DIE MONTAG-PRESSE – 6. APRIL 2026

DIE MONTAG-PRESSE – 6. APRIL 2026

Bauer Kanabas, Brownlee, Jentzsch, Värelä, Mahnke © Barbara Aumüller

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE MONTAG-PRESSE – 6. APRIL 2026

Frankfurt/Oper
Am Karfreitag gibt es Liebes- statt Todestrank!
Kein Kelch mit Jesus’ Blut oder mit Todestrank! Ein Liebestrank bestimmt die Geschichte an diesem Karfreitagabend an der Frankfurter Oper. Auf dem Programm steht Richard Wagners Oper “Tristan und Isolde” in der Inszenierung aus der Saison 2019/2020 von Katharina Thoma. Am Dirigentenpult leitet Thomas Guggeis erstmals die verhängnisvolle Liebesgeschichte, deren Titelfiguren von Marco Jentzsch und Miina-Liisa Värelä gesungen werden.
Von Jean-Nico Schambourg
Klassik-begeistert.de

Wien
2.4.26 „Parsifal“, Staatsoper, „„Vorösterlicher Parsifal“
Osterzeit ist „Parsifal“-Zeit – auch an der Wiener Staatsoper. Am Gründonnerstag ging die erste von insgesamt drei geplanten Aufführungen über die Bühne. Ihr fehlte aber noch der Festtagsglanz.
operinwien.at

Wien
Neues Kulturformat will junge Menschen in Wien für Klassik begeistern
Ein neues Kulturformat bringt am 25. April 2026 Klassik, Elektronik und Kunst in Wien zusammen. Bei „Symphony of Senses“ treten acht internationale Acts im REAKTOR auf. Der Vorverkauf hat bereits begonnen.
vienna.at.

Berlin/Philharmonie
Festtage 2026: Christian Thielemann triumphiert mit Brahms’ Requiem
Innerhalb der 30-jährigen Geschichte der österlichen Berliner Festtage gab es schon so manche Rekorde und Sternstunden, denke ich da beispielsweise an einen Marathon, als Daniel Barenboim einmal sämtliche zehn Wagner-Opern aus dem Bayreuther Kanon (also ohne die Frühwerke) nacheinander aufführte. Oder wie der Festtags-Gründer Barenboim Gipfeltreffen arrangierte, bei denen die Berliner Staatskapelle und das Chicago Symphony, das er damals ebenfalls als Chefdirigent leitete, aufeinandertrafen.
Von Kirsten Liese
Klassik-begeistert.de

Baden-Baden
Brittens War Requiem in Baden-Baden: Niemand will Krieg. Oder?
Benjamin Brittens „Kriegsrequiem“ unterscheidet sich von gewöhnlichen Werken der Requiem-Gattung darin, dass nicht nur Worte der lateinischen Totenmesse vertont werden, sondern auch einige der bekanntesten Gedichte des 1893 geborenen britischen Soldaten Wilfred Owen, der eine Woche vor Ende des ersten Weltkriegs 1918 im Alter von nur 25 Jahren in Frankreich ermordet wurde. Owens Gedichte, zumeist posthum veröffentlicht, sind eindrückliche Zeugnisse von der Front über Abscheulichkeiten und Grausamkeiten kriegerischer Gewalt, wie etwa Grabenkrieg und Gaskrieg.
Von Brian Cooper
Klassik-begeistert.de

Graz
Western-Operette: „Arizona Lady“ erstmals seit Jahrzehnten in Graz
Pferderennen, Cowboys und eine große Liebesgeschichte: Mit „Arizona Lady“ bringt die Oper Graz ein außergewöhnliches Werk auf die Bühne. Die Operette war jahrzehntelang kaum zu sehen, jetzt kehrt sie mit neuer Inszenierung zurück.
5min.at

Bregenz
Musikalischer Dreierpack zum Osterfest
Am Osterwochenende widmet sich der Dirigent Tobias Grabher mit seiner Camerata Musica Reno dem Thema Liebe. Mit dabei: Autor und Erzähler Michael Köhlmeier. Das Programm geht im Bregenzer Theater Kosmos über die Bühne.
krone.at

