Die FREITAG-PRESSE – 11. Februar 2022

Die FREITAG-PRESSE – 11. Februar 2022

Kirill Petrenko, Berliner Philharmoniker. Foto: © Monika Rittershaus

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die FREITAG-PRESSE – 11. Februar 2022

Kirill Petrenko zum 50. Geburtstag: Der Mann, der aus der Kälte kam strahlt Wärme und Empathie aus
Am heutigen Freitag, dem 11. Februar 2022 feiert Kirill Petrenko, seit 2019 Chefdirigent der Berliner Philharmoniker, seinen 50. Geburtstag. Das lädt zu einem Rückblick auf die ersten fünfzig Jahre dieses außergewöhnlichen Musikerlebens ein.
Von Peter Sommeregger
Klasssik-begeistert.de

Berlin/ Staatsoper
Intendant gesucht
Die Staatsoper Unter den Linden braucht einen neuen Chef, und zwar bald. Den zu finden ist aber nicht leicht, denn die großen Häuser müssen sich verändern, wenn sie bestehen wollen.
https://www.sueddeutsche.de/kultur/oper-deutschland-klassik-1.5526332

Sommereggers Klassikwelt 125: Leontyne Price zum 95. Geburtstag
Klassik-begeistert.de

Berlin/ Boulez-Saal
Robbenpistolig
Hinreißender Liederabend mit Golda Schultz und Jonathan Ware im Boulezsaal
Liederabend im großen Konzertbetrieb. Was der Pierre-Boulez-Saal diese Woche an ausgefallenen (im Sinn von raren, nicht etwa von abgesagten) Programmen bietet, ist bemerkenswert
https://hundert11.net/robbenpistolig/

Die Sopranistin Golda Schultz in voller Blüte
Ein Abend nur mit Werken von Komponistinnen: Golda Schultz und ihr Klavierpartner Jonathan Ware begeistern im Berliner Pierre Boulez Saal.
Tagesspiegel.de

Köln
Grandiose Live-Aufführung in Köln schlittert haarscharf an Eklat vorbei
Die Meisterkonzerte Köln – eine Reihe, die internationale Orchester zum Besuch in der Domstadt einlädt und dabei nicht nur einen frischen Wind sondern auch stets neue Eindrücke verspricht. Nachdem im vergangenen Jahr eine große Anzahl dieser Konzerte pandemiebedingt entfallen musste, freut es daher umso mehr, heute mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin auch wieder Gäste auf höchstem Niveau begrüßen zu dürfen, die mit Mozart und Mahler obendrein auch noch zwei sehr bekannte Namen im Repertoire mitgebracht haben.
Von Daniel Janz
Klassik-begeistert.at

Schweitzers Klassikwelt 55: Oper für Kinder?
Das Durchschnittsalter der Opernbesucher steigt! Zumindest an der Wiener Staatsoper. Der neue Direktor Bogdan Roščić stellt sich der Aufgabe die Gliederung des Publikums nicht einseitig werden zu lassen. Im Künstlerhaus wird eine neue Bühne entstehen. Zweck: Die Pflege der Kinder- und Jugendoper für die erträumten Opernfans von morgen.
Klassik-begeistert.de

München
Kirill Petrenko – Eine Geburtstags-Hommage: Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke
BR-Klassik.de

Expressive Bravour
Der Pianist Rudolf Buchbinder spielt Beethoven mit dem London Symphony Orchestra.
SueddeutscheZeitung

Dresden
Katharina Thalbach: „Allein, dass ich den ganzen Tag von Musik umgeben bin, ist ein Geschenk“ (Podcast)
Katharina Thalbach ist nicht nur Schauspielerin – an der Semperoper Dresden führt sie für die Oper „Aida“ Regie.
MDR.de

Hof
Selbsthelfer in Oberfranken
Externer Mitarbeiter des Theaters Hof verursacht Riesenschaden
https://www.sueddeutsche.de/bayern/hof-theater-sprinkleranlage-schaden-1.5525085

