DIE DIENSTAG-PRESSE – 15. DEZEMBER 2020

DIE DIENSTAG-PRESSE – 15. DEZEMBER 2020

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE DIENSTAG-PRESSE – 15. DEZEMBER 2020

Foto: Wolfgang Koch, Anna Netrebko. Foto: Michael Pöhn / Wiener Staatsoper (c)

Wien/ Staatsoper
Natürlich ist Netrebko eine Tosca
Die Sopranistin gab ihr Wien-Debüt in Puccinis Opernklassiker im TV – in der leeren Staatsoper.
WienerZeitung

Anna Netrebko als Tosca – ohne Publikum in Wien Bezahlartikel
Die Wiener Staatsoper kann derzeit nicht vor Publikum spielen. Aber sie kann spielen. Via ORFIII und Livestream schickte man Puccinis „Tosca“ um die Welt. Online ist die Aufführung noch zu sehen.
Die Presse

Netrebkos erste Wiener „Tosca“: Mord im römischen Mädchenpensionat
Anna Netrebko verwandelte trotz Publikumslosigkeit Rührung in Herzschmerz. Trotzdem blieben Wünsche offen
Der Standard

Ist es klug, ein Ehepaar als Liebespaar auftreten zu lassen`
Anna Netrebko und Yusif Eyvasov in der Wiener Staatsoper
Livestream am 13. Dezember 2020
von Dr. Ralf Wegner, Hamburg
Anna Netrebko verfügt als Tosca zweifellos über eine prachtvolle große und in der Höhe aufblühende, dunkel timbrierte, schöne Stimme ohne jede Schärfe oder störendes übermäßiges Vibrato. Der Stimme mangelt es aber in meinen Ohren an Ausdrucksvermögen, an Beseelung. Gefühle wie hingebungsvolle Liebe, Verzeihen, schiere Verzweiflung und abgrundtiefer Hass werden von der Sängerin zwar gespielt, aber nicht stimmlich transportiert. In Ermangelung der ausreichenden stimmlichen Gestaltungsfähigkeit neigte Frau Netrebko als Tosca deshalb zum Chargieren, also zur übertriebenen physischen Darstellung der von ihr dargestellten Figur. Wegen ihrer Berühmtheit und zweifellosen Stimmpracht vermag es wohl kein Regisseur, ihre darstellerischen Fähigkeiten in diskretere Bahnen zu lenken. Als Troubadour-Leonara war mir das noch nicht so aufgefallen, allerdings ist die Rolle auch nicht so exponiert wie die der Tosca. Man vergleiche nur die auf Youtube vorhandenen Tosca-Interpretationen von Raina Kabaivanska oder Eva Marton, von der außerordentlichen stimmlichen und darstellerischen Gestaltungsfähigkeit der Maria Callas ganz zu schweigen.
Klassik-begeistert

Berlin/ Staatsoper
Halbwegs gelungene Lockdown-Lohengrin-Premiere an der Staatsoper Berlin mit Bieito, Alagna, Miknevičiūtė
„Unechte“ Premiere an der Staatsoper Unter den Linden in diesem an Premieren so armen Theaterwinter. Aber die Staatsoper setzt ein Zeichen gegen Virus-Angst und Absagen-Tristesse. Wenn man auch Lockdown-gemäß ohne Publikum und im vollkommen leeren Großen Saal spielt. Matthias Pintscher dirigiert etwas harsch, Calixto Bieito zeigt eine erratische, aber doch nicht rundum schlechte Inszenierung. Alagna in seinem Rollendebüt kann teilweise überzeugen, hat Schwächen im Piano, steigert sich aber in den Paradestellen. Das Highlight ist Vida Miknevičiūtė als rätselhaft kühle Elsa mit erstaunlich souveränem Sopran. Auch Pape kann vollauf überzeugen. Ein Lohengrin unter erschwerten Bedingungen, durchaus sehens- und hörenswert – auch dank mitreißender Einzelleistungen.
https://konzertkritikopernkritikberlin.wordpress.com/2020/12/14/lockdown

Wagner als Kammeroper
Werfen Sie jetzt bitte mal ganz flott alle Ihre Wagner-Vorurteile über Bord. Zu laut? Zu langatmig? Zu krude? Zu viele Wiederholungen? Vor allem zu viel Geschrei? Diese Klischees widerlegt die Berliner Lindenoper mit ihrer aktuellen Neuinszenierung – und bringt den „Lohengrin“ quasi als Kammeroper auf die Bühne. Maria Ossowski hat den Videostream der Neuproduktion mitverfolgt.
BR-Klassik.de

Lohengrin“ als surrealistischer Film: Utopie und gewalttätige Ordnung
Calixto Bieto setzt im Staatsopern-Stream Wagner mit Smoking-, Anzug- und Karohemdträgern um, mit hervorragender Elsa und schwachem Lohengrin.
Berliner Zeitung