Frankfurt
Igor Levit: Pianist und Bürger (Bezahlartikel)
Igor Levit ist als engagierter und gewissenhafter Künstler bekannt. In Frankfurt nimmt er sich „ein ungemein destruktives Werk“ vor.
FrankfurterAllgemeine.net

Bremen/St. Petri-Dom
Bachs Johannespassion berührt Herzen und Gemüter in Bremen
Zum ruhig fließenden Pulsieren des kleinen, aus Mitgliedern der Bremer Philharmoniker zusammengestellten Kammerorchesters setzt der Chor kraftvoll adorierend ein mit dem Eingangschor „Herr, unser Herrscher, dessen Ruhm in allen Landen herrlich ist!“. Dieser Text – der sich nicht im biblischen Johannesevangelium findet, mit dem Johann Sebastian Bach jedoch bewusst chorisch markant seine Johannes-Passion beginnen lässt – verdeutlicht eindrucksvoll, dass die Passion Christi nicht Endpunkt aller Hoffnungen, sondern eine nur kurze, wenngleich bedeutsame Zwischenstufe der endgültigen Herrschaft Christi darstellt.
Von Dr. Gerd Klingeberg
Klassik-begeistert.de

Rheinsberg
Eine haarige Angelegenheit: „Der Barbier von Sevilla“ bei der Kammeroper Schloss Rheinsberg (Bezahlartikel)
Am Karfreitag ist die Kammeroper Schloss Rheinsberg in die neue Saison gestartet: mit einer Neusinszenierung des „Barbier von Sevilla“ von Giovanni Paisiello.
Tagesspiegel.de

Heidenheim
Opernfestspiele Heidenheim
06.06.2026 – 26.07.2026
omm.de

Prag
„Parsifal“ in Prag – ohne Kafka geht das nicht: Viele Türen, und kein einziger Ausweg
„Parsifal“ und Prag, das ist eine besondere Geschichte. Nicht, dass Richard Wagners Bühnenweihfestspiel hier entstanden wäre – vollendet wurde dieses letzte Musiktheater-Werk des Dichter-Komponisten 1882 in Palermo, einige Inspirationen dazu holte er sich zuvor im zauberhaften Garten der Villa Rufolo in Ravello hoch über der Küste von Amalfi. Aber sofort, nachdem die Ausschließlichkeitsrechte für Bayreuth Ende 1913 ausgelaufen sind, rissen sich die Bühnen um diese Komposition. In Prag gab es gleich am 1. Januar 1914 sogar eine doppelte Erstaufführung, eine im Nationaltheater an der Moldau und eine in der Neuen Deutschen Oper. Letztere wurde vom damaligen Musikdirektor Alexander Zemlinsky geleitet, der eben nicht nur als Komponist, sondern auch als programmatischer Dirigent von höchster Bedeutung war (und 1942 viel zu früh im erzwungenen U.S.-Exil verstorben ist).
NeueMusikzeitung/nmz.de

Tonträger
Album der Woche: Reinhard Goebel macht Mozarts „Gran Partita“ neu hörbar
ndr.de

Links zu englischsprachigen Artikeln

Salzburg
Kirill Petrenko’s outstanding Salzburg performance of Mahler’s Eighth sweeps all before it
seenandheard-international.com

Chicago
The Chicago Symphony gives Tüür’s accordion concerto a long-overdue US premiere
seenandheard.international.com

Houston
Andréa Walker, Nikola Printz, Key’mon Murrah Star in Ars Lyrica Houston’s 2026-27 Season
operawire.com

Millthorpe
Wagner Gala (Handa Opera at Millthorpe)
Accompanied by Glenn Amer, Lee Abrahmsen and Warwick Fyfe save the day with a masterclass that would do Wagner proud.
limelight-arts.com.au

