DIE SONNTAG-PRESSE, 24. MAI 2026

DIE SONNTAG-PRESSE, 24. MAI 2026

Foto: Peter Rose (Sir Morosus), Brenda Rae (Aminta), Serafina Starke (Isotta), Samuel Hasselhorn (Barbier Schneidebart), Ensemble
Credits: Bernd Uhlig

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE SONNTAG-PRESSE, 24. MAI 2026

Berlin/ Staatsoper
Thielemann führt auch die zweite Berliner Schweigsame Frau zum Erfolg
Ein Jahr nach der Premiere begeistert die Staatsoper Unter den  Linden mit Richard Strauss’ leider recht rarem Werk „Die schweigsame Frau“. Dieser köstliche und musikalisch exzellente Strauss-Abend stand den deutlich populäreren Werken um nichts nach. Bereits mit der Premierenserie von Strauss’ Die schweigsame Frau letzten Sommer – übrigens die Erstaufführung dieses Werks überhaupt an der Lindenoper – hatten Christian Thielemann und sein Gesangensemble für Furore gesorgt. In fast identischer Besetzung kehrte das Werk nun zurück und lieferte einen ähnlich stimmigen Strauss-Abend wie die Kassenknaller Rosenkavalier, Elektra, Salome. Diese köstliche Komödie verdient dringend einen Stammplatz auf den Spielplänen der Opernwelt!
Von Johannes Karl Fischer
Klassik-begeistert.de

Salzburg/ Festspiele
Maria Kalesnikava ist Eröffnungsrednerin der Salzburger Festspiele
Die belarussische Musikerin und Bürgerrechtlerin verbrachte fünf Jahre in politischer Gefangenschaft. Der Festakt findet am 26. Juli statt. Die belarussische Bürgerrechtlerin Maria Kalesnikava wird die Festrede zur Eröffnung der Salzburger Festspiele 2026 halten. Die 44-jährige Flötistin, Dirigentin und Kulturmanagerin saß wegen ihres Engagements gegen das Regime von Diktator Alexander Lukaschenko fünf Jahre lang in ihrer Heimat im Gefängnis. Kalesnikava ist Trägerin des renommierten Karlspreises, der an Personen vergeben wird, die sich um die europäische Einigung und den Frieden in Europa verdient gemacht haben.
Kurier.at.eroeffnungsrednerin

Salzburg/ Pfingstfestspiele
Reise nach Reims – Barrie Kosky inszeniert Rossini in Salzburg
Audio von Jörn Florian Fuchs (5,19 Minuten)
deutschlandfunk.de.audio

Wien
Wiener Festwochen mit Punk eröffnet
Eine Woche nach Beginn sind Freitagabend die Wiener Festwochen offiziell eröffnet worden. Erstmals am Heldenplatz, denn Song-Contest-Abbau und Festwochen-Aufbau am Rathausplatz ließen sich zeitlich nicht vereinbaren. Punk-Göttin Patti Smith zelebrierte die Show.
https://wien.orf.at/stories/3355180/

Patti Smith, viele Götter und ein gerötetes Auge: Festwochen-Eröffnung auf dem Heldenplatz (Bezahlartikel)
Eine Woche nach Beginn feierten die Wiener Festwochen ihre wegen des Song Contests verschobene Eröffnung: gewohnt eklektizistisch, mit christlichen Zitaten und einem kroatischen Heiler. Ich bin eine Göttin, du bist eine Göttin, ihr seid alle Götter!“ Mit diesem, überraschenderweise nicht vorbildlich gegendertem, Ruf brachte die deutsche Popschlagersängerin Lara Hulo das quasi maximal-polytheistische Credo der verspäteten, auf dem Heldenplatz statt wie üblich auf dem Rathausplatz zelebrierte Festwochen-Eröffnung auf den Punkt. Das „du“ bezog sich auf ihre Mutter, der sie gleich ein Rührlied namens „Mama“ widmete, auf der Videowand mit bunten Madonnenbildern illustriert.
DiePresse.com.pattismith

Festwochen-Eröffnung: Bitte alle ernst bleiben, jetzt kommt der Esoteriker (Bezahlartikel)
Am Heldenplatz stand ein musikalisches Vielerlei auf dem Programm, das verspätet im Fernsehen zu sehen war.
Kurier.at.wiener.festwocheneroeffnung

