DIE FREITAG-PRESSE  (17. JULI 2026)

DIE FREITAG-PRESSE  (17. JULI 2026)  klassik-begeistert.de

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE FREITAG-PRESSE  (17. JULI 2026)

Foto: Oper im Steinbruch (c)

Joyce El-Khoury und Yongzhao Yu in den Hauptrollen

 

St. Margarethen
„Tosca“ begeisterte Premierenpublikum
Oper im Steinbruch in St. Margarethen hat Mittwochabend vor rund 5.000 Zuschauerinnen und Zuschauern Premiere mit Giacomo Puccinis „Tosca“ gefeiert. Die neue Produktion wurde vom Publikum begeistert aufgenommen.
https://burgenland.orf.at/stories/3362903/

„Tosca“ in St. Margarethen: Puccini mit Kanone (Bezahlartikel)
Kanonendonner, ein üppiger Altar, mehrere Morde – bei der Premiere gibt es im Steinbruch viel zu schauen. Aber wie steht es um die Substanz? Die Kritik.
Kurier.at.musik

„Tosca“ als bombastischer Knaller im Steinbruch
Nach elf Jahren kehrt Puccinis Opernhit „Tosca“ in den Steinbruch von St. Margarethen zurück. Dieser spielt in der Inszenierung von Thaddeus Strassberger wieder einmal alle Stückerl und lässt eine stimmlich starke Joyce El-Khoury in der Titelpartie als Schutzengel in den Nachthimmel entschweben.
https://www.krone.at/4221256

„Tosca“ im Steinbruch: Macht quält die Liebe (Bezahlartike)
Thaddeus Strassbergers Inszenierung in St. Margarethen setzt auf Symbolik und Nähe trotz Distanz.
https://www.sn.at/kultur/musik/tosca-im-steinbruch-macht-quaelt-die-liebe-art-662425

„Tosca“ in St. Margarethen in imposanter Bildmacht (Bezahlartikel)
Beeindruckende „Tosca“ von Giacomo Puccini im Steinbruch mit einer Ausstattung zum Staunen.
KleineZeitung.at.artikel

Salzburger Festspiele
Festspiel-Start: In Salzburg regiert ab sofort wieder die Kunst
Nach den Personal-Querelen rund um den unerwarteten Abgang von Markus Hinterhäuser und die Bestellung von Karin Bergmann als seine interimistische Nachfolgerin starten die Salzburger Festspiele am Freitag mit der Ouverture spirituelle und am Samstag mit dem „Jedermann“.
https://www.krone.at/4220195

München/Prinzregententheater
Die glorreichen Sieben: Alle Stimmen glänzen famos in Münchens Festspielpremiere Alcina
Bravo! an die glorreichen Sieben. Der Stimmenst(r)ahl der Alcina/De Bique. Der Wahnsinns-Mezzo Ruggiero/Holiday. Morgana/Benoit mit einer Stimme so nah am Vibrato ohne Vibrato, das ist ganz große Klasse! Bradamante alias Ricciardo/Amereau dunkel funkelnd. Stimmen, die den Weg nach München lohnen!
Von Frank Heublein
Klassik-begeistert.de

Düsseldorf/Tonhalle
Trotz überwältigender Musik fehlt am Ende ein Quäntchen
Vor der Sommerpause wollen es die Düsseldorfer Sinfoniker noch einmal krachen lassen. Gleich vier (hoffnungslos unterrepräsentierte) Werke stehen heute auf dem Programm und entlarven diesen Abend als Geheimtipp. Denn abgedroschene Klassiker sucht man heute vergeblich. Stattdessen sollen ungewöhnliche Mittel ein Erlebnis zaubern, das lange nachhallen will. Ist das ein Spiel, das aufgeht?
Von Daniel Janz
Klassik.begeistert.de.düsseldorf   

320 Mozarts zum 270. Geburtstag
Der 270. Geburtstag gehört gefeiert. Wer will schon auf den 280er oder gar den 300er warten. Wolferls 270. Geburtstag markieren jedenfalls „rund 320 goldfarbene, cirka fünfzig Zentimeter große Mozart-Figuren aus witterungsbeständigem Kunststoff“.
DrehpunktKultur.at.mozarts

