© Tianye Dong
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE SAMSTAG-PRESSE – 30. MAI 2026
Interview/Ein Gespräch mit Prof. Manuela Uhl geführt von Getong Feng
Wenn niemand mehr zuhört – im Escape Room der Figuren
Interview zu Die Walküre im Rahmen von „Bayreuth in Shanghai“ (2026). Von ihrer Interpretation der Sieglinde am National Centre for the Performing Arts im Jahr 2025 bis zu ihrem erneuten Verkörperung in Katharina Wagners Inszenierung von Die Walküre bei „Bayreuth in Shanghai“ im April 2026 setzt Prof. Manuela Uhl ihre intensive Auseinandersetzung mit dieser Figur fort. Dabei eröffnet sie zugleich neue Perspektiven auf die vielschichtigen Frauenfiguren in Wagners Ring-Zyklus und auf deren Bedeutung im Kontext des zeitgenössischen Regietheaters.
Von Getong Feng
Klassik-begeistert.de
Los Angeles
LA Philharmonic: Dirigent und Airbus-Pilot Daniel Harding wird neuer musikalischer Direktor
Die Los Angeles Philharmoniker gehören zu den einflussreichsten Orchestern in den USA. Ihr neuer musikalischer Direktor wird der britische Dirigent Daniel Harding. Er folgt Gustavo Dudamel, der die Leitung im August nach 17 Jahren abgibt. Harding ist zugleich Pilot bei der Fluggesellschaft Air France. Der 50-Jährige interessiert sich seit seiner Jugend für die Luftfahrt und begann 2014 mit dem Fliegen. Inzwischen steuert er Maschinen wie den Airbus A320 in Europa und Nordafrika. Der Dirigent Sir Simon Rattle – einer seiner frühen Mentoren – sagte, Harding sei rastlos und brauche etwas, „das er mit seinem zweiten Gehirn tun kann“. Harding wird in seiner ersten Saison in Los Angeles acht Wochen dirigieren und sein Engagement anschließend auf zwölf Wochen pro Jahr ausweiten. Außerdem befindet er sich in der zweiten Saison seines Fünfjahresvertrags als Musikdirektor des italienischen „Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia“.
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Wien/Konzerthaus
Durchwachsene Schumann-Trios im Konzerthaus (Bezahlartikel)
Vilde Frang, Maximilian Hornung und Denis Kozhukhin mit den Schumann-Klaviertrios im Konzerthaus. Eine spannende Reise.
DiePresse.com
Wien/Konzerthaus
Das Ende der Zeit im Konzerthaus: Messiaen mit dem Alban Berg Ensemble (Bezahlartikel)
Mozart und Messiaens „Quatour pour la fin du temps“, entstanden in einem Kriegsgefangenenlager: gut in Szene gesetzt durch das Alban Berg Ensemble.
DiePresse.com
Salzburg/Pfingstfestspiele
Ein Hotel präsentiert sich als Weltbühne
Mit Il viaggio a Reims eröffnet Barrie Kosky im Haus für Mozart bei den Salzburger Pfingstfestspielen 2026 einen Opernabend, der die selbstreflexive Anlage von Rossinis Werk konsequent freilegt. Bereits Rossinis Oper selbst erscheint als ein Spiel über die Oper, über theatrale Rollenbilder und über die Künstlichkeit musikalischer Darstellung. Die ursprüngliche Handlung, in der eine Gruppe adeliger Gäste aus verschiedenen europäischen Nationen zur Krönung des französischen Königs Karl X. nach Reims reist, wird in Koskys Inszenierung in eine Geburtstagsgala der fiktiven Gesangsdiva La Ceci verwandelt
Von Getong Feng
Klassik-begeistert.de
München
Gärtnerplatztheater: „La Traviata“ – Masken über Masken
Violetta Valéry tut so, als genieße sie ihr Leben als Kurtisane. Giorgio Germont bildet sich ein, nur das Beste für seinen Sohn zu wollen. Und Alfredo Germont glaubt, die Situation irgendwie retten zu können. Giuseppe Verdis La Traviata ist eine Oper voller Unaufrichtigkeiten, die Isabel Ostermann am Münchner Gärtnerplatztheater gekonnt in Szene setzt. Darüber hinaus bleibt aber zu viel im Vagen.
opernmagazin.de
Geburtstag
Königin der Operette. Die Sopranistin Ingeborg Hallstein (*1936)
Audio von Kirsten Liese (43 Minuten)
deutschlandfunk.de
Übertragung aus New Yorker Met
Oper über Frida Kahlo und Diego Rivera
Mit „El Último Sueño de Frida y Diego“ der Komponistin Gabriela Lena Frank bringt die Metropolitan Opera in New York zeitgenössisches spanischsprachiges Musiktheater auf die Bühne. Die Oper erzählt die Liebesgeschichte von Frida Kahlo und Diego Rivera als modernen Orpheus-Mythos – und feiert mexikanische Kultur. BR Klassik überträgt die Vorstellung am 30. Mai ab 20:03 Uhr.
