DIE MONTAG-PRESSE – 20. JULI 2026

DIE MONTAG-PRESSE – 20. JULI 2026

Anna Netrebko © M. Pöhn

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE MONTAG-PRESSE – 20. JULI 2026

News
Anna Netrebko meldet sich während Auszeit: „Bin nicht verschwunden“
Die Opernsängerin musste kürzlich aufgrund von Erschöpfung einige Auftritte absagen.
Kurier.at

Erl/Festspiele
Tenor Jonas Kaufmann: »‘Mach ma, mach ma’, das geht nicht mehr«

Startenor Jonas Kaufmann wird immer gelassener – weder die Deutsche Bahn noch Flugverspätungen können ihn in Rage bringen. Nur über kurzfristige Absagen kann sich der Intendant der Tiroler Festspiele Erl ärgern.
DiePresse.com

Salzburg
Kein Applaus bei den Salzburger Festspielen: Stille Eröffnung in der Kollegienkirche
Die Ouverture spirituelle begann betont andächtig: Unter Teodor Currentzis gab’s Schwermut, Trauer und Erbarmen. Der Ex-Intendant Markus Hinterhäuser war mit dabei.
DiePresse.com

Salzburger Festspiele
Teodor Currentzis / Utopia Choir & Orchestra: Schwermut, Trauer, Erbarmen
Musik lässt sich gut inszenieren in der Kollegienkirche. Glockenschläge, das Orchester und Chor treten im Halbdunkel auf, und man ist versucht, mittelalterliche Mystik zu assoziieren, nähme man da nicht auch Instrumente wie Akkordeons oder (nach der Pause) E-Gitarren wahr.
DrehpunktKultur.at

Salzburger Festspiele: „Ouverture spirituelle“ startet in Trauerschwarz
Das Konzertprogramm hat ungewohnt düster begonnen. Mit dem Abgang von Intendant Markus Hinterhäuser hat das jedoch nichts zu tun
DerStandard.at

Wie der „Jedermann“ sein Leben und seine Unterhose verlor
Robert Carsens Inszenierung bei den Salzburger Festspielen kommt in ihrem dritten Jahr trotz des großen Tanz- und Partyaufgebots nicht recht in die Gänge
DerStandard.at

Jedermann völlig nackt und bloß: „Zieh was an! Ist peinlich …“ (Bezahlartikel)
Robert Carsens Inszenierung funktioniert auch im dritten Jahr und baut dennoch einen knalligen Effekt ein. Neubesetzungen mit Licht und Schatten
Kurier.at

Nachtkritik zum „Jedermann“: Party und Läuterung überzeugen aufs Neue (Bezahlartikel)
In Salzburg ist die fünfte Jahreszeit angebrochen: „Jedermann“ hält der Gegenwart den Spiegel vor.
SalzburgerNachrichten.at

Start der Salzburger Festspiele mit Traditions-Stück «Jedermann»
nau.ch

Kommentar zu „Jedermann“: Darf ein Nackter vor dem Dom herumirren?  (Bezahlartikel)
So lange nackt und bloß ist der Salzburger Jedermann noch nie auf dem Domplatz erschienen wie heuer Philipp Hochmair: Was ficht uns das an?
SalzburgerNachrichten.at

Bad Ischl
Viel Witz – und viel Paprika bei den reichen Csárdás-Rhythmen (Bezahlartikel)
Lehár Festspiele. In Bad Ischl zeigt man eine temporeiche „Gräfin Mariza“.
Kurier.at

Bayreuth
Inszenierte Skandale
Zum 150. Jubiläum der Bayreuther Festspiele: Teil III der Reihe „Countdown für Bayreuth“ widmet sich der Historie des Inszenierens im Festspielhaus – von Richard Wagner als erstem Regisseur bis in die Gegenwart der Jubiläumssaison.
concerti.de

Algorithmen auf dem Grünen Hügel: Die Künstliche Intelligenz kapert Bayreuth (Bezahlartikel)
Zum 150. Jubiläum der Festspiele wagt Bayreuth das radikalste Experiment seiner Geschichte. Ein Computer vermisst die Sänger live auf der Bühne und erschafft den „Ring“ jeden Abend völlig neu. Eine Begegnung mit Mastermind Marcus Lobbes.
DieWelt.de

Die Nibelungen, ein revolutionärer Ring und viele Missverständnisse (Bezahlartikel)
Seit der Uraufführung vor 150 Jahren raunt man sich Geschichten vom treudeutschem Heldenkult der Tetralogie zu. Obwohl bei Richard Wagner davon keine Rede ist. Ganz im Gegenteil.
DiePresse.com