Dorf-Eindringling „Kri“ zieht bei den Salzburger Festspielen ein
Stefan Wipplingers Siegerstück des Retzhofer Dramapreises 2025 wird neu inszeniert und ist ab 23. Juli im Schauspielhaus Salzburg zu sehen
DerStandard,at.story.eindringling

Grafenegg
Rudolf Buchbinder: „Ich bekomme die Bilder der Hamas nicht aus dem Kopf“
Zum Interview meldet er sich aus Tel Aviv, wo der Kosmopolit Rudolf Buchbinder gerade gefeiert wird. Anschließend beginnt für den Festivalgründer die Abschiedssaison in Grafenegg. Allerdings nur als Intendant, denn er bleibt als Präsident im Zentrum der Ereignisse. Zum nahen Achtziger bereist er in Spitzenkonstellationen Asien, Europa und die USA.
https://www.news.at/menschen/rudolf-buchbinder-interview-grafenegg-2026

„Über alkoholkranke Frauen spricht niemand“ (Bezahlartikel)
Neue Musik gegen die Sucht, beim Grafenegg-Festival: Der Komponist Georg Friedrich Haas und seine Frau Mollena über Spiegeltrinken, Entzug, ihre „Hyena“-Werkserie – und warum Dissonanzen nichts Böses sind.
DiePresse,at.alkoholkrank

Bayreuth
„Ich habe meine Opernkarriere als Soloschaf begonnen“
Verbissenheit und Authentizität haben Andreas Schager zu einem der gefragtesten Wagner-Interpreten seiner Generation gemacht. Im Interview spricht der Heldentenor über seinen Werdegang und die bevorstehende Bayreuther Erstaufführung des „Rienzi“
https://www.concerti.de/interviews/andreas-schager-2026/

Berlin
Kommentar: Berlins Opernhäuser sind ihren Preis wert!
Am Ende der Saison wird abgerechnet an Berlins Opernhäusern. Das Fazit: In der kürzlich beendeten Spielzeit kamen insgesamt knapp 700.000 Besucher in die Musiktempel, eine stolze Zahl!
https://www.bz-berlin.de/meinung/berlins-opernhaeuser-sind-ihren-preis-wert

Tecklenburg
Musical – Freilichtspiele Tecklenburg: „Rocky“, Stephen Flaherty
https://deropernfreund.de/tecklenburg/tecklenburg-rocky-stephen-flaherty/

Bücher
Neues Buch „Chopins Männer“: Queere Liebes-Codes in Chopins Musik.
Frédéric Chopin liebte Männer. So klar sieht es jedenfalls der Musikjournalist Moritz Weber. Jetzt hat er ein Buch über das Liebesleben des polnisch-französischen Komponisten veröffentlicht. Und zeigt Chopin als Beziehungsmenschen.
BR-Klassik.de,chopin

Links zu englischsprachigen Artikeln

München
Bayerische Staatsoper 2025-26 Review: Fidelio
Calixto Bieito’s Production Gets Lost in a Labyrinth of Absurdistan
https://operawire.com/bayerische-staatsoper-2025-26-review-fidelio/

Aix-en-Provence
At This Opera Festival, He’s No Longer Another Artist. He’s the Boss. (Subscription required)
Ted Huffman, an American director with a collaborative and exploratory spirit, has taken over the Aix-en-Provence Festival in France.
https://www.nytimes.com/2026/07/16/arts/music/ted-huffman-aix-en-provence-festival.html

Livorno
Anna Caterina Antonacci, Roberto Aronica, Devid Cecconi & Enea Scala Lead Teatro Goldini di Livorno’s 2026-27 Season
operawire.com.annacaterina

London
BBC Proms 2026 – How to watch on TV and BBC iPlayer
27 Proms programmes will be available on TV and BBC iPlayer, and every Prom will be broadcast on Radio 3 and BBC Sounds
https://www.bbc.co.uk/mediacentre/articles/2026/how-to-watch-bbc-proms

From a forest to an all-star trio and the fires of hell – my pick of new music coming to the Proms this year
TheGuardian.com.music

