Die DONNERSTAG-PRESSE – 12. MAI 2022

Die DONNERSTAG-PRESSE – 12. MAI 2022

Foto: Elena Guseva als Fürstin (l.), Olesya Golovneva als Mensch-werdende Nixe Rusalka und Pavel Černoch als Prinz gehören zum hervorragenden Ensemble der aktuellen „Rusalka“-Inszenierung in der Semperoper. Foto: L. Olah/Semperoper

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die DONNERSTAG-PRESSE – 12. MAI 2022

Dresden/Semperoper
»Rusalka« an der Semperoper Dresden: Ein dunkles und grandioses musikalisches Seelendrama
In der Neuinszenierung an der Semperoper Dresden zeigt der Regisseur Christof Loy eine menschliche Rusalka, eine junge Frau, die aus einem dekadenten und einengenden Milieu ausbrechen und mit beiden Beinen im Leben stehen möchte, um zu lieben und geliebt zu werden.
Von Pauline Lehmann
Klassik-begeistert.de

Berlin/Staatsoper
Eine Opernintendantin für Berlin
Elisabeth Sobotka wurde bereits seit längerem als Favoritin für die Intendanz der Staatsoper Unter den Linden gehandelt. Es gibt einiges, was für die erfolgreiche Intendantin der Bregenzer Festspiele spricht. Und dazu gehört nicht zuerst, was viele denken werden, dass man in Berlin ja unbedingt mehr Intendantinnen in Amt und Würden bringen will. Es scheint in dem Fall wichtiger zu sein, dass sich die 56-Jährige an der Staatsoper bestens auskennt
Berliner Morgenpost

Sommereggers Klassikwelt 137: Wir gratulieren Jules Massenet zum 180. Geburtstag
Der am 12. Mai 1842 in einem kleinen Ort im Departement Loire geborene Jules Massenet kann mit Fug und Recht neben Georges Bizet und Charles Gounod als bedeutendster Opernkomponist Frankreichs im 19. Jahrhundert bezeichnet werden. Vom Umfang seines Oeuvres her liegt er noch deutlich vor seinen Zeitgenossen, von denen Gounod neben Ambroise Thomas auch sein Lehrer war.
Klassik-begeistert.de

Hamburg/Laeiszhalle
„Geist und Schöpfung“ – Beethoven und Doderer bewegen in der Hamburger Laeiszhalle
Die Beethoven-Missa entstand aus dem Impetus, das Heilige sinnlich erfahrbar zu machen. Das ist den Mitwirkenden in der Laeiszhalle in der Tat gelungen. Zumindest für die, die Ohren hatten zu hören.
Von Dr. Andreas Ströbl
Klassik-begeistert.de

Berlin/Kammermusiksaal
Der Pianist Jan Lisiecki: Seelenreise mit Frédéric Chopin
Die geheime Logik der Träume: Jan Lisiecki und sein Chopin-Recital im Berliner Kammermusiksaal.
Tagesspiegel.de

München
Les Troyens an der Bayerischen Staatsoper: zwischen Buh-Konzert und musikalischer Ekstase
bachtrack.com

Les Troyens in München: Friedensselig marschieren sie in den Untergang
FrankfurterAllgemeine

Gelsenkirchen
Eheklamotte macht Laune – Paul Hindemiths „Neues vom Tage“ in Gelsenkirchen
NeueMusikzeitung/nmz.de

Göttingen
George Petrou: „Die Göttinger werden Überraschungen erleben“
Die Göttinger Händelfestspiele finden in diesem Jahr erstmals unter der künstlerischen Leitung von George Petrou, einem griechischen Dirigenten, Pianisten und Bühnendirektor, statt. Ein Gespräch.
NDR.de.Kultur

Halle
Neuer Generalmusikdirektor an der Staatskapelle Halle Fabrice Bollon: „Ich denke, man kann wieder an die ganz großen Werke gehen.“
MDR.de.klassik

