DIE FREITAG-PRESSE – 19. FEBRUAR 2021

DIE FREITAG-PRESSE – 19. FEBRUAR 2021

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE FREITAG-PRESSE – 19. FEBRUAR 2021

The Metropolitan Opera New York, Foto: Metopera (c)

New York
Metropolitan Opera in der Krise: Derzeit hilft nur Beten
Das grösste Opernhaus der USA stürzt in der Pandemie von einer Krise in die nächste. Dahinter stehen strukturelle Probleme, die jetzt mit voller Wucht ans Tageslicht kommen.
Neue Zürcher Zeitung

Wien
Die Staatsoper als Spukhaus
Der Kunst- und Architekturrundgang ist ein teilweise beunruhigendes Erlebnis.
Wiener Zeitung

Deutschland
Notruf der GMD Konferenz: Von Rettung kann keine Rede sein
Mit einem eindringlichen Appell richtet sich die GMD Konferenz – die Interessenvertretung und Vereinigung der Generalmusikdirektoren und Chefdirigenten – an die Regierung und Entscheidungsträger in Sachen Kultur. Die derzeitige Phase bezeichnen die Vertreter als die schmerzvollste seit 1945. Auch wird der Regierung durch einseitige Corona-Maßnahmen ein „Höchstmaß an Geringschätzung“ der Kultur vorgeworfen.
BR-Klassik.de

Madrid: Offene Museen und Theater trotz Pandemie
https://www.arte.tv/de/videos/102107-000-A/madrid-offene-museen-und-theater-trotz-pandemie/

Exzentrisch, zerrissen, poetisch
Wir beginnen mit Superlativen: Die „Kreisleriana“ ist einer der berauschendsten, poetischsten, verwegensten Klavierzyklen des 19. Jahrhunderts. Geistiger Pate hinter Robert Schumanns Komposition von 1838 war der Schriftsteller E.T.A. Hoffmann mit seiner wundersamen Figur vom Kapellmeister Kreisler. Die Herausforderung für jede Pianistin und jeden Pianisten besteht darin, die Gegensätze dieser acht Sätze einerseits völlig ungeschminkt herauszuarbeiten, andererseits aber auch eine durchgehende gedankliche Linie zu entwerfen. Das gelingt den Interpreten unterschiedlich gut.
BR-Klassik.de

Mehr Siegfried Wagner wagen
Die Richard-Wagner-Festspiele in Bayreuth erfinden sich gerade neu. Warum wird nicht stärker das Werk seines Sohnes Siegfried gepflegt? Dessen Opern wären eine große Bereicherung. Ein Plädoyer.
Die Welt

Wien
„Tendenz zur Stagnation“: Wiener Theaterjury kürzt bei Musiktheater
25 Freie Gruppen erhalten vierjährige Konzeptförderung der Stadt Wien. Kaup-Hasler: „Stehen vor einer Reform der Theaterreform“. Die Wiener Theaterjury hat ihr Gutachten für die vierjährige Konzeptförderung ab 2022 vorgelegt. „Die Wiener Tanz- und Performance-Szene ist weiterhin sehr stark aufgestellt, sie spielt in einer internationalen Liga“, gibt es Lob, das sich etwa in deutlichen Erhöhungen und einer erstmaligen Förderung von Florentina Holzinger niederschlägt. Für den Musiktheaterbereich setzt es dagegen heftige Kritik. Hier werden nur noch zwei Initiativen zur Förderung empfohlen.
Kurier

„Wir spielen für Österreich“ gilt im TV nun auch fürs Theater
Die Presse

Salzburg
Corona: Salzburger Stiftung Mozarteum muss sparen
Heuer wird ein Umsatzrückgang von 40 Prozent erwartet. Das Festival „Dialoge“ wird deshalb für zwei Jahre ausgesetzt
Der Standard

Weinwurm bis Schnitzerl
Das Lamentieren um die „Gastro“ nimmt kein Ende, die Kultur bleibt dagegen unbeweint. Ein rascher Exkurs in die Krisenlinguistik führt uns finstere Abgründe vor Augen.
https://www.news.at/a/weinwurm-bis-schnitzerl-11902245

Deutschland
Theater und Museen dringen auf Öffnung
Bühnenverein: Lockdown Ende März beenden
Stuttgarter Zeitung

Teure Kulturbauten: Nicht nur in Karlsruhe galoppieren die Kosten davon
https://bnn.de/karlsruhe/karlsruhe-stadt/teure-kulturbauten-nicht-nur-in

