Riccardo Muti © SF / Marco Borrelli
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE DIENSTAG-PRESSE – 18. AUGUST 2026
Salzburg
Zum letzten Mal? Riccardo Muti dirigiert Verdis Requiem bei den Salzburger Festspielen
Solche Solisten standen ihm selten zur Verfügung: Riccardo Muti dirigiert bei den Salzburger Festspielen das Verdi-Requiem. Eine singuläre Aufführung. Angeblich ist es sein Abschied vom Stück. Es steht auf der Kippe. Ein Husten, mitten in den Pianissimo-Beginn hinein: Vor einigen Jahren hatte Riccardo Muti eine Münchner Aufführung des Werks mit unwirscher Handbewegung abgebrochen und neu begonnen. Im Großen Festspielhaus bleibt es beim vernichtenden Blick zur Seite. Das Salzburger Publikum kapiert sofort – wird halt weniger geatmet. Noch dazu, wenn Giuseppe Verdis Sachwalter auf Erden die Messa da Requiem aufführt. Jenes Opus, das Muti unzählige Mal dirigiert hat und das nun an einem besonderen Tag auf den Pulten der Wiener Philharmoniker liegt.
Muenchner.Merkur.de
Wien
Bundestheater-Chefin Hammerschmid: „Schon jetzt klafft eine Lücke“ (Bezahlartikel)
Die neue Holding-Geschäftsführerin im Interview über Sparmaßnahmen und das – vorerst einmal – erfolgreiche Abwenden von Schließtagen.
Kurier.at
Salzburg
Tops und Flops – die Konzertprojekte bei den Salzburger Festspielen
Audio von Jörn Florian Fuchs (9,13 Minuten)
Deutschlandfunk.de
Salzburg
Klavierabend mit Gesang
Der Liederabend von Kate Lindsey im Großen Saal des Mozarteums unter dem Motto Thousands of Miles mit Musik von ins Exil vertriebenen Komponisten und einer Komponistin wurde von Begleiter Baptiste Trotignon so entschieden mitgestaltet, dass der Gesang beinah in den Hintergrund geriet.
DrehpunktKultur.at
Rätselhafte Yuja Wang, forscher Popelka (Bezahlartikel)
Die Starpianistin mit einem ungewöhnlichen Soloabend im Festspielhaus, Wiens Symphoniker-Chef erstmals am Pult einer Mozart-Matinee im Mozarteum.
DiePresse.com
Jelineks „Unter Tieren“ besticht mit nettem KI-Thiel bei Salzburger Festspielen
Elfriede Jelineks „Unter Tieren“ wird in Nicolas Stemanns Uraufführungsinszenierung mit dem über vier Stunden näher rückenden Ende immer schöner
DerStandard.at
Elfriede Jelineks „Unter Tieren“: Mit Karacho in die Katastrophe (Bezahlartikel)
Salzburger Festspiele: Nicolas Stemann gestaltete eine monströse Revue mit Glanzlichtern, einigen Durchhängern und einem deprimierenden Ende
Kurier.at
Jelinek-Uraufführung: Unter Tieren zum Triumph
Elfriede Jelineks Fulminanztext „Unter Tieren“ gerät den Salzburger Festspielen in Koproduktion mit dem Burgtheater vorzüglich. Trotz pausenloser 3 ¾ Stunden auf der Pernerinsel.
krone.at
Unter Tieren – Salzburger Festspiele
Bullen und Bären
nachtkritik.de
Da hat etwas geklingelt …
Sage keiner, dass Nicolas Stemann nichts leistet für seine Festspiel-Gage: Er ist der Conferencier des Abends, er streicht auf einem Papier-Rollband mit breitem Pinsel und roter Farbe die Namen der Tiere durch, nachdem sie ihren Jelinek-Text abgeliefert haben. Er setzt sich ans Klavier und greift rockend zum E-Bass. Und wenn irgendein Pult oder sonstwas her- oder wegzuräumen ist, legt er auch selbst Hand an.
DrehpunktKultur.at
Die Fabel vom Kapitalismus: Jubel für Uraufführung von Elfriede Jelineks „Unter Tieren“ bei den Salzburger Festspielen (Bezahlartikel)
Inszenieren ein Mensch, ein Hund und die KI; mittendurch marschiert die Blasmusikkapelle aus Oberalm und meutert ein Esel. Ein psychedelischer Traum?
