Die MITTWOCH-PRESSE – 8. DEZEMBER 2021

Die MITTWOCH-PRESSE – 8. DEZEMBER 2021

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die MITTWOCH-PRESSE – 8. DEZEMBER 2021

Mailand
Netrebko singt – und tanzt: So war die Saisoneröffnung an der Scala Bezahlartikel
Erste Großpremiere in Mailand unter der Intendanz von Dominique Meyer: Am Ende gab es sogar einige Buhs für die Diva.
Kurier.at

Promis und Glamour bei Scala-Saisoneröffnung mit Macbeth
Die Mailänder Scala hat am Dienstagabend ihre neue Saison mit Giuseppe Verdis Oper „Macbeth“ eröffnet. Die Rolle der Lady Macbeth übernahm die austro-russische Sopranistin Anna Netrebko. Scala-Musikdirektor Riccardo Chailly leitete zum achten Mal die Saisoneröffnung. 10.000 Rosen und 3000 Orchideen schmückten das Opernhaus.
www.stol.it

Hamburg
Mystische Klänge aus Estland
Ein Konzert des Philharmonischen Staatsorchesters unter Leitung von Kent Nagano wird in der Elbphilharmonie zum Ereignis.
Die Welt.de

Berlin
Moritz Rinkes „Beethoven“ : Der Weltgeist kommt auf dem Meteoriten
Frankfurter Allgemeine

Frankfurt
Rimski-Korsakow in Frankfurt: Ein großes Theaterwunder
Frankfurter Allgemeine

Frauenklang: „Die Quelle meiner Bewunderung für die Musikalität der deutschen Sprache habe ich noch nicht entdeckt“
Gespräch mit Alice Meregaglia, Dirigentin, Korrepetitorin, Leiterin des Bremer Opernchors und Pädagogin, Preisträgerin des Kurt-Hübner-Preis 2018.
Klassik-begeistert.de

Bremen
Das Versagen der Erzieher – Michael Talkes Antwort auf die großen Fragen der „Zauberflöte“ in Bremen
NeueMusikzeitung/nmz.de

München
„Die tote Stadt“ im Nationaltheater: Mann mit düsteren Leidenschaften
Erich Wolfgang Korngolds Oper „Die tote Stadt“ mit Klaus Florian Vogt im Nationaltheater.
Münchner Abendzeitung

Semperoper bietet Impfungen mit Musik
Die Semperoper und das Staatsschauspiel Dresden laden zu einer Impfaktion gegen Covid-19 ein. Interessenten können sich am kommenden Freitag in der Oper und am Samstag im Theater ihre Erst-, Zweit- oder Booster-Impfung durch ein Ärzteteam abholen, teilten beide Häuser am Montag mit. Künstler von Semperoper und Staatskapelle begleiten die Aktion mit musikalischen Beiträgen.
https://www.musik-heute.de/23307/dresdner-semperoper-bietet-impfungen-mit-musik/

Unser musikalischer Adventkalender/ / Teil 4: Nat King Cole – O Tannenbaum
Zusammengestellt von TTT
Aus dem Album „The Magic of Christmas“ (1960) von Nat King Cole (1919/65) Jazz-Pianist“/Sänger
ZUM YOUTUBE-VIDEO

Causa Erl: Blogger gewinnt Prozess gegen Festspiele
Die letzte verbliebene Klage gegen Markus Wilhelm, den Aufdecker fragwürdiger Vorgänge bei den Klassikfestspielen Erl, wurde vom Gericht in erster Instanz abgewiesen
Der Standard.at

Wien
Staatsoper-Livestream „Don Giovanni“. Reger Wüstling in wüster Regie
Er wurde aus COVID-Lockdown-Gründen dankenswerter Weise per Live-Stream und zeitversetzt per TV ins Haus geliefert. Auf diese Weise konnte der Premierentermin an Mozarts Todestag gehalten werden, auch wenn das Publikum – wieder einmal – pandemiebedingt nicht vor Ort sein durfte.
http://www.operinwien.at/werkverz/mozart/adong34.htm

Wüstling als steinerner Gast: „Don Giovanni” in der Wiener Staatsoper
Die Wiener Staatsoper versucht sich an Mozarts Oper aller Opern: „Don Giovanni“ als eher triste und musikalisch durchwachsene Verhaltensstörung.
Tiroler Tageszeitung

„Christmas in Vienna“ wird auch heuer abgesagt
Das traditionelle Weihnachtskonzert hätte am 17. und 18. Dezember im Konzerthaus stattfinden sollen.
WienerZeitung.at

