DIE SAMSTAG-PRESSE – 26. JUNI 2021

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:

Foto: Nikolaus Bachler © Markus Jans

DIE SAMSTAG-PRESSE – 26. JUNI 2021

München
Kommentar: Eine Bilanz der Ära Bachler
„Nicht zu sehr geliebt werden wollen“
BR-Klassik.de

Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter zu Nikolaus Bachler: „Vergiss deine Freunde nicht!“
Er hat in München eine Ära geprägt: Zum Ende dieser Spielzeit verabschiedet sich Nikolaus Bachler von der Bayerischen Staatsoper. Bei BR-KLASSIK erinnern sich Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter an prägende Momente mit dem scheidenden Intendanten – und verraten, was Sie ihm für die Zukunft wünschen.
BR-Klassik.de

„Konzertgänger in Berlin“
Wiederschiedsfreudicht: Spectrum im Kammermusiksaal
Zu den besonders lieben Kulturbekanntschaften, um die der Konzertgänger sich während der Konzert-Prohibition entsprechende besonders schwere Sorgen machte, gehört die seit 33 Jahren existierende Kammermusik-Reihe Spectrum Concerts. Denn die gehört mit ihrem speziellen Profil (maximales Niveau, minimale Subvention) seit jeher zu den Risikopatienten des Konzertbetriebs.
https://hundert11.net/wiederschiedsfreudicht/

Wien/ MuTh
„Goldkehle“ Günther Groissböck schmetterte eine Arie in den Konzertsaal der Sängerknaben

https://www.leadersnet.at/news/51319,goldkehle-guenther-groissboeck-schmetterte-eine-arie-in-den.html

Österreich
Was bietet der Theatersommer 21? Gute Aussichten!
Wiener Zeitung.at

Innsbruck
Tiroler Landestheater versucht im Herbst den Neustart
Elf Monate lang waren die Spielstätten des Tiroler Landestheaters aufgrund diverser Lockdowns zu. Ab Herbst soll es wieder volles Programm geben, etliche aufgeschobene Produktionen werden nachgeholt.
Tiroler Landestheater

München
Im Kopf die Feuerschmiede

Was das Staatstheater am Gärtnerplatz in der kommenden Spielzeit neu herausbringen wird.
https://www.abendzeitung-muenchen.de/kultur/buehne/im-kopf-die-feuerschmiede-art-737664

Berlin
Die Stunde des Sehers: Robert Wilson in der Akademie der Künste
Im Rahmen der Ausstellung „Arbeit am Gedächtnis“ sprach der Regisseur und Gesamtkunstwerker Robert Wilson über die Tänzerin Suzushi Hanayagi – und das Leben.
Berliner Zeitung

Paris
Rolando Villazón: eine verträumte Nachtwandlerin in Paris
euronews.com

 

Links zu englischsprachigen Artikeln

Prag
Proud legacy, active future: the Czech Phil’s Robert Hanč on recording and video
bachtrack.com

Parma
Elīna Garanča, Piero Pretti & Lisette Oropesa Lead Festival Verdi’s 2021 Season
operawire.com

Paris
Andreas Schager, Peter Mattei, René Pape, Éve-Maud Hubeaux Headline Opéra National de Paris’s Farewell Concert for Philippe Jordan
operawire.com

Criticism on Fridays: Crossing the Border
Do We Really See What Happened? Do We Want to See It?
https://operawire.com/criticism-on-fridays-crossing-the-border/

London
VIDEO: Get A First Look At The Royal Opera’s LA BOHÈME from 25 June 2021
broadwayworld.com

A Handelian tour of London with Iestyn Davies at Kings Place
bachtrack.com

Jess Gillam interview: “Music is integral to how we live, but not how we educate”
The musician, presenter and youth advocate explains why the arts need to be at the heart of the curriculum
standard.co.uk

Wormsley
Ivan the Terrible, Grange Park Opera, review: A chilling 20th-century update
https://inews.co.uk/culture/ivan-the-terrible-grange-park-opera-review-a-chillin

Saratoga
Opera Saratoga celebrates its 60th anniversary with a Don Quixote lineup
spotlightnews

Long Beach
Opera gets a TV makeover: How “Desert In” blew up an old art form for the “Insecure” generation
latimes.com

Feuilleton
9 elegant pieces of architecture inspired by classical music
https://www.classicfm.com/discover-music/stunning-buildings-inspired-by-classical-music/

Recordings
Shostakovich’s Symphonies 1, 14 and 15 receive a high-quality recording
The Boston Symphony Orchestra brings its super-confident style to the Soviet composer’s early and late works
https://www.ft.com/content/da577a21-ef19-4d16-9aa4-f949ab6091f1

Ballett/ Tanz

München
Herr Dorny, wie halten Sie’s mit dem Staatsballett?
https://www.musik-in-dresden.de/2021/06/25/dorny-jurowski-zelensky/

Sprechtheater

Wien/Theater in der Josefstadt
Kulturstaatssekretariat: Verwunderung über das Josefstadt-Defizit
Das Theater in der Josefstadt soll im zweiten Lockdown nur 52 Mitarbeiter (von 360) in Kurzarbeit geschickt haben
Kurier.at

Pregarten/ Bruckmühle
Die Wirtin Mirandolina und ihre liebestollen Deppen
Oberösterrreichische Nachrichten

