DIE FREITAG-PRESSE, 8. MAI 2026

DIE FREITAG-PRESSE, 8. MAI 2026

Foto: (c) Bayreuther Festspiele

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE FREITAG-PRESSE, 8. MAI 2026

Bayreuth
Bayreuther Festspiele: Interims-Geschäftsführer bis
Der bisherige kaufmännische Geschäftsführer Ulrich Jagels zieht sich zurück. Bis Jahresende gibt es eine Interims-Besetzung mit Heinz-Dieter Sense. Im kommenden Jahr ändert sich die Organisationsstruktur in Bayreuth: Ab Januar gibt es einen General Manager. Im Juli wurde bekannt, dass diese Aufgabe Matthias Rädel übernimmt. Rädel ist seit 2006 stellvertretender Geschäftsführender Direktor an der Deutschen Oper Berlin.
BR-Klassik.de.aktuelles.geschaeftsfuehrer

Wien/Staatsoper
„L’elisir d’amore“ an der Staatsoper: Dieser Nemorino betört auch ohne Liebestrank (Bezahlartikel)
Michael Spyres fasziniert in der Wiederaufnahme.
https://kurier.at/kultur/musik-staatsoper-lelisir-damore-wiederaufnahme-kritik/403157708

5.5.26 „L’elisir d’amore“, Staatsoper, „Ein Tristan auf Italienurlaub“
Die Staatsoper servierte eine Bouteille „Liebestrank“ – und auf dem Etikett stand ein Name, den man dort nicht vermuten würde: Michael Spyres. Nun ist Spyres zwar nicht unter die Winzer gegangen, aber er scheint ein wenig Urlaub in Italien zu machen, und das Publikum darf ihm dabei zuschauen und vor allem zuhören.
http://www.operinwien.at/werkverz/donizett/aliebe15.htm

Do., 7. Mai 2026: Wiener (Staatsoper): Gaetano Donizetti, Der Liebestrank / L’elisir d’amore
Nur äußerst selten kommt es vor, dass ein und derselbe Sänger zwei Wochen nach einem Nemorino am selben Opernhaus als Siegmund zu hören ist und zwischendurch noch einen „Rosenkavalier“-Sänger einschiebt. Michael Spyres gönnt sich diesen Spaß, und eigentlich war ich heute vor allem der Kuriosität halber in der Oper. Doch ich wurde sehr angenehm überrascht, mir hat die Vorstellung nämlich wirklich gut gefallen: Michael Spyres erarbeitet sich ja derzeit die schweren Wagner-Partien (vor zwei Monaten debütierte an der Met als Tristan), doch seine stimmlichen Wurzeln liegen im Belcanto, also bei dem Nemorino vergleichbaren Partien.
forumconbrio.com

Wien/Konzerthaus
Konzerthaus: Ein Klavierquartett als Potpourri in sechs Sätzen (Bezahlartikel)
Afanasy Chupin, Alexander Melnikov und Freunde mit Kammermusik quer durch Epochen und Stile: ein in jeder Hinsicht gemischter Abend.
DiePresse.com.konzerthaus

Philharmoniker fotografiert: Geige, Bogen und Kamera „Resonanz.
Wenn Klang zum Bild wird“ heißt eine neue Ausstellung, die ab Freitag in der Wiener Leica Galerie zu sehen ist. Gezeigt werden Fotos, die eine neue Perspektive auf die Wiener Philharmoniker bei der Arbeit eröffnen.
https://oe1.orf.at/artikel/728603/Geige-Bogen-und-Kamera

Rudis Klassikwelt 9: Der Philosoph Konrad Paul Liessmann spricht über Verdis “Otello”
In der Reihe “Apropos Oper” des ORF-Senders Ö1 gestaltet Konrad Paul Liessmann vier Sendungen unter dem Motto “Oper und Philosophie”, jeweils am ersten Sonntag des Monats. Liessmann, Philosoph und Opernliebhaber, bringt den philosophischen Kern der großen Opern zur Sprache, untersucht aber auch den Einfluss der Kunstgattung Oper auf das Denken so mancher großen Philosophen. In der jüngsten Sendung vom 3. Mai 2026 erforscht Liessmann das Prinzip des absolut Bösen, radikal verkörpert in der Figur des “Jago” in Verdis “Otello”.
Von Dr. Rudi Frühwirth
Klassik-begeistert.de

Salzburg
Bei den Pfingstfestspielen: Auf dieser Bühne wird in großem Stil geblödelt
Rund 200 Jahre ist die Uraufführung der Oper „Il viaggio a Reims“ schon her. Zeit, das Geschehen ins Heute zu holen. Regisseur Barrie Kosky tut das auf ganz eigene Art und Weise: Im Stück soll der runde Geburtstag von Pfingstfestspiel-Intendantin Cecilia Bartoli gefeiert werden, anstatt die Krönung des französischen Königs Karl X.
https://www.krone.at/4131866