SalzburgerNachrichten.at
Und alle nur so yeah
Die Salzburger Festspiele bringen Molières „Der Menschenfeind“ als Koproduktion mit dem Thalia Theater Hamburg auf die Bühne. Regisseurin Jette Steckel hält dabei viele ausgefallene Überraschungen für das Publikum bereit.
DieDeutscheBuehne.de
„Der Menschenfeind“ bei den Salzburger Festspielen: Das gibt Beef
Jette Steckel inszenierte „Der Menschenfeind“ von Molière bei den Salzburger Festspielen als Battle-Rap. Im September feiert die Produktion in Hamburg Premiere.
MuenchnerMerkur.de
Grafenegg
Klassikfestival Grafenegg: Virtuoser Beethoven, Opulenz bei Orff und eine Sternstunde mit Piotr Beczała (Bezahlartikel)
Rudolf Buchbinder eröffnete am Freitag die 20. Ausgabe – und die letzte, die der Star-Pianist als Leiter verantwortet.
Kurier.at
Bochum
Aurel Dawidiuk startet als wohl jüngster Generalmusikdirektor
Der erst 25-Jährige übernimmt die künstlerische Leitung der Bochumer Symphoniker. Er ist erst 25 Jahre alt, hat als Pianist, Organist und Dirigent schon vielerorts Erfolge gefeiert und ist nun künstlerischer Leiter der Bochumer Symphoniker: Aurel Dawidiuk hat einige Überraschungen in petto, wie der vielseitige Künstler nun verrät. So wird der laut Bochumer Symphoniker jüngste Generalmusikdirektor (GMD) hierzulande sein Antrittskonzert am 5. September nicht am Stehpult dirigieren, sondern vom Klavier aus.
NeueMusikzeitung/nmz.de
Luzern
Träume von einem (besseren) Amerika: Eröffnungskonzert am Lucerne Festival
Mit Trump habe das Motto des diesjährigen Musikfestivals nichts zu tun. In einem Interview erklärt Sebastian Nordmann, der neue Intendant des Lucerne Festival, die Eckpunkte des Programms hätten schon vor dem Amtsantritt des jetzigen Präsidenten bestanden. Anlass für das Motto „American Dreams“ böte vielmehr der 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung. Und nebenbei wollte sich Nordmann mit diesem Motto auch ein bisschen von seinem Vorgänger Michael Haefliger absetzen
bachtrack.com/de
Tonträger
Epochal: Schuberts „Die schöne Müllerin“ mit Georg Nigl und Alexander Gergelyfi
Diese Einspielung lässt keinen kalt und zwingt zur Positionierung: Georg Nigl und Alexander Gergelyfi haben eine ungeheuer riskante, radikal gute Neuaufnahme von Schuberts „Schöner Müllerin“ vorgelegt.
MuenchnerMerkur.de
Salzburg/Festspiele
Die zwei Stimmen des François: Sly zieht die Notbremse, Herrera-López Kessel rettet
Selbstverständlich wäre ich über alle Maße enttäuscht gewesen, hätte ich nach dem ersten Akt den Saal endgültig verlassen müssen. War nicht der Fall. Doch auch im Fall des Falles: ich finde es so mutig wie richtig, die Entscheidung zu treffen, nicht weiter zu singen, wenn der Künstler selbst die Gefahr spürt, durch das Weitersingen seine Stimme zu zerstören. Chapeau! Philippe Sly lässt sich nach dem ersten Akt entschuldigen. Er spielt – grandios! – weiter. Ab dem 2. Akt übernimmt Antoin Herrera-López Kessel die Stimme des François. Nicht ganz so entschlossen wie Sly, doch die die menschliche Tiefe des François’ singt er in mich.
Von Frank Heublein
Klassik-begeistert.de
Links zu englischsprachigen Artikeln
Salzburg
Lost in space
Strauss, R.: Ariadne auf Naxos, Salzburg Festival, 14 August 2026
theoperacritic.com
Pesaro
Rossini Opera Festival 2026: La scala di seta
operawire.com
Rossini Opera Festival 2026 Review: Le siège de Corinthe
operawire.com
Foggia
MARINA, Umberto Giordano’s Lost Opera, Makes World Stage Premiere in Foggia
Director Giandomenico Vaccari set the verismo drama in the World War I era, with Valeria Sepe in the title role.