Thun
Verdorbenheit der französischen Aristokratie am Vorabend der französischen Revolution
Das Theater in Thun – KGT präsentiert: die Schweizer Erstaufführung einer brandneuen Barockoper von Antonio Vivaldi. Das Theater Orchester Biel Solothurn TOBS bringt den Roman «Gefährliche Liebschaften» auf die Opernbühne.
jungfrauzeitung.ch

Pläne für Salzburger Festspiele 2023 genehmigt
Das Kuratorium der Salzburger Festspiele hat gestern in seiner 265. Sitzung den Spiel- und Haushaltsplan für das Jahr 2023 genehmigt. Das Budget für 2023 beträgt 67,03 Millionen Euro, die öffentliche Hand werde 18,4 Millionen Euro beitragen, teilten die Festspiele in einer Aussendung mit.
https://news.orf.at//stories/3264877/

Wien/Festwochen
Komfortzone Krise
Intendant Christophe Slagmuylder über die Auswirkungen der Pandemie und die Neuorientierung der Festwochen.
WienerZeitung.at

Filmfestival am Wiener Rathausplatz lockt mit Oper und Pop
puls24.at.news

Wien/Konzerthaus
Frei von Pathos, dafür sinnlich: Pianist Kantorow im Konzerthaus
Der französische Pianist begeisterte beim Benefizkonzert für die Ukraine mit seinem spannungsvollem, kraftvollen Spiel
DerStandard.at.story

Wien/Konzerthaus
Der große Bach und der, der ihm die guten Ideen gab (Bezahlartikel)
Isabelle Faust präsentierte Barock-Sonaten.
DiePresse.com

Links zu englischsprachigen Artikeln

München
Les Troyens, Munich review — desperately mediocre evening of blood and porn
Christophe Honoré chooses not to tell a story in his production of Berlioz’s opera for Bayerische Staatsoper
https://www.ft.com/content/e91fc0e3-1681-449f-af1d-bca87a5d2995

Liège
Marina Rebeka, Ermonela Jaho, Cecilia Bartoli & Jessica Pratt Lead Opéra Royal de Wallonie-Liège’s 2022-23 Season
OPerawire.com

London
Royal Opera House 2021-22 Review: Don Pasquale
https://operawire.com/royal-opera-house-review-2021-22-don-pasquale/

Don Pasquale review: A night of pure fun at the opera
express.co.uk

Zipangu and Lonely Child: Two Claude Vivier masterpieces in magnificent performances by the London Sinfonietta
operatoday.com

Sublime Strauss from Nelsons and the Gewandhausorchester Leipzig at the Barbican
bachtrack.com.de

New York
Carnegie Hall 2022 Review: Joyce DiDonato’s “Eden” with Il Pomo d’Oro Orchestra
operawire.com

Chicago
Music of the Baroque wraps season with soaring performance of Haydn mass
chicagoclassicalreview.com

Recordings
La bohème: the best recordings of Puccini’s masterful opera
classical.music.com

Ballett/Tanz

Das Nederlands Dans Theater 1 tanzt die Dringlichkeit der Klimakatastrophe
bachtrack.com

Rock/Pop

Song Contest: Warum es mit „Halo“ für Österreich wieder nicht geklappt hat
Ein bunter Mix aus Pop- und Rock sorgte für einen interessanten ESC-Halbfinalabend. DJ LUM!X hätte für Österreich mit „Halo“ einen Top-Song geliefert, doch die Live-Umsetzung des Gesangsparts war eine Herausforderung.
DiePresse.com

Ausstellungen/Kunst

Wien/Dorotheum
Tizian-Gemälde für 4,8 Mio. Euro im Dorotheum versteigert
Ein lange verschollenes Tizian-Gemälde ist am Mittwochabend für 4,8 Mio. Euro im Wiener Dorotheum versteigert worden. „Die büßende Magdalena” erzielte als Highlight der Auktion „Gemälde Alter Meister” damit einen der höchsten Auktionspreise weltweit für den Künstler, wie es in einer Aussendung hieß. Der Schätzwert betrug 1 bis 1,5 Mio. Euro.
apa.at.news.