Österreich
Theater wollen mit 2G und FFP2-Masken wieder aufsperren
Die Leitungen der meisten großen österreichischen Bühnen-, Konzert- und Festivalbetriebe haben sich am Montag angesichts der laufenden Beratungen über Lockdown-Öffnungsschritte mit einem dringenden Appell an die Bundesregierung und die Landesregierungen gewendet. Sie appellieren, die 2G-Regelung nicht wie zuletzt in Wien an einen gültigen PCR-Test, sondern an eine FFP2-Maskenpflicht auch während der Vorstellung zu koppeln und von einer Kapazitäts-Beschränkung abzusehen.
Salzburger Nachrichten

Um fast 25 Prozent mehr Steuergeld für die Vereinigten Bühnen Wien
Trenklers Tratsch: Subvention wird von 40,2 auf fast 50 Millionen Euro angehoben. Sanierung des Theaters an der Wien um 60 Millionen
Kurier.at

Theater an der Wien wird um 60 Millionen Euro umgebaut
Das Opernhaus wird ab März 2022 für gut zwei Jahre geschlossen. Die Subvention soll um rund 9,7 Millionen Euro steigen
Der Standard.at

Theater an der Wien: Umbau kostet 60 Millionen Euro
Das Opernhaus wird ab März 2022 für gut zwei Jahre geschlossen.
WienerZeitung.at

Crescendo: Bedrohung der Ukraine, Frankreich-Feldzug und der Wiener „Don Giovanni“
KlassikWoche 49/2021
https://crescendo.de/klassikwoche49-2021-oksana-lyniv-barrie-kosky-1000083386/

Zürich
Leise schwebende Töne am Rand der Hörbarkeit – Diana Damrau als Anna Bolena im Opernhaus Zürich
NeueMusikzeitung/nmz.de

Wettkampf der Primadonnen: «Anna Bolena» in Zürich und Genf (Bezahlartikel)
Die zwei wichtigsten Schweizer Opernhäuser zeigen konkurrierende Neuproduktionen von Donizettis packender Tudor-Oper. Die beiden Inszenierungen sind stimmig, die Besetzungen erstklassig – aber wer hat die Nase vorn?
NeueZürcherZeitung.ch

Basel
Erwartet wurden 180’000, gekommen sind 13’286: Theater Basel mit massiv weniger Besucherinnen und Besuchern
Die Zahlen aus dem Geschäftsbericht des Theater wurden am Dienstag publiziert. Der Vergleich mit dem Vorjahr hinkt allerdings.
BZ-Basel.ch

Tonträger
Was Sie noch nie von Schubert gehört haben
Michi Gaigg hat die Symphonien und Skizzen des Klassikers eingespielt, Elina Garanca unterdessen ihre Salzburg-Auftritte veröffentlicht.
WienerZeitung.at

Links zu englischsprachigen Artikeln

Frankfurt
Rimsky-Korsakov’s Christmas Eve — a perfect seasonal tonic
Die Nacht vor Weihnachten at Oper Frankfurt warms the heart with its opulent score and divine singing
https://www.ft.com/content/1263cfd4-0834-4587-942b-50993fcd0810

Zürich
Successful role debuts for Damrau and Deshayes in Oper Zürich’s Anna Bolena
bachtrack.com

Rom
Accademia Nazionale di Santa Cecilia 2021 Review: Juditha Triumphans
operawire.com

New York
More Terence Blanchard Coming to Met Opera
After Success of “Fire’
Following the composer’s milestone “Fire Shut Up in My Bones” this season, the company will stage his earlier “Champion” in 2023.
The New YorkTimes

Review: An Ambitious Project Returns at the Philharmonic
Project 19, the orchestra’s series commissioning female composers, came back with a new work by Joan Tower.
https://www.nytimes.com/2021/12/05/arts/music/new-york-philharmonic.html

Los Angeles
Review: LA Phil Performs Beethoven 7, ‚Primal Message,‘ Adolphe Violin Concerto
https://www.violinist.com/blog/laurie/202112/29016/

Sydney
Opera Australia farewells beloved La Boheme
https://aussietheatre.com.au/news/opera-australia-farewells-beloved-la-boheme

Ballett/ Tanz

Paris
Paris Opera Ballet delivers Rite and Rhapsody
Its recreation of Nijinsky’s groundbreaking 1913 choreography for “The Rite of Spring’ is urgent and insightful
https://www.ft.com/content/32a71ac5-8c44-4ccf-a18e-5f8e14fccecd

Sprechtheater

Wien
Emmy Werner: „Ich habe die Regisseure nicht ausgehalten“
Die ehemalige Volkstheater-Direktorin über die Gründung des Theaters Drachengasse vor 40 Jahren, die Männer-SPÖ und die Quote
Der Standard.at