München
„L’Orfeo“ an der Münchner Musikhochschule (Bezahlartikel)
Weltklasse-Bariton Christian Gerhaher singt mit Studierenden
SuedddeutscheZeitung.de

„Mit der Stimme kann man eine ganze Welt aufbauen“ (Bezahlartikel)
Der Bariton Konstantin Krimmel ist dankbar für Kindheitstage auf dem rumänischen Dorf, für Gutenachtgeschichten seines Vaters und glaubt, dass man auch von Peter Alexander lernen kann.
FrankfurterAllgemeine.net

Heidenheim
Der Dämon von der Schwäbischen Alb
Heidenheim, der bisherige Festspiel-Geheimtipp, gehört heute ganz selbstverständlich zu den großen Destinationen der sommerlichen europäischen Festivals mit Opernschwerpunkt. Die musikalische Qualität, die Marcus Bosch jetzt in Verdis spätem „Otello“ entfacht, ist fantastisch.
concerti.de

Links  zu englischsprachigen Artikeln

London
Regents Opera: Rigoletto – Bloomsbury Theatre, London
thereviewshub.com

First Night of the Proms, Lim, BBCSO, Stasevska, Royal Albert Hall review – lifting the spirits with trans-Atlantic pizzazz
An intriguing musical exploration of shifting power dynamics in the 20th century
theartsdesk.com

Yunchan Lim’s shimmering Ravel helps launch the BBC Proms season
bachtrack.com/de

New York
Rossini’s ordered chaos comes alive in Teatro Nuovo’s Il Turco in Italia
seenandheard-international.com

Teatro Nuovo 2026 Review: Il Turco in Italia
operawire.com

Recordings
Bach: The Complete Keyboard Concertos (Mahan Esfahani, Britten Sinfonia)
Esfahani dazzles in Bach’s concertos for solo harpsichord and strings.
limelight-arts.com.au

Ballett / Tanz

Wien
ImPulsTanz: Tanz gegen die Wut, den Strich – und mit Zitronen (Bezahlartikel)
Vielfalt im zeitgenössischen Tanz: Die Festivalbeiträge von Lisbeth Gruwez, Elio Gervasi und Akemi Takeya
Kurier.at

Ballet / Dance
London Coliseum: The State Ballet of Georgia’s Swan Lake aims to appeal to an audienceof all ages
seenandheard-international.com

Interview: Jacopo Tissi is keeping it simple – finding balance in a fast-paced world
gramilano.com

Sprechtheater

Worms
Nibelungen-Festspiele mit „Die Hunnenkönigin“ eröffnet
Die britisch-deutsche Kooperation mit Les Enfants Terrible zeigt eine neue Variante des intrigenreichen Epos – die Festspiele am Rhein dauern bis 2. August
DerStandard.at

Gutenstein
Der Alpenkönig und der Menschenfeind“ in Gutenstein: So geht Raimund! (Bezahlartikel)
Romantisch und komisch soll das „Original-Zauberspiel“ sein: Bei den Raimundspielen Gutenstein gelingt das heuer fast mustergültig.
DiePresse.com

Film/TV

Irische Schauspielerin und Oscarpreisträgerin Brenda Fricker ist tot
Bekannt u.a. als Taubenlady aus „Mein linker Fuß“ und „Kevin – Allein in New York“. Die irische Schauspielerin Brenda Fricker ist im Alter von 81 Jahren gestorben. Das teilte ihr Agent in einer Stellungnahme der britischen Nachrichtenagentur PA sowie dem Sender RTÉ mit. Sie war Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer etwa als die gutherzige Frau mit den Tauben in „Kevin – Allein in New York“ bekannt. In Irland gehörte die Oscar-Gewinnerin zu den „angesehensten Schauspielerinnen ihrer Generation“, wie die Irish Times schrieb.1990 war Fricker für ihren Auftritt in dem Drama „Mein linker Fuß“ als erste irische Schauspielerin mit dem Oscar für die beste Nebendarstellerin ausgezeichnet worden. Der Sender RTÉ erinnerte am Freitag an ihre Dankesrede, in der sie die Auszeichnung „allen Menschen in Irland“ widmete.
Kurier.at