Luzern
Luzerner Theater schreibt im Pandemiejahr 2020 einen Verlust
https://www.bluewin.ch/de/newsregional/innerschweiz/luzerner-theater-schreibt-im-pandemiejahr

Paris
Bestes sakrales Recycling: Monteverdi-Madrigale nach Coppini von Les Arts Florissants
bachtrack

Buchrezension
Freies Musiktheater in Europa
Die Szene des zeitgenössischen Freien Musiktheaters in Europa ist so vielfältig wie der Erdteil selbst. Wie dabei die historischen und kulturellen Bedingungen mit der konkreten künstlerischen Praxis vor Ort zusammenhängen, untersucht der Sammelband „Freies Musiktheater in Europa“ anhand vier ausgewählter Fallbeispiele.
https://www.kulturmanagement.net/Themen/Buchrezension-Freies-Musiktheater-in-Europa,4269

Links zu englischsprachigen Artikeln

Streams
Sabine Devieilhe, Julie Fuchs, Florian Sempey & Aušrinė Stundytė Headline Streams from Opéra National de Paris
https://operawire.com/sabine-devieilhe-julie-fuchs-florian-sempey-ausrine-stundyte-headline

Hungarian State Opera to Stream New Production of “Don Carlo’
https://operawire.com/hungarian-state-opera-to-stream-new-production-of-don-carlo/

VIDEO: Beethoven’s Symphony No. 5 Released on Boston Baroque
Live Single tickets and subscriptions to Boston Baroque’s 2020-2021 Virtual Season are on sale now.
https://www.broadwayworld.com/boston/article/VIDEO-Beethovens-Symphony-No-5-Released

München
Sparkling Poulenc and expansive Dvořák from the Munich Philharmonic and Jakub Hrůša
bachtrack

Vicenza
Festival Vicenza in Lirica Announces Two Mozart Works
https://operawire.com/festival-vicenza-in-lirica-announces-two-mozart-works/

Glyndebourne
Missing your culture fix? Good news, Glyndebourne will return this summer
https://www.harpersbazaar.com/uk/culture/culture-news/a35546647/glyndebourne

Boston
Boston Symphony Orchestra Names First Woman Chief Executive
Gail Samuel spent nearly three decades at the Los Angeles Philharmonic, part of a management team that helped make it the envy of the orchestra world.
https://www.nytimes.com/2021/02/18/arts/music/boston-symphony-orchestra-gail-samuel.html

San Diego
San Diego Opera Announces Spring Drive-In Season Featuring THE BARBER OF SEVILLE and ONE AMAZING NIGHT
The Spring Season opens on Saturday, April 24, 2021 at 7:30 PM with One Amazing Night, San Diego Opera’s annual concert of arias and duets with the San Diego Symphony.
https://www.broadwayworld.com/bwwopera/article/San-Diego-Opera-Announces

Sydney
Opera Australia Offers $20 Tickets to TOSCA
For First-Timers Those interested need to apply for tickets via a ballot system on Opera Australia’s website.
https://www.broadwayworld.com/sydney/article/Opera-Australia-Offers-20-Tickets-to

Feuilleton
Virtuoso Maxim Vengerov reveals, and plays, the five hardest violin pieces ever written.
We asked one of the world’s great virtuosos: what are the five most difficult violin pieces of all time?
https://www.classicfm.com/discover-music/instruments/violin/maxim-vengerov-reveals-five-hardest-pieces/

Recordings
Prokofiev: Symphony No 5 & Myaskovsky: Symphony No 21 (Oslo Philharmonic, Vasily Petrenko)
Petrenko negotiates Prokofiev’s emotional landscape to thrilling effect.
https://www.limelightmagazine.com.au/reviews/prokofiev-symphony-no-5-myaskovsky-symphony-no-21/

Visions of Childhood: April Fredrick and the English Symphony Orchestra
https://operatoday.com/2021/02/visions-of-childhood-april-fredrick-and-the-english

Sprechtheater

Theater, die Sendeanstalt: Warum aber streamt das Burgtheater nicht?
Die Begeisterung für Onlinetheater ist enden wollend. Manche probieren es dennoch. Am 26. Februar startet der ORF eine Offensive mit Aufzeichnungen
https://www.derstandard.at/story/2000124275983/theater-die-sendeanstalt-warum-aber
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Unter’m Strich

Deutscher Forscher: „Corona kam doch aus dem Labor“
Der Hamburger Physiker Roland Wiesendanger lässt mit einer Studie aufhorchen. Die lieferte klare Hinweise auf einen Labor-Unfall.
Kurier