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Berlin
Starpianist Víkingur Ólafsson: Musik als Kunst der Selbstverteidigung (Bezahlartikel)
Eigensinniger Beethoven, furioser Schostakowitsch: Die Berliner Philharmoniker konzertieren mit Semyon Bychkov und Víkingur Ólafsson
tagesspiegel.de
Jubiläum der Musikakademie zur Förderung musikalisch Hochbegabter: Es begann in der DDR
Am Sonnabend feiert die Internationale Musikakademie zur Förderung musikalisch Hochbegabter ihr 25-jähriges Jubiläum mit einem Konzert. Ein Porträt der Präsidentin Claudia Reuter.
BerlinerZeitung.de
Bremen
Zweite Aufführung nach 200 Jahren: Bremer Studentin weckt Oper „Lucretia“ aus Dornröschenschlaf
Mehr als 700 Seiten historischer Aufzeichnungen hat die Musikstudentin Evelyn Reisch durchgearbeitet. Note für Note hat sie die Oper „Lucretia“ des deutschen Komponisten Heinrich Marschner gesichtet, interpretiert, digitalisiert.
up2date.uni-bremen.de
Schwetzingen
Erfolgreich mit Haltung
Die Schwetzinger SWR Festspiele 2026 ziehen Bilanz. Ein begeistertes Publikum, 46 kostenpflichtige Veranstaltungen mit 87 Prozent Auslastung, rund 1.700 Kinder, Jugendliche und Familien bei den zahlreichen Angeboten der Musikvermittlung, etwa 1.000 Besucherinnen und Besucher bei kostenfreien Veranstaltungen, spannend konzipierte Kirchenkonzerte in Worms und Speyer, ein „Streichquartett-Marathon“, ein gefeiertes Mitmachkonzert in der Orangerie – und ein Motto („Haltung“), das aufging: „Die Schwetzinger SWR Festspiele“, sagt die Festspielchefin Cornelia Bend, „haben mich auch in diesem Jahr wieder beglückt und beseelt.
swr.de
Braunschweig
Gibt es eine Zukunft nach dem Tod? – Kaija Saariahos „Innocence“ am Staatstheater Braunschweig (Bezahlartikel)
Es ist eine Binsenweisheit, dass der Tod zu uns oft ohne Anmeldung kommt – er kommt, wann er will und er nimmt mit, was er bekommen kann. Trotzdem haben wir die Vorstellung, dass es Zeiten gibt, die wir dem Tod zugestehen mögen – zum Beispiel wenn jemand alt oder krank ist. Wenn aber ein irrer, ein wahnsinniger, ein fehlgeleiteter Mensch die Aufgaben des Todes in de eigene Hand nimmt, „Tod spielt“, dann ist der Schrecken ungleich größer. Größer, weil dieser Tod auf der einen Seite noch ungeahnter kommt und auf der anderen Seite zeigt, welche Unberechenbarkeit, Grausamkeit und Krankheit im Menschen selbst, unserer Rasse, stecken kann.
NeueMusikzeitung/nmz.de
Lübeck
In prächtigen Kostümen: Studierende in Lübeck singen „Alcina“
An der Musikhochschule Lübeck probt aktuell Opernstar Simone Kermes mit Studierenden. Händels Zauberoper „Alcina“ ist ihr Regiedebüt und sie hat dafür ihre kostbaren Bühnenkleider aus 30 Jahren Solo-Karriere mitgebracht. Die beflügeln auf besondere Weise.
ndr.de
Heidelberg
Das Heidelberger Liedfestival startet am 13. Juni
Es wirft programmatisch den Blick in Richtung USA, 250 Jahre nach deren Unabhängigkeitserklärung. Gefeiert und gewürdigt wird auch die 20-jährige Nachwuchsarbeit von Thomas Hampson in Heidelberg mit jungen Liedkünstler*innen. Im Festival mit dabei sind Julian Prégardien, Nikola Hillebrand, Bryan Benner, Valerie Eickhoff, Jonas Müller, Anna El-Khashem, Christina Landshamer, Laetitia Grimaldi, Wolfram Rieger, Ammiel Bushakevitz, Gerold Huber, Alexander Fleischer und das Vokalensemble APOLLO5.
