Donald Runnicles © Simon Pauly
Für Sie in den Zeitungen gefunden
DIE SONNTAG-PRESSE – 31. MAI 2026
Berlin/Deutsche Oper
Die letzte kosmische Atemübung – Sir Donald Runnicles verabschiedet sich von der Deutschen Oper Berlin mit Wagners „Ring“
Wenn das Ende kommt, sind manche schon vorbereitet. Nicht nur, dass das Weltenende zu einem äußerst beschäftigen Zeitpunkt erscheint – frühsommerliche Hitzewelle, Pfingstwochenende, Karneval der Kulturen im Osten der Stadt, im Westen DFB-Pokalfinale und halb Süddeutschland sitzt in der U2 – nein, es dauert auch noch lang. Denn am Schauplatz des Spektakels, der Deutschen Oper Berlin, verabschiedet sich der scheidende Generalmusikdirektor Sir Donald Runnicles mit Wagners Ring des Nibelungen (Inszenierung von Stefan Herheim)
opernmagazin.de
Wien/Staatsoper
Sa., 30. Mai 2026: Richard Wagner, Siegfried
In der heutigen „Siegfried“-Aufführung drehte sich alles um den Siegfried des Andreas Schager, der dafür eine Idealbesetzung ist. Es ist wirklich bemerkenswert, über welche stimmlichen Ressourcen er verfügt: Er brachte diese lange Partie mit nie endenden Kraftreserven blendend hinter sich, und auch wenn er hie und da (unauffällig) wie immer kiekste, tat das der Gesamtleistung heute (im Unterschied zu sonst) keinen Abbruch. Er schien sich als Jung-Siegfried nicht nur wohlzufühlen, sondern sogar vollständig in ihm aufzugehen – und ja, Schager und Siegfried sind ein Traumpaar, da haben sich zwei Helden desselben Niveaus gefunden, dementsprechend wunderbar war Schagers Leistung. Es bleibt nur die Frage, wen man als Siegfried besetzt, wenn Schager einmal nicht zur Verfügung steht? Einen besseren wird man derzeit nicht finden.
forumconbrio.com
Wien/Staatsoper
Wien: „Die Walküre“, Richard Wagner
Wagner ist laut. Von der „Flucht-Musik“, die in den ersten Akt der „Walküre“ führt, über „Wälse“- und „Notung“-Schreie bis zum „Walkürenritt“ (der noch nie besser „bebildert“ wurde als durch angreifende amerikanische Kampfhubschrauber in dem Film „Apocalypse Now“). Dazu braucht man als Dirigent Temperament, dazu muss man sich bekennen, und Pablo Heras-Casado tat es überzeugend beim zweiten „Ring“-Abend. Er wusste im Übrigen auch, dass er Sänger hatte, die mit dem Orchester mithalten konnten, hat sich also nie zurückgenommen. Der „Sog“ der Wagner-Klänge riß das Publikum den ganzen Abend mit. Dabei ist diese Musik so hoch intelligent illustrierend, so reich an allen nur möglichen Nuancen, dass sie immer wieder umschwappt. Aber der Dirigent kam nie aus dem Konzept oder dem Takt, der Wagner-„Wirbel“ war perfekt.
Von Renate Wagner
DerOpernfreund.de
Sofia/Nationaloper
𝗔𝘂𝗱𝗶𝗲𝗻𝗰𝗲 𝗥𝗲𝗮𝗰𝘁𝗶𝗼𝗻𝘀 𝘁𝗼 𝗗𝗮𝘀 𝗥𝗵𝗲𝗶𝗻𝗴𝗼𝗹𝗱 | 𝗦𝗼𝗳𝗶𝗮 𝗢𝗽𝗲𝗿𝗮 𝗪𝗮𝗴𝗻𝗲𝗿 𝗙𝗲𝘀𝘁𝗶𝘃𝗮𝗹 𝟮𝟬𝟮𝟲
Зрителски отзвук от спектакъла „Рейнско злато“ на 26 май ✨️
facebook.com
CD
Rudolf Buchbinder spielt mit „Treasures“ ein bemerkenswertes Album ein
160 Tracks auf zwei CDs, wie ist das möglich? Nun, die meisten dieser „Treasures“ (so der Name des zwei CDs umfassenden Albums) von Franz Schubert – größtenteils Walzer, Ecossaisen, Tänze und Ländler – dauern nicht viel länger als eine halbe Minute oder haben allenfalls eine Spieldauer von unter einer Minute. Ein Novum in meiner CD-Sammlung, und vermutlich auch in Ihrer. Miniaturen eben. Der österreichische Pianist Rudolf Buchbinder hat ein bemerkenswertes Album eingespielt, das heute (am 29. Mai 2026) erscheint, und dessen einzelne Tracks sehr tänzerisch und zum Teil erstaunlich geistesverwandt mit Chopin sind.