Recordings
Messiah album review – Whelan takes Handel’s oratorio back to its beginnings
Irish Baroque Orchestra and Choir – Whelan Conductor Peter Whelan leads a finely judged and agile period-instrument performance with only 13 singers.
TheGuardian.com

Home listening: Semyon Bychkov’s complete Mahler cycle
A fine new set of 11 CDs recorded with the Czech Philharmonic may divide Mahler devotees – but there is much to be discovered in them
observer.co.uk

Ballet / Dance

London
Review: Calvin Richardson makes an expressive and beautifully danced debut in The Royal Ballet’s Mayerling

gramilano.com

Sprechtheater

Matthias Hartmann: „Das ist der Hebel, mit dem das deutschsprachige Theater überleben kann“
Wie einst der Kommunismus scheitert das Theater heute am falschen Menschenbild. Wie lassen sich Bühnen für mehr Publikum belohnen, ohne dass man Subventionen streicht? Ein Vorschlag an die Kulturpolitik. „Nichts […] ist für das Wohl eines Theaters gefährlicher, als wenn die Direction so gestellt ist, daß eine größere oder geringere Einnahme der Casse sie persönlich nicht weiter berührt, und sie in der sorglosen Gewißheit hinleben kann, daß dasjenige, was im Laufe des Jahres an der Einnahme der Theater-Casse gefehlt hat, am Ende desselben aus irgend einer andern Quelle ersetzt wird.“ So heißt es bereits bei Goethe.
DiePresse.com

Medien

Brief an die Leser
Der wahre ORF-Skandal: Den Österreichern entrissen
Der ORF – er gehört uns allen, denn alle österreichischen Haushalte sind verpflichtet, ihn zu finanzieren. Daher sind wir alle Miteigentümer. Theoretisch.
Der ORF – er ist unabhängig, denn als eine wesentliche Aufgabe öffentlich-rechtlicher Medienunternehmen ist die Wahrung der politischen und wirtschaftlichen Unabhängigkeit definiert. Theoretisch. Praktisch jedoch befindet sich der ORF in den Klauen der Politik. Die schickt ihre Vasallen in den Stiftungsrat, wo sie sich in vermeintlich unverdächtigen „Freundeskreisen“ organisieren. Es sind in Wahrheit Fraktionen, die beinharte Machtpolitik betreiben. Der Stiftungsrat, vor allem deren Vorsitzende, die von ÖVP und SPÖ entsandt wurden, lenken den öffentlich-rechtlichen Sender im Auftrag der Regierung. Das muss man als Skandal empfinden.
krone.at

Österreich
Existenzangst bei Österreichs Privatsendern: „Lage ist äußerst ernst“
Privatsender-Verband VÖP warnt vor „irreversiblen Strukturbruch“. Mehr Kooperation, weniger Regulierung und höhere Förderung gefordert.
Kurier.at

ESC 2026
In den Wettbüros muss Cosmó noch aufholen
Das TV-Publikum kürte den gebürtigen Ungarn Cosmó zum Vertreter Österreichs beim Song Contest in Wien. Mit seinen 19 Jahren gehört er zu den jüngsten Teilnehmern beim ESC 2026. Und erzählt, wie er auf das Lied „Tanzschein“ kam.
KleineZeitung.at 

Wirbel um „Tanzschein“. Plagiat? Schwere Vorwürfe gegen ESC-Star Cosmó
In wenigen Wochen geht der 70. ESC in Wien über die Bühne. Nun wurden schwere Vorwürfe gegen Österreichs Kandidaten Cosmó erhoben. Mit dem Lied „Tanzschein“ möchte der 19-Jährige den Vorjahressieg durch JJ verteidigen. Im Rahmen des ESC darf er seinen Song erstmals im zweiten Halbfinale am 14. Mai präsentieren. Nun sieht sich der Musiker jedoch mit schweren Vorwürfen konfrontiert.
heute.at

