Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE DONNERSTAG-PRESSE – 16. JULI 2026
St. Margarethen
„Tosca“-Premiere als Treffpunkt für Promis
Am Mittwochabend hat Giacomo Puccinis Oper „Tosca“ Premiere im Steinbruch von St. Margarethen gefeiert. Es war nicht nur ein Highlight im Kulturkalender des Landes, sondern auch ein Pflichttermin für viele Promis aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.
burgenland.orf.at
Graz
Muss er gehen, nur weil er ein Mann ist? (Bezahlartikel)
Österreichs Politiker haben den Vertrag des Grazer Opernintendanten Ulrich Lenz nicht verlängert, obwohl der sehr erfolgreich war. Warum soll Marlene Hahn nun besser sein?
FrankfurterAllgemeine.net
Händel bleibt der Star
Im Prinzregententheater kommt mit „Alcina“ die letzte Premiere der diesjährigen Opernfestspiele heraus: Da ist die Szene so belanglos, dass Händels Musik umso heller strahlt.
concerti.de
„Alcina“ in München: Darmsaiten allein machen noch keine große Barock-Oper (Bezahlartikel)
Bei den Münchner Opernfestspielen wird Händels „Alcina“ aufgeführt. Das Orchester spielt erstmals auf historisch getreuen Instrumenten. Die Sänger sind auch gut. Aber das ändert nichts an der langweiligsten Musiktheater-Aufführung des Jahres.
DieWelt.de
Glanz und Verfrorenheit
Bayerische Staatsoper „Alcina“: Händels Werk erlebt eine extreme Diskrepanz
orpheus-magazin.de
München/Bayerische Staatsoper
München: Pape und Nylund schmücken einen sonst durchwachsenen Fidelio
Trotz der inzwischen langanhaltenden Schwitztemperaturen war auch dieser Repertoire-Fidelio in der Regie des umstrittenen Regisseurs Calixto Bieito nahezu ausverkauft. Zwar verteidigte ein prächtig aufgestelltes Team Wagner seine außerordentliche gesangliche Extraklasse, ein wirklich überzeugender Fidelio gelang der Bayerischen Staatsoper aber nicht.
Von Johannes Karl Fischer
Klassik-begeistert.de
Ruppersthal/NÖ
Pleyel-Bewahrer Adolf Ehrentraud gestorben
Der Gründer und Präsident der Internationalen Ignaz Josef Pleyel Gesellschaft, Adolf Ehrentraud, ist tot. Er hatte es sich zur Lebensaufgabe gemacht, den Ruppersthaler Komponisten und Instrumentenbauer Pleyel nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Ignaz Joseph Pleyel wurde in Ruppersthal (Bezirk Tulln) geboren und war im Biedermeier einer der bedeutendsten Komponisten und Musikverleger. Dass in Paris etwa eine Straße nach ihm benannt ist, liegt an dem von Pleyel dort gegründeten Klavierbaubetrieb, der schon bald nach seiner Gründung zu den ganz Großen Europas zählen sollte. Dass Ignaz Joseph Pleyel heute auch in seinem Geburtsort Ruppersthal wieder hör- und sichtbar ist – etwa mit einem Museum in seinem Geburtshaus und einem eigens gebauten Kulturzentrum – geht maßgeblich auf Adolf Ehrentraud zurück. So hat er etwa zweieinhalb Jahre darum gekämpft, ein besonderes Klavier aus Paris ins Weinviertel zu bekommen.
noe.orf.at
Zürich
Zürich feiert einen grandiosen, dramatischen „Werther“
Manches begegnete mir zu früh im Leben. Mit dem Briefroman von Goethe konnte ich im zarten Alter von fünfzehn Jahren nicht viel anfangen. Die Lektüre zog und zog sich und mehr als ein Mal dachte ich: „Ach nee, Werther, echt jetzt? Schau dich um, andere Mütter haben auch schöne Töchter.“ Heute, Jahrzehnte später, habe ich einen reiferen und emotionaleren Zugang zu diesem Thema. Ich bin glücklich, dass ich Goethe, Massenet und Werther eine zweite Chance gab.