Regietheater rückwärts
In der Berliner Staatsoper inszeniert der Skandalregisseur Calixto Bieito seinen „Lohengrin“ fürs Fernsehen. Sein Startenor Roberto Alagna hat diesmal zwar nicht abgesagt. Aber so richtig bei der Sache ist auch er nicht.
Die Welt.de

LOHENGRIN an der Staatsoper Unter den Linden
https://www.freitag.de/autoren/andre-sokolowski/lohengrin-an-der-staatsoper-unter-den-linden

Berlin/ Staatsoper
„Lohengrin“ Unter den Linden: Trash von der Resterampe
Die völlige Abwesenheit von ästhetisch ansprechenden Bildern, Kostümen und Requisiten macht die dreieinhalb Stunden dauernde Aufführung zu einer wahren Prüfung. Der Schwan ist den ganzen Abend nur als kleine Origami-Papierfigur präsent, in dem schlampig-salopp gekleideten Roberto Alagna begegnet man eher einem in die Jahre gekommenen latin lover als einem Wagnerhelden. Warum hat die Staatsoper das sich und uns angetan?
Staatsoper Unter den Linden, Berlin, 13.12, Peter Sommeregger
Klassik-begeistert

Lockdownmusik: Jonas Kaufmann ganz nah
CDs von Jonas Kaufmann, Mathias Rüegg, Clemens Wenger und Daniel Hope als Dokumente des ersten Lockdowns
https://www.derstandard.at/story/2000122476182/jonas-kaufmann-ganz-nah

Schuberts letzte Klaviersonaten, die eine deutliche Handschrift erkennen lassenSchubert auf neuen Pfaden. Verantwortlich dafür zeichnet sich der Pianist und Pädagoge Hans-Jürg Strub. Als Klavier-Pädagoge zählt der Schweizer zu den prägendsten Persönlichkeiten im deutschsprachigen Raum. Dass Strub jedoch nicht nur meisterlich agiert, wenn er Nachwuchspianisten an die Weltspitze heranführt, sondern auch selbst ein gewichtiges Wort als Pianist mitzureden hat, beweist die neue Aufnahme. Strub hat vor kurzem Franz Schuberts Klaviersonaten in A-Dur D 959 und B-Dur D 960 aufgenommen. Erschienen ist die CD bei ARS Produktion.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert

Rezension des Videostreams: BR Musica Viva
Prinzregententheater, München, Stream am 8. Dezember 2020
Wolfgang Rihm, Sphäre nach Studie für 6 Instrumentalisten (1993/2002)
Stabat Mater für Bariton und Viola
Male über Male 2 für Klarinette und 9 Instrumentalisten (2000/2008)
Es ist ein langer Arbeitstag. Darin enthalten sechs Stunden unterschiedliche Videokonferenzen. Der Tage hätte früher geendet, hätte ich mich für dieses Konzert ins Prinzregententheater einfinden dürfen. Auf dem Gang dorthin hätte ich mich innerlich eingestellt, freigemacht für das musikalische Erleben. Corona bedingter Konjunktiv.
Von Frank Heublein
Klassik-begeistert

BR-KLASSIK erinnert an Ennio Morricone, Mirella Freni, Peter Jonas
Die Verstorbenen des Jahres 2020. 2020 wird als das „Corona-Jahr“ in die Geschichte eingehen. Traurige Nachrichten gab es aber leider nicht nur in Hinblick auf die Pandemie, sondern auch aus der Musikwelt. BR-KLASSIK ruft die großen Musikerpersönlichkeiten, die in den letzten Monaten von uns gegangen sind, noch einmal in Erinnerung.
BR-Klassik.de

Wien
Staatsoper: Die Leiden des mittelalten „Werther“ mit Piotr Beczala
Akustische Hinterglasmalerei: TV-Aufzeichnung von Jules Massenets Oper mit Piotr Beczala in der Wiener Staatsoper
Der Standard

Mozart und Wagner im Wohnzimmer
Tobias Wögerer dirigierte die Wiener Symphoniker im Digitalformat
https://volksblatt.at/mozart-und-wagner-im-wohnzimmer/

Zum 250er: Klangteppich in Badener City
Am 17. Dezember, am Tag der 250. Wiederkehr des Geburtstages Ludwig van Beethovens, werden in der Badener Innenstadt die Werke des Komponisten zu hören sein. Beethoven verbrachte mehrere Sommer in der Kurstadt.
https://noe.orf.at/stories/3079809/

Salzburger Festspiele_ Man probiert’s mit vollem Programm
Programm vor vollen Reihen. Das ist der Plan. Davon gehen die Festspiele aus. Auch wenn zunächst sicherheitshalber nur zwei Drittel der aufgelegten Karten in den Verkauf gehen sollen, zeugt das üppige Konzertprogramm von Zuversicht.
DrehpunktKultur