Sport

Kroatien
Korruptionsskandal: Ex-Boss soll Skiverband um 30 Mio. betrogen haben
Ein Skandal um veruntreute Gelder beim kroatischen Skiverband schlägt in Kroatien aktuell hohe Wellen. Der ehemalige Skirennläufer und Ex-Skiverbandschef Vedran Pavlek soll den Verband (HSS) in den vergangenen Jahren um mindestens 30 Millionen Euro betrogen haben. Während am Gericht in Zagreb die Anhörung zur Anordnung der Untersuchungshaft begann, wurde Pavlek laut kroatischen Medien in Istanbul festgenommen.
krone.at

Politik

Österreich
Spritpreise: Marterbauer will Übergewinnsteuer
Fünf EU-Finanzminister, darunter auch Markus Marterbauer (SPÖ), haben die EU-Kommission aufgefordert, eine Übergewinnsteuer auf Energiekonzerne zu prüfen. Hintergrund sind die anhaltend hohen Spritpreise. „Angesichts derzeitiger Marktverzerrungen und fiskalischer Zwänge sollte die Europäische Kommission rasch ein ähnliches EU-weites Abgabeninstrument entwickeln, das auf einer soliden Rechtsgrundlage beruht“, heißt es in einem gemeinsamen Schreiben der EU-Finanzminister. Sie verwiesen dabei auf ein befristetes Instrument im Jahr 2022. Die Maßnahme sollte zusätzlich zu nationalen Initiativen beschlossen werden.
krone.at

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Unter’m Strich

Russische Gymnastin löst Eklat auf Podium aus
Beim Weltcup in Sofia gewinnt eine russische Gymnastin Silber. Eine ukrainische Sportlerin holt Gold. Auf dem Podium kommt es zum Eklat.
Nach vier Jahren sind russische Gymnastinnen auf die internationale Bühne zurückgekehrt – unter neutraler Flagge. Und ein Skandal ließ nicht lange auf sich warten. Die Russin Sofia Ilterjakowa holte beim Weltcup im bulgarischen Sofia Silber in der Reifenübung. Die 15-jährige Athletin verlor Gold an Taisija Onofrijtschuk aus der Ukraine. Das Podium komplettierte die Italienerin Sofia Raffaeli. Während der Siegerehrung, als die ukrainische Nationalhymne erklang, drehten sich die Sportlerinnen aus Italien und der Ukraine mit dem Gesicht zu den Staatsflaggen, die auf dem Bildschirm hinter ihnen erschienen. So sieht es das ungeschriebene Protokoll vor. Die russische Gymnastin blieb hingegen regungslos auf dem Podest stehen und drehte sich nicht um.
t-online.de

Warum verstecken wir an Ostern eigentlich Eier?
Ostern kommt vielerorts farbenfroh und verspielt daher. Das Fest ist daher inzwischen von einer Reihe von Bräuchen überlagert, die nicht mehr viel mit dem ursprünglichen Anlass gemein haben. Oder täuscht das? In welchem Zusammenhang stehen eigentlich der Osterhase und Jesus, Ostereier und die Auferstehung? Und welche Bräuche gibt es noch? Ostern kommt alljährlich mit einem bunten Gefolge. Zu den fest etablierten Zutaten und Protagonisten fürs Osterfest gehören für viele Familien hierzulande bunt gefärbte, beklebte oder anderweitig dekorierte Eier, Hasen in allen Farben und Formen, meist aus Schokolade, Küken und Osternester voller Süßigkeiten.
web.de

London
Bei emotionalem Comeback: König Charles und Prinze Louis begeistern vor royaler Oster-Messe
Nach drei Jahren Pause zeigte sich die britische Königsfamilie am Ostersonntag wieder in voller Stärke. Prinzessin Kate und Prinz William nahmen mit ihren drei Kindern am traditionellen Gottesdienst in Windsor teil und demonstrierten eindrucksvoll familiäre Geschlossenheit.
oe24.at

INFOS DES TAGES (MONTAG, 6. APRIL 2026 – Ostermontag)

INFOS DES TAGES (MONTAG, 6. APRIL 2026 – Ostermontag)

