Kent Nagano: „I’ll be back…“ , Teil II

Kent Nagano © Antoine Saito

Kent Nagano hat sich in Hamburg mit einem Weltkasse-Dirigat von Richard Wagners Oper Tristan und Isolde verabschiedet. In unserem Gespräch blickt der ehemalige Hamburger Generalmusikdirektor auf die persönlichen Höhepunkte seiner Hamburger Zeit zurück. Und erzählt, was er in Spanien vermissen wird.

Jörn Schmidt im Gespräch mit Kent Nagano, Teil II

klassik-begeistert: Viele Dirigenten-Karrieren beginnen im Orchestergraben. Korrepetitor, Assistent, irgendwann dann Generalmusikdirektor. Ihre auch?

Kent Nagano: JA.

klassik-begeistert: Ist der Durchbruch zum Weltstar erst mal geschafft, scheint sich der Schwerpunkt Richtung Konzertdirigent zu verschieben. Warum nur, lässt sich im Konzertsaal entspannter Geld verdienen? Eine Sinfonie braucht eben weniger Vorlauf, als eine Oper einzustudieren…

„Interview: kb im Gespräch mit Kent Nagano, Teil II
klassik-begeistert.de, 9. September 2025“
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Kent Nagano: „Meine Tochter ist immer noch verliebt in Parsifal“, Teil I

 

https://klassik-begeistert.de/interview-kb-im-gespraech-mit-kent-nagano-teil-ii-klassik-begeistert-de-9-september-2025/Kent Nagano © Antoine Saito

Anfang 2017 hat Kent Nagano dem Herausgeber von Klassik-begeistert ein wunderbares Interview gegeben.  In dem Gespräch ging es auch darum, was die Zukunft bringt. Jetzt, nach dem Ende von Maestro Naganos Hamburger Zeit, haben wir in geänderter Besetzung zurückgeblickt. Und zwar ausgehend von den seinerzeitigen Antworten. Naganos spanische Zukunft bleibt Teil 3 vorbehalten.

Jörn Schmidt im Gespräch mit Kent Nagano, Teil I

klassik-begeistert: Dunkel und gleichzeitig hell klinge das Philharmonische Staatsorchester Hamburg, haben Sie Andreas Schmidt Anfang 2017 in den Block diktiert.  Dunkelblau oder Erdfarben, vielleicht auch ein ganz dunkles Braun. Hat sich daran etwas geändert? „Interview: kb im Gespräch mit Kent Nagano, Teil I
klassik-begeistert.de, 8. September 2025“
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Das Stresa Festival mit Antonio Pappano und dem LSO endet mit einem fulminanten Finale

Sir Antonio Pappano © Musacchio & Ianniello

Das hochkarätige Festival im altehrwürdigen Urlaubsort Stresa am Lago Maggiore hat mit einem fulminanten Orchesterkonzert in der total ausverkauften Stresa Festival Hall seinen krönenden Abschluss gefunden.

Dimitri Schostakowitsch, 9. Symphonie in Es-Dur Opus 70

Robert Schumann, Cello-Konzert Opus 129 in a-Moll

Ludwig van Beethoven, Symphonie Nr. 5 in C-Moll, Op. 67

Sir Antonio Pappano, musikalische Leitung

London Symphony Orchestra LSO
Mario Brunello, Cello-Solo

Stresa Hall, Stresa Festival, 6. September 2025

von Dr. Charles E. Ritterband

Unter der Stabführung des Star-Dirigenten Sir Antonio Pappano intonierte das London Symphony Orchestra Beethovens „Schicksalssymphonie“ Nr. 5 in C-Moll; der großartige Cellist Mario Brunello brillierte mit Schumanns Cello-Konzert Opus 129 in a-Moll. „LSO und Antonio Pappano, Dirigent
Stresa Festival, 6. September 2025“
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Musikalische Umbruchszeiten auf Originalinstrumenten: Ustine Dubitsky dirigiert Beethoven und Berlioz

Berliner Festspiele, Les Siècles, Dubitsky © Fabian Schellhorn

Les Siècles

Ustina Dubitsky / Dirigentin
Isabelle Faust / Violine

Ludwig van Beethoven (1770-1827) / Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61

