Die DIENSTAG-PRESSE – 1. Februar 2022

Die DIENSTAG-PRESSE – 1. Februar 2022

Foto: © Wilfried Hösl, Bayerische Staatsoper

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die DIENSTAG-PRESSE – 1. Februar 2022

Mit Flitter und Glitter: „Das Schlaue Füchslein“ in München
BR-Klassik.de

Trauerarbeit im Glitzerwald: Leoš Janáčeks „Das schlaue Füchslein“ an der Bayerischen Staatsoper
Neue Musikzeitung/nmz.de

Crescendo-Klassikwoche
Münchner Gnadengesuch, Wiener Sinnkrise und Berliner Allerlei
KlassikWoche 05/2022
Crescendo.de

Zoff in Berlin? „Lebenslänglich“
Vor 22 Jahren wurde Daniel Barenboim von der Staatskapelle Berlin zum »Chefdirigenten auf Lebenszeit« ernannt. Dieser Bund droht immer mehr zur Hypothek zu werden. Die Risse im Beziehungsgeflecht vertiefen sich, Staatsopern-Intendant Schulz verlässt demnächst das Haus, der Kulturpolitik gelingt kein Befreiungsschlag. Wie kann es jetzt weitergehen?
https://van-magazin.de/mag/daniel-barenboim-staatsoper-2022/

„Konzertgänger in Berlin“
Unwegs. Premiere ANTIKRIST von Rued Langgaard an der Deutschen Oper Berlin
Irres Zeuch zweifellos – für mich eine höchst eigenartige Mischung aus Faszination und Qual. Pandemiebedingt mehrfach verschoben, jetzt endlich premiert an der Deutschen Oper Berlin wurde die mystikschrullige „Oper“ ANTIKRIST des egomanischen Außenseiters Rued Langgaard
https://hundert11.net/unwegsam/

Berlin
Rued Langgaard „Antikrist“ an der Deutschen Oper: Das Lamm, das wirkliche
FrankfurterRundschau.de

„Antichrist“ in der Deutschen Oper: Gepflegte Langeweile (Podcast)
Inforadio.de

„Antikrist“ von Rued Langgaard: Die Liebe zur Geometrie
SueddeutscheZeitung.de

Halle
Horrorvisionen und Liebesvisionen: Verdis „Rigoletto“ erschüttert an der Oper Halle
Von Dr. Guido Müller
Klassik-begeistert.de

München
Neues Cellokonzert in der Isarphilharmonie: Viele Noten, wenig zu sagen
Die Münchner Philharmoniker mit dem neuen Cellokonzert der Komponistin Lera Auerbach.
Münchner Abendzeitung

Wien/ Staatsoper
Tipp: Benjamin Brittens „Peter Grimes“ in Weltklasse-Besetzung an der Wiener Staatsoper
Jonas Kaufmann, Bryn Terfel und Lise Davidsen diese Besetzung ist nicht zu übertreffen. An der Wiener Staatsoper sind sie in Benjamin Brittens „Peter Grimes“ zu erleben.
https://www.news.at/a/peter-grimes-wiener-staatsoper-12408622

„Peter Grimes“ am Ring
Im Oktober 2021 hatte Benjamin Brittens „Peter Grimes“ im Theater an der Wien großen Erfolg. Gestern nahm die Staatsoper die Christibe Mielitz-Inszenierung aus dem vorigen Jahrhundert (Premiere 12.2.1996) wieder in den Spielplan auf. Von der Oktober-Premiere an der linken Wienzeile war Richard Schmitz begeistert. Wie war es gestern am Ring?
Radioklassik.at

Wien/ Konzerthaus
Víkingur Ólafsson sucht im Konzerthaus seinen Mozart
Víkingur Ólafsson, in Reykjavík geboren, in New York ausgebildet, reflektiert im Konzerthaus delikat über Mozart und Kollegen
DerStandard.at

Österreich
Die Staatssekretärin und die neuen Verordnungen
OTS.at-Presseaussendung

Corona: Ab 19. Februar bei allen Veranstaltungen 3G
Ab 12.2. entfällt 2G für Museen, Lockerung in Kultur für Mayer „Schritt Richtung Normalität“.
Kurier.at