Musiksalon Nr. 36: Staatsopern-Premiere
Eine echte Staatsopern-Premiere gab es am Montag abend: Erstmals edas Haus am Ring Hans Werner Henzes „Das verratene Meer“. Die Begegnung lohnt sich auch für Avantgarde-Skeptiker. Im Musiksalon erfahren wir vorab mehr über den erfolgreichen Opernkomponisten.
https://www.diepresse.com/5910888/musiksalon-nr-36-staatsopern-premiere

Links zu englischsprachigen Artikeln

Streams
Jonas Kaufmann, Sir Bryn Terfel, Eva Marton, Leonie Rysanek Headline Top 10 Operas to Stream This Week
https://operawire.com/jonas-kaufmann-sir-bryn-terfel-eva-marton-leonie-rysanek

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Classical And Opera Streams You Absolutely Need To See This Week: December 14 – 20
https://www.ludwig-van.com/toronto/2020/12/14/critics-picks-classical-opera

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Così fan tutte, Scottish Opera online review – wit and deception in an empty theatre
https://theartsdesk.com/opera/cos%C3%AC-fan-tutte-scottish-opera-online

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Opera review: Scottish Opera’s Cosi fan tutte, Theatre Royal, Glasgow
https://www.scotsman.com/whats-on/arts-and-entertainment/opera-review-scottish

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Stream (free):
https://www.scotsman.com/whats-on/arts-and-entertainment/opera-review-scottish

Fidelio review – Opera North triumphs with electrifying take on Beethoven’s radical opera Filmed in Leeds Town Hall, streamed on demand
The Guardian

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Stream (Price £15) :
http://www.operanorth.co.uk/whats-on/fidelio-ondemand/

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Opera review: Lyric’s virtual “Pasion Latina’ celebrates music sung in Spanish
https://www.chicagotribune.com/entertainment/music/howard-reich

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Stream (free):
https://www.youtube.com/user/lyricoperaofchicago

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Grange Park Opera 2020 Review: Owen Wingrave A Stylish Filmed Treatment of Britten’s Late Masterpiece
https://operawire.com/grange-park-opera-owen-wingrave/

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London
BWW Review: THE NUTCRACKER, Royal Opera House
https://www.broadwayworld.com/westend/article/BWW-Review

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Sydney
Orchestras and Opera Companies in Australia Remain Hopeful For 2021
About a third of arts jobs in Australia have disappeared this year
https://www.broadwayworld.com/australia-melbourne/article/Orchestras-and-Opera

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Feuilleton
Beethoven’s 250th Birthday:
His Greatness Is in the Details Brahms, Wagner, even Sondheim: All have followed the great master in building their works from small bits of music.
https://www.nytimes.com/2020/12/14/arts/music/beethoven-250-birthday-classical.html

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Beethoven’s 250th Birthday: Here’s Everything You Need to Know
https://www.nytimes.com/article/beethoven-250-birthday-classical-music.html

Ballett/ Tanz

London
BWW Review: THE NUTCRACKER, Royal Opera House
https://www.broadwayworld.com/westend/article/BWW-Review

Sprechtheater

Österreich
Bericht aus dem Kultur-Lockdown: Freies Theater nun „extrem unfrei“
Die Pandemie zeigt erst recht, wie prekär die Verhältnisse im freien Theater sind.
Wiener Zeitung

TV/ Kabarett

„Danke für nichts, 2020“: Jede Menge satirische TV-Jahresrückblicke
Es gibt viel zu resümieren: Zahlreiche kabarettistische und politische Rückschauen auf das Coronajahr 2020
Kurier

Buch/ Literatur

Er hob den Spionageroman in die Weltliteratur Bezahlartikel
Mit John le Carré starb ein Großer der englischen Literatur. Seine Thriller über die Welt der Geheimdienste im Kalten Krieg dringen – nie beschönigend, nie verurteilend – tief in die kollektive Psyche des 20. Jahrhunderts.
Die Presse

John le Carré und der Spionageroman
Anlässlich des Todes des Autors ein Rückblick auf ein literarisches Genre.
Wiener Zeitung
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Unter’m Strich

Was auf impfbereite Personen zukommt Bezahlartikel
Eine Reihe von Nebenwirkungen, Missverständnisse und Widerstand – Millionen Menschen innerhalb kurzer Zeit zu impfen wird Situationen hervorrufen, über die keinerlei Erfahrungswerte vorliegen.
Die Presse

Telemedizin und mehr : Bill Gates nennt positive Folgen der Corona-Pandemie
Der Microsoft-Mitgründer will die Notenbanken von der schnelleren Digitalisierung des Finanzwesens überzeugen. Und spricht eine deutliche Warnung aus.
Frankfurter Allgemeine