Wien/Staatsoper
Debüt an der Staatsoper: Ein Tenor aus Samoa
Ab Samstag singt in der Staatsoper der samoanische Tenor Pene Pati in „Anna Bolena“ in den Lord Percy. Mit der „Presse“ sprach er über seine Karriere und seine Kultur.
DiePresse.com

Wien/ Staatsoper
Endstation Einkaufszentrum
Asmik Grigorian in Giacomo Puccinis „Manon Lescaut“ an der Wiener Staatsoper
https://www.news.at/a/giacomo-puccini-manon-oper-12426015

Lotte de Beer über die Wiener Volksoper
Ein Haus, in dem die Operette daheim ist“
Die designierte Volksopern-Chefin Lotte de Beer über ihre Direktion und ihre „Jenůfa“-Premiere im Theater an der Wien.
WienerZeitung.at

Geiger Walter Barylli im Alter von 100 Jahren gestorben
Der Vater von Gabriel Barylli war jahrzehntelanges Mitglied und Vorstand der Wiener Philharmoniker
DerStandard.at

Philharmoniker Walter Barylli hochbetagt gestorben
Der österreichische Geiger Walter Barylli ist, wie erst jetzt bekannt wurde, bereits vor einer Woche im Alter von 100 Jahren verstorben. Das teilte sein Sohn, der Autor, Schauspieler und Regisseur Gabriel Barylli nun der APA mit. Walter Barylli war mehrere Jahrzehnte Mitglied der Wiener Philharmoniker und von 1966 bis 1969 deren Vorstand.
WienerZeitung.at

Wien/ Seestadt/Kulturgarage der Volkshochschule
Neuer Biss für die Seestadt: Kulturzentrum eröffnet mit „Dracula“
Der Standard.at

Salzburg
Rolando Villazón im Interview: „Und ich liebe Salzburg. Punkt!“ (Bezahlartikel)
Rolando Villazón nützt den Geburtstag, um der Stiftung Mozarteum zu helfen.
Salzburger Nachrichten

Links zu englischsprachigen Artikeln

Staging opera for a contemporary audience
An ethnologist and a political scientist at UdeM organize a workshop with a distinguished international group of opera directors
nouvellesumontreal.ca

Amsterdam
Dutch National Opera Announces 2022 Opera Forward Festival
operawire.com

London
Tosca returns to Covent Garden
https://operatoday.com/2022/02/tosca-returns-to-covent-garden/

Awesome sweep and power from Hannu Lintu and LPO in Nielsen, Dean and Mahler
bachtrack.com

Edinburgh
Grosvenor, SCO, Emelyanychev / Osborne, RSNO, Usher Hall, Edinburgh review – two orchestras in pursuit of innovation
theartsdesk.com

New York
Review: Without a Note of Beethoven, an Orchestra Shines
At Carnegie Hall, the Philadelphia Orchestra gave pride of place to a once-forgotten Florence Price symphony, alongside new works and a classic.
TheNew YorkTimes.com

Houston
The Animated Mozart
It was an immense pleasure to return to the Wortham Center after over two years to Barrie Kosky and Suzanne Andrade’s renowned version of The Magic Flute.
https://www.concertonet.com/scripts/review.php?ID_review=14916

Melbourne
Die Walküre (Melbourne Opera)
Melbourne’s opera year begins with an impressive second instalment of Wagner’s Ring Cycle.
https://limelightmagazine.com.au/reviews/die-walkure-melbourne-opera/

Melbourne Opera continues Richard Wagner’s Ring Cycle with Die Walküre
aussietheatre.com

This epic opera is as shocking and cruel as when it was first staged
theage.com/au

Obituary
Hans Neuenfels, Opera Director with a Pointed View, Dies at 80
https://www.nytimes.com/2022/02/09/arts/music/hans-neuenfels-dead.html