Mit allen Wassern gewaschen
Dieser Artikel soll in keiner Weise dazu dienen, Verschwörungstheorien zu schüren. Viel mehr geht es darum aufzuzeigen, was aktuell passiert und wieso sogar gebildete Menschen wie Wissenschaftler und Ärzte gegen ihren eigenen Eid verstossen und sich keiner Schuld bewusst sind.
https://www.dieostschweiz.ch/artikel/mit-allen-wassern-gewaschen-YrnpQDL

Todesfall-Statistik: Die Wissenschaft vom „Gut genug“ Bezahlartikel
Ungenauigkeiten in der Statistik gibt es. Das bedeutet aber nicht, dass man keine richtigen Schlüsse aus Statistik ziehen kann.
https://www.diepresse.com/5938848/todesfall-statistik-die-wissenschaft-vom-gut-genug

Blümel als Beschuldigter. Ex-Novomatic-Chef über ÖVP-Kandidat: „Der ist wirklich kein Gewinn!“
Ex-Novomatic-Chef Harald Neumann soll mit Finanzminister Gernot Blümel nicht nur über mögliche Parteispenden und Treffen mit dem damaligen Außenminister Sebastian Kurz per SMS unterhalten haben, sondern auch über die Auswahl der ÖVP-Kandidaten für die Nationalratswahl 2017.
Kleine Zeitung

Der Flüchtlingsball 2021 fürs Wohnzimmer – Livestream auf www.fluechtlingsball.at mit Konzerten aus dem Rathaus
https://wienerbezirksblatt.at/fluechtlingsball-2021/

INFOS DES TAGES (FREITAG, 19. FEBRUAR 2021)

INFOS DES TAGES (FREITAG, 19. FEBRUAR 2021)

Quelle: onlinemerker.com

AIDA in Paris. Tim Theo Tinn’s Kurzeindruck vom Premieren-Stream

Faschingsreste in öder Rampensingerei, exquisite Sänger, ordentliches Dirigat

Bildergebnis für Paris Aida

 Begabung, Können, Wissen um dramaturgische Notwendigkeiten, Personenführung beherrscht die Regisseur (laut Programmzettel), also Regisseurin Lotte de Beer offensichtlich nicht.

In derzeit üblich dürftigem Unvermögen szenischer Angebote großer Opernhäuser beobachtet man mal wieder die verhaspelte Suche nach Nonkonformismus, deren Ergebnis krude Kenntnis armseliger Inszenierungsfähigkeiten im Nachtdunkel gibt. Im Konsens der Subkultur -Musiktheater – Inszenierungen verweigert man Kreativität und Kunst, schafft statt Kultur halt Subkultur…

Zum Bericht von TTT

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THEATER-LOCKDOWN GEHT WEITER: WIENER STAATSOPER MIT TV-PREMIEREN UND KUNST- UND ARCHITEKTUR-RUNDGANG

Anfang dieser Woche gab die österreichische Bundesregierung eine Verlängerung des Lockdowns für Theater bekannt. Ein regulärer Spielbetrieb ist für die Staatsoper daher auch weiterhin nicht möglich. Wann die Theater wieder öffnen dürfen, ist unbekannt. Die offizielle Auskunft hierzu lautet derzeit »rund um Ostern«. Es ist uns somit leider auch nicht möglich, Ihnen konkrete Vorstellungstermine für das Frühjahr anzubieten.

Unser Probenbetrieb ist von den Maßnahmen weiterhin nicht betroffen. Wir werden daher wie geplant weiterarbeiten, um zum ehestmöglichen Zeitpunkt wieder spielen zu können, mit vollem Programm.

Zum Bericht
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UMBESETZUNG BEI DER „CARMEN“- PREMIERE

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Anita Rachvelishvili und Piotr Beczala in »Carmen« © Michael Pöhn / Wiener Staatsoper

Um Ihnen bis dahin dennoch große Oper anbieten zu können, setzen wir unsere Kooperation mit dem ORF fort. So können Sie schon nächsten Sonntag, dem 21. Februar, um 20.15 Uhr auf ORF III die Premiere von Calixto Bieitos Inszenierung von Carmen sehen. Anita Rachvelishvili singt die Titelrolle, Piotr Beczala den Don José und Erwin Schrott ist Escamillo. Anfang März zeigen wir dann, ebenfalls auf ORF III, die Premiere der La Traviata-Inszenierung von Simon Stone, eine Co-Produktion der Wiener Staatsoper mit der Opéra National de Paris. Für die gesamte Dauer des Lockdowns wird auch unser Online-Spielplan, also das kostenlose Streaming unserer neuen Produktionen sowie Mitschnitten aus unserem Archiv, fortgesetzt.

