DIE MITTWOCH-PRESSE, 9.SEPTEMBER 2026

DIE MITTWOCH-PRESSE, 9.SEPTEMBER 2026

Foto: © Clemens Manser Photography: Max Emanuel Cencic als Floridante, Gerrit Illenberger als Oronte und Yannis François als Coralbo

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE MITTWOCH-PRESSE, 9.SEPTEMBER 2026

Bayreuth Baroque
Bayreuth Baroque: „Was ist das Leben, wenn es nicht frei ist?“
„Was ist das Leben, wenn es nicht frei ist?“ fragt die weibliche Hauptfigur Elmira, als sie sich gegen ihren tyrannischen und grausamen (vermeintlichen) Vater Oronte wendet, der sie heiraten will, und dem unfreien Leben den Tod vorzieht. Damit behält sie die Macht in den eigenen Händen, über ihr eigenes Leben wenn auch in den vom Tyrannen gesetzten Grenzen zu bestimmen, und setzt im Ergebnis letztlich der Gewaltherrschaft Orontes ein Ende. Aus der Ablehnung von Gewalt und Hass erwächst damit das Leben nicht nur für Elmira, sondern für alle, die mit ihr und für sie Unschuld und Treue beschützt haben. Am Abend der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt konnte es kaum ein passenderes Zeichen geben.
Von Sandra Grohmann
Klassik.begeistert.de

Bayreuth Baroque
Er ist ein lässiger Countertenor. Er ist eine Klasse für sich. Er ist Christophe Dumaux
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Er hat Samt in der Kehle. Er kann Töne auf langem Atem aufblühen und verhauchen lassen. Er modelliert die Figuren aus seiner Stimme.
Er färbt seinen Gesang mit dem Gefühl der Arie. Er verursacht frenetischen Beifall. Er reißt sein Publikum zu stehenden Ovationen hin.
Er ist ein lässiger Countertenor. Er ist eine Klasse für sich. Er ist Christophe Dumaux.
Von Sandra Grohmann
Klassik-begeistert.de

Wien/Staatsoper
In Wien setzt Bogdan Roščić weiter auf die Alte Operngarde
Vor drei Tagen startete die Wiener Staatsoper mit Verdis Dauerbrenner Don Carlo in die neue Spielzeit. Das Haus am Ring lässt auch in dieser Saison mit den gewohnten Opernklassikern wie La Traviata, Tristan und Isolde oder Der Rosenkavalier wenig anbrennen, doch setzt Direktor Bogdan Roščić neben der alten Operngarde weiterhin mächtig auf Regietheater-Inszenierungen. Ein Überblick der kommenden Spielzeit.
Von Johannes Karl Fischer
Klassik-begeistert.de

Budapest
Russische Sopranistin gewinnt den 7. Internationalen Éva Marton Gesangswettbewerb
Die russische Sopranistin Valentina Pravdina ist die Siegerin des 7. Internationalen Éva Marton Gesangswettbewerbs, wie die Franz-Liszt-Musikakademie bekanntgab. Beim Finale im Großen Saal der Musikakademie sicherte sich die Künstlerin am Samstagabend nicht nur den mit 30.000 Euro dotierten ersten Preis, sondern räumte gleich dreifach ab. Neben dem Hauptpreis gingen auch der Sonderpreis für die beste Interpretation eines Liszt-Liedes (5.000 Euro) sowie der Publikumspreis an die Sängerin.
Russische Sopranistin gewinnt den 7. Internationalen Éva Marton Gesangswettbewerb

Wien
Von Kino bis Pop-Show. Preisschock: „Kultur-Euro“ auf jedes Wiener Event
Kulturgenuss in Wien wird empfindlich teurer, vom Stadionkonzert über die Kulturtempel bis zu Kino und Kabarett. Die „Krone“ kennt die Details aus den laufenden Verhandlungen – und hat einen Tipp, wie sich die kommenden höheren Preise zumindest für‘s Erste vermeiden lassen.
https://www.krone.at/4287399

Wien
Staatsoper startet Saison mit Gratis-Open-Air: Purer Luxus der Stimmen im Park
Die größten Stars der Spielzeit, Asmik Grigorian, Piotr Beczała, Juan Diego Flórez und Ludovic Tézier, sangen, 10.000 waren live dabei.
Kurier.at.staatsoper