Literatur

Nach dem Tod von Gerhard Roth: Letzte Ruhe unter seinem Nussbaum
Nach dem Tod von Gerhard Roth würdigen Kollegen und Politiker den Schriftsteller. Seine letzte Ruhestätte wird er unter seinem geliebten Nussbaum nahe seinem Haus in der Südweststeiermark finden.
KleineZeitung.at

Ausstellungen/ Kunst

Wien
David Hockney im Kunstforum: Pools, Männerpopos und Pixel
Der Standard.at

Omikron-Entdeckerin wurde aufgefordert, nicht über milderen Verlauf zu sprechen
Südafrikanische Medizinerin von europäischen Ländern unter Druck gesetzt.
Kurier.at

Deutschland
Die Revolte gegen Karl Lauterbach
https://www.diepresse.com/6097164/die-revolte-gegen-karl-lauterbach

Österreich
Aufhebung gefordert: 2G in Seilbahnen laut Gutachten verfassungswidrig
Wirtschaftskammer bzw. Seilbahnvertreter machen mit einem Gutachten gegen die nach wie vor bestehende 2G-Regel, also geimpft oder genesen, bei Seilbahnen mobil. Ein von der Kammer in Auftrag gegebenes Gutachten des Wiener Wirtschaftsrechtsexperten Bernhard Müller zeige, dass das Beibehalten der 2G-Regel „verfassungswidrig und unverhältnismäßig“ wäre.
https://www.krone.at/2624839

Deutschland
„Tote durch Öffnungen““: Riesenwirbel um neue Warnung des „Angstministers“
Hamburgs CDU-Vorsitzender Christoph Ploß nannte Lauterbach in der „Bild“ einen „Angstminister“.
https://www.krone.at/2624885

Merkel und die CDU Es ist vorbei
Leidenschaftlich war das Verhältnis zwischen Merkel und der CDU nie, aber das Tempo der beiderseitigen Entfremdung ist fast atemberaubend. Und das liegt nicht allein an Friedrich Merz.
Tagesschau.de

INFOS DES TAGES (FREITAG, 11. FEBRUAR 2022)

INFOS DES TAGES (FREITAG, 11. FEBRUAR 2022)

Quelle: onlinemerker.com

„FREUNDE DER WIENER STAATSOPER“: GESPRÄCHSKONZERT MIT BORIS PINKHASOVICH M 8.2. IM MOZARTHAUS VIENNA

Boris Pinkhasovich (Bariton)

Maria Prinz (Klavier)

Dr. Thomas Dänemark (Moderation)

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Maria Prinz, Boris Pinkhasovich, Dr. Thomas Dänemark. Foto: privat

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Maria Prinz, Boris Pinkhasovich. Foto: privat

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Maria Prinz, Boris Pinkhasovich. Foto: privat

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ANNA BOLENA AN DER WIENER STAATSOPERAb dem 12. Februar dirigiert Giacomo Sagripanti Donizettis Anna Bolena in der Produktion von Eric Génovèse. In der Titelpartie kehrt Publikumsliebling Diana Damrau zurück an die Wiener Staatsoper. Ihre Gegenspielerin Giovanna Seymour verkörpert Ekaterina Semenchuk, den Enrico VIII. Erwin Schrott. Als Lord Riccardo Percy gibt der samoanische Tenor Pene Pati sein Debüt am Haus.
12., 16., 19. und 22. Februar
weitere Informationen

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Ehrungen für Wolfgang Ablinger-Sperrhacke


Wolfgang Ablinger-Sperrhacke bei seinem Besuch beim Online-Merker am 19.4.2017. Foto: Barbara Zeininger

Der Salzburger Tenor, der erst kürzlich nach einer Salome- Aufführung an der Staatsoper München zum Bayerischen Kammersänger ernannt wurde und gerade sehr erfolgreich am Bolshoi als Herodes debütierte, wird derzeit vielfach geehrt. Am 23.2. wird er mit dem französischen Titel „chevalier des artes e des lettres“ im französischen Generalkonsulat in München geehrt und am 15.3. zwischen den Salome- Vorstellungen an der Wiener Staatsoper mit dem Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst durch Kunststaatsekretärin Andrea Mayer in einem Festakt im Künstlerhaus in Wien. Die Laudatio wird Nikolaus Bachler halten.

