DIE DIENSTAG-PRESSE – 20. OKTOBER 2026

DIE DIENSTAG-PRESSE – 20. OKTOBER 2026  klassik-begeistert.de, 20. Oktober 2026

Die Meistersinger von Nürnberg © Sandra Then

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE DIENSTAG-PRESSE – 20. OKTOBER 2026

Düsseldorf
Ein musikalisch großartiger Meistersinger-Opernabend – die Inszenierung verstört
Wer eine Aufführung der Meistersinger von Nürnberg besucht, erwartet im Gegensatz zu den anderen Werken Wagners eher leichte Kost. Der Tod herrscht hier nicht. Vielmehr verbreitet die Oper Zuversicht und erinnert an die reiche deutsche Kulturlandschaft, auf deren Boden doch auch Erfreuliches gedeihen kann. Gewiss, ihre Aufführungsgeschichte ist problematisch. Doch ändert dies nichts an der hoffnungsvollen Botschaft, dass selbst eine verkrustete Gesellschaft durch das Zusammenwirken von Figuren wie Stolzing und Sachs zum Positiven hin wandelbar ist.
Von Arnold Hütten
Klassik-begeistert.de

Kiel
„Tannhäuser“: Vom Edel-Bordell in die totale Sterilität
Daniel Karasek inszeniert Wagners Tannhäuser am Theater Kiel als Spagat zwischen einem modernen Edel-Bordell und der totalitären Sterilität der Wartburg. Musikalisch überzeugt der Abend durch ein feinfühliges Philharmonisches Orchester unter Hendrik Vestmann und einen kraftvollen Michael Müller-Kasztelan in der Titelfigur.
Von Marc Rohde
Klassik-begeistert.de

Halle
2-für-1-Ticket-Aktion zum World Opera Day mit Walter Sutcliffe am Sonntag
Am Sonntag, den 25. Oktober 2026, ist World Opera Day – und die Oper Halle feiert diesen Tag mit einer besonderen Ticket-Aktion: Opernintendant Walter Sutcliffe wird am Samstag, 24.10.2026, zwischen 11:00 und 14:00 Uhr an der Theater- und Konzertkasse sitzen und das Publikum einladen, die Welt der Oper gemeinsam zu feiern
dubisthalle.de

Wien/MusikTheater an der Wien
Philipp Stölzls genialer Fliegender Holländer geht in Wien vor Anker
Alle sieben Jahre geht Philipp Stölzls geniale Inszenierung von Der fliegende Holländer in einem neuen Opernhaus vor Anker, in der Hoffnung, ein Publikum zu finden, das sie bedingungslos liebt. Zumindest fühlt es sich so an. Die Inszenierung des bayerischen Regisseurs legte 2009 erstmals am Theater Basel an, bevor sie an der Staatsoper Berlin (2013) und am Liceu in Barcelona (2017) Halt machte. Von Philipp M. Krenn neu inszeniert, legt sie nun am Theater an der Wien an, wo ihr – nach den begeisterten Reaktionen am Premierenabend zu urteilen – die Wiener zur Erlösung verholfen haben.
bachtrack.com/de

Starkes Musiktheater: Ein großartiger „Holländer“ im Theater an der Wien
Im MusikTheater an der Wien wurde Wagners prägendes Erlebnis grandios auf die Bühne und in den Orchestergraben gebracht – die intellektuell anspruchsvolle und zugleich spukhaft plastische Inszenierung Philipp Stölzls begeisterte das Wiener Premierenpublikum.
Von Dr. Charles E. Ritterband
Klassik-begeistert.de

17.10.26 „Der fliegende Holländer“, Premiere, Theater a.d. Wien, „Leseratte Senta?“
Nach elf Jahren macht der „Fliegende Holländer“ im Theater an der Wien wieder Landurlaub: Szenisch und musikalisch war das keine „Erlösung“. Philipp Stölzls Inszenierung, die bereits 2009 in Basel und später in Berlin gezeigt wurde, wird jetzt  im Theater an der Wien einer weiteren Aufführungsserie zugeführt – und erneut sitzt in der bühnenbreiten Bibliothek Dalands seine Tochter Senta und kann sich büchergierig von einem dicken alten Sagenband nicht trennen. Die Psychose wurde Senta in all den Jahren seit Basel auch nicht wegtherapiert und ihr Schicksal erweist sich erneut als eine von gesellschaftlichen Zwängen gespeiste Krankengeschichte an deren Schlusspunkt Mord und Selbstmord stehen.
operinwien.at

