DIE FREITAG-PRESSE – 16. SEPTEMBER 2022

DIE FREITAG-PRESSE – 16. SEPTEMBER 2022

Foto: Yusif Eyvazov © Vladimir Shirkov

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden –
DIE FREITAG-PRESSE – 16. SEPTEMBER 2022

Zweierlei Maß? Netrebko-Ehemann Eyvazov singt in Moskau
Zur Saison-Eröffnung trat der aserbaidschanische Tenor Yusif Eyvazov am Bolschoi-Theater in Tschaikowskis „Pique Dame“ auf. Russische Medien wundern sich, dass der Sänger im Westen „überraschender Weise“ weniger streng beurteilt wird als seine Frau.
https://www.br.de/nachrichten/kultur/zweierlei-mass-netrebko-ehemann-eyvazov-singt-in-moskau,THRks1U

Wien/ Volksoper
Mit dem Staubwedel durch den Opern-Alltag
Der neue Musikdirektor Omer Meir Wellber gab sein Debüt am eigenen Haus mit Mozarts „Zauberflöte“.
WienerZeitung.at

Neuer Musikdirektor
„Zauberflöte“ an der Volksoper im Geschwindigkeitsrausch
Schlanker Klang und flotte Tempi: Omer Meir Wellber gab mit Mozarts letzter Oper sein Debüt als neuer Musikdirektor der Volksoper
https://www.derstandard.at/story/2000139128557/zauberfloete-an-dervolksoper-im-geschwindigkeitsrausch

Extreme Tempi in der Wüste. „Die Zauberflöte“ an der Wiener Volksoper
Omer Meir Wellber zeigte bei seinem ersten Operndirigat in der Volksoper gleich seine Handschrift.
https://www.diepresse.com/6190339/extreme-tempi-in-der-wueste-zauberfloete-in-der-volksoper

St. Florian
Höchste Weihen in der Stiftsbasilika für die Sinfonie „an den lieben Gott“ (Bezahlartikel)
St. Florian: Bruckners Neunte mit dem Cleveland Orchestra unter Franz Welser-Möst
Oberösterreichische Nachrichten.at

München
Münchner Philharmoniker trennen sich von Konzertmeister
Erst im März trennten sich die Münchner Philharmoniker von ihrem Chefdirigenten, dem Putin-Freund Valery Gergiev. Nun muss auch Konzertmeister Lorenz Nasturica-Herschcowici gehen: Seine Russland-Touren hatten für Unmut gesorgt.
BR-Klassik.de

Weimar
Raffs Oper „Samson“: Sadisten zwischen Kuscheltieren
Eine komponierte Kritik an Richard Wagners Inkonsequenzen und zugleich eine Tragödie der Grausamkeit: Nach 165 Jahren wird die Oper „Samson“ von Joachim Raff in Weimar uraufgeführt.
Frankfurter Allgemeine.net

Berlin
Vilde Frang und das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin: Die Liebe, vom Tod umfangen
Beim Musikfest Berlin präsentiert das RSB unter Vladimir Jurowski Xenakis, Bartók und Mahlers Fünfte. Großartig: die Geigerin Vilde Frang und der Bariton Georg Nigl.
Tagesspiegel.de

Musikfest Berlin: Collegium Vocale Gent unter Philippe Herreweghe
rbb-online.de

Das Festival KONTAKTE ’22 präsentiert an fünf Tagen neue Werke elektroakustischer Musik und Klangkunst-Installationen
NeueMusikzeitung.nmz.de

Frankfurt
Highlights im Spielplan der Oper Frankfurt im Oktober 22
https://kulturfreak.de/highlights-im-spielplan-der-oper-frankfurt-im-oktober-22

Wittenberg
Lutherstadt Wittenberg feiert Musik der Renaissance mit Festival
NeueMusikzeitung/nmz.de

Lugano
Ein Dirigent zwischen Liebe und Tod (Registrierung erforderlich)
Markus Poschner, der Leiter des Orchestra della Svizzera Italiana, hat im Sommer einen Sensationserfolg als Einspringer bei den Bayreuther Festspielen hingelegt. Und plötzlich fragt sich die Musikwelt: Wie konnten wir diesen Künstler bisher übersehen?
Neue ZürcherZeitung.ch

