Die Walküre © Wiener Staatsoper/Michael Pöhn
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE DONNERSTAG-PRESSE – 28. MAI 2026
„Die Walküre“ in Wien: Bei Pablo Heras-Casado weht ein anderer Wind
Pablo Heras-Casado kann man eines nicht absprechen: eine deutliche Handschrift. Nachdem er „Das Rheingold“ an der Wiener Staatsoper komplett gegen den Strich gebürstet hatte, nähert sich der Spanier bei der „Walküre“ schon eher der „Normalität“ an. Normal ist bei Wagners Meisterwerk ein gewagtes Wort, aber bislang haben die letzten Ring-Dirigenten keine außergewöhnlichen Dinge aus der Partitur gelesen. Bei Heras-Casado ist das anders.
Von Jürgen Pathy
Klassik-begeistert.de
Wien
ORF-Kultursommer 2026
Hochkarätig, vielseitig und für alle erlebbar: Österreichs Kulturschaffen von Ost bis West. Die größte Festspielbühne Österreichs hat wieder Saison! Mit rund 500 Stunden Programm rückt die ORF-Kulturflotte mit den TV-Sendern ORF 2, ORF III und 3sat, ihren Radios – allen voran Ö1 –, den Landesstudios sowie dem ORF.at-Netzwerk auch 2026 wieder das reichhaltige Kulturschaffen des Landes ins Rampenlicht und macht den heimischen Kultursommer erlebbar für alle. So präsentiert der multimediale Schwerpunkt ORF-Kultursommer 2026 im Fernsehen rund 80 TV-Übertragungen und -Bühnenproduktionen, während im Festspielsender Ö1 mehr als 140 Radioproduktionen von über 30 heimischen Festivals angeboten werden. Kulturgenuss so vielseitig wie der Geschmack des Publikums, mit garantiert exklusivem Zugang zu den besten, häufig ausverkauften Festivalhighlights zwischen Neusiedler See und Bodensee!
tv.orf.at
Wien/Staatsoper
25.5.26 „Die Walküre“, Staatsoper
Pfingstmontag mit frühsommerlichen Temperaturen – und der erste „Ring“-Durchgang der laufenden Saison an der Wiener Staatsoper ist bei der „Walküre“ angekommen. Eine Reihe an Rollendebüts schürten die Neugierde ebenso wie allerhand Gerüchte: angeblich droht dem Staatsopernpublikum bald ein neuer „Ring“.
operinwien.at
Wien/Musikverein
Das Jüngste Gericht im Musikverein: Verdis Requiem mit der Sächsischen Staatskapelle
Die Messa da Requiem von Giuseppe Verdi zählt wohl zu den meistgespielten geistlichen Werken im Konzertbetrieb. Die Sächsische Staatskapelle Dresden brachte das Werk unter Daniele Gatti im Rahmen einer Frühlingstournee nach mehreren Stopps in anderen europäischen Hauptstädten nun in den Wiener Musikverein – und das in einer exzellenten Interpretation.
bachtrack.com/de
Berlin/Deutsche Oper
Der RING und die „Götterdämmerung“: Warum man sich dieses 15-stündige, größenwahnsinnige Opernprojekt antut – trotz strahlendem Sonnenschein
Mit einer wirkungsvoll düster aufgeladenen „Götterdämmerung“ endet der „Ring des Nibelungen“ an der Deutschen Oper Berlin. Während Stefan Herheims Inszenierung erneut zwischen starken Bildern und rätselhaften Ideen schwankt, tragen Sänger und Orchester den Abend zu einem überwältigenden musikalischen Finale.
Von Arthur Bertelsmann
Klassik-begeistert.de
Hamburg/Elbphilharmonie
Wagners Götterdämmerung „in historisch informierter Aufführungspraxis“ hinterlässt in der Elphi einen zwiespältigen Eindruck
Ein Projekt der Dresdner Musikfestspiele zur historisch informierten Aufführungspraxis. Dem wohl intendierten Stil des schönen Singens kamen vor allem die Rheintöchter Ania Vegri, Ida Aldrian und Eva Vogel sowie der Bariton Johannes Kammler als Gunther nach. Young Woo Kim (Siegfried) und Åsa Jäger (Brünnhilde) verließen sich dagegen zu sehr auf ihre außerordentliche Schallkraft.
Von Dr. Ralf Wegner
Klassik-begeistert.de
Wien/Staatsoper
„Walküre“ an der Staatsoper: Wenn der Wonnemond wahrhaftig leuchtet (Bezahlartikel)
Furiose Stimmen in Wagners „Walküre“ an der Wiener Staatsoper.