Berlin
Milo Rau nimmt nun den “Fliegenden Holländer” in den Fokus. “Der fliegende Holländer”: Milo Raus Deutschland-Deutung
Von Flugscham ist auf den deutschsprachigen Opernbühnen nichts zu spüren: Richard Wagners “Der fliegende Holländer” setzt derzeit allerorten die Segel, so 2025 etwa im Steinbruch von St. Margarethen und dem Linzer Musiktheater, 2028 auf der Bregenzer Seebühne und am gestrigen Samstag im Musiktheater an der Wien. Auf dieser Welle surft auch der Wiener Festwochen-Intendant Milo Rau vorne mit, feiert seine Interpretation doch am 24. Oktober Premiere an der Deutschen Oper Berlin.
suedtirolnews.it

Zwischen den Sätzen 7: Whistleblowing mit Omer Meir Wellber und Camilla Nylund
Sie haben Missstände, Gesetzesverstöße, Korruption oder in sonstiger Weise unethisches Verhalten in Ihrem Unternehmen oder gar in einer Regierungsbehörde erlebt – und wissen noch nicht so ganz, wie Sie damit umgehen sollen?  Dann sehen und hören Sie sich Richard Wagners Walküre an, das ist die perfekte Anleitung – zumal, wenn Camilla Nylund singt und Omer Meir Wellber dirigiert. Whistleblowing ist im Grunde ganz einfach: Sie suchen sich einen Komponisten Ihres Vertrauens, vertrauen ihm die Missstände an – und zwei Jahre später ist alles auf großer Bühne spektakulär offengelegt. Der Gesetzgeber steht auch hinter Ihnen, seit dem 31. Mai 2023 gibt es in Deutschland das „Gesetz für einen besseren Schutz hinweisgebender Personen“ (Hinweisgeberschutzgesetz).
Von Jörn Schmidt
Klassik-begeistert.de

Hamburg
Wann Maestro Afkham doch mal die Hutschnur platzen könnte … Teil I
David Afkham kehrt nach Hamburg zurück, privat wie beruflich. In der wunderschönen Laeiszhalle dirigiert der in Bayern lebende Maestro Beethoven und Brahms, in der Hamburgischen Staatsoper sieht er mit Frau und Kindern Humperdinck, Ravel und Strawinsky. Dies nicht zuletzt, weil seine Gattin, die Sopranistin Christiane Karg, dort Mitglied im Internationalen Opernstudio der Staatsoper Hamburg war. Im Vorfeld des Konzerts haben wir unter anderem über Humanismus, fliegende Partituren und seinen Mentor Bernard Haitink (1929-2021) gesprochen.
Jörn Schmidt im Gespräch mit David Afkham (Teil 1)
Klassik.begeistert.de

München/Gärtnerplatztheater
Kritik „Die Reise nach Reims“ in München: Großer Opernspaß am Gärtnerplatztheater
1824 war Gioachino Rossini auf dem Höhepunkt seines Ruhms als Opernkomponist und ging nach Paris als Direktor des Théâtre-Italien. Seine erste Komposition für das französische Publikum war „Die Reise nach Reims“. In diesem Dramma giocoso strandet eine Gruppe von Aristokraten auf dem Weg zur Krönung des französischen Königs in einem Kurhotel in den Vogesen. Gelegenheit für den gewitzten Komponisten, die damaligen Musikstile Europas scherzhaft abzubilden. Zum ersten Mal ist „Die Reise nach Reims“ am Freitagabend in München auf die Bühne gekommen: im Staatstheater am Gärtnerplatz.
BR-Klassik.de