Salzburger Pfingstfestspiele: Eine Rossini-Oper als musikalisches Sorbet (Bezahlartikel)
Die szenische Opernproduktion „Il viaggio à Reims“ vereint heuer wieder Regisseur Barrie Kosky und Dirigent Gianluca Capuano in Salzburg. Das Leading Team freut sich zwei Wochen vor der Premiere über die Freiheiten, die dieses Werk bietet.
SalzburgerNachrichten/Pfingstfestspiele

Bregenz
Musikschule Bregenz begeht 125-Jahr-Jubiläum
Das Jubiläumsjahr des Bildungshauses in Bregenz (Vorarlberg) wird – wie könnte es anders sein – musikalisch begangen. Direktorin Bettina Wechselberger gibt Einblicke in den schulischen Alltag.
https://www.krone.at/4129066

München
Münchner Biennale 2026: Dichtung und Wahrheit
Die Münchener Biennale ist ein alle 2 Jahre stattfindendes Festival für neues Musiktheater und präsentiert ausschließlich Uraufführungen. „Gesellschaftlichen Fragen eine Bühne geben“ – das ist ein ambitioniertes Ziel, das sich die beiden Künstlerischen Leiterinnen im Vorwort ihrer ersten eigenen Biennale-Ausgabe gesetzt haben.
BR-Klassik.de.biennale2026

BRSO spielt Ondřej Adámek: „Wörter und Musik, das ist schon besser“
K
omponist Ondřej Adámek und Sängerin Magdalena Kožená loten im Liederzyklus „Where Are You“ Klang und Sprache aus – eine poetische Suche nach der Essenz des Seins. Zu hören im Konzert mit dem BRSO und Sir Simon Rattle
BR.Klassik.de.adamek

Frankfurt
»Oh, what a beautiful day« ~ Simon Bailey an der Oper Frankfurt
Ein Wiedersehen mit dem Bassbariton Simon Bailey gab es jetzt an der Oper Frankfurt. Dort gestaltete er im Opernhaus zusammen mit Anne Larlee am Klavier einen Liederabend. Bailey zählte viele Jahre zum Ensemble der Oper Frankfurt. Nicht zuletzt wegen seiner frohen und heiteren Art zählte er zu den Frankfurter Publikumslieblingen. Er selbst kann das, wie er beim Liederabend anmerkte, nicht beurteilen. Allerdings sei das Frankfurter Publikum sein Lieblingspublikum.
https://kulturfreak.de/oh-what-a-beautiful-day-simon-bailey-an-der-oper-frankfurt

Jonas Kaufmann in Frankfurt: „Alle Großen haben Operette gemacht“ (Bezahlartikel)
Ein bisschen Herz, ein bisschen Verstand: Operetten kommen leicht daher, sind aber höchst anspruchsvoll zu singen, sagt Tenor Jonas Kaufmann. Er würde sie auch auf großen Opernbühnen aufführen.
FrankfurterAllgemeine.net.kaufmann

Bremen
Mozarts „Zauberflöte“ in Bremen: „Eine große Umarmung“
Märchen, Coming-of-Age-Stoff, generationenübergreifende Magie: Marco Štorman inszeniert Mozarts „Zauberflöte“ am Theater Bremen. Pamina und Tamino, Papageno und die Königin der Nacht: „Die Zauberflöte“, 1791 in Wien uraufgeführt, ist die wahrscheinlich bekannteste und obendrein meistgespielte Oper von Wolfgang Amadeus Mozart (Libretto: Emanuel Schikaneder). Am Theater Bremen kommt der raffinierte Melodienzauber jetzt in der musikalischen Leitung von Sasha Yankevych und in der Regie von Marco Štorman heraus. Gedacht als Abend für die ganze Familie, hat „Die Zauberflöte“ am Samstag, 23. Mai, um 19 Uhr im Theater am Goetheplatz Premiere.
Kreiszeitung.de.bremen

Brüssel
Wenn Männer beim Anblick einer Frau erstarren …
Oper „Medusa“ von Iain Bell und Lydia Steier in Brüssel uraufgeführt. An der Brüsseler La Monnaie Oper haben Iain Bell und Lydia Steier jetzt Medusa zu ihrer eigenen Oper verholfen. Der britische Komponist und die us-amerikanische, in Europa erfolgreiche Opernregisseurin (und für die Jahre 2027 bis 2029 designierte Intendantin der Ruhrtriennale) haben dabei den Blick auf diese Frauenfigur, deren Schicksal meist vom Ende her gelesen und bewertet wird, geweitet.
NeueMusikzeitung/nmz.de.medusa

Vom Meeresgott vergewaltigt, von seiner Nichte verflucht wurde sie zum Schrecken aller Männer (Bezahlartikel)
Medusa ist die furchteinflößendste Figur der griechischen Mythologie: Ihre Haare sind Schlangen. Wer sie anblickt, versteinert. In Brüssel wird ihr Schicksal in einer Oper erzählt – und man erfährt, was kaum einer über sie wusste.
DieWelt.de.Kultur.medusa

