Sir Simon Rattle © Oliver Helbig
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE SONNTAG-PRESSE – 19. APRIL 2026
Wien/Konzerthaus
Sir Simon Rattle versucht an Mahler-Giganten heranzureichen
Gustav Mahler steht nicht nur in Österreich (vor allem in Wien) auf den Spielplänen der Konzertveranstalter, sondern weltweit. Jeder Dirigent, der auf sich hält, dirigiert eines von den symphonischen Werken des genialen Komponisten des Alpenlandes an der Donau. Das geht dann manchmal so weit, dass noch sehr junge Dirigenten an Mahlers Werken scheitern.
Von Herbert Hiess
Klassik-begeistert.de
Wien/Konzerthaus
Philharmoniker im Konzerthaus mit symphonischen Todesahnungen
Mahlers Neunte mit den Wiener Philharmonikern unter Simon Rattle im Wiener Konzerthaus
DerStandard.at
Wien/Staatsoper
Staatsoper: Simon Boccanegra liebt und leidet wieder (Bezahlartikel)
Ludovic Tézier überzeugte in der ersten Vorstellung von Verdis Oper nach langer Pause in der Titelrolle. Ein Ereignis: Federica Lombardi als Amelia.
DiePresse.com
„Simon Boccanegra“: Seelendrama mit grauer Langhaar-Perücke (Bezahlartikel)
Der Bariton Ludovic Tézier gastierte erstmals als Titelheld der Verdi-Oper an der Wiener Staatsoper
Kurier.at
Wien/Staatsoper
Sa., 18. April 2026: Giacomo Puccini, Tosca
Nach zwei sehr gelungenen Konzerten im Musikverein (neben dem bereits erwähnten RSO-Konzert am 11. April war auch das Tonkünstler-Konzert am 14. April sehr hörenswert: Hans Graf ist ein wunderbarer Dirigent, der Geiger Ziyu He gefiel mir auch sehr gut, und das Programm war ausgezeichnet: Rachmaninovs „Jugendsymphonie“ und seine großartige 3. Symphonie, außerdem Hindemiths Violinkonzert) hat mich jetzt der Staatsopernalltag wieder. Die heutige „Tosca“ lag allerdings über dem Durchschnitt des Staatsopernalltags, was den Interpreten von Tosca und – vor allem – Scarpia zuzuschreiben ist.
forumconbrio.com
Wien/Volksoper
Die Volksoper positioniert sich zwischen Schrebergarten und Chicago
Intendantin Lotte de Beer verspricht, im Haus am Währinger Gürtel „gegen den Zynismus“ zu kämpfen, der überall vorherrsche. Kartenpreise werden nicht angehoben
DeStandard.at
Rückblick auf 25 Jahre Klassik im Netz
Online seit einem Vierteljahrhundert: Das Webangebot von BR Klassik begleitet Klassikfans seit 25 Jahren – von den Anfängen des „Klassikportals“ bis zu einer multimedialen Plattform von heute.
BR-Klassik.de
München
Spielzeitpräsentation Gärtnerplatztheater (YouTube, 1 Stunde)
Intendant Köpplinger stellt die Saison vor
München/Spielzeitpräsentation Gärtnerplatz
Wien/Musikverein
Mahler Neun im Musikverein: Sir Simon Rattle trifft den richtigen Ton
Beeindruckend, was Mahlers Musik mit Menschen machen kann. Beseelte Gesichter, wohin man blickt im Musikverein Wien, bevor das Adagio der 9. Symphonie wie eine Kerze erlischt. Sir Simon Rattle macht nicht den Fehler, auf reinen Schönklang zu setzen. Der britische Dirigent, Chef des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks, holt alles aus den Wiener Philharmonikern heraus.
