Jonas Kaufmann © Julian Hargreaves / Sony Classical
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE FREITAG-PRESSE – 24. APRIL 2026
Jonas Kaufmann und Malin Byström feiern die austro-ungarische Operette
Die “silberne” Ära der Wiener Operette wurde maßgeblich durch zwei ungarische Komponisten geprägt: Franz Lehár und Emmerich (Imre) Kálmán. Das Programm der Tournee “Magische Töne”, mit dem Jonas Kaufmann und Malin Byström durch Europa reisen, bietet denn auch vorwiegend Werke dieser beiden Komponisten. Daneben kommen der echte Wiener Johann Strauss, der ungarische Wahlwiener Karl Goldmark und der ungarische Nationalkomponist Ferenc Erkel zu Wort.
Von Dr. Rudi Frühwirth
Klassik-begeistert.de
Wien
Jonas Kaufmann sang Operette in Wien: Echte Emotionen statt Schmalz (Bezahlartikel)
Jonas Kaufmann führte mit Malin Byström in die Welt der Operette
Kurier.at
Wien/Staatsoper
Panne in der Staatsoper: Fliegender Wechsel im „Fliegenden Holländer“ (Bezahlartikel)
Andreas Schager musste als Erik bei laufender Vorstellung ersetzt werden: Nicht der einzige Sand im Getriebe eines in Summe aber aufregenden, hörenswert besetzten Wagner-Abends.
DiePresse.com
Die Marke MTT – Zum Tod des US-Dirigenten Michael Tilson Thomas
Audio von Jörn Florian Fuchs (5,09 Minuten )
deutschlandfunk.de
Weiterer Nachruf an Michael Tilson Thomas
Der große Ermöglicher: Zum Tod von Dirigent Michael Tilson Thomas
Sendung „Fazit“. Audio von Jörn Florian Fuchs (6,58 Minuten)
deutschlandfunkkultur.de
Wien
Mit Mozart und der Kammerphilharmonie Bremen in die Schwerelosigkeit
DerStandard.at
Salzburg
Interview – Karin Bergmann: Preußisch verknallt in Österreich
Das irrationale Wüten der Kulturpolitik hatte am Ende doch noch das Glimpflichste zur Folge: Karin Bergmann, Krisenmoderatorin mit Endlospraxis, übernimmt interimistisch die Salzburger Festspiele.
news.at
Bad Ischl
Lehár-Festival Bad startet heuer mit „Boccaccio“
SalzburgerNachrichten.at
Berlin
Premiere an der Deutschen Oper: Elena Tsallagova ist Berlins neue Cleopatra
Sie singt am Samstag (25.4.) in der Premiere von Händels „Giulio Cesare in Egitto“.
bz-berlin.de
Die Klassik-Tipps der Woche: Diese in England gefeierte Händel-Oper ist jetzt in Berlin zu erleben (Bezahlartikel)
Die Deutsche Oper holt eine erfolgreiche Inszenierung des Glyndebourne Festivals in die Haupstadt.
Tagesspiegel.de
CD/Blu-ray-Besprechung
Gewandhaus-Kapellmeister Nelsons würdigt seinen Vorgänger Mendelssohn
Das weltberühmte Gewandhausorchester Leipzig wurde seit seiner Gründung von den bedeutendsten Dirigenten ihrer Zeit geleitet, die Liste liest sich wie ein Who’s who der jüngeren Musikgeschichte. Arthur Nikisch, Wilhelm Furtwängler und Bruno Walter zählten zu dem erlauchten Kreis, eine besonders prägende Persönlichkeit war der 5. Gewandhaus-Kapellmeister , Felix Mendelssohn. Bis heute beschwört das Orchester den Geist des großen romantischen Komponisten und Dirigenten.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de
Hamburg
Elbphilharmonie wird 10 Jahre alt
Generalintendant Christoph Lieben-Seutter und Alan Gilbert, Chefdirigent des NDR Elbphilharmonie Orchesters, präsentierten am Donnerstag in Hamburg die Planungen für die Jubiläumssaison 2026/27, die mit zahllosen internationalen Top-Stars und Orchestern glänzt.
kulturfreak.de
Wien/MusikTheater an der Wien
Das MusikTheater an der Wien präsentiert ein barockes Wunder
Der Komponist Leonardo Vinci schuf mit dieser Opern-Produktion eine Weiche für das damalige wie das heutige Publikum. Es war bestechend, wie fünf Countertenöre in den drei Akten auf der Bühne das Geschehen übernahmen. So was war in Wien in dieser Form und in dieser Qualität noch nie zu hören!