broadwayworld.com
London
LSO/LSO Chorus/BBC Symphony Chorus/Henric/Pappano review – grand forces capture the viscerality and desperation of Berlioz’s Requiem
TheGuardian.com
BBC Proms: Berlioz Requiem, LSO, Pappano review – maximal orchestra and chorus, musical minimalism
Despite the mass percussion and four brass bands, the quieter moments register most
theartsdesk.com
Rumble! A Berlioz Requiem to shake the soul at the BBC Proms
bachtrack.com/de
Master conductor, top orchestra, choirs and tenor made Berlioz’s Requiem the Prom of 2026 so far
seenandheard-international.com
St.Louis
Review: SAMSON ET DALILA at Union Avenue Opera
Saint-Saëns’ masterpiece runs through August 22
broadwayworld.com
Wellington
Pasifika opera power couple return home to sold-out Wellington season
At home on top stages worldwide, Paris-based tenor Pene Pati and soprano wife Amina Edris jumped at the chance to work in New Zealand — and the gamble has paid off for Wellington Opera.
1news.co.nz
Ballett / Tanz
Berlin/Tanz im August
Das Eröffnungswochenende von „Tanz im August“: Queeres Empowerment macht Laune (Bezahlartikel)
Joana Tischkau, Marco da Silva Ferreira und das taiwanesische Cloud Gate Dance Theatre begeistern mit ihren Stücken beim Berliner Festival „Tanz im August“.
tagesspiegel.de
Trauern um die Zukunft (Bezahlartikel)
Der Auftakt des Berliner Festivals „Tanz im August“ wird zur Feier der Melancholie, der stärkste Auftritt aber ruft dem Publikum zu: Freut euch des Lebens!
SueddeutscheZeitung.de
Rock/Pop
Rapper Kanye West soll im Oktober in St. Petersburg auftreten
Für Oktober sind zwei Shows in der Gazprom Arena geplant. Das geht aus einem Posting auf dem Telegram-Kanal der Gazprom Arena hervor. In dem Heimstadion des Fußballklubs Zenit St. Petersburg, das Platz für etwa 70.000 Zuschauer bietet, sollen die für den 10. und 11. Oktober geplanten Shows stattfinden. Die Ticketpreise beginnen bei 9.000 Rubel (92 Euro). Die günstigsten Karten waren innerhalb einer Stunde ausverkauft, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur TASS.
DiePresse.com
Wien/Arena
Babyshambles in der Arena: Peter Doherty ist in sein Hemd gewachsen
Die zweite große Band des englischen Enfant Terrible beglückte die Fans mit einem Sommernachtstraum von einem Konzert. Mit dem vielleicht besten Song verstießen die Babyshambles gegen die guten Sitten der Arena Wien.
DiePresse.com
Wales
Sarg ist in Wales angekommen,Tausende Fans nehmen Abschied von Bonnie Tyler
Sie sangen gemeinsam „Total Eclipse of the Heart”. Rund einen Monat nach ihrem Tod ist Bonnie Tyler (1951-2026) in ihre walisische Heimat zurückgekehrt. Am Samstag wurde ihr Sarg in einem Leichenwagen zu ihrem früheren Zuhause gebracht. Tausende Fans und Einwohner von Mumbles bei Swansea säumten dabei die Straßen, um der Sängerin die letzte Ehre zu erweisen.
rtl.de
Ausstellungen/Kunst
Messina/Italien
Kunstraub in Italien: Diebe brechen in Museum ein – und entwenden berühmte Werke
In der sizilianischen Stadt Messina kommt es zu einem dreisten Diebstahl. Die Täter entwenden mehrere Werke des berühmten Renaissancemalers Antonello da Messina. Sogar eine gesicherte Vitrine können die Einbrecher knacken. Diebe haben mehrere bedeutende Kunstwerke des Renaissancemalers Antonello da Messina aus einem Museum in der sizilianischen Stadt Messina gestohlen. Unbekannte drangen in der Nacht zum Sonntag in die Ausstellungsräume des Kunstmuseums Museo Regionale di Messina ein und entwendeten mehrere Werke, wie die Stadtverwaltung von Messina bestätigte. Zuvor berichtete die Nachrichtenagentur Ansa. Den Dieben gelang es demnach, drei von fünf Tafeln des berühmten Polyptychons von San Gregorio sowie eine beidseitig bemalte Tafel mit einer Darstellung der Madonna und des Christus zu stehlen. Letzteres Werk sei aus dem Innern einer gesicherten Vitrine herausgelöst und entwendet worden.