Von Brian Cooper
Klassik-begeistert.de
Wien
„Ich kämpfe um unseren Schatz, die Kultur“ Wiens
Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler im Interview über den aktuellen Spardruck, das Dickicht der Förderungen, die Aufgabenteilung in der Kulturpolitik und Milo Raus Festwochen-Provokationen.
krone.at
Veronica Kaup-Hasler zu Milo Rau, Peter Thiel und Lueger: „Kann die Kritiker verstehen“
Die Wiener Kulturstadträtin fordert vom Festwochen-Chef mehr Rückbesinnung auf die Kunst. Die Kosten für die Umgestaltung des Lueger-Denkmals sind auch ihr zu hoch DerStandard.at
Wien
Veronica Kaup-Hasler: „Ich werde die Zerstörung nicht zulassen“
Die Wiener Kulturstadträtin über das Damoklesschwert einer massiven Budgetkürzung 2027 – und ihre Verteidigung der kulturellen Landschaft
Kurier.at
Da knallt bloß ein Sprengstöffchen (Bezahlartikel)
Milo Rau, der Intendant der Wiener Festwochen, hat den US-Milliardär Peter Thiel eingeladen. Ein weiterer Schachzug in der immerwährenden Selbstvermarktung des Schweizer Diskursdarstellers.
DerStandard.at
Wien/Konzerthaus:
Mit Mozart und Brahms im Quintett-Himmel (Bezahlartikel)
Das Belcea-Quartett mit Einspringer am Cello und die Bratschistin Tabea Zimmermann spielten Streichquintette: herausragend.
DiePresse.com
Kassel
Erstmals als Musiktheater: Hanns Eislers „Deutsche Symphonie“ in Kassel
Sendung „Fazit“. Audio von Jörn Florian Fuchs (7,07 Minuten)
deutschlandfunkkultur.de
Klagenfurt
Levit in Klagenfurt: Jede Note ein Meisterwerk
Die Veranstaltungsreihe „Pfingstklang“ des Vereins „Klassik in Klagenfurt“ brachte den Starpianisten Igor Levit ins Konzerthaus Klagenfurt. Auch die anderen Events, Konzerte begeisterten.
krone.at
Berlin
Komische Oper Berlin: Große Pläne, wenig sichtbar – wie geht es weiter?
Seit fast drei Jahren wird die Komische Oper in Berlin-Mitte saniert und erweitert. Doch wer heute an der Behrenstraße vorbeikommt, entdeckt nur wenige sichtbare Veränderungen. Während im Inneren des Gebäudes weiter gearbeitet wird, bleiben Finanzierung, Zeitplan und der Fortschritt des Erweiterungsbaus weiterhin Thema.
entwicklungsstadt.de
Donald Runnicles: Ein Wagner-Dirigent ohne Allüren nimmt Abschied (Bezahlartikel)
Berlin. Mit Wagners „Götterdämmerung“ verabschiedet sich Sir Donald Runnicles nach 17 Jahren als Generalmusikdirektor von der Deutschen Oper.
BerlinerMorgenpost.de
Musikfestival crescendo26 startet mit einem Konzert des Symphonieorchesters der UdK Berlin
Mit dem Start des Musikfestivals crescendo26 am Samstag, 30. Mai, öffnet die Universität der Künste Berlin erneut ihre Pforten, und lädt ein zu zwei Wochen hochkarätiger musikalischer Erlebnisse. Studierende, Lehrende und internationale Gäste gestalten bis zum 13. Juni gemeinsam mehr als 20 Konzerte und demonstrieren die exzellente und vielseitige musikalische Ausbildung an der UdK Berlin. Unter dem Motto „GegenTöne“ lässt sich erleben, wie Musik Widerstand leisten und Brücken bauen kann.