kulturfreak.de
Zürich
Matthias Schulz: Die Kraft der Oper
Zürichs neuer Opern-Intendant über seine ersten Erfahrungen in Zürich und die Magie des Musiktheaters. Inzwischen geht seine erste Spielzeit am Opernhaus Zürich ihrem Ende entgegen: Matthias Schulz ist definitiv als neuer Intendant in Zürich angekommen. Strahlend und offensichtlich gut gelaunt sitzt er in seinem hellen, unprätentiösen Büro mit Blick aufs Opernhaus. «Mir geht’s ziemlich hervorragend», sagt er auf die entsprechende Frage und lacht. «Wir haben nun schon ein Dutzend Premieren hinter uns und dass gerade das Barockfestival gleich in der ersten Ausgabe so toll wahrgenommen wurde, ist natürlich grossartig. Wir waren auch bereits mit Chor und Orchester auf Gastspielreisen in sieben Städten quer durch Europa.
journal21.ch
Bern
Uraufführung: „L’Agamennone“, Oper von Salvatore Sciarrino – Bühnen Bern Premiere am Samstag, 30. Mai 2026, 19:30 Uhr im Stadttheater Bern. Es ist ein veritabler Coup! Der Grossmeister der Italienischen Gegenwartsoper überträgt die Uraufführung seines neuesten Antiken-Werks der Oper Bern: Da blitzt es auf in der Dunkelheit, das Feuersignal am Horizont, das die Ankunft Agamemnons in seiner Heimat ankündigt. Der König kehrt zwar siegreich aus dem Trojanischen Krieg wieder, jedoch als gebrochener Mann. Als Kriegsbeute bringt Agamemnon Kassandra mit, die Prophetin, deren Visionen nie jemand Glauben schenkt.
theaterkompass.de
St.Gallen
St.Galler Festspiele – Kultursommer in St.Gallen
Die 21. St.Galler Festspiele finden vom 18. Juni bis 4. Juli statt. Mit Giuseppe Verdis Meisterwerk Aida erwartet das Publikum ein echter Opernklassiker in einer hochkarätigen internationalen Besetzung.
goldkueste24.ch
Rijeka
Ein Schlepper wird zur Opernbühne: Der Hafen von Rijeka bereitet ein Spektakel vor
Am Freitag, den 12. Juni um 20:00 Uhr, dem Vorabend der Hauptregatta, verwandelt sich der Hafen von Rijeka im Rahmen des Programms „Mit Fiumanka in die Sommernächte von Rijeka“ in eine Bühne auf See.
kroatien-nachrichten.de
Feuilleton
Interview Rudolf Buchbinder: „Es ist eine ewige Entdeckungsreise“
Pianist Rudolf Buchbinder über Schuberts Tänze, das Grafenegg Festival, seine Faszination für verschiedene Ausgaben von Beethoven-Sonaten – und die Fußball-Weltmeisterschaft.
concerti.de
Tonträger
Frische Perspektiven
Dvořáks neunte Sinfonie wird mit dem Rotterdams Philharmonisch Orkest und Lahav Shani zum Ereignis mit jeder Menge Entdeckungen. Die berühmte Neunte „Aus der Neuen Welt“ von Dvořák präsentieren das Rotterdams Philharmonisch Orkest und sein junger Chef Lahav Shani nicht als Stück mit Ohrwurmqualitäten, was sich ja sowieso ergibt. Stattdessen kreieren sie ein fesselndes Spiel der Kontraste.
concerti.de
Links zu englischsprachigen Artikeln
Dresden
Taking two of Elgar’s greatest works to Dresden the LPO under Edward Gardner did themselves proud
seenandheard-international.com
Athen
Anita Rachvelishvili, Sonya Yoncheva, Ermonela Jaho, Dimitri Platanias & Brian Jagde Lead Greek National Opera’s 2026-27 Season
operawire.com
London
OHP’s 30th anniversary production of La fanciulla del West shows the company at its best
seenandheard-international.com
La fanciulla del West: An opera seen through a haze of cowboy stereotypes
Puccini’s work set in the Gold Rush of California is a high risk opening to Opera Holland Park’s season
standard.co.uk
Asmik Grigorian and Lukas Geniušas at Wigmore Hall
operatoday.com
Glyndebourne
Tosca at Glyndebourne: Adds a few shocking twists of the knife
Ted Huffman’s new production at Glyndebourne relocates Puccini’s opera to the Fascist period
standard.co.uk
Tosca at Glyndebourne review: superb singing but dubious direction
express.co.uk
Wormsley, Garsington Opera
La Traviata review – gripping and genuinely moving staging opens Garsington’s summer season
theguardian.com
Garsington Opera enters the big leagues with a heart-wrenching show (Subscription required)
Verdi’s tragic La Traviata gets a visually dazzling revival in this thrilling start to Garsington’s season
telegraph.co.uk
New York
Ginger Costa-Jackson, Elisabet Strid, Louise Alder, Aleksandra Kurzak, Metropolitan Opera Headline Royal Ballet & Opera’s 2026-27 Cinema Season
operawire.com
Cleveland
On the party platform
Don’t expect any sweeping statements from Franz Welser-Möst’s polished, if dramatically inert, Fidelio.