Ausstellungen/ Kunst

Kanada
In Spendenzentrum entdecktes Bowie-Gemälde erzielte 70.000 Euro
Rund zehnmal so viel wie im Vorfeld erwartet.
Kurier.at

Tirol/ Landesmuseum
Lustvoll inszeniertes kreatives Desaster in den Tiroler Landesmuseen
Die Suche des Künstlerkollektivs Gelitin nach der „Schönheit im Hässlichen“ in den Tiroler Landesmuseen fällt nicht ganz jugendfrei aus
Tiroler Tageszeitung

———

Unter’m Strich

Österreich
Kürzere Impfpausen wegen Delta-Variante
Zu kürzeren Impfintervallen rät das Nationale Impfgremium (NIG). Hintergrund ist die Ausbreitung der Delta-Variante. Außerdem empfiehlt das NIG weiterhin denselben Impfstoff für den Zweitstich. In Österreich sind aktuell 30 Prozent der Bevölkerung voll immunisiert.
https://orf.at/stories/3218678/

Voraussage
Fußball-EM: Frankreich und England im Finale
Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie errechnen Wahrscheinlichkeit mit neuer Software
https://www.pressetext.com/news/20210625022

Wien/ Döbling
Mistplatz wird für Gemeindebau umgewidmet, Bezirk empört
Der Döblinger Bezirksvorsteher Daniel Resch (ÖVP) hätte auf dem Areal eine Sporthalle bauen wollen.
Kurier.at

Milliarden von der EU : Die Zeichen stehen auf Schuldenunion
Der Wiederaufbaufonds der EU setzt Fehlanreize – denn an Kontrolle und Tilgung gibt es kein Interesse. Für die Befürworter vergemeinschafteter Schulden ist das Kalkül.
Frankfurter Allgemeine

Streit um LGBTI-Gesetz – Niederlande empfehlen Ungarn den EU-Austritt
Salzburger Nachrichten

Autorennsport
Red Bull auch in Spielberg Favorit
Vor dem Grand Prix der Steiermark am Sonntag (15.00 Uhr) drängt sich vor allem eine Frage auf: Kann Red Bull Racing auch beim ersten von zwei Heimspielen in Spielberg so auftrumpfen wie in den letzten Wochen? Während sich WM-Leader Max Verstappen zurückhaltend gibt, fürchtet Mercedes jedenfalls die neue Power des Honda-Motors.
https://sport.orf.at/stories/3079288/

Fußball-EM
Wie der Coup gegen Italien gelingen kann

Österreichs Nationalteam steht vor einem historischen Spiel. Die ÖFB-Auswahl trifft am Samstag in London im EM-Achtelfinale auf Italien (21.00 Uhr, live in ORF1). Die Rollen sind dabei klar verteilt. Die seit 30 Spielen ungeschlagene „Squadra Azzurra“ geht als klare Favoritin in das Duell. Ein Überraschungscoup ist aber nicht unmöglich, denn ein paar Punkte sprechen auch für das Team von Coach Franco Foda.
https://sport.orf.at/stories/3079335/

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 26. JUNI 2021)

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 26. JUNI 2021)

Quelle: onlinemerker.com

WIENER STAATSOPER: Ballettpremiere Tänze Bilder Sinfonien und Opernrepertoire bis Ende der Saison
Probe PicturesAtAnExhibition CSchoch MMenha FCosta KPapava FOTO AshleyTaylor
Probe zu »Pictures at an Exhibition« © Wiener Staatsballett / Ashley Taylor

Am Samstag, 26. Juni 2021 präsentiert das Wiener Staatsballett die Premiere seines neuen dreiteiligen Abends Tänze Bilder Sinfonien an der Wiener Staatsoper, in der drei Meister des zeitgenössischen Balletts mit Choreographien zu Musiken von russischen bzw. sowjetischen Komponisten in einem äußerst vielfältigen Programm aufeinander treffen: Alexei Ratmansky, der mit Pictures at an Exhibition sein Wien-Debüt gibt, antwortet zu Mussorgskis Bildern einer Ausstellung mit einer Choreographie, die das klassische Ballett zum neuem Leuchten bringt, auf die elegante Athletik, die George Balanchines Strawinski-Ballett Symphony in Three Movements auszeichnet. Mit großer Spannung wird die zweite Uraufführung des neuen Ballettdirektors Martin Schläpfer erwartet: Zu Schostakowitschs letzter Symphonie (Sinfonie Nr. 15), die der Komponist selbst als Summe seines ganzen Lebens bezeichnete, entwirft Schläpfer in seiner hochexpressiven Bewegungssprache eine von Szenen des Kampfes, des Verlorenseins, aber auch der Suche nach Heimat und Nähe geprägte Welt – Bilder, die unter die Haut gehen.
Tänze Bilder Sinfonien wird im September 2021 wieder aufgenommen.

Bis zum Ende der Spielzeit stehen noch Lohengrin unter Cornelius Meister und u. a. mit Klaus Florian Vogt, Sara Jakubiak, Johan Reuter und Tanja Ariane Baumgartner (27. und 30. Juni), Macbeth unter Musikdirektor Philippe Jordan u. a. mit Luca Salsi, Anna Pirozzi, Roberto Tagliavini und Freddie De Tommaso (28. Juni) sowie die von Franz Welser-Möst geleitete Elektra u. a. mit Aušrinė Stundytė, Camilla Nylund, Michaela Schuster und Derek Welton (25. und 29. Juni) auf dem Spielplan.