Von Herbert Hiess
Klassik-begeistert.de
Leipzig
Es lebe die Spieloper!
Die Oper Leipzig widmet Albert Lortzing, dem prägenden Vertreter der deutschen Spieloper, ein Festival und entwirft dabei eine ebenso konzentrierte wie facettenreiche Werkschau seines Schaffens.
concerti.de
Köln
Oper Köln: „Ernani“, Giuseppe Verdi (konzertant)
DerOpernfreund.de
Wuppertal
Wuppertaler Bühnen: „The Lodger“, Phyllis Tate
DerOpernfreund.de
Kassel
Der Spielplan 2026/27 am Staatstheater Kassel
kulturfreak.de
Zürich
Opernhaus Zürich: „Scylla et Glaucus“, Jean-Marie Leclair
DerOpernfreund.de
Warschau
„Tutto nel mondo è burla“ als Summe aller Erfahrungen
„Falstaff“ an der Opera Narodowa in Warschau
Opernmagazin.de
Feuilleton
Interview Gautier Capuçon: „Offenheit schadet nicht, sie stärkt“
Der französische Cellist Gautier Capuçon engagiert sich sehr für die Ausbildung und Förderung junger Musiker.
concerti.de
Lahti/Finnland
Dirigent schlägt Violinistin Ein-Millionen-Euro-Geige aus der Hand
Bei einem Konzert im finnischen Lahti hat der Dirigent der Violinistin aus Versehen eine eine Millionen Euro teure Geige aus der Hand geschlagen. Das berichtet der österreichische “Standard”. Der Vorfall ereignete sich während der Aufführung eines Konzerts des deutschen Komponisten Max Bruch. Bei einer ausladenden Bewegung traf Dirigent Matthew Halls die Geige der Violinistin Elina Vähälä. Das Instrument der Geigenbauer-Familie Guadagnini fiel auf den Boden. Die Musikerin schaffte es noch, den Aufprall mit dem Fuß abzufedern. Die Violine blieb ohne Schaden.
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Links zu englischsprachigen Artikeln
Amsterdam
Weinberg’s The Passenger paints the horror of Auschwitz in a different light
bachtrack.com/de
Piacenza
Teatro Municipale di Piacenza 2026 Review: Carmen
operawire.com
London
Covent Garden’s indestructible The Magic Flute powers on
seenandheard-international.com
Glasgow
Duke Bluebeard’s Castle: A memorable afternoon of 20th-century modernists and a Bartók masterpiece
seenandheard-international.com
New York
Review: At the Met, a Polished and Polite ‘Onegin’ Returns (Subscription required)
A strong cast led by the soprano Asmik Grigorian lifts Deborah Warner’s production, which never quite convinces.
TheNewYorkTimes.com
Q & A: Barbara Hannigan on Performing with the New York Philharmonic & ‘La Voix Humaine’
operawire.com
Boston
Musicians of the Boston Symphony Orchestra Released Statement Ahead of Contract Negotiations
operawire.com
Ballet / Dance
Oslo
Natalia Makarova’s La Bayadère: a night to remember in Oslo
bachtrack.com/de
Review: Marianela Nuñez and Patricio Revé in the Norwegian National Ballet’s La Bayadère
gramilano.com
Sprechtheater
Wien
Nicht so dubios wie „Correctiv“: Theater über Aufdeckerjournalismus in Wien (Bezahlartikel)
Das von der EU geförderte „Recherchetheater“ hat seine Tücken: Es täuscht Realität vor. Calle Fuhr, einer seiner Vertreter, zeigt nun im Wiener Theater am Werk mit „Die Quelle“ ein fiktives und doch brisantes Stück.
DiePresse.com
Berlin/Berliner Ensemble
Mit dem Liebemachen fängst Du an (Bezahlartikel)
Mitunter hat man das Gefühl, man entdecke hier Menschen beim Liebesspiel: Ein Probenbesuch am Berliner Ensemble bei den „Drei Schwestern“ von Anton Tschechow unter der Regie von Mateja Koležnik.