Feuilleton
„Musik muss uns aus der Komfortzone holen“
Stargeigerin Anne-Sophie Mutter feiert ihr 50. Bühnenjubiläum unter anderem mit Aufnahmen zeitgenössischer Werke.
https://www.concerti.de/interviews/anne-sophie-mutter-2026/

Saarbrücken
„Göttderdämmerung“ in Saarbrücken – Der Klon macht das Licht aus  Bezahlartikel
In Saarbrücken schließt sich Richard Wagners „Ring“ bloß für wenige Weltsekunden.
Frankfurter Rundschau.de

Berlin/ BlueMaxTheater
In Berlin können selbst Vampire einen nicht mehr erschüttern
Ein kleines Berliner Musical-Theater lockt in diesen Tagen mit dem Bekanntesten aller Vampire, dem Grafen Dracula. Sein Schöpfer, der irische Schriftsteller Bram Stoker, verortete ihn in der rauen Bergwelt der Karpaten. Er ließ ihn tagsüber in den unterirdischen Gewölben seiner alten Schloss-Kapelle ruhen und gab ihm drei untote Frauen und ein Rudel Wölfe als Gesellschaft.
Von Ralf Krüger
Klassik-begeistert.de

Links zu englischsprachigen Artikeln

Hamburg
Elbphilharmonie in Hamburg 2025-26 Review:
Brockes-Passion A Baroque Evening Featuring Maarten Engeltjes, PRJCT Amsterdam, Flemish Radio Choir & Soloists
https://operawire.com/elbphilharmonie-in-hamburg-2026-review-brockes-passion/

Genf
Lise Davidsen, Ludovic Tézier, Sabine Devieilhe, Natalie Dessay, Stéphane Degout, Jarrett Ott, Siobhan Stage & Anastasia Bartoli Lead Grand Théâtre de Genève’s 2026-27 Season
opeawire.com.liisedavidsen

Bilbao
Jessica Pratt, Javier Camarena, Leonor Bonilla, Asmik Grigorian & Joyce El-Koury Lead ABAO Bilbao Opera’s 2026-27 Season
operawire.com.jessicapratt

London
Peter Grimes review – beauty and terror in Warner’s topical staging Royal Opera House, London
As the tormented fisherman, Allan Clayton currently has few rivals. He is matched by a superb cast in this gripping revival of Britten’s opera
TheGuardian.com.music.peter.grimes

No harbour shelters peace: Peter Grimes drops anchor again at The Royal Opera
bachtrack.com.de.royal.opera

This world-class performance of one of our greatest operas is unmissable (Subscription required)
Deborah Warner updates Benjamin Britten’s portrait of man against society in unflinching and immensely powerful fashion
https://www.telegraph.co.uk/opera/what-to-see/peter-grimes-rbo-review/

Sophisticated singing and spellbinding storytelling from two London Foundation winners
seenandheard.international.com.foundation

Kansas City
For The Performing Arts Dreams are dangerous things in Carlisle Floyd’s OF MICE AND MEN.
broadwayworld.com.kansascity

Feature
Shostakovich’s First at 100 – how prodigious genius sounded before Stalin set about silencing it
The composer himself never matched the joy, optimism and boldness of his first teenage symphony, as the chill of Stalinism settled on his music
https://TheGuardian.com.music.schostakovich

Recordings
Reissues: Stein & Hungarian Pictures (Eloquence) Two handsome box sets unearth many unexpected gems.
https://limelight-arts.com.au/reviews/reissues-stein-hungarian-pictures-eloquence/

Obituary
South African Soprano Khayakazi Madlala Dies at 32
https://operawire.com/obituary-south-african-soprano-khayakazi-madlala-dies-at-32/

Mezzo-Soprano Batyah Godfrey Ben-David Dies at 85
https://operawire.com/obituary-mezzo-soprano-batyah-godfrey-ben-david-dies-at-85/

Ballett / Tanz / Performance

Wien/ Brut
„Auflösung“ im Brut: Eine fantastische Reise in die soziale Realität
„Auflösung. Ein (virtueller) Kontrollverlust“, die neue immersive Performance von Victoria Halper und Kai Krösche im Brut-Theater
DerStandard.at.3000000.auflösung

Venedig
„Sie lebt in eurer Pisse!“ Eintauchen in Holzingers Wasserwelt in Venedig
Die Performancekünstlerin und ihre Schwestern verwandeln den österreichischen Pavillon in einen Tempel der Reinigung und ein Sinnbild des Kollapses – samt Urin-Tank
DerStandard.at.3000000.venedig

Ballet / Dance
Review: LES BALLETS TROCKADERO DE MONTE CARLO, Sadler’s Wells Impressive moments
broadwayworld.com.westend