NeueMusikzeitung/nmz.de
Hamburg
Historischer „Ring“: Wie Wagners Wogen wirklich walten (Bezahlartikel)
Kent Nagano ergründet das Original von Wagners „Ring“. Jetzt in der Elbphilharmonie, 2027 im Wiener Konzerthaus.
Kurier.at
Zürich
Blick in die Werkstatt: Wie die Oper zum Spiegel des Weltgeschehens wird (Bezahlartikel)
Salvatore Sciarrino verwebt in seinem neuen Bühnenwerk über den antiken Kriegsherrn Agamemnon den Mythos auf packende Weise mit der Gegenwart. Während der Endproben in Bern hat er sich über die Schulter schauen lassen.
NeueZuercherZeitung.ch
New York
„Frida Kahlo hat mir ihren Stempel aufgedrückt“
Ein Traum von Frida und Diego: Komponistin zu ihrer Oper in der New Yorker Met. Die Handlung ist an den Orpheus-Mythos angelehnt. Ausgangspunkt ist das mexikanische Fest „Diá de los Muertos“ im Jahr 1957, zu dem Diego sich wünscht, die drei Jahre zuvor verstorbene Frida möge noch einmal aus der Unterwelt in die Welt der Lebenden zurückkehren. Die Met zeigt eine Neuproduktion in der Regie von Deborah Colker mit der Mezzosopranistin Isabel Leonard und dem Bariton Carlos Álvarez in den Titelpartien, am Pult steht Yannick Nézet-Séguin.
ndr.de
Tonträger
CD: „Der Ring des Nibelungen“, Richard Wagner / Fabio Luisi & Dallas Symphony Orchestra
DerOpernfreund.de
„Dialoge“ mit Pianistin Johanna Summer: Die Kunst des spontanen Zuhörens
Johanna Summer spricht über ihr Album „Dialoge“, spontane Improvisation mit Igor Levit – und die Kunst des musikalischen Zuhörens.
BR-Klassik.de
Warum Zürich neidvoll nach Basel schaut. Die Höhepunkte der großen Schweizer Opernhäuser
Die Opernhäuser Zürich, Basel und Genf präsentierten ihre Spielpläne
Tagblatt.ch
Links zu englischsprachigen Artikeln
Berlin
Were you silent or were you silenced
A new production of Die schweigsame Frau at the Berlin Staatsoper has precious little to say.
parterre.com
Hamburg
Mallwitz and the Konzerthausorchester Berlin conquer Mahler’s Fifth in Hamburg
bachtrack.com/de
Mailand
Brian Jagde, Thomas Hampson, Renée Fleming, Luca Salsi, Francesco Meli, Juan Diego Flórez, Adela Zaharia, Eleonora Buratto, Anastasia Bartoli & Diana Damrau Lead Teatro alla Scala’s 2026-27 Season
operawire.com
La Scala’s 2026-2027 Opera Season announced
gramilano.com
London
Così fan tutte, Opera Holland Park review – frolics under the volcano
High farce and explosive feeling collide in a Fifties Neapolitan romp
theartsdesk.com
Bang! Mozart’s volcano erupts in Holland Park
bachtrack.com/de
Hampson and Sidorova review – style over substance with a whiff of the cruise ship
The US singer Thomas Hampson paired with accordionist Ksenija Sidorova to perform highlights from Schubert’s Winterreise alongside Weill and Piazzolla. Alas much of this disappointing evening felt like a vanity project
TheGuardian.com
A night of memorable music and great artistry as Wigmore Hall celebrates its 125th birthday
seenandheard-international.com
The indomitable spirit of the Wigmore Hall (Subscription required)
Over more than a century the concert venue has hosted royalty and refugees, broken taboos, reinforced traditions and kept its doors open through two world wars and a global pandemic
spectator.com
Wormsley
Viennese splendour in Garsington Opera’s Rosenkavalier revival
bachtrack.com/de
Washington
Judge Rules that Kennedy Center Name Change is Illegal
operawire.com
Chicago
Helmchen brings technical command, searching depth to Brahms with CSO
chicagoclassicalreview.com
Feature
Mongrel sensibilities: Early music in Italy
Is it easier to for musicians to find a shared sensibility today than in previous centuries? In 1707, Alessandro Scarlatti arrived in Venice to present a new opera Il Mitridate Eupatore, with a libretto written by a local Venetian Count. The result was a fiasco, one of the worst of Scarlatti’s career, and he would receive no further commission from the Venetians. What went wrong?