Politik

Deutschland
CDU-Mann Spahn tritt nach Leihmutter-Drama zurück
Der deutsche Fraktionschef der CDU/CSU Jens Spahn (46) hat am Samstag seinen Rücktritt bekannt gegeben. Er habe die Parteivorsitzenden Friedrich Merz und Markus Söder bereits darüber informiert, teilte er in einem Schreiben an die Mitglieder mit. Zuvor hatte es Aufregung gegeben, weil er sich mit seinem Ehemann für eine US-Leihmutter entschieden hatte – und zwar entgegen seinen früheren Aussagen zu dieser Praxis.
krone.at

Österreich
Schellhorn zum Fall Dengler:„Wäre er fleißiger gewesen, wäre der Protest größer“
Mit seinem medialen Rundumschlag hat Ex-Neos-Mandatar Veit Dengler abseits der Parteispitze auch die pinken Länderchefs- und chefinnen verärgert. „Der Typ hat keine Ahnung“, sagt Neos-Chef Eypeltauer in Oberösterreich. Selbst seine eigene Landespartei übt Kritik.
DiePresse.com

Wien
Rufe nach Rücktritt von Walter Ruck werden lauter
Bericht über Sexismus, Rassismus und Mobbing durch Wiens Wirtschaftskammerpräsident Walter Ruck sorgen weiter für Empörung. Heftige Reaktionen rufen die jüngsten Enthüllungen rund um den Wiener Wirtschaftskammerpräsidenten Walter Ruck hervor. Profil und Kronen Zeitung hatten wie berichtet Protokolle von vertraulichen Gesprächen veröffentlicht, in denen Ruck freimütig unter anderem über Postenschacher und die Einflussnahme bei der Erstellung von Wahllistenplätzen spricht. Zur Sprache kommt dabei etwa, wie er dem ehemaligen Wiener ÖVP-Chef Manfred Juraczka zum Posten des zweiten Geschäftsführers der Wiener Wirtschaftsagentur verholfen hatte. Eine Ausschreibung gab es nicht.
Kurier.at

Kasperl der Woche
Über Stelzen zu Top-Jobs: Willkommen in Ruckistan
Liebe zu Posten geht durch den Magen. Wie der Wirtschaftskammer-Präsident die Republik Österreich behandelt, als wäre sie seine. Ein Blick in die bizarre Welt von Walter Ruck …
krone.at

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Unter’m Strich

Italien
Hat Hotel geschlampt? Wende nach Tod von Mädchen (4) im Italien-Urlaub
Am Samstagnachmittag ist ein erst vierjähriges Mädchen aus Kärnten in einem Hotelpool in Italien untergegangen und gestorben. Mehrere Jugendliche, die sich im Bereich des Pools aufhielten, hatten noch Alarm geschlagen, doch das Mädchen konnte nicht mehr wiederbelebt werden. Nun gibt es eine Wende in dem dramatischen Fall: Die Behörden ermitteln wegen fahrlässiger Tötung.
krone.at

Fußball
Nächste Wende! Berater dementiert Klopp-Einigung
Der Wechsel von Jürgen Klopp zum DFB ist offenbar doch noch nicht fix. Sein Berater hat Berichte über eine Einigung mit Red Bull zurückgewiesen.
heute.at

Spa/Belgien
Sechster Sieg! Antonelli baut WM-Polster weiter aus
Kimi Antonelli feiert in Spa seinen sechsten Saisonsieg und baut die WM-Führung aus. Russell scheidet nach einer Kollision mit Hamilton früh aus. Das Auto hält, das Wunderkind liefert: Kimi Antonelli hat die jüngste Aufholjagd seiner Titelkonkurrenten gestoppt und die Führung in der WM-Wertung weiter ausgebaut. Der 19-jährige Mercedes-Pilot gewann am Sonntag den Grand Prix von Belgien vor Charles Leclerc und Max Verstappen und feierte damit seinen sechsten Saisonsieg.
heute.at

Fußball-WM
Zweiter Stern perfekt: Spanien ist Weltmeister!
Spanien hat sich zum Fußball-Weltmeister gekrönt. Die Iberer gewannen am Sonntag das Finale in East Rutherford bei New York gegen Argentinien durch ein Tor von „Joker“ Ferrán Torres (106.) 1:0 nach Verlängerung und holten damit zum ersten Mal seit 2010 und zum insgesamt zweiten Mal den begehrten Pokal. Den in der Verlängerung in Unterzahl agierenden Südamerikanern misslang die angepeilte Titelverteidigung, ihrem Kapitän Lionel Messi blieb ein weiterer WM-Triumph verwehrt.
krone.at