Die Staatsoper im Burggarten: Opernsommerabend mit Zoom bis zum Gaumenzäpfchen
Mit einer Openair-Gala der Stars begeisterte die Staatsoper rund 10.000 Menschen im Burggarten und noch mehr auf dem Rathausplatz und via ORF III. Am Karlsplatz dreht sich zudem für die ganz Kleinen ein rosa „Karussell“ zu Offenbachs Musik.
DiePresse.com.burggarten

Wien
Opern Air der Wiener Staatsoper: Stimmen unter freundlichem Himmel
Im Burggarten kamen Stars wie Asmik Grigorian, Piotr Beczała und Juan Diego Flórez zusammen, um mit Wagner, Puccini und Verdi zu betören
DerStandard.at.story.freundlicher.Himmel

Wien Modern geht heuer aufs Ganze – und lässt Insekten musizieren
Das Neue-Musik-Festival startet am 30. Oktober und verbindet Öko- und Klangsysteme, 107 Ur- und Erstaufführungen sind bis 30. November vorgesehen
DerStandard.at.story.wienmodern

Wien/ Staatsoper
Elīna Garanča in Wien: Gegen diese Fürstin hat niemand eine Chance (Bezahlartikel)
De lettische Mezzosopranistin übertrumpft in Francesco Cileas Oper „Adriana Lecouvreur“ alle
Kurier.at.Kultur

Grafenegg
Adieu mit Mozart: Rudolf Buchbinders Abschied als Intendant in Grafenegg
Mit zwei Mozart-Klavierkonzerten bestritt Rudolf Buchbinder das Finale seiner Tätigkeit als Intendant des Grafenegg Festival. Als Präsident und Interpret wird er ihm auch in Zukunft eng verbunden bleiben. Als der damalige Schlossherr Franz-Albrecht Metternich-Sándor und sein Rentmeister Gerhard Großberger im Zuge der Renovierung von Schloss Grafenegg 1971 die Grafenegger Schlosskonzerte ins Leben riefen, hätten sie sich nicht träumen lassen, welche Entwicklung diese Initiative nehmen würde.
DiePresse.com.buchbinder.grafenegg

Lucerne-Festival
American Dreams im Fokus – der Neue Musik-Schwerpunkt beim Lucerne Festival
Audio von Jörn Florian Fuchs (9,41 Minuten)
deutschlandfunk.de.lucerne.festival

Berlin
»Le Grand Macabre«: Die große Unordnung
Das Musikfest Berlin wurde mit György Ligetis Anti-Anti-Oper »Le Grand Macabre« eröffnet. Ein Triumph – mit denkwürdigen Verbindungen in die Gegenwart.
nd.de.akzuell.musikfestberlin

Nicht mehr ganz von dieser Welt: Das London Symphony Orchestra beim Musikfest Berlin (Bezahlartikel)
Ein Abend, der Trost spendete: Antonio Pappano bewies beim Gastspiel seines Londoner Orchesters viel Gespür für Klangkultur.
Tagesspiegel.de.musikfest

Zwischen Nostalgie und Avantgarde
Zum Saisonstart des Rundfunk-Sinfonieorchesters spürt Vladimir Jurowski beim Musikfest Berlin den Farben russischer Spätromantik und sowjetischer Moderne nach.
Concerti.de.festival.spaetromantik

Hamburg
Paukenschlag und Stille: NDR Elbphilharmonie Orchester fesselt Hamburg
Das NDR Elbphilharmonie Orchester beginnt seine Saison mit einem Paukenschlag. Beziehungsweise gleich mit mehreren Wirbeln und Salven. Stephan Cürlis, der langjährige Solopauker des Orchesters, hat sich für die Opening Night ein Stück aussuchen dürfen, weil er nach dieser Spielzeit in Ruhestand geht. Seine Wahl ist auf das 2022 entstandene Paukenkonzert von James Oliverio gefallen. „Es ist kein Ramba-Zamba-Konzert. Es hat viele tänzerische Elemente“, so Cürlis und lässt sie elegant grooven.
NDR.de.Kultur

