Die DONNERSTAG-PRESSE – 6. Januar 2022

Die DONNERSTAG-PRESSE – 6. Januar 2022

Foto: Elbphilharmonie (c) Maxim Schulz

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die DONNERSTAG-PRESSE – 6. Januar 2022

Hamburg
Fünf Jahre Elbphilharmonie: Vom Millionengrab zum neuen Wahrzeichen
NeueMusikzeitung/nmz.de

Maurizio Pollini wird 80: Das Wunder von Mailand
Ein Klavierweltbürger mit Vehemenz: Dem Pianisten Maurizio Pollini zum 80. Geburtstag.
SueddeutscheZeitung.de

Maurizio Pollini wird 80 : Ein gläsernes Meer, mit Feuer vermengt
Er setzte als Chopin-Interpret neue Maßstäbe, engagierte sich für Italiens Kommunisten und gegen Berlusconi, hält aber Politik und Kunst streng auseinander. Heute wird der Pianist Maurizio Pollini achtzig Jahre alt.
Frankfurter Allgemeine

Wien
Nach Corona-Pause: Staatsoper spielt ab Donnerstag wieder
Start mit Puccinis „La bohème“.
WienerZeitung.at

Elīna Garanča über ihren persönlichen Mount Everest
Wir haben Opernstar Elīna Garanča im Hotel Sacher getroffen und hatten einige Fragen. Zum Beispiel: Wo sind die Diven der Zukunft? Wie lange probt sie für eine Rolle? Wie ist es, mit Netrebko zu arbeiten? Und: Wann singt sie endlich die Amneris?
buehne-magazin.com

Bologna
Dirigentin Oksana Lyniv über Frauen am Pult: „Ich bin gegen eine Frauenquote“
Im Interview mit der italienischen Zeitung „Corriere della Sera“ sprach sich die Dirigentin Oksana Lyniv gegen eine Frauenquote aus. Im Dirigentenberuf zähle alleine „gesunder Wettbewerb“, sagte die gebürtige Ukrainerin.
BR-Klassik.de

André Heller beendet auf ORF III lange Konzertpause
Der Künstler wird von Ernst Molden, dem Nino aus Wien, Ursula Strauss oder auch Voodoo Jürgens unterstützt. Zu sehen am 6. Jänner um 20.15 Uhr
DerStandard.at

Wien
Cellist, an der Musikuni gefeuert, wird von der Staatsoper entlohnt Bezahlartikel
Trenklers Tratsch: Ein Solo-Cellist, der als Lehrer seine Macht missbraucht haben soll, erwirkte die Weiteranstellung an der Staatsoper
Kurier.at

Neapel
Politopfer?: Inhaftierter Regisseur könnte an Russland ausgeliefert werden
Russische Justiz wirft Eugene Lavrenchuk Geldunterschlagung vor.
Wienerzeitung.at

Links zu englichsprachigen Artikeln

Moskau
New Year Music and Opera Highlights
Festivals, star tours, and premieres will shine in the two Russian capitals.
themoscowtimes.com

Budapest
Emőke Baráth: a Baroque reference voice looking at bel canto
bachtrack.com.de

Ferrara
Vivaldi’s Farnace finally reaches Ferrara
bachtrack.com

London
Nicola Benedetti, Barbara Hannigan and Bryn Terfel: the best classical and opera to see in 2022
inews.co.uk.culture

NYO/Edwards review – polished, energetic and joyous music-making
The Guardian.com

New York
PREVIEW| Met Opera Live In HD Winter/Spring 2022 Returns With Delectable
PREVIEW| Lineup
ludwig.van.com.toronto

Sydney
Curtain call and technical hitches for La Boheme’s Opera House return
shm.com.au

Feuilleton
Q & A: Aleksandra Kurzak on Mozart, Verismo & the Singer as Musician
operawire.com

Sprechtheater

Reichenau/NÖ
Abkehr vom Bisherigen: Die Reichenau-Pläne von Maria Happel Bezahlartikel
Trenklers Tratsch: Die Festspiele Reichenau ändern unter der neuen Intendantin Maria Happel die Programmatik
Kurier.at