Brüssel
Ganz unten … – Die Brüssler La Monnaie Oper eröffnet die Spielzeit mit „Piqué Dame“-Inszenierung
NeueMusikzeitung/nmz.de

Links zu englischsprachigen Artikeln

Wien
Bieito’s Carmen gets memorable performances in Vienna from Garanča and Beczała
seenandheard-international-com

London
Maria Agresta captivates in latest ROH revival of Madama Butterfly
bachtrack.com.de

New York
Richard Tucker Music Foundation Announces Annual Gala Celebrating Angel Blue
operawire.com

Washington
Opera Lafayette Unveils 2022-23 Season
https://operawire.com/opera-lafayette-unveils-2022-23-season/

Detroit
“Valkyries’ becomes a “retro futurist video game’ at Detroit Opera
detroitnews.com

Houston
Opera Arts Guide: Houston Grand Opera celebrates heroines in its new season
houstoncronicle.com

San Francisco
The hidden world of an opera prompter
https://www.npr.org/2022/09/14/

Melbourne
Elektra (Victorian Opera)
Catherine Foster makes a stunning Australian debut in a concert of Strauss’ Greek tragedy.
https://limelightmagazine.com.au/reviews/elektra-victorian-opera/

Tokyo
Fabio Luisi and the NHK SO begin partnership with a Verdi Requiem for our times
bachtrack.com.de

Ballett / Tanz

Wien
Die Spielzeit 2022/23 im Tanzquartier Wien
Tashweesh Festival, neue Stücke von Florentina Holzinger und Jefta van Dinther
OTS.at.presseaussendung

Dokufilm „Dancing Pina“: Pina Bausch in Afrika
BR-Klassik.de

Ballet and humanity at its best: United Ukrainian Ballet dances Giselle at the Coliseum
bachtrack.com.de

Events in two countries cannot completely overshadow the power of United Ukrainian Ballet’s Giselle
seenandheard-international.com

Sprechtheater

Wien
Burgtheater-Direktion ausgeschrieben: Bleibt Kušej oder kommt eine Frau?
Am Donnerstag ist die künstlerische Geschäftsführung des Burgtheaters ab 1. September 2024 ausgeschrieben worden. Erwartet werden „agile Organisationsstrukturen sowie innovative Arbeitskulturen und Produktionsweisen“, heißt es in der Ausschreibung, auf die bis 17. Oktober mit einer Bewerbung inklusive eines künstlerischen Konzepts und der Gehaltsvorstellungen reagiert werden kann. An Kandidatinnen und Kandidaten mangelt es nicht.
DiePresse.com.at

Unter’m Strich

EU Sitzung vorgestern in Strassburg, nicht nur halbleer….aber mit einer scharfen 60 Sekunden Wortmeldung von Martin Sonneborn
https://www.facebook.com/hashtag/europanichtdenleyenueberlassen
Youtube-Video mit Blick in den fast leeren Sitzungssaal
https://www.youtube.com/watch?v=-1BWYfO3AkY

Aserbaidschans Angriff auf Armenien „Das ist eine völlig andere Eskalationsstufe“
t-online.de

Ehemalige Kolonien
Das Reich von Charles III. bröckelt bereits
In Großbritannien laufen minutiös geplante Trauerfeierlichkeiten, in anderen Teilen der Welt wird Charles III. zum neuen Staatsoberhaupt ernannt. Doch die Zahl der Staaten, die sich ihm formal unterordnen wollen, schrumpft.
DerSpiegel.de

GB
Fauxpas bei Auftritt?
Liebenswerte Geste wird Meghan jetzt vorgeworfen
https://www.krone.at/2807240

INFOS DES TAGES (FREITAG, 16. SEPTEMBER 2022)

INFOS DES TAGES (FREITAG, 16. SEPTEMBER 2022)

Quelle: onlinemerker.com

Österreichischer Musiktheaterpreis: Der „ÜBERBLICKER“ VERLÄSST VERWUNDERT  GRAFENEGG

An „Opi und seine Jurykollegen“

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Anmerkung

schon spannend zu sehen, wie die Wiener Staatsoper, die bisher aus freiem Willen nicht dabei war, jetzt plötzlich 2022 mit im Spiel ist, und deren Direktor  sichtlich das Ruder an sich reißt und die zu vergebenden Hauptpreise zusammen mit „Trostpreisen“ geballt an Mitglieder seines Hauses wandern.Interessant wäre zu wissen, welche Künster*Innen und welche Produktionen dadurch nicht zum Zuge kamen.