Italien gedenkt 100. Geburtstag der Starsopranistin Tebaldi
Mehrere Initiativen zu Ehren der Diva geplant.
Kurier.at

Salzburg/ Mozarteum
Liebestragödie in mitleidloser Gesellschaft Universität Mozarteum / Faust
DrehpunktKultur.at

München
Der Strauss’sche Enkeltrick: Die schweigsame Frau an der Bayerischen Staatsoper
bachtrack.com

Bayern
50 Prozent: Wie füllen sich Bayerns Kulturtempel?
Seit Donnerstag dürfen Kulturbetriebe in Bayern wieder jeden zweiten Platz besetzen. Doch auch in Franken tun sich viele Theater, Kinos und Konzerthäuser zum Start mit der erneuten Umorganisation schwer und kämpfen weiter um ihr Publikum.
BR-Klassik.de

Augsburg
Gounods „Faust“ am Staatstheater Augsburg: Mein Feind, der Mann
tz.de/muenchenkultur

Tonträger
So viel Menschlichkeit
Die Seelentiefe von Mozarts Frauenfiguren, Brahms einfühlsam und hellwach, sowie jüdische Musik, gespielt vom Cellisten Edgar Moreau: Das sind die Klassik-CDs der Woche.
https://www.sueddeutsche.de/kultur/klassik-mozart-brahms-1.5518817

Links zu englischsprachigen Artikeln

London
A Musical Banquet: Iestyn Davies and Thomas Dunford
operatoday.com

The African Concert Series review – wild and shimmering piano gems
The Guardian.com

New York
Q & A: Mezzo-Soprano Krysty Swann On Her Role Debut As Mayme in Ricky Ian Gordon & Lynn Nottage’s “Intimate Apparel’
operawire.com

BWW Review: Costanzo and Bond Join Prokofiev and van Zweden at the Philharmonic
broadwayworld.com

Chicago
With orchestras, there are crowds on stage, too — how the CSO, Lyric and others are navigating COVID
chicagotribune.com

Sydney
Sunlight on stage: Opera Australia’s Marriage of Figaro returns
bachtrack.com

The Marriage of Figaro: an opera review by Victor Grynberg
https://www.jwire.com.au/the-mariage-of-figaro-an-opera-review-by-victor-grynberg/

Recordings
Ravel: Orchestral Works by Sinfonia of London — delicacy, detail and finesse
https://www.ft.com/content/6420f75a-b3a4-4367-b0a0-59aae2c520c9

Tanz/ Ballett

New York
NYCB’s winter season begins with Justin Peck’s brand new “sneaker ballet”
bachtrack.com

Sprechtheater

Wien
Burgtheater verschiebt Premieren von „Reich des Todes“ und „Cyrano“
Erkrankungen im Ensemble – Neue Premieren vermutlich erst im Frühling
DerStandard.at

Kabarett
Österreichischer Kabarettpreis 2022 geht an Josef Hader
DerStandard.at

Theater
Zürcher Schauspielhaus: Wotan ist müde
Im Zeichen von Sexismus und Rassismus: Christopher Rüpings und Necati Öziris fesselnde Neulektüre von Wagners „Ring“.
WienerZeitung.at

Michael Degen: „Von der Kunst allein kann man nicht leben“
Geburtstag: Der Charakterdarsteller, der sich mit seiner Mutter vor den Nationalsozialisten in Berlin versteckt hat, wird heute 90.
Oberösterreichische Nachrichten

Ausstellungen/Kunst

Frankreich restituiert Klimt-Gemälde
„Rosen unter Bäumen“ aus dem Pariser Musée d’Orsay geht an die Erben nach Eleonore Stiasny. Das könnte auch Auswirkungen auf ein von Österreich zurückgegebenes Klimt-Gemälde haben.
https://www.diepresse.com/6090722/frankreich-restituiert-klimt-gemaelde

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Unter’m Strich

Österreich
Nicht am 1. Februar – Impfpflicht kommt später als gedacht
Eigentlich sollte die Impfpflicht mit 1. Februar starten – so der Plan der Regierung. Tatsächlich kann das Gesetz aber noch gar nicht in Kraft treten.
https://www.heute.at/s/nicht-am-12-impfpflicht-kommt-spaeter-als-gedacht-100187421