FrankfurterAllgemeine.net
Berlin/Deutsches Theater Kammerspiele
Fabelhaft? Caren Jeß: Bookpink: New Arrivals
In den Kammerspielen des Deutschen Theaters Berlin inszeniert Jorinde Dröse mit einem starken Team „Bookpink: New Arrivals“ von Caren Jeß. Die Uraufführung überzeugt handwerklich, zeichnet aber drei wenig irritierende Vogel-Mensch-Welten.
DieDeutscheBuehne.de
Wien/Burgtheater
Über Geld spricht man. Vestibül-Chefin: „Es gibt bei uns kein gekauftes Klumpert“
Gastronomie könne man lernen, sagt Vestibül-Chefin Veronika Doppler. Man müsse nur Menschen lieben. Sie erzählt von spendablen Amerikanern, Angst vor schönem Ambiente und Krisen – und erklärt, warum sie nie aufhören will.
DiePresse.com
Medien
Ingrid Thurnher zur ORF-Chefin bis Jahresende bestellt
Stiftungsrat will Einblicke zu Weißmann, Strobl, Ziegler und Schöber. Rücktrittsaufforderung an FPÖ-Stiftungsrat Prantner. Stiftungsratssitzungen im ORF sind nicht jedes Mal von alleräußerster Brisanz. Am heutigen Donnerstag jedoch war das anders: Es ging um viel. Etwa um die Leitung des ORF bis Jahresende: Es wurde bestimmt, wer die Generaldirektion nach dem Ausscheiden von Roland Weißmann bis Dezember übernimmt. Elf Bewerbungen gab es – zum Hearing war aber nur eine davon geladen: Ingrid Thurnher wurde am Nachmittag zur ORF-Generaldirektorin bis Jahresende gewählt. Sie erhielt 31 von 34 abgegebenen Stimmen, drei Stiftungsräte stimmten gegen sie, und zwar die FPÖ-Verteter Peter Westenthaler und Christoph Urtz sowie der FPÖ-nahe Vertreter der Steiermark, Thomas Prantner. Mit der vorläufigen Leitung war sie im März einstimmig betraut worden.
Kurier.at
ORF
Fall Weißmann: Compliance sah „beidseitig romantische Komponente“
„Zumindest stellenweise“. Weißmann will Befund an Stiftungsräte übergeben lassen. Anwaltsschreiben zu Überlegungen.
Kurier.at
Wien
Wien bekommt Park für den legendären „Fünfer“ Gerald Pichowetz (†)
Bim Bim! Knapp zwei Jahre nach seinem Tod, wurde jetzt in Floridsdorf eine bisher namenlose Grünfläche nach dem beliebten Schauspieler und Kabarettisten Gerald Pichowetz (†) benannt.
krone.at
Babler will erst im Herbst mit ORF-Reform starten
„Kaputtes System“, „Sex, Drugs und Haushaltsabgabe“, „Gremium des Grauens“: Die Wortmeldungen im Nationalrat zur unrühmlichen ORF-Causa zeigen, wie ernst die Lage am Küniglberg ist – und dass die eigentlichen Entscheidungen für den Öffentlich-Rechtlichen noch bevorstehen. Doch Medienminister Andreas Babler will erst im Herbst mit einer Reform starten.
krone.at
Politik
Österreich: „Paradigmenwechsel“. Regierung kündigt neues Pensions-Modell an
Betriebliche Vorsorge – diese soll allen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern offenstehen, nicht nur jenen 25 Prozent, deren Betriebe bereits freiwillig in eine Pensionskasse einzahlen. Ein neues Modell neben der „Abfertigung neu“ soll zudem dafür sorgen, dass Beträge risikoreicher angelegt werden können. NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger sprach nach dem Beschluss im Ministerrat von einem Paradigmenwechsel.
oe24.at
„Giorgia Meloni hat sich bei Trump selbst überschätzt“
Experte Leo Goretti erklärt, warum Italiens Premierministerin bei Donald Trump nie eine Chance hatte. Er analysiert, ob die Krise mit den USA Meloni mehr in Richtung Europa rücken wird oder ob sie Viktor Orbáns Rolle als Star der EU-Ultrarechten erben will. Ein wichtiger Faktor ist der Iran-Krieg; aber noch bedeutender ist Italiens Budgetdefizit – und unerwartete Konkurrenz aus der rechtsradikalen Ecke.