Die ukrainische Sopranistin Olga Kulchynska, die in der kommenden Premierenproduktion von Bizets Carmen in der Inszenierung von Calixto Bieito (Premiere am 21. Februar 2021: live um 18.00 Uhr auf play.wiener-staatsoper.at und myfidelio.at sowie ab 20.15 Uhr in ORF III – Ausstrahlung in Radio Ö1 am 27. Februar um 19.30 Uhr) als Micaëla ihr Debüt an der Wiener Staatsoper gefeiert hätte, kann aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Premiere auftreten.

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Vera Lotte Boecker. Foto: Wiener Staatsoper

Durch diese nicht Corona-bedingte Absage übernimmt Staatsopern-Ensemblemitglied Vera-Lotte Boecker die Partie der Micaëla. Dieses Rollendebüt am Haus war ursprünglich für die Carmen-Vorstellungsserie im Mai/Juni geplant. Frau Boecker hat in der Premiere von Hans Werner Henzes »Das Verratene Meer« im Dezember mit großem Erfolg die weibliche Hauptrolle der Fusako gesungen.

Die Wiener Staatsoper wünscht Olga Kulchynska baldige Besserung und freut sich darauf, die Künstlerin in der nächsten Saison im Haus am Ring begrüßen zu dürfen.

Falls Sie uns trotz des Lockdowns besuchen kommen wollen, so empfehle ich Ihnen unseren Kunst- und Architektur-Rundgang durch die Oper: In insgesamt 17 Stationen, gekennzeichnet mit Informationstafeln und QR-Codes, über die ergänzendes Multi-Media-Material abrufbar ist, werden Sie durch die historischen Räume geleitet und erfahren viel zur Geschichte, den Kunstwerken und der Architektur des Gebäudes. Es sind auch Räume zugänglich, die sonst nie zu sehen sind, so zum Beispiel der Teesalon, also der frühere persönliche Pausenraum des Kaisers. Der Rundgang ist jeweils Freitag bis Sonntag von 11.00 bis 16.00 Uhr möglich, der Eintritt ist frei.

Trotz all dieser Aktivitäten ist es der größte Wunsch der gesamten Belegschaft der Wiener Staatsoper, Sie schon bald wieder am Haus begrüßen und für Publikum Oper spielen zu können.

Herzlich,
Bogdan Roscic
Direktor

Premiere von »La traviata« in der Inszenierung von Simon Stone

Weiters laufen im Haus am Ring die Proben für Verdis La traviata in der Regie von Simon Stone, die nun am 7. März 2021 zur Premiere kommt – live im ORF III-Hauptabendprogramm um 20.15 Uhr im Rahmen von »Wir spielen für Österreich« sowie auf play.wiener-staatsoper.at.

Unter der musikalischen Leitung von Giacomo Sagripanti singt Pretty Yende erstmals die Violetta Valéry am Haus. Auf Grund der derzeit erschwerten Reisebedingungen kann der Franko-Kanadier Frédéric Antoun nicht wie geplant die Rolle des Alfredo übernehmen. An seiner Stelle konnte für diese Partie Juan Diego Flórez gewonnen werden. Als Giorgio Germont gibt Igor Golovatenko sein Staatsopern-Rollendebüt. Bei der Wiederaufnahme des »Don Carlos« im September feierte er an der Seite von Jonas Kaufmann sein umjubeltes Hausdebüt als Posa.
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„Parsifal im Dom“  Manfred Schiebel, Orgel; Günther Groissböck, Bass, 18.2. 2021 im Wiener Stephansdom

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Wohin könnte der Ausspruch “ zum Raum wird hier die Zeit“ besser passen als in den Stephansdom.

Gerade in einem Jahr ist dieses geniale Parsifalprojekt entstanden, bei dem alles wie aus einem Guß zu sein scheint.