Österreich/ Wirtschaft
Wilhelm Rasinger: Er war die Stimme der Kleinanleger
IVA-Gründer Wilhelm Rasinger ist im 73. Lebensjahr verstorben.
Salzburger Nachrichten

Richard Schmitt verlässt oe24.at
Der umstrittene Journalist hat eine neue journalistische Aufgabe. Er begründet ein Medienhaus mit, das eine „neue Qualität des tagesaktuellen Journalismus“ bieten soll.
https://www.diepresse.com/5911305/richard-schmitt-verlasst-oe24at

Deutschland
Corona-Krise:Die Wirtschaft braucht den Lockdown
Deutschland braucht ökonomische Stabilität. Dafür ist politische Entschiedenheit nötig. Genau das leisten die neuen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie.
Sueddeutsche Zeitung

Die neusten Entwicklungen: Neuer Shutdown für Kulturanlässe
Veranstaltungen sind wieder verboten, die Tonhalle Zürich schliesst bis Ende Februar, selbst Kinovorführungen fallen aus – so steht es um die Kultur in der Schweiz
Neue Zürcher Zeitung

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 15. DEZEMBER 2020)

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 15. DEZEMBER 2020)

Quelle: onlinemerker.com

WIENER STAATSOPER: DER STREAMING-SPIELPLAN VOM 14. bis 21. DEZEMBER 2020

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Foto: Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

Wir freuen uns sehr, auch diese Woche zwei Live-Erlebnisse direkt aus der Wiener Staatsoper abieten zu können:

Gestern zeigten wir die Premiere unserer Neuproduktion und Staatsopern-Erstaufführung von Hans Werner Henzes Das verratene Meer, ein »Psychothriller«, wie Sergio Morabito, der gemeinsam mit Jossi Wieler Regie führt, die Oper beschreibt: »Wie bei einem guten Psychothriller ist die Musik von einer verführerischen Schönheit, die dramaturgisch eingesetzt wird. Dahinter lauern Abgründigkeit und Gewalt«, erklärt Morabito den Blick des Regieteams auf die Oper. Als »Kammerspiel« sieht Jossi Wieler die Handlung, nicht aber die Oper als Ganzes: »Sieben Figuren, kein Chor, aber ein Riesen-Orchesterapparat mit archaischen Klangdimensionen – dieser Klang führt uns in die Abgründe und Albträume der Figuren. Unter der naturalistischen Oberfläche, die dieser Roman aufzuweisen scheint und der auch die Oper äußerlich folgt, liegen sehr viel traumatischere, obsessivere Bilder.«
Der Stream ist noch zu sehen!

Ein weiteres Live-Event ist dann am Freitag, dem 18. Dezember zu sehen: Musikdirektor Philippe Jordan hat Richard Strauss‘ Rosenkavalier musikalisch neu einstudiert. Martina Serafin singt die Marschallin und Günther Groissböck gibt als Baron Ochs auf Lerchenau sein Rollendebüt am Haus am Ring.

Beide Opern werden trotz des Lockdowns in der Wiener Staatsoper zur Aufführung gelangen. Gespielt wird ohne Publikum, nur für Kameras und Mikrofone. Das verratene Meer wird am 15. Dezember um 19.30 Uhr in Radio Ö1 ausgestrahlt, Der Rosenkavalier wird am 27. Dezember um 20.15 Uhr auch in ORF III zu sehen sein.

Alle u.a. Streams sind in Österreich wie auch international kostenlos auf der Webseite play.wiener-staatsoper.at verfügbar. Beginn ist jeweils um 19.00 Uhr (Der Rosenkavalier 18.00 Uhr), die Übertragungen sind 24 Stunden lang abzurufen.

Das Programm bis einschließlich 21. Dezember 2020:

Montag, 14. Dezember 2020, 19.00 Uhr (LIVE, PREMIERE)
Hans Werner Henze
DAS VERRATENE MEER
Musikalische Leitung: Simone Young
Inszenierung: Jossi Wieler, Sergio Morabito
Bühne und Kostüme: Anna Viebrock
Mit u.a. Vera-Lotte Boecker, Bo Skovhus, Josh Lovell, Erik Van Heyningen, Kangmin Justin Kim, Stefan Astakhov, Martin Häßler

Dienstag, 15. Dezember 2020, 19.00 Uhr
Wolfgang Amadeus Mozart
Die Zauberflöte (Vorstellung vom 29. Dezember 2017)
Musikalische Leitung: Adam Fischer
Inszenierung: Moshe Leiser, Patrice Caurier
Mit u.a. Jörg Schneider, Olga Bezsmertna, René Pape, Hila Fahima, Thomas Tatzl