Ausstellungen/ Kunst

Millionen-Wahnsinn: Muss Kunst wirklich teuer sein?
Rekordpreise und Millionensummen: Warum ihr Wert nicht nur am Preis hängt und wie die Affordable Art Fair Vienna den Einstieg in die Kunstszene erleichtert….
…Der Preis eines Kunstwerks entsteht selten allein durch Material oder handwerkliche Leistung. Vielmehr ist es ein komplexes Zusammenspiel aus Bekanntheit, Seltenheit, Herkunft und Nachfrage. Namen wie Picasso oder Richter fungieren dabei fast wie Marken. Ihr Marktwert speist sich aus jahrzehntelanger Rezeption und internationaler Anerkennung. Die bekannte Interieur-Journalistin und Autorin Kate Watson-Smyth gibt Tipps, wie man Kunst findet und was sie ausmacht:
Kurier.at.hochpreisigeKunst

New York
Met Gala in New York : Wie „Der Teufel trägt Prada 2“ im echten Leben
Trotz fragwürdigem Sponsor und lautem Protest: Die „Met Gala“ ist das Mode-Highlight des Jahres. Aber was suchen Tech-Milliardäre auf dem roten Teppich?
FrankfurterAllgemeine.net.jeffbezos

Politik

Trump: „Denkzettel“: USA und Iran beschießen sich in Straße von Hormuz
Trotz angeblicher Waffenruhe haben sich die USA und der Iran in der Nacht auf Freitag gegenseitig in der Straße von Hormuz beschossen. Die Feuerpause sei aber weiterhin in Kraft, stellte US-Präsident Donald Trump klar.
https://www.krone.at/4133597

Östereich
Babler ist stinksauer: NGO „gerettet“ – trotzdem fliegen jetzt die Fetzen
Die Anti-Rassismus-Beratungsstelle Zara hat für einen ordentlichen Zoff innerhalb der Regierung gesorgt. Auf Bestreben von Familienministerin Claudia Bauer (ÖVP) hätte diese eingestampft werden sollen und wurde nun von der SPÖ „gerettet“ – inklusive neuer Vorwürfe gegen die Amtskollegin. Nach dem am Montag bekannt gewordenen Förderstopp für die Anti-Rassismus-Beratungsstelle Zara ist laut Vizekanzler Andreas Babler und Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner (beide SPÖ) die Finanzierung für 2026 nun gesichert. Man stelle aus den beiden Ressorts jeweils 150.000 Euro zur Verfügung, so die beiden Regierungsmitglieder am Mittwochnachmittag in einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz.
KronenZeitung.at.babler

Deutschland
Mehrheit der Bürger rechnet mit Bruch von Schwarz-Rot – riesige Unzufriedenheit mit Regierung
Mehr als die Hälfte der Deutschen glaubt laut einer Umfrage nicht, dass die schwarz-rote Koalition die volle Amtszeit überstehen wird. Noch höher ist die Zahl derer, die unzufrieden mit der Arbeit der Koalition sind. YouGov befragte am Montag 2190 Personen ab 18 Jahren, die in Deutschland wohnen. Von ihnen sind nur 10 Prozent der Meinung, die Regierung habe ihre Arbeit bisher eher gut oder sogar sehr gut gemacht. 69 Prozent stufen die Regierungsarbeit dagegen als eher schlecht oder sehr schlecht ein.
DieWelt.de.unzufriedenheit

Wirtschaft

Deutschland braucht eine Steuer-Revolution. Die Einkommensteuer muss weg
Der Staat in Deutschland wird bald mehr als eine Billion Euro an Steuern einnehmen. Zeit für eine umfassende Entlastung der Bürger. Die Regierung sollte eine tiefgreifende Neuordnung des Steuersystems wagen und die Einkommensteuer durch eine Konsumsteuer ersetzen.
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Sport

Paris Saint-Germain hat, was den Bayern fehlt: Effizienz und Abgeklärtheit
Im Halbfinal der Champions League scheitern die Bayern an der Klasse des Titelverteidigers. Goalie Manuel Neuer vermisst die «Killer» im Strafraum.
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Unter’m Strich

Vom Drahtesel direkt zur Kasse: Was passiert, wenn Radfahrer geblitzt werden
Viele gehen davon aus, dass Tempokontrollen nur Autos betreffen, doch das stimmt nicht. Auch Radfahrer können geblitzt werden und müssen sich im Ernstfall verantworten. Auch wenn sowas nur selten passiert, müssen sich natürlich auch Radfahrer an Verkehrsregeln, inklusive Geschwindigkeitsbegrenzungen halten. Wer also denkt, auf zwei Rädern unbehelligt zu bleiben, liegt falsch.
giga.de.drahtesel.blitzer

Österreich
HiPP-Verdächtiger: „Sie zieht mir die Hosen aus“. Druck von Ex
Der mutmaßliche Erpresser und Gemeingefährder, der Rattengift in Babybrei gemischt haben soll, sitzt in U-Haft. Im Hintergrund stehen eine Kündigung und wohl auch finanzielle Existenzangst. Alle bisher bekannten Details nur bei Krone+.
https://www.krone.at/4131123

INFOS DES TAGES (FREITAG, 8. MAI 2026)

INFOS DES TAGES (FREITAG, 8. MAI 2026)