DiePresse.com
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Unter’m Strich
Wiener Neustadt/NÖ
Amoklauf an Schule angekündigt – Festnahme / U-Haft verhängt
Der 14-Jährige soll die Tat beim Computerspielen angekündigt haben. Die Polizei stellte beim Tatverdächtigen Schreckschusspistolen sicher. Ein 14-Jähriger soll beim Computerspielen einen Amoklauf an einer Schule in Pernitz (Bezirk Wiener Neustadt) angekündigt haben. Der Jugendliche wurde am Montag festgenommen. Am Mittwoch wurde U-Haft verhängt, sagte Birgit Borns, Sprecherin des Landesgerichts Wiener Neustadt, auf APA-Anfrage. Ein Mitspieler hatte Anzeige erstattet, bestätigte Sprecher Erich Habitzl von der Staatsanwaltschaft Medienberichte. Mehrere Schreckschusspistolen wurden sichergestellt.
oe24.at
Soll man wirklich Dick-Pics verschicken?
Der Kabarettist, Autor und Menschenkenner Stefan Vögel beantwortet Fragen, die sich andere erst gar nicht zu stellen wagen. Aus aktuellem Anlass erklärt er in seiner heutigen Kolumne, warum das vermeintlich gute Stück nicht überall auch gut ankommt.
krone.at
INFOS DES TAGES (FREITAG, 24. APRIL 2026)
INFOS DES TAGES (FREITAG, 24. APRIL 2026)
Quelle: onlinemerker.com
Wien/Staatsoper
Magie auf der Bühne / Interview: Federica Lombardi über Charisma, Energie und »Simon Boccanegra« – was Oper so fesselt und warum sie heute besonders trifft.
Da betritt eine Sängerin oder ein Sänger die Bühne – und alles verwandelt sich. Das Publikum kann den Blick nicht abwenden, ein Fluidum strömt durch den Saal, man lauscht und staunt. Gesang und Schauspiel werden eins, alles ist Ausdruck. Um das zu beschreiben, fehlen einem die richtigen Worte.

Federica Lombardi
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Eine ganz, ganz miese Geschichte …
Liebe Geschlechtsgenossinnen! Wenn mir ein Mann ein Foto mit seinem erigierten Penis schickt, ist er für mich erledigt. Ich werde es nicht an die große Glocke hängen, um den notgeilen Idioten nicht noch mehr zu blamieren, als er es schon getan hat. Aber ich werde ihm klar machen, dass ich nie wieder etwas mit ihm zu tun haben möchte.
Wenn ich ihm allerdings ein Foto meines nackten Busens schicke, sieht die Sache ganz anders aus. Egal, ob es vor oder nach dem Penis-Foto geschehen ist. Davor könnte man es fast als Aufforderung verstehen – ich zeig Dir meine, zeig mir Deinen. Danach ist es nur als eine Art von Einverständnis zu werten, oder?
So geschehen im ORF im „Fall Weißmann“. Dazu brauche ich gar keine Chats zu lesen, die mich sowieso nicht interessieren. Außerdem möchte ich persönlich kein Geld für den „Falter“ ausgeben. Eine miese Geschichte, und der Chef eines Milliarden-Konzerns hat sich nicht so zu benehmen, privat oder nicht. Es muss Standards geben.
Allerdings könnte, das muss man zugeben, dergleichen auch in jedem anderen Großkonzern passieren, nicht nur im „Sündenpfuhl ORF“. Beschuldiger / Anklägerin und, nicht zu vergessen, Strippenzieher. Sagen wir so: Seit ‚metoo“ ist die Überzeugung um die Welt geschwappt, dass absolut alle Frauen der Welt „Opfer“ von toxischer Männlichkeit seien. Darum gilt jede Beschuldigung von weiblicher Seite sofort, ohne Unschuldsvermutung, als gegeben, und der Mann kann sich brausen.
Aber in diesem Fall kann von einem „armen Opfer“ wohl nicht die Rede sein. Ich kenne die Dame nicht, aber ich halte sie für intelligent genug, um genau zu wissen, in welche Gefahrenzone sie sich begeben hat, als sie sich offensichtig – und der Eindruck ist übermächtig – von einem Chef oder Partner instrumentalisieren ließ, diese vier Jahre alte „sexuelle Belästigung“ auszugraben, als es darum ging, Weißmann zu kippen und Pius Strobl seine 2,4 Millionen Euro (!!! Die Summe muss man sich im Mund zergehen lassen!) Abfindung zu sichern, die Weißmann ihm nicht gewähren wollte. Mit einem Foto wie besagtem könnte man manchen Konzernchef aus dem Amt jagen …
Aber ist die Frau, die das in Gang gesetzt hat, wirklich ein armes Opfer – und noch dazu so „tapfer“, weil sie in die Öffentlichkeit ging (wie manche Journalistinnen argumentieren)? Oder hat sie mit dieser Schmutzintrige nicht dermaßen gegen jegliche „Compliance“ verstoßen, dass man auch ihr den „blauen Brief“ schicken müsste? Und Pius Strobl erst recht?