Hector Berlioz (1803-1869) / Symphonie fantastique op. 14

Philharmonie Berlin, 6. September 2025

von Julian Führer

Im Rahmen der Berliner Festspiele war ein sehr klassisch anmutendes Programm zu hören, gespielt von der Originalklangformation Les Siècles unter der Leitung von Ustina Dubitsky. „Les Siècles, Ustina Dubitsky
Philharmonie Berlin, 6. September 2025“
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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 11. SEPTEMBER 2025

Opern Air, De Billy, Orchester, Chor © Martina Berger

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DIE DONNERSTAG-PRESSE –
11. SEPTEMBER 2025

Wien
Opern-Air-Konzert im Burggarten begeistert alte und neue Opernfreunde
Man könnte es als die erste Premiere der Saison bezeichnen, als Uraufführung. Im Herbst 1955 stieg die Wiener Staatsoper, das Haus am Ring, wieder aus der Asche. Ist 70 eine magischere Zahl als 75? Jedenfalls könnte hier eine neue Tradition am Anfang jeder neuen Saison entstehen. Wie Direktor Bogdan Roščić betonte, Opern air assoziiert als Wortspiel mit open, mit sich öffnen. Werbung für die Kunstform Oper. Das Publikum war zahlreich vorhanden.
Von Lothar und Sylvia Schweitzer
Klassik-begeistert.de

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 10. SEPTEMBER 2025

Grafenegg © Studio Iris – Grafenegg Kulturbetriebsges.m.b.H.

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DIE MITTWOCH-PRESSE –
10. SEPTEMBER 2025

Grafenegg
Grafenegg: Buchbinder begeistert mit Beethoven – doch ein Zukunftssignal bleibt aus
Mit Beethovens letzten beiden Klavierkonzerten ist die diesjährige Ausgabe des Grafenegg Festivals unter großem Beifall zu Ende gegangen. Ein musikalisch in großen Teilen befriedigender Abend lässt allerdings eine große Chance verstreichen. Zweimal waren in Grafenegg neue Programmhefte zu drucken: Nachdem Zubin Mehta aus gesundheitlichen Gründen nicht wie geplant nach Europa reisen konnte, um das erste Klavierkonzert von Johannes Brahms und dessen erste Symphonie zu dirigieren, wurde Daniel Barenboim als Einspringer präsentiert. Doch auch er konnte nach einem Sturz nicht nach Niederösterreich reisen, sodass schlussendlich Rudolf Buchbinder nicht mit dem ersten Klavierkonzert von Brahms, sondern mit den Klavierkonzerten Nr. 4 und 5 von Beethoven zu hören war, die er vom Flügel aus leitete.
Von Willi Patzelt
Klassik-begeistert.de

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Grafenegg: Buchbinder begeistert mit Beethoven – doch ein Zukunftssignal bleibt aus

Rudolf Buchbinder © Rita Newman

Mit Beethovens letzten beiden Klavierkonzerten ist die diesjährige Ausgabe des Grafenegg Festivals unter großem Beifall zu Ende gegangen. Ein musikalisch in großen Teilen befriedigender Abend lässt allerdings eine große Chance verstreichen.

Ludwig van Beethoven

Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58
Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur op. 73

Rudolf Buchbinder, Klavier und Leitung
Tonkünstler-Orchester Niederösterreich

Wolkenturm, Grafenegg, 7. September 2025

von Willi Patzelt

Zweimal waren in Grafenegg neue Programmhefte zu drucken: Nachdem Zubin Mehta aus gesundheitlichen Gründen nicht wie geplant nach Europa reisen konnte, um das erste Klavierkonzert von Johannes Brahms und dessen erste Symphonie zu dirigieren, wurde Daniel Barenboim als Einspringer präsentiert. Doch auch er konnte nach einem Sturz nicht nach Niederösterreich reisen, sodass schlussendlich Rudolf Buchbinder nicht mit dem ersten Klavierkonzert von Brahms, sondern mit den Klavierkonzerten Nr. 4 und 5 von Beethoven zu hören war, die er vom Flügel aus leitete. „Abschlusskonzert: Ludwig van Beethoven/Klavierkonzerte
Wolkenturm, Grafenegg, 7. September 2025“
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DIE DIENSTAG-PRESSE – 9. SEPTEMBER 2025