Musikfest Erzgebirge
Drham is’ drham. Musikfest Erzgebirge lässt Heimat erklingenUraufführung des „Erzgebirgsoratoriums“ von Wilfried Krätzschmar
Ein „Großes Erzgebirgisches Sängerfest“ mit mehreren hundert Beteiligten hat am Samstag das diesjährige Musikfest Erzgebirge in Schneeberg eröffnet. Heller Silberklang und satte Tiefe. In diesem Auftakt war die Opulenz des jüngsten Werks von Wilfried Krätzschmar schon enthalten und sog das Publikum im Eröffnungskonzert zum Musikfest Erzgebirge umgehend in seinen Bann. Mit der Auftragskomposition „Wo die Schätze klingen – ein Erzgebirgsoratorium“ hat der Dresdner Komponist (Jg. 1944) auch seine ureigensten musikalischen Erfahrungen zum Klingen gebracht.
NeueMusikzeitung/nmz.de

Laibach
Leidenschaftliche Hammerschläge des Schicksals in Laibach
Mahlers „Sechste“ faszinierend musiziert von der Sächsischen Staatskapelle Dresden unter Daniele Gatti
KleineZeitung.at

Nach Verleumdungsklage Anna Netrebko verliert erneut gegen Met
Es geht um ihren Ruf und 360.000 Dollar. Opernstar Anna Netrebko streitet seit Jahren mit der New Yorker Metropolitan Opera vor Gericht. Sie wirft deren Generaldirektor Peter Gelb vor, er habe sie mit Äußerungen über ihre Haltung zu Putin verleumdet. Ein New Yorker Gericht hat ihre Klage nun erneut abgewiesen.
https://share.google/pxuYW8igh30m1BhRh

Hannover (8.1.27)
Vortrag: Loriot, Wagner und die Humoristen
Wer wann und wie über den Komponisten Richard Wagner witzelte, erläutert ein hochkomischer Vortrag von Heiko Jacobs am 8. Januar 2027 in Hannover im Museum Wilhelm Busch.
Vortrag: Loriot, Wagner und die Humoristen – Hannover.de

Oper in Minden
„Meistersinger“ ist bereit für seine große Aufgabe bei der Mindener Wagner-Premiere Bezahlartikel
MindenerTagblatt.de

Ex-von Anna Netrebko Erwin Schrott: „Prioritäten ändern sich jeden Tag“
Erwin Schrott steht derzeit in Rom auf der Bühne. Der Opernstar, der viele Jahre eng mit Österreich verbunden war, spricht im Interview über sein Leben abseits der Bühne, seine Prioritäten und unter welchen bestimmten Umständen er gerne immer wieder nach Österreich kommt.
https://www.krone.at/4285885

Links zu englischsprachigen Artikeln

Berlin
Musikfest Berlin 2026 Review: La Sainte Face
https://operawire.com/musikfest-berlin-2026-review-la-sainte-face/

A vintage Lucia di Lammermoor dusted off for Michele Spotti’s Deutsche Oper Berlin debut
bachtrack.com.de.lucia

Amsterdam
Musical triumph meets voyeuristic violence in Carsen’s Pag & Cav at Dutch National Opera
bachtrack.com.de.pagliacci

London
Peerless Argerich outshines Shani and the Munich Philharmonic at the Proms
seenandheard.international.com.peerless

Autumnal colours in Rattle’s all-Schumann Prom with the Freiburg Baroque Orchestra
bachtrack.com.de.rattle.schumann

BBCSO/Oramo/Gillam/Kanneh-Mason/Goldscheider review – Simcock’s triple concerto bursts with musical interest
TheGuardian.com.music.gillam

Review: BBC PROMS: DVOŘÁK’S ‚NEW WORLD‘ SYMPHONY, Royal Albert Hall
Exhilarating and delicious musical mix, featuring Sheku Kanneh-Mason
broadwayworld.com.westend

Review: BBC PROMS: BERLIN PHILHARMONIC PLAYS ELGAR AND TCHAIKOVSKY, Royal Albert Hall
The Berlin Philharmonic delivers a spectacular performance in its return to the Proms
broadwayworld.com.bbc.proms

New York
Critic’s Choice: Season 2026/27
https://newyorkclassicalreview.com/2026/09/critics-choice-90/