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Unter’m Strich

Die Quanten-Denkweise: Wie wir unsere Realität verändern können
das ist das größte Problem des Regietheaters. Unser Gehirn nimmt Inhalte auf, oft abweichend von Text und emotional-auditivem Kontext (Gesang + Orchester). Wir fühlen etwas, dem die Wahrnehmung unseres Verstandes nicht entspricht – es bleibt Konfusion. Gedanken finden mit Emotionen keinen Einklang, keine Kongruenz. Und die Sendboten dieses Mangels (Theaterleiter, Inszenatoren, Pressemedien) kennen sich mit dem menschlichen Begreifen, das nun mal aus Ratio und Emotio besteht, nicht aus, wollen offensichtlich auch keine Erweiterung ihrer Bildung. Das alles habe ich nun schon oft in den Plädoyers für surreale Werkimmanenz niedergelegt. Ich mach weiter, Nr. 11 kommt bald.
Du denkst an eine Sache und fühlst etwas vollkommen anderes. … Gedanken die Sprache des Gehirns sind, Gefühle die Sprache des Körpers. … Gedanken mit Gefühlen im Einklang … überträgst du ein leistungsfähigeres elektromagnetisches Signal. … Dieses Signal wird von deinem Verstand unbewusst an das Quantenfeld gesendet …TTT’s Hinweise auf Psychosoziales (soziale Gegebenheiten, die unsere Psyche beeinflussen) haben immer deutlich relevantes „Gewicht“ für gegenwärtiges Theater.
https://gedankenwelt.de/die-quanten-denkweise-wie-wir-unsere-realitaet-veraendern-koennen/

Österreich
Bundesweites Lockdown-Ende am 12. Dezember: Nehammer will Handel und Gastro öffnen
Der Lockdown für Geimpfte endet am 12. Dezember, bekräftigt der neue Kanzler in seiner ersten Pressekonferenz. Neben Handel sollen auch Gastronomie und Hotels öffnen. Die Frage sei, unter welchen Bedingungen.
Die Presse.com

Österreich
Mückstein in ZiB2: Keine Beugehaft und wenig Antworten
Der Gesundheitsminister war zu Gast in der gestrigen ZiB 2 und sagte darin leider nicht allzu viel.
Kurier.at

Wien öffnet Gastro erst am 20. Dezember
Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) hat heute den weiteren Kurs für Wien nach dem Lockdown vorgegeben: Erst am 20. Dezember sollen Hotels und Gastronomie öffnen – mit der 2-G-Regel. Der Handel, die körpernahen Dienstleister und die Kultur dürfen – für Geimpfte – schon am 13. Dezember wieder aufsperren.
https://wien.orf.at/stories/3133445/

Digitales Zentralbankgeld : Die EZB plant für 2023 einen Prototyp für den digitalen Euro
In fünf Jahren will die EZB einen digitalen Euro einführen. Aber schon in zwei Jahren will sie einen Prototyp vorstellen. Er soll die Pläne konkreter machen.
Frankfurter Allgemeine

Bellingham spricht nur aus, was alle wissen
Jude Bellinghams Kritik an Felix Zwayer stellt die grundsätzliche Frage: Warum fördert der DFB mit aller Macht einen Schiedsrichter, der einst die Ursünde begangen hat?
Die Zeit.de

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 8. DEZEMBER 2021)

Quelle: onlinemerker.com

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 8. DEZEMBER 2021

WIENER STAATSOPER SPIELT AB MONTAG WIEDER

Wir freuen uns sehr, Ihnen heute eine wirklich gute Nachricht übermitteln zu können: Wie seitens Politik angekündigt, dürfen wir unseren Spielbetrieb am 13. Dezember wieder aufnehmen!

Don Giovanni Mailworx
Kyle Ketelsen und Philippe Sly. Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Wie viele tausende Opernfans haben Sie vielleicht die Premiere unserer Neuproduktion, Don Giovanni in der Regie von Barrie Kosky am vergangenen Sonntag über ORF III oder unseren Stream mitverfolgt. Wir erhielten besonders viele positive Rückmeldungen der Seherinnen und Seher, die für unsere Arbeit ein großer Ansporn sind.

Nun können Sie dieses erste Werk des damit neu begonnenen Mozart/Da Ponte-Zyklus auch live in der Wiener Staatsoper erleben: Unter der Leitung von Philippe Jordan sind der international gefragte US-amerikanische Bassbariton Kyle Ketelsen in seinem Hausdebüt als Don Giovanni und Philippe Sly mit seinem Rollendebüt am Haus als Leporello zu sehen. Ein internationales Rollendebüt als Donna Elvira gab mit der Premiere Kate Lindsey. Mit Rollendebüts am Haus sind Stanislas de Barbeyrac als Don Ottavio und Opernstudio-Mitglied Patricia Nolz als Zerlina zu erleben. Als Donna Anna kehrt Sopranistin Hanna-Elisabeth Müller zurück an die Wiener Staatsoper; Ain Anger singt den Komtur und Peter Kellner den Masetto. 

Am 13. Dezember haben wir eine zusätzliche Vorstellung, die Premiere vor Publikum, in den Spielplan aufgenommen. Karten für diese, aber auch für die restlichen Vorstellungen der Serie, können Sie ab sofort hier buchen.