Mittwoch, 16. Dezember 2020, 19.00 Uhr
Richard Strauss
Capriccio (Vorstellung vom 24. Mai 2018)
Musikalische Leitung: Michael Boder
Inszenierung & Bühne: Marco Arturo Marelli
Mit u.a. Camilla Nylund, Markus Eiche, Michael Schade, Adrian Eröd, Wolfgang Bankl, Angelika Kirchschlager

Donnerstag, 17. Dezember 2020, 19.00 Uhr
Giacomo Puccini
Tosca (Vorstellung vom 17. Februar 2019)
Musikalische Leitung: Marco Armiliato
Inszenierung: Margarethe Wallmann
Mit u.a.: Sondra Radvanovsky, Piotr Beczala, Thomas Hampson, Ryan Speedo Green, Alexandru Moisiuc

Freitag, 18. Dezember 2020, 18.00 Uhr (LIVE)
Richard Strauss / Hugo von Hofmannsthal
Der Rosenkavalier
Musikalische Leitung: Philippe Jordan
Inszenierung: Otto Schenk
Mit u.a.: Martina Serafin, Daniela Sindram, Günther Groissböck, Erin Morley, Jochen Schmeckenbecher

Samstag, 19. Dezember 2020, 19.00 Uhr
Richard Strauss / Hugo von Hofmannsthal
Elektra (Vorstellung vom 11. September 2020)
Musikalische Leitung: Franz Welser-Möst
Inszenierung: Harry Kupfer
Mit u.a.: Ricarda Merbeth, Camilla Nylund, Doris Soffel, Derek Welton, Jörg Schneider

Sonntag, 20. Dezember 2020, 19.00 Uhr
Giuseppe Verdi
Otello (Vorstellung vom 18. März 2018)
Musikalische Leitung: Graeme Jenkins
Inszenierung: Christine Mielitz
Mit u.a.: Roberto Alagna, Aleksandra Kurzak, Dalibor Jenis

Montag, 21. Dezember 2020, 19.00 Uhr
Hans Werner Henze
Das verratene Meer (Vorstellung vom 14. Dezember 2020)
Musikalische Leitung: Simone Young
Inszenierung: Jossi Wieler, Sergio Morabito
Bühne und Kostüme: Anna Viebrock
Mit u.a.: Vera-Lotte Boecker, Bo Skovhus, Josh Lovell, Erik Van Heyningen, Kangmin Justin Kim, Stefan Astakhov, Martin Häßler

Über den weitere Online-Spielplan informieren wir Sie Anfang nächster Woche, nähere Informationen dazu auch laufend auf wiener-staatsoper.at.
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BERLIN/ Staatsoper: LOHENGRIN. Premiere der Bieito-Inszenierung am 13.12.

Zur Premierenkritik von Christian Konz

Zur Premierenkritik von Alexander Walther

Berlin/ Staatsoper
Halbwegs gelungene Lockdown-Lohengrin-Premiere an der Staatsoper Berlin mit Bieito, Alagna, Miknevičiūtė
„Unechte“ Premiere an der Staatsoper Unter den Linden in diesem an Premieren so armen Theaterwinter. Aber die Staatsoper setzt ein Zeichen gegen Virus-Angst und Absagen-Tristesse. Wenn man auch Lockdown-gemäß ohne Publikum und im vollkommen leeren Großen Saal spielt. Matthias Pintscher dirigiert etwas harsch, Calixto Bieito zeigt eine erratische, aber doch nicht rundum schlechte Inszenierung. Alagna in seinem Rollendebüt kann teilweise überzeugen, hat Schwächen im Piano, steigert sich aber in den Paradestellen. Das Highlight ist Vida Miknevičiūtė als rätselhaft kühle Elsa mit erstaunlich souveränem Sopran. Auch Pape kann vollauf überzeugen. Ein Lohengrin unter erschwerten Bedingungen, durchaus sehens- und hörenswert – auch dank mitreißender Einzelleistungen.
Konzertkritikopernkritikberlin/Anton Schlatz

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Roberto Alagna (Lohengrin). Foto: Youtube

Lokj
Elena Gubanova (Ortrud). Foto: Youtube)


Nascht von der Hochzeitstorte: Vida Miknevičiūtė . Foto: Livestream

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Seit Sonntag gibt es auf der Website “Der Merker” (www.dermerker.com) (Thomas Prochazka) ein COVID-19-Blog.

Sinn und Zweck ist nicht die Leugnung des Unleugbaren, sondern der Versuch, mit Zahlen und Fakten zu operieren, die Verhältnismäßigkeit (bzw. Unverhältnismäßigkeit) begreiflich zu machen. Die Graphik wird jeweils am Dienstag oder Mittwoch aktualisiert, je nachdem, wie schnell die AGES die Daten bereitstellt.

Auch bereitet mir, ehrlich gesagt, mehr Sorge als das  SARS-CoV-2-Virus selbst, wie unsere westlichen Gesellschaften ihre demokratischen Errungenschaften bei Widerstand sofort aufgeben. Die Gefahr eines aufstrebenden Totalitarismus ist wohl schwer zu leugnen. Sieht niemand die Parallele zum Deutschland der 1920-er Jahre, zu Ungarn seit Orbàns Machtübernahme?