Warum zB ging eine von Publikum und Presse bejubelte Produktion von Brittens „Tod in Venedig“ an der Volksoper Wien ( ein Haus sonst hauptsächlich dem Unterhaltungstheater zugetan) zusammen mit seinem darin hervorragenden Protagonisten Rainer Trost leer aus ?-sicher spannender als der prämierte Macduff- Tenor aus der Staatsoper.

Wieso erhält eine Staatsopern- Sopranistin für eine für sie noch Grenzpartie einen Preis ( besser wäre es gewesen, wennschon, für ihre Leistung in Henze: Verratenes Meer) und nicht eine Sängerin für ihre fabelhafte Leistung als Desdemona in einer Otello Serie(Rachel Willis-Sorensen). ?Hat man an Jacquelin Wagner gedacht, anläßlich ihres  sensationellen Partiendebuts als Salome  am Tiroler Landestheater Innsbruck ? Hat man die fabelhafte Produktion von Weinberger: Schwanda der Dudelsackspieler an der Oper Graz (vom Regieneuling Dirk Schmeding)  berücksichtigt  ?-oder gab man sich hier mit der Preisvergabe an arrivierte Regiegrößen zufrieden ?

Überhaupt erscheint es, daß die österreichischen Länderbühnen diesmal stiefmütterlich bedacht wurden und vom plötzlich aufscheinenden Kulturkoloss Wiener Staatsoper überrollt wurden.

Zitat Ende

Persönlichr Bemerkung: Die Reaktion der Bundesländerbühnen bleibt abzuwarten. War es das letzte Gefecht des Jury-Vorsitzenden?

Eines ist aber klar: Dass ein derartiger Kurswandel auch Kritik hervorrufen musste, ist logisch. Ob Herr Sichrovsky mit seiner Jury besonders diplomatisch gehandelt hat, wäre auch zu hinterfragen. Anderseits: ist ein Kulturpreis von Diplomatie abhängig? Da stellt sich gleichzeitig die Frage, ob Diplomatie in die Beurteilung einer künstlerischen Leistung einfließen soll und darf, wie es derzeit andernorts geschieht. War es mutig, der Frau Netrebko den Preis zu verleihen? War es Kalkül? Oder sollte man es mit einem anderen Wort bezeichnen?

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WIENER STAATSOPER: FAHRTWIND SPÜREN!
Kostenlose Kinder- und Jugendprojekte zum Mitmachen und selbst Gestalten an der Wiener Staatsoper

Auch in dieser Saison bietet die Wiener Staatsoper ein vielseitiges Vermittlungsprogramm für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene an. Ob Opernneuling oder Theaterenthusiast*in, hier ist für jede und jeden etwas dabei: Ob auf, hinter oder unter der Bühne – immer mittendrin!

Folgende Projekte starten im Herbst:

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Opernlabor für 15-24 Jährige
Lust darauf, eigene Geschichten auf einer Bühne zu erzählen? Im Opernlabor entwickeln Jugendliche eine eigene Musiktheater-Performance rund um Themen, die ihnen wichtig sind. Kreativer Ausgangspunkt für die diesjährige Stückentwicklung ist die Staatsopernpremiere von Il ritorno d‘Ulisse in Patria. Die dadurch inspirierte neue Musiktheater-Performance wird im Juni 2023 mit dem Bühnenorchester der Wiener Staatsoper im Kulturhaus Brotfabrik aufgeführt.
Wöchentliche Proben: ab 18. Oktober 2022, immer dienstags, 18.30–20.30 Uhr, Kulturhaus Brotfabrik, 1100 Wien

