Nach dem zweiten Aufzug: Gabor Bretz (König Heinrich), Klaus Florian Vogt (Lohengrin), Sara Jakubiak (Elsa), Yulia Matochkina (Ortrud), Martin Ganter (Telramund), Szymon Mechlinski (Heerrufer) (Foto: RW)
Unter Berücksichtigung des wunderbar aufspielenden Orchesters, des glanzvollen Chores und der sängerischen und darstellerischen Kraft von Klaus Florian Vogt und Sara Jakubiak sowie der spannungsgeladenen, in sich schlüssigen Inszenierung war es eine (nahezu) exemplarische Lohengrin-Aufführung.
Lohengrin, romantische Oper in drei Aufzügen
Libretto und Komposition von Richard Wagner
Inszenierung: Peter Konwitschny
Bühne: Helmut Brade
Philharmonisches Staatsorchester Hamburg
Musikalische Leitung: Omer Meir Wellber
Hamburgische Staatsoper, 28. März 2026
von Dr. Ralf Wegner
Peter Konwitschnys Lohengrin-Deutung funktioniert immer noch. Frisch wie bei der Premiere 1998 präsentierten sich Chor und Ensemble spiel- und sangesfreudig. Die Erscheinung des Gralsjüngers Lohengrin in der Klassenmitte und die sofort beginnende Verehrung für diesen Superstar inmitten begeisterungsfähiger Schülerinnen und Schüler ist psychologisch nach wie vor schlüssig und überzeugend. „Richard Wagner, Lohengrin
Hamburgische Staatsoper, 28. März 2026“ weiterlesen