Die Gratwanderin: Burgtheater-Star Sophie von Kessel
TV-Serie, Kino, Theater: Sophie von Kessel liegen alle Formate, und doch ist sie überzeugte Ensembleschauspielerin. Seit 2020 am Burgtheater, gibt sie nun Ruth Wolff in „Die Ärztin“
Der Standard.at

Medien/ TV

Alle Ausgaben aus 75 Jahren. Welcher SPIEGEL lag am Kiosk, als Sie auf die Welt kamen?
75 Jahre DER SPIEGEL, fast 4000 Ausgaben und Cover: Hier können Sie alle anschauen, lesen – und herausfinden, was gerade Titelthema war, als Sie geboren wurden.
Der Spiegel.de

ORF III am Dreikönigstag und am Freitag: Premieren für „André Heller: Mein Hauskonzert“ und „Joseph II. – Kaiser und Rebell“
OTS.at.presseaussendung

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Unter’m Strich

Omikron schaltet Corona-Ampel großteils auf rot
Tirol stark betroffen
https://www.krone.at/2596950

Österreich
Bangen vor Schulstart
Omikron: Rufe nach Lockerung der Quarantäne-Regeln.
https://www.krone.at/2596019

„Quarantäne ändern!“.
Stadtrat befürchtet Flut an Klassenschließungen
https://www.krone.at/2595734

Lebensmittelbetrug – ein Milliardengeschäft: Fälschen, täuschen, panschen
Experten schätzen, dass zehn Prozent unserer Lebensmittel gefälscht sind. Ob Parmesan, Balsamico, Parmaschinken oder natives Olivenöl – für Betrüger ein Milliardengeschäft. Für Verbraucher ein Risiko.
Der Spiegel.de

Der Green Deal als Hinterhof­basar: eine Bauch­landung nach Brüsseler Art
Mit dem Entwurf der EU‑Taxonomie lässt die Kommission die Katze aus aus dem Sack.
rnd.de-politik

Erste Daten aus Israel: Vierte Impfdosis erhöht Antikörperzahl um das Fünffache
Israel hat als erstes Land eine Kampagne für vierte Impfungen gestartet – für über 60-Jährige und medizinisches Personal. Nun wurden erste Daten dazu veröffentlicht.
KleineZeitung.at

Viert-Impfung bringt laut Israel-Daten keinen großen Booster
Die Leiterin einer israelischen Studie zur Wirksamkeit einer vierten Corona-Impfung sieht einen beobachteten fünffachen Anstieg der Antikörper als „gut, aber nicht ausreichend“ an. „Wir sehen einen bestimmten Anstieg der Antikörper, aber der Anstieg ist nicht sehr beeindruckend“, sagte Professor Gili Regev der Nachrichtenseite „ynet“ am Mittwoch zu vorläufigen Ergebnissen. Man sei kurz nach der vierten Impfung wieder auf demselben Antikörper-Stand wie kurz nach der dritten.
Tiroler Tageszeitung

„Realistisch, dass wir 2024 keine Masken mehr brauchen“
Wie und wann kommt das Ende der Pandemie? Die Virologin Dorothee von Laer und der Komplexitätsforscher Peter Klimek geben einen Ausblick.
Kurier.at

Tirol
Kitzloch-Scheuklappen
Es ist immer gefährlich, Kultur gegen Tourismus oder andere Wirtschaftszweige auszuspielen. Aber die aktuelle Inzidenz im Wintersportort Flauchau – sagenhafte 7.627 mit Stand heute Mittwoch (5.11.) früh – lässt einen dann doch darüber nachdenken, ob der Mammon das Aufrechthalten des Ski-Betriebs rechtfertigen darf.
DrehpunktKultur.at

Kaum Spenden erhalten
Harrys und Meghans Stiftung ist ein echter Flop
https://www.krone.at/2596334

Die besten Blondinen-Witze
Blondinen-Witze sind eine der beliebtesten Sparten in der deutschen Humor-Landschaft. Obwohl das Stereotyp der naiven Blondine, die gleichzeitig auch eine „Sexbombe“ ist, natürlich „an den Haaren herbeigezogen“ ist, begeistern die Scherze immer wieder.
www.freenet.de