Wien
Wiener Kulturpolitik: Das Spektakel der Selbstzerfleischung (Bezahlartikel)
Veronica Kaup-Hasler muss 45,7 Millionen Euro einsparen. Was droht, zeigte sich rund um die Neubestellung des Schauspielhauses
https://kurier.at/kultur/wiener-kulturpolitik-das-spektakel-der-selbstzerfleischung/403162212

Wien
„Les Deux“ der Neuen Oper Wien: Nicht auf die Pianistin schießen!
Der Trupp vollzieht mit einem irrwitzigen Trio-Abend eine Zeitenwende. Was wurde eigentlich aus der Neuen Oper Wien? 2021 zogen dunkle Wolken über dem langgedienten Trupp von Walter Kobéra auf. Die Wiener Theaterjury riet wegen vermeintlicher Stagnation zum Förderstopp, das Rathaus übernahm das Verdikt in abgemilderter Form: Zwar sollte Kobéra, Jahrgang 1956, noch ein paar Premierenbrötchen backen dürfen. Mit seinem Pensionsantritt drohte freilich das Ende der Gruppe.
DerStandard.at,story.neue.oper

Messiaens zeitlose Endzeit: Aimard und Freunde im Konzerthaus (Bezahlartikel)
Vier famose Solisten für Olivier Messiaens „Quatuor pour la fin du temps“ sowie Musik von Alban Berg, Maurice Ravel und Elliott Carter.
DiePresse.com.messiaen

Wien/ Museumsquartier
Susanne Kennedy geleitet bei den Wiener Festwochen „Parsifal“ ins digitale Paradies
Die Wagner-Inszenierung der deutschen Regisseurin ist ab 15. Juni im Wiener Museumsquartier zu sehen. Zum Anlass das Porträt einer spirituellen Maschinenkünstlerin. Es kann Menschen im Figurentheater Susanne Kennedys durchaus passieren, dass sie in all ihrer knallbunten Herrlichkeit wie Nachbildungen wirken, Doubles ihrer selbst. Man meint, sie wären verkümmert, als handelte es sich bei ihnen um Wiedergänger, die einem geringfügig defekten 3D-Drucker entschlüpft sind. Solche Wesen existieren hart an der Grenze zur Digitalität.
DerStandard.at.story.susanne.kennedy

Salzburg
Kritik – „Il Viaggio A Reims“ in Salzburg: Rossini im Dauerrausch
Barrie Kosky eröffnet die Salzburger Pfingstfestspiele mit einer lauten und konsequent überdrehten Revue. Quietschbunte Uniformen und Reifröcke, himmelhohe Turmfrisuren und ein Haufen schräger Charaktere – und das alles versammelt in einer Hotellobby, in der es zugeht wie in einem Bienenstock. Pagen huschen durch die Gänge, Türen knallen im Takt der Musik, Gäste stolpern übereinander und irgendwo marschiert ein grellgelb uniformierter General durchs Bild. Barrie Kosky verwandelt Gioachino Rossinis „Il Viaggio A Reims“ im Haus für Mozart in eine grelle Dauerbespaßung zwischen Slapstick, Revue und Sängerfest.
BR-Klassik.de.aktuell.news

Pfingstfestspiele Salzburg: Bartoli in der Torte Ovationen
und Jubel für Barrie Koskys schrille, turbulente Inszenierung von Gioachino Rossinis Dreinstunden-Opera-Buffa „Il viaggio a Reims“ bei den Pfingstfestspielen Salzburg – mit einer süßen Einlage von Cecila Bartoli!
https://www.krone.at/4152440

Fliegende Überraschung: Damit wurde Cecilia Bartoli beim Applaus beworfen
War das eine Eröffnung der Pfingstfestspiele! Es gab stehende Ovationen und Blumenregen für Intendantin Cecilia Bartoli. Die heurige Saison wurde mit der Oper „Il viaggio a Reims“ eingeläutet. Bartoli hat ordentlich Grund zum Feiern: Sie zelebriert ihren 60. Geburtstag am Sonntag mit einer Gala.
https://www.krone.at/4152288