Tanzlabor_jung für 7-12-Jährige & Tanzlabor für junge Erwachsene (15-24 Jährige)
In den Tanzlaboren wird getanzt, szenisch experimentiert und inspiriert durch die Werke Dornröschen und Tabula Rasa eigene Tanz-Performances entwickelt. Besonderes Highlight sind gemeinsame Ballett-Aufführungsbesuche sowie Treffen mit Künstler*innen des Wiener Staatsballetts.
Wöchentliche Proben Tanzlabor_jung: ab 3. Oktober 2022 immer montags 17.00–18.15 Uhr, Kulturhaus Brotfabrik, 1100 Wien
Wöchentliche Proben Tanzlabor für junge Erwachsene: ab 10. Oktober 2022 immer donnerstags 18.30-20.30 Uhr im Kulturhaus Brotfabrik, 1100 Wien

InsideOpera – Gemeinsam einen Podcast gestalten, für 16-24-Jährige
In wöchentlichen Club-Treffen blickt man gemeinsam hinter die Kulissen, trifft Künstler*innen der Wiener Staatsoper und beschäftigt sich mit einzelnen Werken. All das fließt in den selbstgestalteten InsideOpera Podcast OpernStoff ein, in dem die Teilnehmenden ihre Gedanken mit einem online-Publikum teilen.
Wöchentliche Treffen: ab Oktober immer donnerstags von 16.00-17.30 Uhr in der Wiener Staatsoper

Wiederaufnahme Jugendstück The Start Up

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»Du siehst immer so gestresst aus!« Jede*r kennt sie: Die jungen Start-Up Unternehmen mit vermeintlich flachen Hierarchien, nur guten Vibes und jeder Menge gestresster Personen, die immer viel zu tun haben. In The Start Up wird heiß diskutiert, denn die Sales Zahlen stimmen schon lange nicht mehr. Entscheidungen werden getroffen. Es wird gekündigt. Welche Auswirkungen diese Entscheidungen auf ein Individuum haben können, ist Ausgangspunkt für die Musiktheater-Performance des Ensembles.

Inspiriert durch Alban Bergs Wozzeck hat das junge Opernlabor-Ensemble, bestehend aus 19 Jugendlichen zwischen 14 und 24 Jahren, seit November 2021 in wöchentlichen Proben ein Stück über finanzielle und emotionale Abhängigkeiten, soziale Strukturen, toxische Beziehungen und die schreckliche Realität der fortwährenden Femizide entwickelt.

Projektleitung & Inszenierung: Krysztina Winkel
Musikalische Leitung: Andy Icochea Icochea
Künstlerische Mitgestaltung: Katharina Augendopler
In Kooperation mit Superar

Termine:
Schulvorstellung: Freitag, 14. Oktober 2022, 11.00 Uhr (ausverkauft)
Weitere Vorstellungen: Freitag, 14. Oktober 2022 19.00 Uhr und Samstag, 15. Oktober 2022 16.00 Uhr im Ankersaal im Kulturhaus Brotfabrik
Kartenpreis: EUR 5,00
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Die MET beginnt am 27. September mit MEDEA

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Sondra Radvanovsky

Having triumphed at the Met in some of the repertory’s fiercest soprano roles, Sondra Radvanovsky opens the new season as the mythic sorceress who will stop at nothing in her quest for vengeance—a tour-de-force role made famous by opera’s ultimate diva, Maria Callas. The Met premiere of Cherubini’s rarely performed masterpiece marks Radvanovsky’s fourth new production with director David McVicar, who also designed the sets for this vivid, atmospheric staging, simultaneously classical, updated, and timeless. Joining Radvanovsky are tenor Matthew Polenzani as Medea’s Argonaut husband, Giasone; soprano Janai Brugger as her rival for his love, Glauce; bass Michele Pertusi as her father, Creonte, the King of Corinth; and mezzo-soprano Ekaterina Gubanova as Medea’s confidante, Neris. In an impressive fall trifecta at the Met, Maestro Carlo Rizzi conducts Medea, in addition to Don Carlo and Tosca.