Kurier.at
Salzburg feiert Cecilia Bartoli mit einer Zeitreise als Show (Bezahlartikel)
Unter dem Titel „Ciao, bella ciao“ war ein sehr persönliches Galakonzert mit der famosen Sängerin zu erleben.
Kurier.at
Salzburg/Pfingstfestspiele
Furios übers Meer
Übers Meer in drei Seereisen im 16., 17. und frühen 18. Jahrhundert mit Christina Pluhar und ihrem Ensemble L’Arpeggiata: So spielt man diese Musik, im allerbesten Originalklang mit Vitalität und Emotionalität
DrehpunktKultur.at
Christina Pluhars Reise „Übers Meer“ bei den Pfingstfestspielen: Auf einer Wellenlänge mit Odysseus (Bezahlartikel)
SalzburgerNachrichten.at
Regensburg
Erstklassige Grundversorgung: Eindrücke von den Tagen Alter Musik Regensburg 2026
NeueMusikzeitung/nmz.de
Göttingen
Göttingen: Händel-Festspiele verzeichnen Besucherrekord
ndr.de
Dresden
Premiere von »As One« auf Semper Zwei in Dresden
Die Oper um die Selbstfindung der trans*Frau Hannah feiert Premiere auf Semper Zwei am Samstag, den 20. Juni 2026.
kulturfreak.de
Luzern
Französische Kultur mit dem Orchestre de la Suisse Romande und Mirga Gražinytė-Tyla in Luzern
Der berüchtigte Röstigraben trennt die Deutschschweiz und die französische Schweiz nicht nur sprachlich und politisch, sondern auch kulturell. So ist es beispielsweise eine Tatsache, dass das Orchestre de la Suisse Romande fast nie in der Deutschschweiz auftritt. Das Konzert im Kultur- und Kongresszentrum Luzern vom Freitag vor Pfingsten bildete da eine löbliche Ausnahme. Eingeladen hatte das Luzerner Sinfonieorchester, das Residenzorchester des KKL. Angetreten ist der in Genf beheimatete Klangkörper jedoch nicht mit seinem scheidenden Chefdirigenten Jonathan Nott, sondern mit der litauischen Gastdirigentin Mirga Gražinytė-Tyla. bachtrack.com/de
Los Angeles
Harding für Dudamel in LA
Der britische Dirigent Daniel Harding wird neuer Musikdirektor des Los Angeles Philharmonic. Wie das Orchester mitteilte, übernimmt der 50-Jährige zur Saison 2027/28 die Nachfolge des Venezolaners Gustavo Dudamel, der im Herbst als Musik- und Chefdirigent zu den New Yorker Philharmonikern wechselt.
backstageclassical.com
Feuilleton
Gute Nachrichten der Klassikwelt: Es war nicht alles schlecht!
Orchester müssen dichtmachen oder werden fusioniert, Frauen und Minderheiten bekommen immer noch zu wenig Raum auf der Bühne, die Kulturetats schrumpfen unentwegt. In der klassischen Musik mangelt es nicht an schlechten Nachrichten. Zur Abwechslung sollen hier die Good News aus dem Jahr 2025 im Fokus stehen.
BR-Klassik.de
Unterm Strich: Georg Friedrich Händel als Playmobil: Klassik zum Anfassen
Nach Richard Wagner gibt es nun Georg Friedrich Händel als Playmobil-Figur – mit Frack, Perücke, Notenblatt und Feder. Statt Blumen soll sie bei den Händel-Festspielen Halle als Geschenk dienen und Klassik greifbar machen.
BR-Klassik.de
Tonträger
Neu aufgenommen: Lullys Barockoper „Proserpine“ jetzt als Album
ndr.de
Bücher
Fünf Fragen an Bayreuth
Wagner-Experte Stephan Mösch hat ein neues Buch über die Geschichte der Bayreuther Festspiele vorgelegt. Hier antwortet er auf fünf Fragen über Vergangenheit und Zukunft der Wagner-Festspiele.
