Ethel Smyth’ Liebeserklärung an den Deutschen Wald

 

Der Chor der Oper Wuppertal und das Sinfonieorchester der Stadt liefern unter Patrick Hahn eine mehr als nur solide Leistung ab, es gelingt eine atmosphärisch dichte Aufführung der spätromantisch geprägten Musik, die Lust auf weitere Werke der 1944 verstorbenen Komponistin macht.

Ethel Smyth
Der Wald

Chor der Oper Wuppertal
Sinfonieorchester Wuppertal
Patrick Hahn, musikalische Leitung

Cpo 555 650-2

von Peter Sommeregger

Das Werk der britischen Komponistin Ethel Smyth erfährt erfreulicherweise inzwischen auch außerhalb ihrer Heimat verstärkte Aufmerksamkeit. Smyth war eine markante Persönlichkeit, nebst vielem anderen auch Frauenrechtlerin und Pazifistin. „CD-Besprechung: Ethel Smyth, Der Wald
klassik-begeistert.de, 30. Oktober 2025“
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DIE DONNERSTAG–PRESSE – 30. OKTOBER 2025

Die Wiener Philharmoniker unter Riccardo Muti während des Neujahrskonzerts 2025 im Großen Saal des Wiener Musikvereins.

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DIE DONNERSTAG–PRESSE –
30. OKTOBER 2025

Wien
Programm für Neujahrskonzert 2026 fixiert
Das Programm für das Neujahrskonzert 2026 im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins wartet mit fünf Erstaufführungen auf, darunter zwei Werke von Komponistinnen. Das gaben die Wiener Philharmoniker am Mittwoch bekannt.
wien.orf.at

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Zwei Helden leben: Dieser Konzertabend ist ein besonderes Erlebnis

Daniele Gatti ©  Anne Dokter

3. Sinfoniekonzert

Richard Wagner

Sinfonische Suite aus der Oper „Götterdämmerung“
Bearbeiter: Daniele Gatti

  1. „Morgendämmerung“
  2. „Siegfrieds Rheinfahrt“
  3. „Siegfrieds Tod und Trauermarsch“

Richard Strauss

„Ein Heldenleben“
Sinfonische Dichtung op. 40

  1. „Der Held“
  2. „Des Helden Widersacher“
  3. „Des Helden Gefährtin“
  4. „Des Helden Walstatt“
  5. „Des Helden Friedenswerk“
  6. „Des Helden Weltflucht und Vollendung“

Sächsische Staatskapelle Dresden
Musikalische Leitung: Daniele Gatti

Sächsische Staatskapelle Dresden, 27. Oktober 2025

von Henriette Müller

Sinfonische Suite „Götterdämmerung“

„Die Gefühle, die ich habe, wenn ich Wagner in Dresden, mit diesem Orchester in diesem Haus dirigiere, sind kaum in Worte zu fassen“.

Daniele Gatti

Diesen Worten ist nichts hinzuzufügen.
Ergreifender wie an diesem Abend kann Wagner nicht musiziert werden! „3. Sinfoniekonzert Wagner/Strauss
Sächsische Staatskapelle Dresden, 27. Oktober 2025“
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Wie Cello und Klavier zusammen singen

Krzysztof Michalski und Yanjun Chen in der Laieszhalle © Austin Tan

TEATIME CLASSICS

Krzysztof Michalski, Violoncello
Yanjun Chen, Klavier

Laieszhalle, Kleiner Saal, 25. Oktober 2025

von Jolanta Łada-Zielke

Der regnerische Herbstnachmittag in der Hansestadt wurde dank Krzysztof Michalski, dem polnischen Cellovirtuosen, und der chinesischen Pianistin Yanjun Chen aufgehellt, die in der Laieszhalle das Konzert „Mit dem Cello singen” am letzten Samstag gegeben haben. Beide sind erst Anfang zwanzig, haben aber bereits Preise bei renommierten Wettbewerben gewonnen:

Michalski beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München und Chen bei der Santa Cecilia International Competition in Porto. „TEATIME CLASSICS Krzysztof Michalski, Violoncello
Laieszhalle, Kleiner Saal, 25. Oktober 2025“
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DIE MITTWOCH-PRESSE – 29. OKTOBER 2025

Tugan Sokhiev © Patrice Nin

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE MITTWOCH-PRESSE –
29. OKTOBER 2025

Wien/Musikverein
Tugan Sokhiev ist der ideale Kandidat fürs Neujahrskonzert
Am 25. Oktober 1825 wurde Johann Strauss (Sohn) in Wien im 8. Bezirk, in der Lerchenfelder Straße 15, geboren. Und am Tag genau 200 Jahre später konnte man im Musikverein eine phantastische Referenz zu seinem Geburtstag erleben. Und so nebenbei erlebte man Maestro Sokhiev als idealen Dirigenten der Wiener Walzer- und Polkamusik, der sich damit die Eintrittskarte für die Neujahrskonzerte ausstellt. Dieses Geburtstagskonzert schaffte auch die Möglichkeit, die Wiener Philharmoniker bei einem Strauss-Konzert Abend abseits des Neujahrskonzertes zu erleben; und das mit einer speziellen Programmauswahl, die man so bisher noch nicht am 1. Jänner erleben konnte.
Von Herbert Hiess
Klassik-begeistert.de

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Pietro Rizzo dirigiert Beethoven und Musik aus Zarenreich und Sowjetunion

St.Gallen Tonhalle 
©  asavin-wikipedia

Alexander Borodin (1833-1887) / Eine Steppenskizze aus Mittelasien
Alexander Arutjunjan (1920-2012) / Konzert für Trompete und Orchester
Ludwig van Beethoven (1770-1827) / Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 Eroica

Sinfonieorchester St.Gallen
Pietro Rizzo / Dirigent
Markus Kuen / Trompete

Konzert und Theater St.Gallen, Tonhalle, 26. Oktober 2025

von Julian Führer

Die Tonhalle St.Gallen ist ein architektonisch reizvoller Bau des frühen 20. Jahrhunderts, der knapp 900 Zuhörern Platz bietet. Das dort ansässige Sinfonieorchester spielte ein abwechslungsreiches Programm, das seinen regionalen Schwerpunkt zunächst weit im Osten hatte.

