Die SONNTAG-PRESSE – 10. OKTOBER 2021

Die SONNTAG-PRESSE – 10. OKTOBER 2021

Foto: Instagram (Tomasz Konieczny und Günther Groissböck. Mitte: Dr. Thomas Dänemark)

Bericht dazu ist nachzulesen bei Info des Tages.

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die SONNTAG-PRESSE – 10. OKTOBER 2021

München
So klingt die neue Isarphilharmonie: Klangzauber mit Obergrenze
BR-Klassik.de

Isarphilharmonie
Die Hüllen fallen
Die Isarphilharmonie wird maskenlos eröffnet, die übrigen Häuser ziehen bald nach – bis auf ein gallisches Dorf am Max-Joseph-Platz.
Münchner Abendzeitung

Berlin
100 Jahre Ku’damm-Bühnen: Boulevard hält jung
Frankfurter Allgemeine

Düsseldorf
Ein selten gehörtes Juwel
Mozarts „La Clemenza di Tito“ an der Oper in Düsseldorf
rp.online.de

Nürnberger Symphoniker
Keine Vertragsverlängerung für Kahchun Wong
Noch bis Ende der Spielzeit 2021/22 läuft der Vertrag von Kahchun Wong als Chefdirigent der Nürnberger Symphoniker. Eine Verlängerung darüber hinaus werde es nicht geben, sagte der Intendant Lucius A. Hemmer am Freitag. Er betont, dass die Entscheidung gemeinsam und im gegenseitigen Einvernehmen getroffen worden sei.
BR-klassik-de

Gelsenkirchen
Matinée: Vorgeschmack auf Othello-Premiere
WAZ.de/gelsenkirchen

München / „Schwere Reiter“
In der Blase
Ein kluges Stück Musiktheater: Caitlin van der Maas’ „Karl im All zu Hause“ im Schwere Reiter in München.
SueddeutscheZeitung.  

Moskau
Künstler stirbt bei Aufführung im Moskauer Bolschoi Theater
Bei einer Vorstellung am weltberühmten Bolschoi Theater in Moskau ist am Samstagabend ein Darsteller von einem Teil der Bühnendekoration erdrückt worden. Der 37-Jährige sei bei einem Wechsel des Bühnenbilds tödlich verunglückt, bestätigte die Pressestelle des Theaters Schilderungen von Zuschauern in sozialen Netzwerken. Ermittler seien im Theater im Einsatz, um den genauen Hergang des Unfalls zu untersuchen, teilten die Behörden in der russischen Hauptstadt mit.
Kleine Zeitung

Kommentar
Zweischneidiges Schwert
Die deutsche Rockröhre Nena und die österreichische Klassik-Mezzosopranistin Elisabeth Kulman haben etwas gemeinsam: Sie kommen mit Corona-Sicherheitsbestimmungen nicht zurecht. Sagte Nena ihre Tour 2022 ab, weil es kein Publikumsmassenkuscheln geben kann, so schmiss Elisabeth Kulman dem Musikverein ihr Abschiedskonzert hin.
Wiener Zeitung.at

Wien/Museumsquartier
In diesem Venedig stirbt man viele Tode (Bezahlartikel)
Benjamin Brittens „Death in Venice“, nach der Novelle von Thomas Mann: eine geheimnisvolle Reise in eine künstliche Welt aus verdrängten Emotionen und verbotenen Begierden.
https://www.diepresse.com/6044910/in-diesem-venedig-stirbt-man-viele-tode

Salzburg
Bühnenbild mit 20 Tonnen Moor-Erde
In die Felsenreitschule ist am Samstag ein eher ungewöhnlicher Teil des Bühnenbildes angeliefert worden – nämlich 20 Tonnen Moor-Erde aus Salzburg. Dafür brauchte es schweres Gerät und reichlich Schaufelkraft, um die Erde auf der Bühne zu verteilen.
https://salzburg.orf.at/stories/3125075/