Von Jürgen Pathy
Klassik-begeistert.de
Lübeck/Burgkloster
Frühbarocke Festlichkeit erschallt in gotischen Gewölben
„Mit festlicher Stimme“ – Alessandro Scarlattis programmatischer Werktitel ist zugleich eine Spiel-Anweisung, der die Musikerinnen und Musiker beim 5. Kammerkonzert am 16. April 2026 mit sicht- und hörbarer Begeisterung folgten. Stücke von Monteverdi, Uccellini, Melani, Torelli, Legrenzi und Scarlatti erklangen im altehrwürdigen Burgkloster, das seit 11 Jahren in das Europäische Hansemuseum integriert ist.
Von Dr. Andreas Ströbl
Klassik-begeistert.de
Hamburg/Staatsoper
Auf den Punkt 88: Neulich in Kratzers Barbershop… die Rettung des Regietheaters
Regietheater ist auf dem absteigenden Ast, behaupte ich gerne mal. Und habe dazu in den letzten Monaten u.a. mit Maestro Christoph Eschenbach, Maestro Omer Meir Wellber, dem Cellisten Jan Vogler und der Sopranistin Mariangela Sicilia gesprochen. Wenn Sie Zeit und Muße haben, dann raten Sie doch mal, in welche Richtung die Antworten gingen. Auflösung weiter unten, da finden Sie die entsprechenden Zitate im Stile eines Pro-und-Contra. Wie Tobias Kratzer zum Regietheater steht, da gibt’s nichts zu rätseln…
Von Jörn Schmidt
Klassik-begeistert.de
Wien/Volksoper
Volksoper will „gegen den Zynismus kämpfen“ und „so sparsam wie möglich“ sein (Bezahlartikel)
10 Premieren bietet das Haus in der kommenden Saison, die von Chicago bis in den Wiener Schrebergarten reichen. „Das Publikum geht den Weg mit uns“.
Kurier.at
Die Volksoper 2026/27: Nicht nur die „Sieben Todsünden“ (Bezahlartikel)
Operette und Austropop, Musicals und Familienstücke, aber auch Opern von Mozart, Puccini und Strauss: Was Lotte de Beer für das Haus am Gürtel plant.
DiePresse.com
Bier und Barock im Konzerthaus: Lustige „Musicke“ bis zum Umfallen (Bezahlartikel)
Riesenstimmung bei einer norwegischen 17.-Jahrhundert-Edition des Musikantenstadls im Mozart-Saal.
DiePresse.com
Graz
Oper Graz: „Musketiere“: Unterhaltsamer geht Operette nicht
Das spleen*graz-Festival bringt bis 22. April tolle Produktionen für junges Publikum nach Graz. Eröffnet wurde am Donnerstag an der Oper mit einer inklusiven Version von „Die drei Musketiere“.
krone.at
Salzburg
Seltene Kostbarkeiten aus weiblicher Hand – Mozarteumorchester / Borrani
Ein Quartett unterschiedlicher Raritäten, jede auf ihre Art „alte“ Musik: von Alfred Schnittke, von Anton Webern, ja selbst von Mozart und Haydn, das gestaltete die Geigerin Lorenza Borrani als Gast in Personalunion von Solistin, Konzertmeisterin und auch Dirigentin am Donnerstag (16.4.) im Großen Saal des Mozarteums.
DrehpunktKultur.at
Berlin
Deutsche Oper Berlin: Ein neues Logo inspiriert von der „Bild“-Zeitung? (Bezahlartikel) An der Deutschen Oper Berlin hat sich der neue Intendant Aviel Cahn in dieser Woche vorgestellt – und die Irritationen waren groß. Wieso Mozart? Warum keine großen Gesang-Stars? Und was ist das für ein Logo?