Anna Netrebko’s Defamation Complaint Against the Metropolitan Opera & Peter Gelb Dismissed
operawire.com.anna.dismissed

Recordings
CD and vinyl sales are surging as frustration with digital media keeps growing
CD revenue jumps 58%, while vinyl sales continues long-running revival
https://www.techspot.com/news/113756-sales-cd-vinyl-music-sees-strong

Sprechtheater

Wien/ Josefstadt
Marie Rötzer: Die süße Last des Erbes an der Josefstadt
20 Jahre Herbert Föttinger, davor eine Gigantenbesetzung nach der anderen, von Reinhardt bis Schenk und Lohner. Marie Rötzer, seit 1. September Direktorin der Wiener Josefstadt, hat viel einzulösen. Am 3. September wurde mit einer Schnitzler-Apokalypse eröffnet. An den Kammerspielen bleibt Peter Turrini Herr im Haus.
https://www.news.at/menschen/josefstadt-marie-roetzer-interview-2026

Medien

Amtliches Endergebnis: Der klare Sieger der Wahl in Sachsen-Anhalt heißt NIUS
Mehr als 1,3 Millionen Zuschauer: NIUS feiert mit Sondersendung Rekordzahlen und lässt den Wettbewerb weit hinter sich. Die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt verdeutlicht nicht nur eine politische Zäsur in Deutschland, sondern auch den immer schneller fortschreitenden Wandel in der Medienwelt. Mit einer mehrstündigen Sondersendung erreichte NIUS über 1,3 Millionen Zuschauer und erzielte damit einmal mehr Top-Einschaltquoten in der digitalen Berichterstattung.
OTS.at.presseaussendung

Politik

Kickl „nicht der optimale Schwiegersohn, aber Parteichef“
Unter Herbert Kickls Obmannschaft führt die Partei in Wahlen und Umfragen. Jörg Haider spielt dabei heuer eine gewichtige Rolle.
Kurier.at.

Nach CDU-Wahlschock: Merz mit klarer Ansage an AfD
Wie geht es mit Deutschlands Bundeskanzler Friedrich Merz nach dem Wahldebakel seiner Partei in Sachsen-Anhalt (siehe Video oben) weiter? Montagnachmittag nahm der CDU-Chef erstmals öffentlich dazu Stellung. In einer Pressekonferenz zeigte sich der 70-Jährige erschüttert über das Ergebnis, schloss aber persönliche Konsequenzen aus. Vielmehr machte er gegenüber dem Wahlsieger AfD eine klare Ansage ..
https://www.krone.at/4285910

Sachsen-Anhalt
Erster CDU-Abgeordneter will nicht gegen AfD stimmen
Einer von 15 neu gewählten CDU-Landtagsabgeordneten in Sachse-Anhalt will bei der Ministerpräsidentenwahl nicht gegen AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund stimmen. Der Abgeordnete Tobia Krull erklärte den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND): „Ich werde mich enthalten.“ Dennoch schließt er eine Zusammenarbeit zwischen der AfD und der CDU aus: „Eine Koalition mit der AfD schließe ich aus.“
oe24.at.sachsen-anhalt

Nach einem Jahr
Baerbock übergibt Vorsitz der UN-Generalversammlung an Bangladesch
Nach einem Jahr als Präsidentin der UN-Generalversammlung hat die frühere deutsche Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) am Dienstag den Vorsitz turnusgemäß abgegeben.
oe24.at.baerbock

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Unter’m Strich 

Belgrad
Tausende trauern um Mladić – EU reagiert scharf

Tausende haben in Belgrad Abschied vom Kriegsverbrecher Ratko Mladić genommen. Die EU kritisiert die Verherrlichung des früheren Militärchefs scharf.
Heute.at.tausende

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 9. SEPTEMBER 2026)

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 9. SEPTEMBER 2026)

Quelle: onlinemerker.com

Die Preisträger des Österreichischen Musiktheaterpreis 2026 stehen fest

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Vor Beginn der Veranstaltung: Besucher vor der Votivkirche. Foto: Klaus Billand

Ein Fest für die heimische Bühnenkunst: Beim Österreichischen Musiktheaterpreis 2026 werden unter anderem Asmik Grigorian, Anja Silja, Leo Nucci, Nils Strunk und Markus Hinterhäuser ausgezeichnet. Die großen Gewinner des Abends sind mit je drei Auszeichnungen die Salzburger Festspiele und die Volksoper Wien.

