit einiger Zeit  für das Wiener Lied. Und er hat den echten Wiener Schmäh dafür.

hole

________________________________________________________________________________________

Kansas City Symphony und Chefdirigent Matthias Pintscher: Zweite Europatournee im August 2026
Nach seiner überaus erfolgreichen ersten Europatournee 2024 kehrt das Orchester mit Music Director Matthias Pintscher zurück nach Amsterdam (27.08.), Hamburg (29.08.) und Berlin (30.08.)

broed
© Felix Broede, KCS

KANSAS CITY, Missouri, USA (9. Juni 2026) — Das Kansas City Symphony Orchester kommt im August unter der Leitung seines Chefdirigenten Matthias Pintscher auf seiner zweiten internationalen Tournee erneut nach Europa. Nach drei von Publikum und Presse gleichermaßen gefeierten Konzerten im Rahmen ihrer gemeinsamen Debüt‐Tournee im Sommer 2024 erhielten das Orchester und sein Music Director von allen drei Veranstaltern umgehend Wiedereinladungen: Im August 2026 ist das Kansas City Symphony Orchester mit Matthias Pintscher bei Konzerten im Concertgebouw in Amsterdam (27.08.), in der Hamburger Elbphilharmonie (29.08.) und in der Philharmonie Berlin (30.08.) zu erleben.

Unter der musikalischen Leitung von Matthias Pintscher, mittlerweile seit zwei Spielzeiten Music Director des Kansas City Symphony, repräsentiert das Orchester erneut die lebendige Kulturszene von Kansas City, Missouri, auf der internationalen Bühne. Das Tourneerepertoire umfasst sowohl Werke amerikanischer als auch europäischer Komponisten, darunter Aaron Copland, Pjotr Iljitsch Tschaikowski, Sergej Rachmaninow und Olga Neuwirth. Als Solisten mit dabei sind der amerikanische Geiger und Grammy‐Gewinner Gil Shaham in Amsterdam und Hamburg sowie der für die kanadischen Juno Awards nominierte kanadische Geiger Blake Pouliot in Berlin.

„Diese Rückkehr auf drei der weltweit bedeutendsten Bühnen markiert die Fortsetzung der bemerkenswerten künstlerischen Entwicklung des Kansas City Symphony“, sagt Danny Beckley, Präsident und CEO des Orchesters. „Unter der künstlerischen Leitung von Matthias Pintscher ist das Orchester in eine außergewöhnlich kreative Phase eingetreten, in der wir unser Repertoire vertiefen, unsere künstlerische Identität prägen und dem europäischen
Publikum Aufführungen präsentieren, die eine authentische amerikanische Energie ausstrahlen. Wir freuen uns darauf, dieses Kapitel unserer Geschichte mit dem Publikum in Europa zu teilen.“

Die bevorstehende internationale Tournee unterstreicht den Ruf des Orchesters als herausragendes Ensemble aus dem Herzen des Mittleren Westens der USA. „Die Rückkehr nach Europa mit dem Kansas City Symphony Orchestra ist für mich von großer Bedeutung und gleichzeitig künstlerisch beflügelnd“, erklärt Music Director Matthias Pintscher. „Diese Aufführungen spiegeln das bemerkenswerte Wachstum, die Ausdrucksvielfalt und den Abenteuergeist des Orchesters wider. Ich freue mich besonders darauf, ein Programm zu präsentieren, das das amerikanische und das europäische Erbe in einigen der inspirierendsten Konzertsälen der Welt vereint.“

TOURNEEPLAN AUGUST 2026:

Kansas City Symphony
Matthias Pintscher, Dirigent
Donnerstag, 27. August, 20.00 Uhr
Concertgebouw Amsterdam „SummerConcerts“ Aaron Copland: Appalachian Spring / Suite für Orchester
Piotr I. Tschaikowsky: Konzert für Violine und Orchester D‐Dur op. 35
Gil Shaham Violine

Sergej Rachmaninow: Symphonie Nr. 3 a‐Moll op. 44

Samstag, 29. August, 20.00 Uhr: Elbphilharmonie „Elbphilharmonie Sommer“
Aaron Copland: Appalachian Spring / Suite für Orchester
Piotr I. Tschaikowsky: Konzert für Violine und Orchester D‐Dur op. 35
Gil Shaham Violine

