Ein Besuch in der Mailänder Scala
ist ein Fest für die Sinne

Titelbild © Teatro alla Scala / Paola Primavera
Teatro alla Scala, Milano

von Andreas Schmidt und Dr. Charles E. Ritterband

Die schlichte klassizistische Fassade der Mailänder Scala mit ihrem kühlen Understatement täuscht. Denn wer den riesigen Zuschauerraum dieses wunderbaren Opernhauses im Herzen der norditalienischen Metropole Mailand betritt, verharrt unwillkürlich in Staunen und Bewunderung: sechs Reihen von Logen erheben sich vom Parkett zur mächtigen, weißen Kuppel, in deren Mitte ein einziger, gigantischer Kristallluster prangt.

© Wikimedia Commons – Jean-Christophe BENOIST

Majestätisch inmitten der Logenreihen, zwei Stockwerke hoch, die große, von elegant drapierten Samtvorhängen und zwei Karyatiden umrahmte Königliche Loge. 2030 Plätze fasst der Zuschauerraum, die imposante Bühne ergreift mit ihren schweren Samtvorhängen und dem gekrönten Wappen des Opernhauses, flankiert von zwei mächtigen Säulenpaaren mit reichen Gold-Ornamenten und riesigen, grotesken Fratzen.

„Teatro alla Scala, Milano, 2018“ weiterlesen

Bravo-Orkan für Anna Netrebko in der Mailänder Scala

Foto © Andreas Schmidt
Umberto Giodano, Andrea Chénier, Teatro alla Scala

Wer das Glück hat regelmäßig Opernaufführungen an der Wiener Staatsoper beizuwohnen, ist überwältigt, wenn er den prachtvollen Zuschauerraum der Mailänder Scala betritt: Deutlich voluminöser, weist er mehr Sitzplätze (2.030) auf als das Haus am Ring (1.709) – statt der Ränge hat die Scala ausschließlich Logen und Galerien, angeordnet in sechs Stockwerken, was dem Haus eine erhabene Eleganz verleiht. „Umberto Giodano, Andrea Chénier, Anna Netrebko,
Teatro alla Scala“
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Mozart jubiliert weihnachtlich in der Mailänder Scala

Foto: Brenda Rae © Kristin Hoebermann
Teatro alla Scala, Milano,
23. Dezember 2017
Wolfgang Amadeus Mozart
Ouvertüre zu Lucio Silla
Exsultate, Jubilate KV 165
Messe KV 427 in C-Moll für Soli, Chor und Orchester („Große Messe“)

von Charles E. Ritterband

Wer in Wien wohnt und das Glück hat regelmäßig Opernaufführungen der Wiener Staatsoper beizuwohnen, ist überwältigt, wenn er den prachtvollen Zuschauerraum der Mailänder Scala betritt: Deutlich voluminöser, weist er mehr Sitzplätze (über 2000) auf, als das Haus am Ring – und statt der Ränge hat die Scala ausschließlich Logen und Galerie, angeordnet in sechs Stockwerken, was dem Haus eine unvergleichliche Eleganz verleiht. „Wolfgang Amadeus Mozart,
Teatro alla Scala, Milano,“
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