DIE MITTWOCH-PRESSE – 28. JULI 2021

DIE MITTWOCH-PRESSE – 28. JULI 2021

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE MITTWOCH-PRESSE – 28. JULI 2021

Als Elisabeth sagenhaft: Lise Davidsen.
© ENRICO NAWRATH / BAYREUTHER FESTSPIELE

Bayreuther Festspiele: Axel Kober wird in Bayreuth für „Tannhäuser“-Dirigat gefeiert
Sängerisch überzeugten in erster Linie Lise Davidsen mit einer makellosen, kompakten und im Piano auch schlanken und dennoch durchdringenden Elisabeth, Günther Groissböck mit einem sensationell kernigen Landgraf Herrmann und der ehemalige Mannheimer „Wozzeck“ Markus Eiche als Wolfram von Eschenbach.
Mannheimer Morgen

Bayreuth
Zwei Meistersinger bringen die Bayreuther Festspiele in die Exzellenzspur
Klaus Florian Vogt und Michael Volle sind die Meistersinger von Bayreuth!
Klassik-begeistert.de

Bayreuth: „Die Meistersinger von Nürnberg“
Genialer Doppel-Wagner
Barrie Koskys Inszenierung von Richard Wagners „Meistersinger von Nürnberg“ läuft seit 2017 bei den Bayreuther Festspielen. Am Montagabend hatte die Wiederaufnahme Premiere. Kann sie auch nach vier Jahren noch überzeugen?
BR-Klassik-begeistert

Satire statt Deutschtümelei
Premierenkritik „Die Meistersinger von Nürnberg“
Barrie Koskys Inszenierung von Richard Wagners „Meistersinger von Nürnberg“ läuft seit 2017 bei den Bayreuther Festspielen. Am Montagabend hatte die Wiederaufnahme Premiere. Kann sie auch nach vier Jahren noch überzeugen?
BR-Klassik.de

Abschied von „Die Meistersinger von Nürnberg“ bei den Bayreuther Festspielen
https://www.nmz.de/online/abschied-von-die-meistersinger-von-nuernberg-bei-den-bayreuther-festspielen

Er kommt, singt und siegt
Der Bariton Bo Skovhus springt in letzter Minute bei den „Meistersingern“ ein. Und singt grandios.
https://www.sueddeutsche.de/kultur/bayreuth-meistersaenger-wagner-bo-skovhus-1.5365378

Bayreuth
„Fliegender Holländer“ in Bayreuth: Asmik Grigorian singt alle an die Wand
Oberösterreichische Nachrichten

„Der fliegende Holländer“ in Bayreuth: Skandinavischer Regionalkrimi
Die Bayreuther Festspiele eröffnen mit dem „Fliegenden Holländer“, dirigiert von Oksana Lyniv.
Münchner Abendzeitung

Bayreuth
Dieser Gesang ist eine Erlösung
„Der fliegende Holländer“ eröffnet die Bayreuther Festspiele. Asmik Grigorian als Senta und Oksana Lyniv als Dirigentin versetzen das Publikum in Glückstaumel.
Frankfurter Allgemeine

Interview mit Asmik Grigorian
Bayreuth-Debüt als Senta
BR-Klassik.de

Salzburg
Castelluccis „Don Giovanni“ in Salzburg: Vom Sterben des geilen Mannes
Der Regisseur nützt die Mozart-Oper im Großen Festspielhaus zur Entfaltung eines magischen Assoziationstheaters, das ein Hauch von Trivialität umweht.
Der Standard.at

Salzburger Festspiele: Dieser „Don Giovanni“ entzieht sich einem eindeutigen Urteil
„Don Giovanni“ in der Inszenierung von Romeo Castellucci und dirigiert von Teodor Currentzis – kein Platz für Heiligtümer am Tag der Abrechnung.
Kurier.at

Don Giovanni“ in Salzburg: Ein Fest der Maßlosigkeit
Salzburger Festspiele: Mozarts „Don Giovanni“ von und mit Romeo Castellucci und Teodor Currentzis im Großen Festspielhaus.
Münchner Abendzeitung

Harmloser „Don Giovanni“ in Salzburg
Zuerst fällt ein Auto vom Himmel und landet mit Wumms auf dem Bühnenboden, dann folgen der Rollstuhl des Commendatore und ein Flügel, auf dessen zwei Bruchstücken Don Giovanni und sein Diener Leporello ein wenig herumklimpern.
Sueddeutsche Zeitung

„Don Giovanni“: Tod in der Farbpfütze
Die zentrale Opernpremiere der Salzburger Festspiele schockiert nicht, erfüllt aber auch keine Sensationserwartungen. Romeo Castellucci inszeniert mit schwankender Güte, Teodor Currentzis sorgt als Dirigent für Spannung – doch ohne Spitzensänger.
Wiener Zeitung

Was will die Ratte an der Rampe?
Dirigent Teodor Currentzis und Regisseur Romeo Castellucci machen Mozarts „Don Giovanni“ bei den Salzburger Festspielen zur Materialschlacht.
Tagesspiegel.de