Anlass dafür war sein unerbittlicher Kampf um die Kunstfreiheit während der Pandemie, der politisch Wellen schlug.

https://www.merkur.de/kultur/tenor-wolfgang-ablinger-sperrhacke-kritisiert-corona-politik-in-deutschland-13919638.html

Übrigens wird Wolfgang Ablinger-Sperrhacke in der nächsten Saison den Herodes auch in einer Neuproduktion an der Mailänder Scalasingen.

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MATINEE DES WIENER KAMMERORCHESTERS IM KONZERTHAUS: SONNTAG 13.Februar um 10,30 h

kammero

Sonntag 13 Februar 2022 10:30 Uhr
Mozart-Saal
Abonnements
 

Wiener KammerOrchester
Stefan Vladar, Klavier, Dirigent

Programm

Arvo Pärt: Festina Lente (Fassung für Streicher und Harfe ad libitum) (1988)

Gustav Mahler: Adagietto (Symphonie Nr. 5) (1901–1902)

Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klavier und Orchester G-Dur K 453 (1784)

***

Joseph Haydn: Symphonie D-Dur Hob. I/57 (1774)

Informationen zu den Zutrittsregeln finden Sie unter konzerthaus.at/IhreSicherheit
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THE RED VIOLINE. Trailer Nr.1

Von Regisseur François Girard.

Er hat auch diesen tollen MET-Parsifal 2013 gemacht und jetzt eben diese Co-Produktion Moskau/NY

viol
ZUM TRAILER

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Britisches Kronjuwel in Wien

kun
Foto: Leisure

Ingried Brugger zeigt den teuersten lebenden Künstler der Welt. Zur Eröffnung der Ausstellung „David Hockney: INSIGHTS. Reflecting the Tate Collection“ kam die Wiener Kulturszene erstmals seit Monaten wieder festlich zusammen. Bogdan Roščić eröffnete die bunte Frühlingsschau mit Solisten der Wiener Staatsoper.

Video zur Meldung auf YoutTube

Wien (LCG) – Ein Jahr im Zeichen der britischen Jubiläen: Queen Elizabeth II. feiert ihr 70-jähriges Thronjubiläum und David Hockney seinen 85. Geburtstag. Nach jahrelanger Vorbereitung mit der Londoner Tate bringt Bank-Austria-Kunstforum-Wien-Direktorin Ingried Brugger den teuersten lebenden Künstler der Welt nach Wien und widmet ihm eine Blockbuster-Ausstellung. Eines seiner legendären Swimmingpool-Bilder wechselte im Jahr 2018 bei einer Auktion in New York (USA) um satte 90 Millionen US-Dollar (rund 78,7 Millionen Euro) den Besitzer.

Die von Bettina M. Busse und Veronika Rudorfer kuratierte Schau läutet den Kulturfrühling in der Bundeshauptstadt ein. Der glanzvolle Eröffnungsakt im Palais Ferstel ist für die Wiener Kulturszene der Anlass, um sich nach Monaten der Pandemie-Pause wieder mit Zuversicht zu treffen – natürlich unter strengen Covid-19-Präventionsmaßnahmen.

„David Hockney ist ein Künstler zum Verlieben. Das Bank Austria Kunstforum Wien widmet ihm eine Ausstellung zum Verlieben. Durch meine Hände sind viele herausragende Ausstellungen gegangen; diese Hockney-Schau berührt mein Herz“, schwärmt Brugger bei der Eröffnung.