Zum Bericht von Christoph Karner
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76.S ommerliche Musiktage Hitzacker – Schubert.JETZT! – 31. Juli bis 8. August 2021

Festival gibt Programm bekannt

Ein besonders beglückendes Erlebnis für Publikum wie Künstler waren die Sommerlichen Musiktage Hitzacker 2020, die trotz Corona-Pandemie in vollem Umfang stattfinden konnten. „In der festen Überzeugung, dass dies im kommenden Sommer wieder gelingen kann“, so Intendant Oliver Wille, gab das Festival am 16. Februar in einer Online-Pressekonferenz und in Anwesenheit des Niedersächsischen Ministers für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler, sein Programm für 2021 bekannt. „Schubert.JETZT!“ lautet das Motto vom 31. Juli bis zum 8. August.

Damit rückt Wille den Wiener Frühromantiker Franz Schubert (1797–1828) in den Fokus, um – typisch für das innovative Kammermusikfestival – dessen Schaffen im Hier und Jetzt zu bespiegeln. Eingeladen sind dazu Künstler*innen, die dem Kosmos Schubert auf ganz eigene Weise nahestehen.

Das Berliner Musiktheaterensemble Nico and the Navigators, Antje Weithaas, Mischa Maisky, Christian Tetzlaff mit Lars Vogt, das Kuss Quartett, Maurice Steger, Sir András Schiff, die Trios Busch und Gaspard oder das legendäre Auryn Quartett, das eines seiner letzten Konzerte in Hitzacker geben wird, widmen sich Schuberts großen Kammermusikwerken und ihrem eigenen Jetzt. Hinzu kommen Uraufführungen, darunter ein neues Werk von Iris ter Schiphorst für Blockflöte und Streichquartett, ein Auftrag des Festivals.

Ausgebaut werden Angebote, die sich nicht als jeweiliger Ersatz, sondern als gleichberechtigt und verbindend zwischen analoger und digitaler Musikvermittlung verstehen: Viele Einführungstexte, Video-Botschaften von beteiligten Künstler*innen oder Podcast-Beiträge von Schubert-Kennern werden im Vorfeld online abrufbar sein, aber auch vor Ort ihren Platz finden. In Hitzackers Kurpark ist ein Hörgarten mit ausgewählten Info-Lesungen geplant, Ticketbucher sogenannter Kategorien-Konzerte erhalten vor Ort Programmhefte inklusive.

Karten/Infos: T +49 5862 941 430 – www.musiktage-hitzacker.de
Aufgrund mangelnder Vorhersehbarkeit der Situation im Juli/August werden Karten zunächst nur reserviert, bezahlt wird erst nach schriftlicher Bestätigung der Sitzplätze durch das Festival. Die Reservierungen sind telefonisch und online per Bestellblatt an die Geschäftsstelle möglich.

Um flexibel auf ggf. veränderte Bedingungen reagieren zu können, etwa mit gedoppelten Konzerten, werden zur Zeit noch keine präzisen Anfangszeiten für die Veranstaltungen genannt. Alles zu Programm, Künstlern und Festival gibt es – immer aktuell – auf: https://www.musiktage-hitzacker.de
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Festspielhaus Baden-Baden bereit für Neubeginn
Anpassung des Programms an die jeweiligen Pandemie-Bedingungen –Beethoven-Schwerpunkt – Programm auch im August – Schulterschluss mit den
Brahmstagen

Das Festspielhaus Baden-Baden plant den Wiederbeginn des Spielbetriebs und passt gemeinsam mit seinen künstlerischen Partnern alle Pläne bis zum Ende der Saison 2020/2021 neu an. Das Programm wird bis in den August 2021 verlängert, Pfingst- und Sommerfestspiele erhalten neue inhaltliche
Schwerpunkte.

„Wir müssen uns so spät wie möglich und so früh wie nötig der jeweiligen pandemischen Situation anpassen und sind sehr froh, dass alle Künstlerinnen
und Künstler voller Feuereifer mitziehen“, so Intendant Benedikt Stampa.

Entscheidung zu den Osterfestspielen Anfang März
Eine Entscheidung, in welcher Form das Programm der Osterfestspiele mit den Berliner Philharmonikern stattfinden kann, soll bis Anfang März fallen. „Eine internationale Opernproduktion, an die besonders hohe Ansprüche gestellt werden, unter den aktuell gültigen Hygiene- und Reise-Verordnungen zu planen, gehört zu den schwierigsten Aufgaben in unserer Branche“, so Benedikt Stampa. Daher führt das Festspielhaus derzeit noch auf allen Ebenen Gespräche. „Ich danke den Berliner Philharmonikern, Kirill Petrenko und allen beteiligten Künstlerinnen und Künstlern für die große Geduld und Flexibilität, mit der jetzt geplant wird. Wir geben den Traum dieser Festspiele nicht auf und bitten unsererseits das Publikum und alle Partner um einige weitere Tage Bedenk- und Planungszeit.