Don Giovanni: 13., 14., 17., 20. Dezember 2021

Corona Regeln ab 13. Dezember
Bitte beachten Sie, dass seitens der Politik erst Mittwoch bekannt gegeben wird, welche Corona-Regeln für Ihren Besuch in der Wiener Staatsoper gelten werden. Momentan gehen wir davon aus, dass – wie vor dem Lockdown – die »2G-Plus-Regel« gilt, also geimpft oder genesen sowie die Vorlage eines gültigen, negativen PCR-Tests, nicht älter als 48 Stunden. Wir ersuchen Sie, sich darüber rechtzeitig zu informieren, sobald wir exakt Bescheid wissen, finden Sie alle aktuellen Informationen dazu auf unserer Website.

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MAILAND: UNGEWÖHNLICH LANGER BEIFALL FÜR DEN ITALIENISCHEN STAATSPRÄSIDENTEN, FOTOS MACBETH – ANLÄSSLICH DER PREMIERE

Mailand
Netrebko singt – und tanzt: So war die Saisoneröffnung an der Scala Bezahlartikel
Erste Großpremiere in Mailand unter der Intendanz von Dominique Meyer: Am Ende gab es sogar einige Buhs für die Diva.
Kurier.at

Promis und Glamour bei Scala-Saisoneröffnung mit Macbeth
Die Mailänder Scala hat am Dienstagabend ihre neue Saison mit Giuseppe Verdis Oper „Macbeth“ eröffnet. Die Rolle der Lady Macbeth übernahm die austro-russische Sopranistin Anna Netrebko. Scala-Musikdirektor Riccardo Chailly leitete zum achten Mal die Saisoneröffnung. 10.000 Rosen und 3000 Orchideen schmückten das Opernhaus.
www.stol.it

macca
ZU FACEBOOK

cne
ZU INSTAGRAM mit mehr Fotos
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Adventkalender der Oper Graz


Foto: Oper Graz

Auch in diesem Jahr versüßt die Oper Graz die Vorweihnachtszeit mit 24 spannenden Preisen hinter 24 Türchen! Jeden Tag öffnet sich ein neues Türchen unseres Online-Adventkalenders, hinter dem sich eine neue Gewinnfrage versteckt. Der Kalender ist täglich hier und auf Facebook und Instagram zu finden.

Musikalisches, Spannendes hinter den Kulissen und Besinnliches ergänzen unsere Quizfragen.

Spielen Sie mit, denn an jedem Tag bis Weihnachten gibt es einen Preis zu gewinnen:

Schicken Sie Ihre Antwort auf die Frage des Tages bis spätestens 24 Uhr an. Unter allen richtigen und zeitgerecht eingesandten Antworten wird der Preis des Tages verlost.

Viel Freude beim Schauen, Hören und Mitspielen!
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MERKER-HEFT: INHALTSVERZEICHNIS DEZEMBER 2021

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Überzeugen Sie sich von der Unentbehrlichkeit des „Merker“-Hefts für Opernfreunde durch Bestellung einer aktuellen Einzelausgabe oder werden Sie Mitglied beim “MERKER”-Verein.

Einzelausgabe
Die Einzelausgabe kostet in Österreich € 6,50, sonstiges Europa € 7,00, Schweiz SFR 11,50, Doppelheft Österreich € 8,70, sonstiges Europa € 9,30, Schweiz SFR 16,00.

Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft kostet in Österreich jährlich € 57.-, im sonstigen Europa (wegen der höheren Portospesen) € 70,00, Schweiz SFR 115,00, außereuropäische Länder € 74,00 Die Mitgliedschaft ist mit der Zusendung von jährlich 11 Vereinszeitschriften verbunden (10 Einzelhefte + 1 Festspieldoppelheft).

BESTELLEN

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UNSER MUSIKALISCHER ADVENTKALENDER/ Teil 4
zusammengestellt von TTT

Nat King Cole – O Tannenbaum
Aus dem Album „The Magic of Christmas“ (1960) von Nat King Cole (1919/65) Jazz-Pianist“/Sänger

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https://www.youtube.com/watch?v=M0hc-M-0jyI

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La Cetra Barockorchester & Vokalensemble Basel: Absage „Messiah“

Am Freitag Nachmittag hat das Gesundheitsdepartement des Kantons Stadt beschlossen, Konzerte mit Chorbeteiligung bis auf Weiteres zu untersagen. Aus diesem Grund kann unser «Messiah» am 10. Dezember nicht wie geplant stattfinden. Schweren Herzens müssen wir den Messiah auf Sonntag, den 26. Juni 2022 verschieben. Die gute Nachricht dabei ist, dass wir dann die Produktion wieder mit unserem wunderbaren Laienchor und mit den beiden Schulchören realisieren können, wie es bei La Cetra Tradition ist.