Medien/TV/Film

Filmfestival am Wiener Rathausplatz – inklusive Ukraine-Benefiz
Von 2. Juli bis 4. September gibt es Musikhighlights aus den Bereichen Oper, Klassik, Pop und Rock.
https://www.film.at/news/filmfestival-wiener-rathausplatz/402004101

ORF
„MA 2412“-Comeback: Dreharbeiten für zwei Specials gestartet
Ing. Breitfuß und Ing. Weber „ermitteln“ in einem Reha-Zentrum.
WienerZeitung.at

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Unter’m Strich

Sanktionen gegen Moskau : So soll Russland der Zugang zu Öltankern genommen werden
Brüssel will verhindern, dass Russland sein Öl künftig einfach in anderer Länder der Welt exportiert. Dazu greift die Kommission zu einem Mittel, mit dem schon die USA die Nord-Stream-2-Pipeline ausgebremst haben.
FrankfurterAllgemeine

Österreich/Münchendorf
Erste Hinweise auf Ursache für Zugunglück: Mordkommission ermittelt
Entgleisung auf der Pottendorfer Linie in Münchendorf. Der Zug war auf Weiche schneller unterwegs als erlaubt. Das Todesopfer galt als begnadeter Musiker.
Kurier.at

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 12. MAI 2022)

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 12. MAI 2022)

Quelle: onlinemerker.com

BERLIN: ELISABETH SOBOTKA WIRD AB 2024 INTENDANTIN DER BERLINER STAATSOPER

Die derzeitige Intendantin der Bregenzer Festspiele wird Nachfolgerin von Matthias Schulz, der zur Saison 2025/26 zum Opernhaus Zürich wechselt.

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Elisabeth Sobotka. Foto: Anja Köhler/ Bregenzer Festspiele

Mein Kommentar dazu: Gratulation! Absolut keine unfähige, politisch vernetzte, schleimige „Quoten-Frau“, sondern eine sehr fähige Managerin mit viel Erfahrung und großer fachlicher Kenntnis. Sie war ja auch jahrelang bei Holender in Wien als Betriebsdirektorin und in derselben Position an eben ihrem neuen Haus mit oder besser unter Daniel Barenboim tätig.

Zum Van-Magazin
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Pläne für Salzburger Festspiele 2023 genehmigt

Das Kuratorium der Salzburger Festspiele hat gestern in seiner 265. Sitzung den Spiel- und Haushaltsplan für das Jahr 2023 genehmigt. Das Budget für 2023 beträgt 67,03 Millionen Euro, die öffentliche Hand werde 18,4 Millionen Euro beitragen, teilten die Festspiele in einer Aussendung mit.

Mehr dazu in salzburg.ORF.at
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Liudmila Monastyrska im Interview

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ZU INSTAGRAM/INTERVIEW/VIDEO

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SALZBURGER LANDESTHEATER: CARMEN – Georges Bizets Meisterwerk im Theaterzelt!

Der italienische Regisseur Andrea Bernard versetzt die Handlung von „Carmen“, passend zu den ungewöhnlichen Schauplätzen und Figuren der Oper, von den spanischen Bergen in die Circuswelt. Carmen selbst ist eine Artistin und mit einer internationalen Gruppe von Akrobat*innen und Tänzer*innen halten Jonglage, Luftakrobatik und Co. Einzug in die Oper.

Kaum eine Oper vermischt die Themen Liebe, Leidenschaft, Freiheit und Tod auf so konsequente Weise, und die berühmten Melodien wie die „Habanera“ und das Couplet des Toreros machen „Carmen“ zu einem der größten Welterfolge der Operngeschichte.