Österreich
Was nach den Sidelettern auf Österreich zukommt
Österreichische Tradition hin oder her, das Land sollte einsehen, dass Postenschacherei ein für alle Mal ihr Ende finden muss.
DiePresse.com

Deutschland
Polizistenmord: Zwei Tatverdächtige festgenommen
Nach den tödlichen Schüssen auf zwei Polizisten in Deutschland sind am Montagabend zwei Tatverdächtige festgenommen worden. Die Fahndungsmaßnahmen liefen laut Polizei aber weiter, weil nicht ausgeschlossen werden könne, dass es Mittäter gibt. Innenministerin Nancy Faeser (SPD) verglich die Tat mit einer Hinrichtung.
https://orf.at/stories/3245745/

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 1. FEBRUAR 2022)

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 1. FEBRUAR 2022)

Quelle: onlinemerker.com

Zum 100. Geburtstag von Renata Tebaldi

Renata Ersilia Clotilde Tebaldi (* 1. Februar 1922 in Pesaro; † 19. Dezember 2004 in San Marino), bekannt als die „Engelsstimme“, war eine italienische Opernsängerin (Spinto-Sopran).

RENATA TEBALDI "3 GREAT RECORDINGS" (RENATA TEBALDI PICTURES) BEST HD QUALITY - YouTube
Renata Tebaldi. Foto: Youtube

Leben

Renata Tebaldi wurde als Tochter eines Orchestermusikers geboren. Trotz schwerer Krankheiten – sie erkrankte als Kind an Kinderlähmung – und Armut ihrer Familie konnte sie am Konservatorium in Parma Gesang studieren, nachdem sie zunächst Pianistinwerden wollte. Ihr Debüt hatte sie im Jahr 1944. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie als Sopran vom Dirigenten Arturo Toscaninientdeckt, gefördert und an die Mailänder Scala verpflichtet, wo sie 1946 bei einem berühmt gewordenen Konzert zur Wiedereröffnung des Hauses nach kriegsbedingter Renovierung mitwirkte.

Mit der ebenfalls an der Scala engagierten Maria Callas kam es zum Wettstreit der Stimmen. Nach Platzhirsch-Rangeleien wich Renata Tebaldi in die USA aus. Von 1955 bis 1973 gehörte sie zum Ensemble der Metropolitan Opera in New York und unternahm weltweite Konzertreisen. In 17 Spielzeiten trat die Sopranistin in 210 Aufführungen an der „Met“ auf…

Mehr in „Wikipedia“
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INSTAG(K)RAMEREIEN – gefunden von Fritz Krammer

Fritz Krammer schreibt: Golovnin war wirklich gestern großartig, wie auch vom Rezensenten beschrieben! Das Orchester, nach so vielen Taktschlägern der letzten Wochen, wie ausgewechselt. Ich war wenigstens in zwei Aufführungen!

golo
ZU INSTAGRAM mit mehreren Fotos

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Passend zu „Crescendo“ (Presseschau):  Lorenzo Viotti und dem neuen Pullover. Der schwimmt momentan bei Boss und Valentino.

viot

ZU INSTAGRAM

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KERZENLICHTKONZERTE IN NIEDERÖSTERREICH

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Sehr geehrte Konzertbesucher, liebe Musikfreunde!

Das Programm der Saison 2022 ist online und kann unter

www.kerzenlicht-konzerte.at

abgerufen werden. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Ihr
Kerzenlicht-Konzerte Team
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LINZ: Theaterverein Shakespeare grådaus: CROWDFUNDING FÜR DAS NEUE STÜCK VON DETT UND MASON
AUFRUF DER THEATERURGESTEINE AN IHR PUBLIKUM

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Henry Mason, Daniela Dett. Foto: privat

2005 sangen und spielten sich Musicaldarstellerin Daniela Dett und Theatermacher Henry Mason mit dem Programm DOWN WITH LOVE (Shakespeare meets Broadway) in die Herzen des oö. Publikums.
Siebzehn Jahre lang hat man sie gefragt, ob sie das ungewöhnliche Format, in dem Shakespearetexte und Songs von George Gerschwin, Cole Porter und Kurt Weill aufeinanderprallten, nicht wieder aufleben lassen wollen.