Neues Beethoven-Projekt mit John Neumeier – alle Sinfonien im Juli

Zu den Pfingstfestspielen (13.-24. Mai 2021) planen das Hamburg Ballett und das SWR Symphonieorchester die Aufführung des neuen „Beethoven-Projekt II“ von John Neumeier in Baden-Baden. Der Choreographie liegen eine Violinsonate, Passagen aus dem Oratorium „Christus am Ölberge“ sowie die siebte Sinfonie Ludwig van Beethovens zugrunde. Die Uraufführung des Werkes ist für April in Hamburg geplant.

Neue Reihen mit dem Musikchef der MET

Der Musikchef der New Yorker Metropolitan Opera, Yannick Nézet-Séguin, dirigiert Anfang Juli 2021 in Baden-Baden sämtliche Sinfonien Ludwig van Beethovens. Dieser Zyklus mit dem Chamber Orchestra of Europe (COE) bildet den Auftakt zu einer neuen Zusammenarbeit mit Yannick Nezét-Séguin in den kommenden Jahren. „Yannick Nézet-Séguins letztes Konzert vor der CoronaPause in Europa fand in Baden-Baden statt, nun wird vermutlich auch sein erstes Konzert nach dieser Zäsur wieder in Baden-Baden stattfinden“, so Benedikt Stampa.
Das Chamber Orchestra of Europe, das in diesem Jahr den vierzigsten Jahrestag seiner Gründung feiert, spielte vor 30 Jahren einen mittlerweile legendären Beethoven-Zyklus unter der Leitung von Nikolaus Harnoncourt ein. Benedikt Stampa: „Die Deutsche Grammophon wird den neuen Baden-Badener Zyklus mit dem COE und Yannick Nézet-Séguin aufzeichnen und herausbringen. Damit
wird Baden-Baden seinem Ruf als Musik- und Medienstadt einmal mehr gerecht.“

Live-Stream in die Baden-Badener Parklandschaft

Wenn es die Entwicklung der Pandemie zulässt, soll auch das Mariinsky-Theater im Sommer wieder im Festspielhaus Baden-Baden zu Gast sein. „Wir halten anunseren Plänen fest, Giacomo Puccinis Oper „Tosca“ zu zeigen, und wir planen auch, eine der Vorstellungen als kostenlosen Live-Stream in den Kurpark oder in die Lichtentaler Allee zu übertragen, um dort mit möglichst vielen Menschen die Oper in Baden-Baden wieder willkommen zu heißen“, so Benedikt Stampa. Als Termin für dieses italienische Opernfest ist Sonntag, 25. Juli 2021, angedacht.

Unterstützung für Hotellerie und Gastronomie

Weiterhin wird das Festspielhaus Baden-Baden auch erstmals im August Veranstaltungen anbieten. „Wir haben dieses Sommer-Programm noch nicht ganz unter Dach und Fach. Wichtig ist aber, dass wir Hotellerie und Gastronomie im Sommer unterstützen möchten“, so der Intendant.

Schulterschluss mit den Brahmstagen

Dass Benedikt Stampa die Festspielstadt Baden-Baden weiter entwickeln
möchte, unterstreicht ein Schulterschluss mit den Brahmstagen 2021: „Wir
werden ein großes Konzert mit den Münchner Philharmonikern, dem Pianisten
Igor Levit und Dirigent Valery Gergiev im Rahmen der Brahmstage 2021
anbieten. Gleichzeitig werden wir der Brahmsgesellschaft bei der Vermarktung
ihres Festivals zur Seite stehen und für ein weiteres Konzert das Festspielhaus
zur Verfügung stellen.“
Das weitere Programm für den Herbst 2021 möchte Benedikt Stampa im
Sommer ankündigen. „Wir sind schon mit vielen Künstlerinnen und Künstlern in
konkreten Gesprächen und hoffen sehr, dass wir dann auch wieder ein
internationales Publikum werden begrüßen können: Die Pandemie hat uns
gelehrt, unsere Pläne flexibler zu gestalten.“

Vorverkauf im Sechs-Wochen-Zeitfenster

Der Vorverkauf für die neuen Programme soll bis auf weiteres immer in einem  Sechs-Wochen-Zeitfenster beginnen. Besucherinnen und Besucher, die bereits Eintrittskarten für Veranstaltungen ab April 2021 gekauft haben, erhalten rechtzeitig vor dem Beginn eines neuen Vorverkaufs Angebote zu
Kartenrückerstattung und Vorkaufsrecht.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
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INSTAG(K)RAMEREIEN -gefunden von Fritz Krammer

Maggio Musicale Fiorentino: Luca Salsi ersetzt Leo Nucci

It’s an honour to stand in my great colleague and friend Leo Nucci.
Rigoletto will be streamed in March. I’ll let you know the date as soon as possible.