Alexander Borodins Steppenskizze aus Mittelasien ist ein kurzes Werk, das einerseits in europäischen Traditionen steht: Das 19. Jahrhundert kennt etliche Naturschilderungen (Beethovens Symphonie pastorale, Webers Freischütz, Smetanas Moldau). Auf der anderen Seite ist das 19. Jahrhundert auch die Zeit der aufkommenden Nationalideen und des Patriotismus breiter Schichten. „Sinfonieorchester St.Gallen, Pietro Rizzo, Dirigent
Konzert und Theater St.Gallen, Tonhalle, 26. Oktober 2025“
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“L’adorable Bel-Boul”: Jules Massenets orientalische Operette bezaubert

CD-Besprechung:

Jules Massenet
L’ADORABLE BEL-BOUL (Die bezaubernde Bel-Boul)
Operette in einem Akt (1873)

(Maguelone Triton TRIHORT 588)

 von Jean-Nico Schambourg

Haben Sie schon einmal die bezaubernde Bel-Boul gesehen? Nein, keine Sorge, Sie haben nichts verpasst: Sie ist hässlich, sie hinkt, sie hat einen Buckel, sie schielt und sie hat dazu noch einen üblen Charakter.

„ CD-Besprechung: Jules Massenet, L’adorable Bel-Boul
klassik-begeistert.de, 28. Oktober 2025“
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Tugan Sokhiev ist der ideale Kandidat fürs Neujahrskonzert

Tugan Sokhiev ©  Tobias Hase

Johann Strauss – Festkonzert zum 200. Geburtstag des Komponisten

Werke von Johann Strauss (Sohn) und Georg Breinschmid

Nikola Hillebrand, Sopran
Barbara Laister-Ebner, Zither

Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien

Wiener Philharmoniker
Dirigent: Tugan Sokhiev

Musikverein Wien, 25. Oktober 2025

von Herbert Hiess

Am 25. Oktober 1825 wurde Johann Strauss (Sohn) in Wien im 8. Bezirk, in der Lerchenfelder Straße 15, geboren. Und am Tag genau 200 Jahre später konnte man im Musikverein eine phantastische Referenz zu seinem Geburtstag erleben. Und so nebenbei erlebte man Maestro Sokhiev als idealen Dirigenten der Wiener Walzer- und Polkamusik, der sich damit die Eintrittskarte für die Neujahrskonzerte ausstellt.

„Johann Strauss-Festkonzert zum 200. Geburtstag des Komponisten
Musikverein, Wien, 25. Oktober 2025“
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Thomas’ „Psyche“ ist Mythologie mit einem Augenzwinkern

CD-Besprechung:

Ambroise Thomas
Psyche

Hungarian Philharmonic Orchestra
Hungarian National Choir
György Vashegyi

Palazzetto Bru Zane

von Peter Sommeregger

Der Komponist Ambroise Thomas hat im Laufe seines erfolgreichen Komponistenlebens 19 Bühnenwerke verfasst, von denen heute nur noch „Mignon“ und „Hamlet“ bekannt und auf den Spielplänen zu finden sind.

Die Oper „Psyche“ auf ein Libretto von Jules Barbier und Michel Carré wurde 1857 uraufgeführt. Gut zwanzig Jahre später, 1878, erstellte Thomas eine zweite Fassung mit gesungenen Rezitativen, statt der gesprochenen Dialoge der ersten Fassung. „CD-Besprechung: Ambroise Thomas, Psyche
klassik-begeistert.de, 28. Oktober 2025“
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DIE DIENSTAG-PRESSE – 28. OKTOBER 2025

­His Majesty King Carl XVI Gustaf, Sophie Joissains (Mayor, Aix-en-Provence), Paul Hermelin (Chairman of the Board, Festival d’Aix-en-Provence) & Susanne Rydén (President, Birgit Nilsson Prize)
© Yanan Li

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DIE DIENSTAG-PRESSE –
28. OKTOBER 2025

Ein Vermächtnis im Einklang: Der Birgit-Nilsson-Preis 2025 ehrt Aix-en-Provence – und Pierre Audi
Der plötzliche Tod von Pierre Audi im Mai dieses Jahres gab der Verleihung des Birgit-Nilsson-Preises am 21. Oktober in Stockholm eine bewegende Note. Der Preis, der seit 2009 alle drei Jahre vergeben wird, ging jetzt an das Festival d’Aix-en-Provence, dessen künstlerischer Leiter Audi seit 2018 war – eine zutiefst passende Ehrung für einen Mann, dessen visionäre Kraft und unerschütterliche Neugier das europäische Musiktheater über Jahrzehnte geprägt haben. Der mit einer Million US-Dollar dotierte Preis wird normalerweise an Einzelpersönlichkeiten verliehen. Doch schon 2014 wurde diese Regel gebrochen, als die Wiener Philharmoniker damit ausgezeichnet wurden.
Von Zenaida des Aubris
Klassik-begeistert.de

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