Oldenburg
Klangexperte Michael Metzler am Staatstheater Oldenburg
Die Oper „Les Boreades“ von Jean-Philippe Rameau ist jetzt zum ersten Mal in Deutschland aufgeführt worden. Das Oldenburgische Staatstheater hat dafür verschiedene Spezialisten eingeladen.
NDR.kultur.de

Zürich
Das Verhältnis von Innovation zu Restauration ist in der klassischen Musik grotesk – jetzt braucht es einen Aufbruch
Tagblatt.ch

Venedig
Napoleons Lieblingsmusik: Als die Komponisten um eine Sonne kreisten
Die Stiftung Palazzetto Bru Zane präsentiert französische Musik während des Grand Empire zwischen Umbruch und Aufbruch, unter anderem mit Konzerten in Venedig mit dem Quatuor Cambini-Paris.
Frankfurter Allgemeine

Links zu englischsprachigen Artikeln

Moskau
Bolshoi Theatre performer killed in accident on stage during opera
Reuters.com

Bordeaux
Opéra National de Bordeaux 2021-22 Review: Robert le Diable
https://operawire.com/opera-national-de-bordeaux-2021-22-review-robert-le-diable/

London
The week in classical: Music of Today; Rites: Philharmonia/Rouvali; Amadigi; Venus and Adonis
The Guardian.com

Dalia Stasevska and the BBC SO turn the world upside down
bachtrack.com

Edinburgh
Baroque given a Russian thrill by Emelyanychev and Sinkovsky in Edinburgh
bachtrack.com

Dublin
Q & A: Fergus Sheil on the Irish National Opera, Reinvention & the 2021-22 Season
operawire.com

Wexford
Wexford Festival Opera at 70: “I thought, this would be a great job to have”
Artistic directors past and present recall the memorable moments from the festival
the.irishtimes.com

New York
Philadelphia Orchestra reopens Carnegie Hall with blazing bravura
newyorkclassicalreview

Chicago
Verdi’s Macbeth opens Lyric Opera of Chicago 2021–22 Season
operatoday.com

Collaborative Works Festival returns with compelling songs reflecting the immigrant experience
chicagoclassicalreview

Recordings
Sony Classical to Release Extended Edition of Jonas Kaufmann’s “It’s Christmas” Album
operawire.com

Pianist Daniil Trifonov Releases Bach: The Art Of Life On Deutsche Grammophon
broadwayworld.com

Sprechtheater

Wien/ Burgtheater
Und ewig lockt die Burgtheaterfalle
Claus Peymann kann sein altes Wien noch einmal in drei Farcen von Thomas Bernhard erwecken. Ein Abend voller Nostalgie.
https://www.diepresse.com/6044909/und-ewig-lockt-die-burgtheaterfalle

Medien

ORF
TV-Notiz: Moderatorin Weichselbraun „hetzt“ in „Dancing Stars“ gegen (Noch-)Kanzler Kurz
https://filmpluskritik.com/2021/10/09/weichselbraun-dancing-stars-kurz/

Österreich
Prügel vom und für den Wiener Boulevard
https://www.diepresse.com/6045151/prugel-vom-und-fur-den-wiener-boulevard

Die Fellners: Manische Gründer, Medien als Ware
Wolfgang und Helmuth Fellner im Epizentrum der Korruptionsermittlungen.
Wiener Zeitung

Literatur/ Buch

Beppe Fenoglio: Berühmter Mann, nur sterben musste er vorher
„Eine Privatsache“, neu aufgelegt: Liebe und Eifersucht im Widerstandskampf gegen Faschisten und Nazis
Kurier.at

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Unter’m Strich

Österreich
Kurz gibt Kanzleramt ab, aber ÖVP bleibt an der Macht
Nach den Korruptionsvorwürfen hat Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) sein Amt zurückgelegt. Er sei auch nur ein Mensch, sagte er in einem eilig anberaumten Statement am Samstagabend um 19.45 Uhr und bedankte sich für den Rückhalt in der ÖVP und bei seiner Familie. Man befinde sich aber in einer Zuspitzung und in einer Pattsituation mit der Opposition. „Ich möchte daher Platz machen, um Chaos zu verhindern und Stabilität zu gewährleisten.“ Für die Nachfolge als Kanzler schlug Kurz Außenminister Alexander Schallenberg vor. Er selbst werde als Klub- und Parteiobmann in das Parlament zurückkehren.
https://www.krone.at/2527770