Karim Sulayman/Sean Shibe review – tenor and guitarist beguile in wide-ranging and joyful recital
TheGuardian.com.music

Washington
Wolf Trap Opera Salon Series With a Sweet Twist: Sophia Maekawa and Daniel O’Hearn
operatoday.com.wolftrap

McLean
Nail-Biting „Susannah“ at Shakespeare Opera Theatre
For their first opera in this summer season of two, Shakespeare Opera Theatre opened with Carlisle Floyd’s Susannah, a tragedy based on the Biblical story of Susannah and the Elders.
https://operatoday.com/2026/07/nail-biting-susannah-at-shakespeare-opera-theatre/

Ballett / Tanz / Performance

Wien
Impulstanz: Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ mit Breakdance und Klimadiskurs (Bezahlartikel)
Anne Teresa De Keersmaeker und Radouan Mriziga kehren mit „Il Cimento dell’Armonia e dell’Inventione“ im Burgtheater zum Impulstanz-Festival zurück.
DiePresse.com.klimadiskurs

Sprechtheater

Salzburg
Philipp Hochmair über krebskranke Freundin: „Sie hat auf dem Sterbebett den Jedermann zitiert“
Ab Samstag spielt Philipp Hochmair zum dritten Mal in Salzburg die legendäre Rolle. Warum sie ihm selbst bei Trauer hilft – und wie er sich auf 51 Grad am Domplatz vorbereitet. Ab 18. Juli steht Philipp Hochmair zum dritten Mal in Folge als Jedermann auf der Bühne der Salzburger Festspiele. Im Interview erzählt der 52-Jährige, welche physische Belastung damit verbunden ist, warum die Rolle die große Erfüllung seines Lebens ist und inwieweit der Jedermann heuer besonders intensiv werden könnte.
DiePresse.com .salzburg

Kärnten
Roths „Radetzkymarsch“ in rasanter Bühnenfassung in Kärnten
Das neue Kulturfestival „Bühne der Macht“ brachte den Jahrhundertroman über den Niedergang der Donaumonarchie ins Gailtal
DerStandard.at.story,radetzkymarsch

Medien

ORF
ORF-Landesstudios: Frauenquote wird für Clemens Pig zur Herausforderung
Nadja Bernhard probiert’s, Susanne Schnabl winkt ab: Die Neubestellung von Landesdirektionen wird zum Test für den künftigen ORF-Chef Pig – auch wegen der Frauenquote.
Kurier.at.frauenquote

ORF
ORF-Beben am Balkan! Christian Wehrschütz weg
Nach 26 Jahren verabschiedet sich ORF-Korrespondent Christian Wehrschütz aus dem Belgrader Auslandsbüro. Seine Nachfolge übernimmt Cornelia Primosch. Nach insgesamt 26 Jahren in Belgrad verabschiedete sich der 64-Jährige persönlich von seinem Team. Seine Mitarbeiterin Ljubica bedachte er mit einem Blumenstrauß und übergab ihr die Büroschlüssel. Kollege Midscha nahm er zum Abschied in den Arm, ehe Wehrschütz mit einem Taxi davonfuhr.
Heute.at.wehrschuetz

Sport

Fußball-WM
Luis de la Fuente: Der Architekt einer neuen spanischen Ära
13 Jahre bis zur Perfektion: Wie ein kaum beachteter Verteidiger und wenig erfolgreicher Vereinscoach die beste Mannschaft der Welt formte. Das bisherige Meisterstück dieser Fußball-WM trägt nicht die Handschrift eines großen Trainerstars des Weltfußballs. Hinter Spaniens Gala gegen Frankreich steckt vielmehr Luis de la Fuente, dessen größte Leistung aber nicht die 90 Minuten dieses Halbfinales waren, sondern die jahrelange Entwicklung einer Mannschaft, die heute wie ein Klubteam funktioniert.
DiePresse.com

Politik

USA
Rede an die Nation: Trump wirft China Wahlbetrug vor
Der US-Präsident sprach vom „größten Diebstahl von Wahldaten in der Geschichte“. Die Regierung in Peking erklärte, China habe sich nie in US-Wahlen eingemischt.
Kurier.at.wahlbetrug