„Don Giovanni“-Premiere live
Eines der programmierten Höhepunkte des Festivalsommers ist die erste Opernpremiere der Salzburger Festspiele: Mozarts „Don Giovanni“ neuinterpretiert von Kultdirigent Teodor Currentzis am Pult und Regiemystiker Romeo Castellucci.
http://oe1.orf.at/artikel/686390/Don-Giovanni-Premiere-live

Salzburger „Don Giovanni“. Revolution hinter dem FFP2-Vorhang
https://orf.at/salzburgerfestspiele21/stories/3222484/

„Don Giovanni“ in Salzburg, ein Gesamtkunstwerk, das Festspielgeschichte schreibt
https://www.news.at/a/don-giovanni-salzburg-12180453

Ganz in Weiß – Das Opernprogramm der Salzburger Festspiele legt mit einem außergewöhnlichen „Don Giovanni“ los
Neue Musikzeitung/nmz.de

Don Giovanni lebt hier nicht mehr
https://www.welt.de/kultur/article232744523/Mozart-in-Salzburg-Don-Giovanni-lebt-hier-nicht-mehr.html

Jubel in Salzburg: Don Giovanni als Jedermanns Bruder
Romeo Castellucci liefert zum Festspieljubiläum mit enormem Aufwand ein säkulares Mysterienspiel der Rätsel und Assoziationen rund um eine zerstörerische, aber ewige Naturkraft, ein Pendant zum „Jedermann“. Teodor Currentzis begeistert seine Fans mit unausgesetzten Explosionen und Extremen.
https://www.diepresse.com/6013563/jubel-in-salzburg-don-giovanni-als-jedermanns-bruder

 

Wien
Konzerthaus: Matthias Goernes milde Andacht
Der deutsche Bariton absolvierte seinen dreimal verschobenen Liederabend in Wien.
Wiener Zeitung

Bregenz
Arrigo Boitos „Nerone“ bei den Bregenzer Festspielen: Diese Oper will keine Eindeutigkeit
Deutschlandfunk.de

Kirchstetten
Kirchstetten zeigt Rossini im Schlossgarten
https://noe.orf.at/stories/3113966/

Linz
Neue Landestheater-Saison: Kartenvorverkauf startet
Oberösterreichische Nachrichten

Stuttgart
Serie „Prachtbauten“: Staatsoper Stuttgart: Eure Exzellenz
Warum die Sanierung der Stuttgarter Staatsoper eine Milliarde Euro kosten soll.
https://www.sueddeutsche.de/kultur/architektur-staatsoper-stuttgart-sanierung-1.5365034

Rom
Die Musik ist seine Mission – Maestro Riccardo Muti wird 80
Neue Musikzeitung/nmz.de

Riccardo Muti zum 80. Geburtstag
Energischer Pultstar
BR-Klassik.de

Verbier
Einzigartige Treffen: Kammermusik par excellence beim Verbier Festival
bachtrack.com

CD
Klassik aus England: After Eight für die Ohren
Wiener Zeitung

Links zu englischsprachigen Artikeln

Bayreuth
Review: At Wagner’s Festival, a “Dutchman” Never Sails
With neither ship nor sea, Dmitri Tcherniakov’s new Bayreuth Festival staging recasts the opera as a tale of violent revenge.
The News York Times

Bayreuth’s Flying Dutchman is led by a woman at last
https://www.ft.com/content/fc6f7ebf-33e8-4b64-98b6-176b691d8902

“Finally!” Bayreuth festival gets a female conductor for first time
The Guardian

Budapest
Patricia Petibon & Lawrence Brownlee Headline Hungarian State Opera Gala
https://operawire.com/patricia-petibon-lawrence-brownlee-headline-hungarian-state-opera-gala/

Martina Franca
Impeccable execution of Haydn’s La Creazione in Martina Franca
bachtrack.com

Monaco
Valery Gergiev (Mariinsky Theatre): “The best artists bring something radically unusual”
Right before the first summer concert at the Prince’s Palace, Monaco Tribune had the chance to meet world-renowned conductor Valery Gergiev.
https://www.monaco-tribune.com/en/2021/07/valery-gergiev-mariinsky-theatre

London
Simon Rattle: I always avoided “jingoistic” Last Night of the Proms
The Guardian

Play on, maestros… our pick of the BBC Proms 2021
https://www.theguardian.com/music/2021/jul/27/pick-of-bbc-proms-2021-royal-albert-hall

Annandale-on-Hudson, N.Y.
Bard Summerscape 2021 Review: Le Roi Arthus
Louisa Proske Delivers Revelatory Production Starring Fantastic Norman Garrett, Sasha Cooke & Matthew White
https://operawire.com/bard-summerscape-2021-review-le-roi-arthus/

Review: To a Rare King Arthur Opera, Bard Says “Welcome Back”
Superb singers and a clear production make a strong case for Ernest Chausson’s seldom heard “Le Roi Arthus”
https://www.nytimes.com/2021/07/26/arts/music/bard-opera-king-arthur-review.html