parterre.com
Recordings
Mark Delavan, Lise Lindstrom, Nicole Heaston, J’Nai Bridges & Matthew Polenzani Lead New CD/DVD Releases
operawire.com
Ballett/Tanz
Florentina Holzinger: „Der weibliche Körper ist eine Waffe“
Bei ihren Vorstellungen kollabieren regelmäßig Besucher. Ihre Auftritte absolviert sie immer nackt. Für die einen ist die Wiener Künstlerin Florentina Holzinger die blanke Provokation, für die „New York Times“ der stärkste Magnet. Für die Wiener Festwochen belebte sie Hermann Nitschs Schloss in Prinzendorf. Mit News spricht sie über Schmerz, Provokation und Unterhaltung.
news.at
Medien
ORF
Neuer ORF-Chef: Diese Namen sind aktuell im Spiel
Ein glasklarer Favorit von Kanzlers Gnaden, nicht ganz eine Handvoll möglicher Herausforderer und in Summe mehr als 70 Bewerber. Nach dem Ende der Bewerbungsfrist für den Posten des ORF-Generaldirektors liegen die Karten jetzt auf dem Tisch.
krone.at
ORF
APA-Chef Clemens Pig hat ORF-Bewerbung eingereicht
Fast in letzter Minute hat der als Favorit gehandelte APA-CEO Clemens Pig nun seine Bewerbung um den Posten des ORF-Generaldirektors eingereicht. Er wolle einen „ORF, dem Österreich vertraut“, teilte Pig in einer Aussendung mit.
krone.at
Nächste Kandidatin
Medienunternehmerin bewirbt sich um ORF-Chefposten
Die Riege der Kandidatinnen und Kandidaten für den ORF-Chefsessel ist um eine Bewerbung reicher. Medienchefin Eva Schütz, liiert mit Georg Dornauer, wirft ihren Hut in den Ring, wie sie am Dienstag bekannt gab. Schütz werde ihre Bewerbung in den kommenden Tagen einbringen, hieß es in einer Aussendung am Donnerstag. Die Herausgeberin eines Boulevard-Portals wünsche sich „einen sauberen und wirtschaftlich geführten ORF“, heißt es weiter. Seit 2025 ist die 52-Jährige mit dem ehemaligen SPÖ-Tirol-Vorsitzenden Georg Dornauer liiert, die Hochzeit soll am 13. Juni in Tirol stattfinden.
krone.at
Nächste Kandidatin
Kathrin Zierhut-Kunz bewirbt sich für ORF-Chefposten
Am letzten Tag der Bewerbungsfrist für die ORF-Generaldirektion wird das Bewerberfeld immer konkreter. ORF-Generaldirektorin Ingrid Thurnher ließ wissen, sich nicht für die Periode ab 2027 zu bewerben. Ihre Kandidatur bekannt gab unterdessen ORF III-Geschäftsführerin Kathrin Zierhut-Kunz. Ebenfalls erwartet wird die Bewerbung von APA-CEO Clemens Pig. Schon beworben haben sich u.a. Ex-ProSiebenSat.1Puls4-Geschäftsführer Markus Breitenecker und ORF-Magazinchefin Lisa Totzauer.
oe24.at
Politik
Österreich
Meinl-Reisinger stockt Personal in ihrem Ministerium auf
Die NEOS versprechen immer wieder eine Entbürokratisierung – zumindest im Außenministerium wird das Personal allerdings aufgestockt. Das neu geschaffene Sonderbüro für Koordinierung im Außenministerium im Ministerium von Beate Meinl-Reisinger (NEOS) erhält personellen Zuwachs. Laut Medienberichten wird der ehemalige politische Direktor der Neos, Lukas Sustala, als Koordinator für Budget und Reformpartnerschaft in der Dienststelle tätig sein.
oe24.at
Sport
Tennis
Hitze-Drama um Sinner: Angeschlagener Superstar sensationell gescheitert
Bei brütender Hitze gewann Jannik Sinner in der 2. Runde der French Open gegen den Argentinier Juan Manuel Cerundolo die ersten zwei Sätze klar und führte im dritten 5:1 – und brach danach komplett weg. Doch dann wendete sich das Blatt, Sinner wirkte ob der Hitze angeschlagen, der Argentinier, der im Ranking auf Rang 56 positioniert ist und der schlechtere der beiden Cerundolo-Brüder ist, spielte konzentriert und nutzte die Schwächen von Sinner geschickt aus. Im Duell der beiden 24-Jährigen fiel Sinner immer weiter zurück und verlor nach 3:36-Stunden 6:3, 6:2, 5:7, 1:6, 1:6.