Von Kathrin Beyer
Klassik-begeistert.de
Österreich
Festspiel-Auftakt
Haider & Serafin: Duell um beste Premieren-VIPs
Seit gestern wird das Burgenland für zwei Tage zum Festspiel-Mekka des ganzen Landes – zwischen klassischer Oper im Steinbruch und schrillem Musical auf der Seebühne. Welche VIPs wo antanzen werden und wer sein Comeback auf der gesellschaftlichen Bühne geben wird. Noch bevor die Bregenzer oder die Salzburger ihre Festspiel-Pforten nächste Woche offiziell öffnen, prescht das Burgenland bereits ab heute vor. Innerhalb von 24 Stunden locken dann, getrennt von nur neun Kilometern, Sankt Margarethen und Mörbisch mit ihren Mega-Bühnen.
krone.at
Sofia: „Siegfried“ und „Götterdämmerung“, Richard Wagner
Ein Wagner wahrlich zur Ehre gereichender Ring! Der Siegfried, in der zweiten Neuinszenierung des Ring des Nibelungen in nur zehn (!!) Jahren durch Plamen Kartaloff, den Generaldirektor der Sofia National Opera, ist an dieser Stelle schon nach der Premiere 2023 besprochen worden. Die Inszenierung ist also bekannt, sie unterscheidet sich im Regiekonzept fundamental von der ersten aus dem Jahre 2013. Kartaloff entwickelte sie im Bühnenbild von Hans Kudlich aus seinem sog. Scoreboard heraus, also aus dem Notenblatt.
Von Klaus Billand
DerOpernfreund.de
Bad Kissingen
Cecilia Bartoli singt in Bayern: „Ich trinke gerne Bier“
Drei Abende Marathon-Gesang, literweise Kissinger Wasser und ein frisches Bier danach: Cecilia Bartoli erzählt im BR Klassik-Interview von magischen Sälen, Hitze-Fallen für Sängerinnen und ihrem Bayern-Doppel mit David Fray.
BR-Klassik.de
Berlin
Auslastung bei 87 Prozent: Staatsoper lockt 262.000 Besucher an
Die Staatsoper Unter den Linden verzeichnete bis zur Sommerpause eine Auslastung von 87 Prozent, teilte das Haus mit. Insgesamt kamen 262.000 Besucher, rund 13.500 mehr als in der vorigen Saison.
bz-berlin.de
Berliner Kultur-Studie
Gern immersive Ausstellung, Theater nicht zu anstrengend
Die Berliner kehren langsam zurück in Theater, Museen und Konzerthäuser. Das zeigt eine neue Studie des Instituts für Kulturelle Teilhabeforschung (IKTf).
BerlinerZeitung.de
Rheinsberg
Oper in Rheinsberg: An Preußens Musenhof klingt der ganze Park (Bezahlartikel)
Ein Mann für sanfte Übergänge: Jelle Dierickx ist der neue künstlerische Leiter Musikkultur in Rheinsberg. Er liebt Aufbrüche – und achtet Traditionen.
FrankfurterAllgemeine.net
Essen
Saisonauftakt 2026/2027 der Philharmonie Essen: Manfred Honeck mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra
Zum 250. Jubiläum der amerikanischen Unabhängigkeit eröffnet das renommierte US-Orchester die Spielzeit am 8. September, um 20:00 Uhr mit Dvořáks Sinfonie „Aus der Neuen Welt“.
lifepr.de
Aix-en-Provence
Oper am Puls der Zeit: „Zauberflöte“, „Frau ohne Schatten“ und mehr in Aix-en-Provence (Bezahlartikel)
Beim Festival zeigen sehr unterschiedliche Werke, welche aktuellen Fragen das Musiktheater verhandeln kann.
Kurier.at
Sofia
Sofia Oper und Ballett: „Tannhäuser“, Richard Wagner
Eine gute Wiederaufnahme
DerOpernfreund.de
Feuilleton
Philippe Jordan im Gespräch mit dem Opernmagazin: Über Bruckner (und vieles mehr)
opernmagazin.de
Links zu englischsprachigen Artikeln
Graz
Styriarte Festival 2026 Review: Mozart’s ‘Requiem’
operawire.com
Innsbruck
Q & A: Stage Director Fabio Ceresa on Directing ‘Il pomo d’oro’ at This Summer’s Innsbruck Festival
operawire.com
Berlin
Staatsoper Berlin 2025-26 Review: Pelléas et Mélisande
operawire.com
Bayreuth
Bayreuth Festival to Screen ‘Rienzi’ in Cinemas
On July 26, the Bayreuth Festival is set to present “Rienzi” live in cinemas.