Wien
Nestroy-Nominierungen bekanntgegeben, Lebenswerkpreis für Sunnyi Melles
Es gibt die neuen Kategorien „Beste Musik“ und Ensemblepreis und eine Neuordnung in der Sparte „Bestes Schauspiel“. Zwei neue Kategorien und eine Neuordnung in der Kategorie „Bestes Schauspiel“ bringen die Nominierungen zum diesjährigen Nestroy-Preis. Neben der neu geschaffenen Sparte „Beste Musik“ gibt es beim Wiener Theaterpreis, der am 22. November im Wiener Volkstheater verliehen wird, fortan auch einen Ensemblepreis. Statt wie bisher der „Beste Schauspieler“ und die „Beste Schauspielerin“ wird künftig das „Beste Schauspiel“ prämiert. Der Lebenswerkpreis geht an Sunnyi Melles.
DerStandard.at

München
Bemüht lustiger Touri-Trubel – Münchens Staatstheater am Gärtnerplatz wagt sich an Rossinis „Viaggio a Reims“
Wenn derzeit ein sogenannter „Influencer“ auf ein „Event“ als „unverzichtbar“ hinweist, bricht das Phänomen „Massentourismus“ aus. Das schließt auch heute noch „Royals“ ein – und reicht weit zurück bis in die Standesgesellschaften. Ein sich schließlich aus dererlei Trubel zurückziehender Star wie Gioachino Rossini bediente 1825 mit seiner „Viaggio a Reims“ einerseits die Krönungsfeiern um Karl X. von Frankreich und persiflierte gleichzeitig diese allzu menschliche Sucht nach dem einmaligen Erlebnis.
NeueMusikzeitung/nmz.de

Hamburg/Elbphilharmonie
Klein beleuchtet kurz 79: Nach 12 Minuten ist hier erst einmal Pause – und dann sehen wir mal weiter in der Elbphilharmonie
Gustavo Dudamel, einer der teuersten und in Europa nicht ganz unumstrittenen Dirigenten, pinselt Mahlers 5te mit dem New York Philharmonic auf die Leinwand, dass es nur so spritzt.
Von Patrik Klein
Klassik-begeistert.de

Berlin
Der südkoreanische Starpianist Yunchan Lim: Nur keine Angst vor den Gefühlen (Bezahlartikel)
Ein 22-Jähriger spielt die Musik eines 22-Jährigen, mit höchster Empfindsamkeit: Yunchan Lim begeistert mit Mozart im Berliner Kammermusiksaal.
Tagesspiegel.de

Düsseldorf
Kein Reichsparteitag, aber …
Regisseur Daniel Kramer und sein Team erfahren zur Premiere von Wagners offiziell komischer Oper massive Missfallenskundgebungen; dabei könnte seine Sicht auf diese allzu deutsche Oper drohenden Entwicklungen näher sein, als uns lieb ist. Auf der Festwiese ist das Volk olivgrün uniformiert angetreten. Videos stellen die Mitglieder der Meistersingerzunft in Offiziersdienstgraden vom Hauptmann bis zum General vor. Keine Frage, dass Sachs und Pogner Generalsrang bekleiden. Neben und über Offizieren und Mannschaften wehen die Fahnen der Bundesrepublik, Europas und des Nordatlantischen Verteidigungsbündnisses. Zum Schlusschor bettet sich der Schusterpoet und General auf das Podest für die Kandidaten des Sangeswettbewerbs wie auf den ihm zugedachten Katafalk
concerti.de

Dresden
Kein DDR-Theater: „Die wunderbaren Jahre“ von Torsten Rasch sind auf Dresdens Semper Zwei angekommen
Es ist ein Glücksfall für jeden Komponisten, wenn ein neues Werk schon bald nach der gelungenen Uraufführung eine zweite Chance erhält. Dem 1965 in Dresden geborenen Komponisten Torsten Rasch ist dieses Glück mit seiner jüngsten Oper „Die wunderbaren Jahre“ anheimgefallen. Nur gut ein Jahr nach deren Uraufführung am Staatstheater Regensburg (nmz online 24.02.2025) gab es nun eine Neuinszenierung in Dresden, wo die Semperoper das nach dem gleichnamigen Buch von Reiner Kunze entstandene Musiktheater auf ihrer Spielstätte Semper Zwei herausgebracht hat.
NeueMusikzeitung/nmz.de