———

Noch bis 29. Juni: Kostümversteigerung zugunsten der Nachwuchsarbeit der Wiener Staatsoper
web210326KatharinaSchiffl 8853
Copyright: Katharina Schiffl

 

Noch bis 29. Juni 2021 läuft auf der Website des Wiener Dorotheums die Online-Versteigerung ausgewählter Kostüme aus beliebten Produktionen (die nicht mehr im Repertoire sind) wie Madama Butterfly, Carmen oder Un ballo in maschera – darunter Kostüme, die von Stars wie Edita Gruberova, Anna Netrebko, Elīna Garanča, Agnes Baltsa, Giuseppe Taddei, Plácido Domingo, José Carreras, Neil Shicoff oder Piotr Beczała getragen wurden.

In Kooperation mit dem Dorotheum werden erstmals Kostüme zur Versteigerung angeboten – alle Informationen zu den 76 ausgewählten Modellen mit Fotos, näheren Beschreibungen, den Träger*innen und die Ausrufpreise können hier eingesehen werden. Die Zuschläge werden am 29. Juni um 15.00 Uhr (Wiener Zeit) erteilt.

Der Erlös der Versteigerung kommt zu 100% der Nachwuchsarbeit der Wiener Staatsoper zugute, also jenen für diese Direktion zentralen Projekten, die aktiv mithelfen sollen, neues Publikum zu gewinnen und zu begeistern.

________________________________________________________________________________________

 

„Weißt Du wie das wird?“. Die Saison 2021/22 der Staatsoper Stuttgart

  • Auftakt zu neuem Stuttgarter Ring mit Das Rheingold und Die Walküre
  • Fünf weitere Premieren: Die Verurteilung des Lukullus, Hänsel und Gretel, Juditha triumphans, Rusalka und Szenen aus Goethes „Faust“
  • Saisoneröffnung mit Tosca, Die Zauberflöte, Madama Butterfly und einem konzertanten Rosenkavalier
  • Weitere programmatische Öffnung: Konzerte mit u.a. Max Herre & WebWeb, Maeckes
  • Die Junge Oper im Nord zeigt drei Premieren, darunter zwei Uraufführungen
  • Frühjahrsfestival #3 Verflechtungen im April und Mai

Die Staatsoper Stuttgart stellt Richard Wagners Ring des Nibelungen ins Zentrum der kommenden Spielzeiten: Im Rahmen der heutigen Pressekonferenz der Staatstheater Stuttgart gaben Opernintendant Viktor Schoner, Generalmusikdirektor Cornelius Meister, Chefdramaturg Ingo Gerlach und die Leiterin der Jungen Oper im Nord (JOiN) Elena Tzavara das Opernprogramm für die Saison 2021/22 bekannt. Die Spielzeit bildet den Auftakt zu einem neuen Stuttgarter Ring-Zyklus mit den Premieren von Das Rheingold und Die Walküre. Daneben kommen fünf weitere Neuproduktionen zur Aufführung – darunter drei, die wegen der Pandemie bisher verschoben werden mussten: Die Verurteilung des Lukullus, Juditha triumphans sowie Szenen aus Goethes „Faust“. Die Junge Oper zeigt neben der Premiere von Les Enfants terribles zwei Uraufführungen: Die Kinderoper Holle! sowie die Auftragsoper MELUSINE, die im Rahmen eines hochdotierten Kompositionsauftrages der Reinhold Otto Mayer Stiftung entstehen wird. Im April und Mai präsentieren die Staatsoper und das Staatsorchester außerdem das Frühjahrsfestival Verflechtungen mit Opernaufführungen, Konzerten und einer Langen Nacht.

„Die Erfahrungen der letzten Monate waren nicht nur negativ. Dennoch freuen wir uns wie wahnsinnig auf „große Oper“ und darauf, endlich wieder mit dem Publikum im Foyer des Littmann-Baus in direkten Austausch zu gehen. Und wir freuen uns auf den Start eines neuen Rings: diese vermeintlich allumfassende und doch so fragmentierte Erzählung, die wir in Stuttgarter Tradition aus dem multiperspektivischen Blickwinkel des 21. Jahrhunderts betrachten wollen.“ so Intendant Viktor Schoner.

Auftakt zum Ring und weitere Neuproduktionen

Die Staatsoper Stuttgart wird in den kommenden beiden Spielzeiten Richard Wagners Ring des Nibelungen komplett mit jeweils unterschiedlichen Regisseur*innen aufführen. Die musikalische Leitung der gesamten Tetralogie übernimmt Generalmusikdirektor Cornelius Meister. Den Auftakt markiert im November dieses Jahres die Premiere von Das Rheingold in der Regie von Stephan Kimmig.  Zahlreiche Ensemblemitglieder feiern hier ihr Rollendebüt: Goran Jurić als Wotan, Rachael Wilson als Fricka, Stine Marie Fischer als Erda sowie Matthias Klink als Loge. Der britische Bariton Leigh Melrose gastiert als Alberich.