The opera will be shown all over Germany and abroad, marking the first time the festival performs the rare Wagner opera.
operawire.com
Wormsley
Riotous comedy in Gerald Barry’s The Importance of Being Earnest at Garsington
operawire.com
San Francisco
„Fellow Travelers“ Opera Makes Southern California Debut With Bravura Cast
A little over ten years ago, Cincinnati Opera premiered Gregory Spears and Greg Pierce’s opera Fellow Travelers, based on Thomas Mallon’s 2007 novel of the same name.
sfcv.org
Recordings
Mahler: Songs of Youth and Awakening album review –
exuberance and intensity from fine cast of singers: Rennert/Konradi/Peter/Keenlyside/Middleton
(Signum)
TheGuardian.com
Ballett / Tanz / Perfomance
Wien/ImpulsTanz
Hommage an zwei große Modernisierer des Tanzes (Bezahlartikel)
„Dancing with Bob“ zeigt Blütezeit des Post-Modern-Dance.
Kurier.at
„Dancing With Bob“: Zwei Meister des Postmodern Dance bei Impulstanz (Bezahlartikel)
Die Trisha Brown Dance Company und der Merce Cunningham Trust zeigen Kollaborationen mit Robert Rauschenberg: ein klug zusammengestelltes Doppelprogramm, das belegt, dass Stücke des Postmodern Dance auf die Bühne gehören, nicht ins Archiv.
DiePresse.com
Impulstanz: Tanzkleinode aus optimistischen Zeiten
Trisha Brown, Merce Cunningham und Robert Rauschenberg zeigen bei Impulstanz den menschlichen Körper als Medium. Ein wunderbar leichtfüßiger Abend
DerStandard.at
Sprechtheater
Salzburg/Festspiele
Wenige Tage vor der Premiere: „Jedermann“ in Salzburg muss Besetzung umkrempeln
Am 18. Juli feiert der „Jedermann“ bei den Salzburger Festspielen Premiere. Vier Tage zuvor wurde bekannt, dass Burgschauspielerin Sylvie Rohrer ihre Rolle nicht spielen wird. Die Salzburger Festspiele gaben bekannt, dass Meike Droste (46) kurzfristig in der Doppelrolle des armen Nachbarn/Werke für Burgschauspielerin Sylvie Rohrer (58) einspringen wird. Rohrer hätte die Rolle heuer neu übernehmen sollen. Droste war bei den Festspielen zuletzt 2015 als Adriana in Shakespeares „Die Komödie der Irrungen“ zu sehen.
DiePresse.com
Ausstellungen/Kunst
Tirol
„Eindeutige Fotos“ überschritten Grenze: Eklat um Sammlung in Tirol
Tirol widerrief Ankauf der Sammlung von Ex-Museumschef Peter Weiermair (1944-2021) wegen Bildern von Minderjährigen.
Kurier.at
Missbrauchsdarstellungen von Buben: Land Tirol stoppt Kauf von Kunstsammlung
Das Land Tirol und die Tiroler Landesmuseen wollten die Sammlung des Kurators Peter Weiermair erwerben. Dazu soll es nach einer Sichtung von Missbrauchsmaterial nun doch nicht kommen.
DiePresse.com
Film
Das Autorenkino präsentierte sich brutaler denn je. Eindrücke vom 60. Filmfestival in Karlovy Vary
Mit einem Löwen im Nacken und dem Meer vor sich könne man nur überleben, wenn man über sich hinauswachse, sagt eine Asylsuchende aus dem Senegal. Kopfüber habe sie sich folglich ins Wasser gestürzt, um dem Raubtier zu entkommen. Die zyprisch-luxemburgisch-griechische Koproduktion The Lion at My Back war eine von zwölf Produktionen, die in Karlovy Vary um den Kristallglobus für den besten Film konkurrierten. Der Titel stand aber gleichermaßen sinnbildlich für ein Kino, das sich nicht nur aus Osteuropa, sondern vielmehr länderübergreifend grausamer, aussichtsloser, unerbittlicher und schmerzreicher gab denn je.
Von Kirsten Liese
ray-magazin.at
Politik
So viel hat Russland am Iran-Krieg verdient – und so viel verliert es nun durch ukrainische Drohnen
Der russische Ölsektor erlebte in den vergangenen Monaten eine Warm-Kalt-Dusche. Der Iran-Krieg hatte ihm eine Sonderkonjunktur beschert. Neue Daten zeigen, wie stark sie wirklich ausfiel. Und wie sehr schaden jetzt die ukrainischen Drohnenangriffe dem Land?