bachtrack.com/de
Recordings
Reissues: The Romantic Piano Concerto, Vol. 1 (Hyperion)
The British Hyperion label’s project to record 100 volumes of piano concertos from the Romantic period (early-mid 19th century to early 20th century) was ambitious. Now repackaged in two box sets of 50 discs each the numbers have been made up by including popular concertos of the period recorded outside of the series
limelight-arts.com.au
Ballett/Tanz
Interview mit Anna Laudere und Edvin Revazov, Erste Solisten beim Hamburg Ballett
John Neumeier hat uns tief geprägt
Als John (Neumeier) mich für die Kreation der Anna (Anna Karenina nach Tolstoi) benannte, fehlten mir die Worte. Ich war emotional sehr berührt und hatte Tränen in den Augen. Es war so schön, mit John über mehrere Monate diese Partie zu entwickeln. Es war ein unglaubliches Erlebnis. Ich habe nie an einen Wechsel gedacht, ich habe immer für John tanzen wollen.
Edvin Revazov wurde 1983 in der Ukraine, in Sewastopol, geboren. Er wurde in Moskau und später in der Ballettschule des Hamburg Ballett zum Tänzer ausgebildet. 2003 wurde er in das Ensemble aufgenommen, seit 2007 tanzte er als Solist und seit 2010 als Erster Solist. Seit 2011 ist er auch als Choreograph tätig. 2023 gründete er zusammen mit Isabelle Rohlfs das Hamburger Kammerballett. Anna Laudere wurde ebenfalls 1983 geboren, sie stammt aus dem lettischen Rigulda. Sie wurde in Riga und später an der Ballettschule des Hamburg Ballett ausgebildet. 2001 wurde sie in das Ensemble aufgenommen, 2008 zur Solistin und 2011 zur Ersten Solistin befördert.
Von Dr. Ralf Wegner
Klassik-begeistert.de
Rock/Pop/Schlager
Österreich
„Ghean weggsperrt“. Seiler und Speer provozieren mit neuer Single
Nach der erschütternden Gewalt- und Kokain-Affäre rund um Christopher Seiler reagiert das Musik-Duo am Freitag mit der Flucht nach vorn. Die Sommertour der beiden Musiker wird nach dem Skandal laut eigenem Manager trotzdem wie geplant stattfinden. Das Musiker-Duo schlägt wohl als Antwort auf die jüngsten Vorfälle laute Töne an: Eine provokante Single „Daunzn“ soll Mitte Juni kommen. Wie sich Christopher Seiler dabei geäußert hat …
krone.at
Sprechtheater
Podcast „Schwerpunkt Theater“: Hausbesuch am St. Pauli Theater in Hamburg
DieDeutscheBuehne.de
Medien
ORF
ORF-Kandidat Breitenecker: „Ich gehe davon aus, dass ich eine Mehrheit im Stiftungsrat habe“
Mit Kooperation statt Konkurrenz will Ex-ProSieben-Vorstand Markus Breitenecker von sich überzeugen. Auf der „blauen Seite“ könne man dafür gar Inhalte anderer Medien kuratieren, etwa auch der „Presse“ oder das „Standard“-Forum.
DiePresse.com
Politik
Italien/Ebola-Risiko
Ebola-Risiko: Meloni fordert zu stärkerer Grenzüberwachung auf
Premierministerin Giorgia Meloni schlägt vor, das Thema Grenzmanagement auf die Tagesordnung des kommenden EU-Gipfels im Juni zu setzen. Zudem wurde eine Videokonferenz der EU-Gesundheitsminister in der kommenden Woche angeregt. Ziel sei eine bessere Abstimmung zwischen den Mitgliedsstaaten, um mögliche Gesundheitsrisiken frühzeitig zu erkennen und die Ausbreitung von Infektionskrankheiten innerhalb Europas zu verhindern, hieß es weiter.