Quelle: onlinemerker.com

München/ Bayerische Staatsoper: Die Chorakademie des Bayerischen Staatsopernchores

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Copyright:Bayerische Staatsoper

Die Bayerische Staatsoper hat seit dieser Spielzeit ein Nachwuchsprogramm für junge Sängerinnen und Sänger initiiert – mit dem Fokus auf Chor- und Ensemblegesang. Die Chorakademie des Bayerischen Staatsopernchores möchte die für eine Karriere als Opernchorsänger:in notwendigen berufspraktischen Fähigkeiten und Erfahrungen vermitteln – unter hochprofessionellen Bedingungen an der Seite von erfahrenen Mitgliedern des Bayerischen Staatsopernchores. Die Chorakademist:innen werden musikalisch und szenisch umfassend weitergebildet und in den Opernbetrieb eines großen Repertoirehauses integriert. Das Programm versteht sich als Talentschmiede für junge Künstler:innen aus ganz Europa und darüber hinaus und dient als Schnittstelle zwischen dem Studium und einer professionellen Laufbahn.

Christoph Heil, Direktor des Bayerischen Staatsopernchores: Die Chorakademie des Bayerischen Staatsopernchores ist eine signifikante Investition in die Zukunft – hinsichtlich Weiterbildungsmöglichkeiten für junge Sänger:innen, aber auch für den Bayerischen Staatsopernchor unmittelbar. Wir freuen uns sehr, dass es gelungen ist, dieses Programm zu entwickeln und ein wichtiges Zeichen zu setzen, das auch übergeordnet der Förderung des Ensemble- und Chorgesangs zugute kommt.“

Die zweijährige Ausbildung umfasst neben der Mitwirkung in verschiedenen Premieren- und Repertoireproduktionen der Bayerischen Staatsoper die Teilnahme an Proben und Konzerten in einem der renommiertesten Opernchöre der Welt. Für die Chorakademist:innen steht hierbei die Weiterentwicklung des sängerischen Potentials im kollektiven Kontext im Fokus. Ein zusätzlicher Teil der Ausbildung ist eine hochkarätige individuelle Förderung der jungen Sänger:innen – im Rahmen von Coachings für Chorrepertoire, bei Masterclasses mit internationalen Gesangsspezialist:innen, in direkter Zusammenarbeit mit Pianist:innen der Bayerischen Staatsoper und bei Workshops im Bereich szenischer Arbeit.

Ziel der Chorakademie ist es, jungen Sänger:innen attraktive Zukunftsperspektiven zu eröffnen, indem das Interesse für Ensemble- und Chorgesang gefördert wird. Darüber hinaus soll die exzellente Qualität des Bayerischen Staatsopernchores fortlaufend weiterentwickelt und langfristig gesichert werden.

In der aktuellen Spielzeit sind 7 Sänger:innen aus unterschiedlichen Ländern Teil der Chorakademie des Bayerischen Staatsopernchores. Zum Beginn der Spielzeit 2026/27 werden weitere neue Mitglieder hinzukommen. Interessierte Nachwuchstalente können sich bis zum 17. Mai 2026 für die Chorakademie bewerben.

Die Chorakademie des Bayerischen Staatsopernchores wird finanziell unterstützt von Dr. Ingo und Margarete Riedel, den Freunden des Nationaltheaters in München e.V. und der Unitel Musikstiftung.

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OPERA CARLO FELICE GENOVA

mac

Gentile amica, gentile amico

La stagione artistica 2025-2026 della Fondazione Teatro Carlo Felice di Genova prosegue con il penultimo titolo operistico in programma: Macbeth melodramma in quattro atti di Giuseppe Verdi su libretto di Francesco Maria Piave e Andrea Maffei, sarà in scena da venerdì 15 maggio alle ore 20.00 (repliche sabato 16 e domenica 17 alle ore 15.00, venerdì 22 e sabato 23 alle ore 20.00 e domenica 24 alle ore 15.00).

Sul podio ci sarà Sesto Quatrini alla guida dell’Orchestra, del Coro (diretto da Claudio Marino Moretti) del Teatro Carlo Felice.
La regia è di Fabio Ceresa, le scene di Tiziano Santi, i costumi di Giuseppe Palella, le luci di Cristian Zucaro.

In scena si alterneranno George Gagnidze / Stefano Meo (Macbeth); Gianluca Buratto / Abramo Rosalen (Banco); Jennifer Rowley / Caterina Meldolesi (Lady Macbeth); Kamelia Kader (Dama di Lady Macbeth); Giulio Pelligra / Vasyl Solodkyy (Macduff); Leonardo Cortellazzi (Malcom); Luciano Leoni (Medico/Sicario); Franco Rios Castro / Tiziano Tassi (Domestico di Macbeth); Matteo Armanino / Loris Purpura (Araldo); Tiziano Tassi / Bernardo Pellegrini (Prima Apparizione); Lucilla Romano e Eliana Uscidda (Seconda e Terza Apparizione).