Kogler: Können Regierungsarbeit nun fortsetzen
Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) hat am Samstagabend bestätigt, dass es mit dem Rücktritt von Bundeskanzler Kurz nun möglich sei, Türkis-Grün auf Basis des Regierungsprogramms fortzusetzen. Es gelte nun unter anderem, „Stabilität zu garantieren“, durch den Schritt könne nun auch das Budget wie geplant verabschiedet werden.
https://www.krone.at/2527913

Deutschland
Aufarbeitung der Wahlniederlage. Wie Sahra Wagenknecht ihre Partei brüskiert
Die Linke will Konsequenzen aus ihrer Wahlschlappe ziehen. Doch ihr droht neuer Streit um Sahra Wagenknecht – die dem direkten Gespräch selbst aus dem Weg geht.
Tagesspiegel.de

Formel 1 Auto-Rennsport
Bottas startet in Istanbul ganz vorne – Strafe für Hamilton
Lewis Hamilton hat die Qualifikation zum Formel-1-Rennen in der Türkei gewonnen, wegen einer Strafversetzung geht der Engländer aber nur als 11. in den Grand Prix an diesem Sonntag.
https://www.sportnews.bz/artikel/motorsport/formel-1/bottas-startet-in-istanbul-ganz-vorne-strafe-fuer-hamilton

INFOS DES TAGES (SONNTAG, 10. OKTOBER 2021)

INFOS DES TAGES (SONNTAG, 10. OKTOBER 2021)

Quelle: onlinemerker.com

Moskau: Künstler im berühmten Bolschoi Theater von Kulisse zerquetscht

Bei einer Vorstellung am weltberühmten Bolschoi Theater in Moskau ist am Samstagabend ein Darsteller von einem Teil einer schnell heruntergefahrenen Bühnendekoration erdrückt worden.

Der 38-jährige Künstler Yevgeny Kulesh sei bei einem Wechsel des Bühnenbilds tödlich verunglückt, bestätigte die Pressestelle des Theaters Schilderungen von Zuschauern in sozialen Netzwerken. Ermittler seien im Theater im Einsatz, um den genauen Hergang des Unfalls zu untersuchen, teilten die Behörden in der russischen Hauptstadt mit.

Mehr Info
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BLINDENMARKT / Herbsttage: WIENER BLUT mit dem Regie-Debüt von Daniela Fally

Zum Bericht von Ingo Rickl

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Sara Tuleweit, Ernst-Dieter Suttheimer, Kerstin Grotrian, Clemens Kerschbaumer. Foto: Lukas Beck

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Katrin Fuchs und Ensemble. Foto: Lukas Beck
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INSTAG(K)RAMEREIEN – gefunden von Fritz Krammer

Jonas Kaufmann auf USA-Tournee

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ZU INSTAGRAM mit Kurzvideo

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Moskau: Tosca (Anna Netrebko) erschießt Scarpia (Plácido Domingo ist der Dirigent)

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ZU INSTAGRAM mit 3 Kurzvideos

Tosca-Probe in Moskau mit Plácido Domingo, Anna Netrebko und offenbar 2 Cavaradossis (Freddie De Tommaso und Murat Karahan sind beide Tenöre)

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ZU INSTAGRAM mit Video

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PARIS: Nach „DER FLIEGENDE HOLLÄNDER“

Die „Wiener Opernfreunde“ (nicht zu verwechseln mit dem „Freundeskreis“) besuchten Paris und den „Fliegenden Holländer. Nachher trafen sie Tomasz Konieczny und Günther Groissböck. Mitte: Dr. Thomas Dänemark

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FRANKFURT: Fotos von der SALOME-Wiederaufnahme (8.10.)

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Ambur Braid (Salome), Nicholas Brownlee (Jochanaan). Foto: Barbara Aumüller für Oper Frankfurt

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AJ Glueckert (Herodes), Ambur Braid (Salome), Zanda Svede (Herodias). Foto: Barbara Aumüller für Oper Frankfurt

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Ambur Braid (Salome. Foto: Barbara Aumüller für Oper Frankfurt
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STUTTGART: Diana Haller und Adam Palka zur Kammersängerin und zum Kammersänger ernannt

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Diana Haller, Adam Palka. Copyright: Staatsoper Stuttgart

Die Mezzosopranistin Diana Haller und der Bass Adam Palka, beide langjährige Ensemblemitglieder an der Staatsoper Stuttgart, sind am 7. Oktober 2021 im Rahmen einer Feierstunde von Kunststaatssekretärin Petra Olschowski mit dem Ehrentitel Kammersängerin und Kammersänger ausgezeichnet worden. Mit der Auszeichnung bekundet das Land in besonderer Weise seinen Dank und seine Wertschätzung für ihr künstlerisches Wirken.

In ihren Laudationes würdigten Intendant Viktor Schoner und der Opernintendant des Nationaltheaters Mannheim, Albrecht Puhlmann – der die Staatsoper Stuttgart zwischen 2006 und 2011 leitete – die besonderen Verdienste der beiden Ensemblemitglieder: „Selten habe ich eine Künstlerin erlebt, die neben ihren herausragenden sängerischen Qualitäten so umfassend interessiert ist an und engagiert  ist für die Belange der Kunstform Oper“, so Albrecht Puhlmann über Diana Haller. Auch Viktor Schoner gratulierte zur Auszeichnung:„Ich bin sehr stolz, dass Adam Palka Botschafter unseres Ensembles in den großen internationalen Opernhäusern ist und gleichzeitig  dieser Stadt, diesem Haus, unserem Publikum die Treue hält, und ich danke der Landesregierung Baden-Württemberg, dass sie unserem Vorschlag gefolgt ist, ihn zum Kammersänger zu ernennen.“

Der Ehrentitel Kammersängerin beziehungsweise Kammersänger wird vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg auf Antrag des Badischen Staatstheaters und der Württembergischen Staatstheater verliehen.

Biografien

Diana Haller, Mezzosopran, geboren in Rijeka (Kroatien), studierte Gesang in ihrer Heimatstadt, anschließend am Conservatorio di Musica Giuseppe Tartini in Triest, an der Royal Academy of Music in London sowie in Stuttgart bei Dunja Vejzović. 2009/10 gab sie als Mitglied des Internationalen Opernstudios Stuttgart ihr Debüt und ist seit 2010/11 Ensemblemitglied an der Staatsoper Stuttgart, wo sie seitdem u.a. als Enrichetta (Die Puritaner), in der Titelpartie von Ariodante, als Dorabella (Così fan tutte), Komponist (Ariadne auf Naxos) und Rosina (Il barbiere di Siviglia) zu erleben war. 2012 erhielt Diana Haller den 1. Preis beim Internationalen Wettbewerb für Liedkunst der Hugo-Wolf-Akademie Stuttgart. 2013 wurde Diana Haller für ihre Stuttgarter Cenerentola in der Kritikerumfrage der „Opernwelt“ zur Nachwuchssängerin des Jahres gewählt. Sie gastierte u.a. beim London Handel Festival, bei den Salzburger Festspielen, an der Staatsoper Hamburg und an der Opéra National du Rhin in Straßburg. In der Saison 2021/22 ist sie als Octavian (Der Rosenkavalier – konzertant), Vagaus (Juditha triumphans), Hänsel (Hänsel und Gretel), Donna Elvira (Don Giovanni), Ruggiero (Alcina), Adalgisa (Norma), Rosina (Il barbiere di Siviglia) und Cherubino (Le nozze di Figaro) an der Staatsoper Stuttgart zu erleben.

Adam Palka, Bass, stammt aus Polen. Seine künstlerische Ausbildung erhielt er an der Musikakademie in Danzig, es folgten Konzerte in Deutschland, Frankreich, Italien, Russland und Ungarn. Ab 2005 war Adam Palka an der Baltischen Oper in Danzig engagiert, im Jahr 2008 gab er sein Debüt an der Oper in Warschau. Von 2010 bis 2013 gehörte er dem Ensemble der Deutschen Oper am Rhein an. Seit 2013/14 ist Adam Palka Ensemblemitglied der Staatsoper Stuttgart und war u.a. als Sir Giorgio (Die Puritaner), Leporello (Don Giovanni), Alidoro (La Cenerentola) sowie in der Titelpartie von BORIS zu erleben. Adam Palka gastierte u.a. am Opernhaus Zürich, am Bolschoi Theater in Moskau, am Grand Théâtre de Genève, an der Oper Köln und an der Opéra National in Paris. 2020/21 debütierte er als Méphistophélès (Faust) an der Wiener Staatsoper und als Komtur (Don Giovanni) am Gran Teatre del Liceu in Barcelona. An der Staatsoper Stuttgart ist Adam Palka 2021/22 als Fafner (Das Rheingold) und als Boris Godunow (BORIS) zu erleben.
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STADTTHEATER BADEN:  GRÄFIN MARIZA
Operette in drei Akten
von Julius Brammer und Alfred Grünwald
Musik von Emmerich Kálmán
JOSEF WEINBERGER WIEN GESMBH aus dem „Octava-Katalog“

GRÄFIN MARIZA — Bühne Baden
Foto: Lalo Jodlbauer

Premiere: 23. Oktober 2021, 19.30 Uhr
Stadttheater
Einführungsgespräch: 17. Oktober 2021, 10:30 Uhr
Max-Reinhardt-Foyer

Mariza, die Oligarchin…

Wir befinden uns in den 1990er Jahren, kurz nach der politischen Wende. Gräfin Mariza fährt auf ihr verlassenes ungarisches Landgut, wo sie nicht nur Schweine züchtet. Dort erwartet sie eine dubiose Spaßgesellschaft zu einem ausgelassenen Fest. Mariza ist eine toughe Selfmade-Woman, die sich in einer männerdominierten Welt zu behaupten weiß: reich, schön, selbstbewusst – aber einsam. Denn sie traut keinem Mann über dem Weg – bis sie auf den verarmten Tassilo trifft.

„Mariza ist ein heutiger Charakter, sie ist eine absolute Powerfrau, nicht mehr ganz jung, die sich ein Vermögen aufgebaut hat“, so der Regisseur Leonard Prinsloo. „Wobei mir nicht ganz klar ist, wie Mariza zu ihrem vielen Geld gekommen ist. Deshalb lassen wir sie als reiche Oligarchin auftreten, die sich mit einer neureichen, dubiosen Schickeria in einem abgehalfterten Versteck an der ungarisch-rumänischen Grenze trifft, um ein großes Fest zu feiern.“

Beeindrucken möchten Prinsloo und seine Bühnenbildnerin Monika Biegler auch mit der Ausstattung: „Ich wollte mit dem Bühnenbild die Atmosphäre eines vergessenen Palais schaffen, das über die Zeiten verblasst und heruntergekommen ist, bei dem aber noch die Spuren einer vergangenen, mondänen Zeit ab und zu durchscheinen. Entstanden ist ein Raum voll von Erinnerungen und Sentimentalität an eine vergangene Zeit, die nie wieder zurückkehrt…“

In der Rolle der reichen Gutsbesitzerin ist Cornelia Horak zu sehen, ihr Tassilo ist Reinhard Alessandri. Den Kammerdiener gibt Oliver Baier. Die musikalische Leitung hat Christoph Huber.

Besetzung:
Musikalische Leitung: Christoph Huber
Inszenierung: Leonard Prinsloo
Bühne : Monika Biegler
Kostüme: Mareile von Stritzky
Choreografie: Christina Comtesse

Gräfin Mariza   Cornelia Horak/Monika Rebholz  (12., 13., 25. und 26.11.)
Fürst Populescu   Thomas Malik
Baron Koloman Zsupán   Thomas Zisterer
Graf Tassilo von Endrödy-Wittemburg   Reinhard Alessandri
Lisa, Tassilos Schwester   Verena Barth-Jurca
Karl Stefan Liebenberg   Benjamin Plautz
Fürstin Bozena   Uschi Plautz
Penizek   Oliver Baier/Beppo Binder (31.12., 19.1.)
Manja, eine junge Roma   Jerica Steklasa

Orchester und Chor und Ballett der Bühne Baden
Nähere Infos: www.buehnebaden.at

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GENF: Anna Bolena eröffnet Donizettis Tudor-Trilogie am Grand Théâtre de Genève

Als Auftakt zu Donizettis sogenannter Tudor-Trilogie hat am 22. Oktober Anna Bolena Premiere am Grand Théâtre de Genève. Die französische Regisseurin Mariame Clément präsentiert ihre Sicht auf die drei Donizetti-Opern rund um Königin Elisabeth I., und mit Maria Stuarda und Roberto Devereux wird dieser Zyklus von Belcanto-Opern während der nächsten Spielzeiten fortgesetzt.

Intendant Aviel Cahn stellt in dieser Saison sowohl inhaltlich als auch künstlerisch starke Frauen ins Zentrum, und Mariame Clément ist die erste von drei Regisseurinnen, die er in der Spielzeit 2021/22 ans Grand Théâtre de Genève holt.

Für die Geschichte von Anne Boleyn – eine der Ehefrauen von Heinrich VIII., die dieser wegen vermeintlichen Ehebruchs hinrichten ließ, und Mutter von Elisabeth I. – taucht Clément zusammen mit der Bühnen- und Kostümbildnerin Julia Hansen, der Dramaturgin Clara Pons und dem Lichtdesigner Ulrik Gad quasi in eine Reihe von abstrakten Gemälden – farblich inspiriert von den berühmten Porträts aus der Zeit von Hans Holbein – ein und schafft damit einen vielschichtigen Raum, in dem sich die zwischenmenschlichen Beziehungen in ausgedehnten Duetten, Terzetten und Ensembles entfalten können. Zeitebenen verschwimmen, Perspektiven verändern sich, Vergangenheit und Gegenwart fließen ineinander, Phantasie und Realität vermischen sich. Clément und ihr Team lassen einen komplexen Kosmos der englischen Königin Elisabeth I. entstehen, der sich in den folgenden beiden Opern in immer neuen Variationen fortsetzen wird.

Donizettis Oper verspricht ein Fest der großen Stimmen. Mit Elsa Dreisig und Stéphanie d’Oustrac als Anna Bolena und deren Vertraute und gleichzeitig Rivalin Giovanna Seymour (beide werden auch die Hauptrollen in Maria Stuarda und Roberto Devereux übernehmen) steht ein fulminantes Damen Duo an der Spitze eines hochkarätigen Ensembles. Beide Sängerinnen geben ihre Rollendebüts, wobei d’Oustrac sich erstmals eine Partie des Belcanto erarbeitet. Der wie Donizetti aus Bergamo stammende Bassbariton Alex Esposito singt Anna Bolenas tyrannischen Ehemann Enrico VIII, der uruguayische Tenor Edgardo Rocha ihren einstigen Geliebten Riccardo Percy. Des Weiteren sind Lena Belkina als Smeton, Michael Mofidian als Lord Rochefort und Julien Henric als Sir Harvey zu erleben.

Mit Stefano Montanari steht ein Dirigent am Pult des Orchestre de la Suisse Romande, der sich in den letzten Jahren einen Namen vor allem im Bereich der Barockmusik aber auch immer mehr im Belcanto gemacht hat und der eine lebhaft inspirierte Lesart von Donizettis monumentaler romantischen Oper verspricht.

Neuproduktion Anna Bolena

Premiere: 22. Oktober 2021, 19.30 Uhr
Weitere Aufführungen: 26. und 29. Oktober 2021, 1., 4. und 11. November 2021
7. November, 15.00 Uhr

Link: https://www.gtg.ch/saison-21-22/anna-bolena/
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 HEUTE IM ORF „IM ZENTRUM“: Kanzler unter Korruptionsverdacht – Die Regierungskrise und ihre Folgen

Am 10. Oktober um 22.10 Uhr in ORF 2

Österreich befindet sich in einer Regierungskrise. Auslöser sind die Korruptionsermittlungen gegen ÖVP-Bundeskanzler Kurz und Personen in seinem engsten Umfeld. Die ÖVP stellt sich zwar demonstrativ hinter ihren Obmann, doch der grüne Koalitionspartner verlangt eine „untadelige Person“ als Bundeskanzler. Die Opposition aus SPÖ, FPÖ und NEOS kündigt an, Kurz bei der Nationalratssondersitzung am Dienstag das Misstrauen auszusprechen. Kann sich Kurz als Bundeskanzler halten? Welche Möglichkeiten gibt es, um aus dieser Regierungskrise zu kommen, oder muss Österreich mit Neuwahlen rechnen? Und was bedeutet das für das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger sowie Steuerzahlerinnen und Steuerzahler in Rechtsstaat und Politik?

Darüber diskutieren am Sonntag, dem 10. Oktober 2021, um 22.10 Uhr in ORF 2 bei Claudia Reiterer „IM ZENTRUM“:

Wolfgang Peschorn   Präsident der Finanzprokuratur und ehem. Innenminister

Irmgard Griss   ehem. Präsidentin des Obersten Gerichtshofes, ehem. Abgeordnete zum Nationalrat, NEOS

Rudolf Anschober   ehemaliger Gesundheitsminister,  Die Grünen

Bernhard Görg   ehem. ÖVP-Obmann und Vizebürgermeister Wien

Peter Filzmaier   Politologe
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Agentur Dr. Andreas Janotta: Neue Ensemble-Angebote 

Alle meine Künstler haben die Pandemie genutzt, sich zu fokussieren und den Blick in die Zukunft zu rich­ten, wie schon berichtet von Stefan Temmingh und seinem neuen Projekt „Leipzig 1723“. Mit Tatendrang und Kreativität haben auch meine ENSEMBLES alte und neue Türen aufgestoßen, hier drei Beispiele:

Trombone Unit Hannover – „Kings in Your Castle“

Nach der großen Resonanz auf „Sound City“ hebt das Posaunenoktett bereits das nächste Projekt „Kings in Your Castleaus der Taufe: Renaissance- und Barockmusik von Bach, Byrd, Händel, Lully und Susato – aus der Blütezeit von Burgen und Schlössern, von königlich erhaben bis barock verspielt. Einen kleinen Vorgeschmack gibt Ihnen das ►neue Video.

Infos:  ►Website   ►Portrait & Programme   ►Youtube

Philharmonisches Streichquintett Berlin

Das Quintett war trotz Pandemie überaus aktiv – mit Konzerten und Streamings aus dem Festspielhaus Baden-Baden und der Berliner Philharmonie, mit Tourneen nach Italien, Spanien und Frankreich! Der Kontrabass verleiht diesem Ensemble symphonische Dimensionen und erlaubt, auch die solistischen Qualitäten seiner Mitglieder hervorzuheben. Regelmäßig wird mir aus aller Welt von Sternstunden und überwältigender Begeisterung berichtet!

Infos:  ►Website   ►Portrait & Programme   ►Videos

Trio BelliFischerRimmer

Posaune, Schlagzeug und Klavier – was für eine geniale wie unkonventionelle Instrumenten-Kombination! Hier sind drei gestandene Solisten am Werk, die quer durch die Epochen und Stile hochkreative Programme voller Musikalität und Spielfreude auf die Bühne bringen. Ein Beispiel ist „►Lieder ohne Worte“ mit Stücken von Schubert, Weill und Waits. Ein anderes das brandneue Programm „Johann Sebastian Bach – Die Kunst der Fuge“, eine Entdeckungsreise entlang des Bachschen Originals. Seien Sie gespannt!

Infos:  ►Website    ►Portrait & Programme   ►Videos

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