backstageclassical.com
Links zu englischsprachigen Artikeln
Salzburg/Pfingstfestspiele
From Charles X to La Ceci: a birthday reimagining of Il viaggio a Reims in Salzburg
bachtrack.com/de
A self-congratulatory Cecilia Bartoli show at the Salzburg Whitsun Festival
bachtrack.com/de
Mailand
Milan on the Euphrates: Verdi’s Nabucodonosor at Teatro alla Scala
operatoday.com
Bologna
Teatro Comunale di Bologna 2026 Review: Olympia
Nicola Campogrande’s World Premiere Discovers a Viable Operatic Language for a Contemporary Experience
operawire.com
Paris Opéra-Comique Announces 2026-27 Season
Featuring Sabine Devieilhe, Johannes Martin Kränzle, Anaïs Bertrand & Jennifer France
operawire.com
Brüssel
Gorgon wild
Iain Bell and Lydia Steier’s Medusa stuns in Brussels.
parterre.com
Sevilla
Anna Netrebko, Ailyn Pérez, Brian Jagde, Ainhoa Arteta, Ermonela Jaho, Francesco Demuro, Klaus Florian Vogt & Pavol Breslik Lead Teatro de la Maestranza’s 2026-27 Season
operawire.com
London
A mix of melodrama & sentiment, yet unashamedly enjoyable:
Opera Holland Park open the season in terrific form with Puccini’s La fanciulla del West
planethugill.com
La fanciulla del West, Opera Holland Park review – a spunky start to 30th anniversary season
A handsome staging of Puccini’s gold-rush opera seems bound to win some converts
theartsdesk.com
125th anniversary gala concert review – back to 1901 as Wigmore celebrates birthday playing to its strengths
TheGurardian.com.music.wigmore.hall
Lost for words: Asmik Grigorian excels in Wigmore Hall recital
bachtrack.com/de
Dublin
Two splendid sopranos overcome an unconvincing post-apocalyptic setting for Norma
seenandheard-international.com
Los Angeles Philharmonic announces Daniel Harding as next music director
The British-born maestro will replace Gustavo Dudamel as the orchestra’s chief conductor
TheGuardian.com
Toronto
Canadian Opera Company 2025-26 Review: Werther
operawire.com
Ballett / Tanz
Krefeld
Theater Krefeld, Ballett: „Der Sandmann“, Boris Randzio /
„shift.er.s“, Hugo Viera
Im Jahr 2007 übernahm Robert North die Leitung der Ballettsparte am Theater Krefeld und Mönchengladbach. Entsprechend haben sich in dieser langen Zeit auch die Sehgewohnheiten des Publikums geprägt. Mit Beginn dieser Spielzeit hat Manuel Gross die Position des Ballettdirektors von Robert North übernommen. In dieser Position legt er besonderen Wert darauf, dem Publikum ein möglichst breites Spektrum des Tanzes vorzustellen. Das Theater hat sich dazu entschieden, zukünftig verstärkt auf Uraufführungen junger Choreografen zu setzen und den Gastchoreografen hierbei bewusst die Möglichkeit einzuräumen, im Sinne der Kunstfreiheit ohne großen Erwartungsdruck zu agieren.
Von Markus Lamers
DerOpernfreund.de
Berlin/Staatsoper
Premiere an der Staatsoper: Ballerina Marina Duarte hebt ab
Sie gehört zu den Shootingstars des Berliner Balletts. In der Premiere des Zweiteilers „Fearful Symmetries“ an der Staatsoper tanzt Marina Duarte (26) am Samstag in beiden Stücken des Abends ein Solo.
bz-berlin.de
Ballet / Dance
Review: Manuel Legris’ Paquita is an undisputed hit at Lithuanian National Ballet
gramilano.com
Sprechtheater
Wien/Festwochen
Die Schönheit und das Teuflische (Bezahlartikel)
Die Wiener Festwochen eröffnen mit einer Rede Anne Applebaums, der Produktion „Wallden“ und Alice Diops Lesung aus dem Langgedicht „Die Reise der schwarzen Venus“ der amerikanischen Dichterin Robin Coste Lewis.