Im April 2022 folgt Die Walküre, jeder Aufzug konzeptionell betreut von einem anderen Team: Hotel Modern, Urs Schönebaum und Ulla von Brandenburg zeichnen hier jeweils verantwortlich. Okka von der Damerau feiert ihr Rollendebüt als Brünnhilde, Brian Mulligan verkörpert ihren Vater Wotan. Als Wälsungenpaar treten Simone Schneider und Michael König auf.

Anfang November feiern Franziska Kronforth und Julia Lwowski – beide Teil des Kollektivs Hauen und Stechen – mit Paul Dessaus und Bertolt Brechts Die Verurteilung des Lukullus Premiere. Bernhard Kontarsky dirigiert, Gerhard Siegel ist als Lukullus zu erleben. Die Neuproduktion war bereits für die vergangene Spielzeit geplant.

Eine weitere bisher nicht präsentierte Neuproduktion ist Juditha triumphans in der Regie von Silvia Costa. Im Januar 2022 kommt Vivaldis Oratorium in lateinischer Sprache mit Rachael Wilson (Debüt als Juditha), Stine Marie Fischer (Debüt als Holofernes) und Diana Haller (Vagaus) zur Aufführung.

Im Februar kehrt Regisseur Axel Ranisch an die Staatsoper Stuttgart zurück und inszeniert Engelbert Humperdincks Hänsel und Gretel. Die neue Generalmusikdirektorin des Michailowski-Theaters St. Petersburg Alevtina Ioffe dirigiert die Produktion, die mit u.a. Josefin Feiler / Esther Dierkes (Gretel) und Ida Ränzlöv / Diana Haller (Hänsel) in den Titelpartien vorwiegend aus dem Ensemble besetzt ist. Als Hexe gastiert die Mezzosopranistin Rosie Aldridge.

Sein Operndebüt feiert der Theaterregisseur Bastian Kraft im Juni nächsten Jahres mit Rusalka von Antonín Dvořák unter der musikalischen Leitung von Oksana Lyniv. Die Titelpartie übernimmt Ensemblemitglied Esther Dierkes.

Als letzte Premiere der Saison bringen Regisseur Marco Štorman und Dirigent André de Ridder im Juli 2022 Robert Schumanns Szenen aus Goethes „Faust“ szenisch auf eine Spielstätte außerhalb des Opernhauses. Die Ensemblemitglieder Jarrett Ott (Faust), Josefin Feiler (Gretchen), Stine Marie Fischer (Mephistopheles) und Kai Kluge (Ariel) übernehmen die Gesangspartien. Neben dem Staatsorchester und Staatsopernchor ist außerdem der Kinderchor der Staatsoper zu hören.

Repertoire, konzertante Oper und Special Guests

Eröffnet wird die neue Spielzeit am 18. September mit der Wiederaufnahme von Tosca in der Regie von Willy Decker und unter der musikalischen Leitung von Giuliano Carella. Maria Agresta und Catherine Naglestad gastieren mit der Titelpartie an der Staatsoper Stuttgart. Ivan Magrì ist als Mario Cavaradossi, Lucio Gallo als Baron Scarpia zu erleben. Das weitere Repertoire umfasst Madama Butterfly mit Elizabeth Caballero in der Hauptrolle, Die Fledermaus unter der musikalischen Leitung von Cornelius Meister, Die Liebe zu drei Orangen in der Regie von Axel Ranisch, BORIS, dirigiert von Titus Engel, Don Giovanni mit Johannes Kammler in der Titelpartie und unter der musikalischen Leitung von Marie Jacquot, Platée, dirigiert von Stefano Montanari, Alcina und Norma in der Regie von Jossi Wieler und Sergio Morabito, Il barbiere di Siviglia in der Inszenierung von Beat Fäh und Le nozze di Figaro unter der musikalischen Leitung von Cornelius Meister. Im Spielplan bleiben außerdem Barrie Koskys Zauberflöte und Felix Rothenhäuslers Werther, der noch in dieser Saison am 11. Juli Premiere feiert. Darüber hinaus öffnet sich das Opernhaus erneut für verschiedene Musikstile und Genres und lädt u.a. Max Herre & WebWeb sowie den Rapper und Sänger Maeckes ein. Cornelius Meister wird zudem ab dem 3. Oktober eine Aufführungsserie eines konzertanten Rosenkavaliers von Richard Strauss dirigieren.

„Die dramatische Durchdringung jedes Werks, welche die Zuhörenden unmittelbar ins Herz trifft, ist mein Ziel jeglicher Aufführung, sei sie szenisch, sei sie konzertant. Nach Don Giovanni und Ariadne auf Naxos widmen wir uns nun dem Rosenkavalier auf diese Weise. Die plastische Gestaltung jeder einzelnen Solorolle zu erarbeiten — dabei geht es niemals allein um rein musikalische Fragen, sondern immer um dramatisch-emotionale — und Gleiches mit dem Chor und dem Kinderchor: dies liegt mir dabei besonders am Herzen. Auf das Ensemble der Staatsoper Stuttgart bin ich stolz“, so Cornelius Meister.

