DIE SAMSTAG-PRESSE – 28. SEPTEMBER 2024

Don Carlo 2024 © Frol Podlesnyi

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DIE SAMSTAG-PRESSE – 28. SEPTEMBER 2024

Wien
„Don Carlo“ Staatsoper-Premiere „Szenische Nullnummer“
Die erste Staatsopern-Premiere der neuen Saison wurde mit vielen Buhrufen „bedankt“. Kirill Serebrennikov hat Giuseppe Verdis „Don Carlo“ zu einer zeitgeistigen Kritik an den ausbeuterischen Praktiken der Textilindustrie umgemünzt. Im kühlen Ambiente des „Instituts für Kostümkunde“, das von Ökoaktivisten gestürmt wird, versandete Verdis Oper zur einer Nullnummer heutigen Regietheaters – aber auch musikalisch war es keine Sternstunde.
operinwien.at

Schlachtfeld Wiener Staatsoper: Philippe Jordan kapituliert vor Serebrennikovs „Don Carlo“
„Ein rechter Schei**dreck war’s“, um es mit Monaco Franzes Worten zu schildern. Regisseur Kirill Serebrennikov fährt Verdis „Don Carlo“ an die graue Öko-Wand. An der Wiener Staatsoper regieren die Stimmen: Asmik Grigorian, Joshua Guerrero und Roberto Tagliavini müssen nur einem Vorrang lassen: Étienne Dupuis, der als Posa ein Zeichen für die Umwelt setzt. Ein Dirigent, der kapituliert. Hat man noch nie gesehen. An der Wiener Staatsoper geschehen – kein Scherz! Philippe Jordan zückt sein weißes Stecktuch, spießt es auf den Dirigentenstab und versucht zu schlichten. Mitten WÄHREND der Vorstellung, weil der heftige Widerstand schon da entfacht.
Klassik-begeistert.de

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 26. SEPTEMBER 2024

Oper Frankfurt © Barbara Müller

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 26. SEPTEMBER 2024

Zum achten Mal ausgezeichnet:
Oper Frankfurt ist wieder „Opernhaus des Jahres“
Die Oper Frankfurt ist zum achten Mal zum „Opernhaus des Jahres“ gekürt worden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der Fachzeitschrift „Opernwelt“ unter 43 Kritikerinnen und Kritikern. Das Haus „mit dem sicheren Gespür für einen dramaturgisch plausiblen, innovativen und abwechslungsreichen Spielplan“ habe den Titel zum dritten Mal in Folge gewonnen.
FrankfurterAllgemeine.net

Frankfurt
Oper Frankfurt ist wieder das «Opernhaus des Jahres»
NeueMusikzeitung/nmz.de

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 25. SEPTEMBER 2024

Bamberger, Isabelle Faust © Nekame Klasohm, Beethovenfest Bonn

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 25. SEPTEMBER 2024

Theater Bonn/Opernhaus
Die Bamberger Symphoniker glänzen in Bonn
Es ist ein völlig anderes Publikum als in der Kreuzkirche. Die Menschen, die das Opernhaus betreten, sind im Schnitt älter, elegant, bürgerlich. Das ist vielleicht auch der eher konventionellen Programmstruktur des Abends geschuldet: Ouvertüre, Instrumentalkonzert, Sinfonie. Eine Ouvertüre ist das selten zu hörende Kleinod Wallensteins Lager nicht, vielmehr eine sinfonische Dichtung. Bedřich Smetana fährt hier aber alles auf, was eine Ouvertüre ausmacht
Von Dr. Brian Cooper
Klassik-begeistert

Wien/Staatsoper
„Don Carlo“ verliert in der Staatsoper ihr Gesicht
Die Oper von Giuseppe Verdi wird ab Donnerstag in der Wiener Staatsoper zu sehen sein. Doch ein wichtiges Detail wird fehlen.
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DIE DIENSTAG-PRESSE – 24. SEPTEMBER 2024

© Julia Wesely/Musikverein Wien

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DIE DIENSTAG-PRESSE –
24. SEPTEMBER 2024

Wien/Musikverein
Jonas Kaufmann und Rudolf Buchbinder im Musikverein: Komm, süßer Tod
Schuberts „Schöne Müllerin“ als betörendes Untergangsdrama
DerStandard.at

Buchbinder und Kaufmann taten sich schwer mit der „Müllerin“ (Bezahlartikel)
DiePresse.com

San Francisco Opera
Paukenschlag an der San Francisco Opera: Irene Roberts schickt The Handmaid’s Tale in die große weite Opernwelt!
Mit der kaum gespielten, doch brillant komponierten und hochaktuell mahnenden Oper The Handmaid’s Tale gelingt der San Francisco Opera ein künstlerischer Paukenschlag für die ganze Opernwelt. Allen voran brillierte die Mezzosopranistin Irene Roberts in der Hauptrolle Offred und brachte dem Publikum mit allen Emotionen kaum noch dyspotische Erzählung zu Ohren!
Von Johannes-Karl Fischer
Klassik-begeistert.de

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DIE MONTAG-PRESSE – 23. SEPTEMBER 2024

Philharmonie Essen, Klaus Mäkelä, Royal Concert­gebouw Orches­tra © Volker Wiciok/TUP

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DIE MONTAG-PRESSE – 23. SEPTEMBER 2024

Essen/Philharmonie
Klangrausch mit Klaus
Das Concertgebouworkest betört unter Klaus Mäkelä in der Essener Philharmonie. Arnold Schönberg (1874-1951) – Verklärte Nacht op. 4 (Bearbeitung für Streichorchester), Gustav Mahler (1860-1911) – Sinfonie Nr. 1 D-Dur, n diesem Jahr wird nicht nur Anton Bruckner gefeiert (200. Geburtstag), sondern auch Charles Ives (150.), der im Oktober 1874 in Connecticut zur Welt kam. Ein drittes Geburtstagskind ist Arnold Schönberg (150.), einen Monat vor Ives in Wien geboren. Allenthalben ertönen plötzlich Gurre-Lieder (teuer!) und Schräges aus Amerika.
Klassik-begeistert.de