n-tv.de
Film
Hollywood-Schauspielerin Hayden Panettiere mit 36 Jahren gestorben:
Als Cheerleaderin mit Superkräften in «Heroes» wurde sie zum Star, später spielte sie als Country-Sängerin in «Nashville». Panettieres Leben war von frühem Ruhm, persönlichen Krisen und Schicksalsschlägen geprägt.
nzz.ch
Politik
Ukraine/Russland
Vorstöße an der Front. Russland meldet die Einnahme von 19 Ortschaften
Das Verteidigungsministerium in Moskau hat mitgeteilt, 19 Ortschaften in der Südostukraine erobert zu haben. Der Kreml berief sich auf einen Bericht des Kommandanten der östlichen Truppengruppe. Insgesamt haben sich die russischen Vorstöße in diesem Jahr verlangsamt.
krone.at
Polen/Ukraine
Brutale Szenen: Ukraine-Flüchtlinge in Polen attackiert
Die Zahl der Angriffe auf Ukrainer in Polen steigt. Zudem belasten politische Spannungen das Verhältnis zwischen Kiew und Warschau. In den letzten Monaten tauchen immer öfter Videos in den sozialen Netzwerken auf, die gewaltsame Übergriffe auf ukrainische Flüchtlinge in Polen zeigen. Es wirkt, als wäre die Hemmschwelle für solche Taten deutlich gesunken. Sogar Kinder werden immer wieder Opfer solcher Attacken.
heute.at
Niederösterreich
FPÖ-Hoch in Umfrage: Niederösterreich wird „politisches Kampfgebiet“
Das Weite Land gerät langsam aber sicher aus den Fugen! Die ÖVP bleibt laut aktueller Umfrage zwar stärkste Kraft, doch die FPÖ erreicht einen historischen Höchstwert. Besonders brisant: Gemeinsam mit der SPÖ könnten die Freiheitlichen erstmals eine Mehrheit im Landtag erreichen .
krone.at
Österreich
Neos-Gründer Strolz packt über Meinl-Reisinger aus
Matthias Strolz übt scharfe Kritik an seiner früheren Partei und der Regierung. Der Neos-Gründer glaubt nicht, dass die Koalition bis 2029 hält. Die FPÖ betrachtet Strolz dabei nicht als neue politische Kraft. Ihre vergangenen Regierungsbeteiligungen seien „nicht sehr erquicklich“ gewesen. Gleichzeitig räumt er ein, dass die Freiheitlichen auch gute Ideen hätten und Zusammenarbeit möglich sein sollte.
heute.at
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Unter’m Strich
Russland:
Elf Jahre Straflager für Kriegsgegner und Jabloko-Vizechef Schlosberg
Dem Vizechef der liberalen Oppositionspartei Jabloko wurde unter anderem die Verungli0mpfung der russischen Streitkräfte vorgeworfen.
DiePresse.com
INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 18. AUGUST 2026)
INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 18. AUGUST 2026)
Quelle: onlinemerker.com
Riccardo Muti bekam einen Salzburg-Ring
Landeshauptfrau Karoline Edtstadler: Riccardo Muti verbindet seit mehr als fünf Jahrzehnten seine außergewöhnliche musikalische Arbeit mit unserer Stadt und den Salzburger Festspielen. Am Samstag durfte ich ihm mit dem Ring des Landes Salzburg die höchste Auszeichnung unseres Landes überreichen. 👏🏻
Danke, Maestro Muti, für Ihre Leidenschaft, Ihre Treue und für unzählige unvergessliche musikalische Momente in Salzburg. Ich freue mich auf viele weitere! 💛
Bilder 2&3: Land Salzburg, Franz Neumayr

ZU INSTAGRAM mit Video und weiteren Fotos
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Ein furioses Fest der Musik und Lebensfreude. Young Euro Classic begeht erfolgreiche 27. Saison

© Kai Bienert
Mit dem Konzert des AYSO – Accademia Youth Symphony Orchestra aus Italien und der Verleihung des Europäischen Kompositionspreises ist die 27. Ausgabe von Young Euro Classic mit einer Auslastung von 90 % und 22.800 Besucher:innen zu Ende gegangen. Vom 31. Juli bis 16. August hat das Festival mit 14 Orchestern, 2 Jazz-Formationen und einem Chor erneut seinen einzigartigen Wert im Berliner Kultursommer und der internationalen Kulturlandschaft gezeigt. Das Festival im Festival FUTURE NOW hat sich zu einem zukunftsweisenden Bestandteil von Young Euro Classic entwickelt: die Publikumsauslastung der fünf Wochenendkonzerte zeigt das anhaltende Interesse an außereuropäischen Musiktraditionen und -innovationen. Neben dem NEXT GENERATION Kindertag für den jüngsten Nachwuchs erfreute sich insbesondere YEC im Kiez besonderer Beliebtheit: bei den Pop-Up Konzerten im Klunkerkranich, bei c/o Berlin oder auf der Freitreppe des Konzerthauses Berlin sorgten kleine Ensembles aus einer Auswahl der angereisten Orchester für mitreißende Stimmung.