krone.at
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Unter’m Strich
Internationaler Fußball
Elfer-Krimi! PSG verteidigt Champions-League-Titel. Arsenal am Boden
Paris Saint-Germain hat den Titel in der Champions League verteidigt. Frankreichs Meister kürte sich am Samstag in Budapest nach einem 4:3 im Elfmeterschießen im Finale gegen Arsenal wie im Vorjahr zu Europas Champion. Nach 90 wie 120 Minuten war es 1:1 gestanden. Die Gunners legten durch Kai Havertz schon in der 6. Minute vor, Ousmane Dembele gelang per Foul-Elfmeter (65.) der Ausgleich. Im Elferschießen schoss Arsenals Abwehrchef Gabriel den zehnten Elfer über die Latte.
krone.at
Wien/Alt Erlaa
Sanierung in Alt Erlaa als Bumerang für Mieter. Einbauten müssen weg
Die Wohnblöcke in Alt Erlaa werden saniert. Eigentlich ein Grund zur Freude, doch die Mieter müssen nun auf eigene Kosten bewilligte Einbauten und alle Pflanzen entfernen. Vor allem betagte und unterstützungsbedürftige Mieter fragen sich, wie sie diese Hürde stemmen sollen.
krone.at
INFOS DES TAGES (SONNTAG, 31. MAI 2026)
INFOS DES TAGES (SONNTAG, 31. MAI 2026)
Quelle: onlinemerker.com

WIEN / Staatsoper:
SIEGFRIED von Richard Wagner
31. und vorletzte Aufführung in dieser Inszenierung
31. Mai 2026
Siegfried heiß ich,
Siegfried bin ich
Ja, stimmt schon, das Zitat bezieht sich auf den Papa. Siegmund heiß ich – und so weiter. Aber wenn dann ein Siegfried-Interpret nicht nur perfekt „die Rolle“ ist (jene Partie, von der große, unvergessene Johan Botha (!!!) sagte, er würde sie nie singen, weil nachher könne man seine Stimme wegwerfen) – kurz, wenn Andreas Schager der Siegfried ist und (wie bei ihm meistens) einen so goldenen Abend wie diesen hatte, dann gilt er im Moment als die Erfüllung der Rolle.
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Linz: „DON PASQUALE“ – Premiere im Musiktheater des Landestheaters Linz, Großer Saal, 30. 05.2026
Komische Oper in drei Akten von Gaetano Donizetti / Giovanni Ruffini / Angelo Anelli, Musik von Gaetano Donizetti

Morgane Heyse, Michael Wagner © Herwig Prammer
Die im Jänner 1843 in Paris uraufgeführte mehr oder weniger letzte klassische Opera buffa war ein sofortiger Welterfolg – österreichische Erstaufführung in Wien im Mai des selben Jahres, erstmals in den USA 1845. Der Erfolg hält bis heute an – vielleicht, weil das Werk, neben den musikalischen Qualitäten, zwar mit (schon lange, zu lange … bis zu den Löwingern) funktionserprobten commedia-dell’arte-Klischees arbeitet, diese aber durch komplexere Personenzeichnung aufwertet. In Linz ist die aktuelle, mit der hiesigen Erstproduktion 1854, die neunte Inszenierung. Dramaturgisch wird sie betreut von Anna Maria Jurisch.
Die Inszenierung von Matthias Rippert, der bislang hauptsächlich komödiantisches Sprechtheater geleitet hat (nur einmal schon 2024 in Graz J. B. Lullys „Le bourgeois gentilhomme“), greift in mehrfacher Weise in das Originalbuch ein: vorrangig er schuf eine Rahmenhandlung. Das macht sich zu Beginn bemerkbar, als während der Ouverture kurz ein am Boden liegender Don Pasquale im Pyjama gezeigt wird; nach kurzer Vorhang-Überblendung wird klar: das ist der Speisesaal eines Altenheimes, denn nun tritt der Chor auf, mit verschiedenen Bewegungseinschränkungen, schiefen Rücken, Krücken, darunter aber auch muntere Greise und Greisinnen, die sich aufs lebhafteste unterhalten – alles sehr musikalisch choreographiert. Die Kostümierung ist heutig und realistisch (stilsicher und einfallsreich auch sonst: Johanna Lakner), und vor allem sehr detailreich hinsichtlich Bewegung und Mimik ausgearbeitet.