FrankfurterAllgemeine.net
Das „Banū Hilāl Epos“ blickt weit in die Vergangenheit zurück
Das palästinensische Khashabi-Theater will ein altes Epos heutig erzählen – bleibt als lautstark untermaltes Bildertheater bei den Festwochen aber patiniert
DerStandard.at
Graz
War’s das mit der Welt? Nicht ganz, siehe das Dramatiker:innenfestival
Das Festival in Graz präsentiert noch bis Sonntag Stücke mit akuten Narrativen: immersive Anthropozän-Shows oder Cyborg-Orgien
DerStandard.at
Politik
St.Pölten/NÖ
Wirbel in St. Pölten. Grüne im Rathaus: Teure Posten statt Sparkurs
Erfahrung im Regieren haben die St. Pöltner Grünen ja noch nicht. Aber eines haben sie als Koalitionspartner der Sozialdemokraten im Rathaus der Landeshauptstadt offenbar recht rasch gelernt: Wie man tief in den Steuergeldtopf greift. „Neues Amt „erfunden“ Zur Erinnerung: Nachdem die SPÖ bei der Gemeinderatswahl die Absolute in der Landeshauptstadt eingebüßt hatte, dienten sich die Grünen als Mehrheitsbeschaffer an. In den Koalitionsverhandlungen verzichtete deren Spitzenkandidat Walter Heimerl-Lesnik zugunsten der Roten auf den Posten des Vizebürgermeisters, für ihn wurde stattdessen ein neues Amt geschaffen: der Ständige Stellvertreter des Bürgermeisters. Ein Titel mit Mitteln – Heimerl-Lesnik kassiert dafür zusätzlich rund 4000 Euro zu seinem Stadtratsgehalt.
KronenZeitung.at
Österreich
Tabak-Hammer ab Juni! Das ändert sich jetzt für Raucher
Für viele Raucher ändert sich ab sofort einiges: Mit 1. Juni tritt in Österreich eine neue Regelung in Kraft, die bestimmte Tabakprodukte aus den Geschäften verbannt. Besonders betroffen sind beliebte Varianten mit Geschmack.
oe24.at
Gericht/Rechtsfragen
Staatsanwaltschaft Wien beruft gegen Strafmaß im Ott-Urteil
Der frühere BVT-Chefinspektor Egisto Ott ist wegen Spionage und Amtsmissbrauchs zu vier Jahren und einem Monat Haft verurteilt worden. Ein mitangeklagter Polizist erhielt 15 Monate bedingt. Die Staatsanwaltschaft Wien hat gegen das am vergangenen Mittwoch gesprochene Urteil im Prozess gegen den Ex-Chefinspektor im Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT), Egisto Ott, Berufung wegen der Strafhöhe eingelegt. Obwohl diese mit vier Jahren und einem Monat nahe an der Höchstgrenze des Strafrahmens für Spionage liegt, der maximal fünf Jahre Haft vorsieht, ist die Strafe der Behörde noch zu niedrig.
DiePresse.com
Lebensformen
Was mährischer Wein, die Wiedertäufer und der Chef der Autofahrerpartei miteinander zu tun haben
Ich fand das Erbe der frühchristlichen Kommunisten und den Vater Petr Macinkas, des Chefs der Autofahrerpartei. Schon seit ewigen Zeiten wollte ich über das Erbe der Hutterer oder Habaner in Südmähren schreiben. Das waren Wiedertäufer, die strikt pazifistisch jegliche Finanzierung von Kriegen verweigerten und auf bis zu 80 kollektiven „Bruderhöfen“ eine Utopie lebten, die der frühchristlichen Jerusalemer Urgemeinde nachempfunden war, mit dem absoluten Verzicht auf Privateigentum aber auch frühkommunistisch zu nennen wäre. Da die Hutterer schon 1622 aus Südmähren ausgewiesen wurden, fehlte mir all die Jahre ein aktueller Blickwinkel.
DiePresse.com
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Unter’m Strich
Verden/Deutschland
Ex-Terroristin Daniela Klette zu 13 Jahren Haft verurteilt
Die frühere RAF-Terroristin Daniela Klette ist vor dem Landgericht Verden zu 13 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die Angeklagte mit ihren mutmaßlichen Komplizen Burkhard Garweg und Ernst-Volker Staub Geldtransporter und Supermärkte in mehreren Städten in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen überfallen hat. Das Gericht verurteilte die Deutsche wegen schweren Raubes, versuchten schweren Raubes, Verstößen gegen Waffengesetze, erpresserischen Menschenraubes und schwerer räuberischer Erpressung.
Stern.de
Österreich/Fußball
Rapids Knipser war mit 22 noch Fensterputzer
Seit Dienstagnachmittag ist es offiziell: Tonni Adamsen geht künftig für Grün-Weiß auf Torejagd! Rapids Knipser war mit 22 Jahren noch Fensterputzer. „Er ist ein absoluter Wunschspieler, hatte einige andere attraktive Optionen. Umso mehr freut es uns, dass wir mit ihm einen routinierten, treffsicheren Stürmer begrüßen dürfen“, machte Sportchef Markus Katzer gestern offiziell, was schon bekannt war…
krone.at
INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 28. MAI 2026)
INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 28. MAI 2026)
Quelle: onlinemerker.com
HEUTE Stream aus der Wiener Staatsoper: Eugen Onegin

https://play.wiener-staatsoper.at/event/98520d84-4892-4832-9fb2-d39361482cf0
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Salzburg: Der Ariadne-Bunker!