JOiN – Junge Oper im Nord: Zwei Uraufführungen und eine Premiere

Die Junge Oper im Nord präsentiert in der Spielzeit 21/22 zwei Uraufführungen und eine Premiere. Im November feiert die gemeinsam mit vier Schulklassen entwickelte Kinderoper Holle! in der Regie von Suse Pfister ihre Uraufführung im Nord, nachdem die Produktion ab 27. Juni 2021 zunächst nur online zu sehen ist. Im März 2022 kommt dann die aus der vorherigen Saison verschobene Tanzoper Les Enfants terribles zur Premiere. Eine weitere Uraufführung ist im Juni 2022 zu erleben: MELUSINE von Catalina Rueda und Lisa Pottstock. Die Auftragsarbeit gewann den in diesem Jahr erstmals ausgeschriebenen Reinhold Otto Mayer Preis, für den die Junge Oper im Nord mit der gleichnamigen Stiftung kooperiert.

Als Wiederaufnahme zeigt das JOiN Der Schauspieldirektor in der Inszenierung von Elena Tzavara sowie Das Dschungelbuch als Familienkonzert. Das Straßenoratorium Nesenbach, das noch in der aktuellen Saison am 3. Juli Premiere feiert, wird ebenfalls erneut im Stadtraum Stuttgart aufgeführt.  Daneben bietet die Junge Oper wieder eine Vielzahl an Vermittlungsangeboten von Sitzkissenkonzerten über digitale und analoge Schulworkshops bis hin zu Probenbesuchen und Führungen für Kinder und Schulklassen.

Frühjahrsfestival #3 Verflechtungen

Auch das Frühjahrsfestival 2022 von Staatsoper und Staatsorchester kreist um Richard Wagner. Beginnend mit der Premiere von Die Walküre im April geht das Festival mit den Opern Platée und Alcina, dem Kammerkonzert Traumbilder und einer Langen Nacht des Brütens der Nornenfrage „Weißt Du wie das wird?“ aus Wagners Götterdämmerung und den damit verflochtenen Motiven der kommenden Saison nach. Den Abschluss bildet eine Richard-Wagner-Geburtstagsfeier am 22. Mai 2022.

Unter folgendem Link finden Sie das gesamte Programm als PDF, Biografien der Künstler*innen sowie Fotos der Intendanten:

https://cloud.staatstheater-stuttgart.de/public/download-shares/Bdo9sYjFtTy2zxFbNdEiYVs4RsySqisu


 

Wiener Kammerorchester: 5   KONZERTE IN 3  TAGEN  27,28, 29  JUNI   KONZERTHAUS WIEN

kammerorchest

Sonntag 27.6. um 10 h und um 12,30 h. 2. Matinee (Mercadante, Elgar, Respighi) Daniela Ivanova; Werner Auer (Flöte)

Montag 28.6. um 18 h und 20,30 h: Symphonie Classique (Beethoven, Mendelssohn). Martin Sieghart; Daniel Lozakovich (Violine)

Dienstag, 29.6 um 18 h Symphonie Classique (Beethoven, Mendelssohn). Martin Sieghart; Daniel Lozakovich (Violine)

https://kammerorchester.com/konzerte.html

________________________________________________________________________________________

 

00 apropos renate ipse 300

Der böse Stachel!!!

Jetzt ist er wieder ganz schön vollmundig, der Herr Föttinger, und alle nicken dem tapfern Mann anerkennend zu. Aber ganz unwidersprochen sollen seine heldenhaften Ausbrüche bei seiner Pressekonferenz zur Josefstadt-Zukunft nicht bleiben. Da schwimmt einer wohlig im Zeitgeist und weiß, dass ihm absolut nichts passieren kann, wenn er die richtige Flagge aufzieht.

Ich war bei der Pressekonferenz nicht eingeladen, denn seit Jahren straft mich der Direktor, der mir – wie praktisch – Rassismus vorgeworfen hat, mit Verachtung, die er von mir allerdings vollinhaltlich zurück bekommt. „Rassismus“ – das funktioniert heutzutage schon unhinterfragt als leere Behauptung, da weiß man doch gleich, wo „gut“ (Herbert Föttinger natürlich) und wo „böse“ ist (alle anderen, die ihm die Bewunderung versagen).

Ich beziehe mich also auf den Bericht in der „Presse“, wo es auch heißt, es seien gar nicht so viele Journalisten da gewesen. „Auf Urlaub“, vermutete der Herr Direktor, denn dass er vielleicht gar nicht so interessant sein könnte, auf die Idee kann er in seinem übersteigerten Selbstbewusstsein ja nicht kommen.

Selbstlob en gros: „Wir machen nicht alles gut, aber wir machen verdammt viel gut“, zitiert ihn der „Presse“-Kollege. Na, wenn er es nur selbst meint…

Weiterlesen in APROPOS

Zitat Ende

Aber auch die Kulturstaatssekretärin Mayer ist erstaunt über Merkwürden Föttinger

Wien/Theater in der Josefstadt
Kulturstaatssekretariat: Verwunderung über das Josefstadt-Defizit
Das Theater in der Josefstadt soll im zweiten Lockdown nur 52 Mitarbeiter (von 360) in Kurzarbeit geschickt haben
Kurier.at

________________________________________________________________________________________

 

HERZLICH WILLKOMMEN zum FOYER-Newsletter!
Jeden Freitag finden Sie hier die besten Tipps für Streams, Videos und TV-Ereignisse aus der Welt der klassischen Musik und darüber hinaus.