Quelle: onlinemerker.com

Am Flughafen von Hongkong

Just am gleichen Tage gaben Benjamin Bernheim und Plácido Domingo Konzerte in Hongkong. Während der französische Startenor im Rahmen des Arts Festival sein umjubeltes Hongkong-Debüt mit italienischen und französischen Arien des romantischen Repertoires gab, war der spanische Superstar die Hauptattraktion beim Big Art Festival. Der Zufall wollte es, dass sich die beiden Opernstars am Flughafen in Hongkong über den Weg gelaufen sind, als sie beide gerade die Rückreise nach Europa antreten wollten.

instagram.com

I was thrilled to finally perform at the Hong Kong City Hall with the @hkphilharmonic, under the baton of @vicjak. Thank you to the audience who came to hear us play.
During my time in Hong Kong, I also had the wonderful opportunity to conduct a vocal masterclass, working with young local singers from @hkapa_edu. Thank you to all the talented singers who joined me for this masterclass. It was a true joy to share music and learn together.
On my way home, I then also ran into @placido_domingo at the airport!

bernh

ZU INSTAGRAM mit Videos und Fotos
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WIEN: Ungeschminkt #8 – Lotte de Beer
Das Theatermuseum im Gespräch. Die Sonntagsmatineen des Theatermuseums am 12.4.2026

In seiner Gesprächsreihe möchte das Museum den flüchtigen Augenblick des Theaters festhalten und hierbei dem Publikum besondere Künstlerinnen und Künstler vorstellen.

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Lotte de Beer © Marco Sommer

In Ausgabe acht von UNGESCHMINKT spricht Hannes Hametner mit der Regisseurin und Direktorin der Volksoper Wien Lotte de Beer darüber, welche Rolle die Musik in ihrem Leben spielt, über die Aufgabe des Musiktheaters in unserer heutigen Gesellschaft und über ihre Pläne für die Volksoper.

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Wer hat Lust auf FAUST einmal anders?

faust

FAUST von Louis Spot, romantischer Komponist der Oper
FAUST als Singspiel mit gesprochenen Dialogen
FAUST auf ein Libretto auf Klingers Roman „Fausts Leben, Taten und Höllenfahrt“; Kleists „Kätzchen von Heilbronn“ und Goethes Faust I
FAUST als Crossover-Projekt Oper trifft Beatbox
FAUST – Der Klang des Pakts
FAUST in der Helferei Zürich oder im Musikcafé X-tra Zürich oder auf Schloss Kyburg

DIE OPER IM KNOPFLOCH – Ein Blick durch’s Knopfloch
Schlichte Kostüme anstelle grosser Roben, Fantasie und raffinierte Bescheidenheit anstelle aufwändiger Bühnenbilder, ein Klavier oder einige wenige Musiker anstelle eines Opernorchesters, erschwingliche Eintrittspreise anstelle teurer Opernkarten. Mit den von ihr ausgegrabenen Musiktheaterwerken ist die Oper im Knopfloch mobil und kann an tausendundein Orten und Plätzen das Publikum erfreuen und dank der Intimität eines Kleintheaters, eines besonderen Ortes ihre ganz eigene Schönheit entfalten. Die Nähe zum Publikum lässt neben dem Gesang auch der Schauspielerei eine besondere Rolle zukommen. So entsteht wirkliches Musiktheater. Zum Ensemble gehören sowohl erfahrene und junge Berufssänger:innen, wie auch besonders talentierte Gesangsstudent:innen. Im Bereich Regie und musikalische Leitung arbeitet Oper im Knopfloch mit erfahrenen Fachleuten zusammen.

Wir spielen dieses Jahr im Mai FAUST – DER KLANG DES PAKTS

Ein Crossover-Projekt zwischen Oper und Beatbox nach Louis Spohr (1816)

„Faust – Der Klang des Pakts“ ist eine innovative Musiktheaterproduktion, die Louis Spohrs romantische Oper Faust mit moderner Beatbox-Kunst verbindet und zeigt, dass Oper mehr sein kann als Tradition – sie kann Beat, Stimme und Emotion zugleich sein. Ein mutiges Crossover-Projekt, das Vergangenheit und Zukunft in einem Atemzug erklingen lässt.