Frankfurt
Der Krieg in uns
Rossinis Melodramma eroico »Tancredi“ wieder an der Oper Frankfurt. Wie kaum ein anderer Komponist steht Gioachino Rossini für spritzige und humorvolle Opern. Dass er aber auch Opern mit ernsten Themen komponierte, ist vielen nicht bekannt. Hier leistete die Oper Frankfurt in der Vergangenheit schon mit zwei Inszenierungen wertvolle Aufklärungsarbeit: mit dem Belcanto-Drama „Bianca e Falliero“ im Februar 2022 und zuvor mit dem Beziehungs-Drama „Otello“ im September 2019. Mit der 1813 im Teatro La Fenice in Venedig uraufgeführten Heldenoper (Melodramma eroico) „Tancredi“ folgte zum Spielzeitende 2025/26 ein weiteres Werk, das Rossini von einer unbekannten Seite zeigt. Jetzt erfolgte dessen erste Wiederaufnahme.
kulturfreak.de

Donaueschingen
Bilanz Donaueschinger Musiktage 2026: Vielstimmiges und Unstimmigkeiten
Vielstimmige Klangexperimente, schräge Instrumente und missglückte Bühnenprojekte: Die Donaueschinger Musiktage 2026 bieten einiges zum Staunen und zum Wundern. Für Diskussionen sorgen auch die Proteste gegen François-Xavier Roth beim Schlusskonzert.
Von Jörn Florian Fuchs
BR-Klassik.de

Links zu englischsprachigen Artikeln

Köln
Cologne Opera’s Rigoletto has great singing, straightforward storytelling and vigorous dramatic power
seenandheard-international.com

In Cologne, a long wait for a lacklustre Rosenkavalier
bachtrack.com/de

London
4.48 Psychosis review – a dazzling, harrowing opera worthy of Sarah Kane’s furious writing
Six fearless singers and the Chroma Ensemble, conducted with arresting immediacy by Naomi Woo, rise to the challenge of the brutal musical onslaughts and anarchic orchestrations of Philip Venables’ raw, imaginative score
TheGuardian.com

Ariadne/Dido and Aeneas review – English Touring Opera conjures two strikingly different mythological worlds
TheGuardian.com

Glasgow
Uncovering Turandot: David McVicar’s new production at Scottish Opera
opera-now.com

Wexford
Rossini’s youthful L’equivoco stravagante gets the laughs rolling in Wexford
bachtrack.com/de

Calgary
Calgary Opera replaces singer after Palestinian flag display at Tosca curtain call
Bass Gabriel Sanchez-Ortega says he has been removed from the remaining performances after displaying the flag on opening night. The company described the gesture as unauthorised and contrary to its policy.
moto-perpetuo.com

Shanghai
The Curtain Rises on Snøhetta’s Shanghai Grand Opera House
Norwegian architecture practice Snøhetta was commissioned to design the new Shanghai Grand Opera House, which opens its doors this weekend. Conceived as a new landmark for the performing arts, the building is located on the banks of the Huangpu River, in the Expo Houtan district of Shanghai, China.
metalocus.es

Ballett / Tanz

Graz
Oper Graz: „Romeo und Julia“ in der Apokalypse
Es ist ein Stoff der Weltliteratur, der seit Jahrhunderten nichts von seinem Zauber verloren hat: Shakespeares Tragödie „Romeo und Julia“. Sergej Prokofjew machte daraus ein Ballett, das nun in einer modernen Inszenierung an der Oper Graz zu erleben ist.
steiermark.orf.at

Berlin
Vertrag bis 2033: Staatsballett Berlin tanzt weiter unter Christian Spuck
Ende Februar wurde er mit dem Deutschen Tanzpreis ausgezeichnet. Nun wird Christian Spucks Intendanten-Vertrag beim Staatsballett Berlin verlängert.
Tagesspiegel.de