Bogdan Roščić ergänzt im Hinblick auf Hockneys Liebe zur Oper: „In der Oper ist der Akt der Ausübung alles. Ein Resultat gibt es nicht. Es ist vergangen in dem Moment, wo der letzte Akkord verklungen ist. In der bildenden Kunst ist, behaupte ich jedenfalls, der Akt nichts. Der Akt des Malens ist, zumindest dem Publikum, nichts. Das Resultat aber leuchtet in secula saeculorum“

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Premiere am 5. März 2022 im Theater Duisburg: Tatjana Gürbaca inszeniert „Katja Kabanova“ von Leoš Janáček

Nach ihren mitreißenden Inszenierungen von Richard Strauss’ „Salome“ und „Arabella“ kehrt die inter­national erfolgreiche Regisseurin Tatjana Gürbaca in dieser Spielzeit mit einem Werk des tschechischen Komponisten Leoš Janáček an die Deutsche Oper am Rhein zurück. Ihre Neuinszenierung von „Katja Kabanova“ hat am Samstag, 5. März 2022, um 19.30 Uhr Premiere im Theater Duisburg. Generalmusik­direktor Axel Kober übernimmt die Musikalische Leitung. Die Neuproduktion entsteht im Schulterschluss mit dem Grand Théâtre de Genève: Nach „Katja Kabanova“ in Duisburg wird sich Tatjana Gürbaca in Genf mit Janáčeks Oper „Jenůfa“ beschäftigen, die später auch an der Deutschen Oper am Rhein zu erleben ist.

Seine Erzählung sei „voll Musik aus der Tiefe des Herzens“, sagt Leoš Janáček über sein vor 100 Jahren – im November 1921 – uraufgeführtes Meisterwerk. Am Ufer der Wolga, irgendwo im Nirgendwo, fühlt sich die junge Katja Kabanova in der Ehe mit Tichon und im Haus ihrer Schwiegermutter gefangen. Ihre Suche nach Lebenssinn und Leidenschaft bricht sich in einer Affäre mit dem unverheirateten Boris Bahn, doch Katjas Drang nach Freiheit geht über die Ausweglosigkeit dieser Beziehung weit hinaus.

In der unverwechselbaren Musiksprache Janáčeks gibt Sylvia Hamvasi ihr Debüt als Katja Kabanova, Renée Morloc ist ihre Schwiegermutter Kabanicha, Anna Harvey ihre Vertraute Barbara. Matthias Klink gastiert als Katjas Ehemann Tichon. Daniel Frank, der hier zuletzt als Tristan zu erleben war, kehrt als Boris auf die Duisburger Bühne zurück. Axel Kober dirigiert die Duisburger Philharmoniker.
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Im März wird Verdis „Rigoletto“ aus dem Royal Opera House in 760 Kinos in 16 Ländern weltweit übertragen

Royal Opera House

Verdis Meisterwerk „Rigoletto“ wird in London dirigiert von Antonio Pappano, dem Musikdirektor der Royal Opera. Die tragische Handlung spielt in einer erbarmungslosen Welt von luxuriöser Dekadenz, Korruption und sozialem Verfall. Die umjubelte Inszenierung mit Starbariton Carlos Álvarez in der Titelrolle, der international renommierten Sopranistin Lisette Oropesa als Gilda und dem gefeierten Tenor Liparit Avetisyan als Herzog von Mantua feierte im vergangenen Jahr Premiere am Royal Opera House in London. Sie eröffnete die Spielzeit 2021/22 mit Standing Ovations und großartigen Pressebesprechungen, die u.a. die „unverwechselbare Beherrschung“ durch Pappano (Evening Standard) und die „absolut fesselnde“ Interpretation durch eine „hervorragende Besetzung“ (The Guardian, The Times) hervorhoben. Für Oliver Mears ist diese Produktion die erste Inszenierung seit seiner Ernennung zum Direktor der Royal Opera im Jahr 2017.