„Young Euro Classic beweist sich als internationale Plattform, als vitale und ehrliche Investition in die jungen Menschen, die ihre Zukunft in die eigene Hand nehmen. In einer Zeit großer Mut- und Ratlosigkeit zeigen die musikalische Jugend der Welt und das Festivalpublikum, was Neugier aufeinander, was Kultur zu leisten vermag: Aufbruchstimmung, Lebensfreude, frenetischer Jubel an jedem Abend.“, so Dr. Gabriele Minz, Gesamtleitung des Festivals, zur Saison 2026.
Abendkonzerte voller Zuversicht
Schon das ausverkaufte Eröffnungskonzert des Bundesjugendorchesters brachte das Festivalmotto „Hier spielt die Zukunft“ sinnbildlich auf den Punkt. Unter Leitung des erst 25-jährigen Aurel Dawidiuk und mit dem gleichaltrigen Pianisten Giorgi Gigashvili sorgte das Orchester für einen euphorischen Auftakt. Beim anschließenden Publikumsfest im Freien setzten Musiker:innen des Bundesjugendorchesters und des Youth Symphony Orchestra of Ukraine gemeinsam ein musikalisches Zeichen der Zuversicht. Das ukrainische Jugendorchester stellte am folgenden Abend beim Konzert unter dem Dirigat von Oksana Lyniv einmal mehr die verbindende Kraft der Musik unter Beweis.
Insgesamt standen beim diesjährigen Festival fünf Dirigentinnen auf der Bühne: Elim Chan dirigierte das European Union Youth Orchestra (EUYO), ein regelmäßiger Gast seit Gründung des Festivals, das in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen feierte. Mit dem National Youth Orchestra of the United States of America trat Carina Kanellakis auf, während Teresa Satalino mit dem Accademia Youth Symphony Orchestra (AYSO) Werke aus ihrer Heimat „bella Italia“ aufführte. Das Konzert des Slovenian Youth Orchestra brachte unter der Leitung von Živa Ploj Peršuh zusammen mit Solist Lauri Porra zum ersten Mal den E-Bass als Solo-Instrument zu Young Euro Classic.
Ein klares Statement für Frieden, Demokratie und europäische Werte gab zudem das Jovem Orquestra Portuguesa unter Leitung seines Gründers und Dirigenten Pedro Carneiro ab. Besonderen Eindruck hinterließen dabei die zwei Antikriegslieder von Fernando Lopes-Graça als Zugaben.
Erstmalig traten Klangkörper aus Slowenien, Estland, China, Turkmenistan und Luxemburg bei Young Euro Classic auf – eine Bandbreite spannender Debüts, die widerspiegelt, wie wichtig das Festival für den internationalen Musiknachwuchs ist.
Internationale Begegnungen und neue Perspektiven
Young Euro Classic stand auch in diesem Jahr für internationale Begegnungen, die neue Perspektiven auf das musikalische Repertoire unserer Zeit ermöglichten. Zwei Abendkonzerte standen ganz besonders im Zeichen grenzübergreifender Zusammenarbeit: Das schwungvolle Konzert des Orchestra of the Americas & Penderecki Youth Orchestra, bei dem junge Musiker:innen von den amerikanischen Kontinenten auf Musiker:innen aus Polen und weiteren europäischen Ländern trafen, sowie die einzigartige Verbindung von Jazz und indischer Folk-Musik bei The Jakob Manz-Karthik Mani Project.
YEC im Kiez brachte das Bundesjugendorchester mit dem National Youth Orchestra of the USA zusammen. In Streicher- und Blechbläser-Ensembles spielten sie Stücke von Tschaikowski und Bernstein dort, wo klassische Musik sonst selten gehört wird – etwa im c/o Berlin und im Neuköllner Klunkerkranich. Auch das Orchester des Zhejiang Conservatory Music zog die Besucher:innen des Klunkerkranich mit einem Blechbläser-Ensemble in seinen Bann, genauso wie das Schlagzeug-Bläser-Ensemble des Jovem Orquestra Portuguesa.