Erreichen können Sie das COVID-19-Blog über die Startseite: entweder auf “COVID-19” im Hauptmenü klicken oder auf die Graphik selbst.

http://www.dermerker.com/index.cfm?objectid=A2B31711-0EAD-6BDA-C0CEEE46F8311E95

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ORF – Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker 2021: Am 1. Jänner live in ORF 2 und Ö1

 Mit begleitenden Dokus, ORF-Ballettproduktion und -Film zur Konzertpause anlässlich 100 Jahre Burgenland

Wien (OTS) – Bereits zum 63. Mal wird der ORF am 1. Jänner 2021 das weltberühmte Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker übertragen – live um 11.15 Uhr in ORF 2 und Ö1 sowie als Live-Stream via TVthek.ORF.at und oe1.ORF.at. Schon zum sechsten Mal dirigiert Maestro Riccardo Muti das hochkarätige Kulturereignis, das Corona-bedingt erstmals in seiner Geschichte ohne Publikum stattfinden wird. Für die Regie der Fernsehübertragung, die in ihrer Bilddramaturgie besonderen Bedacht darauf nehmen wird, zeichnet diesmal mit insgesamt 17 Kameras zum dritten Mal Henning Kasten verantwortlich. Die Vorbereitungen zu Konzert und TV-Event, in bewährter Manier live kommentiert von ORF-Kulturexpertin Barbara Rett, laufen auf Hochtouren. Begleitend zur Konzertübertragung präsentiert ORF 2 am Neujahrstag ein Rahmenprogramm u. a. aus TV-Dokumentationen, zwei vorproduzierten Balletteinlagen sowie dem Musikfilm zur Konzertpause, der dem Jubiläum 100 Jahre Burgenland gewidmet ist.

ORF-Rahmenprogramm und Konzert-Dacapos

Zur Einstimmung auf die Konzertübertragung in ORF 2 blickt die „matinee“ am Freitag, dem 1. Jänner, um 10.35 Uhr mit der Reportage „Auftakt zum Neujahrskonzert 2021“ hinter die Kulissen des weltweit erfolgreichsten Klassik-Events, das von Millionen Menschen in mittlerweile fast 100 Ländern gesehen wird. Der Film von Thomas Bogensberger zeigt Wissenswertes über die monatelangen Vorbereitungen: von den Ballettdreharbeiten über den Aufbau des aufwendigen Blumenschmucks im Goldenen Saal des Musikvereins bis hin zu Einblicken in die Orchesterproben. Der sogenannte ORF-„Pausenfilm“ mit dem Titel „Happy Birthday, Burgenland! 1921–2021“ (ca. 11.50 Uhr) von Felix Breisach würdigt das jüngste und kleinste Bundesland Österreichs zum 100-Jahr-Jubiläum. So stehen neben historischen Aspekten musikalische Größen wie Franz Liszt und Joseph Haydn im Mittelpunkt. Die während des Konzerts eingespielten Einlagen des Wiener Staatsballetts wurden im Sommer u. a. im Looshaus gedreht. Zum 150. Geburtstag seines Erbauers „Adolf Loos – Visionär und Provokateur“ zeigt ORF 2 bereits um 9.45 Uhr das gleichnamige Porträt von Rudolf Klingohr. Während des Konzerts werden außerdem ORF-Filmbeiträge zu drei besonderen Walzer-Kompositionen gezeigt.

Wer die Live-Übertragung des Neujahrskonzerts am Vormittag verpasst, hat drei weitere TV-Gelegenheiten, das Ereignis nachzusehen: Als Langschläfer-Service bringt ORF III Kultur und Information schon am 1. Jänner im Hauptabend ein Dacapo (20.15 Uhr), eingeleitet vom „Auftakt zum Neujahrskonzert 2021“ (19.35 Uhr). 3sat sendet das hochkarätige Kulturereignis am Samstag, dem 2. Jänner (20.15 Uhr). ORF 2 zeigt den Top-Event nochmals in der „matinee“ am Dreikönigstag, am Mittwoch, dem 6. Jänner (10.05 Uhr) – davor gibt es den „Pausenfilm“ (9.05 Uhr) und die Auftakt-Doku, diesmal unter dem Titel „Hinter den Kulissen des Neujahrskonzerts“ (9.30 Uhr), zum Wiedersehen.