DiePresse.com
Österreich
Nach teurem WM-Trip:
Steuerzahler muss Stockers Österreich-Tour zahlen
Kanzler Christian Stocker startet am Donnerstag seine große Bürgerdialog-Tour durch Österreich. Doch bezahlt wird sie nicht von der ÖVP, sondern aus dem Budget des Kanzleramts. Also wieder der Steuerzahler … Unter dem Titel „Österreich im Gespräch“ wird Bundeskanzler Christian Stocker im Juli und August alle neun Bundesländer bereisen, um sich den Fragen von jeweils 200 Bürgern zu stellen. Auftakt ist am Donnerstag in Tulln (NÖ).
krone.at
Österreich
ÖVP vor Zertrümmerung? Polit-Kenner: „Länderchefs stehen vor der Abwahl“
„Es kommt etwas ins Rutschen“: Meinungsforscher Christoph Haselmayer analysiert die aktuelle politische Stimmung in Österreich – und seine Einschätzung fällt deutlich aus. Die ÖVP gerät in ihren Kernländern zunehmend unter Druck, die FPÖ holt auf. „Die ÖVP steht kurz vor einer Zertrümmerung“, sagt Haselmayer und erklärt, warum die kommenden Landtagswahlen zum politischen Stresstest für die ÖVP-Länderchefs werden könnten.*
krone.at
Österreich
Dengler bleibt im Parlament: Was kann und darf ein wilder Abgeordneter?
Nach seinem Ausschluss bleibt Neos-Gründer Veit Dengler im Nationalrat. Seine Wirkmacht dort ist rechtlich stark eingeschränkt.„Die Mitglieder des Nationalrates und die Mitglieder des Bundesrates sind bei der Ausübung dieses Berufes an keinen Auftrag gebunden.“ So steht es in der Verfassung, der Satz ist an sich der Wesenskern des sogenannten „freien Mandats“. Nur: Wie kommt es dann, dass – wie letzte Woche bei den Neos – Diskussionen ausbrechen, wenn einzelne Mandatare von der Parteilinie abweichen? Der Grund ist der sogenannte Klubzwang: Entlang der Parteigrenzen schließt man sich zu einem Parlamentsklub zusammen, stimmt die Arbeit in der Fraktion ab – und letztlich auch das Abstimmungsverhalten. Abweichen ist theoretisch erlaubt, aber selten. Kaum je gibt es Mandatare ohne Klub – und so gut wie immer sind es Abgeordnete, die in einem Klub begannen, sich mit diesem überwarfen und dann einfach für die restliche Periode im Parlament bleiben. Das wiederum liegt daran, dass man es als politischer Solist ohne Parteiapparat kaum ins Parlament schafft.
DiePresse.com
NEOS: Wo unbequeme Meinungen keinen Platz haben
„Freiheit, Fortschritt, Gerechtigkeit“ haben sie sich auf die Fahnen geheftet, die NEOS. Große Ansprüche, große Ziele hatten sie, als sie als „Das neue Österreich“ 2012 von Matthias Strolz und Veit Dengler gegründet wurden. Der recht verhaltensauffällige Strolz ging ein paar Jahre danach verloren. Als er sich später für einen Ministerjob in der türkis-rot-pinken Koalition interessierte, knallte man ihm die Tür gleich vor der Nase zu. Jetzt hat man auch Veit Dengler, der es zuletzt immerhin in den Nationalrat, aber auch nicht auf die Regierungsbank geschafft hatte, vor diese Tür gesetzt.
krone.at
Sport
Fußball-WM
WM-Finale komplett: Argentinien-Joker bricht Englands Herzen
Was war das für eine Schlacht in Atlanta! Argentinien dreht das WM-Halbfinale gegen England spät und folgt damit Spanien ins Finale nach. Joker Lautaro Martínez brach mit seinem Kopftor zum 2:1 in der Nachspielzeit die britischen Herzen …
krone.at
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Unter’m Strich
Österreich
Benko: Österreichs Justiz auf Schleichfahrt
Mehr als zweieinhalb Jahre nach dem Kollaps der Signa-Gruppe fokussieren sich die Ermittlungen in Österreich weiterhin auf mutmaßliche Delikte rund um die Insolvenz. Der eigentliche Kern der Causa bleibt dabei weitgehend unbeleuchtet.
news.at
Österreich
Nach NEOS Querelen: Vertreten Sie selbst unbequeme Meinungen?
In welchen Bereichen sind Sie mit Ihren Ansichten schon einmal auf starken Gegenwind gestoßen und welche Folgen sind daraus entstanden? Welche Themen sorgen in Ihrem privaten Umfeld für die hitzigsten Debatten? Reagieren Sie stark, wenn Sie mit einer polarisierenden Meinung konfrontiert werden, oder schätzen Sie auch unpopuläre Ansichten? Wir freuen uns auf Ihre Meinungen und Kommentare!
krone.at
Österreich
Keine Hochzeit! Was ist bei Dornauer und Schütz los?