Zur „Ariadne“- Absage von Elīna Garanča hegt Mitarbeiter Fritz Krammer den Verdacht, dass Frau Garanča jetzt in Wien die Perlenfischer gesehen und sich nach dem BÜHNE-Ersan Mondtag Interview zur Absage entschlossen hat
Der Ariadne Bunker:
mondtag.com/de/shows/ariadne-auf-naxos
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München, Bayerische Staatsoper: Premiere von DIE WALKÜRE am 25. Juni 2026

© Bayerische Staatsoper
Am Donnerstag, dem 25. Juni 2026, findet mit Richard Wagners Oper Die Walküre die sechste Premiere an der Bayerischen Staatsoper in der Spielzeit 2025/26 statt. Der Regisseur Tobias Kratzer inszeniert zum dritten Mal auf der Bühne des Nationaltheaters, nachdem er mit Die Passagierin und Das Rheingold bereits das Münchner Publikum begeisterte. Im kommenden Jahr wird Tobias Kratzer den lange erwarteten Ring-Zyklus vollenden.
Die Musikalische Leitung übernimmt Vladimir Jurowski, Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper. Nicholas Brownlee wird in der Partie des Wotan zu hören sein, Joachim Bäckström in der Partie des Siegmund. Miina-Liisa Värelä singt die Walküre Brünnhilde. Irene Roberts gibt ihr Rollendebüt als Sieglinde, Ain Anger wird als Hunding zu erleben sein.
Wir freuen uns sehr über die freundliche Unterstützung der Freunde des Nationaltheaters in München e.V.
Die Premiere wird live im Hörfunk auf BR Klassik übertragen.
#BSOwalküre #BSOring
Die Inszenierung
Auf seine Rheingold-Inszenierung im Oktober 2024 folgt nun der bereits mit Spannung erwartete zweite Teil von Richard Wagners Ring des Nibelungen in der Inszenierung von Tobias Kratzer: Die Walküre darf als das populärste Stück der Tetralogie gelten. Tobias Kratzer, spätestens seit seiner Tannhäuser-Deutung bei den Bayreuther Festspielen als Wagner-Regisseur etabliert, hat mit seiner Rheingold-Deutung bereits klargemacht, dass er ein neues inszenatorisches Kapitel aufschlagen möchte: Die Religion steht für den Regisseur im Mittelpunkt seiner Deutung. Die Götter befinden sich nach ihrem Wiederaufstieg im Rheingold auf dem Höhepunkt ihrer Macht. Doch Wotan sieht sich immer mehr als Gefangener seiner eigenen Gesetze. Tobias Kratzer inszenierte in der Spielzeit 2023/24 erstmals auf der Bühne des Nationaltheaters (Mieczysław Weinbergs Die Passagierin). Er arbeitete unter anderem an der Deutschen Oper Berlin, an der Komischen Oper, der Oper Frankfurt sowie an den Opernhäusern in Oslo, London, Amsterdam, Brüssel und Paris. Seit Beginn der Spielzeit 2025/26 ist Kratzer Intendant der Hamburgischen Staatsoper.
Wie stets arbeitet Kratzer mit seinem festen Team zusammen: Rainer Sellmaier ist verantwortlich für Bühne und Kostüm, die Videos kreiert Manuel Braun im Verbund mit Jonas Dahl und Janic Bebi.
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Puccinis »Tosca« am Theater Lübeck

Lübeck, 27/05/26. Der renommierte Regisseur Dietrich W. Hilsdorf bringt den Opern-Psychothriller »Tosca« am 13/06 auf die Bühne des Großen Hauses.
Für das Dirigat zeichnet Opern- und Generalmusikdirektor Stefan Vladar verantwortlich.
Sie wollen allein der Kunst und der Liebe leben: die Sängerin Floria Tosca und der Maler Mario Cavaradossi. Und doch geraten sie in einen tödlichen Strudel aus politischen und persönlichen Machtkämpfen. Cavaradossi sympathisiert mit den Idealen einer liberalen Republik, malt aber gleichzeitig Madonnenbilder für den erzkonservativen römischen Klerus. Als er einem flüchtigen Republikaner zum Versteck verhilft, schöpft der Polizeichef Baron Scarpia, der in Rom eine Terrorherrschaft zur Unterdrückung republikanischer Bestrebungen errichtet hat, Verdacht gegen ihn.