Ensemble © Herwig Prammer
Zum Premierenbericht von Petra und Helmut Huber
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Salvatore Sciarrino: L’Agamennone • Bühnen Bern • Uraufführung: 30.05.2026
Vom Leidens-, Schmerzens- und Sühneweg
Mit «L’Agamennone» ist Salvatore Sciarrino ein (weiterer) Wurf gelungen. Das Werk ist eine «vollständige Revision» von «Il canto s’attrista, perché?» («Der Gesang wird traurig, warum?»).

© Tanja Dorendorf
Die Uraufführung von Salvatore Sciarrinos «Il canto s’attrista, perché?» war für den März 2020 am Stadttheater Klagenfurt (Koproduktion mit der Oper Wuppertal) geplant. Die Pandemie liess dann aber nur eine Aufführung vor Medienvertretern zu und so nahm der damalige Klagenfurter Intendant Florian Scholz im Sommer 2021 das Werk bei seinem Wechsel nach Bern mit. Sciarrino hat dann die Gelegenheit genutzt sein Werk zu überarbeiten, es einer «vollständige Revision» zu unterziehen (NZZ 30.05.2026). «Die Oper ist bewusst für ein kleineres Sänger*innen-Ensemble gedacht und beschäftigt sich mit dem familiären Beziehungsdreieck der Eltern Klytämnestra und Agamemnon sowie der Seherin Kassandra – die eine Scharnierfunktion zwischen der privaten Katastrophe zur Öffentlichkeit darstellt und daher immer auch den Bezug zum Publikum ins Visier nimmt. Ansonsten gibt es außer einem Herold sowie einem Diener kein weiteres Personal. Daraus wird ersichtlich, dass der Komponist hier das Konzentrat aus einem Mythos zu ziehen versucht. Die zentralen Rollen werden zudem dem Ensemble der Oper Bern in die Kehle geschrieben, darunter Mezzo und Bariton» (https://evs-musikstiftung.ch/funding-project/kompositionsauftrag-an-salvatore-sciarrino-2/).
Zum Uraufführungsbericht von Jan Krobot
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BERLIN/Komische Oper: Ein Kessel Buntes unter Druck Mokka-Hits und Milchbar-Träume
Axel Ranisch und Adam Benzwi
Eine Revue [2026]

Regisseur Axel Ranisch und Musikalischer Leiter Adam Benzwi (die sich bereits vor zwei Jahren mit »Messeschlager Gisela« dem »Heiteren Musiktheater« widmeten) bringen die DDR auf die Bühne – mit ihren Schlagern, ihren Songs, ihren Tänzen (der Lipsi!) und all ihren Widersprüchen. Gemeinsam haben sie einen Soundtrack zu vier Dekaden DDR-Geschichte entworfen, der das Publikum mit Tempo, viel Humor und einer guten Portion Bissigkeit durch den turbulenten Aufstieg und Fall der DDR führt.
Dabei erklingen die Hits großer Stars – von Gaby Rückert und Helga Hahnemann bis Frank Schöbel und Karel Gott –, aber auch Songs von Brecht/Eisler und Wolf Biermann. Die Revue taucht ein in den »Heißen Sommer « des Jahres 1968 (ein Filmerfolg mit hinreißend verrückten Choreografien) und lässt internationale Showacts aus der berühmten DDR-F1-Unterhaltungssendung »Ein Kessel Buntes« erneut gegenwärtig werden.
Der Cast – mit dabei u.a. Gisa Flake und Maria-Danaé Bansen sowie zahlreiche weitere bekannte Gesichter aus »Messeschlager Gisela« – schlüpf t in dieser temporeichen Revue in unterschiedliche Rollen, die verschiedene Lebenswege und Lebensrealitäten in der DDR abbilden . Die Handlung orientiert sich größtenteils chronologisch an der DDR-Geschichte, ohne den Anspruch zu erheben, diese vollständig oder detailgetreu nachzuerzählen. Vielmehr geht es darum, unterschiedliche Situationen, Ereignisse und
individuelle Auseinandersetzungen damit mosaikartig zusammenzusetzen.
Zwischen den 33 Liedern , die in 22 Musiknummern erklingen, finden auch Szenen aus dem Ost-Berliner Kabarett »Distel« ihren Platz, darunter bis heute unveröffentlichtes (weil seinerzeit zensiertes) Material. Da kann ein Kessel Buntes schon einmal unter Druck geraten!