Der ORF kommt zum Handkuss, natürlich beißen sich die Medien darin fest, es geht um verkaufte Zeitungen und Klicks, und „No News are good News“ gilt nur für das Privatleben der Durchschnittsmenschen. Nun hört man von anderen Verfehlungen, von Kokainströmen, schmutzigen Geschäften … und die „normalen“ ORF-Mitarbeiter werden scheel angesehen.
Ich war zwanzig Jahre lang in der Kulturredaktion von Ö1 im Funkhaus (das damals noch nicht durch interne Mauscheleien verkauft war). Ich schwöre, es gab in der Abteilung von Dr. Parschalk keine Sex-Parties, wir haben auch nicht gekokst und wir Fußvolk haben für normales Geld so gut gearbeitet wie wir konnten. Was der Großteil der ORF-Mitarbeiter vermutlich bis heute tut, falls sie nicht in die Kreise derer aufsteigen konnten. die es sich zu fürstlichen Gagen richten. Weil der Mensch eben zum Teil ein gieriges, opportunistisches, gewissenloses, korruptes, immer wieder auch von krimineller Energie getriebenes Individuum ist.
Ein „Sittenbild“ also? Ein Augias-Stall? Wo ist Herkules? Oder einfach nur eine ganz, ganz miese Geschichte …?
Renate Wagner
P.S. In Parenthese: Wenn besagte Dame Roland Weißmann wirklich durch Nicht-Erfüllung seiner sexuellen Wünsche so blöd gemacht hat, dass er zu dem Mittel des Fotos griff (vielleicht nach dem Motto: Schau, was Du versäumst), hat sie zu dem Anne Boleyn-Trick gegriffen. Heinrich VIII. von England konnte schlafen, mit wem er wollte, und hat die Damen dann ziemlich bald weggeworfen. Anne Boleyn sah das auch am Beispiel ihrer Schwester. Die einzige Möglichkeit, ihn fest zu halten und nebenbei Königin von England zu werden, bestand darin, sich ihm zu verweigern und den Sexualakt mit der Bedingung der Heirat zu verknüpfen. Damit hat sie übrigens Weltgeschichte gemacht – weil der Papst seine Ehe mit Katharina von Aragon nicht geschieden hat, trennte sich Heinrich von der Katholischen Kirche und hat damit England ein gänzlich neues Schicksal beschieden. Anne Boleyn konnte er heiraten (und der geschiedene Charles, heute König, seine geschiedene Gefährtin Camilla, heute Königin). Von der Hochzeitsnacht war Heinrich VIII. dem Vernehmen nach enttäuscht, der ganze Aufwand hatte sich offenbar nicht gelohnt. Wir wollen auch das weitere Schicksal von Anne Boleyn nicht verschweigen – als Heinrich sie satt hatte, schickte er den Henker, und ihr Kopf rollte … Es gibt einfach riskante Spiele auf der Welt.
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PROGRAMMPRÄSENTATION LEHÁR FESTIVAL BAD ISCHL 2026

Das Lehár Festival präsentierte bei der Pressekonferenz, am 23. April 2026 im Presseclub OÖ das vielseitige Programm der Saison 2026!
Wir feiern die ewig junge Operette: 65 Jahre Lehár Festival!
Dieser Jubiläumssommer verbindet große Meisterwerke, spannende Wiederentdeckungen und besondere Akzente, die Vergangenheit und Gegenwart in einen klingenden Dialog setzen.
Auf dem Spielplan stehen zwei herausragende Klassiker:
BOCCACCIO von Franz von Suppè gilt als eine der genialsten Operetten, die je geschrieben wurden. Mit ihrer musikalischen Raffinesse, einem geistreichen Libretto und ihrem feinsinnigen Humor zählt sie zu den Höhepunkten der Gattung. Begleiten Sie den Dichter Boccaccio ins Florenz der Renaissance und erleben Sie mit ihm amouröse wie turbulente Abenteuer voller Witz und Charme.