Um gleich zwei Ziele zu erreichen – Cavaradossi auszuschalten und sich dessen Geliebte Tosca gefügig zu machen – ersinnt Scarpia einen wahrhaft teuflischen Plan: Er lässt Cavaradossi festnehmen und in Anwesenheit Toscas foltern, um ihr dann ein erpresserisches Angebot zu machen …
Puccinis Opern-Psychothriller spielt innerhalb von 24 Stunden im Juni 1800 in Rom an historischen Orten, die zum Sinnbild von Macht und Machtmissbrauch werden: die Kirche Sant’Andrea della Valle, der Palazzo Farnese, die Engelsburg. An seine Librettisten schrieb Puccini: »Mit >La Bohème< wollten wir Tränen ernten, mit >Tosca< wollen wir das Gerechtigkeitsgefühl der Menschen aufrütteln und ihre Nerven ein wenig strapazieren. Bis jetzt waren wir sanft, jetzt wollen wir grausam sein …«
Musikalische Leitung Stefan Vladar
Inszenierung Dietrich W. Hilsdorf
Bühne Dieter Richter Kostüme Nicola Reichert, Chor Jan-Michael Krüger, Kinderchor Gudrun Schröder Licht Falk Hampel, Dramaturgie Jens Ponath
Mit Evmorfia Metaxaki, Konstantinos Klironomos, Gerard Quinn, Changjun Lee, Steffen Kubach, Noah Schaul, Robin Frindt, Ronja Stroh
Chor und Extrachor des Theater Lübeck
Kinder- und Jugendchor Vocalino des Theater Lübeck und der Musik- und Kunstschule Lübeck
Statisterie des Theater Lübeck
Philharmonisches Orchester der Hansestadt Lübeck
Premiere 13/06, 19.30 Uhr, Großes Haus
Weitere Termine 20/06, 19.30 Uhr, 26/06, 19.30 Uhr (zum letzten Mal in dieser Spielzeit), Großes Haus
Theaterkasse 0451/399600 Kartenkauf online theaterluebeck.de
Tickets auch bei allen bekannten Vorverkaufsstellen
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Wien: Sehr geehrte Damen und Herren, liebe WISE – Musikfreunde! Wir laden Sie herzlich zur Eröffnung des CRO-ArT Festivals 2026 ein:

ZWISCHEN HERKUNFT UND ZUKUNFT. CRO-ArT Festival 2026 · Eröffnungskonzert
📅 29. Mai 2026
📍 Bank Austria Salon im Alten Rathaus, Wien
🕢 19:30 Uhr
Das Eröffnungskonzert des 7. CRO-ArT Festivals für Neue Musik und Kunst Wien widmet sich den Spannungen zwischen kultureller Herkunft und künstlerischer Zukunft.
Mit Boris Papandopulo (120), Friedrich Cerha (100) und Tomislav Uhlik (70) begegnen sich drei Generationen europäischer Musikgeschichte — zwischen Verwurzelung, Transformation und Erneuerung.
CIPRA Quartet Vienna
Papandopulos 3. Streichquartett verbindet rhythmische Energie mit kultureller Erinnerung und entwickelt daraus eine unverwechselbare musikalische Sprache.
Cerhas Gedankensplitter öffnen fragile Räume zwischen Struktur, Reflexion und Stille.
Uhliks Četiri proljetna dana (Vier Frühlingstage) setzen einen bewussten Gegenpol: Musik als Bewegung des Werdens – transparent, gegenwärtig und poetisch.
Mit Erwin Schulhoffs Fünf Stücke für Streichquartett erhält das Programm eine zusätzliche Schärfe: Zwischen Tanz, Ironie und radikaler Modernität entsteht ein Klangraum, der europäische Musikgeschichte als offenen Prozess erfahrbar macht.
So entsteht kein nostalgischer Rückblick, sondern ein Resonanzraum zwischen Identität und Transformation – zwischen Herkunft und Zukunft.
Ivana Nikolić, Oboe
Mitwirkende
CIPRA Streichquartett
Ivana Nikolić · Oboe
Ulla Pilz · Moderation
Andrea Nikolić · Künstlerische Leitung
🎟️ Tickets: Eventbrite
• ab 10 bis 20 € im Vorverkauf
• 25 € an der Abendkasse
• Festival Abo 2026 : 4 Konzete um 80 € 29.05.+24.06. + 05.08. + 05.10.