Besetzung

Regie: Oliver Kloeter – Musikal. Leitung / Klavier: Satoko Kato – Bühne / Licht: Simonetta Zoppi-Altner

Faust: Michael Schwarze (Bariton) – Mephistopheles:   Fabrice Raviola (Bariton) / DenisTheMenace (Beatboxer) – Graf Hugo / Ritter Gulf: Pawel Grzyb (Tenor) – Kunigunde / Röschen: Tereza Kotlanova (Sopran) – Hexe Sycorax: Rosina Zoppi (Mezzosopran)

Mi 20. Mai 2026, 19.30h                               Kulturhaus Helferei Zürich
Do 21. Mai 2026, 19.30h                              Kulturhaus Helferei Zürich
Sa 23. Mai 2026, 20h                                  Kellertheater Winterthur
So 24. Mai 2026, 17.30h                                    Kellertheater Winterthur
Fr. 29. Mai 2026, 19.30h                                Schloss Kyburg (open air)
So 31. Mai 2026, 18.30h                              Schloss Kyburg (open air)
Fr 5. Juni 2026, 19.30h                                  X-tra Musikcafé Zürich
Do 11. Juni 2026, 19.30h                                X-tra Musikcafé Zürich

Ganz vieles lässt sich auch auf unserer Homepage finden – www.operimknopfloch.ch
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Wien/Theater Akzent: 01.04: 2026 „VIBE BALLETTWETTBEWERB–  Wien drei Tage im VIBE-Fieber

Bereits zum 8.Mal fand in der Karwoche VIBE – Vienna International Ballet Experience statt. 2015 von Gregor Hatala, dem ehemaligen Ersten Solotänzer des Wiener Staatsopernballetts ins Leben gerufen, ist dieser Tanzwettbewerb seither (eine Unterbrechung war nur wegen der Pandemie nötig) regelmäßig ein wesentliches Ereignis für alle jungen Tanzbegeisterten in der Osterwoche. Heuer wurde VIBE von 30.März bis 1. April im Theater Akzent abgehalten.

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Einstimmung auf den Wettbewerb im Foyer vom Theater Akzent © Petra Werbowsky

VIBE ist ausgeschrieben für Personen mit oder ohne Beeinträchtigung und man kann in vielen verschiedenen Tanzkategorien und Altersstufen mitmachen. Amateure oder (künftige) Profis treten in Stilrichtungen wie klassisches Ballett, Neoklassisch, Contemporary, Charaktertanz/Nationaltanz, Jazz, einer offenen Kategorie sowie Dance Special an; die Teilnahme ist gestattet als Solo oder Pas de deux bzw. Duo sowie als kleine Gruppe mit bis zu sechs Mitwirkenden oder als größeres Ensemble mit sieben oder mehr Personen. Die Alterskategorien gliedern sich in Kinder, Junior I, Junior II und Senior.

Als Rahmenprogramm gab es auch heuer wieder die Möglichkeit, Workshops – abgehalten im MUK – bei internationalen Tanzpädagogen und Tanzpädagoginnen zu besuchen. Diesmal wurden wegen des großen Andrangs sogar zusätzliche Parallelkurse in den beiden Zeitschienen jeweils am Vormittag angeboten.

Die hochkarätige Jury war erneut international besetzt und umfasste Tamás Solymosi  (Artistic Director Hungarian National Ballet), Ákos Sebestyen (Programm Director and Coordinator Dance Academy Zurich), Juliana Sabino Wilhelm (Head of Dance Program and Vice-rector / Study Affairs Palucca Hochschule für Tanz Dresden), Patrick Armand (Artistic Director Ballet Academy of the Vienna State Opera), Marguerite Donlon (Artistic Director Donlon Dance Collective), Fredy Franzutti (Artistic Director Balletto del Sud), Lisa Drake (Head of Contemporary Dance Royal Swedisch Ballet School), Agnese Andersone (Artistic Director Riga Ballet School) und Roberto Altamura (Artistic Director Milano City Ballet). Bei ihren Entscheidungen hatte die Jury nicht nur Wert auf die vorhandene gezeigte Technik gelegt, sondern vor allem auch auf die künstlerische Ausdruckskraft, Artistik und Persönlichkeit.