Kurier.at
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Unter’m Strich
USA
Fans bewusst getäuscht. Karten-Skandal bei WM? US-Behörden ermitteln gegen FIFA
Der Fußball-Weltverband FIFA hat kurz vor der WM juristischen Ärger wegen der heftig kritisierten Praktiken beim Verkauf der Eintrittskarten am Hals. Donald Trump fuchtelte ein wenig mit den Armen herum, philosophierte kurz über den Begriff „Soccer” im Vergleich zu „Football” – und ließ die Frage zum drohenden Ticket-Skandal im Vorfeld der Fußball-WM an sich abprallen. Die WM-Endrunde sei die „erfolgreichste, die sie je hatten” – gemessen daran, wie schnell sich die Tickets verkaufen ließen. Der Präsident erzählte da allerdings nur die halbe Wahrheit.
heute.at
Deutschland/Hamburg
Udo Lindenberg im Krankenhaus: Auftritt abgesagt
Der Musiker befinde sich derzeit „in krankenhäuslicher Behandlung und wird auf Anraten seiner Ärzte in den kommenden Wochen eine Auszeit benötigen“, teilte die Stiftung als Veranstalterin in Essen mit. Lindenbergs Agentur sagt: Nur eine Schleimhaut-Entzündung. Über seine PR-Agentur ließ Lindenberg kurz darauf mitteilen, es sei bloß seine „lästige Gastritis“ – also eine Entzündung der Magenschleimhaut. Lindenberg habe sich für einen routinemäßigen Gesundheitscheck in ein Hamburger Krankenhaus begeben.
ndr.de
Exklusive Fußballpartnerschaft – Helene Fischer singt die WM-Hymne (aber nur für MagentaTV)
»Liegen uns in den Armen«: Schlagersängerin Helene Fischer spendiert der Fußball-WM einen Song – allerdings als Teil eines Werbedeals.
Spiegel.de
INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 30. MAI 2026)
INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 30. MAI 2026)
Quelle: onlinemerker.com
GRAFENEGG: Sommernachtsgala 2026

© Grafenegg/Jubiläumssommer
Mit der Sommernachtsgala beginnt am 11. und 12. Juni 2026 offiziell der Jubiläumssommer in Grafenegg. Drei Stars der internationalen Musikszene – Angel Blue, Bogdan Volkov und Julia Hagen – gestalten gemeinsam mit dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich und seinem Chefdirigenten Fabien Gabel am Wolkenturm ein vielfältiges Musikprogramm.
Am 11. und 12. Juni 2026 läutet Grafenegg jeweils um 20.15 Uhr mit der Sommernachtsgala die diesjährige, 20. Open-Air-Konzertsaison am Wolkenturm ein. Die US-amerikanische Sopranistin Angel Blue und der aus der Ukraine stammende Tenor Bogdan Volkov zählen heute zu den großen Stars der Opernwelt. Die in Salzburg geborene Cellistin Julia Hagen vereint als dritte im Bunde auf ihrem Instrument technische Meisterschaft mit höchster Musikalität. Das seit 2007 Gala-geeichte Tonkünstler-Orchester spielt die Sommernachtsgala nun zum zweiten Mal unter der Leitung seines Chefdirigenten Fabien Gabel.
Das Programm beginnt auf den britischen Inseln bei Mondschein, mit dem Otto Nicolai seine Ouvertüre zu «Die lustigen Weiber von Windsor» eröffnet. Der weitere Abend steht im Zeichen des Gesangs und der großen Oper: Von Ferrandos Arie «Un’aura amorosa» aus Wolfgang Amadeus Mozarts «Così fan tutte» über Louises Arie «Dépuis le jour» aus Gustave Charpentiers «Louise», Toscas Gebet «Vissi d’arte» aus Giacomo Puccinis «Tosca» und Lenskis Arie «Kuda, kuda» aus Pjotr Iljitsch Tschaikowskis «Eugen Onegin» bis zu Ruggero Leoncavallos «Mattinata» und Elizas Lied «I Could Have Danced All Night» aus Frederick Loewes Jahrhundertmusical «My Fair Lady» reicht der weitgespannte programmatische Bogen bei der Sommernachtsgala 2026.