Georges Bizet setzte es sich zum Ziel, die Gattung der Opéra-Comique mit seiner „Carmen“ zu revolutionieren – und es gelang ihm. Die Uraufführung geriet beinahe zu einem Skandal, der kompromisslose Realismus und die Wahl von gesellschaftlichen Außenseiter*innen als Hauptfiguren überraschten das Publikum und verärgerten die Kritiker. „Carmen“ ist Milieustudie und Psychogramm zugleich.

„Carmen“ wurde 1875 in einer Fassung mit gesprochenen Dialogen uraufgeführt, doch erst eine Aufführungsserie in Wien einige Monate später konnte der Oper zu ihrem bis heute anhaltenden Erfolg verhelfen. Georges Bizet (1838–1875) konnte diesen Siegeszug seiner bedeutendsten Komposition nicht mehr miterleben, er starb im Alter von 36 Jahren nur drei Monate nach der Uraufführung.

Der aus Bozen stammende Andrea Bernard ist mit Theater an ausgefallenen Orten ebenso vertraut wie mit der Arbeit an großen Opernhäusern, wie der Oper Frankfurt, dem Theater Biel Solothurn oder dem Teatro Maggio Musicale Florenz. Auch für seine Produktionen im Bereich Schauspiel wurde der junge Regisseur gefeiert. Er gewann renommierte Preise, darunter den Europäischen Opernregie Preis 2016. 2019 wurde er für die International Opera Awards in der Kategorie „New Comer“ nominiert.

Am Pult des Mozarteumorchesters Salzburg steht Gabriel Venzago, Erster Kapellmeister des Salzburger Landestheaters.

Musikalische Leitung Gabriel Venzago Inszenierung Andrea Bernard   Bühne und Kostüme Stefanie Seitz Choreographie Carlo Massari

Mit Olivia Cosío, Laura Incko, Hazel McBain, Deniz Uzun; George Humphreys, Alexander Hüttner, Raimundas Juzuitis, Samuel Pantcheff, Philipp Schöllhorn, Luke Sinclair, Ks. Franz Supper

Mozarteumorchester Salzburg, Chor und Extrachor des Salzburger Landestheaters

Salzburger Festspiele und Theater Kinderchor

Premiere: Fr, 20.5.2022, 19.30 Uhr, Theaterzelt

Termine: 22.5. / 24.5. / 28.5. / 31.5. / 3.6. / 5.6. / 7.6. / 15.6.2022

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Wiener Kammerorchester auf Spanien-Tournee

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Wiener Kammerorchester

Am heutigen Donnerstag startet das Wiener Kammerorchester eine Tournee in drei spanische Städte

CASTELLON   (nördlich von Valencia)
ORQUESTA DE CÁMARA DE VIENA (gva.es)

PROGRAMM
Pause

kam 

SAMSTAG DEN 14., MURCIA (südlich von Valencia)

Auditorio, programación. Auditorio y Centro de Congresos Víctor Villegas, Murcia (auditoriomurcia.org)

 SONNTAG  DEN 15.,  LOGRONO ,  zwischen Saragossa und Bilbao

Riojaforum: palacio de congresos

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Herzliche Einladung zur 518. Veranstaltung der IPG am 15. Mai 2022, 11h, mit dem Trio Trikolon. Anschließend Mittagstisch!

HERZLICHE EINLADUNG zur 518.Veranstaltung der Internationale Ignaz Joseph Pleyel Gesellschaft(IPG)
am Sonntag , dem 15. Mai 2022 um 11,00 Uhr
(anschließend Mittagstisch)
im Bentonsaal des Pleyel Kulturzentrums
Ehrenschutz von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Landeshauptmann a.D. Dr. Erwin Pröll

518.VA: Matinee | Trio Trikolon - Wagram
Foto credit (Einzelfotos): Nancy Horowitz und Monarca Studios