Sprechtheater

Elfriede Jelinek: Auf dem Gipfel der Macht
Sie selbst erblickt im Ehrentag den „Anfang des Sterbens“. Nur die Welt will sich dem Befund nicht anschließen. Der 80. Geburtstag der österreichischen Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek am 20. Oktober bahnt sich mit ungeheurem Gratulationsgebraus an. Sie ist heute eine der einflussreichsten Persönlichkeiten der Theaterwelt.
news.at

Reichenau
Vertrag mit Maria Happel in Reichenau bis 2030 verlängert
Sie ist seit 2022 als künstlerische Leiterin im Amt, das kommende Programm wird im Jänner präsentiert
DerStandard.at

St. Pölten
„Faust Gretchen Margarete“ in St. Pölten: Eine gelungene Ermutigung (Bezahlartikel)
Bert Zander will im Landestheater Niederösterreich den „Faust“ aus Gretchens Sicht erzählen. Das Vorhaben glückt – trotz der inflationären Verwendung von Fremdtexten.
DiePresse.com

Wien/Theater der Jugend
„Komm runter“ im Theater der Jugend: Fünf Freunde gegen die Gemeinheit (Bezahlartikel)
„Komm runter“ von Sabrina Myriam Mohamed erzählt im Theater der Jugend vom wirklichen Leben.
Kurier.at

Film/TV

„Was ist nur aus dem ‚Tatort‘ geworden?“
Mit einem Zweiteiler hat das neue „Tatort“-Team aus Kiel nun seine Zusammenarbeit aufgenommen. Unsere Leserinnen und Leser sind sich nicht ganz einig: War das nun ein gelungener Einstand – oder viel zu viel des Guten? Klaus Borowski ist Geschichte, in Kiel ermitteln nun Mila Şahin (Almila Bagriacik) und Elli Krieger (Karoline Schuch) gemeinsam. Nach guter Zusammenarbeit sah es zu Beginn des Zweiteilers „Unter Freunden / Unter Feinden“ aber noch nicht direkt aus.
web.de

Politik

Österreich
Sind Sie Freimaurer? Minister müssen dem Parlament wohl antworten
Ob ein Bürger Freimaurer ist, geht den Staat nichts an. Bei Beamten, Richtern und Ministern liegen die Dinge anders. Zwei aktuelle Entscheidungen aus Straßburg und London zeigen, wo die Grenze verläuft. – Ein Gastkommentar.
DiePresse.com

Frankreich
Rathaus niedergebrannt: Neuer Höhepunkt der Proteste in Frankreich
In Frankreich haben Proteste und Ausschreitungen am Samstag einen neuen Höhepunkt erreicht. Im ganzen Land gab es Demonstrationen, in Paris und zahlreichen anderen Städten kam es zu schweren Krawallen. An die 1.200 Personen wurden festgenommen. Die Regierung sprach von extremer Gewalt. In der Stadt Limoges brannte das historische Rathaus nieder.
orf.at

Russland/Österreich
Staatsbürgerschafts-Entzug? Kneissl einverstanden. „Dann soll es so sein“
Erneut ist die ehemalige österreichische Außenministerin Karin Kneissl äußerst präsent in den russischen Medien. Unter anderem hat sie nun erklärt, dass sie mit dem Entzug der österreichischen Staatsbürgerschaft einverstanden sei.
krone.at

Sport

London
WM im Schwergewicht: In Runde zwei war alles vorbei
Daniel Dubois bleibt Weltmeister im Schwergewicht. Sein Gegner konnte sich nicht lange auf den Beinen halten. Viel bekamen die Zuseher in der O2-Arena in London für ihr Eintrittsgeld nicht zu sehen. Im Duell der britischen Knockout-Experten verteidigte Daniel Dubois den WM-Titel im Schwergewicht nach Version der WBO gegen Fabio Wardley eindrucksvoll. Schon nach 17 Sekunden schickte Dubois seinen Gegner erstmals zu Boden.
Kurier.at