Ein wilder Abgeordneter lebt weiter in wilder Ehe! Eigentlich hätten am 13. Juni im Heiligen Land die Hochzeitsglocken läuten sollen, doch Freunde des Tiroler Landtagsabgeordneten Georg Dornauer und Verlegerin Eva Schütz warteten vergeblich auf eine Einladung ins Hochgebirge. Seit 2025 sind die Medienunternehmerin (52, „Exxpress“) und der ehemalige Vorsitzende der SPÖ Tirol ein Paar und treten regelmäßig gemeinsam am gesellschaftlichen Parkett auf. Das letzte gemeinsame Foto der beiden datiert in den Datenbanken der Society-Fotografen jedoch vom Jägerball am 26. Jänner. Dornauer hat keine leichte Zeit hinter sich: Er wurde bekanntlich im Frühjahr von einem Schiedsgericht aus der SPÖ ausgeschlossen, dann verlor er nach 152 km/h im Hunderter auch noch den Führerschein. Auch in den Ehe-Hafen bog er im Juni nicht wie in der „Kronen Zeitung“ kolportiert ein – kriselt es beim Society-Paar etwa? Auf „Heute“-Anfrage stellt Dornauer klar: „Wir haben unsere Hochzeit nicht abgesagt, sondern planen 2027 zu heiraten.“ Über den Zeitpunkt berät das Paar offenbar noch: „Wann genau werden wir noch festlegen!“
msn.com
INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 16. JULI 2026)
INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 16. JULI 2026)
Quelle: onlinemerker.com
Der Herbst an der Bayerischen Staatsoper

Während die Eindrücke von Oper für alle auf dem Max-Joseph-Platz noch nachklingen, laufen die Vorbereitungen für das kommende Oper für alle BMW Classics Konzert bereits auf Hochtouren, und die Vorfreude auf den September steigt.
Nach den Theaterferien startet die Bayerische Staatsoper mit Oper für alle und dem UniCredit Eröffnungsfest in die neue Spielzeit. Im Anschluss erwartet Sie im September und Oktober ein abwechslungsreiches Programm: zahlreiche Opern-, Konzert- und Ballettvorstellungen laden dazu ein, sich auf einen inspirierenden Herbst einzustimmen. Der Vorverkauf für Oper für alle startet am Donnerstag, 16. Juli 2026. Alle weiteren Vorstellungen im September und Oktober sind ab Samstag, 18. Juli 2026, 10 Uhr online, telefonisch oder an der Theaterkasse buchbar.
Noch vor der Sommerpause wird die Isarphilharmonie im Gasteig HP8 mit Kisoboka zum Ort einer musikalischen Begegnung. Anlässlich der Neuproduktion von Georg Friedrich Händels Alcina finden Sie auf Staatsoper.tv zudem eine Audioaufzeichnung der Premiere.
Herzliche Grüße
Ihr Team der Bayerischen Staatsoper
Vorverkauf September und Oktober
Am Samstag, 18. Juli 2026, beginnt der Vorverkauf online, telefonisch und am Schalter für alle Vorstellungen im September und Oktober.
Neben der Premiere von Richard Wagners Siegfried stehen unter anderem Georg Friedrich Händels Semele, Brett Deans Of One Blood und Richard Strauss’ Ariadne auf Naxos auf dem Spielplan. Das Bayerische Staatsballett präsentiert John Neumeiers Die Kameliendame sowie den dreiteiligen Ballettabend Common Ground mit Choreographien von Alexander Ekman, Johan Inger und Jiří Kylián.
Das Bayerische Staatsorchester beginnt die Spielzeit mit dem 1. Akademiekonzert unter der Leitung von Generalmusikdirektor Vladimir Jurowski. Zu hören sind Johannes Brahms’ dritte Symphonie und Ludwig van Beethovens viertes Klavierkonzert mit Mitsuko Uchida. Darüber hinaus bietet das 1. Kammerkonzert ein eigens konzipiertes Programm für Mallets und Streicher.