INFOS DES TAGES (MONTAG, 20. JULI 2026)

INFOS DES TAGES (MONTAG, 20. JULI 2026)

Quelle: onlinemerker.com

Konzerte der Wiener Meisterkurse im Jugenstiltheater (Otto Wagner-Areal) – Kammermusiksaal

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Dozentenkonzert

29.07., 19:00 | Martin Hughes, Piano: Werke von Beethoven und Chopin

Concerts of the Participants of Wiener Meisterkurse 2026

23.07., 19:00 | Francisco Araiza, Lied, Oratorium, Oper

24.07., 17:00 | Stephan Möller, Piano

24.07., 18:00 | Dmytro Choni, Piano

29.07., 16:00 | Raquele Magalhães, Flute (1)

01.08., 19:00 | Martin Hughes, Piano

02.08., 11:30 | Jörg Birhance, Conducting Haydn/Tansman/von Borck, WienSinfonietta

02.08., 18:00 | Raquele Magalhães, Flute (2)

04.08., 16:00 | Snežana Stamenković, Lied, Oratorium, Oper

04.08., 19:00 | Pascal Nemirovski, Piano

05.08., 19:00 The Complete Pianist: Mozart Klavierkonzerte KV 271, 413, and 414; WienSinfonietta, Jörg Birhance

08.08., 16:00 | Wladislaw Winokurow, Violin

08.08., 18:00 | Anna Malikova, Piano

09.08., 11:30 | Vladimir Kharin, Piano

09.08., 16:00 | Henja Semmler, Violin

09.08., 19:00 | Vienna Lied Academy: Hartmut Höll, Susan Manoff, Roger Vignoles

The concerts will take place in Jugenstiltheater, Chamber Music Hall, at Otto-Wagner-Areal, Baumgartner Höhe 1, 1140 Vienna.

The entrance is free, a donation of 15 EUR for the EMIV scholarship fonds is kindly asked for.

Please note: The concert schedule is subject to short termed changes; please check this website in time.

If you want to be regularly informed about our concerts or any changes of schedule, please write us an email.

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LEHÁR-FESTIVAL BAD ISCHL 

KONTRASTREICHE ERINNERUNGSKULISSE *GRÄFIN MARIZA*
LEHÁR FESTIVAL BAD ISCHL 2026

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GRÄFIN MARIZA © Fotostudio Huger

GRÄFIN MARIZA (Premiere am 18.07.2026) – der Titel alleine verspricht musikalischen Hochgenuss, Sentiment und herzhaften Humor mit einer wohldosierten Prise ungarischen Flairs.
Um ihren aufdringlichen Verehrern zu entgehen, flüchtet Gräfin Mariza auf ihr Landgut nach Ungarn und in eine Verlobung mit dem erfundenen Baron Zsupán. Als der fiktive Heiratskandidat plötzlich sehr real auftaucht und die Angebetete fröhlich nach Varasdin entführen will, nimmt das heiter-emotionale Chaos seinen Lauf. Ein verarmter, geheimnisvoller Gutsverwalter, ebenfalls verliebt in die Gräfin, bringt dann das ruhige ungarische Landleben endgültig aus den Fugen.
Zu dieser urkomischen und zugleich tiefberührenden Handlung gesellt sich Kálmáns fabelhafte Musik, ein wahres Feuerwerk an rasantem Csárdás, unvergesslichen Evergreens und flotten Schlagern – kurzum ein ganz großer Operetten-Klassiker in rot-weiß-grün.

Die Geschichte der Gräfin Mariza inszeniert von Angela Schweiger wird beim Lehár Festival zu einem rauschenden Operettenerlebnis mit großen Tanznummern (choreografiert von Evamaria Mayer), einem erstklassigen Ensemble und der unvergleichlichen Musik von Emmerich Kálmán.
GRÄFIN MARIZA – eine emotional aufgeladene Inszenierung mit klaren Kontrasten zwischen Rang und Armut, Pose und Wahrhaftigkeit, Rollenmaskerade und echter Zuneigung.

