Foto: Matthias Baus (c)
Staatsoper Hamburg, 3. Juli 2018
Georg Philipp Telemann, Miriways
von Sarah Schnoor
Getränkehalter an den Stühlen, Glenn Millers „Moonlight Serenade“, Dämmerlicht, abgehängte Decke, ein paar Tische – alles in Schwarz-Weiß mit dezent gold-gelber Note und fertig ist die 1950er-Jahre-Baratmosphäre. Kommt man in die opera stabile, sitzt die „Barband“, bestehend aus Mitgliedern der Orchesterakademie des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg, schon bereit, und auch die Bardame (Ruzana Grigorian) hübscht sich und ihre Gläser hinter dem Tresen fleißig auf. Das Publikum darf mit an den im Raum verteilten Tischen sitzen, und alles wirkt so authentisch, dass ein Zuschauer sogar versucht, bei Ruzana Grigorian (Samischa) ein Getränk zu bestellen. „Georg Philipp Telemann, Miriways,
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