Israel vs. Türkei: Die nächste große Rivalität im Nahen Osten
Eigentlich sind die beiden Staaten natürliche Verbündete und dennoch geraten sie zunehmend in Konflikt miteinander. Seit Jahren beschimpfen sich türkische und israelische Politiker gegenseitig und drohen einander. Der Wortkrieg hat sich seit Beginn des israelischen Krieges im Gazastreifen im Jahr 2023 weiter verschärft. Doch nun scheint er außer Kontrolle zu geraten.
News.at.erdogan/israel

Sport

Fußball-WM
Englands Experten zählen Tuchel an: „Absolut unbegreiflich“: Defensive Wechsel rufen heftige Kritik hervor
In einem packenden Halbfinale ist der WM-Traum Englands jäh geplatzt. Die Kritik in den Stunden danach konzentrierte sich auf Nationaltrainer Thomas Tuchel – und dessen Herangehensweise nach der englischen Führung.
kicker.at.tuchelangezaehlt

Spezieller Vergleich: Hier wurde das ÖFB-Team von Kap Verde „geschlagen“
In diesem WM-Vergleich zieht Österreich gegen Kap Verde recht deutlich den Kürzeren. Neben dem ÖFB-Team trat auch der Debütant aus Afrika im Turnierverlauf gegen beide Finalteilnehmer an – und konnte dabei jeweils überraschen.
https://www.krone.at/4221382

Wetter

34 Grad, dann kracht‘s
Gewitter-Alarm! Turbulenter Freitag steht bevor. Der Freitag startet noch einmal mit sommerlicher Wärme, doch am Himmel braut sich bereits einiges zusammen. Während im Osten Österreichs zunächst die Sonne strahlt und die Temperaturen auf bis zu 34 Grad steigen, zieht von Westen her eine brisante Wetterlage auf. Schwül-warme Luft sorgt im Tagesverlauf für kräftige, teils unwetterartige Gewitter.
https://www.krone.at/4221872

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Unter’m Strich

Wien
In Favoriten niedergestochen: Messer-Opfer randalieren nach Attacke in Wiener Spital
Nach der brutalen Messerattacke in Wien-Favoriten sind neue Details bekannt geworden. Die Opfer sollen sich im Krankenhaus aggressiv verhalten haben. Die blutige Auseinandersetzung in der Senefeldergasse in Wien-Favoriten schockierte am Dienstagabend zahlreiche Augenzeugen. Mehrere Männer gingen mit Schlägen, Tritten und Messerstichen auf zwei Personen los und hinterließen ein regelrechtes Schlachtfeld.
Heute.at

 

INFOS DES TAGES (FREITAG, 17. JULI 2026)

INFOS DES TAGES (FREITAG, 17. JULI 2026) Quelle: onlinemerker.com

Kanonenschuss zur Premiere von „Tosca“ in der Oper im Steinbruch in St. Margarethen 

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Bühnenbild. Copyright: wearegiving.jpg

Mit langanhaltendem Applaus feierte Giacomo Puccinis „Tosca“ am Mittwochabend ihre umjubelte Premiere in der Oper im Steinbruch St. Margarethen. Vor ausverkauftem Haus mit rund 5.000 Zuschauern begeistert Joyce El-Khoury als Tosca und Yongzhao Yu in der Rolle des Cavaradossi das Publikum in der eindrucksvollen Naturkulisse. Die Inszenierung entführt das Publikum in eine religiöse Kulisse in das barocke Rom.

In der Mitte steht das Heiligtum

Wer Thaddeus Strassbergers Bühnenwerke schon 2021 mit „Turandot“ und 2024 mit „Aida“ gesehen hat, weiß, dass auf seinen Bühnen immer viel in Bewegung ist. So sorgte auch bei der Premiere von „Tosca“ ein schwingender Weihrauchkessel für Staunen im Publikum. Mit seinen Ideen verwandelt er die Kulisse in ein Rom um 1800. Vor einem neapolitanischen Kriegsschauplatz erhebt sich ein imposantes Kirchenportal, das zum Mittelpunkt des Bühnengeschehens wird.