Das Klaviertrio Trikolon wurde 2013 von den drei Musikerinnen, Doris Lindner, Klavier; Verena Nothegger, Violine; und Stefanie Huber, Cello gegründet. Die KünstlerInnen wurden bereits zu Konzerttourneen nach Siebenbürgen (Sala Thalia in Sibiu, Musikfestival „Musica Coronensis“), nach Malta in Kooperation mit dem österreichischen Kulturforum, und auch nach Holland zum Orlando Festival und zum Harmos-Festival nach Portugal eingeladen. 2015 gewann das Trio beim Internationalen Kammermusikwettbewerb Svirel in Slowenien, den 1. Preis beim Reino del Aneto Chamber Music Competition Benasque in Spanien, den 3. Preis beim Internationalen Kammermusikwettbewerb Malta und den „Encourage Prize“ beim Gianni Bergamo Wettbewerb in der Schweiz.

Und so freuen wir uns am Sonntag, dem 15. Mai 2022 auf die Darbietungen dieses wunderbaren Ensembles im Pleyel Kulturzentrum!
KÜNSTLER TRIO TRIKOLON
mit historischem Instrumentarium!
Doris Kitzmantel, Original Pleyel Hammerflügel, 1838, Opus 5884
Pavol Varga, Violine
Johannes Kubitschek, Violoncello

PROGRAMM
Ignaz Joseph Pleyel 1757 Ruppersthal-1831 Paris) Sonate pour Piano-Forté avec accompagnement de Violon et Violoncelle, 1791, Ben 442-Allegro espressivo, -Tempo di menuetto

Robert Schumann (1810-1856) Kinderszenen op. 15, 1838

Clara Schumann (1819-1896) Klaviertrio in g-Moll, op. 17, 1846, 3. Satz: Andante

Ignaz Joseph Pleyel 1757 Ruppersthal-1831 Paris) Grande Sonata pour Piano-Forté avec accompagnement de Violon et Violoncelle, 1794, Ben 448 -Moderato, -Allegretto scherzando.Rondo Air eccosais, -Allegro molto
Zugabe,
Änderungen sind der IPG vorbehalten!

KUNST UND KULINARIK AN EINEM PLATZ
Mittagstisch um 13,30 Uhr im Bentonsaal
(bei Schönwetter auf der Pleyel-Wiese oder am Pleyel-Bergl)

Leberknödelsuppe und
-Tafelspitz, Apfelkren, Schnittlauchsauce uns Braterdäpfel oder
-Gegrillte Hühnerbrust, Risotto oder
-Gemüsestrudel mit Blattsalat und
-Topfenstrudel

Preis Dreigang-Menü: €25,00

Wir wünschen Ihnen schönen Stunden im Geburtsort Pleyels und freuen uns auf Ihren Besuch,
Ihre IPG

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Operettenrarität in Hildesheim
Mit „Die Schönste von New York“ belebt das theater für niedersachsen am Donnerstag, den 26. Mai, eine Operettenrarität von Gustave Adolph Kerker in konzertanter Form wieder zum Leben. Die musikalische Leitung liegt bei Generalmusikdirektor Florian Ziemen.

Gustave Adolph Kerker emigrierte im Alter von zehn Jahren mit seiner Familie nach Amerika und begann seine Karriere als Cellist und Dirigent. „Die Schönste von New York“ ist nur eine von zahlreichen Operetten, die der gebürtige Herforder in den USA komponierte und am Broadway in New York zur Uraufführung brachte. Nach der Premiere im Jahr 1897 wurde sie auch in London fast 700 Mal erfolgreich gespielt.

In „Die Schönste von New York“ geht es um Harry Bronson, der seine Verlobte betrügt und dafür mit seinem Erbe bezahlt: Sein Vater Ichabod hat ihn ertappt und entschließt sich kurz darauf, sein gesamtes Geld Violet Gray zu vermachen, einem herzensguten Mädchen der Heilsarmee und Tochter eines alten Freundes. Violet findet das allerdings nicht gerecht – sie möchte, dass Harry das Vermögen erhält, das ihm zusteht, und schmiedet einen verwegenen Plan.