FrankfurterAllgemeine.net
Musik neben der Spur: Berliner Abende mit Mirga Gražinytė-Tyla und Iván Fischer
tz.de
München
„Nabucco“ an der Staatsoper
Vorverkauf für Anna Netrebko beginnt am Samstag. Proteste hin oder her, die Fans von Sopran-Diva Anna Netrebko dürften am Samstag in den Startlöchern sitzen. Um 12 Uhr beginnt der Vorverkauf für die kommende Saison an der Staatsoper, dabei sind auch Vorstellungen mit Netrebko in Verdis „Nabucco“.
bz-berlin.de
Frankfurt
Die Farben klingen lassen
Beethoven, Frankreich und ein blutiger „Tatort“: Das HR-Sinfonieorchester schimmert in der kommenden Saison wieder in vielen Tönen. Residenzkünstler ist der amerikanisch-russische Pianist Kirill Gerstein.
fr.de
Zürich
«Hymne an die Freude»: Kent Nagano mit der «Turangalîla»-Sinfonie in Zürich (Bezahlartikel)
Olivier Messiaen komponierte inmitten der Trümmer nach dem Zweiten Weltkrieg eine Explosion der Farben und Rhythmen. Nach 18 Jahren Pause ist das Kultstück der Moderne erstmals wieder in den Konzerten des Tonhalle-Orchesters zu erleben.
NeueZürcherZeitung.ch
Basel
Sinfonieorchester Basel: „Porgy and Bess“ – Konzertfassung
„Summertime“, „I got plenty of nuttin“, die großen Hits aus George Gershwins Oper PORGY AND BESS, wer kennt sie nicht? Nun hat das Sinfonieorchester Basel die 80 Minuten dauernde Konzertfassung von Wayne Marshall mit den Highlights dieser Oper aufgeführt. Wegen der Aufführungsrechte war dies nur mit besonderer Bewilligung möglich. (Rezension der Aufführung v. 14. April 2026 im Stadtcasino Basel)
opernmagazin.de
Kopenhagen
Eine neue Ära in verschwundenen Räumen
Die gekonnte Inszenierung von Strauss’ „Rosenkavalier“ in Kopenhagen untermauert Marie Jacquots Bedeutung für die Königliche Oper und stärkt deren Reputation als künstlerische Leiterin.
rondomagazin.de
Wien/Staatsoper
Große Stimmkraft und ein packendes Finale
Auch ein anfangs durchwachsener Abend kann sich zu einem packenden Finale steigern – so geschehen beim Auftakt der Spielserie von Verdis „Simon Boccanegra“ an der Wiener Staatsoper. Bariton Ludovic Tézier sang die Titelpartie des Dogen von Genua erstmals in Wien: sehr heldnisch lodernd, zu Beginn etwas angestrengt, aber spätestens im letzten Akt von einer berührend schmerzvollen Zärtlichkeit. Ebenfalls sein Rollendebüt gab Charles Castronovo als sein Kontrahent Gabriele Adorno. Mit seinem vor Kraft strotzenden Tenor pflügte er gekonnt durch die Partie.
krone.at
CD-Besprechung
Jai, jai, Mamám! Jonas Kaufmann begibt sich die Donau abwärts
Das alljährliche Concept-Album Jonas Kaufmanns führt diesmal die Donau abwärts, nach Budapest. Die wichtigsten Komponisten der „Silbernen Ära“ der Operette waren Ungarn und finden sich mehrfach auf der neuen CD. Mit dem Budapester Staatsopernorchester unter Dirk Kaftan wurden Operettenlieder von Kálman, Lehár, Paul Abraham, um einige zu nennen, an authentischem Ort eingespielt.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de
Bayernrätsel von tz und Bayerischer Schlösserverwaltung: 1. Frage
Schloss Linderhof nahe Ettal im Graswangtal ist das einzige Schloss, das König Ludwig II. von Bayern zu seinen Lebzeiten vollenden konnte. Gemeinsam mit den Königsschlössern Neuschwanstein, Herrenchiemsee und dem Königshaus am Schachen trägt Schloss Linderhof seit Juli 2025 den Titel des Unesco-Welterbes.