Bei FUTURE NOW Musical Diaries, dem vierten Festival im Festival, gab es Begegnungen musikalischer Traditionen, die einzigartige Stimmungen hervorriefen. Speziell bei der Zusammenarbeit der beiden vietnamesischen Künstlerinnen Lương Huệ Trinh und Vũ Thị Thùy Linh kam es zu einer besonderen Symbiose von traditionellem vietnamesischem Gesang und vielschichtigen elektronischen Klanglandschaften. Diese wurde zum Schluss des Konzerts um ein spannendes Aufeinandertreffen mit Musiker:innen des Orchestre National des Jeunes du Luxembourg ergänzt. Das FUTURE NOW-Ensemble &ñịoن, zusammengesetzt aus vier Berliner Musiker:innen unterschiedlicher Herkünfte, zeigte, wie die Verschmelzung alltäglicher Gegenstände und urbaner Sounds mit zeitgenössischer Musik klingt.
Der NEXT GENERATION Kindertag ermöglichte dem jüngsten Nachwuchs erste Begegnungen in der musikalischen Welt. Aufführungen von Suli Puschban & die Kapelle der guten Hoffnung und Ravi Srinivasan versetzten das junge Publikum ins Staunen. Bei den Angeboten des Klingenden Museums und des Musikstudio Blockbox konnten die jungen Besucher:innen erste eigene Erfahrungen mit Musikinstrumenten und der Musikproduktion machen. Und für eine ganz besondere Zusammenkunft sorgten die von den Berliner Philharmonikern gegründeten Vokalhelden, die gemeinsam mit Teilnehmenden des Kindertags sowie Passant:innen auf der Freitreppe des Konzerthauses leidenschaftlich sangen.
Europäischer Kompositionspreis für César Rafael
Der Europäische Kompositionspreis geht in diesem Jahr an César Rafael aus Portugal für das Werk „Saudades, só portugueses“, das im Rahmen von Young Euro Classic am 7. August vom Jovem Orquestra Portuguesa uraufgeführt wurde. „Dank klanglichem Einfallsreichtum und einer hohen Dichte an starken Kontrasten und überraschenden Momenten blieb das Stück kurzweilig und verlor nie an Spannung, wobei gleichzeitig durch die Stringenz im musikalischen Material und die handwerkliche Sicherheit im Umgang mit dem Orchester stets ein roter Faden zu spüren war.“, begründete die Jury ihre Entscheidung.
In diesem Jahr konkurrierten 2 Uraufführungen und 13 Deutsche Erstaufführungen um den vom Regierenden Bürgermeister ausgelobten und mit 5.000 Euro dotierten Preis. Eine zehnköpfige Laienjury aus dem Publikum hat 12 Konzerte gehört, um die Entscheidung über den Preisträger zu treffen. Überreicht wurde der Preis von Falko Liecke, Staatssekretär für Jugend und Familie in Berlin.
Stream und Übertragung
ARTE hat das Eröffnungskonzert des Bundesjugendorchesters am 31.07., aufgezeichnet. Seit dem 3. August 2026 ist das Konzert für 180 Tage in der Mediathek abrufbar: www.arte.tv.
Deutschlandfunk Kultur hat folgende Konzerte aufgezeichnet und bundesweit in der Sendung „Konzert“ ausgestrahlt – in der Dlf Audiothek App, über UKW, DAB+ und deutschlandfunkkultur.de. Aktuell sind die Übertragungen auch noch online abrufbar:
31.07.: Bundesjugendorchester, dieses Konzert wurde am Konzerttag live übertragen und ist noch bis zum 30.08. online abrufbar.
11.08.: National Youth Orchestra of the USA (Konzert vom 04.08.), 30 Tage nach Ausstrahlung online abrufbar.
