Elsa Dreisig versucht sich in einem vielschichtigen Repertoire

CD/Blu-ray Besprechung:

Dankbar kann man dieses Album als Bereicherung durch selten Gehörtes begrüßen, Elsa Dreisigs weitere Entwicklung wird man aufmerksam begleiten.

Elsa Dreisig
Invocation

Orchestra & Coro dell’Opera Carlo Felice Genova
Massimo Zanetti

Erato 5026854093710

von Peter Sommeregger

Die Sopranistin Elsa Dreisig begann ihre Karriere mit Partien des lyrischen Sopranfaches, inzwischen ist ihre Stimme gereift, und sie hat auch dramatische Rollen in ihr Repertoire aufgenommen. „CD/Blu-ray Besprechung: Elsa Dreisig, Invocation
klassik-begeistert.de, 20. März 2026“
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DIE FREITAG-PRESSE – 20.  MÄRZ 2026

WPHIL, Zubin Mehta, Pinchas Zukerman © Lukas Beck

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE FREITAG-PRESSE – 20.  MÄRZ 2026

Wien/Konzerthaus                                            So feiern kann man nur in Wien: Rosenregen für Zubin Mehta im Konzerthaus (Bezahlartikel)
Pinchas Zukerman und die Wiener Philharmoniker unter dem bald 90-jährigen Zubin Mehta mit Weber, Bruch und Beethoven: ein umjubelter, bewegender Abend.
DiePresse.com

Berührende Feierstunde für Zubin Mehta zum 90er
Zubin Mehta, der Doyen der internationalen Dirigentenszene, lud zu einem Festkonzert anlässlich seines 90. Geburtstages. Die Wiener Philharmoniker und Geiger Pinchas Zukerman gratulierten mit ihren schönsten Klängen.
krone.at

Wien/Musikverein
Musikverein: War es Daniel Harding, der da mitsummte? (Bezahlartikel) Italiens Vorzeigeorchester Santa Cecilia spielte Brahms und Dvořák, Pianist Daniil Trifonov begeisterte.
DiePresse.com

Wien/Konzerthaus
Zubin Mehta beweist eindrucksvoll, dass der Geist über den Körper siegen kann
Ohne allzu sehr die Larmoyanz ins Spiel bringen zu wollen – allein die Auftritte des wunderbaren Dirigenten Zubin Mehta, der am 29. April seinen 90. Geburtstag begeht, sind mehr als berührend anzusehen. Ist er dann am Podium, ist er bewundernswert agil. Und interessant dabei ist, dass seine Interpretationen jetzt erst an Größe gewonnen haben
Von Herbert Hiess
Klassik-begeistert.de

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Von Vermeidung zu Entfesselung: Brahms erlahmt, Dvořák siegt in der Isarphilharmonie

Daniil Trifonov © Dario Acosta

Vorletzter Tourstopp: München. Das Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia Roma unter der Leitung von Chefdirigent Daniel Harding gibt herrlichen Dvořák in der Isarphilharmonie. Davor gibt es müden Brahms. Am Klavier: Daniil Trifonov.

Brahms: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur op. 83
Dvořák: Symphonie Nr. 7 d-moll op. 70

Daniil Trifonov, Klavier
Daniel Harding, Leitung

Isarphilharmonie München, 18. März 2026

von Willi Patzelt

Bald sechs Jahre ist es her, dass der Münchner Musikkritiker Helmut Mauró in der Süddeutschen Zeitung unter der Überschrift „Igor Levit ist müde“ mit dem damals durch seine Twitter-Hauskonzerte über Szenegrenzen hinaus bekanntgewordenen Igor Levit abrechnete und ihm Daniil Trifonov gegenüberstellte – als Gegenbild, als Antipoden, ja als eine Art Anti-Levit.

Levit verdanke seinen Rang nur Freundschaften mit Multiplikatoren und Journalisten, beherrsche noch nicht mal ein ordentliches Legato und könne eigentlich ohnehin wenig, außer zu politisieren. Trifonov sei hingegen gleichsam der reiner Musiker, der „in einer anderen Liga“ spiele. Tagelange Feuilleton-Schlachten folgten. „Daniel Harding, Trifonov, Brahms und Dvořák
Isarphilharmonie München, 18. März 2026“
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In Baden bei Wien lebt Brahms Musik so freudig wie im Musikverein!

Lyatoshynsky Trio © lyatoshynskytrio

Kurz außerhalb der Wiener Stadtgrenze in Baden gastiert das Lyatoshynsky Trio mit einem spannenden Abend an abwechslungsreichen Klaviertrios. In Beethovens einstigem Kurort lebte die Musik mindestens genauso freudig wie in den musikalisch opulent verzierten Häusern am Ring! 