Nuovo allestimento del Teatro Carlo Felice di Genova in coproduzione con Teatro Verdi di Pisa, Teatro Alighieri, Ravenna, Teatro Amintore Galli di Rimini, Teatro Pavarotti-Freni di Modena, Teatro Valli di Reggio Emilia, Teatro Comunale di Ferrara, Teatro Goldoni di Livorno in collaborazione con Teatro Sociale di Rovigo, Teatro Comunale Mario Del Monaco di Treviso, Teatro Verdi di Padova.

Ti ricordiamo che i titolari di abbonamento o biglietto per le opere 2025-2026, 45 minuti prima di ciascuna recita, possono accedere in Sala Paganini e partecipare a una conferenza di presentazione a cura degli allievi del Conservatorio “Niccolò Paganini”. PRIMA
RAPPRESENTAZIONE
Venerdì 15 maggio 2026
ore 20.00
Teatro Carlo Felice
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WIEN: KONZERTE IM ACHTEN!  (Albertgasse 35, 1080 Wien)

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Robert Schumann komponierte sein einziges Klavierquartett in Es-Dur, op. 47, als letztes größeres Werk in seinem sogenannten “Kammermusikjahr” 1842. Nach den frühen Klavierwerken und dem “Liederjahr” 1841 hatte sich der Komponist bekanntlich im folgenden Jahr intensiv der Kammermusik zugewendet. Auf die drei Streichquartette, op. 41, im Juni und das Klavierquintett, op. 44, im September folgte Ende Oktober das Klavierquartett, das er mit der ihm eigenen Schnelligkeit in nur fünf Wochen entwarf und instrumentierte. Bis zur Uraufführung im Leipziger Gewandhaus mit seiner Frau Clara am Klavier und Ferdinand David an der Geige vergingen freilich noch zwei Jahre intensiver Privataufführungen und Revisionen, an denen auch Felix Mendelssohn maßgeblich beteiligt war.

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Robert Schumann. Foto: Konzerte im Achten

Die vier Sätze des Klavierquartetts sind in sich und untereinander thematisch eng verwoben: Die langsame Einleitung des Kopfsatzes kehrten im Lauf des Allegro noch zweimal wieder, vor der Durchführung und der Coda. Schumann hat diesen Zug des Satzes von Mozart übernommen (Streichquintett D-Dur, Ouvertüre zur “Zauberflöte”). Das zweite Trio greift dessen Hauptmotiv des Scherzos auf. Am Ende des langsamen Satzes wird die Kontur des Finalthemas vorweggenommen. Auf diese Weise scheinen alle Teile des Werkes zu einem geheimnisvollen Ganzen zu verschmelzen.

Dies zeigt auch die Anlage der einzelnen Sätze. Die unbestimmte, gleichsam träumerische Atmosphäre der langsamen Introduktion wird zu Beginn des Allegro von einem kraftvollen rhythmischen Impuls verdrängt, der aber “sempre con molto sentimento” gespielt werden soll. Die drei auftaktigen Viertel dieses Themas tauchen im folgenden in immer neuer Gestalt auf. Als zweites Thema von eher episodischem Charakter tritt ihnen die Melodie des Chorals “Wer nur den lieben Gott läßt walten”, umspielt von Läufen, gegenüber. Schumann hatte dieses Thema in seinem Heine-Liederkreis op. 24 mit dem Text “Und anfangs wollt’ ich fast verzagen” verwendet, was seinen Sinn auch im Klavierquartett erklären mag. Aus den Läufen des Seiten- und den Vierteln des Hauptthemas setzt sich das Material für die Durchführung zusammen, die nach einer langen Steigerung im Moment der Reprise die äußerste Emphase erreicht. Selten hat Schumann die Möglichkeiten der Sonatenform genialer ausgeschöpft als hier. Das Scherzo, ein gespenstisches Nachtstück in Moll, wird von zwei Trios unterbrochen, von denen das erste singend und imitatorisch, das zweite zaghaft-tastend angelegt ist. Hier tritt – wie erwähnt – das Scherzo-Thema in skurriler Verkleidung auf. Höhepunkt des Werkes ist das Andante, das mit einem der schönsten Cellothemen der Romantik anhebt. Seine ausdrucksvollen Vorhalte und melodischen Wendungen erinnern an Schumanns schönste Lieder. In freien Variationen wird das Thema von Violine und Klavier aufgegriffen, dann von einem dezidiert Beethoven’schen Mittelteil abgelöst, bis es in der Bratsche wieder eintritt und am Ende ins Cello zurückwandert. Selig strömt der Gesang dahin, bis sich ganz zum Schluss Neues ankündigt. Es ist – wie sich bald herausstellt – das Thema des Finales, das in dieser geheimnisvollen Coda antizipiert wird. Was hier nur schwebend-ungefähr aufscheint, tritt zu Beginn des Finales als kräftiger Impuls aus drei Staccato-Noten mit folgendem Sechzehntellauf hervor. Es ist der Anstoß zu einem Fugato, das dem Finale zunächst einen “akademischen” Anstrich verleiht, bevor die Musik zu freiem Gesang und einer drängend-romantischen Rondoform übergeht. Gegen Ende wird das Hauptthema zur Apotheose gesteigert.