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Unter’m Strich

Nach Heli-Diebstahl. Morgenstern: „Wir werden ihn nicht mehr finden“
Nach dem Diebstahl seines Helikopters tappt Thomas Morgenstern weiter im Dunkeln. „Nein, leider gibt es bis heute kein Update“, schildert der einstige ÖSV-Skispringer, der nicht mehr mit einem Happy End rechnet, in der Ö3-Sendung „Walek wandert“.
krone.at

Österreich
Streit um Einkünfte. Ukraine-Pensionen: Hohe Rückzahlungen gefordert (Bezahlartikel)
Sie sollen Pensionseinkünfte aus ihrem Heimatland nicht gemeldet haben: Hunderte Ukrainer müssten deshalb die zu hoch kassierte Grundversorgung zurückzahlen. Ein Bundesland (Niederösterreich) prescht vor.
krone.at

Tuggen/Schweiz
Gewalttat nach Konzert. Streit um Nazi-Song – Mann (27) nach Faustschlag tot
Nach einem Punkkonzert in der Schweiz kam es zu einer tödlichen Schlägerei. Zuvor hatte ein DJ ein Nazi-Lied gespielt. Ein 27-Jähriger ist nach einer Schlägerei bei einer Afterparty im schweizerischen Tuggen gestorben. Zuvor hatte die deutsche Punkband Krawallbrüder in einem ausverkauften Eventlokal gespielt. Bei der anschließenden Feier sorgte ein Lied einer rechtsextremen Band offenbar für einen Streit, der schließlich eskalierte.
heute.at

Linz
Einem Musiker wurden Instrumente um € 14.000 aus versperrtem Auto gestohlen
Ausgerechnet einen Tag nach seinem 20. Geburtstag stellte ein leidenschaftlicher Musiker fest, dass ihm hochwertige Instrumente fehlten. Die hatte er nach einem anstrengenden Probentag im versperrten Auto gelassen. Als er später wegfahren wollte, waren sie verschwunden.
krone.at

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 20. OKTOBER 2026)

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 20. OKTOBER 2026)

Quelle: onlinemerker.com

SALZBURG/ Landestheater: Große Oper im Festspielhaus

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© Christian Krautzberger/Landestheater

Große Oper im Großen Festspielhaus: Giacomo Puccinis „Tosca“ ist ab 31. Oktober in Starbesetzung zu erleben. Die Titelpartie verkörpert die international gefeierte Sopranistin Ekaterina Sannikova als Floria Tosca, der renommierte Tenor Andeka Gorrotxategi singt die Partie des Mario Cavaradossi und der international gefragte Kartal Karagedik ist als Baron Scarpia zu erleben.

Der von den Salzburger Nachrichten bekannte Karikaturist Thomas Wizany sorgt für eine besondere visuelle Ebene: Seine Zeichnungen reichern die Handlung an und bringt sie an den Ort des Geschehens: Rom. Mit seiner ausdrucksstarken Bildsprache bringt er sich in die halbszenische Inszenierung von Thomas Mika ein.

Im Großen Festspielhaus lässt Carlo Benedetto Cimento, Erster Kapellmeister des Salzburger Landestheaters, Puccinis Meisterwerk mit dem Mozarteumorchester Salzburg und dem Opernensemble in einer halbszenischen Aufführung erklingen, die Gelegenheit gibt, sich in höchster Konzentration der musikalischen Vielfalt zu widmen.

Puccinis (1858–1924) Opernthriller wurde 1900 in Rom uraufgeführt und gilt als Paradebeispiel des Verismo, einer Stilrichtung, die zwischen 1890 und 1920 die italienische Oper revolutionierte. Puccini prägte die Musikgeschichte durch seine dramatischen und emotional tiefgehenden Werke. Seine Opern vereinen packende Handlungen mit mitreißenden Melodien und innovativen orchestralen Techniken.