Weitere Termine: https://www.leharfestival.at/spielplan/

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Bryony Dwyer, Claudia Goebl & Chor des Lehár Festivals © www.fotohofer.at

Operette von Emmerich Kálmán
Libretto von Julius Brammer und Alfred Grünwald
Spielfassung von Angela Schweiger

LEADING TEAM
Musikalische Leitung: Marius Burkert
Inszenierung: Angela Schweiger
Choreografie: Evamaria Mayer
Bühnenbild: Stefan Wiel
Kostüme: Sven Bindseil
Lichtdesign: Johann Hofbauer
Choreinstudierung: Matthias Schoberwalter
Korrepetition: Matthias Maier
Regieassistenz: Ekaterina Vakulenko
Abendspielleitung: Astrid Nowak
Inspizienz: Susanne Marik

IN DEN ROLLEN

Mariza: Bryony Dwyer
Kleine Mariza: Paula Goebl, Josephine Sidak, Charlotte Sidak
Tassilo: Daniel Pataky
Lisa, seine Schwester: Claudia Goebl
Kolomán Zsupán: Lukas Karzel
Populescu: Martin Achrainer
Božena Guddenstein zu Clumetz: Petra Strasser
Tschekko: Jakob Kücher
Penižek: Georg Schubert
Manja: Eva Schöler

Franz Lehár-Orchester
Tanzensemble: Miriam Lechlech (Dance Captain), Erick Aguirre, Blaz Cunk, Franziska Gassmann, Sophie Glora und Martina Rudari
Chor des Lehár Festivals
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WIEN: 28. AUGUST 2026 (Neuottakring, Parish Church)

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In this concert, you will enjoy outstanding works composed by two important composers in their youth.

Program
Camille Saint-Saëns
Introduction and Rondo capriccioso for Violin and Orchestra, Op. 28

Anton Bruckner
Symphony No. 1 in C minor (Wien version 1890/91)

Saint-Saëns composed the Introduzione e Rondò Capriccioso when he was 28 years old, which became his signature piece. The piece is dedicated to the Spanish violin virtuoso, Pablo de Sarasate. It was originally the finale of Saint-Saëns Violin Concerto No. 1 (Op. 20), but was later published on its own because it became so popular.

Bruckner completed his First Symphony at the age of 44. Interestingly, he remained attached to this symphony even in his later years. After completing his monumental Eighth Symphony, he began revising his First Symphony, which became the Viennese version. In this symphony, we hear both the composer’s youthful energy and the maturity and composure of his later years. Therefore, this symphony became a bridge connecting the beginning and the end of Bruckner’s musical journey. In this sense, this symphony is both Bruckner’s first and last symphony. One could say, this is Bruckner’s most unique symphony.

Andrea Rossoux
Born in Paris in 2011, violinist Andrea Rossoux began playing at the age of three and gave his first public performances through the Suzuki method. Recognized early for his exceptional talent, he became the youngest student in France to be admitted to a conservatory at the age of four. Andrea has distinguished himself in several prestigious international competitions, winning First Prize at the International Flame Competition, the Jeune Espoir Prize of the International Music Academy of Flaine, and, in 2025, the First Prize unanimously awarded at the France Music Competition. A passionate admirer of Camille Saint-Saëns, Andrea combines remarkable musical maturity with a natural stage presence. Alongside his activity as a soloist, he is deeply committed to orchestral and chamber music, where his artistic sensitivity and leadership have been widely praised. Since 2025, Andrea has been studying with the internationally renowned pedagogue, Boris Kuschnir, in the Pre-College programme of the Kunstuniversität Graz, based in Vienna.

Joe Lio
Conductor, composer and musicologist, Joe Lio has been active in various areas of music performance and theory research. His extensive experience in conducting choirs sparked his interest in composing choral works. A survey of those works has already been recorded and released by Naxos Records. In 2020, he earned a PhD in composition, with his works receiving performances in the U.S., Europe, Asia, and elsewhere. Meanwhile, as a scholar, Mr Lio has a special fondness for Renaissance counterpoint techniques, especially those of Palestrina. As a conductor, Maestro Lio has given many concerts in Europe and Asia, with successful collaborations with orchestras worldwide.

Czech-Slovak Symphony Orchestra
The Czech-Slovak Symphony Orchestra (based in Bratislava, Slovakia) was founded in 2008 by musicians from leading orchestras in the Czech Republic and Slovakia. Since then, it has performed in numerous countries across Europe, Asia, and America. As a regular guest at international music festivals, the orchestra has collaborated with a host of outstanding domestic and international soloists. It has recorded symphonic works and film scores in many European radio studios. The orchestra’s performance style is rooted in the rich traditions of Czech and Slovak music. It is shaped by national temperament, the verve of its members, and the orchestra’s specific instrumentation. Its repertoire encompasses Baroque, Classical, and Romantic compositions, alongside numerous contemporary works, many of which were composed in the Czech Republic and Slovakia.