Dieses großartige Kammermusikwerk ist am 20. und 21. Mai in der Albert Hall zu hören, gespielt von Anna Volovitch, Rafael dos Santos, Nikita Gerkusov und Maddalena del Gobbo.

Weitere Infos und Tickets: Karten bestellen

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Das Stars & Rising Stars Festival in München, das sein 10-jähriges Jubiläum feiert, lädt zu einer Mozart-Soirée mit der Salzburger Hofmusik unter Leitung von Wolfgang Brunner ein:

Mozart-Soirée
Salzburger Hofmusik
Leitung: Wolfgang Brunner

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Anastasia Lerman. Foto: Daria Valetova

Programm:

Mozart:  Sonate C Dur für zwei Violinen, Hammerklavier und Baß KV 336
Mozart: Abendempfindung KV 523
Mozart: Don Giovanni KV 527, Cavatine des Don Giovanni: Deh, vieni alla finestra…
Mozart: Don Giovanni KV 527, Duett Giovanni – Zerlina: La ci darem la mano…
Mozart: Mitridate KV 87, Arie des Ismene: Tu sai per chi m’acceso…
Mozart: La finta giardiniera KV 196, Arie des Nardo: Con un vezzo all’ Italiana…
Mozart: Le nozze di Figaro KV 492, Arie des Figaro: Se vuol ballare…
Mozart: Il re pastore KV 208, Duett Elisa – Aminta: Vanne a regnar, bene mio…
Mozart: Die Zauberflöte KV 620, Arie des Tamino: Dies Bildnis ist bezaubernd schön…
Rossini: Fantasie Es-Dur für Klarinette und Fortepiano
Weber: Klarinettenkonzert Nr. 1 f-moll op. 73, Adagio ma non troppo
Weber: Der Freischütz/ Arie des Max: Nein, länger trag ich nicht die Qualen… Durch die Wälder, durch die Auen…

Schubert: Der Hirt auf dem Felsen – für Singstimme, Klarinette und Klavier D 965

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Ilia Skvirskii, Tenor. Copyright: Skvirskii

Michael Nagy, Bariton
Anastasia Lerman, Sopran
Ilia Skvirskii, Tenor
Ernst Schlader, Klarinette

16. Mai 2025m in der Allerheiligen-Hofkirche, Münchner Residenz

www.starsandrisingstars.de

www.muenchenticket.de/event/stars-and-rising-stars-2026-musikalische-begegnungen-in-muenchen-36201/442337/

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Wien / Theater Nestroyhof: Poesie, Musik und Tanz in einer Nelly Sachs-Performance (5.5.2026)

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Copyright: Marcel Köhler

Nelly Sachs, Literaturnobelpreisträgerin 1966, heute bereits vergessen? Im Theater Nestroyhof führt Regisseurin Ingrid Lang mit einer Musik-Tanz-Rezitation-Performance in die Tiefe der Seele einer von den Nationalsozialisten gejagten, sich fürchtenden Dichterin. Die zarte Lyrik der deutsch-jüdischen Berlinerin Nelly Sachs (1891 – 1970), welche in letzter Minute vor der Deportation aus ihrer Heimatstadt nach Stockholm flüchten konnte, wurde in deren späteren Jahren ehrfurchtsvoll gelesen. Ohne auf eine erzählerische dramatische Entwicklung zu achten wird in „An Stelle von Heimat halte ich die Verwandlungen der Welt“, so Sachs Worte bei ihrem Nobelpreis-Dank, diese nach tragischer Wahrhaftigkeit strebende empfindsame Dichtung in Episoden von Dana Litzenberg-Vinet vorgetragen. Cello- Und Klaviermusik, gespielt von Komponist Lukas Lauermann, passen sich den Stimmungen an, äußerst dezent. Und Choreographin Adi Hanan lebt intensiv mit hochexpressiver Körpersprache diese Proteste gegen diese schrecklichen Nötigungen in dieser Welt berührend mit. Sachs dokumentierte Stimme, kleinwenig Puppenspiel, einfache Projektionen runden ab. Die Verletzungen, die Schmerzen der Lyrikerin sind in deren Worten wie in dieser lyrischen Innenschau zu spüren … die Performance zielt auf reine Sensibilität.