Sergej Rachmaninow: Symphonie Nr. 3 a‐Moll op. 44

Sonntag, 30. August, 19.00 Uhr
Philharmonie Berlin „Musikfest Berlin“
Olga Neuwirth: Tombeau I für Orchester und Sample
Olga Neuwirth: Dreydl

Peter Tschaikowsky: Konzert für Violine und Orchester D‐Dur op. 35
Blake Pouliot Violine

Sergej Rachmaninow: Symphonie Nr. 3 a‐Moll op. 44

Kansas City Symphony
In seiner mittlerweile 44. Spielzeit hat sich das Kansas City Symphony Orchester zu einem der dynamischsten großen Orchester der USA entwickelt und internationale Anerkennung erlangt. Von seiner Heimat, der Helzberg Hall im Kauffman Center for the Performing Arts, aus erreicht das Orchester die Metropolregion Kansas City mit ihren mehr als 2,2 Millionen Einwohnern.
Die 80 Musikerinnen und Musiker des Orchesters präsentieren jede Saison ein vielfältiges und dynamisches Programm mit Orchester‐ und Kammermusikaufführungen unter der künstlerischen Leitung von Music Director Matthias Pintscher, der als Dirigent und Komponist international ein hohes Ansehen genießt und regelmäßig am Pult der weltweit führenden Orchester und Opernhäuser zu erleben ist.

Neben den Konzerten in der Helzberg Hall treten die Musiker des Symphonieorchesters auf einer innovativen mobilen Bühne, der „Mobile Music Box“, in der gesamten Region auf. Das Orchester begleitet zudem das Kansas City Ballet und die Lyric Opera of Kansas City und trägt so zu den vielfältigen kulturellen Erlebnissen bei, die diese Einrichtungen der Öffentlichkeit bieten.

Matthias Pintscher
Matthias Pintscher ist Music Director des Kansas City Symphony Orchesters. Er begann seine Amtszeit mit einer äußerst erfolgreichen Europatournee mit dem Orchester mit Konzerten im Concertgebouw in Amsterdam, in der Philharmonie Berlin und in der Hamburger Elbphilharmonie, kurz bevor er die Saison 2024/25 in Kansas City eröffnete. Pintscher war zuvor zehn Jahre lang Musikdirektor des Ensemble Intercontemporain. Derzeit ist er bereits in seiner siebten Spielzeit als künstlerischer Partner des Cincinnati Symphony Orchestra tätig und hatte zuvor verschiedene Positionen inne, darunter neun Spielzeiten als „Artist‐in‐Association“ des BBC Scottish Symphony Orchestra, Chefdirigent des Lucerne Festival Academy Orchestra, Musikdirektor des Ojai Festivals 2020 und als „Season Creative Chair” beim Tonhalle‐Orchester Zürich.

Pintschers Kompositionen werden von einigen der besten Interpreten, Orchestenr und Dirigenten der Gegenwart aufgeführt, darunter das Boston Symphony Orchestra, das Chicago Symphony Orchestra, das Cleveland Orchestra, das New York Philharmonic, die Berliner Philharmoniker, das London Symphony Orchestra, das Royal Concertgebouw Orchestra und das Orchestre de Paris.

Pintschers Werke erscheinen bei Boosey & Hawkes und Bärenreiter. Aufnahmen seiner Werke sind bei Kairos, EMI, Teldec, Wergo, Winter & Winter und Alpha Classics erhältlich.