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 6. JANUAR 2022 (HL. DREI KÖNIGE)

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 6. Januar 2022 (HL. DREI KÖNIGE)

Quelle: onlinemerker.com

MIT »LA BOHÈME« NIMMT DIE WIENER STAATSOPER HEUTE DEN SPIELBETRIEB WIEDER AUF

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Foto: Michael Pöhn

Nach der vorübergehenden Corona-bedingten Schließung wird der reguläre Spielbetrieb der Wiener Staatsoper wie geplant am heutigen Donnerstag, 6. Jänner 2022 wieder aufgenommen.

Auf dem Programm steht Puccinis Meisterwerk La bohème in einer hochkarätigen Besetzung: Die musikalische Leitung übernimmt Eun Sun Kim, eine der international beeindruckendsten jungen Dirigentinnen, die zuletzt an der New Yorker Metropolitan Opera einen regelrechten Triumph feierte und nun endlich auch im Haus am Ring debütiert.

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Saimir Pirgu. Foto: Michael Pöhn                               Nicole Car. Foto: Yan Bleney

Auf der Bühne gibt eine neue Sängergeneration Franco Zeffirellis klassischer, bildersatter Inszenierung frischen Schwung: So sind erstmals an der Wiener Staatsoper Nicole Car als Mimì, Étienne Dupuis als Marcello, Martin Häßler als Schaunard und Slávka Zámečníková als Musetta zu erleben. Als Rodolfo wird  Benjamin Bernheim aufgrund einer Erkrankung in der heutigen Vorstellung (6. Jänner) kurzfristig durch Saimir Pirgu ersetzt. Er verkörperte die Rolle hier zuletzt 2019. Am 12. und 16. Jänner singen Clemens Unterreiner den Marcello sowie Vera-Lotte Boecker die Musetta (Rollendebüt am Haus). Den Colline singt Ryan Speedo Green bzw. Evgeny Solodovnikov (12. und 16. Jänner), den Benoît und Alcindoro verkörpert Marcus Pelz.

6.°, 9., 12*. und 16.* Jänner

weitere Informationen
Interview mit Eun Sun Kim (Opernring 2, Jänner 2022)

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OPER FRANKFURT: Liederabend Tamara Wilson (Sopran), Anne Larlee (Klavier). (4.1.) Fotos

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Anne Larlee, Tamara Wilson. Foto: Barbara Aumüller

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Anne Larlee, Tamara Wilson. Foto: Barbara Aumüller
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OPER GRAZ: „Schwanda, der Dudelsackpfeifer“ am 7.1. schon um 19 Uhr!


Foto: Oper Graz

Entsprechend der vorgegebenen, zurzeit auch bei kulturellen Veranstaltungen geltenden Sperrstunde von 22 Uhr beginnt die Vorstellung der Oper „Schwanda, der Dudelsackpfeifer“ am 8. Jan 2022 bereits um 19 Uhr! 

Jaromír Weinbergers Märchenoper feierte am 18. Dezember 2021 Premiere und wurde einerseits vom Publikum umjubelt, andererseits auch von der Presse sehr gelobt.

Freitag, 7. Jan 2022 bereits um 19 Uhr!
Märchenoper von Jaromír Weinberger
Informationen & Tickets
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FLORENZ: „DIE FLEDERMAUS“ mit starkem Österreich-Bezug

Excited to make my debut @maggiomusicale as Dr Falke in #diefledermaus🎭🎶 under the baton of @zubin.mehta.official 🎇🤩 Shows on January 16, 18, 20, 21 and 23