Der Mitsing-Chor aus enthusiastischen Laien ist zentraler Bestandteil unserer «Messiah-Tradition». Seit August haben wir zudem erstmals mit zwei Schulchören, dem Chor der SIS Basel und dem Chor der Brunnmattschule Basel zusammengearbeitet.

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ORF III zu Mariä Empfängnis: Agatha-Christie-Abend mit „Hercule Poirots Weihnachten“ und „Kleine Morde: Ene mene muh …“

Tagsüber: Gottesdienst und Filmdoppel mit „Eine fast perfekte Scheidung“ und „Eine fast perfekte Hochzeit“ zum 70. Geburtstag von Elfi Eschke

Wien (OTS) – Zu Mariä Empfängnis am Mittwoch, dem 8. Dezember2021, sorgt ORF III im Hauptabend für Weihnachtsstimmung – gepaart mit einer Prise Nervenkitzel: Zu Beginn steht mit „Hercule Poirots Weihnachten“ eine Folge der beliebten Krimi-Reihe „Agatha Christie’s Poirot“ auf dem Programm. Danach feiert „Ene mene muh …“, die zweite Folge der französischen Krimiserie „Agatha Christie: Kleine Morde“, ORF-Premiere. Tagsüber widmen sich „Cultus – Der Feiertag im „Kirchenjahr“ sowie ein Live-Gottesdienst der Bedeutung des Feiertags. Außerdem gratuliert ORF III der Schauspielerin Elfie Eschke mit „Eine fast perfekte Scheidung“ und „Eine fast perfekte Hochzeit“ zum 70. Geburtstag.

Das Feiertagsprogramm in ORF III startet um 9.45 Uhr mit einer Ausgabe von „Cultus – Der Feiertag im Kirchenjahr“. Einen Gottesdienst aus Weiz überträgt „ORF III LIVE“ anschließend um 10.00 Uhr. Am Nachmittag ab 15.05 Uhr gratuliert ORF III der Schauspielerin Elfi Eschke, die taggleich ihren 70. Geburtstag feiert, mit „Eine fast perfekte Scheidung“ und „Eine fast perfekte Hochzeit“ (16.50 Uhr). In den Teilen zwei und drei der Komödientrilogie von Reinhard Schwabenitzky ist Elfi Eschke an der Seite von Andreas Vitásek zu erleben.

Weihnachtliche Spannung gibt es gleich zu Beginn des Agatha-Christie-Abends mit „Agatha Christie’s Poirot: Hercule Poirots Weihnachten“ (20.15 Uhr). Der tyrannische und überaus reiche Simeon Lee (Vernon Dobtcheff) versammelt zum Weihnachtsfest seine Familie um sich. Hercule Poirot (David Suchet) lädt er ebenfalls zu dieser Zusammenkunft, weil er um sein Leben fürchtet. Diese Furcht ist nicht unberechtigt – denn wenige Tage später wird er ermordet. Was zunächst wie ein Raubüberfall aussieht, bei dem wertvolle Diamanten gestohlen werden, entpuppt sich als verzwickte Familienangelegenheit, bei der selbst Hercule Poirot kurzzeitig den Überblick verliert.

Danach in der zweiten Folge der französischen Krimiserie „Agatha Christie: Kleine Morde“ heißt es „Ene mene muh …“ (22.05 Uhr). Frankreich, 1934: Zu Unrecht des Muttermordes beschuldigt, wird Jacko (Julien Baumgartner) im Gefängnis ermordet. Als sie den Fall neu aufrollen, stoßen Kommissar Larosière (Antoine Duléry) und Inspektor Lampion (Marius Colucci) auf einen hasserfüllten Familienclan, der plötzlich von weiteren Morden heimgesucht wird.
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ORF : Musikalische Grüße an die ganze Welt: Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker 2022 am 1. Jänner live in ORF 2 und Ö1

Dazu u. a.: Dokumentationen, ORF-Ballettproduktion und „Pausenfilm“, umfassende Berichterstattung

Wien (OTS) – Am 1. Jänner 2022 ist es wieder soweit! Traditionell eröffnet der ORF das neue Jahr mit der Übertragung des berühmtesten Klassikereignisses der Welt aus dem Goldenen Saal des Wiener Musikvereins. Die finalen Vorbereitungen zum 82. Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker, das live um 11.15 Uhr in ORF 2 und Ö1 erklingen wird, laufen bereits auf Hochtouren. Der nach 2009 und 2014 zum dritten Mal von Maestro Daniel Barenboim dirigierte hochkarätige Kulturevent wird für das Fernsehen mit 16 Kameras in bester High-Definition-Qualität und in Dolby Digital 5.1 produziert. Die Bildregie der 64. ORF-TV-Übertragung des „Konzerts der Konzerte“, das jährlich von Millionen Menschen in mittlerweile fast 100 Ländern auf allen fünf Kontinenten gesehen wird, übernimmt schon zum sechsten Mal der versierte deutsche Konzert- und Opernregisseur Michael Beyer. In bewährter Manier wird ORF-Kulturexpertin Barbara Rett die musikalischen Grüße der Wiener Philharmoniker an die ganze Welt für das Fernsehpublikum kommentieren.