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IPG/ Internationale Ignaz Joseph Pleyel-Gesellschaft in Ruppersthal: Gründer Prof. Adolf Ehrentraud gestorben:

Pleyel-Bewahrer Adolf Ehrentraud gestorben
Der Gründer und Präsident der Internationalen Ignaz Josef Pleyel Gesellschaft, Adolf Ehrentraud, ist tot. Er hatte es sich zur Lebensaufgabe gemacht, den Ruppersthaler Komponisten und Instrumentenbauer Pleyel nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.
Dass Ignaz Joseph Pleyel heute auch in seinem Geburtsort Ruppersthal wieder hör- und sichtbar ist – etwa mit einem Museum in seinem Geburtshaus und einem eigens gebauten Kulturzentrum – geht maßgeblich auf Adolf Ehrentraud zurück. So hat er etwa zweieinhalb Jahre darum gekämpft, ein besonderes Klavier aus Paris ins Weinviertel zu bekommen.
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München/Gärtnerplatztheater: Hohe Auszeichnung des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst für Staatsintendant Josef E. Köpplinger

Kunstminister Markus Blume ehrte am Dienstagabend, 14. Juli im Rahmen der Kultursommerlounge in München Staatsintendant Josef E. Köpplinger mit der Auszeichnung PRO MERITIS SCIENTIAE ET LITTERARUM, der höchsten Auszeichnung des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst um außergewöhnliche Verdienste um den Kulturstaat Bayern.
Markus Blume sagte in seiner Würdigung: »Josef E. Köpplinger ist ein Theatermacher mit Leib und Seele. Seit mehr als einem Jahrzehnt prägt er das Staatstheater am Gärtnerplatz mit
künstlerischem Mut, großer Leidenschaft und einem feinen Gespür für sein Publikum. Unter seiner Leitung ist das Haus zu einer der erfolgreichsten und beliebtesten Musiktheaterbühnen
Deutschlands geworden. Josef E. Köpplinger beweist: Große Volksoper begeistert, wenn sie Tradition und Mut zum Neuen verbindet. Mit dieser Haltung, höchster künstlerischer Qualität und echter Nähe zu den Menschen hat er das Gärtnerplatztheater wie kaum ein anderer nachhaltig geprägt.«
Die Auszeichnung PRO MERITIS SCIENTIAE ET LITTERARUM
Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst verleiht seit dem Jahr 2000 die Auszeichnung PRO MERITIS SCIENTIAE ET LITTERARUM an herausragende Persönlichkeiten
für deren Verdienste um Wissenschaft und Kunst, seit 2008 in Form eines Bronze-Reliefs. Ziel der Ehrung ist es, Wissenschaft und Kunst als Einheit zu begreifen und ihre Bedeutung für
Gesellschaft und Zukunft sichtbar zu machen.
Über Josef E. Köpplinger
Josef E. Köpplinger wurde in Niederösterreich geboren. Er studierte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Wien und besuchte Seminare in New York und London.
Ein erstes Festengagement erhielt er durch Marietheres List an die Städtischen Bühnen Regensburg. Seine Regiekarriere führte ihn von Wien über Deutschland in die Schweiz, nach Frankreich, Italien, England, Amerika und Japan. Sein Repertoire umfasst alle Sparten von Schauspiel über Oper bis zu Operette und Musical. Für das Musicalfestival Schloss Prugg/NÖ wurde er zum jüngsten Intendanten Österreichs berufen. 2004–2007 war er Schauspieldirektor am Theater in St. Gallen, 2007–2012 war Josef E. Köpplinger Intendant des Theaters Klagenfurt.
Mit der Spielzeit 2012/2013 hat Josef E. Köpplinger die Intendanz des Gärtnerplatztheaters übernommen und inszenierte hier seitdem u.a. »Im weißen Rössl«, »Anything Goes«, die
Kontinentale Erstaufführung von »Tschitti Tschitti Bäng Bäng«, »Die Zirkusprinzessin«, »Das Lächeln einer Sommernacht«, »Viktoria und ihr Husar«, die Uraufführung von Johanna Doderers Oper »Liliom«, »Die lustige Witwe«, »My Fair Lady«, »Der Barbier von Sevilla«, »Die Fledermaus«, »Die Großherzogin von Gerolstein«, »Figaros Hochzeit«, »Les Misérables«, »La
Cage aux Folles«, »Waldmeister« sowie »Die Zauberflöte«.
2019 wurde Josef E. Köpplinger für seine Inszenierung der Uraufführung »Drei Männer im Schnee« mit dem »Deutschen Musical Theater Preis« ausgezeichnet, 2020 erhielt er die
»Orpheus-Nadel für besondere Verdienste um das Genre Operette«. Im Jahr 2024 wurde ihm der Bayerische Verfassungsorden sowie das Österreichische Ehrenkreuz I. Klasse verliehen.