Die glorreichen Drei – unsere Empfehlungen der Woche

Lied me! Unpack – Reflect – Vibrate

Ein Projekt des Internationalen Liedzentrums Heidelberg
Neun Kurzfilme – neun mal Kunstlied, wie Sie es noch nie erlebt haben! Junge Sänger*innen behandeln in ganz persönlichen Interpretationen tief berührende gesellschaftliche Themen von brennender Aktualität.
Wie machen wir Menschen süchtig nach Lied? Und wie kann uns der digitale Raum dabei helfen? Diese Fragen bildeten den Ausgangspunkt zu „Lied Me!“ – einem Projekt, das nach neuen Wegen sucht, das ästhetische Erleben von Lied im digitalen Raum zu denken. Im Auftrag des Internationalen Liedzentrums Heidelberg haben sich elf junge Stipendiat*innen der dort…

Anschauen

Rigoletto – Opernspektakel am Bodensee
Film von Ingrid Bertel
Sie ist eine der spektakulärsten Inszenierungen aller Zeiten! Diese Doku entführt hinter die Bühne der gigantischen „Rigoletto“-Produktion bei den Bregenzer Festspielen.
Sie ist die technisch bislang aufwendigste Produktion der Bregenzer Festspiele! 2019 und 2021 wird der Verdi-Klassiker „Rigoletto“ auf der Seebühne am Bodensee geboten. Mit großem Pop-Art-Pinsel übersetzt die Neuinszenierung von Philip Stölzl die grellen Emotionen der Oper – Mord und Totschlag, Sex und Missbrauch – in spektakuläre, schnelle Bilder. Im Juni beginnt Stölzl mit den…
In der Mediathek verfügbar bis 19. Juli 2021

Anschauen

Eröffnungskonzert des Rheingau Musik Festivals 2021

hr-Sinfonieorchester unter der Leitung von Andrés Orozco-Estrada
Eindrucksvolles sinfonisches Glaubenswerk! Andrés Orozco-Estrada verabschiedet sich mit Mendelssohns 5. Sinfonie als Chefdirigent des hr-Sinfonieorchesters.
In den Eröffnungskonzerten des Rheingau Musik Festivals, die zugleich die letzten Konzerte von Andrés Orozco-Estrada als Chefdirigent des hr-Sinfonieorchesters Frankfurt sind, steht ein eindrucksvolles sinfonisches Glaubenswerk auf dem Programm: die Musik gewordene Selbstvergewisserung des aus einer jüdischen Familie stammenden, aber schon in jungen Jahren zum christlichen Glauben konvertierten Felix Mendelssohn Bartholdy, bekannt auch als „Reformations-Sinfonie“.…
Live-Stream am 27. Juni 2021
19:00 – 21:00 Uhr
Anschauen

Die unglaubliche Kraft der Barockgeige
Geigerin Ariadne Daskalakis im Dialog über die Sprachmächtigkeit alter Musik und über ihr aktuelles Projekt, bei dem eine barocke Geigensonate sich mit moderner Choreographie zu einer aufregenden Musik-Tanz-Performance vereint. Diese gibt es übrigens am 25. Juni um 20 Uhr auf FOYER zu sehen.

Anhören

________________________________________________________________________________________

 

FÜSSEN/ Festspielhaus Neuschwanstein: Die Schatzinsel liegt im Forggensee. Start Kartenvorverkauf für beliebtes Familienmusical

schatz

Der berühmteste Abenteuerroman der Welt im Januar 2022 als packendes Musical „Die Schatzinsel“ für sechs Shows in Füssen
Das Musical erlebte seine Weltpremiere beim Musicalsommer Fulda im Jahr 2015 und wurde seitdem in drei Ländern weit über 100-mal aufgeführt. Nun kommt das Werk des Erfolgskomponisten Dennis Martin (Die Päpstin, Der Medicus, Robin Hood) erstmals nach Bayern und verwandelt den Forggensee sozusagen in die Südsee.

Nachdem das Festspielhaus Neuschwanstein die spotlight Show „Die Päpstin“ sehr erfolgreich adaptiert hat, freut sich die Theaterleitung umso mehr, ein weiteres Werk aus der Spotlight-Musical-Schmiede zu präsentieren. „Wir spielen eine aufwändige und erstklassige Show mit vielen Musicalstars und spannenden Effekten. Es ist uns eine große Ehre, auf der traumhaften Füssener Bühne spielen zu dürfen“, erklärt Produzent Peter Scholz.
„Es gab weltweit bisher noch kein großes Piraten-Musical und wir wollten das endlich realisieren. Seit dem Erfolg der Filmreihe ‚Fluch der Karibik‘ ist das eigentlich längst überfällig. Wir haben eine sehr spannende Adaption erarbeitet, die hervorragend auf die Musicalbühne passt. Musikalisch kann man bei einem Seeabenteuer natürlich aus dem Vollen schöpfen“, erzählt Autor und Komponist Dennis Martin.
Acht Jahre lang entwickelte „Spotlight“ den Stoff. Auf der Bühne wird nicht nur das weltbekannte Geschichte um die beiden Hauptfiguren Long John Silver und Jim Hawkins nacherzählt, sondern auch die Entstehung des Romans selbst zum Thema gemacht. „Der 1850 im schottischen Edinburgh geborene Schatzinsel-Autor Louis Stevenson hat eine schillernde und bewegende Biografie. Die Inspiration zu seinem Roman bekam der bis dato erfolglose Schriftsteller von einem Jungen, in dessen Mutter er sich verliebt hatte. Wir verbinden diese biografische Ebene mit der Erzählung der Schatzinsel zu einer sehr emotionalen und äußerst spannenden Geschichte“, erklärt Martin.
Neben packenden Schiffsszenen, gefährlichem Abenteuer und rauen, zwielichtigen Gestalten, gibt es damit all das, was das heutige Musicalpublikum erwartet: „Im Mittelpunkt der Handlung steht die Liebesgeschichte des Autors Louis Stevenson und der Amerikanerin
Fanny Osbourne. Was die beiden verbindet, ist ihre tiefe Sehnsucht nach Freiheit.“ erklärt Dennis Martin. Weil Fannys Sohn Lloyd in dem Stück von zentraler Bedeutung ist, gibt es im Stück eine sehr anspruchsvolle Kinderrolle.