Kosky-diät mit Buttercreme
Kein Wunder, dass sie drei bis fünf Kilo abgenommen haben. So viel, wie sie alle herum hamplen müssen… Als „leicht und spritzig“ hat Regesseur Barrie Kosky seine Lesart der Oper Il viaggio a Reims angekündigt. Eine knallbunte – wenn auch aus feinsten Zutaten aufgetürmte – Kalorienbombe ist es geworden.
DrehpunktKultur.at.festspielstadt

Nachtkritik „Il viaggio a Reims“: Tür auf, Tür zu, bis es wehtut (Bezahlartikel)
Wie treibt man Rossinis Opera buffa die Fröhlichkeit aus? Barrie Kosky findet einen Weg. In seiner Inszenierung, die am Freitag bei den Salzburger Pfingstfestspielen Premiere gefeiert hat, verwandelt sich Rossinis „Il viaggio a Reims“ in einen abgründigen Fiebertraum.
SalzburgerNachrichten.ar.pfingstfestspiele

Wiesbaden
La Traviata in Wiesbaden: Auch Starsänger können eine sinnlose Regie nicht retten
Was an einem drittklassigen Haus mit eigenem Ensemble vielleicht als ausgefallenen  intellektueller Regieeinfall durchgehen kann, verflacht total, wenn Gastsänger zu Festaufführungen antreten und sich mehr schlecht als recht in einer sinnlosen Inszenierung über die Bühne retten. So geschehen an diesem Abend in der Aufführung von Verdis LA TRAVIATA am Staatstheater in Wiesbaden. Der Abend wird durch die musikalische Leistung der Gastsänger Rachel Willis-Sørensen, Saimir Pirgu und Quinn Kelsey sowie des sehr gut disponiertem Orchester gerettet.
Von Jean Nico Schambourg
Klassik-begeistert.de

München/Gärtnerplatztheater
Kritik – „La Traviata“ am Gärtnerplatztheater: Eine Ernüchterung
Sopranistin Jennifer O’Laughlin ist eindeutig der Star der neuen „Traviata“ am Münchner Gärtnerplatztheater. Viel Gutes gibt es ansonsten aber leider nicht zu berichten über diesen Abend.
BR-Klassik.de.aktuell

La Traviata in Mücnhen: Zwischen großer Leidenschaft und trostlosem Ende (Bezahlartikel)
Am Gärtnerplatztheater überzeugt „La Traviata“ musikalisch fast durchweg – auch wenn Regie und Bühne nicht immer mithalten können.
SueddeutscheZeitung.de.muenchen

Im stilistischen Vielerlei – Verdis „La Traviata“ an Münchens Staatstheater am Gärtnerplatz (Bezahlartikel)
Noch ist die Produktion im Musiktheater eine männliche Domäne. Zwar sind Künstlerinnen und weibliche Teams auf dem Vormarsch, doch über viele Dramaturginnen hinaus kann das aufgeschlossene Publikum nur wünschen, dass auf nahezu alle Werke ein anders grundierter Blick geworfen und dann auf der Bühne realisiert wird. Erfreulich also, wenn nach August Everding und Günter Krämer in der Staatsoper nun eine Regisseurin Verdis Klassiker interpretiert.
NeueMusikzeitung/nmz.de.kritik

Berlin
Zum Niederknien: Die Berliner Philharmoniker lassen die Natur Walzer tanzen (Bezahlartikel)
Es ist eine eigenwillige Schöpfungsgeschichte, die Gustav Mahler in seiner 3. Symphonie entwirft. Dirigent lässt sich am Pult davon mitreißen
Tagesspiegel.de.Kultur.klassik.berlin

Philharmoniker: Joyce DiDonato erlöst den zerrissenen Mahler-Abend (Bezahlartikel)
Berlin. Der Mahler-Abend der Philharmoniker beginnt holprig, doch mit Joyce DiDonatos Gesang und Nézet-Séguins Feingefühl wendet sich das Blatt.
BerlinerMorgenpost.de

Elise und Wege ins Licht: Joana Mallwitz dirigiert Beethoven und Mahler (Bezahlartikel)
Anlauf nehmen für Tournee und Vertragsgespräche: Joana Mallwitz spielt mit dem Konzerthausorchester vor ausverkauftem Haus, am Klavier Alice Sara Ott.
Tagesspiegel.de.mallwitz.ott