Ein weiterer Höhepunkt ist GRÄFIN MARIZA von Emmerich Kálmán. Mit Liedern wie Grüß mir mein Wien, Komm mit nach Varasdin oder Sag ja, mein Lieb, sag ja hat Kálmán Musik geschaffen, die bis heute begeistert. Wenn Mariza auf den vermeintlichen Gutsverwalter Tassilo trifft, Zsupán um Lisa wirbt und Fürstin Božena überraschend eingreift, entfaltet sich ein ebenso humorvolles wie berührendes Verwirrspiel voller Emotion und musikalischer Glanzpunkte.
Natürlich widmen wir uns auch heuer wieder einer kostbaren Rarität: Mit DER GÖTTERGATTE präsentieren wir halbszenisch ein wahres Juwel von Franz Lehár. Dieses ebenso humorvolle wie berührende Werk entführt uns in den Himmel, wo wir mit einem Augenzwinkern erkennen, dass selbst die Götter nur allzu menschliche Schwächen haben. Ein Lehár vom Feinsten.
Unser 65-jähriges Bestehen feiern wir zudem mit einem festlichen Galakonzert sowie einem vielfältigen Rahmenprogramm: Zwei Matineen über Komponistinnen und die Diven der Operette der Zwischenkriegszeit, ein neues Schlagerprogramm von und mit Susanne Marik, ein Symposium, eine Kinderaufführung der Operette Boccaccio sowie eine Ausstellung zum Dichter und zu Suppès Meisterwerk bereichern diesen besonderen Sommer.
BOCCACCIO von Franz von Suppè
Premiere: 11. Juli 2026
GRÄFIN MARIZA von Emmerich Kálmán
Premiere: 18. Juli 2026
DER GÖTTERGATTE von Franz Lehár
Premiere: 14. August 2026
Als GesprächspartnerInnen standen zur Verfügung:
Intendant Thomas Enzinger (Inszenierung – BOCCACCIO)
Brigitte Stumpner (Präsidentin – LEHÁR FESTIVAL)
Angela Schweiger (Inszenierung – GRÄFIN MARIZA)
Jenny Gregor (Dramaturgie – LEHÁR FESTIVAL)
Christina Sidak (Darstellerin – BOCCACCIO)
Eva Schöler (Darstellerin – GRÄFIN MARIZA & DER GÖTTERGATTE)
Weitere Sujets & aktuelle Fotos finden Sie unter https://www.leharfestival.at/presse/
Besetzungen & Biographien der Darsteller finden Sie unter https://www.leharfestival.at
In Vorfreude auf eine äusserst spannende Saison beim Lehár Festival Bad Ischl 2026!
INFOS, KARTEN UND TERMINE: +43 (0)6132 23839
www.leharfestival.at
Kongress & TheaterHaus
Kurhausstraße 8
4820 Bad Ischl
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24.–26. April 2026: TransTraditionale – Musikfest der globalen Gegenwart startet im Radialsystem Berlin:
Zwischen neuen Gemeinschaften und Kompositionen aus Teheran im Krieg
„Das Festival zeigt Klang so, wie er heute in Berlin, Deutschland und Europa wirklich ist.“ – Cymin Samawatie, Künstlerische Leiterin

Diesen Freitag startet im Radialsystem Berlin mit der „TransTraditionale – Musikfest der globalen Gegenwart“ ein neues Festival: Das Trickster Orchestra bringt unter der künstlerischen Leitung von Cymin Samawatie vom 24.–26. April 2026 gefeierte Solistinnen und Solisten, Ensembles und Komponisten der postmigrantischen Musikszene zusammen und lässt eine Musik hörbar werden, die aus globalen Traditionen entsteht und zugleich radikal in die Zukunft weist. Im Mittelpunkt stehen globale Klangsprachen, neue Arten des Zusammenspiels und Formate, die Nähe, Austausch und gemeinsames Erleben jenseits klassischer Konzertformen ermöglichen – für alle Neugierigen, die zeitgenössische Musik neu entdecken wollen.