Premiere: 31. Oktober 2026, um 19.00 Uhr

Ort: Salzburg, Großes Festspielhaus

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Netrebko wirbelt China auf

netr

Greetings from China! 🇨🇳🎶
Tour with Anna Netrebko in China
Shanghai — October 13 & 15
Shenzhen — October 18
Hong Kong — October 20 ‼️Cancelled‼️

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BERLIN/Staatsballett: Stiftungsrat verlängert den Vertrag mit Christian Spuck bis Juli 2033 

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Christian Spuck © Eva Radünzel

Christian Spuck verlängert als Intendant des Staatsballetts Berlin
Berlin, 19. Oktober 2026 — Der Stiftungsrat der Stiftung Oper in Berlin verlängert den Vertrag mit Christian Spuck, dem Intendanten des Staatsballetts Berlin, bis Juli 2033.

Der Stiftungsrat der Stiftung Oper in Berlin hat in seiner Sitzung vom 8. Oktober 2026 den Vertrag des Intendanten und Choreographen des Staatsballetts Berlin, Christian Spuck, bis zum 31. Juli 2033 verlängert. Christian Spuck leitet seit dem 1. August 2023 das Staatsballett und wurde in diesem Jahr mit dem Deutschen Tanzpreis ausgezeichnet. Sein aktueller Vertrag läuft bis zum 31. Juli 2028.

Der Senator für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Stefan Evers: «Berlin gehört zu den großen Kulturmetropolen der Welt. Dass das so bleibt, hängt vor allem von den Menschen ab, die unsere Kulturlandschaft prägen. Christian Spuck ist einer von ihnen. Er steht für künstlerische Exzellenz, Mut und den Anspruch, das Ballett immer wieder neu zu denken. Mit seiner Vertragsverlängerung sichern wir dem Staatsballett Berlin Kontinuität auf höchstem internationalem Niveau. Das ist eine hervorragende Nachricht für unsere Stadt.»

Christian Spuck zeigt sich hocherfreut:  «Die weitere Zusammenarbeit mit dem Staatsballett Berlin bedeutet mir sehr viel. Ich bin dankbar für das Vertrauen und glücklich, gemeinsam mit dieser großartigen Kompanie die kommenden Jahre gestalten zu dürfen. Ich freue mich darauf, das gewachsene Miteinander weiter zu vertiefen, neue künstlerische Wege zu gehen und gemeinsam die einzigartige und vielfältige Kultur Berlins mitzugestalten.»

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Online-Merker-Mitgestalter Robert von Winning gestorben


Familienwappen derer von Winnings

Dass er von uralten niederländischen Adel ist, erfuhr ich erst, als ein Biograph mit mir Kontakt aufgenommen hat, um die Familienbiographie zu schreiben. Durch den erfuhr ich auch vom Ableben.

Eigentlich hat die Ideen zur seit Jahren gültigen und noch immer bestehenden Form des Online-Merkers der Niederländer Robert von Winning geliefert und auch selbst gestaltet. Presseschau, Tageskommentar – das alles basiert auf Ideen Robert von Winnings.

Robert von Winning war freier Mitarbeiter und Redaktionsmitglied des Kulturmagazins Online Merker. Er berichtete für die Plattform als Auslandskorrespondent aus Jakarta, Indonesien. Als deklarierter Opernfreund verbrachte er auch viel Zeit in Wien, wo er für den Online-Merker entscheidende Ideen einbrachte und diese auch selbst installierte/ verwirklichte. Leider zog er sich im Laufe der Jahre ganz nach Indonesien zurück, der Kontakt brach weitestgehend ab, seine Ideen blieben aber bis zu heutigen Tag erhalten.

Der Online-Merker verdankt ihm viel, unser ehrendes Angedenken ist ihm gewiss!