„Das Bühnenbild eröffnet eindrucksvolle Perspektiven und schafft eine Welt, in der Schönheit und Bedrohung, Macht und Verletzlichkeit stets nebeneinanderstehen, ohne dabei den Blick auf das Menschliche zu verlieren. Gerade in der einzigartigen Umgebung entfaltet ‚Tosca‘ dadurch eine düstere Intensität und emotionale Kraft“, betont Daniel Serafin, Intendant der Oper im Steinbruch.

Im Mittelpunkt stehen die Opernsängerin Floria Tosca und ihr Geliebter, der Maler Mario Cavaradossi, deren Liebe durch politische Verfolgung und die skrupellosen Machenschaften des Polizeichefs Scarpia auf eine harte Probe gestellt wird. Für die Produktion stand erneut ein hochkarätiges weltberühmtes Ensemble auf der Bühne.

Eine internationale Brillanz wie Toscas Krone

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Tosca und Scarpia. Foto: wearegiving.jpg

Die besondere Strahlkraft der Oper im Steinbruch gründet nicht nur auf der spektakulären Naturkulisse des UNESCO-Welterbes, sondern auch auf ihrem konsequenten Anspruch, Oper auf internationalem Spitzenniveau zu präsentieren. Als Fixpunkt im Opernkalender treten auch in diesem Jahr wieder renommierte Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt auf. So kehrte Joyce El-Khoury, die schon 2023 in „Carmen“ die Hauptrolle gespielt hat, ins Burgenland zurück. Yongzhao Yu gab als Cavaradossi bei der Premiere sein Österreich-Debüt, eine Rolle, die er schon in der Pacific Opera Victoria verkörpert hat. Alternierend übernehmen auch die international gefragten Bror Magnus Tødenes und Adorján Pataki die männliche Hauptrolle. Für die Rolle des Scarpia ergänzen Gevorg Hakobyan, Hansung Yoo und Marco Caria die Internationale Besetzung.

„Seit 1996 werden Opern im Steinbruch St. Margarethen veranstaltet. Mit der Übernahme der Oper im Steinbruch im Jahr 2014 haben die Esterhazy Privatstiftungen Verantwortung für einen außergewöhnlichen Kulturstandort übernommen und ihn seither konsequent weiterentwickelt. Unser Anspruch ist es, internationale künstlerische Exzellenz mit regionaler Identität zu verbinden und damit langfristige kulturelle Strahlkraft zu schaffen. Mit ‚Tosca‘ präsentieren wir eines der großen Meisterwerke der Opernliteratur – ein Werk, das Generationen von Menschen bewegt und dessen enorme Anziehungskraft sich bereits bei der Premiere eindrucksvoll gezeigt hat“ so Stefan Ottrubay , Vorstandsvorsitzender der Esterhazy Privatstiftungen.

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Cavaradossi/ 1. Akt. Copyright: Wearegiving.jpg

Bei der Tosca-Premiere leuchten die Stars und Sterne

„E lucevan le stelle“ – „Und es leuchteten die Sterne“ lautet der Anfang der berühmten Arie des Cavaradossi. Das Stück verbindet Leidenschaft, politische Intrigen, Machtmissbrauch und persönliche Opferbereitschaft zu einem packenden Musikdrama.

Zahlreiche Gäste aus Kultur, Wirtschaft und Politik, darunter Landeshauptmann Hans-Peter Doskozil mit Gattin, der ehemaligen Bundeskanzler Alexander Schallenberg, Vorstandsvorsitzender der Esterhazy Privatstiftung Dr. Stefan Ottrubay, Franz Patay, Landesrätin Daniela Winkler, ÖNB Gouverneur Martin Kocher und die beiden Vorstände der Esterhazy Privatstiftung Matthias Grünund Michael Gröschl, Danielle Spera, Konstanze Breitebner, Alfons Haider, Maggie Entenfellner, Kurt Mann und viele weitere bekannte Persönlichkeiten ließen sich von einer fulminanten, von Thaddeus Strassberger inszenierten „Tosca“ und den himmlischen Kostümkreationen Giuseppe Palellas in den Bann ziehen.