Regensburg
Tage Alter Musik Regensburg: „Das Publikumsinteresse ist riesengroß“
Fast ausverkauft: Die Tage Alter Musik starten in Regensburg. Festivalleiter Ludwig Hartmann erklärt, warum „Retro“-Musik das Publikum magisch anzieht – und was es mit Bachs rätselhaftem Passionsoratorium auf sich hat.
BR-Klasssik.de.rudolfhartmann.altemusik

Film
Damiano Michieletto: Geschichte einer Selbstfindung
Als Regisseur ist er weltweit in der Oper gefragt – jetzt aber hat der Venezianer einen Film gedreht: über den berühmten „prete rosso“ Vivaldi
rondomagazin.de.gefragt

Links zu englischsprachigen Artikeln

Wien
The Pennsylvania Dutchman
Verdi’s Stiffelio goes Amish in Vienna, featuring a stellar Luciano Ganci in the title role.
https://parterre.com/2026/05/21/the-pennsylvania-dutchman/

London
Dido and Aeneas, Cutty Sark review – doomed love story becomes macabre fantasy
Darkly arresting Purcell sometimes grapples with too many ideas
TheArtsdesk.com.opera.didoandaeneas

Henry Purcell’s Dido and Aeneas
Exceptionally exquisite vocals elevated by innovative staging underneath a British icon.
https://ayoungishperspective.co.uk/2026/05/22/review-henry-purcells-dido-and-aeneas/

Glyndebourne
Tosca review – Puccini’s high-octane bloodbath bonanza makes for a shocking festival kick-off
TheGuardian.com.music.2026.kickoff

Glyndebourne’s first ever Tosca: vocally strong but dramatically imperfect
baqchtrack.com.de.glyndebourne

Puccini: Tosca at Glyndebourne
Ted Huffman’s new production for Glyndebourne’s first Tosca is powerfully intimate
https://www.opera-now.com/content/reviews/puccini-tosca-at-glyndebourne-live-review

Glyndebourne’s first ever Tosca has a big shock in store (Subscription required)
Puccini’s melodrama becomes a brutal modern thriller in this bold and unsettling new staging
https://www.telegraph.co.uk/opera/what-to-see/glyndebournes-tosca-review/

Tosca, Glyndebourne review – blood-stained beauty
The rebel diva finally comes to Sussex in splendour – and squalor
https://www.theartsdesk.com/opera/tosca-glyndebourne-review-blood-stained-beauty

Glyndebourne’s Tosca is meticulously detailed but low on Italian passion — review (Subscription required)
Director Ted Huffman asks the audience to confront the real-life suffering of authoritarian control — but the shock of violence hits late
https://www.ft.com/content/8e9a5cf3-3af8-4c18-b9ee-5b66f236cf67?syn-25a6b1a6=1

Chicago
Gaffigan and Yu fill the CSO breach with spirited classicism
chicagoclassical.review.com

Montreal
Opéra de Montréal 2025-26 Review: Carmen
https://operawire.com/opera-de-montreal-2026-review-carmen/

Recordings
Inside the Dallas Symphony’s Groundbreaking
Recording of Wagner’s Ring cycle Fabio Luisi and the Dallas Symphony Orchestra made US history in 2024 when they performed Wagner’s Ring cycle – a set now released on record.
gramophone.co.uk.contest

Decca Classics announces the world premiere recording of Marina, the long-lost debut opera by Umberto Giordano, to be released on 31 July.
colins.column.com.giordano

Film

Cannes
Alle Cannes-Sieger: Goldene Palme für „Fjord“ von Regisseur Mungiu
Die Goldene Palme der Filmfestspiele Cannes geht heuer an den rumänischen Regisseur Cristian Mungiu für seinen Film „Fjord“. Der Film setzte sich gegen 21 andere Wettbewerbsfilme durch. Für Mungiu ist es bereits die zweite Goldene Palme. Keine Ehrungen gab es indes für den österreichischen Wettbewerbsbeitrag „Gentle Monster“ von Marie Kreutzer. Wir haben alle Preisträger und die Bilder des Abends für Sie.
https://www.krone.at/4153142

Nastassja  Kinski und Wim Wenders
„Er hat mich nicht beschützt“. Nastassja Kinski spielt mit 13 Jahren halbnackt für eine Filmszene von Wim Wenders. Heute kämpft der Weltstar dafür, dass das nicht mehr zu sehen ist. Begegnung mit einer Frau, die nicht mehr das entblößte Mädchen des deutschen Autorenfilms sein will.
SueddeutscheZeitung.de