Wien (LCG) – Der Österreichische Musiktheaterpreis 2026 hat seine Preisträger gekürt: In einer facettenreichen Bilanz der abgelaufenen Saison zeichnete die Jury um Heinz Sichrovsky (News/ORF III) und Joachim Leitner (Tiroler Tageszeitung), bestehend aus Miriam Damev(Der Standard/Falter), Boris Priebe (Verlag Felix Bloch Erben Berlin), Stefan Musil (Kronen Zeitung), Jörn Florian Fuchs(Deutschlandradio/Salzburger Nachrichten), Martin Fichter (APA), Daniel Lohninger (NÖN), Michael Wruss (Oberösterreichische Nachrichten), Susanne Zobl (Kurier) sowie Walter Weidringer (Die Presse), herausragende Leistungen aus Oper, Operette, Musical und Tanz aus – von der Wiener Staatsoper über die Salzburger Festspiele bis zur Volksoper Wien. Neben den Hauptkategorien wurden auch mehrere Sonderpreise vergeben, unter anderem der „Große Preis der Jury“ an Markus Hinterhäuser und der „Lebenswerk“-Preis an Anja Silja.

„Der heurige Jahrgang des Österreichischen Musiktheaterpreises zeigt einmal mehr die enorme künstlerische Bandbreite und Qualität, die unser Land auf den Bühnen zu bieten hat“, sagt Karl-Michael Ebner, Präsident des Österreichischen Musiktheaterpreises. „Von den großen Häusern in Wien und Salzburg bis zu mutigen Produktionen abseits des Mainstreams freuen wir uns sehr, jene kreativen Menschen zu würdigen, die das Musiktheater in Österreich lebendig halten.“

Die meisten Österreichischen Musiktheaterpreise gingen an die Salzburger Festspiele und die Volksoper Wien, die jeweils drei Auszeichnungen erhielten. Mit zwei Preisen bedacht wurden sowohl die Wiener Staatsoper als auch das Tiroler Landestheater Innsbruck. Je einen Schikaneder konnten das Theater an der Wien, Johann Strauß 2025, die Kammeroper Wien, Bronski & Grünberg, die Tiroler Festspiele Erl und die Oper Graz für sich verbuchen.

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Die geehrte Asmik Grigorian. Foto: Klaus Billand

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Der geehrte Michael Spyres. Foto: Klaus Billand

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Der geehrte Klaus Guth

Die Preisträger des Österreichischen Musiktheaterpreises 2026
Beste weibliche Hauptrolle Asmik Grigorian als Norma in „Norma“ am Theater an der Wien
Beste männliche Hauptrolle Michael Spyres als Giovanni Pierluigi Palestrina in „Palestrina“ an der Wiener Staatsoper
Beste weibliche Nebenrolle Patricia Nolz als Silla in „Palestrina“ an der Wiener Staatsoper
Beste männliche Nebenrolle Jörg Schneider als Doktor in „Drei Schwestern“ bei den Salzburger Festspielen
Beste Gesamtproduktion Oper „Zaide“ bei den Salzburger Festspielen
Beste Gesamtproduktion Operette „Waldmeister“ bei Johann Strauß 2025 Wien
Beste Gesamtproduktion Musical „Briefe von Ruth“ an der Kammeroper Wien
Beste Ur-/Erstaufführung „Alma“ an der Volksoper Wien
Beste Off-Produktion „Eurobronski“ bei Bronski & Grünberg
Beste musikalische Leitung Maxime Pascal für „Drei Schwestern“ bei den Salzburger Festspielen
Beste Regie Claus Guth für „Blaubart“ und „Die menschliche Stimme“ bei den Festspielen Erl
Beste Ausstattung Christian Schmidt für „Tannhäuser“ an der Oper Graz
Beste Gesamtproduktion Jugend „Brundibár“ am Tiroler Landestheater Innsbruck
Beste Gesamtproduktion Tanz „Kaiserrequiem“ an der Volksoper Wien
Bester Nachwuchs Jasmin White für ihre Gesamtleistung der Saison 2024/25 an der Volksoper Wien
Benjamin Chamandy als Er in „Liebesgesang“ und als Ehemann in „Von Heute auf Morgen“ am Tiroler Landestheater Innsbruck