„Optisch und musikalisch wird die Show sehr modern und frisch inszeniert. Johnny Depp, Orlando Bloom und Keira Knightley haben für die Hauptrollen zwar noch nicht zugesagt, aber wir denken im Production-Design schon ein bisschen an ‚Fluch der Karibik‘,“ erklärt Peter Scholz mit einem Augenzwinkern.

Die Premiere von „Die Schatzinsel“ wird am 20. Januar 2022 im Festspielhaus Neuschwanstein in Füssen gefeiert. Das Stück bietet Spitzen-Entertainment für die ganze Familie.

Hauptdarsteller in Füssen 2022:
Louis Stevenson, Dr. Livsey, BenGun: Sascha Kurth
Long John Silver: Ethan Freeman
Fanny Osborne: Katja Berg
Kapitän Smollet, Vater: Reinhard Brussmann
Hands, Bones: Sebastian Lohse
Trelawney: Lutz Standop
Bild Pew: Olaf Meyer
Mutter: Larissa Windegger
Das Ensemble wird zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.
https://das-festspielhaus.de/die-schatzinsel/

Weitere Informationen unter www.das-festspielhaus.de und 08362 / 5077-777

________________________________________________________________________________________

 

KÜNSTLERNACHRICHTEN: BALMER & DIXON MANAGEMENT AG
Ausgewählte Nachrichten für Juli und August 2021 (in alphabetischer Reihenfolge):

Bastiaan EVERINK ist nochmals als Miller in Verdis LUISA MILLER am 5. Juli am Theater Koblenz zu erleben. Die Regie hat Benedikt Borrmann. Es spielt das Staatsorchester Rheinische Philharmonie unter der Leitung von Mino Marani.

Äneas HUMM ist Der Perückenmacher in Richard Strauss VORSPIEL ZU ARIADNE AUF NAXOS am 3./10./24. Juli in einem Streaming am Staatstheater Karlsruhe. Die musikalische Leitung hat Georg Fritzsch, die Regie haben Anja Kühnhold und Julia Burbach inne.
Am selben Haus singt er am 16. Juli Marco in Puccinis GIANNI SCHICCHI in einer Inszenierung von Anja Kühnhold. Die Badische Staatskapelle dirigiert Johannes Willig. Am 4. Juli konzertiert der Künstler mit der Pianistin Dorina Tchakarova in einem Recital mit Liedern von Bruckner, Marx, Wolf, Brahms und Mahler am Internationalen Musikfestival in Varna, am 24. Juli in einem Gartenkonzert mit Benjamin Mead mit ausgewählten Liedern von Schubert und Strauss zum Thema Natur im Schlossgarten Brig im Rahmen des Schweizer Rhône-Festivals sowie am 26. August in einem privaten Liederabend in der Kirche von Rougemont mit der Pianistin J. Polgar.

Dimitry IVASHCHENKO ist am 1. August als Fafner in Wagners DAS RHEINGOLD in einem Orchesterkonzert zum 75. Jubiläum der Bregenzer Festspiele im Festspielhaus zu erleben. Andrés Orozco-Estrada dirigiert die Wiener Philharmoniker.

Johannes KAMMLER gastiert mit Mahlers LIEDER EINES FAHRENDEN GESELLEN im Rahmen des Konzerts Out of Chaos am 2. Juli am Glyndebourne Festival. Es spielt das London Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Robin Ticciati. Danach ist der Künstler mit einem Liederabend mit Werken von Mahler, Ravel und Schumann am 12. Juli in der Staatsoper Stuttgart zu erleben. Dabei begleitet ihn die Pianistin Akemi Murakami. Am 23. Juli ist er mit Arien des Papageno in Mozarts DIE ZAUBERFLÖTE und des Don Giovanni in Mozarts gleichnamiger Oper wie auch als Gendarme in Puccinis TOSCA in der Opern-Gala der Fronhof-Konzerte in Augsburg zu hören. Wilhelm F. Walz dirigiert das SUK-Sympony Prag.

Dean MURPHY feiert am 27. August Premiere als Eddy in Mark-Anthony Turnages GREEK in einer „Open-Air auf dem Parkdeck“ Produktion von Pınar Karabulut an der Deutschen Oper Berlin, gefolgt von einer weiteren Vorstellung am 28. August. Die musikalische Leitung hat Yi-Chen Lin. Es spielen Musiker des Orchesters der Deutschen Oper.

