Alice Meregaglia in einer Loge der Hamburgischen Staatsoper; Foto Patrik Klein
„Ich erwarte von meinen Sängern und Sängerinnen, dass sie sich mit Aufmerksamkeit, Engagement, Leidenschaft und Freiheit ausdrücken können.“
Vom Lago di Varese über den Canal Grande und die Weser an die Elbe: Die neue Zeitrechnung an der Hamburgischen Staatsoper begann fulminant mit dem neuen Intendanten und Regisseur Tobias Kratzer, der mit Schumanns „Das Paradies und die Peri“ seine erste erfolgreiche Arbeit präsentierte und mit einem neuen Führungsteam frischen Wind in das Haus am Dammtor bringt – eine weitere Schlüsselstelle des Hauses wurde neu besetzt mit der jungen italienischen Chordirektorin Alice Meregaglia.
klassik-begeistert im Interview mit der neuen Chordirektorin an der Hamburgischen Staatsoper, Teil II
von Patrik Klein
Sie ist jung und dennoch sehr erfahren, arbeitete als Chordirektorin in Bremen und Darmstadt, ist zu internationalen Opernhäusern und Festivals eingeladen (Bayreuther Festspiele-Jubiläum in 2026, Bregenzer Festspiele, Elbphilharmonie, Opéra national du Rhin, Opéra de Nice, Slovak National Theater in Bratislava …), ist Preisträgerin des Kurt-Hübner-Preises 2018, unterrichtet Rezitativgestaltung und Singen in Italienisch an der Hochschule Bremen und tritt nun in die breiten Fußstapfen von Eberhard Friedrich, der den Chor der Hamburgischen Staatsoper und der Bayreuther Festspiele in die Hände junger Nachfolger legte.
klassik-begeistert: Wie setzen Sie in den Proben, in den gemeinsamen Momenten der Arbeit mit dem Chor Ihre Schwerpunkte? Was ist Ihnen besonders wichtig? Wie ist Ihre Strategie im Umgang mit den Chormitgliedern? Was erwarten Sie von Ihren Chormitgliedern? Wie gestaltet sich denn die Zusammenarbeit mit dem neuen GMD Omer Meir Wellber? „Interview: kb im Gespräch mit Alice Meregaglia, Chordirektorin, Teil II
Hamburgische Staatsoper, 9. November 2025“ weiterlesen