TV-Rahmenprogramm und Konzert-Dacapos

Auf das berühmteste aller philharmonischen Konzerte stimmt die ORF-Neujahrs-„matinee“ am Samstag, dem 1. Jänner, um 9.50 Uhr in ORF 2 zunächst mit dem Filmporträt „Barenboim oder die Kraft der Musik“ ein. Die Dokumentation von Sabine Scharnagl begleitet den Ausnahmedirigenten und Pianisten Daniel Barenboim, der 2022 seinen 80. Geburtstag feiert, bei der Verwirklichung seiner persönlichen „Herzensprojekte“ und zeichnet dabei die wichtigsten Stationen und Begegnungen seiner langen künstlerischen Laufbahn nach. Anschließend blickt die von Thomas Bogensberger gestaltete Reportage „Auftakt zum Neujahrskonzert 2022“ (10.35 Uhr) hinter die Kulissen des glanzvollen kulturellen Ereignisses. Eine vorproduzierte ORF-Filmzuspielung, die während eines Konzertstücks gezeigt wird, ebenso wie die bereits im Sommer unter der Regie von Michael Beyer aufgezeichneten tänzerischen Darbietungen des Wiener Staatsballetts und der Lipizzanerhengste der Spanischen Hofreitschule sowie der heuer von Bildpoet Georg Riha gestaltete ORF-Film zur Konzertpause mit dem Titel „Mission Apollo – Österreichs Welterbe“ (ca. 11.50 Uhr) würdigen das 50-Jahr-Jubiläum der UNESCO-Welterbekonvention, der Österreich vor 30 Jahren beigetreten ist.

Wer die Live-Übertragung des Neujahrskonzerts am Vormittag verpasst, hat im ORF drei weitere TV-Gelegenheiten, das Ereignis nachzusehen: ORF III Kultur und Information bietet als bewährtes Langschläfer-Service am 1. Jänner ein Dacapo im Hauptabendprogramm (20.15 Uhr). ORF 2 zeigt das hochkarätige Kulturereignis nochmals in der „matinee“ am Dreikönigstag, am Donnerstag, dem 6. Jänner (10.05 Uhr) – eingeleitet vom „Pausenfilm“ (9.05 Uhr) und der Auftakt-Doku, diesmal unter dem Titel „Hinter den Kulissen des Neujahrskonzerts“ (9.30 Uhr). 3sat bringt den Klassik-Event am Samstag, dem 8. Jänner (20.15 Uhr), zum Wiedersehen.

Zwei tänzerische Darbietungen: Walzer des Wiener Staatsballetts, Lipizzaner-Polka Choreografie: Martin Schläpfer, Kostümdesign: Arthur Arbesser

Fixer Bestandteil der TV-Neujahrskonzertübertragung sind wieder zwei vom ORF vorproduzierte tänzerische Darbietungen, die bereits im August und September zum mittlerweile neunten Mal unter der Regie von Michael Beyer gedreht wurden. Diese standen ganz unter dem Motto „Welterbe“. So dienten österreichische Welterbe-Kulturstätten als Drehorte für die Ballettproduktion: die Schloss- und Gartenanlage von Schönbrunn samt Gloriette – seit 1996 in der Welterbeliste – war Schauplatz für eine Einlage des Wiener Staatsballetts zum Walzer „Tausend und eine Nacht“, op. 346, von Johann Strauss Sohn. Dieser wurde von den zehn Tänzerinnen und Tänzern Claudine Schoch, Masayu Kimoto, Marcos Menha, Ioanna Avraam, Rebecca Horner, Elena Bottaro, Daniel Vizcayo, Yuko Kato, Fiona McGee und Calogero Failla interpretiert. Erstmals bei einem Neujahrskonzertballett zeichnete der neue Ballettdirektor der Wiener Staatsoper, Martin Schläpfer, für die Choreografie verantwortlich. Nach seinem erfolgreichen Debüt 2019 gestaltete der Wiener Designer Arthur Arbesser erneut die Ballettkostüme.

Die zweite künstlerische Darbietung entstand in der Spanischen Hofreitschule – seit 2015 als immaterielles Weltkulturerbe der UNESCO ausgezeichnet. In der barocken Winterreithalle in der Wiener Hofburg „tanzte“ das berühmte „Ballett der Weißen Hengste“ zu Josef Strauss’ „Nymphen-Polka“, op 50. Acht prächtige Lipizzanerhengste und ihre Bereiter präsentierten eindrucksvoll die hohe Schule der klassischen Reitkunst.