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„Donka Dynamite“: WIENER-Cover zeigt Donka Angatscheva als Österreichs neue First Lady der Klassik in hautenger „Epic Couture“.

© Sorin und Sandu Cucui / www.stylearts.eu für WIENER
Coverstory statt Klischees: Donka Angatscheva präsentiert sich vor ihrem ersten Chopin Festival als Präsidentin der Internationalen Chopin-Gesellschaft Wien so strahlend und selbstbewusst wie nie zuvor.
Kein Brokat. Keine romantisch-verklärte Konzertdiva. Stattdessen Couture, Kraft und Selbstbewusstsein: Die international gefeierte Pianistin Donka Angatscheva überrascht als Coverstar der aktuellen Sommerausgabe des Lifestylemagazins WIENER mit einer Fotostrecke, die bewusst mit den traditionellen Rollenbildern der Hochkultur bricht. Fotografiert wurde für „Freigespielt“ (so der Titel) im traditionsreichen Bösendorfer Salon in Wien, wo zwischen edlen Konzertflügeln eine Bildserie entstand, die ebenso eindrucksvoll ist wie die Protagonistin selbst.
Nur wenige Wochen später steht genau diese Frau im Mittelpunkt einer weiteren Premiere: Als neue Präsidentin der Internationalen Chopin-Gesellschaft Wien verantwortet Donka Angatscheva von 13. bis 16. August 2026 erstmals das traditionsreiche 42. Chopin Festival in Gaming, Scheibbs und Lunz am See. Damit führt sie das Lebenswerk des kürzlich 100 Jahre alt gewordenen Festivalgründers Prof. Dr. Theodor Kanitzer in eine neue Generation und schlägt zugleich ein neues Kapitel in der Geschichte des Festivals auf.

© Sorin und Sandu Cucui / www.stylearts.eu für WIENER
Angatscheva: „Freier als je zuvor – weil ich bei mir selbst angekommen bin.“
Im großen WIENER-Titelinterview spricht die renommierte Pianistin offen über die oftmals widersprüchlichen Erwartungen an Frauen in der klassischen Musik. „Ich wollte schon lange meine Gefühle dazu auch optisch ausdrücken. Denn Freiheitsdrang, Mut und Vielseitigkeit gehören zu meinem künstlerischen Wesen.“ Auch gegenüber traditionellen Rollenbildern findet sie klare Worte: „In der Klassik besteht bis heute eine gewisse Vorstellung davon, wie eine „seriöse“ Künstlerin auszusehen hat. Manchmal wirkt es fast so, als müsse man bewusst auf Attraktivität verzichten, um als besonders tiefgründig wahrgenommen zu werden. Das halte ich für absurd.“ Nachsatz: „Glücklicherweise ändert sich das zunehmend: Künstlerinnen müssen sich nicht länger zwischen Kompetenz und ihrer Weiblichkeit entscheiden. Heute bin ich jedenfalls freier als je zuvor – weil ich bei mir selbst angekommen bin.“
Das internationale Kreativteam hinter dem Shooting
Für die Coverstory versammelte sich ein hochkarätiges Kreativteam im Bösendorfer Salon. Die eindrucksvollen Bilder stammen von den international tätigen Zwillingsbrüdern Sorin und Sandu Cucu (Style Arts), die seit Jahren Konzerte, Opern, Festivals und internationale Kulturereignisse in ganz Europa dokumentieren. Während Sandu als Regisseur und kreativer Kopf hinter der Kamera arbeitet, hält Sorin als Fotograf jene Momente fest, die Künstlerinnen und Künstler von ihrer persönlichsten Seite zeigen. Für die außergewöhnlichen Outfits zeichnen Katrin Vavra und Tina Ferguson vom Wiener Label Epic Couture verantwortlich. Hairstyling übernahm Kateryna Raykova, das Make-up stammt von Meline Gulian.
Eine besondere Verbindung zwischen Magazin und Festival: Das spektakuläre rote Rüschenkleid von Epic Couture, das Donka Angatscheva in der Fotostrecke trägt, wird sie auch bei einem ihrer Konzerte in der Kartause Gaming schmücken – allerding ins sonnengelb statt rot. Gleichzeitig ziert dieses Motiv das offizielle Pressefoto des 42. Chopin Festivals und verbindet die außergewöhnliche Fotostrecke unmittelbar mit dem Festival.