Arvo Pärt © Kaupo Kikkas

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DIE DIENSTAG-PRESSE  – 9. SEPTEMBER 2025

Jubiläum
Arvo Pärt wird 90: Ein Komponist zwischen Selbstfindung, Spiritualität & innerer Ruhe
Er wurde kontrovers diskutiert und wurde am Ende dennoch sehr erfolgreich: Der Este Arvo Pärt hat einen ganz persönlichen Stil gefunden. Dabei hat er sich weder um Ge- oder gar Verbote gekümmert. Am 11. September 1935 kam Arvo Pärt im estnische Paide zur Welt. Forsch beginnt Arvo Pärt seine Karriere mit einer atemlos-rasenden Toccatina aus der Partita für Klavier. Als er das Stück im Alter von 25 schreibt, bewundert er die Avantgarde: Pärt orientiert sich am expressiv-rabiaten Dmitrij Schostakowitsch, an Arnold Schönbergs Zwölftontechnik und an westlichen Komponisten der Nachkriegszeit. Als junger Mann lässt er sich mitreißen vom westlichen Aufbruchsklima in den 1950er- und 1960er-Jahren. Doch: Im Nachhinein lässt er kein gutes Haar an seinem Frühwerk. Die Toccatina gehöre eben zu den „Entwicklungsspielereien“ eines jungen Mannes, sagt Pärt im Rückblick.
swr.de

Wien
Die Staatsoper eröffnete „Opern Air“ im Burggarten: Und es singen die Sterne
Die Wiener Staatsoper veranstaltete am Sonntag ihr erstes „Opern Air“. Der Burggarten wurde dabei zum größten Stehplatz der Wiener Operngeschichte
DerStandard.at „DIE DIENSTAG-PRESSE – 9. SEPTEMBER 2025
klassik-begeiestert.de“
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Dokumentarfilm: Ai Weiweis TURANDOT – „Alles ist Kunst. Alles ist Politik"

 

Ai Weiweis TURANDOT
Ein Dokumentarfilm von Maxim Derevianko (Regie, Drehbuch, Kamera) und Michele Cogo (Drehbuch)

Ein Film von Maxim Derevianko
Land: Italien, USA 2025
Länge: 77 Min.
Kinostart: 16. Oktober 2025

Filmverleih: RISE AND SHINE CINEMA

Kinostart am 16. Oktober 2025

Previewtermine in 5 deutschen Städten vom 8. bis 12. Oktober 2025

von Ralf Krüger

Es hätte ein wundervoller Opernfilm werden können. Die Kamera gleitet schwelgerisch durch die Kulissen des Teatro dell’Opera di Roma. Wir sind im ersten Akt von „Turandot“ und der Mandarin verkündet dem Volk von Beijing jene Klausel, die besagt, dass nur heiraten darf die schöne Prinzessin, wer ihre drei Rätselnüsse knacken kann. „Film: Ai Weiweis TURANDOT/Ein Dokumentarfilm von Maxim Derevianko
Kinostart am 16. Oktober 2025“
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Sommeregger Klassikwelt 293: Der stille Abschied des Christoph von Dohnányi

Christoph von Dohnányi ist tot

Zwei Tage vor seinem 96. Geburtstag ist der Dirigent Christoph von Dohnányi am 6. September 2025 in München gestorben. Um den international gefeierten Musiker war es in den letzten Jahren still geworden, nach seinem Abschied vom NDR-Sinfonieorchester 2010 nahm er keine feste Verpflichtung mehr an.

Er war der Träger eines großen Namens. Sein Vater Hans bezahlte den Widerstand gegen das nationalsozialistische Regime mit dem Leben, sein Großvater Ernö war ein bedeutender Komponist, bei dem er selbst noch seine Ausbildung in den USA fortsetzte. „Sommereggers Klassikwelt 293: Christoph von Dohnányi ist tot
klassik-begeistert.de, 8. September 2025“
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