Zwei Balletteinlagen: Choreografie von José Carlos Martínez, Kostümdesign von Christian Lacroix

Bereits Ende August 2020 entstanden die beiden Tanzeinlagen des traditionell vom ORF produzierten Neujahrskonzertballetts. Diese wurden in den prunkvollen Räumen und Anlagen des Gartenpalais Liechtenstein sowie im Looshaus – einem der zentralen Bauwerke der Wiener Moderne, geschaffen von Adolf Loos – mit zehn Solistinnen und Solisten des Wiener Staatsballetts aufgezeichnet. Die Choreografie stammt, wie im Vorjahr, zum zweiten Mal vom Spanier José Carlos Martínez. Die Kostüme zu beiden ORF-Ballettstücken hat – nach 1998 und 2000 – zum dritten Mal der französische Modeschöpfer Christian Lacroix entworfen. Getanzt wurde zu Josef Strauss’ „Margherita-Polka“, op. 244, die erstmals bei einem Neujahrskonzert zu hören ist. Dabei kamen die Tänzerinnen Alice Firenze, Sveva Gargiulo und Ketevan Papava sowie der Tänzer Davide Dato zum Einsatz. Das zweite Ballett wurde zum Walzer „Frühlingsstimmen“, op. 410, von Johann Strauss Sohn aufgeführt. Dazu tanzten die vier Paare Liudmila Konovalova und Denys Cherevychko, Ketevan Papava und Roman Lazik, Alice Firenze und Masayu Kimoto sowie Eszter Ledán und Zsolt Török. Regie führte auch hier bereits zum dritten Mal Konzertregisseur Henning Kasten.

Felix Breisachs ORF-Konzertfilm zur Pause würdigt 100 Jahre Burgenland

Der traditionelle ORF-Film zur Pause des Neujahrskonzerts widmet sich dem jüngsten der neun österreichischen Bundesländer. Das Gebiet des heutigem Burgenlands gehörte als „Deutsch-Westungarn“ bis zum Ende der österreichisch-ungarischen Monarchie zum Königreich Ungarn und musste – gemäß dem Vertrag von Trianon – 1921 an die neue Republik Österreich abgetreten werden. Das vor allem durch den Neusiedler See geprägte östlichste und kleinste Bundesland feiert 2021 sein 100-jähriges Bestehen. Unter dem Titel „Happy Birthday, Burgenland! 1921–2021“ erzählt der von Felix Breisach gestaltete und produzierte Film die historisch verbriefte Grenzziehung nach dem Ersten Weltkrieg durch die Amerikaner und vermittelt durch die von ausgewählten philharmonischen Ensembles dargebotenen Kompositionen musikalischer Größen des Burgenlands wie Franz Liszt und Joseph Haydn auch die Vielfältigkeit der burgenländischen Landschaften und Kulturen.

Das Neujahrskonzert 2021 in Ö1: Live-Übertragung und „Intermezzo“ in der Pause

Auch Ö1 überträgt am 1. Jänner 2021 das „Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker“ als traditionelle Jahreseröffnung um 11.15 Uhr live aus dem Wiener Musikverein. In der Konzertpause spricht Katharina Menhofer mit Cellist Franz Bartolomey im „Intermezzo“ um ca. 11.50 Uhr.

Das „Konzert der Konzerte“ im ORF.at-Netzwerk, im TELETEXT und auf „fidelio“

Auch wenn das Neujahrskonzert 2021 ein wenig anders wird – online und via Teletext werden wieder die gewohnten Services verfügbar sein: Das ORF.at-Netzwerk informiert – u. a. auf news.ORF.at und oe1.ORF.at – ebenso wie der ORF TELETEXT ausführlich über alle Details zu Programm, Orchester und Dirigent. Die ORF-TVthek (TVthek.ORF.at) stellt österreichweit einen Live-Stream der TV-Übertragung sowie nachträglich für sieben Tage ein Video-on-Demand bereit, dieser wird auch in eine multimediale news.ORF.at-Story rund um den Musikevent eingebaut. oe1.ORF.at bietet einen Audio-Stream des Konzertereignisses (live und on demand).

Auf der Klassikplattform „fidelio“ (www.myfidelio.at) kann man per Live-Stream österreichweit ebenfalls beim Neujahrskonzert 2021 mit dabei sein. Zur Einstimmung bietet fidelio im Rahmen von Matineen an den Sonntagen 13., 20. und 27. Dezember sowie am Mittwoch und Donnerstag, dem 30. und 31. Dezember, jeweils ein Neujahrskonzert vergangener Jahre per Stream zum Wiedersehen: von der Ausgabe von 2009 unter Stardirigent Daniel Barenboim bis zur letztjährigen Aufführung mit Andris Nelsons’ Debüt am Pult der Wiener Philharmoniker.