tz.de
Links zu englischsprachigen Artikeln
Festivals 2026
Gramophone’s Classical Festival Guide 2026
Charlotte Gardner presents our annual guide to upcoming festivals throughout the world, covering events from concerts and recitals to large-scale operas
gramophone.co.uk
Prag
A special relationship renewed: Leonard Slatkin returns to the Prague Symphony
bachtrack.com/de
Neapel
Sondra Radvanovsky Responds to Teatro San Carlo Investigation
operawire.com
London
Frang, LSO, Pappano, Barbican review – Los Angeles meets Leningrad
theartsdesk.com
LSO/Frang/Pappano review – tragic and thrilling Shostakovich and silky and spiky Korngold
TheGuardian.com
Cardiff
The Flying Dutchman review – delusion, torment and menace in detailed and finely sung Wagner
Jack Furness’s unconventional staging for Welsh National Opera sees the orchestra play up a storm under Tomáš Hanus in Wagner’s legend of the man condemned to sail the oceans for eternity
TheGuardian.com
The Flying Dutchman, Welsh National Opera review – running, jumping and standing still
Lusty singing, plenty of space and not a sail in sight
theartsdesk.com
The WNO’s powerful performance proves it’s embracing the storm (Subscription required)
This impressive full-scale production of Wagner’s The Flying Dutchman shows a determination to succeed, whatever the (financial) weather
TheTelegraph.co.uk
Wagner on a shoestring budget? Welsh National Opera has it figured out (Subscription required)
Despite funding cuts, WNO celebrates its 80th anniversary with a rousing production of ‘The Flying Dutchman’
ft.com
Santa Monica
Northern lights
On Friday, April 10, BroadStage Santa Monica welcomed acclaimed Norwegian soprano Lise Davidsen.
parterre.com
Ballett / Tanz
St.Pölten
Im Festspielhaus St.Pölten lädt man Tanz mit Relevanz auf
Das Festspielhaus in der Landeshauptstadt geht in seine 30. Spielsaison mit Bettina Masuch. Der Intendantin liegen Publikum wie Kunst am Herzen
DerStandard.at
Rock/Pop
Caroline Perron
Falcos letzte Liebe über seine Ängste: „Er litt extrem unter Selbstzweifeln“
Falco lebt! 28 Jahre nach seinem Tod präsentiert VW eine Golf Falco Edition, die mit einer Riesenparty im U4 gefeiert wurde. Seine letzte Freundin, Caroline Perron, im Interview über die Unsterblichkeit von Hans Hölzel.
oe24.at
Sprechtheater
Salzburg/Landestheater
Schon wieder!: Theatergäste flüchteten schon vor der Pause
Ein neues Stück am Salzburger Landestheater kommt bei den Besuchern nach wie vor nicht an. Die Aufführung ist nicht nur wenig gebucht – selbst Abonnenten gehen früher nach Hause. Die „Krone“ hat flüchtende Besucher gefragt, was sie an der Vorstellung so stört.„Man kann manchmal nicht alles, was man möchte.“ Diesem Satz aus dem Stück „Berlin Alexanderplatz“ wohnt eine gewisse Ironie inne. Könnte er doch selbiges, das vor einer Woche Premiere im Salzburger Landestheater hatte, kaum besser beschreiben.
krone.at
Medien
ORF
ORF-Causa eskaliert: Betroffene widerspricht Bericht – „Ich wurde sexuell belästigt“
Der ORF kommt in der Causa Roland Weißmann nicht zur Ruhe: Nachdem der zurückgetretene Generaldirektor erst am Donnerstag angekündigt hatte, seine vom ORF avisierte Kündigung rechtlich anfechten und Ansprüche von beinahe vier Millionen Euro geltend machen zu wollen, hat sich am Freitag jene Frau, die Weißmann Fehlverhalten ihr gegenüber vorwirft, via “profil” zu Wort gemeldet.