Auf der Bühne sind neben der Philharmonie und dem Opernchor ganze elf Solistinnen und Solisten aus dem Musiktheaterensemble und der Musical Company gemeinsam zu erleben.

Zwei Vorstellungen in englischer Sprache mit deutschen Übertiteln stehen in Hildesheim auf dem Programm. Am Donnerstag, den 26. Mai, um 19 Uhr, sowie am Freitag, 27. Mai, um 19.30 Uhr. Gemeinsam mit dem Label cpo ist außerdem eine CD-Aufnahme geplant.

Karten für die Vorstellungen kosten zwischen 11 und 31 Euro und sind im Service Center (Theaterstraße 6, 31141 Hildesheim), unter 05121 16931693 sowie online unter www.mein-theater.live erhältlich.

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LINZER LANDESTHEATER: Schauspielpremiere LIEBESGESCHICHTEN UND HEIRATSSACHEN

POSSE MIT GESANG IN DREI AKTEN VON JOHANN NEPOMUK NESTROY

Premiere Samstag, 14. Mai 2022, 19.30 Uhr  im Schauspielhaus

Inszenierung Dominique Schnizer
Bühne und Kostüme Christin Treunert
Musikalische Leitung Joachim Werner
Zusätzliche Liedtexte Sarah Anna Fernbach
Dramaturgie Andreas Erdmann

Christian Higer (Florian Fett, ehemals Fleischselcher, jetzt Particulier), Lorena Emmi Mayer (Fanny, dessen Tochter), Cecilia Pérez (Ulrike Holm, entfernt mit Herrn von Fett verwandt), Eva-Maria Aichner (Lucia Distel, ledige Schwägerin des Herrn von Fett), Katharina Hofmann (Die Wirtin zum silbernen Rappen), Gunda Schanderer (Philippine, Stubenmädchen), Horst Heiss (Marchese Vincelli), Benedikt Steiner (Alfred Vincelli, dessen Sohn), Jakob Kajetan Hofbauer (Anton Buchner, Kaufmannssohn), Jan Nikolaus Cerha (Nebel), Julian Sigl (Der Wirt zum silbernen Rappen), Sebastian Hufschmidt (Georg, Bediensteter / Kling, Kammerdiener des Marchese)

Piano, Melodika, Bandleader Joachim Werner Geige Juan Sebastian Benavides / Sara Mayer, Gitarre Verena Merstallinger, Klarinette Annemarie Dullinger / Anna Obiol Fibla

Statisterie des Landestheaters Linz

Der Hochstapler Nebel will reich heiraten und schleicht sich in die gar nicht so noble Familie des Herrn Fett ein, eines ehemaligen Fleischselchers, der es zum Schlossherren gebracht hat und der von dem Nebel ausgesprochen angetan ist. Die Liebe führt im Hause Fett zu Irrungen und Wirrungen. Fetts Tochter Fanny ist in den Kaufmannssohn Anton verliebt, Ulrike, eine entfernte Verwandte, liebt den scheinbar mittellosen Alfred, und der „Viechkerl“ Nebel hat ein Auge geworfen auf Lucia Distel, die vermögende Schwägerin des Hausherrn. Doch die amourösen Eskapaden werden von Fett durchkreuzt und seinen wirtschaftlichen Interessen unterworfen: Aus verblasenen Liebesgeschichten sollen handfeste Heiratssachen werden. Fetts erklärtes Ziel ist es, sein Vermögen zu vermehren. Der Parvenü ist nicht allein mit seiner Gier – Nebel, der sich selbstgefällig zu seiner Schuftigkeit bekennt, durchschaut die Gesetze dieser Gesellschaft und bedient sich rücksichtslos ihrer Mechanismen.

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