A co-production of the Metropolitan Opera, Greek National Opera, Canadian Opera Company, and Lyric Opera of Chicago

https://www.metopera.org/calendar/#/on-stage?year=2022&month=8
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MUSIKVEREIN FÜR STEIERMARK/ GRAZ: Festkonzert Fr. 30. Sept. 2022

Uhrzeit: 19:30 Uhr
Ort: Kammermusiksaal

Christiane Burghofer Selim Bassa
Yokoyama Kazumi Konstanze
Adèle Clermont Blonde
Niklas Mayer Belmonte
Oscar Oré Pedrillo
Maximilian Bell Osmin

Paul-Boris Kertsman Musikalische Leitung
Orchester der Angelika Prokopp Sommerakademie der Wiener Philharmoniker

Michael Werba | Niels Muus Künstlerischer Leiter
Iliya Roitman Regie
Wolfgang Gratschmaier Szenische Gestaltung
Philipp Preiss Licht | Technik
Aoi Iguchi | Lea Wolf | Margarida Abreu Tanz

Wolfgang Amadeus Mozart
Die Entführung aus dem Serail

Die Pflege des Opern-Werkes von Wolfgang Amadeus Mozart und des Wiener Stils ist schon seit mehreren Jahren ein Fixpunkt in der Programmplanung des Grazer Musikvereins. So gastiert dieses Jahr die Sommerakademie der Wiener Philharmoniker im Kammermusiksaal mit Die Entführung aus dem Serail. Der Musikverein verbindet die Tradition der Musik Mozarts mit dem Ziel, den musikalischen Nachwuchs zu fördern. Unter dem Dirigat von Paul-Boris Kertsman und in der Regie und szenischen Gestaltung von Iliya Roitman und Wolfgang Gratschmaier beweist die junge Generation an Musizierenden und Sängerinnen und Sängern einmal mehr, wie lebendig diese Musik ist – und das 240 Jahre nach der Uraufführung

Eine Produktion der Angelika Prokopp Sommerakademie der Wiener Philharmoniker in Zusammenarbeit mit Masterstudium Oper der MUK Wien und dem Musikverein Graz

Information, Karten und Abonnements

Konzertkasse: Sparkassenplatz 2, 8010 Graz
Tel. 0316 82 24 55


www.musikverein-graz.at

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WIEN/ Ehrbar-Saal: Ukraine Charity-Konzert mit Susanna Chakhoian und Jörg Schneider

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Susanna Chakhoian. Copyright: Valentyn Karminsky

Am 21. September laden Susanna Chakhoian – Sopranstar der Nationaloper Ukraine – und Tenor Jörg Schneider von der Wiener Staatsoper zu einem gemeinsamen Konzertabend in den Wiener Ehrbar Saal, begleitet am Flügel von István Bonyhádi. Der Reinerlös kommt der Rotary-Hilfe Ukraine zugute. Konzertbeginn 19 Uhr, Tickets an der Abendkasse

Unter dem Motto „Kultur verbindet“ veranstaltet der RC Wien-Mozart auf Initiative von Alfred Praus, Präsident der Ukrainian-Austrian Association, ein Benefizikonzert für die vom Krieg erschütterte Ukraine. Dargeboten werden Highlights aus Oper und Operette und ukrainische Lieder. Der Reinerlös kommt Ukraine-Projekten des RC Wien-Mozart und des über den Länderausschuss Österreich-Ukraine verbundenen RC Kyiv International Business zugute. Im Anschluss an das Konzert wird zu einem Gläschen Sekt und Meet & Greet mit den Künstlern geladen.

Ukraine Charity-Konzert
Ehrbar Saal
Mühlgasse 30, 1040 Wien
Erbetene Mindestspenden: 40 Euro Kategorie B, 60 Euro Kategorie A

Susanna Chakhoian ist ein in der Ukraine hoch geschätzter lyrischer Sopran, seit vielen Jahren als Solistin an der Nationaloper der Ukraine in Kiew tätig und Trägerin zahlreicher internationaler Auszeichnungen. Im März flüchtete sie mit ihrem Mann Alfred Praus und ihrem gemeinsamen Sohn nach Wien. Seither führten sie Konzerte unter anderem ins Musiktheater Linz und nach Bern. Weitere Informationen: www.susannachakhoian.com

Jörg Schneider ist seit 2017 Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper und war davor in renommierten Opernhäusern wie La Scala, Deutsche Oper Berlin, Teatro Real In Madrid, der Semperoper, dem Opernhaus Zürich sowie in Tokio und Hongkong zu hören. Auftritte als Konzertsänger unter anderem in der Royal Albert Hall, Carnegie Hall, im Wiener Musikverein, Wiener Konzerthaus, Philharmonie Dresden und Concertgebouw Amsterdam.
Weitere Informationen: www.joergschneider.at