vol.at
Österreich
Nach Klinik-Schock: Robert Palfrader meldet sich persönlich zurück
Gute Nachrichten für alle Fans von Robert Palfrader! Nachdem der Kabarettist vor einigen Tagen alle Termine aus gesundheitlichen Gründen absagen musste, gibt er jetzt Entwarnung. Der 57-Jährige darf nun das Spital verlassen und meldete sich mit einer emotionalen Nachricht bei seiner Community.
oe24.at
Politik
Österreich
Marlene Svazek: „Ironisch, wenn Linke Magyars Sieg bejubeln“
Salzburgs FPÖ-Chefin Marlene Svazek über die Faszination Viktor Orbán, ihr Verhältnis zu Herbert Kickl, ihr Veto gegen die Obsorge bei minderjährigen Flüchtlingen ab Tag eins, das Drama um den ORF und den Abschuss von Wölfen in Salzburg.
DiePresse.at
Sport
Fußball-WM
Das gab’s noch nie: Infantino kündigt für WM historische Neuerung an
„Wir werden zum ersten Mal in der Geschichte beim WM-Finale am 19. Juli in New York/New Jersey eine Halftime-Show haben“, verkündete FIFA-Boss Gianni Infantino beim Semafor World Economy Summit in Washington D.C.. Das gab‘s noch nie!
Heute.at.infantino
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Unter’m Strich
Österreich
Rückruf von Hipp-Babynahrung: Was bisher bekannt ist
Entsprechende Behältnisse könnten im Bundesland aufgetaucht sein – Polizei bittet Bevölkerung um Informationen – Unternehmen warnte vor Lebensgefahr bei Verzehr, Rückruf aber „vorsorglich“
oe24.at.rueckruf.hipp
Salzburg
Unfall-Tod von Alexander Manninger: Was digitale Spuren im Auto über seine letzte Fahrt verraten
Die Ermittlungen zum Unfall von Alexander Manninger in Nußdorf am Haunsberg sind im vollen Gang. Der renommierte Gerichtssachverständige Gerhard Kronreif hat nun mit der Auswertung der Spuren begonnen. Moderne Technik im Unfallwagen spielt dabei eine Schlüsselrolle.
salzburg24.at.news.manninger
Glaubte Manninger, dass die Zugstrecke gesperrt sei?
Nach dem tragischen Unfall von Ex-ÖFB-Keeper Alexander Manninger gibt es nun die ersten Hinweise zur möglichen Ursache. Die Bahnstrecke soll wenige Tage vor dem Unglück noch gesperrt gewesen sein.
oe24.at.zugstrecke
INFOS DES TAGES (SONNTAG, 19. APRIL 2026)
INFOS DES TAGES (SONNTAG, 19. APRIL 2026)
Quelle: onlinemerker.com
Das Schönbunner Konzertpogramm

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München/ Gärtnerplatztheater: Spielplanpräsentation (Youtube, Dauer 1 Stunde)

Intendant Köpplinger stellt die Saison vor
Muenchen/Spielzeitpräsentation Gärtnerplatz (Youtube)
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OPER ZÜRICH: Milde in Zeiten des Umsturzes

Copyright: Oper Zürich
La clemenza di Tito
Oper von Wolfgang Amadeus Mozart
Ein Putschversuch erschüttert Rom, und ausgerechnet des Kaisers engster Vertrauter ist darin verwickelt. Doch Tito weigert sich, seine Herrschaft auf Angst und Gewalt zu gründen und entscheidet sich für Gnade statt Vergeltung. Ans Opernhaus Zürich kehrt Dirigent Marc Minkowski mit dieser Neuproduktion zurück, ebenso der italienische Regisseur Damiano Michieletto. In der Titelrolle ist der jüngst mit dem Opus Klassik ausgezeichnete Tenor Pene Pati zu erleben, neben Margaux Poguet als Vitellia und Lea Desandre als Sesto.