Berlin
Die Komische Oper feiert Händels „Messias“ im Flugzeughangar Tempelhof
BerlinerZeitung.de

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DIE SONNTAG-PRESSE – 22. SEPTEMBER 2024

Jonas Kaufmann © Gregor Hohenberg / Sony Classical

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DIE SONNTAG-PRESSE – 22. SEPTEMBER 2024

Wien
Jonas Kaufmann und Rudolf Buchbinder: Liebe auf den ersten Ton
Der Tenor und der Pianist wurden im Wiener Musikverein bejubelt – für die Gestaltung der „Schönen Müllerin“ von Franz Schubert.
Kurier.at

Wien
Interview – „Carmen“ an der Volksoper: „Das Publikum will sie sterben sehen“ (Bezahlartikel)
Kurier.at

Wienerwald-Festival: Klassik zwischen Wald und Wiese
Vom Konzerthaus in den Wald geht es für junge Klassikkünstler beim Wienerwald-Festival.
Kurier.at

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DIE FREITAG-PRESSE – 20. SEPTEMBER 2024

Christian Thielemann © Dieter Nagl

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DIE FREITAG-PRESSE – 20. SEPTEMBER 2024

Bücher
Christian Thielemann schreibt über Richard Strauss: „Unterhaltsame und erkenntnisreiche Lektüre“
Dirigent Christian Thielemann ist ein Experte für die Musik von Richard Strauss – und hat über den Komponisten jetzt auch geschrieben: „Richard Strauss. Ein Zeitgenosse“. Das Buch ist eine sehr persönliche Annäherung an den Komponisten.
Von Kirsten Liese
swr.de

Wien
Patzer und Merkwürdigkeiten bei Petr Popelkas Antritt mit den Symphonikern
Souverän klang das Antrittskonzert des neuen Chefdirigenten im Konzerthaus nicht
DerStandard.at

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 19. SEPTEMBER 2024

Xenia Cumento © Jona Rothert

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 19. SEPTEMBER 2024

Interview
Xenia Cumento sagt: Kommt nach Kiel und lasst Euch überraschen!
Es wird ernst in Kiel, die Premiere des Rosenkavaliers von Richard Strauss unter dem Dirigat von Gabriel Feltz steht bevor. Die New Yorker Sopranistin Xenia Cumento spricht über den neuen Chef, Gabriel Feltz, und das Waldvöglein. Sie verrät außerdem, wie die Winter in Kiel so sind.
Von Jörn Schmidt
Klassik-begeistert.de

Bonn/Kreuzkirche
Auf dem Beethovenfest erklingt eine berührende h-Moll-Messe
Das Beethovenfest ist dieses Jahr teilweise auch ein Bachfest. Nach dem Auftritt Isabelle Fausts in der vergangenen Woche stand an diesem lauen Sommerabend Bachs große Messe in h-Moll auf dem Programm. Lionel Meunier gründete vor 20 Jahren den Chor Vox Luminis, der hier gemeinsam mit dem Freiburger Barockorchester (FBO) auftrat. Und mehr als 20 Sängerinnen und Sänger brauchte es nicht, um als Chor wie auch in den solistischen Passagen reinsten Schönklang in den Kirchenraum zu zaubern.
Von Brian Cooper
Klassik-begeistert.de

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 18. SEPTEMBER 2024

Dominique Meyer © Michael Pöhn

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 18. SEPTEMBER 2024

Interview
Dominique Meyer: „Die Politik kennt sich überhaupt nicht aus“
Einer der erfolgreichsten Opernintendanten der Welt über seinen Abschied von der Scala, die italienische Kulturpolitik und den Unterschied zwischen Mailand und Wien. Seine Karriere ist einzigartig: Chef des Théâtre des Champs-Élysées in Paris, Direktor der Wiener Staatsoper, Intendant der Mailänder Scala. Und auch künstlerisch feiert er dort große Erfolge. Am Montag stellte Dominique Meyer in der italienischen Botschaft in Wien das neue (hochkarätige) Programm vor. Die offizielle Saisoneröffnung erfolgt am 7. Dezember mit Verdis „La forza del destino“ mit Anna Netrebko und Jonas Kaufmann, schon am 28. Oktober startet ein neuer „Ring“ mit „Rheingold“, allerdings nicht unter Christian Thielemann
Kurier.at

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 17. SEPTEMBER 2024

Vladar und Orchester, Photo: Andreas Ströbl

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 17. SEPTEMBER 2024

Lübeck
Oft Gehörtes rahmt selten Gespieltes: Das 1. Symphoniekonzert eröffnet die Saison in Lübeck mit einer interessanten Mischung
Stefan Vladar; Bo Skovhus. (Prokofjew, Martin, Mussorgsky) So nett und rückwärtsgewandt kommt sie daher, die „Klassische“ von Sergei Prokofjew, so schmiegsam und Nachmittags-Teetisch-tauglich. Aber ist sie das wirklich oder hat sich der ansonsten eher unbequeme Komponist da einen Scherz erlaubt? „Klassisch“ nannte er das Werk nach eigener Aussage, „erstens, weil es so einfacher war; zum anderen in der Absicht, die Philister zu ärgern, und außerdem in der heimlichen Hoffnung, letzten Endes zu gewinnen, wenn die Symphonie sich als wirklich »klassisch« erweist.“
Von Dr. Andreas Ströbl
Klassik-begeistert.de

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