Der Gesang prägt auch einige der instrumentalen Glanzpunkte des Programms: «Der Schwan» aus Camille Saint-Saëns’ «Karneval der Tiere» lebt ebenso von den Kantilenen, die Julia Hagen am Violoncello «singen» wird, wie die lyrischen Teile aus Tschaikowskis «Pezzo capriccioso». Besondere Höhepunkte bilden auch das Intermezzo «La Tregenda» aus Puccinis erster Oper «Le Villi» und der «Pas des écharpes», der «Schal-Tanz» aus der Ballettsuite «Callirhoë» der französischen Komponistin Cécile Chaminade.
Die Sommernachtsgala 2026 wird am 12. Juni live zeitversetzt auf ORF 2 übertragen.
Die Sommernachtsgala in Grafenegg zählt zu den schönsten Traditionen und gesellschaftlichen Anlässen des Musiklandes Österreich. Zum Auftakt in die Saison präsentiert das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich mit internationalen Solist:innen ein ebenso prunkvolles wie abwechslungsreiches Programm. Mit Charme, Witz und großer Spielfreude erklingt ein musikalischer Bogen von prachtvollen Orchesterstücken über mitreißende Arien und Duette bis hin zu konzertanter Musik.
Nach den «Sommerklängen», mit Konzerten an den Samstagen von 27. Juni bis 8. August, mündet der Jubiläumssommer im 20. Grafenegg Festival, das von 14. August bis 6. September 2026 stattfindet. Renommierte Orchester wie die Wiener Philharmoniker, das Royal Concertgebouw Orchestra oder das Philharmonia Orchestra London sowie zahlreiche Solistinnen und Solisten von Weltrang prägen ein Programm, das von großen symphonischen Werken über konzertante Oper bis hin zu Uraufführungen zeitgenössischer Komponist:innen reicht. Neben Matineen, Préludes und Late Night Sessions gibt es im Sommer 2026 auch erstmals Nachmittagskonzerte an den vier Festivalsamstagen im neuen Rudolf Buchbinder Saal. Mit diesem vielfältigen Programm feiert Grafenegg im Sommer 2026 sein 20-jähriges Bestehen als internationaler Treffpunkt der Musik im Herzen Europas.
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Grafenegg: Rudolf Buchbinder Saal feierlich eröffnet
Mit einem Festkonzert und viel Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Kultur wurde am 29. Mai 2026 der neue Rudolf Buchbinder Saal in der umfassend sanierten Reitschule seiner Bestimmung übergeben. Der Festakt markiert einen bedeutenden Meilenstein in der Weiterentwicklung des Kulturstandorts Grafenegg, der heuer in seine 20. Saison geht, und würdigt zugleich das herausragende Wirken Rudolf Buchbinders.
(Grafenegg, 29. Mai 2026) Mit einem festlichen Programm wurde heute der neue Rudolf Buchbinder Saal in Grafenegg eröffnet. Bereits ab 17.30 Uhr wurden die Gäste am Vorplatz und im Foyer der Reitschule empfangen. Nach der Segnung des Gebäudes und dem symbolischen Durchtrennen des roten Bandes öffnete der Saal erstmals seine Türen für das Publikum.
Zu Beginn des Festakts sprachen Grafenegg-Geschäftsführerin Simone Bamberg und Landeshauptfrau Johanna Mikl‑Leitner über die Bedeutung des neuen Saales für Grafenegg und das kulturelle Erbe Rudolf Buchbinders. Der historische Abend wurde von Barbara Rett moderiert.
«Mit dem Rudolf Buchbinder Saal setzt Niederösterreich ein kraftvolles Zeichen für Kunst und Kultur.», so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. «Grafenegg wird damit einmal mehr zu einem Ort, an dem Tradition bewahrt und zugleich mutig in die Zukunft gedacht wird – ein kultureller Leuchtturm mit internationaler Strahlkraft.»
Rudolf Buchbinder betonte in seiner Dankesrede, dass man als Künstler viel Glück und Erfolg erfahre, aber «dass einem zu Lebzeiten ein Saal gewidmet wird – ein Ort der Musik, der Begegnung und der Zukunft, das ist etwas das tief ins Herz geht.» Er empfinde «vor allem eines: große Dankbarkeit! Dankbarkeit gegenüber einem Land, das Kultur nicht als Dekoration sondern als Teil seiner Identität versteht. Dankbarkeit gegenüber Menschen, die Visionen nicht nur träumen, sondern sie verwirklichen und Dankbarkeit gegenüber all jenen, die Grafenegg über viele Jahre hinweg mitgetragen, mitgestaltet und geliebt haben.»