Weitere Informationen
Tickets: So 26 Apr bis Mo 25 Mai 2026
Liederabend Michael Volle für «Zukunft Oper»
Michael Volle zählt zu den profiliertesten Sängern der Gegenwart. Neben seinen Paraderollen wie Wotan und anderen Partien des romantisch-deutschen Fachs widmet er sich immer wieder mit besonderer Intensität dem Lied. Gemeinsam mit Matthias Schulz am Flügel gestaltet Volle Franz Schuberts wohl berühmtesten und ergreifendsten Liedzyklus «Winterreise». Die Einnahmen und Spenden des Abends kommen dem Bauvorhaben des Opernhauses «Zukunft Oper» zugute.
Weitere Informationen
Tickets: Mo 27 Apr 2026, 19.00 Uhr
Fidelio Oper von Ludwig van Beethoven
Um ihren Mann Florestan zu befreien, schleicht sich Leonore als Wachmann verkleidet in ein Gefängnis. Beethovens einzige Oper erzählt eindrucksvoll von Freiheit, Solidarität und Menschlichkeit. Gefühlvolle Arien treffen auf kraftvolle, beinahe sinfonische Klangwelten – eine Musik, die die Gegensätze im Kampf um Freiheit spürbar macht, in dem Gut und Böse, Hoffnung und Rache eng beieinanderliegen. In der Inszenierung von Andreas Homoki treten diese Themen besonders eindringlich hervor. Als Florestan erleben Sie mit Klaus Florian Vogt einen der führenden Tenöre unserer Zeit.
Weitere Informationen
Tickets: So 03 bis Sa 16 Mai 2026
Wagner-Erlebnis. Ein Wochenende für Kenner:innen
In diesem Jahr feiern die von Richard Wagner gegründeten Bayreuther Festspiele ihr 150-jähriges Bestehen. Dieses besondere Jubiläum sowie die Premiere der Zürcher Neuproduktion von «Tannhäuser» sind für uns Anlass genug, vom 18. bis 21. Juni 2026 ein exklusives Wochenende mit einem eigens kuratierten Programm zu gestalten. Das Herzstück bildet, neben einem festlichen Galadinner, ein Liedrezital mit den beiden Wagner-Weltstars Catherine Foster und Klaus Florian Vogt. Dieses Konzert findet auf der Hauptbühne des Opernhauses statt und ist für die Gäste des «Wagner-Erlebnis»-Programms vorgesehen.
Details zum «Wagner-Erlebnis»
Anmeldung
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Wien: Konzerte im Achten! (Albert-Hall, Albertgasse 35, 1080 Wien)
Am 22. und 23. April präsentieren wir Ihnen in der Albert Hall ein wunderschönes, abwechslungsreiches Programm mit Musik von großartigen Komponistinnen.

Der erste Teil des Programms präsentiert Musik aus der Romantik von den Pionierkomponistinnen Clara Schumann, Fanny Mendelssohn-Hensel und Louise Farrenc. Diese erstaunlichen Frauen sprengten die Grenzen der etablierten Geschlechterrollen des 19. Jahrhunderts und öffneten damit die Türen für eine zukünftige Generation von Komponistinnen.
In der zweiten Hälfte des Programms stellen wir Ihnen die vier Komponistinnen der frühen Neuzeit vor: Lili Boulanger, Germaine Tailleferre, Rebecca Clarke und Amy Beach. Ihre Musik spiegelt die gesellschaftlichen, kulturellen und musikalischen Veränderungen der Jahrhundertwende wider und vereint Elemente des Impressionismus, der Moderne und eines sehr freien kreativen Ausdrucks.
Auf der Bühne: Anna Volovitch (Klavier), Katharina Wegscheider (Sopran), Rafael dos Santos (Violine) und Michael Luginbühl (Cello)
Weitere Infos und Tickets:
Karten bestellen
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Der „Welttag des Buches“ im Literaturmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek (Donnerstag, 23. April 2026)

FREIER EINTRITT, KOSTENLOSE FÜHRUNGEN UND WORKSHOPS
Vom Wanderstock bis zum eigenen Text: Zum „Welttag des Buches“ am Donnerstag, 23. April 2026, verbindet die Österreichische Nationalbibliothek im Literaturmuseum literarische Originale mit aktiver Sprachkunst – bei freiem Eintritt und einem Programm zum Mitmachen. Besucher*innen erwartet ein inspirierender Tag mit kostenlosen Führungen, interaktiven Stationen und kreativen Workshops.