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Stadttheater Klagenfurt: Così fan tutte ossia La scuola degli amanti / Dramma giocoso in zwei Akten
von Wolfgang Amadeus Mozart / Libretto von Lorenzo da Ponte

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In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
PREMIERE 29. Oktober 2026, 19.30 Uhr

Zwei liebende Paare kurz vor der Hochzeit: Fiordiligi und Guglielmo, Dorabella und Ferrando. So weit, so klar. Doch dass es nicht ganz so einfach bleiben wird, deutet Mozart schon in den »über Kreuz« komponierten Stimmlagen der Figuren an. Er verpartnert Sopran mit Bariton, Mezzosopran  mit Tenor, und lässt so anklingen, dass hier möglicherweise etwas zusammen ist,
was nicht zusammengehört. Dann genügt eine Versuchsanordnung des Philosophen Don Alfonso, um das fragile Gleichgewicht der Paare ins Wanken zu bringen.
Im Bunde mit Guglielmo und Ferrando arrangiert er einen Partnertausch.
Den Frauen wird erzählt, dass ihre zukünftigen Ehemänner in den Krieg ziehen  müssten. Kurz darauf kehren die beiden verkleidet zurück, geben sich als Fremde aus und versuchen, die Verlobte des jeweils anderen für sich zu gewinnen …

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Nilufar K. Münzing © Josef Sälzle

Wolfgang Amadeus Mozarts 1790 uraufgeführte Oper, die auf einem Libretto Lorenzo da Pontes basiert, führt virtuos Publikum und Figuren in die Irre. Kann es wirklich sein, dass die Frauen ihre verkleideten Männer nicht erkennen?  Wer gehört denn nun wirklich zu wem? Wann passt ein Paar wirklich »gut« zusammen?  Und ist ein inszenierter Partnertausch wirklich die geeignete Methode, um all diese Fragen zu beantworten? Geprägt vom Widerstreit barocker Affektkontrolle, Empfindsamkeit des Rokoko und Rationalismus der Aufklärung, wirft Mozarts und Da Pontes Meisterwerk Fragen auf, mit denen wir uns auch in einer Zeit sexueller Wahlfreiheit und angeblich unbegrenzter Möglichkeiten konfrontiert sehen. Viele scheinen den Glauben an die eine, wahre Begegnung verloren zu haben, doch die tiefe Sehnsucht nach Verzauberung und erfüllter Partnerschaft ist ungebrochen. Regie führt Nilufar K. Münzing, die in der vergangenen Saison mit Der Liebestrank – L’elisir d’amore am Stadttheater Klagenfurt  begeisterte. Die musikalische Leitung übernimmt Michael Hofstetter, Intendant und Geschäftsführer der Internationalen Gluck Festspiele Nürnberg, der hier zuletzt Orfeo ed Euridice dirigierte.

MUSIKALISCHE LEITUNG   Michael Hofstetter
REGIE   Nilufar K. Münzing
BÜHNE   Britta Lammers
KOSTÜME   Uta Gruber-Ballehr
CHOREINSTUDIERUNG   Günter Wallner
DRAMATURGIE   Markus Hänsel
FIORDILIGI   Lucia Tumminelli
DORABELLA   Martina Baroni
GUGLIELMO   Darwin Prakash
FERRANDO   Samuel Stopford
DESPINA   Luisa Mordel
DON ALFONSO   Nikolay Borchev

Kärntner Sinfonieorchester
Chor des Stadttheaters Klagenfurt

Weitere Vorstellungen bis 18. Dezember 2026
Einführungsmatinee 18. Oktober 2026, 11 Uhr
Einführung vor jeder Vorstellung um 19.00 Uhr
Altersempfehlung ab 12 Jahren

MATINEE zum Nachhören auf ORF Radio Kärnten
Kooperation mit dem Stadttheater Klagenfurt und dem ORF Kärnten

Die Aufzeichnung zur Matinee von Così fan tutte  vom 18. Oktober 2026 wird  am Montag, den 26. Oktober 2026 auf Radio Kärnten zum Nachhören ausgestrahlt. Die Matinee bietet Hintergründe zu Komponist und Werk, beleuchtet die künstlerischen Ideen und Konzepte hinter der Inszenierung und ermöglicht interessante Gespräche mit  den beteiligten Künstlern. Die Kooperation mit ORF Kärnten bietet damit die Möglichkeit,  die Matineen des Stadttheaters Klagenfurt auch über den Theaterbesuch hinaus zu erleben und nachzuhören.

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