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REISE UND KULTUR: L’AQUILA – CAPITALE ITALIANA DELLA CULTURA 2026

 In der Nacht vom 5. auf den 6. April 2009 um 3h32 wurde L’Aquila von einem verheerenden Erdbeben der Stärke 6,5 heimgesucht.

Wer die schöne Hauptstadt der Abruzzen vorher gekannt hatte, und danach gelegentlich zu Besuch kam, verfiel in schwere Depresionen. Alles war zerstört, nix ging mit dem Wiederaufbau weiter. Noch vor ein paar Jahren war das Stadtzentrum „Rote Zone“, und man sah überall nur Kräne, Kräne, Kräne …

Letztes Jahr wurde L’Aquila für 2026 zur Capitale italiana della Cultura erklärt, und um diese Ehre würdig zu feiern, hat man (wahrscheinlich auch dank der zusätzlichen Geldmittel) ordentlich Gas gegeben.

Und als wir jetzt wieder die Stadt besucht haben, bot sich gleich ein ganz anderes Bild.

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Corso Vittorio Emanuele. Foto: Robert Quitta

Man sieht kaum einen Kran mehr, und die Hauptstraße, der Corso Vittorio Emanuele. ist mittlerweile mustergültig restauriert.

Es ist natürlich alles noch ziemlich neu und frisch, aber immerhin.

Es ist erhebend, den herrlichen Corso wieder von Anfang bis zum Ende abgehen zu können und wieder zurück, jeweils mit dem prächtigen Blick auf die majestätischen Berge.

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Basilica Santa Maria di Collemaggio. Foto: Robert Quitta

Die wunderbarste Sehenswürdigkeit Aquilas (das L’ hat erst der Duce hinzugefügt) ist nach wie vor bzw. wieder die Basilica Santa Maria di Collemaggio. Auch sie ist liebevoll restauriert worden und endlich wieder betretbar.

Um sie ranken sich viele Legenden. Erbauen lassen hat sie der Mönch Pietro da Morrone, der überraschenderweise zum Papst gewählt wurde (und den Namen Celestino V. annahm) – wahrscheinlich mit finanzieller Unterstützung der Templer.

Templerische Symbole sind hier auch zuhauf zu entdecken (sowohl an der Fassade als im Innenraum) ebenso wie alchimistische, spirituelle (die Zahl 7), astrologische, platonische usw.usf. Weiters viele Verweise auf Jerusalem (L’Aquila soll nach dem Grund Jerusalems gebaut worden sein), auf das magische SATOR – Quadrat … die Liste ist endlos …

Die absolute Spezialistin dafür ist die leidenschaftliche Aquilanerin Maria Grazia Lopardi, die zu diesem Themenbereich bereits 18 Bücher veröffentlicht hat (z.B. La città dello Spirito e il suo Tempio) … und unermüdlich weiter forscht.

Unbedingt zu besichtigen auch noch: il Duomo dei Santi Massimo e Giorgio, la Basilica di San Bernardino, la Fontana delle 99 Cannelle, das Abruzzesische Nationalmuseum und auch das entzückende, nach dem Erdbeben von Renzo Piano errichtete provisorische Auditorium ganz aus Holz.

Dank der „Rinascita“ (Wiedergeburt) Aquilas hat sich auch eine vielfältige Gastronomieszene entfaltet.

Eines der originellsten und besten Restaurants ist dabei das in einem ehemaligen Kino untergebrachte „La Malandrina“, mitten am Corso. Die resolute Chefin Cecilia hat mit ihrem brillanten Küchenchef eine spannende und kreative Karte entworfen, durch die man sich eigentlich durchessen müsste (so groß ist sie wieder auch nicht). Vorschläge:

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Octopus im Malandrina. Foto: Robert Quitta

Schafs-Tartare mit Berberitzen-Pollen und Anis, Spaghettone aglio olio al gusto di mare, lackierter Schwarzfisch mit Mönchsbart und Venusmuscheln-Destillat etc.

(Ich muss aufhören, ich bekomm schon wieder Appetit.)

Zur Übernachtung empfiehlt sich das erste Haus am Platz, das Hotel Castello (in der Nähe des Parks des spanischen Forts) mit herrlichem Ausblick auf die Fontana luminosa.

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Fontana luminosa. Foto: Robert Quitta

 Robert Quitta, L’Aquila

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