Mit István Bonyhádi werden die beiden von einem herausragenden Pianisten begleitet, der seit vielen Jahren an der Universität für Musik und darstellende Kunst sowie an der Privatuniversität Konservatorium Wien Lehrverpflichtungen hält. Als einfühlsamer Klavierpartner großer Sängerpersönlichkeiten, wie etwa Sylvia Geszty, Christa Ludwig oder Roman Trekel, führten ihn Liederabende und Konzerte unter anderem von Wien über London und New York bis Bangkok.
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FRANKFURT: hellhörig@hauptwache: Die Herbststaffel der beliebten Konzertreihe startet ++ Mittagskonzerte zugunsten kranker Kinder und Kinder in Lebenskrisen+
+ Eröffnungskonzert am 20. September, 13:15 Uhr in der Katharinenkirche/Hauptwache
Musik tut gut und Helfen tut gut!

In den “hellhörig”-Konzerten musizieren die Mitglieder des Frankfurter Opern- und
Museumsorchesters mitten in der Stadt. Für eine gleichsam inspirierende wie erfüllende Mittagspause
heißt es ab dem 20. September dienstags um 13:15 Uhr wieder „45 Minuten Musik – sonst nix“ !
Zwei Dinge stehen dabei im Fokus: Durch den freien Eintritt wird allen Frankfurter*innen mitten in der
Stadt die Teilhabe an klassischer Musik ermöglicht. Zusätzlich werden am Ausgang Spenden für lokale
wohltätige Zwecke gesammelt. So kamen bei den Konzerten im Mai über 5000 Euro zusammen, die
der ukrainischen Samstagsschule überreicht werden konnten!
Mit diesen Benefizkonzerten möchte das städtische Orchester seiner gesellschaftlichen
Verantwortung bewusst nachgehen: „Wir wollen das kulturelle und gesellschaftliche Zusammenleben
Frankfurts und darüber hinaus aktiv mitgestalten.“ sagt Elisabeth Friedrichs, Mitglied des
Orchestervorstands. „Die Kraft der Musik kann viele Brücken schlagen – gern auch außerhalb der
etablierten Räume. Daher freuen wir uns schon jetzt auf die Konzerte im September!“
Die diesjährige Herbststaffel von hellhörig@hauptwache kommt dem Verein MainLichtblick e.V. zu
Gute. Viele kranke Kinder sowie Kinder in Lebenskrisen haben einen Herzenswunsch und sehnen sich
nach einem Lichtblick. MainLichtblick e.V. möchte diesen Kindern und Jugendlichen ihren Wunsch
erfüllen, Freude schenken und neuen Lebensmut geben. Ob sich die 10-jährige Leonie eine
Fortsetzung ihrer Lauftherapie wünscht, der 17-jährige Jan ein Rollstuhlfahrrad oder geflüchtete
Kinder sich Spielzeug wünschen: MainLichtblick hilft regional, flexibel und unbürokratisch – und die
Orchestermitglieder möchten dies unterstützen.
„Wir vom Verein MainLichtblick freuen uns sehr über das großartige soziale Engagement der
Musiker:innen des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters. Mit der Konzertreihe
hellhörig@hauptwache sollen nicht nur Musikfans begeistert, sondern auch Kinderaugen zum
Leuchten gebracht werden. Wir sind gerne mit dabei und werden den schönen Klängen klassischer
Musik lauschen. Danke bereits jetzt an alle Orchestermitglieder — so werden Kinderträume wahr!“ so
Frank Fechner, Geschäftsführer MainLichtblick e. V.