Für die Kinoproduktion wurde „Rigoletto“ während einer Vorstellung im September 2021 gefilmt. Am Donnerstag, den 10. März 2022 – also im gleichen Monat, in dem die Oper vor über 170 Jahren im ausverkauften La Fenice uraufgeführt wurde – wird diese Produktion in mehr als 700 Kinos in 16 Ländern weltweit gezeigt. Ab Sonntag, den 13. März 2022 folgen Zugaben in zahlreichen Kinos.

Das ROH-Kinoprogramm wurde 2008 ins Leben gerufen und hat seitdem herausragende Opern- und Ballettproduktionen für das Publikum weltweit zugänglich gemacht. In der Kinosaison 2021/22 werden sechs wichtige Produktionen in Kinos auf der ganzen Erde übertragen und bieten dem Publikum bei jeder Aufführung den besten Platz im Haus sowie exklusive Aufnahmen hinter den Kulissen, Interviews und Einblicke in die Probenarbeit. Das Programm ist ein zentraler Bestandteil unseres Plans, die Zuschauerzahlen zu erhöhen und damit die Zukunft des Kinos im In- und Ausland zu sichern und zu unterstützen.

Oliver Mears, Direktor der Royal Opera:
„Es war sehr aufregend, mit Antonio Pappano zusammenzuarbeiten und die Saison 2021/22 des Royal Opera House – die erste vollständige Saison seit 2019 – mit einer brandneuen Produktion von ‚Rigoletto‘ zu eröffnen. Verdis Oper ist seit ihrer triumphalen Uraufführung im Jahr 1851 ein absoluter Favorit, und es ist eine wahre Freude, sie in diesem Jahr in voller Pracht mit dem Publikum außerhalb von Covent Garden und auf der ganzen Welt teilen zu können.“

Im weiteren Verlauf der Kinosaison der Royal Opera wird am Mittwoch, den 13. April 2022 eine Liveübertragung von „La traviata“ in den Kinos gezeigt. Alle Informationen über die Kinosaison des Royal Opera House finden Sie unter: www.rohkinokarten.com,

Besetzung
Rigoletto: Carlos Álvarez
Duke of Mantua: Liparit Avetisyan
Gilda: Lisette Oropesa
Sparafucile: Brindley Sherratt
Giovanna: Kseniia Nikolaieva
Marullo: Dominic Sedgwick
Borsa: Egor Zhuravskii
Count Ceprano: Blaise Malaba

Die Oper dauert etwa 3 Stunden und 5 Minuten inklusive einer Pause.

Die Kinosaison 2022 des Royal Opera House

The Royal Ballet
DER NUSSKNACKER
Live: Donnerstag, 9. Dezember 2021, 20:15 Uhr | Zugabe: Sonntag, 12. Dezember 2021, 15 Uhr

The Royal Ballet
ROMEO UND JULIA
Sondervorstellung: Montag, 14. Februar 2022, 20:15 Uhr (Aufführung vom 3. Februar 2022) |
Zugabe: Sonntag, 20. Februar 2022, 15 Uhr

The Royal Opera
RIGOLETTO
Jubiläumsvorstellung: Donnerstag, 10. März 2022, 20:15 Uhr (Aufführung vom September 2021) | Zugabe: Sonntag, 13. März 2022, 15 Uhr

The Royal Opera
LA TRAVIATA
Live: Mittwoch, 13. April 2022, 19:45 Uhr | Zugabe: Sonntag, 17. April 2022, 15 Uhr

The Royal Ballet
SCHWANENSEE
Live: Donnerstag, 19. Mai 2022, 20:15 Uhr | Zugabe: Sonntag, 22. Mai 2022, 15 Uhr

Weitere Informationen über die Kinosaison des Royal Opera House finden Sie unter: www.rohkinokarten.com
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ORF III am Freitag: „Der Österreichische Film“ zeigt Teil drei der „Im Tal des Schweigens“-Reihe: „Der Wildschütz“