Eine zentrale Frage des Festivals lautet: Was ist in einer vielfältigen Gesellschaft eigentlich heute ein Orchester, welche Instrumente kommen darin vor, auf welchen Sprachen wird gesungen und welche Musik wird gespielt? Die TransTraditionale – Musikfest der globalen Gegenwart versammelt dazu eine neue Generation von Ensembles, Solistinnen und Komponisten und Komponisten, die Musik für das 21. Jahrhundert neu denken und Kunstmusik durch globale Instrumentierungen und Libretti-Sprachen anschlussfähig an eine vielfältige Gesellschaft machen. Die Musikerinnen und Musiker entwickeln aus unterschiedlichsten musikalischen Traditionen heraus neue Klangwelten zwischen klassisch-traditionellen Musiken, Elektronik, Jazz, Hip Hop, Rock und zeitgenössischen Klangsprachen.
Freitag, 24. April, bis Sonntag, 26. April 2026
TransTraditionale – Musikfest der globalen Gegenwart
Radialsystem Berlin, Holzmarktstr. 33, 10243 Berlin
Vollständiges Programm: https://transtraditionale.berlin
Tickets: Festivalpass 48 Euro (erm. 36 Euro), Tagespässe 20 Euro (erm. 16 Euro)
Festivalwebsite: https://transtraditionale.berlin
Videotrailer: https://www.youtube.com/watch?v=NqU-KivQpPs
Noch mehr Info: https://transtraditionale.berlin/presse/
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Tiroler Landestheater Innsbruck : DER TALISMAN. Premiere 25.4.2026
Schauspiel | Posse mit Gesang von Johann Nepomuk Nestroy

Messerscharf, satirisch und brandaktuell: Als eines der Meisterwerke von Johann Nestroy zählt Der Talisman zu den meistgespielten Stücken des Autors. Mit brillanter Komik, scharfzüngiger Sprache und jeder Menge Witz zeigt Nestroy, wie Ausgrenzung, Opportunismus und Vorurteile eine Gesellschaft prägen – damals wie heute.
In der Inszenierung trifft das 19. Jahrhundert auf die Gegenwart: „Biedermeier-Hip-Hop“, pointierte Satire und ein hochaktueller Blick auf Schein, Sein und soziale Zugehörigkeit holen den bissigen Geist des Stücks ins Hier und Jetzt. Die FM4-Award-Gewinnerin Nenda und Bernhard Neumaier übersetzen diesen Ton musikalisch in die Gegenwart – live auf der Bühne, getragen von den Musikerinnen Eleonora Golubkowa und Medina Rešić.
Florian Granzner verkörpert Titus Feuerfuchs, und auch die weiteren Rollen sind mit Mitgliedern des vielseitigen Schauspielensembles besetzt, darunter Marie-Therese Futterknecht, Laetitia Toursarkissian, Marion Reiser, Ulrike Lasta, Philipp Rudig, Tommy Fischnaller-Wachtler, Kristoffer Nowak und Julia Posch. Regie führt Dominique Schnizer, ein ausgewiesener Nestroy-Spezialist, der erstmals in Innsbruck inszeniert und sich seinem Lieblingsdichter stets mit großem Respekt nähert. Die Ausstattung verantwortet Christin Treunert; die beiden verbindet seit Jahren eine enge und regelmäßige künstlerische Zusammenarbeit.
Regieteam und Besetzung
Regie Dominique Schnizer, Bühne & Kostüme Christin Treunert, Musik und Songtexte Nenda Neururer, Musik und Arrangements Bernhard Neumaier, Dramaturgie Elisabeth Schack, Titus Feuerfuchs Florian Granzner, Frau von Cypressenburg Marie-Therese Futterknecht, Emma u.a. Laetitia Toursarkissian, Constantia Marion Reiser, Flora Baumscher Ulrike Lasta, Plutzerkern Philipp Rudig, Monsieur Marquis u.a. Tommy Fischnaller-Wachtler, Spund u.a. Kristoffer Nowak, Salome Pockerl Julia Posch, Musiker:innen Eleonora Golubkowa, Medina Rekic
Termine
Premiere Samstag, 25.4.26 / 19.00 Uhr Großes Haus (Dauer ca. 2 h 45, eine Pause)
3.5.26 / 19.00 Uhr, 6.5.26 / 19.30 Uhr, 8.5.26 / 19.30 Uhr, 13.5.26 / 19.30 Uhr, 21.5.26 / 19.30 Uhr, 6.6.26 / 19.00 Uhr, 10.6.26 / 19.30 Uhr, 11.6.26 / 19.30 Uhr, 12.6.26 / 19.30 Uhr