Meinhard Rüdenauer

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Wiesbaden: Premiere „Ciao amore!“ – „Don Giovanni“ meets „Szenen einer Ehe“

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Am Donnerstag, den 14. Mai 2026 um 19:30 Uhr feiert das Stück „Ciao amore!“ in der Regie von András Dömötör im Rahmen der 130. Internationalen Maifestspiele Premiere im Kleinen Haus
des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden. Zwischen Schauspiel und Musiktheater kreiert der ungarische Regisseur, der am Deutschen Theater Berlin ebenso wie an der Ungarischen Staatsoper in Budapest inszeniert, eine humorvolle Satzung, die Texte aus Ingmar Bergmanns ikonischem Fernsehdrama „Szenen einer Ehe“ von 1973 mit Arien und Duetten aus W. A. Mozarts Oper „Don Giovanni“ (1787) verflechtet. Mit einem großen spartenübergreifenden Ensemble und Musikern des Hessischen Staatsorchesters Wiesbaden unter der Leitung von Alejandro Jassán und einem beweglichen Bühnenraum von Botond Devich entsteht ein heiterer Abend mit Tiefgang, der den intensiven widersprüchlichen Ausschlägen von Beziehungsdynamiken folgt und den Theaterkosmos mit seinen Klischees aufs Korn nimmt.

Bereits am Mittwoch, den 13. Mai um 19:30 Uhr kann man eine Preview mit Einführung und einem kompletten Stückdurchlauf erleben.

Das Regie-Duo Katarina und Peter – im Business ein eingespielteres Team als im Privatleben –inszenieren Mozarts „Don Giovanni“. Als Inspiration für ihre Figurenzeichnung dient ihnen das
befreundete Paar Marianne und Johann – ein scheinbares Musterbeispiel einer langjährigen funktionierenden Ehe. Bei einem Abendessen zu viert eskaliert die Situation und unter der
Fassade liegende Probleme brechen sich Bahn. Derweil muss der Probenbetrieb weitergehen.

Auch am Set führen emotionale Wirrungen und aufbrechende Konflikte zwischen Ensemblemitgliedern und Stab zu Komplikationen. Und dann ist da noch der Star der Inszenierung – der Darsteller des Don Giovanni – der sich beständig weigert zu proben. Der Regieassistent wittert seine Chance und auch andere Ensemblemitglieder übernehmen. Es erklingen die bekanntesten Arien und Duette von Don Ottavio, Donna Anna, Zerlina und Masetto. Mehr und mehr greifen die Dramen der Oper, der Geschehnisse im Ensemble und der sich fortschreibenden emotional turbulenten Paargeschichte von Marianne und Johann ineinander und verweben sich – teils auf urkomische, teils auf bewegende Art und Weise…

Mit Ensemblemitgliedern aus Oper und Schauspiel, internationalen Gästen, einem Kammerensemble im selten zum Einsatz kommenden Orchestergraben im Kleinen Haus kreiert András Dömötör einen unterhaltsamen Abend zwischen Drama und Komödie, der immer wieder die Wand zwischen Fiktion und (fiktionaler) Wirklichkeit durchbricht. „Ciao amore“ ist bis 25. Juni fünfmal im Kleinen Haus zu erleben.

András Dömötör (Regie)
András Dömötör (*1978 in Zalaegerszeg, Ungarn) ist Theaterregisseur, Schauspieler und Autor.
Er studierte Schauspiel und Regie an der Universität für Theater und Filmkunst (SZFE) in Budapest und hatte anschließend an der SZFE einen Lehrstuhl für Schauspielkunst inne. Von 2003 bis 2010 war Dömötör Ensemblemitglied am Örkény Theater in Budapest. Seit 2010 arbeitet er ausschließlich als Regisseur, zunächst überwiegend in Ungarn, seit 2014 vermehrt im deutschsprachigen Raum. Er inszenierte u. a. am Deutschen Theater Berlin, am Maxim Gorki Theater Berlin, am Residenztheater München, am Schauspiel Hannover, am Schauspielhaus Graz, am Theater Basel und am Wiener Burgtheater. Dömötör ist insbesondere für seine Arbeit mit zeitgenössischer Dramatik und die Inszenierung von Uraufführungen bekannt. Er arbeitet häufig eng mit Autorinnen und Autoren wie Sasha Marianna Salzmann, Sivan Ben Yishai, Thomas Perle, Ferdinand Schmalz und Lukas Bärfuss zusammen. Als Autor und Regisseur schuf er eigene Stücke wie „Mephistoland“ (Maxim Gorki Theater) sowie Dramatisierungen bekannter Werke wie „Solaris“ und „Die Pest“ (Deutsches Theater Berlin). 2021 feierte seine erste Operninszenierung „Figaro“ an der Ungarischen Staatsoper Budapest Premiere.

Dömötör wurde in Ungarn vielfach ausgezeichnet: Für seine Inszenierung „Káli holtak – The Dead of the Kali Basin“ (Katona József Theater Budapest) erhielt er 2021 bei der jährlichen Kritikerumfrage die Preise „Bester Regisseur der Saison“, „Beste Aufführung“ und „Bester neuer Bühnentext“. Zuvor wurde er bereits als Nachwuchstalent des Theaters ausgezeichnet.
Dömötör ist Preisträger des Hevesi-Sándor-Preises und des Preises des Zeitgenössischen Ungarischen Dramas.
Er lebt und arbeitet als freier Regisseur in Budapest und Berlin.

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