Puccinis eindringliche Musik entfaltet dabei eine außergewöhnliche emotionale Kraft – von zarten Liebesmomenten bis zu dramatischen Höhepunkten. Die Arie „Vissi d’arte“ ist Teil des zweiten Akts und unterbricht die Handlung für einen Moment, um das Publikum tief in Toscas Seele blicken zu lassen. Der italienische Dirigent Valerio Galli, der dem Publikum bereits mit „Carmen“ unvergessen geblieben ist, schuf gemeinsam mit dem Piedra Festivalorchester, dem Philharmonia Chor Wien und dem Kinderchorensemble der Gumpoldskirchner Spatzen einen Klangraum, der die Tragik und Schönheit von „Tosca“ erlebbar machte.

„Puccinis Musik konnte in ihrer ganzen emotionalen und klanglichen Vielfalt erstrahlen. ‚Tosca‘ fasziniert aber nicht nur musikalisch – es zeigt, wie zutiefst menschliche Konflikte ganze Schicksale für immer verändern.  Mit internationaler Opernkunst und der einzigartigen Landschaft des Burgenlands, schafft es die Freiluftbühne das Publikum vom ersten bis zum letzten Akt zu fesseln“, so Rico Gulda, Generalintendant der Esterhazy Privatstiftungen.

Vorschau 2027: Es bleibt italienisch in der Oper im Steinbruch mit Verdis „Rigoletto“

Mit „Rigoletto“ setzt die Oper im Steinbruch vom 14. Juli bis 22. August 2027 ihre Reise durch die großen Werke der italienischen Oper fort. Giuseppe Verdis Meisterwerk erzählt die bewegende Geschichte des Hofnarren Rigoletto, dessen Versuch, seine Tochter vor den Machenschaften des Herzogs von Mantua zu bewahren, in einer Tragödie endet.
Auch im kommenden Jahr bleibt das Erfolgsteam – darunter Thaddeus Strassberger, Valerio Galli und Giuseppe Palella – bestehen.

Wer sich seine Tickets für Rigoletto bereits bis 15. Oktober 2026 sichert, profitiert von einem exklusiven Frühbucherbonus von 20 Prozent.

Tickets und Termine
Tickets für „Tosca“ im Steinbruch St. Margarethen können im Ticketbüro pan.event unter T + 43 2682 65 0 65 oder per E-Mail: tickets@panevent.at gebucht werden. Weitere Informationen finden Sie unter www.operimsteinbruch.at.

Termine & Informationen
Weitere Termine:
16., 17., 18., 23., 24., 25., 26., 29., 30. und 31. Juli 2026
1., 5., 6., 7., 8., 13., 14., 15., 16., 19., 20., 21. und 22. August 2026

Beginn Juli: 20.30 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr
Beginn August: 20.00 Uhr, Einlass ab 18.00 Uhr
Dauer: ca. 2,45 Std. inkl. Pause
Preise: € 29 bis € 185

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ERL/ Tirol. 12.7,.2026 – „Urlicht Primal Light“ – Gustav Mahler goes Circus – Musicbanda Franui – Festspielhaus Erl – Tiroler Festspiele Erl Sommer 2026.

„Gustav Mahler goes Circus“
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Copyright: Scheffold-Media

Die weltberühmte Musicbanda Franui, deren Name von einer Almwiese im Osttiroler Dorf Innervillgraten stammt, in dem der Großteil der Musiker und Musikerinnen aufgewachsen ist, faszinierte diesmal mit einer Kreation gemeinsam mit Yaron Lifschitz und Circa Contemporary, Circus und Schülerinnen der Tiroler Ballettschule. Eine Koproduktion mit der Kulturhauptstadt Europas Bad Ischl Salzkammergut 2024 mit Circa, Musicbanda Franui, Les Théâtres de la Ville de Luxembourg und Spoleto Festival dei Due Mondi.

Nach der Musik von Gustav Mahler (1860-1911) in der musikalischen Bearbeitung und (Re) Komposition von Markus Kraler und Andreas Schett waren atemberaubende, artistische Vorführungen zu erleben, die einen deutlichen gesellschaftskritischen Bezug aufwiesen.