holfi
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Österreichische Gesellschaft für Musikt  (1010 Hanuschhof 3)
Wenn nicht wieder ein Lockdown dräut und wir unsere Veranstaltungen präsentieren „dürfen“, dann möchte ich Sie an die ersten beiden Abende im Jänner erinnern:
1. ) 1O. 1. 18 Uhr: Christian Glanz : Weill
Montag, 10. Jänner, 18:00 Uhr EINFÜHRUNGSVORTRAG
Christian Glanz
(Universität für Musik und darstellende Kunst Wien)
Kurt Weills „Musical Play“: „Lady in the Dark“
Zur Premiere in der Volksoper am 13. Dezember 2021
Mit Musikbeispielen
2. Hof, Stiege 4, 4. Stock
Achtung! Lift: Stiege 4, links in der Einfahrt! EINTRITT FREI
2.) 13. 1. 18 Uhr: Glanz und Urbanek: Mahler-Schönberg
Donnerstag, 13. Jänner, 18:00 Uhr VORTRAG
Nikolaus Urbanek und Christian Glanz
(Universität für Musik und darstellende Kunst Wien)
Gustav Mahler und Arnold Schönberg
Mit Musikbeispielen.
2. Hof, Stiege 4, 4. Stock
Achtung! Lift: Stiege 4, links in der Einfahrt! EINTRITT FREI
BITTE melden Sie sich an (telefonisch / Anrufbeantworter) oder per E-mail.
Es gilt 2 G für 25 Personen.
Mit bestem Dank für Ihr Interesse wünsche ich alles Gute im Neuen Jahr!
Mit herzlichen Grüßen
Carmen Ottner
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ORF III am Dreikönigstag und am Freitag: Premieren für „André Heller: Mein Hauskonzert“ und „Joseph II. – Kaiser und Rebell“

 Außerdem: Best-of „Dreikönigskonzert aus Salzburg“, Live-Gottesdienst

Wien (OTS) – Am Dreikönigstag, am Donnerstag, dem 6. Jänner 2022, präsentiert ORF III Kultur und Information im Hauptabend ein Privatkonzert der Extraklasse: André Heller gab, nach Jahrzehnten des Rückzugs als Musiker, u. a. mit Ernst Molden, dem Nino aus Wien, Ursula Strauss und Voodoo Jürgens ein Hauskonzert. Bereits am Vormittag blickt Barbara Rett gemeinsam mit Dirigent Hansjörg Angerer auf die „schönsten Momente“ der Salzburger Dreikönigskonzerte zurück. Anlässlich der Premiere von Robert Dornhelms fünftem Teil des Historiendramas „Maria Theresia“ (6. Jänner, 20.15 Uhr in ORF 2) rückt ORF III im Rahmen eines kaiserlichen Themenabends am Freitag, dem 7. Jänner, um 20.15 Uhr, in einer neuen Koproduktion von ORF III, ZDF-ARTE und Autentic den Mitherrscher und Sohn der berühmten Habsburgerin, „Joseph II. – Kaiser und Rebell“, in den Mittelpunkt.

Dreikönigstag: Donnerstag, 6. Jänner

Das ORF-III-Programm am Dreikönigstag startet mit einer Ausgabe von „Cultus – Der Feiertag im Kirchenjahr“ (9.45 Uhr), gefolgt von der Live-Übertagung des katholischen Gottesdienstes aus der Pfarre Altach (10.00 Uhr). Anschließend präsentiert in der „Erlebnis Bühne matinee“ ORF-Kulturlady Barbara Rett gemeinsam mit Dirigent Hansjörg Angerer „Dreikönigskonzert aus Salzburg – Die schönsten Momente“ (11.00 Uhr).

In „Erlebnis Bühne“ im Hauptabend feiert „André Heller: Mein Hauskonzert“ (20.15 Uhr) Premiere. Mit dieser exklusiven künstlerischen Darbietung hat Heller nach Jahrzehnten des Rückzugs als Sänger von der Bühne endlich wieder sein Publikum „live und unplugged“ begeistert. Während seiner langen Absenz haben neue Generationen die musikalischen Werke des Universalkünstlers entdeckt und auf faszinierende Weise interpretiert. Einige von ihnen hat André Heller zu sich eingeladen, um gemeinsam zu musizieren und Duette, darunter das ikonische „Für immer jung“, zu singen: An der Seite des Gastgebers verwandelten Ernst Molden, Ursula Strauss, Voodoo Jürgens und Der Nino aus Wien dessen Privatwohnung in ein Konzerthaus. Regie bei diesem besonderen kulturellen Erlebnis führte Robert Neumüller, Konzept und Drehbuch stammen von André Heller. Anschließend zeigt ORF III die von Heller gestaltete Dokumentation „Qualtinger“ (22.10 Uhr) aus dem Jahr 2011 sowie den 1972 entstandenen Film „Wer war André Heller?“ (23.40 Uhr).