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Die Bühne vom Theater Akzent bereit für das Finale © Petra Werbowsky

Das Interesse an VIBE war diesmal besonders groß – rund 700 Teilnehmende aus vielen europäischen Ländern wie auch aus Korea trafen sich hier in Wien im Theater Akzent, um in rund 650 Beiträgen ihr Können zu demonstrieren. Damit wurde ein neuer Rekord an Registrierungen für VIBE aufgestellt – im Vorjahr waren es 470 Kinder und Jugendliche, die bei diesem Tanzmeeting dabei waren. Wegen des dadurch knappen Zeitplans, die Wettbewerbsrunden mit diesen vielen Mitwirkenden durchzuführen, wurde auf die abschließende Gala verzichtet. Damit stand am dritten Tag das Finale auf dem Programm und als Schlusspunkt fand am Mittwochabend die Preisverleihung statt, bei der zusätzlich zu den Auszeichnungen der Besten auch Stipendien  für die jungen Talente vergeben wurden – zur Verfügung gestellt von den Mitgliedern der Jury.

Die ambitionierten jungen Mitwirkenden mit ihrer großen Begeisterung für den Tanz stellten ihr Potenzial und ihr Können erfolgreich unter Beweis. Einmal mehr zeigte es sich, wie wichtig Veranstaltungen wie VIBE sind, damit sich junge Tanztalente präsentieren, untereinander austauschen und voneinander lernen können.

Ira Werbowsky

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Erlebnis Bühne/ORF: DAS GESAMTE APRIL-PROGRAMM AUF EINEN BLICK:

Erlebnis Bühne - Der Klassik-Podca... - Podcast - ORF Sound

SA 11.4.2026 AUF 3SAT
20:15 HUBERT VON GOISERN: DIE KONZERTHIGHLIGHTS AUS DEM SALZBURGER FESTSPIELHAUS

SO 12.4.2026 IN ORF III
11:00 SPIELPLANPRÄSENTATION DER WIENER STAATSOPER 2026/27
20:00 KULISSENGESPRÄCH MIT DANIEL FROSCHAUER ZUM 90.
GEBURTSTAG VON ZUBIN MEHTA
20:15 ZUBIN MEHTA DIRIGIERT DIE WIENER PHILHARMONIKER

SA 18.4.2026 AUF 3SAT
20:15 GIOACHINO ROSSINI: GELEGENHEIT MACHT DIEBE

SO 19.4.2026 IN ORF III
20:15 GIACOMO PUCCINI: ANNA NETREBKO IST TURANDOT

SA 25.4.2026 AUF 3SAT
21:15 HITS, HERZ, HEIMAT – KITSCH UND KULT

SO 26.4.2026 IN ORF III
08:20 WOLFGANG AMADEUS MOZART: DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL – VOM LECH CLASSIC FESTIVAL
20:15 KLASSIK TRIFFT VOLKSMUSIK
Programmänderungen vorbehalten.

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Zwischen Schulstress und Geisterwelt: „Ghost Bastard“ startet bundesweit im Kino

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Berlin, April 2026. Zwischen Mathetests und Existenzfragen und plötzlich ein Geist: Mit Ghost Bastard bringt Hadlaub Pictures eine ungewöhnliche Dramedy auf die große Leinwand, die Coming-of-Age mit übernatürlichem Storytelling verbindet. Nach erfolgreichen Premieren in der gesamten DACH-Region startet der Film am 9. April 2026 bundesweit im Kino.