In der Regie von Yaron Lifschitz wurde zu jedem Lied nach Gustav Mahler eine eigene artistische Choreographie erstellt, die jeweils eine ganz besondere Geschichte erzählte. Die einzelnen Abläufe gingen sowohl musikalisch als auch choreographisch nahtlos ineinander über. Die musikalische Leitung lag in den bewährten Händen von Andreas Schett sowie die musikalische Bearbeitung und Komposition, wie schon erwähnt, Andreas Schett und Markus Kraler inne hatten. Verantwortlich für das Licht waren Yaron Lifschitz und Mark Middleton, für die Kostüme Libby McDonnell und für den Ton Stefan Schett.

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Copyright: Scheffold-Media

Die fantastische Artistengruppe Circa setzte sich aus hochkarätigen Artisten zusammen, die hochmusikalisch und enorm packend Mahlers Musik geradezu „halsbrecherisch“ und faszinierend körperlich umsetzten.

Caroline Bertorello, Jon Bonaventura, Holly-Rose Boyer, Helga Ehrenbusch, Scott Grove, Chelsea Hall, Sam Letch, Daniel O‘Brien, Darby Sullivan, Christina Zauner.

Im spektakulären „Franui-Style“ präsentierte die Musicbanda Franui Mahlers zutiefst berührende Musik in phänomenaler Einheit mit dem Artistenensemble.

Johannes Eder (Klarinette, Bassklarinette), Andreas Fuetsch (Tuba), Romed Hopfgartner (Sopran- und Altsaxophon, Klarinette), Markus Kraler (Kontrabass, Akkordeon), Angelika Rainer (Harfe, Zither), Bettina Rainer (Hackbrett), Markus Rainer/ Patrik Hofer (Trompete), Andreas Schett (Trompete), Martin Senfter (Ventilposaune), Nikolai Tunkowitsch (Violine).

Die Performerinnen der Tiroler Ballettschule waren: Klara Baumann, Henni Bichler, Aurelia Fischbacher, Marianne Hagauer, Emelie Kramer, Anna Loferer, Lena Loferer, Ella Obenauer, Avila Thaler, Viviana Thaler. Die Leitung der Tiroler Ballettschule liegt in den Händen von Beate Stibig Nikkanen und die Betreuung in denen von Nicole Obenauer. Die ausführende Produzentin von Circa ist Danielle Kellie und Kuratorin & Creative Producer Brigitte Fürle.

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Die von Franui bearbeiteten, fesselnden Werke von Gustav Mahler waren zu erleben:
„Urlicht“ (aus Des Knaben Wunderhorn); „Wo die schönen Trompeten blasen“ (aus Des Knaben Wunderhorn); „Phantasie“/ „Zu Straßburg auf der Schanz“ (aus Lieder und Gesänge aus der Jugendzeit / Des Knaben Wunderhorn); „Neuschluderbacher Tanz“ nach Motiven aus „Verlorene Müh‘“ (Des Knaben Wunderhorn) / Selbstgefühl (Lieder und Gesänge aus der Jugendzeit) / Der Abschied (Das Lied von der Erde); „Ging heut‘ morgen übers Feld“ (aus Lieder eines fahrenden Gesellen); „Ich atmet‘ einen linden Duft“ (aus Rückert-Lieder); „Wunderhorntanz“ nach Motiven aus „Des Antonius von Padua Fischpredigt“ / „Wer hat dies Liedlein erdacht“ / „Rheinlegendchen“ (Des Knaben Wunderhorn); „Um Mitternacht“ / „Mir war das Glück nicht hold“ (aus Rückert-Lieder / Der Abschied (Das Lied von der Erde); „3 Vögel (davon 1 Esel)“ nach Motiven aus „Lob des hohen Verstandes“ (Des Knaben Wunderhorn) / „Ablösung im Sommer“ (Lieder und Gesänge aus der Jugendzeit); „Nicht wiedersehen!“ (aus Des Knaben Wunderhorn); „Wenn dein Mütterlein tritt zur Tür herein“ (aus Kindertotenlieder); „Revelge“ (For a Drummerboy) aus „Revelge“ / „Der Tamboursg‘sell“ (Des Knaben Wunderhorn).