Freitag, 7. Jänner

Der Themenabend am Freitag startet um 20.15 Uhr mit der „Erbe Österreich“-Neuproduktion „Joseph II. – Kaiser und Rebell“. Regisseur Max Jacobi zeichnet darin das Bild eines Herrschers, der alle Normen zu sprengen schien, und lässt die Historie durch Spielszenen aus Robert Dornhelms Neuverfilmung über die Spätphase Maria Theresias lebendig werden. Joseph II. veränderte das Habsburgerreich durch seine Reformen wie kein Zweiter und schrieb damit Geschichte. Als Thronfolger von Maria Theresia schaffte er bereits im auslaufenden Barock die Grundlage für einen modernen Staat, wie wir ihn heute kennen. Er führte die Bauern aus der Leibeigenschaft, verankerte Religionsfreiheit im ganzen Reich, modernisierte die Verwaltung, das Rechtswesen und die Entwicklung der Medizin auf revolutionäre Weise. Doch was hat diesen Quergeist angetrieben? Der Film beleuchtet das Leben eines außergewöhnlichen Regenten und versucht, der Psyche eines Menschen nachzuspüren, der so widersprüchlich wie einzigartig war.

Danach setzt ORF III den Themenabend mit der Dokumentation „So jagte Maria Theresia: Schloss Halbturn“ (21.05 Uhr) fort. Zum Abschluss steht im Rahmen der Leiste „Der Österreichische Film“ das 2009 entstandene Historiendrama „Geliebter Johann Geliebte Anna“ (21.55 Uhr) auf dem Programm. Die von Julian Pölsler inszenierte ORF-Koproduktion handelt von der Liebesgeschichte zwischen dem Habsburger-Erzherzog Johann (Tobias Moretti) und der Postmeisterstochter Anna Plochl (Anna Maria Mühe).

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ORF-„matinee“-Doppel: Neujahrskonzert-Dacapo am Dreikönigstag, „Musikalische Neujahrsgrüße“ des Tonkünstler-Orchesters am 9. Jänner

Außerdem u. a.: Dokus „Vollendeter Kang“, Porträt Josef Hoffmann, neue Folge „Ikonen Österreichs“ – jeweils ab 9.05 Uhr in ORF 2 =

Wien (OTS) – Gleich zwei hochkarätige TV-Kulturvormittage präsentiert ORF 2 in dieser Woche: So bringt die „matinee“ am Dreikönigstag, am Donnerstag, dem 6. Jänner 2022, ein Dacapo des diesjährigen Neujahrskonzerts der Wiener Philharmoniker (10.05 Uhr), einstimmend darauf stehen ab 9.05 Uhr der sogenannte ORF-„Pausenfilm“ von Georg Riha – „Mission Apollo – Österreichs Welterbe“ – und das Making-of zur Fernsehübertragung des glanzvollen Klassikevents „Hinter den Kulissen des Neujahrskonzerts“ (9.30 Uhr) auf dem Programm. Zum Abschluss dieses Vormittags zeigt ORF 2 den Film „Vollendeter Klang – Das Holz der Bogenmacher“ (12.05 Uhr) über die anspruchsvolle Kunst des Bogenbaus für Streichinstrumente.

Donnerstag, 6. Jänner:

„Mission Apollo – Österreichs Welterbe“ (9.05 Uhr)

Der rund 25-minütige ORF-Film in der Pause des diesjährigen Neujahrskonzerts der Wiener Philharmoniker würdigte das 50-Jahr-Jubiläum der UNESCO-Welterbekonvention, der die Republik Österreich vor 30 Jahren beigetreten ist. Darin lässt Filmemacher Georg Riha einen prächtigen Apollofalter – einen unter besonderem Artenschutz stehenden heimischen Schmetterling – zu den zauberhaften Klängen unterschiedlicher Ensembles der Wiener Philharmoniker alle zwölf österreichischen UNESCO-Welterbestätten erkunden. Die Aufnahmen und Animationen verbinden die Schauplätze und Naturlandschaften auf poetische Weise. Der Zauber des Apollofalters mischt sich dabei mit den philharmonischen Klängen aus Stücken von Franz Schubert, Arnold Schönberg, Johann Joseph Fux, Diknu Schneeberger und Wolfgang Amadeus Mozart.