Außerdem: Krimiverfilmung „Der See“ in memoriam Gerhard Roth

Am Freitag, dem 11. Februar 2022, zeigt ORF III Kultur und Information mit „Der Wildschütz“ den dritten Teil der „Im Tal des Schweigens“-Reihe von Regisseur Peter Sämann. In der Hauptrolle ist Christine Neubauer zu erleben. Anschließend erinnert ORF III mit dem Krimi „Der See“ an den kürzlich verstorbenen Schriftsteller Gerhard Roth, der das Drehbuch zum Film lieferte.

Den zweiteiligen Filmabend eröffnet „Der Österreichische Film“ um 20.15 Uhr mit „Der Wildschütz“ aus dem Jahr 2007. Nach der Geburt ihres gemeinsamen Sohnes Christian scheint das Eheglück von Anna (Christine Neubauer) und Johannes (Sascha Hehn) perfekt. Dann aber kommt es zwischen Johannes und seinem Bruder Markus (Timothy Peach) zu einem schwerwiegenden Streit.

In memoriam Gerhard Roth zeigt ORF III um 21.50 Uhr die österreichische Literaturverfilmung „Der See“ nach dem gleichnamigen Bestseller von Gerhard Roth mit Gabriel Barylli und Heribert Sasse in den Hauptrollen. Gerhard Roth verfasste auch das Drehbuch zum Film, Sohn Thomas Roth führte Regie bei dieser Produktion des ORF, die 1996 von MR-Film hergestellt wurde: Der medikamentensüchtige Pharmavertreter Paul Eck (Gabriel Barylli) wird in die Gegend rund um den Neusiedler See versetzt, wo er seine Kindheit verbrachte. Im Seehotel erwartet ihn bereits ein Brief seines Vaters, der ihn zu einem Bootsausflug einlädt. Seinen Vater hat Paul nach der Scheidung seiner Eltern nie wirklich kennengelernt. Doch Paul zieht es vor, den Nachmittag im Hotel zu verbringen. Als sein Vater, ein bekannter Politiker, Landesrat und Waffenhändler, nach einem Segelausflug vermisst wird, lenkt Paul Eck die Aufmerksamkeit der Ermittler auf sich. In weiteren Rollen sind u. a. Jaromir Borek, Roland Düringer, Mercedes Echerer, Rainer Egger, Fritz von Friedl, Alfons Haider, Gertraud Jesserer, Götz Kauffmann, Alexander Lutz, Marianne Mendt, Gabriela Skrabakova, Herwig Seeböck und Hans Theessink zu sehen.

Im Rahmen des „kulturMontags“ steht am Montag, dem 14. Februar, die Dokumentation „Schreiben ist Leben – Gerhard Roth“ (23.30 Uhr) auf dem Programm von ORF 2, danach folgt der von Xaver Schwarzenberger nach einem Drehbuch von Gerhard Roth inszenierte TV-Krimi „Ein Hund kam in die Küche“ (0.00 Uhr).
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ORF-Programmänderungen in memoriam Reinhard Schwabenitzky

Umfassender Schwerpunkt mit u. a. der Rückkehr des „Kaisermühlen Blues“

Wien (OTS) – Zum Ableben von Regisseur Reinhard Schwabenitzky ändert der ORF sein Programm und zeigt in ORF 1, ORF 2 und ORF III Filme und Dokumentationen von und über den legendären Filmschaffenden. So wird etwa in ORF 2 ab dem 12. Februar der „Kaisermühlen Blues“ ein ORF-Comeback im Nachmittagsprogramm feiern.

In memoriam Reinhard Schwabenitzky in ORF 1

Drei Folgen der legendären „Ein echter Wiener geht nicht unter“-Reihe hintereinander stehen am Freitag, dem 11. Februar, ab 0.00 Uhr auf dem Programm von ORF 1 – es sind die Episoden „Renovierung“, „Stille Nacht“ und „Großvater“.