Stab
Musikalische Leitung: Adam Benzwi
Szenische Einrichtung: Axel Ranisch
Bühnenbild: Saskia Wunsch
Kostüme: Alfred Mayerhofer
Choreografie: Christopher Tölle
Mitarbeit Choreografie: Mariana Souza
Dramaturgie: Wolfgang Behrens, Knut Elstermann
Chöre: Inga Diestel
Licht: Johannes Scherfling
Besetzung:
Maria-Danaé Bansen, Gisa Flake, Mirka Wagner, Johannes Dunz, Philipp Meierhöfer, Nico Holonics, Thorsten Merten
Tänzer:innen:
Eleonore Turri, Jeannette Nickel, Tamara Viola Kurti, Helena Wolter, Shane Dickson, Andrii Zubchevskyi, Michael Fernandez, Patrick Santos, Lynsey Reid, Ivan Lytvynenko
Chorsolisten, Komparserie und Orchester der Komischen Oper Berlin
Uraufführung : 14. Juni , 19:00 @ Schillertheater
Weitere Vorstellungen am 17., 19., 20., 21., 24., 26., 27., 28. Juni sowie 1. und 3. Juli , letzte Vorstellung in dieser Spielzeit am 5. Juli .
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Sofia/Nationaloper: Kurzvideo über „Das Rheingold“
𝗔𝘂𝗱𝗶𝗲𝗻𝗰𝗲 𝗥𝗲𝗮𝗰𝘁𝗶𝗼𝗻𝘀 𝘁𝗼 𝗗𝗮𝘀 𝗥𝗵𝗲𝗶𝗻𝗴𝗼𝗹𝗱 | 𝗦𝗼𝗳𝗶𝗮 𝗢𝗽𝗲𝗿𝗮 𝗪𝗮𝗴𝗻𝗲𝗿 𝗙𝗲𝘀𝘁𝗶𝘃𝗮𝗹 𝟮𝟬𝟮𝟲

Зрителски отзвук от спектакъла „Рейнско злато“ на 26 май ✨️
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Klassikfestival Schloss Kirchstetten: Heute letzter Tag für den Frühbucherbonus
Der Festivalsommer ruft: FrühbucherBonus endet heute!
Der Countdown läuft: Nur noch bis 31. Mai profitieren Sie von unserem beliebten FrühbucherBonus für das gesamte Sommer-Programm für das KlassikFestival 2026!
Die Ermäßigung erfolgt bereits automatisch beim Ticketkauf über unseren Onlineshop Eventjet hinterlegt – einfacher geht’s nicht. Nutzen Sie auch noch die letzten 24 Stunden und sichern Sie sich Ihre Wunschplätze zum Vorteilspreis.Wir freuen uns schon jetzt auf einen unvergesslichen Festivalsommer voller großer Stimmen, besonderer Begegnungen und einzigartiger Momente im Schloss Kirchstetten.
Sichern Sie sich JETZT Ihre Karten HIER .
🍷 Beim OpernWein 2026 überlässt der Intendant nicht dem Zufall.
Pünktlich zur Festivalsaison wurde auch heuer wieder der offizielle Opernwein 2026 präsentiert. Gemeinsam mit dem Weingut Ipsmiller wurde verkostet und auf den kommenden Kultursommer angestoßen.
👉 Mehr dazu lesen Sie hier
🎁 Vatertags-Gewinnspiel
Gemeinsam mit der Therme Laa wartet bis 11. Juni ein besonderes Vatertags-Gewinnspiel auf alle Festivalfans. Jetzt mitmachen und attraktive Preise rund um Kultur & Entspannung gewinnen! Mitmachen lohnt sich!
👉 Infos & Teilnahme
Oper La cambiale di matrimonio | Der Heiratswechsel – von G. Rossini
OpenAir Klassik unter Sternen XVI – „Große Ouvertüren“
Symphonic-Highlight Symphonic Blockbuster – Weltreise durch die Filmmusik
AustroPop im Ehrenhof Gert Steinbäcker & Band – Das erste S von STS
Kabarett im Ehrenhof – Gernot Kulis , Ich kann nicht anders
herbstKLANG weinviertel mit regionalen weinviertlereinflüssen
Kammermusik: gehört – erzählt , Kooperation Musikfestival Lednice/Valtice
Psst! Kleiner Tipp: Auch unsere Geschenkgutscheine eignen sich hervorragend, um Musik als Geschenk zu überreichen. Gutscheine im Wert von 25 €, 50 € oder 100 € gibt’s im Festivalbüro zu bestellen. Beschenken Sie Ihre Liebsten mit Musik!
| www.schloss-kirchstetten.at
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Staatsoper Unter den Linden Berlin: Wir entführen Sie in die Oper!