Nun ist es soweit! 2022 kommen die beiden Publikumslieblinge in ihrem neuen Programm DOWN WITH LOVE. RELOADED. (Shakespeare meets Pop and Rock) wieder zusammen, diesmal mit einer großartigen Band und ihrem Special Guest und Bandleader Daniel Große Boymann. „Wir hoffen, den Erfolg des ersten Programms noch zu toppen“, sagt Henry Mason.

Es wird die erste Produktion des neuen Theatervereins Shakespeare grådaus, den Mason und Dett 2021 gegründet haben. “Spielerisch, sinnlich und vor allem humorvoll wollen wir unsere Leidenschaft für William Shakespeares virtuose, freche, bildgewaltige Sprache teilen“, berichten die beiden.

„DOWN WITH LOVE. RELOADED.“ wird ein unkonventioneller musiktheatralischer Abend, an dem geniale Verse aus William Shakespeares Komödie „Viel Lärm um  nichts“ auf schmissige Pop- und Rocksongs treffen – von den Imagine Dragons über Joni Mitchell bis hin zu Stevie Wonder.

Die Premiere soll Ende September im Posthof Linz über die Bühne gehen; geplant sind weitere Gastspiele in OÖ und NÖ.

Um ihre neue Produktion zu realisieren und ihre Mitstreiter*innen auf und hinter der Bühne fair zu bezahlen, appellieren Mason und Dett erstmals an ihr Publikum. Sie hoffen, durch ein Crowdfunding-Projekt €15.000,- aufzustellen.

Sie zählen dabei auf die Großzügigkeit aller theater- und musikbegeisterten Zuseher*innen, die aufgerufen sind, ab 12. Februar 2022 auf www.startnext/downwith-love-reloaded/ zu spenden. „Nur so können wir unser Herzensprojekt
realisieren“, meint Daniela Dett und fügt hinzu: „Wir sind guter Hoffnung. Es ist ja bald Valentinstag. Vielleicht fällt dabei auch für uns ein bisserl Liebe ab.“

Detts und Masons erste Begegnung ist fast schon zwanzig Jahre her. Inzwischen sind sie Urgesteine der oberösterreichischen Theaterlandschaft, Dett als Sängerin, Schauspielerin und Star des Musicalensembles am Linzer Landestheater, Mason als preisgekrönter Regisseur und Theaterautor. Reich geworden seien sie mit ihrer Arbeit nicht, meinen die beiden; es sei ihnen immer mehr um die Sache gegangen. Auf ihre neuerliche Zusammenarbeit, nachzulesen auf www.shakespearegradaus.at, darf man sehr gespannt sein.

www.startnext.com/down-with-love-reloaded
www.shakespearegradaus.at

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Henry Mason, Daniela Dett. Foto: privat

DOWN WITH LOVE. RELOADED.
von und mit Daniela Dett und Henry Mason
Erste Spieltermine am 22., 24., und 25. September 2022 im Posthof Linz
Eine Produktion des Theatervereins Shakespeare grådaus
in Koproduktion mit dem Posthof – Zeitkultur am Hafen

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LINZER LANDESTHEATER: TANZPREMIERE am 10.2.

BUDDHA | Ein Tanzabend von Ashley Lobo zur Musik von Aaron Breeze

Premiere Do 10. Februar 2022, 20.00 h Blackbox Musiktheater Linz

Die weiteren Vorstellungstermine:  14., 18., 20., 25., 27. Februar, 4., 6., 9., 13., 17. März 2022

Nach seiner erfolgreichen Produktion Yama (2019) kehrt der indische Choreograf Ashley Lobo nach Linz zurück. Er setzt sich dieses Mal choreografisch mit dem Erkenntnisbegriff und Erleuchtung auseinander und nimmt uns als Reiseführer mit auf den Weg zur inneren (wie auch äußeren) Befreiung. Der Begriff Buddha benennt jenen Menschen, der Erleuchtung erfahren hat, erwacht ist und durch Reinhaltung des Geistes vollkommene Wahrheit erfahren hat. Aber was ist Wahrheit? Gibt es eine objektive Realität? Damit ist auch die Fragestellung nach dem Sinn des Lebens verbunden – wozu leben wir auf dieser Welt?