„Mission Apollo“: Georg Rihas ORF-Konzertfilm über Österreichs Welterbe

Der traditionelle ORF-Film zur Pause des Neujahrskonzerts, der diesmal von Bildmagier Georg Riha gestaltet wurde, würdigt die 2022 gefeierten Welterbe-Jubiläen. Die rund 24-minütige Produktion „Mission Apollo – Österreichs Welterbe“ präsentiert die zwölf österreichischen Welterbe-Stätten von ihrer besten Seite. Traditionell stehen verschiedene philharmonische Ensembles im Mittelpunkt des musikalischen Bilderbogens. Die Dreharbeiten dazu fanden in Schönbrunn, in Baden, entlang des Donaulimes, in der Wachau, in Graz, in Hallstatt und in Salzburg statt. Durch den Film „führt“ ein Apollofalter – ein unter besonderem Artenschutz stehender heimischer Schmetterling, den u. a. eine Flugkamera auf seinen Wegen von Welterbe zu Welterbe begleitet. Dieser verbindet auf poetische Weise Drehorte und Naturlandschaften. Zu den weiteren Schauplätzen zählen neben der Semmeringbahn auch der Neusiedler See, die Buchenwälder im Nationalpark Kalkalpen oder die Pfahlbauten in Mondsee und Attersee.

Das Neujahrskonzert 2022 in Ö1: Live-Übertragung und „Intermezzo“ in der Pause

Auch Ö1 überträgt am 1. Jänner 2022 das „Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker“ als traditionelle Jahreseröffnung um 11.15 Uhr live aus dem Wiener Musikverein. In der Konzertpause ist Dirigent Daniel Barenboim zu Gast im „Intermezzo“ um ca. 11.50 Uhr.

Das Konzertereignis online und im TELETEXT

Das ORF.at-Netzwerk – u. a. auf news.ORF.at und oe1.ORF.at – sowie der ORF TELETEXT informieren vorab ausführlich über alle Details zu Programm, Orchester und Dirigent. Am 1. Jänner können Fans beim berühmten Konzertereignis auch live via Web und App dabei sein und in der ORF-TVthek den Live-Stream der ORF-TV-Übertragung österreichweit genießen. Dieser steht auch direkt auf der Startseite von ORF.at/news.ORF.at zur Verfügung, ebenso wie alle aktuellen und Hintergrundinfos rund um das Neujahrskonzert. Auf TVthek.ORF.at wird außerdem für sieben Tage nach der Ausstrahlung ein Video-on-Demand angeboten. Weiters ist dort auch der ORF-Film zur Konzertpause österreichweit live und on demand abrufbar. oe1.ORF.at bietet einen Audio-Stream des Musikevents (live und sieben Tage on demand). Über HBBTV-fähige Fernsehgeräte mit Internetverbindung kann das Konzert via Ö1-App live auch in 5.1 Dolby Digital gehört werden.

Neujahrskonzert-Genuss auf myfidelio

Auf der ORF-Klassikplattform myfidelio (www.myfidelio.at) kann man ebenfalls per Live-Stream österreichweit beim Neujahrskonzert 2022 dabei sein. Zur Einstimmung bietet das Portal im Rahmen eines Schwerpunkts Neujahrskonzerte vergangener Jahre per Stream zum Wiedersehen: von der Ausgabe von 2009 unter Stardirigent Daniel Barenboim bis zur letztjährigen Aufführung mit Riccardo Muti am Pult der Wiener Philharmoniker.
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THÜRINGEN: Komödiant und Charmeur. Der Schauspieler Rudolf Reinhardt ist im Alter von 93 Jahren gestorben.

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Rudolf Reinhardt als Hauptmann von Köpenick. Foto von Signé QUAdé

Die Theaterfreunde in Thüringen konnten ihn über viele Jahre in Meiningen, in Erfurt und in Weimar erleben. Zuletzt stand er in den 1990er Jahren in der legendär erfolgreichen Aufführung „Das Ballhaus“, eine Reise mit Musik und Tanz durch 60 Jahre deutsche Zeitgeschichte, auf der Bühne des Deutschen Nationaltheaters Weimar. Rudolf Reinhardt spielte in vielen großen und kleinen Rollen auf zahlreichen Bühnen – u.a. in Stendal, Chemnitz, Frankfurt/Oder, Senftenberg, Rostock und Greifswald.