Politik

Österreich
Budget ist fix – Unis bekommen in etwa gleich viel wie bisher
Nach dem Wirbel um eine angebliche Milliarden-Kürzung in den Hochschulen steht fest: Die Unis bekommen 2027 und 2028 in etwa gleich viel Geld wie bisher. Allerdings fallen Goodies weg – und Inflationsausgleich gibt es ebenfalls nicht.
oe24.at.budget

Österreich
Steuerbetrug im Visier. Schwarze Kasse: Wie Fahnder nun gefinkelt vorgehen
Die Finanzpolizei rechnet im Betrugsfall des Jahres ab: 124 Gastro-Razzien, Millionen in bar und auf Kryptowallets: Krone+ zeigt, was Finanzminister Markus Marterbauer jetzt noch an Verschärfungen plant.
https://www.krone.at/4151440

Deutschland
Deutscher Pass offenbar begehrt . Einbürgerungen wohl auf neuem Rekord
In Deutschland zeichnet sich ein neuer Einbürgerungsrekord ab: Nach Recherchen der „Welt am Sonntag“ („WamS“) erhielten im vergangenen Jahr mehr als 309.000 Menschen den deutschen Pass. Damit würde die Zahl über dem bundesweiten Rekordwert von knapp 292.000 Einbürgerungen im Jahr 2024 liegen.
t-online.de.nachrichten.deutscher.pass.begehrt

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Unter’m Strich

Österreich
Ärger für Pendler und Stau-Frust: Asfinag sieht keine Alternativen
Jeden Morgen das gleiche Bild: Lange Staus vor dem Pfändertunnel, Ausweichverkehr zwischen Lochau und Bregenz. Viele Pendler aus dem Leiblachtal sind frustriert. Auf „Krone“-Anfrage erklärt die Asfinag, warum Tempolimits und Blockabfertigungen notwendig sind – und wann endlich Entlastung kommen soll.
https://www.krone.at/4149185#cxrecs_s

„Welche sexuellen Vorlieben müssen bedient werden?“: Achtklässler sollen „Puff für alle“ entwerfen
An einer Schule in Nordrhein-Westfalen sollten Achtklässler im Rahmen des Sexualkundeunterrichts einen „Puff für alle“ entwerfen. Die Schüler sollten dabei beachten, dass „alle möglichen Menschen gleichermaßen angesprochen werden“.
apollo.achtklassler

INFOS DES TAGES (SONNTAG, 24. MAI 2026)

INFOS DES TAGES (SONNTAG, 24. MAI 2026)

Quelle: onlinemerker.com

Wiener Festwochen gestern offiziell eröffnet

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Foto: ORF/Florian Kobler
Wien
Wiener Festwochen mit Punk eröffnet
Eine Woche nach Beginn sind Freitagabend die Wiener Festwochen offiziell eröffnet worden. Erstmals am Heldenplatz, denn Song-Contest-Abbau und Festwochen-Aufbau am Rathausplatz ließen sich zeitlich nicht vereinbaren. Punk-Göttin Patti Smith zelebrierte die Show.

Ausgelassene Stimmung herrschte Freitagabend auf dem Heldenplatz, oder „Heldinnenplatz“, wie ihn Festwochen-Intendant Milo Rau in seiner Eröffnungsrede bezeichnete. Er hieß laut Veranstalter rund 120.000 Menschen zum „Gottesdienst der Kunst“, so das Motto der 75. Festwochenausgabe, willkommen. Er verwies auf den Veranstaltungsort, „wo einst Hitler sprach, aber auch die größte Demo gegen Rechts stattfand“, um dann mit Patti Smith wohl den eigentlichen Star des Abends anzukündigen.