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CRISTINA DEUTEKOM (1931-2014)

Cristina Deutekom war eine niederländische Opern-, Oratorien- und Konzertsängerin. In Venedig war sie bekannt als die Niederländische Nachtigall.

Sie war zu ihrer Zeit deutlich unterschätzt

Wikipedia

deuz

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AUGSBURG:»Philharmoniker backstage«. Kammermusik an ungewöhnlichen Orten im Staatstheater

Augsburg, 18.02.21 Am Mittwoch, den 24. Februar startet das Staatstheater Augsburg in sein nächstes musikalisches Aufnahme-Projekt: Vier Video-Drehs in verschiedenen Kammermusikformationen der Augsburger Philharmoniker. Voraussichtlich ab Mitte März wird dann wöchentlich eins dieser Videos in der Mediathek des Hauses neu verfügbar sein – als kostenfreier Musikgenuss.

Mit diesem Dreh durchbrechen die Orchestermusiker:innen die ungewohnte Lockdown-Stille an vier Orten, an denen im Theater eigentlich das ganze Jahr über größte Betriebsamkeit herrscht. Noch dazu sind es Räume, die dem Publikum normalerweise verborgen bleiben: Im martini-Park musizieren die Augsburger Philharmoniker im Chorsaal und auf der Orchesterprobebühne, im Gaswerk im Malsaal und im – sonst natürlich durchgehend von den Tänzer:innen beanspruchten – Ballettsaal. Die Aufnahmen, mit ganz unterschiedlicher Kammermusik von der Spätrenaissance bis in die Moderne, finden zwischen dem 24. und 27. Februar statt.
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Die Bamberger Symphoniker werden 75 – Live auf BR-Klassik
Etabliert als eines der Top Orchester Europas feiern die Bamberger Symphoniker ihr Jubiläum und schauen gleichermaßen nach vorn und zurück auf ihre bewegte Geschichte

Bamberger Symphoniker

Foto: Michael Trippel

• Die Saison 2020/21 sollte ganz im Zeichen des Orchesterjubiläums stehen. Die Tourneen nach Südamerika und Japan waren fest eingeplant. Pünktlich zum Geburtstag der Symphoniker im März 2021 sollte es eine große Feier in Bamberg geben.

• Doch die Pandemie hat den ursprünglichen Plänen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die Bamberger Symphoniker werden trotzdem feiern – nur eben anders als geplant.

75 Jahre Bamberger Symphoniker

• Die Geschichte der Bamberger Symphoniker beginnt nicht in Bamberg. Sie beginnt im Prager Ständetheater mit zwei musikalischen Höhepunkten: den Uraufführungen von Mozarts Opern „Don Giovanni“ (1787) und „La Clemenza di Tito“ (1791). Die Spur führt im 19. Jahrhundert weiter in das Neue Deutsche Theater Prag, wo unter anderem Gustav Mahler seine 7. Symphonie uraufführte.
Große Künstler wie Alexander von Zemlinsky, George Szell und Erich Kleiber prägten das musikalische Geschehen. Das „Deutsche Philharmonische Orchester Prag“ spielte bis Mai 1945, und ein Großteil des Orchesters fand sich nach den Wirren des 2. Weltkrieges in Bamberg wieder.

• Seit 75 Jahren ist dieses großartige Orchester nun in Franken beheimatet und in der Welt zu Hause. Als Kulturbotschafter waren sie das erste deutsche Orchester, das nach dem Krieg wieder auf Tourneen durch Europa und die Welt ging. Bis heute sind es insgesamt fast 7.500 Konzerte, die die Symphoniker in ihrer Geschichte gegeben haben.

• Dabei haben sie an 535 Orten in 63 Ländern für ihr Publikum gespielt. Mit Auftritten von Ägypten bis Venezuela sind die Bamberger weit mehr als einmal um die Welt gereist. Und auf internationalen Festivals wie in Luzern, bei den BBC Proms oder beim Edinburgh Festival sind sie regelmäßig zu Gast.