28.08. Estonian National Opera Boys‘ Choir (Konzert vom 15.08.), 180 Tage nach Ausstrahlung online abrufbar.
Danksagungen
Ohne den Rückhalt und das Vertrauen der wichtigen und langjährigen Partner:innen ist Young Euro Classic nicht zu verwirklichen. Der Veranstalter dankt dem Bund, dem Hauptstadtkulturfonds, dem Land Berlin, der KfW sowie den Volksbanken und Raiffeisenbanken und der GVL, dem Konzerthaus Berlin, der Firma Ströer, der Stiftung am Grunewald, der Karl Schlecht Stiftung, der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, der Audiomanufaktur Burmester, den Medienpartner:innen, den zahlreichen Unterstützer:innen, Spender:innen und dem großartigen Young Euro Classic-Publikum. Das Festival im Festival „FUTURE NOW Musical Diaries“ wird von der Berliner LOTTO-Stiftung gefördert.
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Ein Wort des Widerspruchs zum Wort des Widerspruchs
Was der KI-Ring belegen kann und was nicht Liebe Merkerinnen und Merker, Peter Reichls Verteidigung des KI-Rings ist der klügste Beitrag, den ich zu dieser Produktion gelesen habe, und zugleich derjenige, dem ich widersprechen möchte. Klug, weil er präzise beschreibt, was im Haus zu erleben war. Der Widerspruch betrifft allein den Schluss, den er daraus zieht.
Vorbemerkung zur Beweislage
Um Missverständnissen vorzubeugen, trenne ich im Folgenden drei Ebenen und kennzeichne sie durchgehend.
Dokumentiert nenne ich Angaben, die von der Produktion selbst stammen – aus dem dpa-Gespräch mit dem Kurator Marcus Lobbes und aus der Recherche der Nachrichtenagentur AP vom 4. August 2026. Wahrgenommen nenne ich, was ich im Festspielhaus gehört und gesehen habe; das ist überprüfbar nur durch andere Ohren. Gefolgert nenne ich Schlüsse, die ich aus beidem ziehe und die als Schlüsse angreifbar sind.
Und ich möchte gleich benennen, was ich nicht behaupte. Ich behaupte nicht, dass KI Kunst hervorbringen kann. Ich behaupte nicht, dass ein besser gebautes System an diesem Abend funktioniert hätte. Ich behaupte ausschließlich dies: Diese Produktion ist nicht geeignet, die Frage zu entscheiden, die Reichl mit ihr entschieden sieht. Das ist eine schmale These. Sie genügt.
Der Befund ist unstrittig
Ich habe Rheingold und die ersten zwei Akte Walküre erlebt; die beiden verbleibenden Abende habe ich mir erspart. Reichls Beschreibung deckt sich mit meiner Wahrnehmung: kein Rhythmus, kein Bezug zur musikalischen Gliederung, ein unaufhörliches Ineinanderfließen ohne Zäsur. Über den Befund muss nicht gestritten werden. Gestritten wird über seine Ursache.
Vier dokumentierte Bauentscheidungen
Reichl schreibt, das Elend liege nicht daran, dass man „an diversen Parametern noch weiter herumschrauben muss
Teil 1
Günther T.
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Wir laden Sie herzlich ein zu einem besonderen Konzert an einem besonderen Ort:

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REISE UND KULTUR: NEA EPIDAUROS
Nea Epidauros (Neues Epidauros) ist der Nachbarort von Palaia Epidauros (Altes Epidauros). Paradoxerweise ist es aber älter als das gegenwärtige Palaia.
Das ursprüngliche, antike (auch bei Homer erwähnte) Epidauros war zwar ein mächtiger, reicher Stadtstaat, durch nicht ganz geklärte Ursachen (Erdbeben? Tsunami? Beides ??) war es aber jahrhundertelang unbewohnt. Sogar noch, als in Nea Epidauros (wie ein schönes Aquarell zeigt) bereits die Erste Nationalversammlung des befreiten Griechenland stattfand.

Platz der ersten Nationalversammlung. Foto: Robert Quitta
Dieses historische Ereignis macht bis heute die Bedeutung des ansonsten nicht extrem attraktiven Dorfes aus, und das sich daselbst befindliche Museum der Ersten Nationalversammlung ist vielleicht der einzige Grund, Nea Epidauros zu besuchen.

Das Museum der Ersten Nationalversammlung. Foto: Robert Quitta
Und es ist ein sehr guter Grund: denn das Museum – man hätte an diesem Ort nichts dergleichen vermutet – ist wirklich State of the Art. Ausgezeichnet gestaltet, sehr informativ, aber nicht überinformativ, nicht didaktisch, nicht interaktiv, nicht politisch korrekt.