Ashley Lobo ist als Tänzer, Choreograf und Tanzpädagoge seit 35 Jahren sowohl in Indien als auch international tätig und zählt seit Langem zu Indiens Spitze des zeitgenössischen Tanzes. Als Gründer und künstlerischer Leiter des Navdhara India Dance Theatre (NIDT) hat er seine Choreografien auch auf Tourneen u. a. in den USA, in Kanada, Südafrika, Deutschland, Polen, Israel, der Türkei, China und Mexiko präsentiert. Seit der Gründung im Jahr 2015 ist das NIDT in über 15 Länder gereist und hat über 120 Aufführungen auf der ganzen Welt gezeigt.
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10. Europäischer Theatertag der Toleranz – am 1. Februar

Genau vor 10 Jahren haben Bernd.C. Sucher, Gaby Welker, Renald Deppe,François-Michel van der Rest und ich den Europäischen Theatertag für Toleranz ins Leben gerufen.
Der Anlass war die Übernahme eines ungarischen Nationaltheaters inBudapest, des „Kleinen Theaters“, durch einen rechtsextremen Theaterintendanten, der der berüchtigten Jobbik Partei angehörte, nachdem der bisherige Intendant von der Regierung abgesetzt wurde. Diese Parteihetzte ganz offen gegen Homosexuelle, Roma, Juden und Ausländer.
Bei einer Reise nach Budapest, bei der wir mit maßgeblichen Persönlichkeiten des ungarischen Kulturlebens sowie den betroffenen Intendanten
zusammentrafen, konnten wir uns ein Bild der angespannten politischen Situation machen.
Daraufhin entschlossen wir uns, den „Europäischen Theatertag der Toleranz“ ins Leben zu rufen.
Wir wollten jedoch mit dieser Initiative nicht selbstzufrieden auf die Ungarn zeigen, sondern auf die Gefahr des überall in Europa erstarkenden
Rechtspopulismus aufmerksam machen.
Denn wir Theatermenschen sehen uns als VermittlerInnen der Werte der Aufklärung, stehen für Neugier, Menschlichkeit und Toleranz.
Vor den Vorstellungen der Theater, Konzerthäuser und Veranstaltungsräume in Europa wird seit dem am 1. Februar ein Manifest verlesen, um das Publikum auf diesen Standpunkt hinzuweisen.
Bereits im ersten Jahr nahmen über 800 Kulturinstitutionen an dieser Initiative teil und wir konnten uns eines enormen Echos in allen wichtigen Medien in Europa erfreuen.
Ich bedanke mich sehr herzlich für diese wertvolle und engagierte Unterstützung aller beteiligter KünstlerInnen, IntendantInnen und JournalistInnen, die diesen Erfolg erst möglich gemacht haben.
Heute sehen wir uns jedoch immer größeren Herausforderungen gegenüber. Viele weitere europäische Regierungen lassen sich seit dem immer wieder von dem billigen jedoch meist allzu kurzlebigen Erfolg einer rechtspopulistischen Haltung blenden. Aber eine wache und kritische Zivilgesellschaft Aber eine wache und kritische Zivilgesellschaft sorgt dafür, dass diese keine allzu großen Schäden anrichten und vorallem möglichst rasch wieder in der Versenkung verschwinden.
Ich bitte Sie höflichst, diese Initiative zu unterstützen, indem Sie diese einer möglichst breiten Öffentlichkeit bekannt machen und das Memorandumgegebenenfalls selbst am 1. Februar 2022 verlesen, egal ob es sich dabei um ein Theaterstück, eine Oper, ein Konzert, eine Lesung oder eine sonstige Veranstaltung handelt, bei der Publikum anwesend ist.