Lyatoshynsky Trio

Mykhaylo Zakharov, Violine
Susanne Szambelan, Cello
Artem Yasynskyy, Klavier

Werke von Johannes Brahms, Borys Lyatoshynsky und Astor Piazzolla

Haus der Kunst, Baden bei Wien, 17. März 2026

von Johannes Karl Fischer

Das blühende Wiener Musikleben macht an der Stadtgrenze nicht halt. Nach nur wenigen S-Bahn-Stationen südlich von Meidling landet man in Baden, Endstation der blau-weißen, straßenbahnartigen „Lokalbahn“, der man vor der Staatsoper öfters über den Weg läuft. Und siehe da, ein paar süße Gassen mit feinen Cafés, ein Beethoven-Haus und ein Stadttheater, das ab September vom Tonkünstler-Orchester bespielt wird. Passender für eine wunderbare musikalische Entdeckungsreise könnte die Atmosphäre nicht sein! „Lyatoshynsky Trio, Johannes Brahms
Haus der Kunst, Baden bei Wien, 17. März 2026“
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Zubin Mehta beweist eindrucksvoll, dass der Geist über den Körper siegen kann

WPHIL, Zubin Mehta, Pinchas Zukerman © Lukas Beck

Ohne allzu sehr die Larmoyanz ins Spiel bringen zu wollen – allein die Auftritte des wunderbaren Dirigenten Zubin Mehta, der am 29. April seinen 90. Geburtstag begeht, sind mehr als berührend anzusehen. Ist er dann am Podium, ist er bewundernswert agil. Und interessant dabei ist, dass seine Interpretationen jetzt erst an Größe gewonnen haben.

Carl Maria von Weber: Ouvertüre zu „Oberon“ J 306
Max Bruch: Konzert für Violine und Orchester in g-moll op. 26
Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 7 in A-Dur op. 92

Pinchas Zukerman, Violine
Wiener Philharmoniker
Dirigent: Zubin Mehta

Wiener Konzerthaus, 18. März 2026

von Herbert Hiess

Der indische Maestro, der früher beim Niederösterreichischen Tonkünstler Orchester Kontrabass spielte und dann gemeinsam mit Claudio Abbado bei Hans Swarowsky dirigieren studierte, ist ja schon seit Jahrzehnten eine fixe Größe in der Spitzenliga der Dirigenten.

„Pinchas Zukerman, Violine, Wiener Philharmoniker, Dirigent Zubin Mehta
Wiener Konzerthaus, 18. März 2026“
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Die neue Hamburger Trovatore-Besetzung lässt sich sehen und hören

Vor allem wegen der beiden weiblichen Hauptpartien lohnt sich der Besuch dieser Serie. Die französische Mezzosopranistin Clémentine Margaine verfügte als Azucena über eine ausgesprochen schallstarke, breit in den Raum tragende Stimme, die sie farbreich changierend für die Interpretation dieser geschundenen Mutterseele einsetzen konnte. Ihr Schlussgesang Ai nostri monti zeugte von reiner lyrischer Beseeltheit, wie man es selten hört.

Il Trovatore, Oper in vier Akten
Komposition: Giuseppe Verdi

Inszenierung: Nach Immo Karaman
Bühne: Alex Eales, Kostüme: Herbert Barz-Murauer

Philharmonisches Staatsorchester Hamburg
Musikalische Leitung: Matteo Beltrami

Hamburgische Staatsoper, 18. März 2026

von Dr. Ralf Wegner

Es war wohl die beste Besetzung seit der Premiere dieser fast genau vor zwei Jahren auf die Bühne gehobenen Trovatore-Inszenierung. Sie nennt sich nur noch nach Immo Karaman. Vor allem wurde diesmal auf üble, dem Inhalt zuwider laufende Szenen wie das Anzünden oder die Vergewaltigung von Dienstpersonal verzichtet. Das tat der Aufführung gut. Das stattdessen angesetzte Russisch Roulette mit zwei Gefangen widersprach nicht unbedingt der Handlung. „Giuseppe Verdi, Il Trovatore, Matteo Beltrami Dirigent
Hamburgische Staatsoper, 18. März 2026“
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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 19.  MÄRZ 2026

Daniel Harding © Stephan Rabold

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 19.  MÄRZ 2026

Wien/Musikverein
Ein italienisches Orchester und ein britischer Dirigent führen durch eine musikalische Europatour
Endlich ist das römische Superorchester wieder auf Besuch in Wien. Gemeinsam mit Daniel Harding und dem Spitzenpianisten Daniil Trifonov konnte man ein besonderes Programm mit deutschen und tschechischen Werken erleben. Und ein italienisches Meisterorchester, das zusammen mit dem britischen Dirigenten Daniel Harding bestechend in die deutsche und tschechische Musikwelt eintaucht. Ein Konzert, das noch lange nachklingen wird.
Von Herbert Hiess
Klassik-begeistert.de