Geboren 1928 in Berlin verband ihn doch auch vieles mit Meiningen. Schon sein Großvater Rudolf Fuchs war einer der Stars im alten Meininger Ensemble von Herzog Georg, dem II. Die Großmutter trug den Titel einer königlichen Hofopernsängerin in München. Seine Mutter, Elli Fuchs, konnte sich zu Beginn ihrer Laufbahn als Schauspielerin noch der Fürsorge der Helene von Heldburg, der Gattin des Theaterherzogs, erfreuen. Auch der Vater war Schauspieler. Für Rudolf Reinhardt persönlich war es wichtig, dass er am damaligen Meininger Schauspielstudio unter der Leitung von Fritz Dietz von 1947 bis 1949 seine Ausbildung vervollständigen konnte. Jahre später, 1966, spielte er in Meiningen Hauptrollen – zum Beispiel in Dürrenmatts „Besuch der alten Dame“ (Regie Fred Grasnick) und in dem selten gespielten Drama „Herodes und Mariamne“ von Friedrich Hebbel. Der Thüringer Theaterkritiker Heinz Eingrüber schrieb: „Die Gestaltung des Herodes (Rudolf Reinhardt) und seiner Gemahlin Mariamne (Heli Ohnesorge) war vollgültig. Ihre disziplinierte sprachliche Leistung strahlte auf das gesamte Ensemble aus.“

Immer wieder konnte Rudolf Reinhardt in seiner Laufbahn als Schauspieler mit namhaften Regisseuren zusammenarbeiten. So ab 1957 in Senftenberg mit Horst Schönemann. Dessen Inszenierungen wie Gorkis „Nachtasyl“ fanden überregionale Beachtung bis Berlin. Rudolf Reinhardt gab einen vom Alkohol zerfressenen und auf Rettung heischenden Schauspieler im „Nachtasyl“. Die Kritik lobte ihn als neues Mitglied im Ensemble, dass sich damit ausgezeichnet eingeführt habe.

1963 wurde Rudolf Reinhardt am Deutschen Nationaltheater Weimar von Regisseur Fritz Bennewitz mit der Titelrolle in Brechts „Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui“ besetzt. Auf die Frage, wie er diese Aufgabe betrachte, erzählte er aus seiner Flakhelferzeit 1944/45. Damals habe er Hitler, das historische Vorbild des Ui, mit den charakteristischen Gesten gesehen. Er wisse, wen er da zu spielen habe, und dass der Schoß noch fruchtbar sei, aus dem diese Gangster gekrochen sind. Die Resonanz nach der Premiere ist groß: Rudolf Reinhardt liefere als Ui eine originelle Hitler-Studie. Er treffe mit dem Gemisch von Feigheit, Großmäuligkeit und verbrecherischer Brauchbarkeit das Wesentliche dieser Figur.

Rudolf Reinhardt gestaltete im Laufe seines Schauspielerlebens unzählige Charaktere. Unterschiedlichste Figuren. So den Gutsbesitzer Puntila, der menschlich wird, wenn er betrunken ist, in „Herr Puntila und sein Knecht Matti“ von Brecht. In Rudi Strahls Gaunerkomödie „Nochmal ein Ding drehen“ 1971 am Erfurter Theater, da gibt er den Psychiater Dr. Irrwitz. Das ist in seinem Spiel ein kratzbürstiges aber menschenfreundliches Nervenbündel, dem wir in einem ernsten Fall lieber nicht unter die Finger geraten sollten, meinte ein Zuschauer. 1978 verkörpert Rudolf Reinhardt den jüdischen Geldverleiher Shylock in „Der Kaufmann von Venedig“ in Greifswald. 1980 den gewitzten Diener Jacques in Diderots „Jacques und sein Herr“ in Weimar in der Regie der unvergessenen großen Schauspielerin Christa Lehmann. Die Weimarer Inszenierung des Stücks war im DDR-Fernsehen zu sehen. Auch im DEFA-Spielfilm „Nackt unter Wölfen“ spielte er mit. Eine seiner erfolgreichsten Rollen war die Darstellung des Schurken Autolycus in Shakespeares „Das Wintermärchen“ (Regie Bennewitz).  Die Fachkritik bescheinigt ihm, dass er mit einer Charakterstudie besonderer Prägung eine neue Qualitätsstufe seines Könnens erreicht habe. Seine Lieblingsrolle aber war der Hauptmann von Köpenick. In der Regie von Fred Grasnick am Theater in Greifswald. Hier traf er wohl auch sprachlich durch seine Berliner Herkunft auf besondere Weise, die sowohl tragischen wie komischen Momente der Figur dieses Hauptmanns.

Am Anfang seines Berufes, 1951 in Stendal, spielt Rudolf Reinhardt in Schillers „Die Verschwörung des Fiesco zu Genua“ den Bourgognino, einen von Fiescos rachelüsternen Verschwörern. Die Kritiker bescheinigen ihm „das sprühende Feuer der Jugendlichkeit“. Das hat er sich als Komödiant tatsächlich ein Leben lang bewahrt. Jetzt ist Rudolf Reinhardt nach langer Krankheit und einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Dem Mimen flicht die Nachwelt keine Kränze, so heißt es bei Schiller. Doch ein Blumenband der Erinnerung wird wohl bleiben, bei allen, die Rudolf Reinhardt kannten und auf der Bühne erlebt haben.

Larissa Gawritschenko und Thomas Janda

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