Rudolf Buchbinder wählte als erstes Stück im neuen Saal die «Grande Sonate pathétique», eine der berühmtesten Klaviersonaten Ludwig van Beethovens als klingendes Bekenntnis zur unbändigen Kraft der Musik. Als Wunsch für die Zukunft sang Camilla Nylund, eine der herausragenden Sopranistinnen unserer Zeit, mit Rudolf Buchbinder am Klavier, «Morgen» von Richard Strauss und die «Zueignung», einen der schönsten hymnischen Feiersprüche der Musikgeschichte. Die Impromptus Franz Schuberts begleiten Rudolf Buchbinder ein Leben lang, er wählte das intim-dramatische As-Dur-Impromptu D 899/4, dem er noch zwei Miniaturen, die auch auf seiner jüngsten CD-Veröffentlichung «Schubert Treasures» enthalten sind, folgen ließ. Zum Abschluss spielte Rudolf Buchbinder gemeinsam mit dem Steude Quartett – Volkhard Steude, Elmar Landerer, Holger Groh und Wolfgang Härtel – den ersten Satz aus Antonín Dvořáks melodienseligem A-Dur-Klavierquintett op. 81 sowie als Zugabe den dritten Satz.
Der Abend endete mit langanhaltendem Applaus und anschließendem Empfang der geladenen Festgäste. Der Rudolf Buchbinder Saal wurde damit seiner Bestimmung als Kammermusiksaal in Grafenegg übergeben. Die Eröffnung des neuen Saals wird noch das gesamte Wochenende mit Konzerten gefeiert. Am Sonntag, 31. Mai bespielen Ensembles des Tonkünstler-Orchesters Niederösterreich ab 14.00 Uhr den neuen Saal sowie die Reitschule im Rahmen eines Tags der offenen Tür bei kostenfreiem Zutritt.
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Tiroler Festspiele Erl: Besetzungsänderungen in der Sommersaison 2026:

Lidia Fridman. Foto: Fridman-Biographie
• Eröffnungskonzert: Lidia Fridman singt Drei Bruchstücke aus der Oper „Wozzeck“

Nina Bezu. Foto: Facebook
• Der fliegende Holländer: Nina Bezu übernimmt die Partie der Senta
• Cléopâtre/Suor Angelica: Zoe Hippius übernimmt die Partie der Ersten Almosensucherin
Für die bevorstehende Sommersaison der Tiroler Festspiele Erl 2026 sind drei Besetzungsänderungen erforderlich geworden, da die ursprünglich vorgesehenen Sängerinnen ihre Mitwirkung jeweils aus gesundheitlichen Gründen absagen mussten.
Sinéad Campbell Wallace musste ihr Engagement sowohl für das Eröffnungskonzert als auch für die Opernproduktion von Wagners Der fliegende Holländer zurücklegen.
Im Eröffnungskonzert am 2. Juli wird an ihrer Stelle Lidia Fridman die Drei Bruchstücke aus der Oper „Wozzeck“ singen. Sie feiert damit ihr vorgezogenes Debüt bei den Tiroler Festspielen Erl, zumal sie im Sommer 2027 als Grete in der Neuproduktion von Schrekers Der ferne Klang besetzt ist. In der Partie der Marie (Wozzeck) war sie in der aktuellen Spielzeit am Teatro La Fenice in Venedig zu erleben.
In der Neuproduktion des Fliegenden Holländers übernimmt die Sopranistin Nina Bezu die Partie der Senta von Sinéad Campbell Wallace. Zu ihren jüngsten Engagements gehören Auftritte als Salome an der Finnischen Nationaloper in Helsinki und am Teatro Massimo in Palermo sowie als Elektra in einer konzertanten Aufführung in der Dresdner Philharmonie.
Auch Marianna Mappa musste die Partie der Ersten Almosensucherin in der Neuproduktion von Puccinis Suor Angelica absagen. An ihrer Stelle wird die Sopranistin Zoe Hippius zu erleben sein, die in Erl bereits als Blumenmädchen in der österlichen Parsifal-Produktion 2025 und 2026 auf der Bühne stand.