Ein besonderes Highlight des Tages sind die Poetry-Slam-Workshops mit der bekannten Slampoetin YASMO. Hier haben Besucher*innen ab 12 Jahren um 15 Uhr sowie Erwachsene um 17.30 Uhr die Möglichkeit, selbst kreativ zu werden und eigene künstlerische Wortkreationen zu entwickeln.
In der Dauerausstellung begeben sich Interessierte auf eine faszinierende Entdeckungsreise durch die Welt der österreichischen Literatur – vom ausgehenden 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Rund 650 Objekte, Werke von etwa 200 Autor*innen sowie 60 Hör- und Filmstationen machen Literatur auf spannende Weise erlebbar. Texte von Johann Nestroy, Franz Kafka, Ilse Aichinger, Ingeborg Bachmann, Thomas Bernhard oder Friederike Mayröcker werden dabei ebenso lebendig wie außergewöhnliche Ausstellungsstücke: etwa der Wanderstock von Peter Handke oder die zerrissene Arbeitshose von Thomas Bernhard.
HINWEIS Sonderausstellung ab 30. April 2026:
Die kommende Sonderausstellung im Literaturmuseum rückt ein Werk von weltliterarischer Geltung in den Mittelpunkt. Die Schau „‚Dem Stumpfsinn die Geisteskappe aufsetzen‘ Thomas Bernhard heute“ präsentiert Unbekanntes und Unerwartetes aus Schriften und Korrespondenzen des österreichischen Ausnahmeschriftstellers und rückt mit noch nie gezeigten Fundstücken wie Lebensdokumenten, Fotografien, persönlichen Gegenständen, selbstgestalteten Möbeln und architektonischen Modellen wenig beleuchtete Facetten in den Fokus.
Mehr Infos
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Neue CD von GRAMOLA Winter & CO: Wiener Violinsonaten von Mozart, Schubert und Brahms, dargeboten von Hannah Cho (Violine) und Srebra Gelleva (Klavier)
Wiener Violinsonaten
Hannah Cho/Srebra Gelleva
Mozart/Schubert/Brahms
1 CD, Gramola € 19.90
Veröffentlichungsdatum: 08.05.2026
Artikel ist sofort lieferbar
EAN 9003643993730
Bestellnummer: 99373

Das Debütalbum der Violinistin Hannah Cho, Mitglied der Wiener Philharmoniker, ist von der Idee geprägt, ihre Wahlheimat Wien durch Sonaten von Mozart, Schubert und Brahms zu würdigen – also Komponisten, die eng mit dieser Stadt verbunden sind. Obwohl ihre Lebensdaten (geboren 1756 in Salzburg, 1797 am Himmelpfortgrund bzw. 1833 in Hamburg) knapp keine Überschneidungen aufweisen, so kann man sie doch als Träger einer Stafette bezeichnen, die ihre Verbindung in der Tradition der Wiener Klassik findet. Gemeinsam mit der Pianistin Srebra Gelleva präsentiert Hannah Cho mit den Sonaten Nr. 21 e-Moll KV 304/300c von W. A. Mozart, A-Dur op. post. 162 D 574 von Franz Schubert sowie Nr. 3 d-Moll op. 108 von Johannes Brahms einen Querschnitt über die Entstehungshistorie der Gattung Violinsonate, die bei Mozart eine frühe Entfaltung erfährt, von Schubert fast selbstverständlich auch in sein Œuvre aufgenommen wurde und bei Brahms einen Höhepunkt der Reife im romantischen Zeitalter findet.