„Hinter den Kulissen des Neujahrskonzerts“ (9.30 Uhr)

Thomas Bogensbergers alljährlicher Filmblick hinter die Kulissen des Neujahrskonzerts und dessen Fernsehübertragung widmet sich wieder den monatelangen Vorbereitungen zum berühmtesten aller philharmonischen Konzerte. Von der Präsidentin des österreichischen Ablegers der internationalen UNESCO-Institution „Weltkulturerbe“, Sabine Haag, erfährt man darin Wissenswertes über die zwölf heimischen Welterbestätten. Zum immateriellen Kulturerbe gehören die weltberühmten Lipizzaner, die als „Ballett der Weißen Hengste“ eine tänzerische Einlage zu Josef Strauß’ „Nymphen-Polka“, op 50. im Rahmen einer Filmzuspielung während der TV-Konzertübertragung boten. Sein Neujahrskonzert-Debüt als Choreograf gab der Ballettdirektor der Wiener Staatsoper, Martin Schläpfer, der für das traditionelle ORF-Neujahrskonzertballett den Walzer „Tausend und eine Nacht“ von Johann Strauß Sohn mit dem Wiener Staatsballett einstudiert und mit dem ORF in der Welterbestätte Schloss und Park Schönbrunn aufgezeichnet hat. Der österreichische Modedesigner Arthur Arbesser kreierte zum zweiten Mal die kongenialen Kostüme und erklärt im Film die Idee zu seinen Entwürfen.

Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker 2022 – Dacapo (10.05 Uhr)

Am 1. Jänner 2022 fand das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker zum dritten Mal unter der musikalischen Leitung des argentinisch-israelischen Stardirigenten Daniel Barenboim statt, der dem Orchester seit Jahrzehnten eng verbunden ist. Neben bekannten Werken aus dem Repertoire der Strauß-Familie standen diesmal auch selten gehörte Kompositionen von Joseph Hellmesberger und Carl Michael Ziehrer auf dem Programm, darunter insgesamt sechs Neujahrskonzert-Premieren. Michael Beyer zeichnete bereits zum sechsten Mal für die ORF-Bildregie der TV-Übertragung, diesmal mit 16 Kameras, bzw. zum neunten Mal für die vorab aufgezeichneten tänzerischen Darbietungen des Wiener Staatsballetts sowie der Spanischen Hofreitschule verantwortlich.

„Vollendeter Klang – Das Holz der Bogenmacher“ (12.05 Uhr)

Jedes Streichinstrument hat seinen ganz eigenen, unverwechselbaren Klang. Daran hat nicht nur der Korpus, sondern auch der Streichbogen bzw. dessen Beschaffenheit einen wesentlichen Anteil. Die Herstellung exklusiver Bögen ist immer noch echte Handwerkskunst, fast alle Arbeitsschritte werden in Handarbeit ausgeführt. Seit mehr als 200 Jahren werden hochwertige Streichbögen aus dem brasilianischen Fernambukholz gefertigt. Doch dieses steht mittlerweile auf der CITES-Liste der bedrohten Arten. Der Großteil der Spezies, die ausschließlich in der Mata Atlântica heimisch ist, wurde bereits ab dem 16. Jahrhundert von den Portugiesen abgeholzt und als rotes Färbemittel verwendet. Eine internationale Initiative von rund 250 Bogenmachern weltweit versucht seit einigen Jahren den Fernambukbaum durch Wiederaufforstung zu retten. Der Film von Peppo Wagner geht der Frage nach, was dessen Holz so einzigartig macht, und bietet Einblicke in die Kunst der Bogenmacher.

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