Zunächst zogen noch Schmusechor und Festivalband zu einer eigens komponierten Ode „Oh Wien“ ein, dann griff Punk-Ikone Patti Smith zum Mikrofon. Nach Auftritten im kleinen Theater Akzent am Dienstag und in der Arena am Donnerstag machte die inzwischen 79-Jährige das Triple nun voll. Neben den immer noch mit beeindruckend kraftvoller Stimme intonierten Evergreens „People Have The Power“ und „Because The Night“ sang Smith auch „Peaceable Kingdom“, das sie 2003 für die Palästinenser geschrieben habe, wie sie sagte. Sie widme diesen Song „allen Kindern, die unter Krieg, Hunger, Armut und Gewalt leiden“.

https://wien.orf.at/stories/3355180/

Patti Smith, viele Götter und ein gerötetes Auge: Festwochen-Eröffnung auf dem Heldenplatz (Bezahlartikel)
Eine Woche nach Beginn feierten die Wiener Festwochen ihre wegen des Song Contests verschobene Eröffnung: gewohnt eklektizistisch, mit christlichen Zitaten und einem kroatischen Heiler. Ich bin eine Göttin, du bist eine Göttin, ihr seid alle Götter!“ Mit diesem, überraschenderweise nicht vorbildlich gegendertem, Ruf brachte die deutsche Popschlagersängerin Lara Hulo das quasi maximal-polytheistische Credo der verspäteten, auf dem Heldenplatz statt wie üblich auf dem Rathausplatz zelebrierte Festwochen-Eröffnung auf den Punkt. Das „du“ bezog sich auf ihre Mutter, der sie gleich ein Rührlied namens „Mama“ widmete, auf der Videowand mit bunten Madonnenbildern illustriert.
DiePresse.com.pattismith

Festwochen-Eröffnung: Bitte alle ernst bleiben, jetzt kommt der Esoteriker (Bezahlartikel)
Am Heldenplatz stand ein musikalisches Vielerlei auf dem Programm, das verspätet im Fernsehen zu sehen war.
Kurier.at.wiener.festwocheneroeffnung
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HEUTE IM WIENER EHRBAR-SAAL: KS Vincent Schirrmacher singt Franz Lehár – Ehrbar Saal


KS. Vincent Schirrmacher. Foto: privat

24.05.2026 | 18:00 Uhr | Ehrbar Saal
„Dein ist mein ganzes Herz“
KS Vincent Schirrmacher singt seine Lieblingsarien von Franz Lehár
Vincent Schirrmacher Tenor
Jimmy Chiang Klavier

Veranstaltet von Elisabeth Vejdovszky. Tickets können im Vorverkauf auf eventjet.at (Link) sowie an der Abendkasse (ausschließlich Barzahlung!) um folgende Preise erworben werden: € 60,–/45,–/25,– (Kat. 1/2/3, Rollstuhlplatz: € 30,–).

ABENDKASSE
Kalender
Karten

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Staatsoper Unter den Linden.Berlin: Tipp für 1.6.2026 – Kammerkonzert VIII

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Ausgehend von Jacques Offenbachs Oper Les Contes d’Hoffmann widmet sich die Staatskapelle Berlin im Kammerkonzert VIII den Klangwelten von Romantik, Fantasie und Märchen. Im Mittelpunkt stehen Werke von Robert Schumann, deren poetische Bildsprache bis ins 20. Jahrhundert nachwirkt. Die Märchenbilder op. 113 verbinden zarte Viola-Klänge mit pulsierendem Klavier, während die Abegg-Variationen op. 1 ein schlichtes Motiv in virtuose, energiegeladene Variationen verwandeln.

Inspiriert von Schumanns Märchenwelt schuf auch György Kurtág seine Hommage à R. Sch. op. 15d für Klarinette, Viola und Klavier. Einen kontrastreichen Abschluss bildet das Trio von Jean Françaix mit seinem neoklassizistischen Stil, melancholischen Klangfarben und humorvoller Leichtigkeit.

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Apollosaal. Foto: Marcus Ebener

Programm

Robert Schumann
Märchenbilder op. 113 für Viola und Klavier
Abegg-Variationen op. 1 für Klavier
Märchenerzählungen op. 132 für Klarinette, Viola und Klavier

György Kurtág
Hommage à R. Sch. op. 15d Trio für Klarinette, Viola und Klavier

Jean Françaix
Trio für Klarinette, Viola und Klavier

Besetzung
Klarinette:          Tibor Reman
Viola:                   Yulia Deyneka
Klavier:                Katia Skanavi

Termin: 01.06.2026  20:00 Uhr
Veranstaltungsort: Apollosaal

Tickets sind hier erhältlich

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