Spenden werden vor Ort und online gesammelt: http://betterplace.org/f42415
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MuTh-Theater: Ein Mini-Raimund mit munteren Kids am 17.und 18.9.2022

kindCopyright: Wiener Kindertheater

Bitte, wo finden wir zur Zeit noch unseren edlen Ferdinand Raimund auf einer Wiener Bühne? Im sommerlichen Gutenstein haben es deutschen Theaterleute geschafft, doch die eingebürgerten Deutschen im Volkstheater, etc. ….? Wiens Biedermeier und kulturelle Historie ist hier kein beliebtes Thema zur Zeit. Einen Mini-Raimund hat jedenfalls das Wiener Kindertheater in seiner alljährlichen Aufführungsserie auf die Bühne des MuTh-Theaters gezaubert. Nun, textlich schon in einer sehr reduzierten Fassung. Raimunds „Der Alpenkönig und der Menschenfeind“ als Childrens Digest lässt wohl merken, dass Raimund ein hochsensibler wie niveauvoller Seelenkenner gewesen ist. Hier aber wohl nur als munter herum gewirbelter Spielball für die mit aller Lust voll aus sich herausgehenden kleinen wie größeren Schützlinge von Kindertheater-Chefin und Regisseurin Sylvia Rotter dienen kann. Das Doppelgänger-Spiel fordert die komödiantischen Adern der Kleinen in den wechselnden Besetzungen heraus. Und die späte Selbsterkenntnis des so gar nicht liebenswürdig gestimmten Herrn von Rappelkopf dient den Lernprozessen der Heranwachsenden. Solche eine spielerische Erziehung, das Herausgehen aus der eigenen Haut ist eine Lebenshilfe für die kleinen Komödianten. Und wenn die ambitionierten Darsteller uns schon keine Seelengemälde vorführen können – ein erheiterndes liebes Mienenspiel ist bei jedem Auftritt gegeben.

Info: www.kindertheater.at

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Der Freitag in ORF III: Auftakt zum Grace-Kelly-Schwerpunkt anlässlich des 40. Todestags

Krimiklassiker „Über den Dächern von Nizza“, Dokus „Grace Kelly – Hollywoods tragische Prinzessin“ u. v. m.

Wien (OTS) – Am Freitag, dem 16. September 2022, erinnert ORF III anlässlich des 40. Todestags mit einem Schwerpunkt (der am Wochenende fortgesetzt wird) an Hollywood-Diva Grace Kelly. Auf dem Freitags-Programm stehen drei Dokumentationen und ein Filmklassiker mit der späteren Fürstin von Monaco. ORF 2 zeigt am Samstag, dem 17. September, außerdem die Musical-Komödie „Die oberen Zehntausend“ mit Bing Crosby, Frank Sinatra und Louis Armstrong in weiteren Rollen (Dacapo in ORF III: Sonntag, 18. September, 18.25 Uhr).

Den Freitagabend in ORF III eröffnet der Hitchcock-Klassiker „Über den Dächern von Nizza“ (20.15 Uhr) aus dem Jahr 1954 mit Grace Kelly und Cary Grant. Danach gewährt die Doku „Grace Kelly – Hollywoods tragische Prinzessin“ (22.00 Uhr) einen Einblick in das private Filmarchiv der Schauspielerin. Zum ersten Mal sieht man den Star in seinem Alltag als Familienmutter und Ehefrau, privat und weit entfernt von den Augen der Öffentlichkeit. Eine Sammlung an 8-mm-, 16-mm- und Super-8-Filmrollen zeigt einen Menschen, der ganz anders ist als das offiziell gezeichnete Bild der gefassten, würdevollen Ehefrau von Fürst Rainier oder der perfekt lächelnden Filmschönheit.

Als Grace Kelly im Alter von 52 Jahren bei einem Autounfall starb, wies ihr Erbe zehntausend Dollar aus. Erstaunlich wenig für eine Frau, die eine Zeitlang die bestverdienende Schauspielerin Hollywoods und davor eine hochbezahlte Modeikone – und nicht zuletzt Tochter einer sehr wohlhabenden Familie. Im Film macht sich Vermögensfahnderin Gemma Godfrey auf die Suche nach „Grace Kellys verschwundenen Millionen“ (22.50 Uhr). Den Abend beschließt die Dokumentation „Die zwei Leben der Grace Kelly“ (23.40 Uhr). Im ersten Leben Schauspielerin, im zweiten Fürstin: Grace Kelly oder – wie sie später hieß – Gracia Patricia von Monaco. In Hollywood machte die ehrgeizige Künstlerin Karriere, 1956 heiratete sie Fürst Rainier III. von Monaco und sagte der Glamourwelt des Films Ade. Aber auch hier wurde die Diva nicht wirklich glücklich. Ihre Leidenschaft, die Schauspielerei, holte sie immer wieder ein.
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