Weitere Informationen finden Sie online unter:
www.kcsymphony.org
www.matthiaspintscher.com
https://gilshaham.com/
https://blakepouliot.com/
________________________________________________________________________________________

BUDAPEST / Ungarische Staatsoper 6.6.2026: „SLEEPING BEAUTY“märchenhafte Vorstellung eines Ballettklassikers

Mit der Wiederaufnahme von „Csipkerózsika“, wie „Dornröschen“ auf Ungarisch heißt, kehrt nach einigen Jahren Pause (die ungarische Premiere war im April 2016) ein Märchen-Ballett auf die Bühne der Ungarischen Staatsoper zurück. In der Choreografie von Sir Peter Wright nach Marius Petipa zur Komposition von Pyotr I. Tchaikovsky werden die Zusehenden von Anbeginn an von der prächtigen Ausstattung und den prunkvollen Kostümen verzaubert (Set and Costume Design: Philip Prowse; Lichtdesign: Mark Jonathan) und in eine wahrhaft märchenhafte Welt entführt. In einem Prolog und drei Akten mit zwei Pausen wird das bekannte Märchen von Dornröschen erzählt: der tödliche Fluch der zur Taufe von Prinzessin Aurora nicht eingeladen gewesenen Fee Carabosse wird durch die Fliederfee in hundertjährigen Schlaf gemildert. Es kommt, wie es kommen muss: an ihrem 17. Geburtstag sticht sich Aurora an einer Spindel und der gesamte Hofstaat fällt in tiefen Schlaf. Erst hundert Jahre später kann der Prinz mit Hilfe der Fliederfee Prinzessin Aurora mit einem Kuss aufwecken und dem Hochzeitsfest steht nichts im Wege.

In der Titelrolle bezaubert Maria Yakovleva mit mädchenhafter Anmut und souveräner Technik. Das technisch sehr anspruchsvolle Rosenadagio gilt immer als Prüfstein für jede Ballerina und Maria Yakovleva besteht hier mit Bravour, ebenso im finalen Grand Pas de deux. Sie besticht durch schön gehaltene Balancen, technische Präzision, stilvollen Auftritt und Eleganz. Als Prinz Florimund reüssiert Louis Scrivener. Er ist als Danseur noble eine edle Erscheinung und zeigt schöne Linie, hohe Sprünge und feines Partnering.

beau1
Maria Yakovleva (Aurora) und Louis Scrivener (Prinz Florimund) im Grand Pas de deux © Valter Berecz / Hungarian State Opera

Vivien Csokán als liebliche (aber in dieser Version von Sir Peter Wright nicht tanzende sondern schreitende) Fliederfee besiegt letztlich ihre Widersacherin – Katerina Taraszova demonstriert starke Präsenz als Carabosse, muss aber letztlich unterliegen, siegt im Märchen doch immer das Gute.

beau2
Kampf der Feen: Katerina Taraszova (Carabosse) und Vivien Csokán (Fliederfee)  © Valter Berecz / Hungarian State Opera

Die zahlreichen solistischen Einlagen in diesem Ballett wurden mit Verve dargeboten. So haben Ellina Pohodnih (Fairy of Beauty),  Natsuna Oya (Fairy of Honour), Ashlee Crowe (Fairy of Modesty), Nadezhda Sorokina (Fairy of Song), Rachel Quintao (Fairy of Temperament) und Adrienn Horányi (Fairy of Joy) gut gefallen.

Auf dem Hochzeitsfest im letzten Akt entzücken Stefanida Ovcharenko als Weißes Kätzchen mit Raffaello Barbieri (Gestiefelter Kater). Diana Kosyreva fürchtet sich als Rotkäppchen vor dem Wolf (Luca Massara). Adrienn Pap als Verzauberte Prinzessin und Vince Topolánszky als Blauer Vogel überzeugen bei ihrem Pas de deux.  Im Pas de quatre überzeugen ebenfalls Anastasiia Konstantinova, Jessica Leon Carulla, Valerio Palumbo und Yago Guerra.

Dumitru Taran (König) und Xénia Kulikova (Königin) komplettierten als majestätisches Herrscherpaar das Ensemble.

Das Corps de ballet ist in vielen Szenen eingesetzt und präsentiert sich stets mit viel Esprit. Das klangvoll spielende Orchester der Ungarischen Staatsoper stand unter der bewährten Leitung von David Coleman.

beau3
Schlussapotheose: am Ende wird alles gut! © Valter Berecz / Hungarian State Opera

Das Publikum war vom märchenhaften Ambiente sehr angetan und von den tänzerischen Darbietungen begeistert – langanhaltender heftiger Beifall galt allen Beteiligten und ganz besonders dem exzellenten Hauptpaar.

Ira Werbowsky

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert