DIE SONNTAG-Presse, 18. OKTOBER 2026

DIE SONNTAG-Presse, 18. OKTOBER 2026  klassik-begeistert.de, 18. Oktober 2026

Foto: Gregor Reinhold (Zefirino-Gelsomino), Andreja Zidaric (Comtesse Folleville), Juan Carlos Falcón (Don Luigino) © Anna Schnauss

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE SONNTAG-Presse, 18. OKTOBER 2026

München/ Staatstheater am Gärtnerplatz
Die Reise nach Reims: erstmals in München kann ich diese Rossini Sangespracht genießen
Zehn stimmlich in den meisten Momenten voll überzeugende Hauptrollen. Das Orchester des Gärtnerplatztheaters unter Enrico Lombardi trifft den musikalischen Charakter Rossinis auf den Punkt. Die Produktion ist fluffig, blumig, bunt, prall und ausladend. Der Abend überzeugt. Das Premierenpublikum klatscht und jubelt.
Von Frank Heublein
Klassik-begeistert.de

Wien/ Musiktheater an der Wien
Opernpremiere: „Das sind alles Bilder, die sich Männer damals von Frauen gemacht haben“ (Bezahlartikel)
Am Samstag hatte im Theater an der Wien Wagners „Der fliegende Holländer“ zur Premiere. Regisseur Philipp Stölzl über die Rolle der Senta, alte Frauenbilder, Kulturpläne der AfD und das Wandern.
Kurier.at.kultur.opernpremiere

Wien/ Staatsoper
Carmen in Wien: Glühende Leidenschaft und überschäumendes Temperament begeistern
Auf den Bühnen rund um den Globus gibt es zahllose Interpretationen von Bizets „Carmen“, dieser zu Recht so populären Oper, die einfach alles zu bieten hat – Leidenschaft, Tragik, exotische Zigeuner-Romantik. Doch keine dieser vielen Inszenierungen erreicht die kühne Intelligenz des kontroversen spanischen Regisseurs Calixto Bieito, der sich mit sexualisierten, expressiv gewalttätigen Inszenierungen weltweit einen Namen geschaffen hat.
Von Dr. Charles E. Ritterband
Klassik-begeistert.de

Wien/ Musikverein
Stardirigent Gustavo Dudamel: „In Wien ist Musik nichts Feierliches“ (Bezahlartikel)
Der venezolanische Maestro gastiert mit seinen New Yorker Philharmonikern im Musikverein. Über das Amerikanische an Mahler, die lange Diskriminierung von Latinos in der Musik und die Gefahr, in der Tradition zu erstarren.
DiePresse.com.dudamel

Wiener Neustadt
Neue Begegnungen beim Bösendorfer Festival
Die Themen Liebe und Begegnung bestimmen heuer das Programm des Bösendorfer-Festivals in den historischen Kasematten in Wiener Neustadt. Zur Eröffnung spielte die spanische Sängerin und Pianistin Miriam Luna und überschritt mit ihrer Musik mühelos Genre-Grenzen.
https://noe.orf.at/stories/3375429/

Bonn
Die neue Orgel für Venedigs Markusdom kommt aus Bonn
Großprojekt für Orgelbauer Klais : Bonner Orgel für Markusdom in Venedig Die Bonner Orgelbaufirma Klais baut die Orgel für den Markusdom in Venedig. Sie gewann den Wettbewerb. 2028 soll sie fertig sein.Es ist 22 Uhr und der Kölner Dom längst geschlossen für die Touristen, die davor noch immer Selfies machen. Doch am Seitengang öffnet der Domorganist persönlich die Tür für eine kleine Gruppe: Der Bonner Orgelbauer Philipp Klais mit einer Delegation vom Markusdom in Venedig.
Die neue Orgel für Venedigs Markusdom kommt aus Bonn

Wien/ Musikverein
Franz Welser-Möst demonstriert Clevelands Klangkultur im Musikverein (Bezahlartikel)
Zweiter Abend im Wien-Gastspiel des US-Spitzenorchesters: Strauss tönt ganz transparent, und selbst bei Schostakowitsch sitzt das Krawattel perfekt. Zu DiePresse.com.welser-Möst

Der Auftakt zum Abschied von Franz Welser-Möst (Bezahlartikel)
Franz Welser-Möst und das Cleveland Orchestra mit dem ersten von drei letzten gemeinsamen Auftritten im Musikverein.
Kurier.at.welser-moest

Graz
Steirischer Herbst zieht zufriedene Bilanz
Über 50.000 Menschen besuchten das Festival in Graz. Die Hauptausstellung und viele Vermittlungsangebote laufen noch bis Mitte November. Die Intendantin des Steirischen Herbst hat zwei Tage vor dem offiziellen Ende der 59. Ausgabe des Traditionsfestivals eine zufriedene vorläufige Bilanz gezogen. Besonders gefreut habe sie, dass zwei der Diskussionsduelle („Deathmatches“), darunter jenes von Falter-Chef Florian Klenk und Philosoph Konrad Paul Liessmann, hoffnungslos überbucht gewesen seien, sagte Ekaterina Degot am Freitag bei einer Pressekonferenz im diesjährigen Festival-Hauptquartier auf dem Griesplatz.
https://www.derstandard.at/story/3000000344609/steirischer-herbst-zieht

Polyphonie – 20 Erst- und Uraufführungen bei den Donaueschinger Musiktagen
Sendung §Fazit“. Audio von Jörn Florian Fuchs (5,48 Minuten)
deutschlandfunk.de.audio

München
Kritik „Die Reise nach Reims“ in München: Großer Opernspaß am Gärtnerplatztheater
https://www.br-klassik.de/aktuell/news-kritik/kritik-die-reise-nach-reims

Von Engeln, Elfen und himmlischen Längen: Simon Rattle und Isabelle Faust mit dem BRSO
Drei Werke, drei Stationen eines Konzertabends, an dem ein Orchester hörbar zu sich selbst fand: Sir Simon Rattle und das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks spannten im Herkulessaal den Bogen von Dvořáks Scherzo capriccioso über Bergs Violinkonzert „Dem Andenken eines Engels“ bis zu Schuberts Großer C-Dur-Symphonie.[
bachtrack.com.de isabelle.faust

Maribor
Nachtkritik aus Maribor: Wagner-Premiere nach 181 Jahren (Bezahlartikel)
Richard Wagners „Tannhäuser“ wird im Slowenischen Nationaltheater Maribor zum etwas unterbelichteten Kammerspiel.
https://www.kleinezeitung.at/artikel/41364580/marburg-wagner-premiere-nach-181-jahren

Tonträger
Pianist Daniil Trifonov im Interview: Autobiografische Reise nach Lateinamerika
Das Album ist ein Teil eines Projekts, das die Kulturen der Neuen Welt umspannt. Der erste Teil hieß „My American Story North“ und konzentrierte sich auf Komponistinnen und Komponisten aus den Vereinigten Staaten. Jetzt kommt der zweite Teil der Reise. Er konzentriert sich auf Komponistinnen und Komponisten aus verschiedenen Ländern Lateinamerikas. Da meine Frau aus der Dominikanischen Republik stammt, gibt es natürlich auch ein großes Repertoire von dort. Und ja, das ist ein ganz besonderes Projekt für mich. Tatsächlich habe ich in dieser Saison in meinem Recital-Programm eine Reihe von Stücken aus diesem Album aufgenommen.
BR-Klassik.de.trifonov

Links zu englischsprachigen Artikeln

Wien
A singular sound: The Cleveland Orchestra and Welser-Möst at the Musikverein
https://bachtrack.com/de_DE/review-welser-most-liszt-martinu-brahms-cleveland-orchestra

Frankfurt
Oper Frankfurt 2026-27 Review: Zaide
https://operawire.com/oper-frankfurt-2026-27-review-zaide/

Rom
A flat Falstaff opens in Rome
https://bachtrack.com/fr_FR/review-falstaff-gurbaca-mariotti-salsi-agresta

London
Yunchan Lim unleashes massive emotion in dazzling Mozart recital (Subscription required)
The superstar pianist gave his modern grand a thorough workout at the opening night of Wigmore Hall’s cycle
https://www.ft.com/content/97ff05b1-d32d-46eb-a6da-634e88e549ed?syn-25a6b1a6=1

Glyndebourne
A day in the life: revisiting the Almavivas at Glyndebourne
https://bachtrack.com/de_DE/review-marriage-figaro-clement-khaydarov

Wexford
Wexford Festival Opera 2026: Iris
https://www.theartsreview.com/single-post/wexford-festival-opera-2026-iris

Mascagni’s Iris blooms afresh in Wexford
https://bachtrack.com/de_DE/review-mascagni-iris-cucchi-gu-calleja-wexford

New York
Verdi’s Macbeth at the Met
The 2026–27 Met season has opened with a run of Verdi’s Scottish opera, to be cinema-cast this weekend. It is a smooth professional effort, though uneven casting and overexuberant staging dull its impact.
https://operatoday.com/2026/10/verdis-macbeth-at-the-met/

Watch a Brilliant Opera Singer Balance Elegance and Ugliness (Subscription required)Quinn Kelsey has had success after success at the Metropolitan Opera. These three performances secure his reputation as a great Verdi baritone.
https://www.nytimes.com/spotlight/classical-music-reviews

Perth
A beautifully sung and performed Roméo et Juliette in Perth
https://bachtrack.com/de_DE/review-gounod-romeo-juliette-kent-clarke

Feature
Sir Bryn Terfel on the importance of listening and passing the torch
During his upcoming Australian tour, the great Welsh bass-baritone will be sharing his favourite music and the knowledge he has accumulated over 40 years in the spotlight.
https://limelight-arts.com.au/features/sir-bryn-terfel-on-the-importance

Obituary
Jacqueline Van Quaill: The Diva of Flandern has died
https://slippedisc.com/2026/10/the-diva-of-flanders-has-died-aged-90/

Belgische sopraan Jacqueline Van Quaille overleden (90)
Sopraan Jacqueline Van Quaille: opleiding en vroege successen. Jacqueline Van Quaille overleed op 16 oktober 2026 kort na haar negentigste verjaardag. Dat meldt de website Opera Nostalgia in een in memoriam. De sopraan werd op 6 oktober 1936 geboren in Gentbrugge. Haar muzikale opleiding voltooide ze in 1957 aan het Koninklijk Conservatorium in Gent. Vervolgens maakte zij in 1958 haar debuut als Pamina in ‘Die Zauberflöte’ bij de Koninklijke Opera te Gent. Bovendien perfectioneerde zij haar techniek bij pedagogen als de Gentse sopraan Vina Bovy en de Italiaanse componist, pianist en zangdocent Ettore Campogalliani.
Nederlands

Sprechtheater

Wien/Kammerspiele
Kammerspiele: Karajan gegen Bernstein – das nennen wir Brutalität! (Bezahlartikel)
Im Off-Broadway-Stück „Letzte Runde“ treffen die beiden Antipoden in der Bar vom Sacher aufeinander: vergnüglich, besonders für hemmungslose Klassik-Nerds.
DiePresse.com.karajan.gegen.bernstein

Reinsperger und Wendelin: Wenn in „König Ubu“ die Kindermonster regieren.
Als hätte Alfred Jarry die Zukunft vorweggenommen: Der Klassiker „König Ubu“ wirkt wie die Steigerung von Quentin Tarantinos „Pulp Fiction“. Oder der Blick ins Weiße Haus. Stefan Bachmann inszeniert die Groteske am Burgtheater. Ein Gespräch mit den Protagonisten Stefanie Reinsperger und Sebastian Wendelin über Desopoten und die Urkraft des Theaters.
https://www.news.at/menschen/koenig-ubu-burgtheater-reinsperger-wendelin

Im Zeichen des Klobesens: „König Ubu“, ein Exzess im Burgtheater (Bezahlartikel)
Stefan Bachmann kombiniert Alfred Jarrys absurden Klassiker mit seinen Fortsetzungen „Ubu Hahnrei“ und „Ubu in Ketten“. Stefanie Reinsperger als kindischer Despot tobt überzeugend, doch die Groteske dauert etwas zu lang.
DiePresse.com.Klobesen

Virtuose Clownerie und das Kindergartenmonster Ubu
https://www.krone.at/4337939

„König Ubu“, schaumgebremst am Wiener Burgtheater
Alfred Jarrys Gewaltgroteske blickt in der Inszenierung von Stefan Bachmann weniger auf die Gegenwart als zurück in die Aufführungsgeschichte
DerStandard.at.story.schaumgebremst

Buch/ Literatur

Sally Rooney-Bücher vom britischen Markt genommen
Wegen ihrer Unterstützung für Aktivistengruppe Palestine Action werden ihre Bücher nicht mehr in Großbritannien verkauft. Ihr Verlag Faber habe mit ihrer „vollständigen Zustimmung“ entschieden, die Werke dort nicht mehr zu auszuliefern, erklärte die Autorin am Mittwoch. Sie sei bereit, die „Konsequenzen“ ihrer Überzeugungen zu akzeptieren, fügte sie hinzu.
Kurier.at.buecher

Gesundheit

Österreich
Nach Angriff der AK. Korruption? Ärzte fordern eine „Entschuldigung“
Eine IHS-Studie soll zeigen: Wer mehr Geld zahlt, wird in Österreich früher operiert. Die Arbeiterkammer spricht von „Korruption“, die „Krone“ berichtete. Jetzt meldete sich die Ärztekammer zu Wort – sie weist die Vorwürfe scharf zurück. Man erwarte „eine Entschuldigung“
https://www.krone.at/4336786

Politik

USA/ China
Aufregung um Trump-Sprecherin: „Die haben nicht einmal ordentliche Toiletten“
Trump hatte die frühere Fernsehkommentatorin vor einer Woche als neue Sprecherin des Weißen Hauses vorgestellt. Nach einer Aussage der neuen Sprecherin des Weißen Hauses, Katie Zacharia, über die sanitären Zustände in China hat Peking eine Einladung ausgesprochen. Sie sei willkommen, bei Gelegenheit öfter nach China zu kommen und sich das anzusehen, sagte Außenamtssprecherin Mao Ning in Peking mit einem Grinsen auf eine Reporterfrage.
Kurier.at.chronik

Österreich
Nach Einführung der neuen Steuer: Paketmenge brach massiv ein
Die Kritik an der neu eingeführten Paketsteuer hält weiter an. Der Handelsverband will mit einer Online-Petition Druck auf die Regierung machen. Die von der Bundesregierung beschlossene Paketsteuer hat seit der Einführung am 1. Oktober zu einem Rückgang der Paketmenge von rund zehn Prozent geführt, so Branchenvertreter zur APA. Für eine genauere Einschätzung sei es aber noch zu früh, da viele Faktoren das Paketaufkommen beeinflussen würden. Die Österreichische Post erwartet zwar einen Dämpfer für heuer, die Gesamtzahl der transportierten Mengen werde aber trotzdem über dem Vorjahr liegen.
Kurier.at.paketsteuer

Fix: Ex-Landeshauptmann Niessl tritt zur Bundespräsidentenwahl an  Bezahlartikel
Hofburg statt Eisenstadt: Niessl setzt auf eine überparteiliche Kandidatur und zeigt sich bei den nötigen Unterstützungserklärungen zuversichtlich.
Kurier.at.niesslforpresident

Oberösterreich
Politischer Machtpoker: Ein Abgang, der Macht in Oberösterreich verändert
Ein Landesrat geht, eine Neue kommt – und plötzlich werden die Karten in Oberösterreich neu gemischt. Die „Krone“ zeigt, welche Machtpositionen neu besetzt werden, wohin es Markus Achleitner ziehen könnte und welches politische Kalkül hinter dem Wechsel steckt.
https://www.krone.at/4338207

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Unter’m Strich

Innsbruck
Benkos Fußfessel-Coup und seine Auswirkungen. Bleibt er draußen?
Strafrechtsexperte Robert Kert erörtert mögliche Folgen der unüblichen Entscheidung, sein Kollege Wolfgang Brandstetter nennt das System des elektronisch überwachten Hausarrests generell „antiquiert“. Worin sich beide einig sind: Die Justiz betritt im Fall des Milliarden-Pleitiers Neuland
https://www.krone.at/4337177

Digitalisierung im Fußball: Was ist denn das? Schiri zeigt Karten am Handy
In Uruguay zeigen die Schiedsrichter in Zukunft Verwarnungen auf einem digitalen Gerät. Das neue System stößt aber bereits auf Kritik.
Heute.at.fußballschiri

INFOS DES TAGES (SONNTAG, 18. OKTOBER 2026)

INFOS DES TAGES (SONNTAG, 18. OKTOBER 2026)

Quelle: onlinemerker.com

Wien/ Musiktheater an der Wien: „Der fliegende Holländer“ . Kurzvideo/ ein erster Einblick

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Foto: Youtube

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Foto: Youtube

Zum Trailer (1 Minute)
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Wien: Verfassungsgerichtshof schmettert die Mozartverkäufer ab

Aber noch ist nicht aller Tage Abend. Es gibt Berufungsmöglichkeiten!

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Zu Facebook
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Wiener Staatsoper: Heute DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL. Alles gedoppelt

Weitere Vorstellungen: 21. und 23. Oktober

Die Vorstellung ist weitestgehend ausverkauft
Restkarten

Wien/ Staatsoper
Mozarts „Entführung“ in der Staatsoper: In diesem Serail sieht man alle doppelt (Bezahlartikel)
Eine Stimme von besonderer Wärme und Reinheit: In der oft aufgesetzt wirkenden Inszenierung von Hans Neuenfels sorgte Nikola Hillebrand als (singende) Konstanze für Begeisterung.
DiePresse.com.mozarts.entfuehrung

Ein guter  Start in die Aufführungsserie der Inszenierung der Entführung aus dem Serail – das zu erleben war dem verstorbenen Altmeister Hans Neuenfels leider nicht mehr vergönnt. Die 1998 für Stuttgart entstandene und damals als „ikonisch“ gefeierte Produktion sorgte sorgte in der Premierenserie für heftige Kontroversen. Ein Beweis dafür, dass es Formkrisen nicht nur auf der Bühne, sondern auch im Publikum geben kann.

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Bassa Selim Marcus Bluhm
Konstanze: Nikola Hillebrand
Konstanze – Schauspielerin: Katharina Pichler
Blonde: Ilia Staple
Blonde – Schauspielerin: Fabia Matuschek
Osmin: David Steffens
Osmin – Schauspieler: Wolfram Rupperti
Belmonte: Sebastian Kohlhepp
Belmonte – Schauspieler: Christian Natter
Pedrillo: Matthäus Schmidlechner
Pedrillo – Schauspieler: Ludwig Blochberger

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Musikalische Leitung: Constantin Trinks
Inszenierung: Hans Neuenfels
Bühne: Christian Schmidt
Kostüme: Bettina Merz
Licht: Stefan Bolliger
Dramaturgie und Regiemitarbeit: Henry Arnold

DIGITALES PROGRAMMHEFT

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Verleihung des Deutschen Theaterpreises DER FAUST 2026 im Hessischen Staatstheater Wiesbaden!

Die Gala findet am Samstag, den 14. November 2026 um 19 Uhr im Großen Haus des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden statt.

Bereits um 15 Uhr findet im Kleinen Haus im Rahmen von DER FAUST extra eine Panel-Diskussion statt,

  zu der der Regisseur der aktuellen Wiesbadener Inszenierung „Wem gehört die Stadt?“, Helge Schmidt, lädt. Angelehnt an dieses Motto diskutieren mit ihm der WIesbadener Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende, Susanne Heeg, Professorin für Geographische Stadtforschung an der Universität Frankfurt und Christoph Dittrich, Generalintendant der Städtischen Theater Chemnitz. Gibt es Ideen für die Orte, an denen wir leben, jenseits der beklagten politischen Polarisierung und klammer Kommunen?

Gerne weisen wir Sie auch darauf hin, dass am Vorabend der Preisverleihung (Fr., 13. November 2026, 19:30 Uhr) die aktuelle mottogebende Inszenierung von FAUST-Preisträger Helge Schmidt (2019 für „Cum-Ex Papers“) „Wem gehört die Stadt?“ (UA) im Kleinen Haus zu erleben ist: www.staatstheater-wiesbaden.de/spielplan/kalender/wem-gehoert-die-stadt-26-27/2379/

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CD-PRÄSENTATION am Dienstag, 5. November um 18,30 h im Bösendorfer-Salon (Canovagass4, 1010 Wien). Eintritt frei!

Christina Baader (Mezzosopran), Ingrid Marsoner (Klavier)

WAS WILLST DU FRAGEN ?

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Lieder von Mandyczewski, Pejačević und Schumann

Veröffentlichungsdatum: 04.10.2026
Artikel ist sofort lieferbar
EAN 9003643993723
Bestellnummer: 99372
WAS WILLST DU FRAGEN?
Die aus Oper und Konzert bekannte Mezzosopranistin Christina Baader und die feinsinnige Wiener Pianistin Ingrid Marsoner stellen ein ungewöhnliches Programm vor: neben Robert Schumanns berühmtem Liederzyklus “Frauenliebe und -leben” erklingen hier Lieder nach Texten des gleichen Textdichters (Adelbert von Chamisso) in den Kompositionen des legendären Brahms-Freundes, -Nachlassverwalters und -Herausgebers Eusebius Mandyczewski – eine Textzeile des 6. Liedes lautet „Was willst du fragen?“ und enthält für Christina Baader das Herzstück ihres Programms: Die Frauen- und Mädchengestalten der eingespielten Lieder haben viel zu erzählen. Ebenso werden zwei weitere Liederzyklen der hervorragenden, nach ihrem frühen Tod lange vergessenen und jetzt wiederentdeckten kroatischen Komponistin Dora Pejačević vorgestellt, wovon einer auf Gedichte Rainer Maria Rilkes, den sie 1916 in Wien traf, verfasst ist. Pejačević war im Kulturleben und den Musikkreisen Mitteleuropas verwurzelt und bekannt, sodass sie zahlreiche Aufführungen ihrer Werke erleben konnte. Schumanns “Frauenliebe und -leben” entstand 1840, dem Jahr, in dem er endlich Clara Wieck heiraten konnte und nicht weniger als 140 Lieder komponierte. Dies ist der unbeschwerte Hintergrund für die Liederfolge, die einen Bogen von früher Liebe zum Tod des Mannes zieht. Es ist eine durchaus selbstbewusste und starke Frau, die ihn erzählt, zugleich bleiben hier die Geschlechterrollen im Rahmen des bürgerlichen Milieus des 19. Jahrhunderts angesiedelt.
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Am 5. November 2026 erscheint der neue Roman der Autorin, Musikerin und Komponistin Serafina Campestrini, „ICHael-Michael mit dem zweiten Namen Papageno“, als E-Book.

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Ausgangspunkt ist eine Figur, die in der Rezeptionsgeschichte der „Zauberflöte“ zwar zu den unmittelbarsten und menschlichsten gehört, deren Weg jedoch gewöhnlich im Schatten der großen Prüfungen Taminos steht: Papageno.

Serafina Campestrini kehrt diese Perspektive um. Sie macht nicht den idealisierten Helden, sondern den Zweifler, Verdränger und lebensnahen „Kasper“ zur zentralen Figur und stellt die Frage, was geschieht, wenn gerade dieser Papageno gezwungen ist, seine Mutlosigkeit zu überwinden und Verantwortung zu übernehmen.

In der Gegenwart begegnet er uns als Michael Papageno Kaineder, Datenanalyst beim „Green Ecologic Institute“. Als er erkennt, dass Unterlagen manipuliert werden, die eine existenzielle Bedrohung unserer Erde belegen, gerät sein eigenes Leben aus den Fugen. Sein Freund und Vorgesetzter Adrian bringt ihn schließlich in eine psychiatrische Einrichtung – und wie Papageno in Mozarts Oper soll auch Michael durch ein sinnbildliches „Schloss vor dem Mund“ zum Schweigen gebracht werden.

Doch dieser Papageno entscheidet sich, seiner Geschichte einen anderen Ausgang zu geben.

Michael, der sich sein Leben lang eher durch Verdrängung als durch Heldentum ausgezeichnet hat, steht plötzlich vor der Frage, ob ausgerechnet er fähig sein könnte, den Drachen tatsächlich zu töten. Nach und nach verschränken sich die Gegenwart und die Welt der „Zauberflöte“ zu einem eigenen Zeitgewebe – bis aus Michael, ICHael und Papageno eine Figur entsteht, die versucht, durch das „Ewige Lied“ die Wahrheit auszusprechen.

Dabei bleibt die Beziehung zu Mozart nicht auf der literarischen Ebene. Musik ist ein wesentlicher Bestandteil der Konzeption des Romans. Sämtliche Liedtexte und Kompositionen stammen von Serafina Campestrini; die Liedtexte sind im Buch zusätzlich in englischer Übersetzung enthalten. Das zum Roman gehörende Album ist bereits auf Spotify, Apple Music und YouTube zugänglich.

Gerade die Verbindung von Mozarts „Zauberflöte“, ihrer interpretatorischen Fortschreibung, einer zeitgenössischen Erzählung und eigenständiger neuer Musik ist der Grund, weshalb wir das Projekt gerne dem Online Merker vorstellen möchten.

Vielleicht bietet sich die Möglichkeit einer Rezension, Buchvorstellung oder redaktionellen Betrachtung. Ebenso wäre ein Gespräch mit Serafina Campestrini über ihre Sicht auf Papageno, die Übertragung der „Zauberflöte“ in unsere Gegenwart und das Verhältnis von Literatur und Musik in ihrem Schaffen möglich.

Serafina Campestrinis eigener Lebensweg ist seit jeher eng mit Musik und Kultur verbunden. Sie studierte in Österreich und New York Musik, Kulturmanagement und Literatur, darüber hinaus Klavier, Gesang und Komposition.

Im Rahmen ihrer Zugehörigkeit zum diplomatischen Korps der Republik Österreich wirkte sie in Europa und den Vereinigten Staaten unter anderem am Aufbau eines Dirigierprogramms an der Yale University mit und war Mitbegründerin des Franz Schubert Orchestra, das unter anderem in der Carnegie Hall auftrat.

In Österreich gehörte sie zu den Wegbereiterinnen der HDTV-Übertragung kultureller Aufführungen – darunter auch „Die Zauberflöte“ unter der Leitung von Sir Georg Solti – und wirkte maßgeblich am Aufbau des staatlichen Musikschulwesens mit.

Derzeit arbeitet sie an dem englischsprachigen Auftragswerk „Legend“ über Antonio Stradivari, in dem Musik und Erzählung wiederum unmittelbar ineinandergreifen.

„ICHael-Michael mit dem zweiten Namen Papageno“ erscheint am 5. November 2026 und wird in mehr als 300 Online-Shops erhältlich sein, darunter Amazon, Apple, Google Play sowie die Partner der Tolino-Allianz wie Thalia.

Vielleicht liegt gerade in der Umkehrung der vertrauten Perspektive – Papageno nicht länger als Begleiter des Helden, sondern als einen Menschen zu betrachten, der selbst vor seiner entscheidenden Prüfung steht – ein Ansatz für eine nähere Betrachtung im Online Merker.

Musik zum Buch

Spotify: https://open.spotify.com/intl-de/album/52qcJMoVh56X92j38ueLUU?si=ZlZ_D5uuS4mIcgvihwsPug

Apple Music: https://music.apple.com/at/album/ichael-michael-mit-dem-zweiten-namen-papageno/6783795753

YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=PpHRxALUSe4&list=PLDr1OAyyMJ1Y

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