Markus Kupferblum
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„ORF III Kulturdienstag“: Auftakt für neuen „Erbe Österreich“-Dreiteiler „Wiens verborgene Palais“ mit Karl Hohenlohe

Außerdem: „Anton Dreher – Ein Wiener Bierpionier“, „Wiener Ecken – Der Siegeszug der Werbung“, „Wunder oder Plunder mit Wolfgang Böck“ =

Wien (OTS) – Der „ORF III Kulturdienstag“ am 1. Februar 2022 präsentiert die erste Folge der neuen dreiteiligen „Erbe Österreich“-Reihe „Wiens verborgene Palais“. Darin begibt sich Karl Hohenlohe auf eine Spurensuche der besonderen Art in der Wiener Innenstadt. Ziel sind Prachtbauten, die das Stadtbild prägen, aber zu denen kaum jemand Zutritt hat. Anschließend befassen sich zwei weitere „Erbe Österreich“-Dokus mit Wiens Historie, darunter die Neuproduktion „Anton Dreher – Ein Wiener Bierpionier“. Der Abend schließt mit einer neuen Ausgabe von „Wunder oder Plunder mit Wolfgang Böck“.

Im Hauptabend feiert Teil eins von „Wiens verborgene Palais“ (20.15 Uhr) von Susanne Pleisnitzer Premiere. „Kommen’S nur herein, Großvater war schon da“, so begrüßt Rechtsanwalt Franz Markus Nestl habsburgische Gäste in seiner Kanzlei im Ringstraßenpalais Königswarter. Denn in der Beletage residierte bis 1940 auf mehreren hundert Quadratmetern „die gnädige Frau“ Katharina Schratt und empfing hier ihren Seelenfreund Kaiser Franz Joseph. Viele Häuser sind heute in Privatbesitz oder werden als Botschaften genützt. Neben dem Königswarter besucht Karl Hohenlohe im ersten Teil der von Susanne Pleisnitzer gestalteten Reihe auch das Palais Wilczek, das bis heute von der Familie bewohnt wird, und spricht dort mit Theresita Khan, Tochter von Katharina Wilczek. Außerdem lädt der ungarische Botschafter in Wien, Andor Nagy, Karl Hohenlohe zum Gespräch in die ungarische Botschaft in der Bankgasse im Wiener Zentrum.

Anschließend geht es mit der neuen Dokumentation „Anton Dreher – Ein Wiener Bierpionier“ (21.05 Uhr) von Gustav Trampitsch weiter. In seiner Brauerei in Schwechat erfand er das haltbare Lagerbier, nachdem er zuvor durch ganz Europa gereist war und sich überall das neueste Wissen seiner Branche angeeignet hatte. Bei Führungen durch ausländische Brauereien hielt er schon einmal seinen Spazierstock in die Fässer, um nachher chemische Analysen der so entnommenen Proben anzustellen. Das Ergebnis seiner Bestrebungen war das sogenannte untergärige Bier, also eine bei Kühlung lang haltende Biervariation, die industriell hergestellt werden konnte und konstant denselben Geschmack hatte. In der Wiener Operngasse setzte sich Anton Dreher, wie es sich damals gehörte, mit einem eigenen Innenstadtpalais ein Denkmal. Danach folgt der Film „Wiener Ecken – Der Siegeszug der Werbung“ (21.55 Uhr).

Der „ORF III Kulturdienstag“ schließt um 22.50 Uhr mit einer neuen Folge von „Wunder oder Plunder mit Wolfgang Böck“: Was soll mit der Kleiderbürste geschehen, was mit der Bleistiftspitzmaschine oder der silbern schillernden Schüssel? Heidi (50), Michael (52) und Adalbert (55) haben die große Chance, die Gegenstände, die sie richtig einschätzen, gleich mit nach Hause zu nehmen. Aber es wird nicht einfach werden – zu raffiniert haben Marcella, Samir und Luxl, das Expertenkomitee dieser Serie, die Dinge arrangiert, als dass ein schneller Blick genügen würde. Wird am Ende das wertvollere Stück im Müll landen? Oder haben die drei Kandidatinnen und Kandidaten den Kennerblick, den es braucht, um die richtige Wahl zwischen Kunst und Kitsch zu treffen?
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