Für den nicht-griechischen Besucher ist es extrem horizonterweiternd. Denn seien wir ehrlich: in unseren Breiten wissen wir über den Griechischen Befreiungskampf – abgesehen von so romantischen Anekdoten wie dem Tod Lord Byrons in Messolonghi – nahezu nichts.

Die Freiheitskämpfer. Foto: Robert Quitta
Demetris Ginis, dem Direktor des Museums, gelingt es aber während seiner eloquenten Führung, unseren Wissenstand über diese so bewegte Periode der Europäischen Geschichte, als Griechenland zum Spielball der Europäischen Großmächte wurde, um ein paar Tausend Prozent zu erweitern.
Um diesen massiven Informationsfluss besser verdauen zu können, kann man den Besuch in Nea Epidauros am Strand bei einem Ouzo mit Mezes ausklingen lassen.

Entspannung am Strand. Foto: Robert Quitta
Noch idyllischer und entspannender als in Palaia Epidauros.
Robert Quitta, Nea Epidauros
REISE UND KULTUR: PALAIA EPIDAUROS
Wer das Theaterfestival im Antiken Theater von Epidauros besucht, wird in der Gegend auch übernachten wollen – da es ja doch wieder drei Stunden Autofahrt zurück nach Athen sind.

Der Hafen. Foto: Robert Quitta
Dafür bietet sich besonders der 14 km entfernte bezaubernde kleine Hafenort Palaia Epidauros (Altes Epidauros an).
Das war einst der Hafen, in dem einst die Gäste aus ganz Griechenland landeten, die dann zu Fuss zum Heiligtum des Asklepeios pilgerten, um dort geheilt zu werden oder zumindest eine Besserung ihres Gesundheitszustandes zu erfahren.
Heute ist er ein angenehmer kleiner Fremdenverkehrsort, der alle Annehmlichkeiten eines solchen aufweist ohne die Nachteile vom overtouristischen Destinationen wie Mykonos etc.

Das Hotel Mike. Foto: Robert Quitta
Erstes Haus am Platz ist zweifellos das Hotel Mike, das den Namen seines Gründers und gleichzeitig Pioniers des Fremdenverkehrs in Palaia Epidauros trägt, der ein international orientierter Mensch war und über sieben Sprachen beherrschte.
Man kann auch gleich im hoteleigenen Restaurant an der Uferpromenade essen. Es gibt Fischspezialitäten. Besonders zu empfehlen: der auf der Zunge zergehende Octopus …

Der Octopus
Bonustrack: die direkt aus dem Sea View Hotelzimmer zu beobachtenden Sonnenaufgänge.

Die Morgenröte. Foto: Robert Quitta
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schoepfblog – Programm der 34. Kalenderwoche vom 17.08.2026 bis zum 23.08.2026
Montag:
Apropos: Für die Grünen-Chefin Leonore Gewessler ist zu großer Idealismus schuld an der verfehlten Migrationspolitik. Diese Ausrede ist einfach zu lächerlich! (Alois Schöpf)
Dienstag:
Literatur: Manchmal dienen Anrufungen von bösen Wortgeistern als Versuch, aus der Soße des Allfälligen herauszukommen. Über Friedrich Hahns neuen Gedichtband. (Helmuth Schönauer)
Literatur: Die KI wir nicht nur die Literatur selbst, sondern auch einige Berufe, die bisher von der Literatur lebten, überflüssig machen. (Urs Heinz Aerni)
Mittwoch:
Philosophie: Es fällt uns schwer, etwas ohne Anfang und ohne Ende zu denken. Dennoch ist die Theorie vom Urknall nur ein menschengemachtes Märchen. (Christoph Themessl)
Donnerstag:
Science Fiction: Das Wasser dient zuallererst zur Kühlung von Rechenzentren, für den Menschen ist es genau zugeteilt und schmeckt grässlich. (Janus Zeitstein)
Freitag:
Die letzte Freiheit: Vor sechs Jahren fällte das Deutsche Verfassungsgericht ein liberales Urteil in Sachen Sterbehilfe. Die Kirchen sorgen dafür, dass die Realität anders ausschaut. (Werner H. Ritter)
Samstag:
Geschichte: Elias Schneitter über Erbschaftssteuer, Heuschrecken und Vernaderer.
Sonntag:
Gehobener Tourismus: Tirol ist nicht nur begehrter Trainingsplatz für internationale Spitzenmannschaften, sondern auch der ideale Studienort für unsere deutschen Nachbarn. (Helmuth Schönauer)
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