Die Sonderpreise im Überblick

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Markus Hinterhauser. Foto: Klaus Billand

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Leo Nucci. Foto: Klaus Billand

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Anja Silja vor der Votivkirche. Foto: Klaus Billand

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Anja Silja mit Juryvorsitzenden Heinz Sichrovsky. Foto: Klaus Billand

Sonderpreis „Publikumspreis“ Leo Nucci
Sonderpreis „Verdienste um das Musiktheater – Fotografie“ Axel Zeininger
Sonderpreis „Internationales Kulturengagement“ Qin Wenchen
Sonderpreis „Großer Preis der Jury“ Markus Hinterhäuser
Sonderpreis „Cross Over“ Nils Strunk
Sonderpreis „Lebenswerk“ Anja Silja

Weitere Informationen auf musiktheaterpreis.at

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Christoph Wagner-Trenkwitz. Foto: Klaus Billand

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Gruppenfoto. Foto: Klaus Billand

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Budapest
Russische Sopranistin gewinnt den 7. Internationalen Éva Marton Gesangswettbewerb

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Arpi Sinanyan, Valentina Pravdina, Éva Marton, Seokjun Kim und Tata Razmadze (v.l.n.r.) nach der Siegerehrung beim 7. Internationalen Éva Marton Gesangswettbewerb

Die russische Sopranistin Valentina Pravdina ist die Siegerin des 7. Internationalen Éva Marton Gesangswettbewerbs, wie die Franz-Liszt-Musikakademie bekanntgab. Beim Finale im Großen Saal der Musikakademie sicherte sich die Künstlerin am Samstagabend nicht nur den mit 30.000 Euro dotierten ersten Preis, sondern räumte gleich dreifach ab. Neben dem Hauptpreis gingen auch der Sonderpreis für die beste Interpretation eines Liszt-Liedes (5.000 Euro) sowie der Publikumspreis an die Sängerin.
Russische Sopranistin gewinnt den 7. Internationalen Éva Marton Gesangswettbewerb ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌ ͏‌

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Valentina Pravdina. Foto: Internationaler Eva Marton-Wettbewerb

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Liebe Leser Wenn ich von meiner Fahrprüfung erzähle, lacht mein Gegenüber meistens etwas zu laut. Heute kann auch ich darüber lachen. Damals, vor etwa zehn Jahren, habe ich fast die Nerven verloren.
Der Tag meiner praktischen Fahrprüfung war auch der Tag, an dem mein Lernfahrausweis ablief. Ich war entsprechend nervös. Als Erstes wollte der Prüfer wissen, wie ich einen Kindersitz installieren würde. Ich hatte keine Ahnung und verwies auf die Bedienungsanleitung. Danach sind wir losgefahren. Die Kurzfassung: Seitlich einparkieren klappte beim dritten Versuch – in einer Parklücke, in der auch drei Autos Platz gehabt hätten. Die Vollbremsung brauchte zwei Anläufe. Nur die Stopplinien habe ich mit Bravour gemeistert.

Am Ende war ich überzeugt, hochgradig durchgefallen zu sein. Aber: Ich hatte bestanden.

Offenbar geht es vielen Prüflingen ähnlich. Meine Kollegin Barbara Klingbacher hat mit Michel Baumann gesprochen, der seit mehr als zwanzig Jahren Fahrprüfungen abnimmt. Er erklärt, weshalb manche ihre eigene Leistung erstaunlich falsch einschätzen und wann ein einziger Fehler reicht, um durchzufallen.
Ich wünsche Ihnen eine gute Lektüre.

Fahrprüfung: «Sobald ich ins Lenkrad fassen muss, ist die Sache gelaufen»
Der langjährige Verkehrsexperte Michel Baumann erklärt, warum bei der Fahrprüfung «knapp genügend» nicht genügt, welche Fehler er verzeiht – und weshalb manche Kandidaten nicht einmal merken, dass sie gerade durchgefallen sind.

Fahrprüfung Schweiz: Insider-Tipps vom Experten Michel Baumann
Yasmin Müller

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