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Münchner Opernfestspiele 2026: 18.6.–31.7.2026

Nach dem großen Jubiläum im Jahr 2025 – 150 Jahre zuvor wurde mit dem sogenannten „Festlichen Sommer“ der Grundstein für die heutigen Münchner Opernfestspiele gelegt – wird auch 2026 wieder die ganze Fülle von Musiktheater, Ballett und Konzert zu erleben sein. Der Bogen wird dabei weit gespannt: von Barock – mit Georg Friedrich Händels Alcina als Festspielpremiere im Prinzregententheater – über Opernklassiker aus dem 19. Jahrhundert bis hin zum zeitgenössischen Musiktheater. Mit Brett Deans Of One Blood – ein Auftragswerk der Bayerischen Staatsoper – kehrt die Uraufführungsproduktion der aktuellen Spielzeit erneut ins Nationaltheater zurück. Mit der Premiere von Richard Wagners Die Walküre setzen Tobias Kratzer und Vladimir Jurowski nach der umjubelten Rheingold-Inszenierung ihre Zusammenarbeit am neuen Münchner Ring des Nibelungen fort. Die Ballettpremiere Konstellationen präsentiert klassische und zeitgenössische Ballette, und in unseren Liederabenden und Kammerkonzerten bietet sich die Möglichkeit, Musik im intimeren Rahmen zu erleben.

Of One Blood © Bayerische Staatsoper/ Geoffroy Schied
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Probenstart für „Tosca“ in der Oper im Steinbruch St. Margarethen
Probenbeginns der diesjährigen Opernproduktion „Tosca“ in der Oper im Steinbruch St. Margarethen.

Montag, 8. Juni 2026
Beginn 10:00 Uhr
Oper im Steinbruch, 7062 St. Margarethen
Zugang über den Eingang neben der Kassa
Im Sommer 2026 verwandelt sich der Steinbruch St. Margarethen wieder in eine Bühne für große Opernkunst. Mit „Tosca“ kehrt nach der gefeierten Produktion von 2015 eine Neuinszenierung der Geschichte voller Liebe, Eifersucht, Macht und Intrigen auf Europas eindrucksvollste Freiluftbühne zurück.
Das bewährte Kreativduo – Regisseur und Bühnenbildner Thaddeus Strassberger sowie Kostümbildner Giuseppe Palella („Turandot“ 2021, „Aida“ 2024) – entführt das Publikum in das Rom um 1800: eine Welt zwischen Licht und Schatten, zwischen religiöser Autorität und revolutionärer Umbrüche. Die Premiere findet am 15. Juli 2026 statt.
Während die Aufbauarbeiten des Bühnenbildes in die Endphase gehen, gibt das Leading Team gemeinsam mit Intendant Daniel Serafin zum Probenbeginn Einblicke in das Konzept für die Realisierung im Steinbruch St. Margarethen.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen
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Auszug aus „News“ / Heinz Sichrovsky: KI-generierte Ministerin am Rücktritt
…Dieser Typus des unqualifizierten Berufspolitikers führt uns gerade ins Unglück, zumal er sich verhängnisvoll im Bildungsbereich verwirklicht. Länger schon scheint es mir, als würde hier eine ganze Politikergeneration zielgruppengenau künstlich von der KI erzeugt: die junge, laute Frau; der pinke Politologe Wiederkehr als cooler, urbaner Bildungsyuppie 4.0, obwohl er schon als Wiener Stadtrat rauchende Trümmer hinterlassen hat. Pionierin ist die grüne Bildungssprecherin Sigrid Maurer, quasi das Tastentelefon inmitten der iPhone-Generation. Als „Chris“ am Lateinunterricht zu dilettieren begann, sprang ihm „Sigi“ von der Oppositionsbank mit der Ansage „super“ zur Seite, während Koalitionisse „Evi“ anbot, das Latinum an den Unis wegzusäbeln. Von der rasch zurückgerufenen Produktpalette des Kabinetts Kurz nicht zu reden – wobei die im Umlauf verbliebenen Edtstadler und Bauer bei weitem reichen.
Und jetzt stellen Sie sich vor: In Albanien gibt es schon seit September „die weltweit erste KI-generierte Ministerin ,Diella’“! Sie „werde dafür sorgen, dass öffentliche Ausschreibungen frei von Korruption sind“, versprach der Präsident. Jetzt ist das Monstrum nahe am Rücktritt. Erstens wurde es sofort von Korruptionisten gekrallt. Und zweitens dürfen laut Verfassung „nur reale Menschen in der Regierung sitzen, ein Algorithmus sei den Bürgern nicht rechenschaftspflichtig“.
Da wollen wir doch gleich den albanischen Erkenntnissen folgen. Bevor uns die realen Menschen im Kabinett Kickl das Fürchten lehren.
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