Eine neue Ära für das Chopin Festival: Jetzt Tickets sichern!
Mit ihrer neuen Funktion als Präsidentin der Internationalen Chopin-Gesellschaft Wien prägt Donka Angatscheva auch das Programm des traditionsreichen Festivals im Mostviertel. Vom 13. bis 16. August 2026 verwandeln sich die Kartause Gaming, die Pfarrkirche Scheibbs und die Seebühne Lunz am See erneut in internationale Treffpunkte der klassischen Musik. Das Programm vereint Weltstars und vielversprechende Nachwuchstalente aus Europa und Asien. Mit dabei sind Weltklasse-Bass Günther Groissböck, Kammersängerin Ildikó Raimondi, Geigerin Lidia Baich, Schauspielerin Julia Stemberger, Sängerin Sandra Pires, Dirigent Jimmy Chiang, Pianistin Anna Malikova, Violinvirtuose Ferry Janoska, die Pianistinnen Rachel Cheung, Yinqi Wang, Kamila Sacharzewska, Maria Simeonova, Natalia Rehling, Clara Biermasz und Manfred Wagner-Artzt sowie der polnische Chor Resonans con tutti, das 1. Frauen-Kammerorchester von Österreich, das Motus Quartett und das Bullybursti Quartett. Zu den Höhepunkten zählen das festliche Präludium in der Pfarrkirche Scheibbs, die offizielle Festivaleröffnung in der Kartausenkirche Gaming, das traditionsreiche Nocturno bei Kerzenlicht in der Barockbibliothek sowie das stimmungsvolle Abschlusskonzert auf der Seebühne Lunz am See.
WIENER – Magazin für Zeitgeist und Lebensstil
Mit hochwertigen Reportagen, außergewöhnlichen Fotostrecken und starken Persönlichkeiten im Gespräch zählt der WIENER seit Jahrzehnten zu den renommiertesten österreichischen Magazinen für Zeitgeist und Lebensstil. Herausgeber Franz J. Sauer setzt dabei bewusst auf überraschende und manchmal provokative Zugänge zu Kultur, Gesellschaft und Lifestyle. Die aktuelle Sommerausgabe mit Donka Angatscheva als Coverstar erscheint ab heute in ausgewählten Trafiken und ist außerdem bequem im Abonnement unter www.wienerabo.at erhältlich.
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14.07.2026 Oper Klosterneuburg „Samson und Dalila“

© Oper Klosterneuburg/Mark Glassner
Intendant Peter Edelmann versucht mit seinen Opernproduktionen in Klosterneuburg dem Zeit-Ungeist „Neuinterpretationen“ erfolgreich Widerstand zu leisten. Camille Saint-Saëns berühmteste Oper wird nicht ins 21. Jahrhundert transferiert, keine Handys bereichern das Geschehen, keine Video-Einspielungen lenken vom Geschehen ab, das blutige Drama darf unverändert seinen Lauf nehmen. Regisseur Mario Pavle del Monaco schildert auf der kleinen Bühne (Hans Kudlich) die grausame Realität der Vergangenheit. Wie spontan man auf Wetterereignisse reagieren kann, wurde an diesem Abend bewiesen. Nach 30 Minuten Nieselregen musste das Spektakel aus Sicherheitsgründen (vor allem für das Ballett) in die Babenbergerhalle verlegt werden. Reibungslos und zügig nahm das Drama seinen weiteren Verlauf. Das Orchester, im Freien unter einem Vordach platziert, kam in der Halle wesentlich besser zur Geltung. Der sehr kompetente Leiter Thomas Rösner hatte die Musiker bestens im Griff. Das Ballett Dance Factory Klosterneuburg konnte auch auf engstem Raum seine hohen Qualitäten beweisen. Auch der Chor der operklosterneuburg war in sehr guter Form. In der Titelrolle glänzte vor allem Margarita Gritskova als Dalila. Ihr kräftiger Mezzo hatte genau die Stimmfarbe und das Temperament, das diese Rolle verlangt. Sichere Höhe und gute Mittellage waren ihre Stärken. Kristian Benedikt konnte als Samson mit mächtigem Volumen aufwarten, seine Spitzentöne gelangen allerdings nicht immer makellos. Auch Serban Vasile legte sich als Oberpriester mächtig ins Zeug, mit rauem Timbre war er genau der richtige Interpret für den Bösewicht im wilden Kampfgeschehen.
Ein ausgezeichneter Opernabend wurde vom Publikum entsprechend heftig gewürdigt.
Johannes Marksteiner