Im Zentrum steht die Schülerin Elli (Aliyah Acar), deren Alltag aus den Fugen gerät, als sie plötzlich den zynischen Geist Mike (Philippe Reinhardt) sehen kann und als Einzige mit ihm kommuniziert. Was zunächst wie ein Fluch erscheint, entwickelt sich schnell zu einer Zweckgemeinschaft: Elli hilft Mike, mit seiner Vergangenheit abzuschließen, während er sie durch die Herausforderungen des Schulalltags begleitet. Aus diesem ungewöhnlichen Deal entsteht eine emotionale Reise über Schuld, Vergebung und die Frage, was Menschen – selbst über den Tod hinaus – miteinander verbindet.

Festivalerfolge vor Kinostart

Bereits vor dem offiziellen Kinostart konnte Ghost Bastard auf internationalen Festivals Aufmerksamkeit erzielen. Der Film feierte seine Weltpremiere am 13. September 2025 beim Internationalen Filmfest Oldenburg und wurde dort für den Publikumspreis nominiert.
Eine weitere Anerkennung folgte mit der Nominierung für den Öngören Preis beim 30. Filmfestival Türkei Deutschland in Nürnberg.
Am 21. September 2025 wurde zudem der Cast beim TV Series Festival Award in Berlin mit dem Panda Award (Special Mention „Stellar Cast“) ausgezeichnet.

Unabhängig produziert – international gedacht

Regisseur Erkan Acar inszeniert mit Ghost Bastard einen 95-minütigen Spielfilm, der vollständig in Berlin gedreht wurde und klassische Coming-of-Age-Themen mit übernatürlichen Elementen verbindet.

Neben Aliyah Acar und Philippe Reinhardt sind Franziska Machens, Tara Africah Corrigan, Charleen Weiß und Thien Phuoc Nguyen zu sehen.

Produziert wurde der Film von Hadlaub Pictures in Zusammenarbeit mit Mavie Films und Alpha Centauri Studios. Die Produktion wurde vollständig eigenfinanziert – ein klares Bekenntnis zum unabhängigen Filmschaffen.

Der Weltvertrieb liegt bei Amadeus Entertainment, während Hadlaub Pictures den Verleih in der DACH-Region übernimmt.

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(v.l) Schauspielerin Franziska Machens, Hauptdarsteller und Produzent Philippe Reinhardt, Hauptdarstellerin Aliyah Acar und Regisseur Erkan Acar © Aline Gerber
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CD: Neu von GRAMOLA Winter & CO: Ernst Křenek: Reisebuch aus den österreichischen Alpen

Reisebuch aus den österreichischen Alpen
Alexander Kaimbacher/Anna Sushon
Ernst Křenek
1 CD, Gramola
€ 19.90
Veröffentlichungsdatum: 05.02.2026
Artikel ist sofort lieferbar
EAN 9003643993563
Bestellnummer: 99356

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Reisebuch aus den österreichischen Alpen
Im Frühsommer 1929 machte sich der österreichische Komponist Ernst Křenek nach seiner Heimkehr aus Deutschland in Begleitung seiner Eltern und seiner zweiten Ehefrau Berta auf eine zwanzigtägige Reise durch die österreichischen Alpen. Mit Bus und Bahn legten sie die weiteren Strecken zwischen den 14 Stationen zurück, von denen aus sie jeweils ihre Wanderungen und Ausflüge unternahmen. Ihre Route führte sie von Wien aus in die Obersteiermark, ins Salzkammergut, nach Kärnten bis Osttirol und über Niederösterreich zurück nach Wien. Dabei ist Křenek nicht nur als Komponist auf Reisen, sondern vielmehr als Dichter, Bühnenbildner und Philosoph dem Zeitgeist seiner Heimat auf der Spur. Wenige Tage nach Křeneks Rückkehr nach Wien setzte er sich daran und schuf relativ gleichzeitig Musik und Text des Liederzyklus, solange die Eindrücke der Reise frisch waren. Der österreichische Tenor Alexander Kaimbacher und Anna Sushon am Klavier präsentieren das so entstandene kurzweilige, oftmals auch humoristisch durchsetzte „Reisebuch aus den österreichischen Alpen“.

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