Live-Applaus via www.mynewyearsconcert.com

Da das Neujahrskonzert aufgrund der Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie erstmals ohne Saalpublikum stattfinden muss, hat der ORF eine besondere Initiative ins Leben gerufen. Über die Website www.mynewyearsconcert.com können sich Menschen weltweit registrieren, um ihren Live-Applaus zu spenden und so den Wiener Philharmonikern gebührend Beifall zu zollen. Weiters können Interessierte vorab ein kreatives Foto hochladen, das ihre Begeisterung auch optisch zum Ausdruck bringt. Eine limitierte Anzahl an Bildern, die möglichst Hinweise darauf liefern, aus welchen Teilen der Welt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mitmachen, wird der ORF während des Live-Applauses einblenden.
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Beczała, Nylund, Skovhus, Janoska Ensemble, Josh., DENK, Molden u. v. m. musizieren für ORF-III-„Licht ins Dunkel“-Gala

Live am vierten Adventsonntag, dem 20. Dezember, um 20.15 Uhr

Wien (OTS) – Einen glanzvollen Gala-Abend zugunsten „Licht ins Dunkel“ mit zahlreichen Stars der Opernwelt, Lieblingen aus Schauspiel und Kabarett, besinnlichen Weihnachtsmelodien und einer Live-Auktionsgala für den guten Zweck präsentiert ORF III Kultur und Information am vierten Adventsonntag, dem 20. Dezember 2020, live aus dem ORF RadioKulturhaus um 20.15 Uhr. Im Mittelpunkt stehen die Gesellschaft für MukoPolySaccharidosen (MPS) und ähnliche Erkrankungen sowie das Inklusionstheater „Delphin“.

Auf der Bühne des Großen Sendesaals kann man sich auf Darbietungen der Klassik-Stars Piotr Beczała, Camilla Nylund und Bo Skovhus sowie auf das Janoska Ensemble freuen. Während Beczała, gemeinsam mit dem Janoska Ensemble, den Abend mit einem Weihnachtslied eröffnet, stimmt Nylund das André-Heller-Chanson „Zum Weinen schön, zum Lachen bitter“, u. a. begleitet von Pianist Helmut Thomas Stippich, an. Skovhus singt Franz Schuberts „Lindenbaum“ mit Akkordeonbegleitung von Nikola Djoric. In Zuspielungen sorgen weiters die St. Florianer Sängerknaben in der Stiftsbasilika St. Florian und Mezzosopranistin Angelika Kirchschlager mit Orgelbegleitung im Wiener Stephansdom für besinnliche Momente. Auch das populäre Musikgenre ist hochkarätig vertreten: Ernst Molden musiziert im Duett mit Ursula Strauss, Josh. besingt die Weihnachtszeit in Wien mit seinem Lied „Kerzen, Karpfen und du“ und Birgit Denk performt mit ihrer Band „DENK“ unter dem Titel „Stö da vua“ eine deutsche Version des John-Lennon-Evergreens „Imagine“. Gemeinsam mit Schauspieler und MPS-Austria-Botschafter Wolfgang Böck gibt sie das Lied „Ned allan“ zum Besten. Weihnachtlich wird es u. a. bei einer Lesung von Wolfgang Böck und Maria Prähofer. Das Ensemble des Inklusionstheaters „Delphin“ präsentiert eine Szene aus dem Stück „Tagebuch“. Poetry Slammer Emil Kaschka gibt Einblicke in „Das Echo von Schneeflocken“. Humorvolles präsentiert Gerold Rudle mit einem Auszug aus seinem Kabarett „Ach du heilige …“. Durch den Abend im Großen Sendesaal führen ORF-III-Moderator Peter Fässlacher und „Wien heute“-Moderatorin Elisabeth Vogel, die u. a. auch die Vertreter/innen der österreichischen MPS-Gesellschaft und des „Theater Delphin“ zum Gespräch bitten.

Ein Gedanke zu „DIE DIENSTAG-PRESSE – 15. DEZEMBER 2020“

  1. Ich fand den Lohengrin aus Berlin mit Roberto Alagna auch nur mäßig. Mich beschäftigt aber noch eine ganz andere Frage: Wie macht das ein Herr Alagna eigentlich, dass er so aus Mailand stante pede nach Berlin kommen und auftreten darf? Wenn ich oder Freunde von mir aus dem Ausland nach Deutschland kommen, müssen sie sich nicht nur testen lassen, sondern auch zehn Tage in Quarantäne. Die wurde Alagna ganz offenbar erspart, sonst hätte er nicht so kurz nach dem Auftritt an der Scala schon an der Lindenoper auftreten können. Außerdem konnte er, als er die Verträge ausgehandelt hat, sein Testergebnis noch gar nicht wissen. War offenbar kein Problem.
    Da wird offenbar mit zweierlei Maß gemessen: die Berühmten sind frei, die kleinen Normalbürger sperrt man ein. Genauso war es in der DDR, die Funktionäre und Berühmtheiten hatten Befugnisse und Reisefreiheiten, die allen anderen verwehrt waren. Aber dem deutschen Michel scheint das gar nicht aufzufallen.

    Luisa Schmedt

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