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Ein italienisches Orchester und ein britischer Dirigent führen durch eine musikalische Europatour

Daniel Harding © Stephan Rabold

Endlich ist das römische Superorchester wieder auf Besuch in Wien. Gemeinsam mit Daniel Harding und dem Spitzenpianisten Daniil Trifonov konnte man ein besonderes Programm mit deutschen und tschechischen Werken erleben. Und ein italienisches Meisterorchester, das zusammen mit dem britischen Dirigenten Daniel Harding bestechend in die deutsche und tschechische Musikwelt eintaucht. Ein Konzert, das noch lange nachklingen wird.

Johannes Brahms: Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur, op. 83
Antonín Dvořák: Symphonie Nr. 7 in d-moll, op. 70

Daniil Trifonov, Klavier
Orchestra dell’Accademia nazionale di Santa Cecilia Roma
Daniel Harding, Dirigent

Musikverein Wien, 17. März 2026

von Herbert Hiess

Daniil Trifonov hat wieder einmal bewiesen, dass er unangefochten an der Weltspitze der Pianisten steht. Schon allein der Anfang des interessanten
2. Klavierkonzertes von Johannes Brahms mit dem fulminanten Solohorn sorgte für Gänsehaut. „Daniil Trifonov, Klavier, Orchestra S. Cecilia, Daniel Harding, Dirigent
Musikverein, 17. März 2026“
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Nicola Alaimo überzeugt als brillanter Don Pasquale an der Wiener Staatsoper

Nicola Alaimo © Marco Borrelli

Alle im Publikum wussten es: Man war nicht gekommen, um dieses fulminante Meisterwerk Donizettis, dessen Uraufführung am 3. Januar 1843 nach Aussage des amerikanischen Musikkritikers Herbert Weinstock „den Höhepunkt von Donizettis Leben als Komponist“ bedeutet hatte.

Auch nicht um die zwar witzige, aber schon ziemlich abgespielte und verstaubte Inszenierung von Irina Brook zu genießen. Nein, die echten Oper-Aficionados hatten ihre nicht gerade preiswerten Tickets erworben, um die großartige Pretty Yende in der glanzvollen Rolle der Norina zu bewundern.

Nun, sie hatte abgesagt und wurde durchaus würdig ersetzt durch die armenische Sopranistin Nina Minasyan als Norina.


Gaetano Donizetti, Don Pasquale

Don Pasquale: Nicola Alaimo
Norina: Nina Minasyan
Ernesto: Dimitry Korchak
Malatesta: Stefan Astakhov

Musikalische Leitung: Francesco Ivan Ciampa

Inszenierung: Irina Brook
Bühne: Noelle Ginefri-Corbel

Orchester und Chor der Wiener Staatsoper

Wiener Staatsoper, 13. März 2026

von Dr. Charles E. Ritterband

Das Skandalon dieser Oper ist zweifellos die Ohrfeige, die Norina ihrem pseudo Ehemann, dem ältlichen naiven Junggesellen Don Pasquale versetzt.

Dass sie ihn damit in jener Sekunde von einer tragikomischen Witzfigur zu einer nur noch traurigen, erniedrigten und bemitleidenswerten Figur verwandelt, hatte seinerzeit heftige Kontroversen hervorgerufen. Die meisten Zuschauer sollen sich damals empört gezeigt haben. „Gaetano Donizetti, Don Pasquale
Wiener Staatsoper, 13. März 2026“
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Dreiunddreißig Regeln für den Konzertsaal

Hier ist er endlich, der lang ersehnte Verhaltenskodex für das 21. Jahrhundert. Für Köln und anderswo.

 von Brian Cooper, Bonn

Du hast eine Karte für ein klassisches Konzert erworben? Glückwunsch! Damit erwirbst Du das Recht, Dich für die Dauer des Konzerts so zu verhalten, wie Du möchtest. Denn Du bist einzigartig! Und das sollen die Anderen auch finden!

Nach Jahrzehnten genauester Beobachtung habe ich in mühevoller Kleinarbeit ein paar Punkte für Dich zusammengetragen. Hier findest Du sie nun: 33 nützliche Hinweise, die Dir helfen sollen, das „Event“ vollständig zu genießen. „Kommentar von Dr. Brian Cooper: Verhaltenskodex für das 21. Jahrhundert
klassik-begeistert.de, 28. April 2024“
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