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Copyright: Scheffold-Media

Eine enorm fesselnde Aufführung, in der die Artisten zum Teil abenteuerlich durch die Luft flogen, mit akribischer Körperbeherrschung zur Musik agierten und die Musicbanda Franui ihre exzeptionelle Art Gustav Mahlers Musik zu interpretieren sensationell in Szene setzte!

Marisa Altmann-Althausen

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Musicalsommer Amstetten: THE BAND . Eine musikalische Zeitreise mit Herz (15. 7.2026)

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Mit The Band präsentiert der Musicalsommer Amstetten ein Musical, das die 1990er-Jahre nicht einfach nacherzählt, sondern wieder aufleben lässt. Für die jüngere Generation ist es eine Entdeckung, für alle, die damals dabei waren, eine berührende Reminiszenz an die Musik ihrer Jugend.

Regisseur Alex Balga setzt dabei ganz auf das Lebensgefühl einer Generation. Das Bühnenbild beeindruckt mit seiner raffinierten 3D-Perspektive und verbindet Multimedia mit klassischer Theaterästhetik. Die stärkste Szene des Abends ist jedoch die Verwandlung eines schäbigen Nachtbusses in einen pulsierenden Partyraum – ein ebenso überraschender wie effektvoller Theatermoment. Rasante Kostümwechsel und authentische 90er-Outfits vervollständigen die Zeitreise. Und selbst das Programmheft setzt das Konzept konsequent fort: Im Stil der legendären BRAVO gestaltet, weckt es schon vor Beginn des Musicals Erinnerungen und ist eine liebevolle Hommage an ein Jahrzehnt, das Generationen geprägt hat.

Unter der musikalischen Leitung von Christian Frank werden die bekannten Pop-Hits behutsam modernisiert, ohne ihren Wiedererkennungswert einzubüßen. Besonders die Arrangements für die Frauenstimmen überzeugen. Einziger Wermutstropfen: Die über der Musik gesprochenen Textpassagen waren akustisch stellenweise nur schwer zu verstehen.

Zu den größten Stärken der Produktion zählen die Choreografien von Natalie Holton. Präzise, dynamisch und teilweise von erstaunlicher Komplexität, verlangen sie dem Ensemble Höchstleistungen ab. Dass die Darstellerinnen und Darsteller dabei nicht nur tänzerisch, sondern gleichzeitig auch gesanglich auf konstant hohem Niveau bleiben, gehört zu den beeindruckendsten Leistungen dieses Abends.

Auch das Ensemble hinterlässt einen nachhaltigen Eindruck. Carin Filipčić gestaltet die Entwicklung ihrer Figur mit großer Glaubwürdigkeit – von der Sehnsucht nach der Vergangenheit bis zum versöhnlichen Ankommen in der Gegenwart. Elies de Vries ragt selbst innerhalb dieses starken Ensembles heraus. Ihre Spitzentöne gelingen mit scheinbarer Mühelosigkeit, ihre Bühnenpräsenz ist außergewöhnlich. Sie ist die prima inter pares dieses Abends. Anna Zagler überzeugt mit einer bemerkenswert reifen Darstellung, während Aeneas Hollweg auch gesanglich ein beeindruckendes Gesamtpaket bietet.

Die Boyband – Aeneas Hollweg, Florian Heinke, Jonathan Metu, Aday Velasco und Lorenz Pojer – ist dabei weit mehr als nostalgisches Beiwerk. Mit perfekt synchronen Choreografien, harmonischen Bewegungen und verdienten Solomomenten begleitet sie die Handlung wie ein roter Faden und bildet den musikalischen Rahmen der Geschichte.

Am Ende bleibt vor allem ein Gedanke: Erst wenn junge Musicaldarsteller die größten Hits der 1990er-Jahre wie neue Songs einstudieren müssen, wird einem bewusst, wie viele Jahre inzwischen vergangen sind. Umso schöner, dass diese Musik bis heute nichts von ihrer Kraft verloren hat. The Band ist ein Wohlfühlmusical voller Energie, Herz und Erinnerungen. Und wer nach dem Schlussapplaus noch nicht genug hat: Die Songs gibt es übrigens auch auf Spotify.

Elisabeth Sabaditsch-Wolff

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