Jordan SHANAHAN singt Graf Monterone in Verdis RIGOLETTO in einer Inszenierung von Philipp Stölzl an den Bregenzer Festspielen im Juli und August. Musikalische Leitung haben alternierend Julia Jones und Daniel Cohen. Sie dirigieren die Wiener Symphoniker.

JunHo YOU ist am15./ 23./29. Juli und 12./19./21. August als Pong in Puccinis TURANDOT in einer Freilicht-Produktion der Oper im Steinbuch in St. Margarethen zu erleben. Regie Thaddeus Strassberger. Am Pult Giuseppe Finzi. Es spielt das ungarische Piedra Festivalorchester.

________________________________________________________________________________________

 

ORF III am Wochenende: Auftakt für Schwerpunkt „30 Jahre Jugoslawienkrieg“ mit ORF-III-Neuproduktion „Nachbar im Krieg“

Außerdem: „Tosca“ aus St. Margarethen 2015 in „Erlebnis Bühne“, „Stars & Talente“, „Ein seltsames Paar“ zum 20. TT Jack Lemmons, Live-Gottesdienst

Wien (OTS) – ORF III Kultur und Information widmet sich am Samstag, dem 26. Juni 2021, im Rahmen eines achtteiligen „zeit.geschichte“-Abends dem Jugoslawienkrieg, der sich Tag genau zum 30. Mal jährt. Höhepunkt ist die ORF III-Neuproduktion „Nachbar im Krieg – Österreich und der Jugoslawienkonflikt“. Am Sonntag, dem 27. Juni, zeigt „Erlebnis Bühne“ mit Robert Dornhelms „Tosca“ von 2015 eine der beliebtesten Produktionen aus St. Margarethen – in der fulminanten Kombination von beeindruckender Bühne und Starsopranistin Martina Serafin. Bereits am Sonntagmorgen überträgt „ORF III LIVE“ einen evangelischen Gottesdienst aus Oberwart, bevor ORF III anlässlich des 20. Todestags von Jack Lemmon die Komödie „Ein seltsames Paar“ von 1967 zeigt.

Samstag, 26. Juni

Den achtteiligen „zeit.geschichte“-Abend im Zeichen des Jugoslawienkriegs eröffnet die ORF-III-Neuproduktion „Nachbar im Krieg – Österreich und der Jugoslawienkonflikt“ (20.15 Uhr) von Wolfgang Winkler. Von Belgrad aus starteten am 26. Juni 1991 MiG-29-Jagdflugzeuge und beschossen den Flughafen von Ljubljana. Dabei kam es auch zu Gefechten an der österreichisch-slowenischen Grenze. Das Österreichische Bundesheer wurde in Bereitschaft versetzt und mehrere tausend Soldaten in die Grenzregion entsandt. Österreich startete während des Krieges aber auch die Hilfsaktion „Nachbar in Not“, durch die Zehntausende Flüchtlinge aus unterschiedlichen Teilen Ex-Jugoslawiens nach Österreich kamen und hier eine neue Heimat fanden. Anschließend folgt die Doku „Josip Broz, genannt Tito“ (21.05 Uhr): Für die einen war er der einzige Kroate, der die Serben regieren konnte, für die anderen ein serbischer Führer. Oppositionelle, die seinen Kurs nicht mittrugen, wurden in Gefangenenlager gesteckt. Dennoch finden sich gerade heute immer mehr Menschen, die auf Titos Regime als „Glanzzeit Jugoslawiens“ mit Wehmut zurückblicken. Ab 22.00 Uhr zeigt ORF III schließlich alle Teile der preisgekrönten sechsteilige Dokumentarreihe „Bruderkrieg – Der Kampf um Titos Erbe“ über den Zerfall Jugoslawiens nach dem Tod von Josip Broz Tito sowie über die anschließenden Jugoslawienkriege bis zum Dayton-Abkommen 1995.

Sonntag, 27. Juni

Am letzten Junisonntag überträgt „ORF III LIVE“ um 10.00 Uhr den evangelischen Gottesdienst aus Oberwart. Um 11.55 Uhr ehrt ORF III die Hollywood-Größe Jack Lemmon zum 20. Todestag mit der 1968 entstandenen Kultkomödie „Ein seltsames Paar“.

Im Hauptabend zeigt „Erlebnis Bühne mit Barbara Rett“ Robert Dornhelms Inszenierung von Puccinis Meisterwerk „Tosca“ (20.15 Uhr) aus der Oper im Steinbruch St. Margarethen 2015. Die Oper über Liebe, Verrat und Mord lockt mit opulentem Bühnenbild und hochkarätiger Besetzung: Martina Serafin als Tosca, Andrea Caré singt ihren Liebhaber, den Maler Mario Cavaradossi. Die Rolle des brutalen Polizeichefs Scarpia übernimmt Davide Damiani. Danach folgt eine Ausgabe von „Stars & Talente – Von und mit Leona König“ (22.10 Uhr), in der die weltberühmte Stimme von Piotr Beczała auf das einzigartige Klavierspiel von Soley Blümel trifft. Der Tenor und die zwölfjährige Pianistin verzaubern das Fernsehpublikum mit der weltbekannten Arie „Nessun dorma“ aus der Oper Turandot.

________________________________________________________________________________________

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.