Der Juni an der Staatsoper Unter den Linden präsentiert Ihnen musikalische Fülle und Vielfalt. Es erwarten Sie die sprichwörtlich „große Oper“, psychologische Dramen sowie eine außergewöhnliche Premiere.
Mit Nabucco und Don Carlo stehen im Juni gleich zwei Meisterwerke von Giuseppe Verdi auf dem Spielplan. Während Nabucco mit dem berühmten „Va’, pensiero“-Chor und eindrucksvollen musikalischen Tableaus begeistert, zeigt sich Giuseppe Verdi in Don Carlo als Meister psychologischer Spannung in privaten sowie politischen Konflikten.
Im Kontrast dazu begegnen sich in Pelléas et Mélisande die schwebenden Klangwelten Claude Debussys und ein faszinierendes, kubistisch gestaltetes Bühnenbild.
Den Abschluss des Monats bildet die Premiere von Die Entführung aus dem Serail am 27. Juni. Die Neuinszenierung von Andrea Moses bietet Mozarts Singspiel in einer ungewöhnlichen Perspektive, mit Bülent Ceylan als Bassa Selim sowie als Comedian, der das Bühnengeschehen mit reflektierendem Bewusstsein und Humor kommentiert.
Begleitend zur Premiere findet am 15. Juni erstmals das renommierte „Quartett der Kritiker“ an der Staatsoper Unter den Linden in Zusammenarbeit mit rbb Radio3 statt. Die Moderation des Abends übernimmt Musik- und Theaterkritiker Kai Luehrs-Kaiser, neben Staatsopern-Intendantin Elisabeth Sobotka erwarten Sie als weitere Mitdiskutant:innen die Musikjournalistin Eleonore Büning sowie rbb-Musikredakteur und künstlerischer Leiter des Ultraschall Berlin Festivals Andreas Göbel.
Wir wünschen Ihnen einen sonnigen Start in den Juni!
Herzliche Grüße
Ihre Staatsoper Unter den Linden
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Wien / CRO-ART-FESTIVAL – ein Bindeglied europäischer Musikkultur (29.5.2026)

Das auf zeitgenössische Musik und interdisziplinäre Projekte programmierte CRO-ART FESTIVAL 2026 spannt sich mit internationalen Kooperationen über mehrere Monate bis in den Herbst. Sitz in Wien: Der Bank Austria Salon des Alten Rathauses. Der Kammermusikverein WISE mit seiner künstlerischen Leiterin Andrea Nikolić ist der Vermittler zwischen … nun, wie am Eröffnungsabend, ein Bindeglied zwischen europäischer Kultur. Das Cipra Streichquartett und Oboistin Ivana Nikolić stellten sich unter dem Motto „Zwischen Herkunft und Zukunft“ die Frage bezüglich den Quellen schöpferischer Entwicklungen.
Zuerst wohl noch mit einem Rückblick auf … Österreich und der 2023 verstorbene Friedrich Cerha, ganz intellektuell; Kroatien und der in seiner Zeit hoch geschätzte Moderne Boris Papandopulo (1906 – 1991) mit dem von seinen heimatlichen Melodien geprägten eingängigem „Volksquartett“ aus dem Jahr 1945; Erwin Schulhoff, der Prager in Deutschland (1894 – 1942, gestorben an Tuberkulose in einem Nazi-Internierungslager) und seine 1925 komponierten dynamischen „Fünf Stücke“ für Streichquartett, von Alla Valse Viennese bis zu einer Tarantella; und Kroatiens Tomislav Uhlik hat in einem Oboenquintett die Stimmungen von von ihm lyrisch erlebten Frühlingstagen eingefangen. Von Ulla Pilz fein moderiert und von den Damen des Cipra Quartetts temperament- wie stilvoll interpretiert: Hohe Qualität und starker Ausdruck, schöne Musik – wohl am Rande des Vergessens.
Meinhard Rüdenauer