In memoriam Reinhard Schwabenitzky in ORF 2

ORF 2 zeigt Schwabenitzkys größte ORF-Komödien-Erfolge der vergangenen Jahrzehnte: Den Auftakt macht am Samstag, dem 12. Februar, um 9.05 Uhr ein Dacapo der ORF-Grätzelgeschichten-Reihe „Mein Salzburg“ aus dem Jahr 2020 mit u. a. Reinhard Schwabenitzky, um 9.50 Uhr folgt der TV-Klassiker „Schön, dass es dich gibt“. Um 13.10 bzw. 14.00 Uhr feiert der „Kaisermühlen Blues“ ein ORF-Comeback – zunächst mit den zwei allerersten Folgen aus dem Jahr 1992, ab dann ist die Kultserie jeden weiteren Samstag um 14.00 Uhr in ORF 2 zu sehen. Den 12. Februar beschließt um 14.50 Uhr die Romantikomödie „Gefühl ist alles“. Die Krimikomödie „Conny und die verschwundene Ehefrau“ steht am Sonntag, dem 13. Februar, um 14.35 Uhr auf dem Programm. Es folgen „Ein fast perfekter Seitensprung“ (Montag, 14. Februar, 11.10 Uhr) und die beiden Fortsetzungen „Eine fast perfekte Scheidung“ (Dienstag, 15. Februar, 11.05 Uhr) sowie „Eine fast perfekte Hochzeit“ (Mittwoch, 16. Februar, 11.05 Uhr). Die Komödie „Zwei Väter einer Tochter“ zeigt ORF 2 am Donnerstag, dem 17. Februar, um 11.05 Uhr, bevor das TV-Publikum am Freitag, dem 18. Februar, um 11.05 Uhr ein Dacapo von „Frechheit siegt“ erwartet.

Schwabenitzky in ORF III

In memoriam Reinhard Schwabenitzky zeigt ORF III am Freitag, dem 11. Februar, einen zweiteiligen Filmabend: Zu Beginn steht die Komödie „Furcht und Zittern“ (20.15 Uhr) aus dem Jahr 2010 mit u. a. Elfi Eschke, Andreas Kiendl und Wolfgang Böck auf dem Programm, bevor um 21.55 Uhr der Thriller „Hannah“ (1996) folgt. „Kultur Heute“ widmet sich bereits im Vorabend um 19.45 Uhr dem Leben und Wirken des beliebten Filmemachers. Im Studio begrüßt ORF-III-Moderator Patrick Zwerger dazu Kathrin Zechner und Andreas Vitásek. Außerdem präsentiert ORF III am Sonntag, dem 13. Februar, tagsüber einen fünfteiligen Komödienschwerpunkt: Auf „Ilona und Kurti“ (11.10 Uhr) aus dem Jahr 1991 folgt um 12.45 Uhr „Verlassen Sie bitte Ihren Mann“ (1993). Ab 16.00 Uhr geht es schließlich mit „Meine Schwester das Biest“ (2002) sowie mit dem „Oben ohne“-Doppel „Die türkische Braut“ (17.40 Uhr) und „Scheiden tut weh“ (19.25 Uhr) aus den Jahren 2010 bzw. 2012 weiter.

Schwabenitzky-Filme auf flimmit

Flimmit (www.flimmit.at) würdigt Reinhard Schwabenitzky mit einem besonders umfangreichen Film- und Serienpaket. Die Kollektion „In memoriam: Reinhard Schwabenitzky“ beleuchtet seine größten Erfolge und zeigt absolute TV-Klassiker. Darunter u.a. „Ein echter Wiener geht nicht unter“, „Kaisermühlen Blues“, „Büro, Büro“, „Frechheit siegt“ und alle vier Staffeln von „Oben ohne“ mit Elfi Eschke in der Hauptrolle.

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