• Mehr als 500 Dirigenten standen bisher am Pult der Bamberger Symphoniker. In den Anfangsjahren waren es Joseph Keilberth, Hans Knappertsbusch und Eugen Jochum, die den besonderen Klang, den tiefen „Bamberg Sound“, prägten. In der heutigen Zeit sind es der Chefdirigent Jakub Hrůša oder auch die Ehrendirigenten Herbert Blomstedt und Christoph Eschenbach, die die Geschichte und den Klang
dieses Orchesters weiterschreiben.

• Gleichzeitig geben die Bamberger Symphoniker Nachwuchskünstlern stets eine Bühne: Der junge Gustavo Dudamel startete hier seine Weltkarriere 2004 mit dem Gewinn der renommierten Mahler Competition. Dazu kommen zahlreiche Uraufführungen zeitgenössischer Komponisten von Toshio Hosokawa bis zu Jörg Widmann.

• Seit den frühen 1980er Jahren hat Herbert Blomstedt das Orchester mehr als 175 Mal geleitet und ist ihm bis heute eng verbunden. Beständigkeit und Nachhaltigkeit, im allerbesten Sinne des Wortes prägten das Orchester von Beginn an.

• Seit 2016 ist Jakub Hrůša Chefdirigent der Bamberger Symphoniker. Mit ihm hat das Orchester in derkurzen Zeit bereits zahlreiche Erfolge feiern können: vielzählige Tourneen durch ganz Europa, eine Konzertreise durch Japan, eine Konzertreise durch China, die gefeierten Má Vlast Aufnahmen, der Gewinn eines BBC Music Awards sowie eine Auszeichnung für das beste Konzertprogramm.

Das Jubiläumskonzert:
• Im März 2021 wird das Orchester allen Widrigkeiten zum Trotz seinen Geburtstag begehen. Da zu diesem Zeitpunkt voraussichtlich kein Publikum in der Konzerthalle Bamberg zugelassen sein wird, wird das Orchester für die Verwirklichung dieses Plans vom Bayerischen Rundfunk als Medienpartner unterstützt.

• Geplant ist ein Jubiläumskonzert am Donnerstag, den 18. März 2021. Als Hommage an die Geschichte ihres Orchesters werden Chefdirigent Jakub Hrůša und die Bamberger Symphoniker eben jenes Programm wiederholen, das vor 75 Jahren eigentlich hätte gespielt werden sollen. Im März 1946 erklangen Beethovens Overtüre „Leonore“ Nr. 3 op.72b und sein Konzert für Violine und Orchester DDur op.61. Im Jahr 2021 spielt das Orchester dazu die „Eroica“, Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55, die für das Gründungskonzert geplant gewesen war, aber von der damaligen amerikanischen Militärverwaltung Bambergs nicht zugelassen wurde. Beethovens „Eroica“ war zudem das letzte Konzert, welches das „Deutsche Philharmonische Orchester“ 1945 in Prag spielte.

• Das Konzert wird am 18. März 2021 ab 20.05 Uhr live im Radio auf BR-Klassik zu hören und ab 20.15 Uhr im Fernsehen auf ARD-alpha sowie als Live-Video-Stream auf www.br-klassik.de/concert zu
sehen sein. Gleichzeitig auch auf der BR-Klassik Facebook-Seite www.facebook.com/brklassik.
Am 21. März werden Teile des Programms („Leonore“ und „Eroica“) noch einmal um 9.00 Uhr im BRFernsehen wiederholt.

• Zu ihrem Jubiläumsjahr haben die Bamberger Symphoniker weitere Geschenke für ihr Publikum vorbereitet, das im Moment nicht live im Saal dabei sein darf: Bereits am 22. Januar ist die neue CD des Orchesters, Mahlers 4. Sinfonie mit Jakub Hrůša erschienen. In der Zeit um den Geburtstag wird der zweite Band des Bamberg Diary erscheinen, in dem Andreas Herzau das Orchester auf seinen Reisen durch Asien begleitet hat. Und schließlich wird es auch ein Hörbuch geben, das sich mit der Geschichte des Orchesters, von Mozarts Zeiten bis heute, und seiner Strahlkraft in der ganzen Welt beschäftigt.

Bamberger Symphoniker
Jakub Hrůša Dirigent
Nikolaj Szeps-Znaider Violine
Programm:
Ludwig van Beethoven Ouvertüre »Leonore« Nr. 3 op. 72b
Ludwig van Beethoven Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61
Ludwig van Beethoven Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 »Eroica«

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