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Unter’m Strich

Trotz Impf-Rekord: Corona-Zahlen in Israel explodieren
Oe24.at

Tokio/ Olympische Spiele
Sorge um Liu Jias Gesundheit
Die Einzel-Karriere von Liu Jia bei Olympischen Spielen ist am Dienstag nicht nur mit der Achtelfinal-Niederlage zu Ende gegangen. Die 39-Jährige zog sich gegen die Südkoreanerin Jeon Ji Hee ihren schon dritten Bandscheibenvorfall in recht kurzer Zeit zu und spielte die Partie zum 1:4 (-1, 10, -3, -3, -4) unter großen Schmerzen zu Ende. Ihr Einsatz am Sonntag im Team-Bewerb gegen China ist nun fraglich, viel wichtiger jedoch ist die Gesundheit.
https://sport.orf.at/tokyo2020/stories/3081749/

Zweite Medaille für Österreich: Judoka Borchashvili holt Bronze
Shamil Borchashvili stand als 22. der Weltrangliste nur auf seiner eigenen Rechnung. Doch der Judoka aus Wels räumte Favoriten weg und holte Bronze, Österreichs zweite Medaille in Tokio.
Der Standard.at

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 28. JULI 2021)

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 28. JULI 2021)

Quelle: onlinemerker.com

GESTERN IN BAYREUTH: UMJUBELTER TÄNNHÄUSER

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Auszug aus „Mannheimer Morgen“: Am Ende der fünfstündigen Aufführung, die der Regisseur Tobias Kratzer inszenierte, gab es viele Bravos, lautes Getrampel und Klatschen.  Mit dem Orchester formte Axel Kober einen sensiblen, im Piano und Pianissimo betörenden Klang, im Forte, etwa im Finale von Akt 2, entstand durchaus auch tumultische Qualität, und Kober bewältigte auch die Aufgabe der Koordination von Orchester und Solisten auf der Bühne mit dem im Chorsaal singenden Festspielchor von Eberhard Friedrich exzellent.

Der erst 42 Jahre alte Tobias Kratzer spielt in seiner Inszenierung so virtuos und leicht mit Wagners romantischer Oper, so gekonnt und voller Ideen, dass das Publikum, wie schon bei der Premiere im Jahr 2019, sehr lange feierte. Sängerisch überzeugten in erster Linie Lise Davidsen mit einer makellosen, kompakten und im Piano auch schlanken und dennoch durchdringenden Elisabeth, Günther Groissböck mit einem sensationell kernigen Landgraf Herrmann und der ehemalige Mannheimer „Wozzeck“ Markus Eiche als Wolfram von Eschenbach. Auch die Venus von Ekaterina Gubanova war gut, bisweilen klang sie in der Höhe leicht übervibriert. Stephen Gould sang die Titelrolle. (Quelle: Mannheimer Morgen)
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SALZBURG: ERSTE FOTOS AUS ROMEO CASTELLUCCIS „DON GIOVANNI“-INSZENIERUNG

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Davide Luciano (Don Giovanni). Foto: Salzburger Festspiele/ Ruth Walz

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Michael Spyres (Don Ottavio), Nadezha Pavlova (Donna Anna). Foto: Salzburger Festspiele/ Ruth Walz

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Federica Lombardi(Donna Elvira), Nadezha Pavlova (Donna Anna), David Steffens (Masetto), Michael Spyres (Don Ottavio), Anna Lucia Richter (Zerlina). Foto: Salzburger Festspiele/ Ruth Walz

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Anna Lucia Richter (Zerlina), Davide Luciano (Don Ottavio). Foto: Salzburger Festspiele/ Ruth Walz

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BAYREUTH: FOTOS AUS DER ERSTEN „MEISTERSINGER“-VORSTELLUNG“

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1. Akt. Foto: Enrico Nawrath/ Bayreuther Festspiele

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Michael Volle, Camilla Nylund. Foto. Enrico Nawrath/Bayreuther Festspiele
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KULTUR.SOMMER.SEMMERING .  4. Festivalwoche 29.7 – 1.8 . Musikalisch-literarische Zeitreise am Semmering

Kultur.Sommer.Semmering 2020

Im historischen Ambiente des Südbahnhotels Semmering wird in der 4. Festivalwoche vom 29. Juli bis zum 01. August zu einer Zeitreise durch mehrere Epochen der Musik- und Literaturgeschichte eingeladen: Den Auftakt bildet die 12. Etappe der „Pilgerfahrt zu Beethoven“ mit ausgewählten Sonaten aus dem Spätwerk des Bonner Meisters, bevor man sich mit einer Lesung von Joseph Lorenz aus dem hauseigenen „Seelenwanderer-Zyklus“ zu Stefan Zweig und im Rahmen einer szenischen Lesung über die Schauspielerin und Schriftstellerin Lina Loos in die Zeit des Fin de Siècle und der Sommerfrische am Semmering entführen lassen kann. Ein Liederabend mit Angelika Kirchschlager, Alfred Dorfer und Florian Krumpöck blickt humorvoll hinter den Vorhang der aktuellen Klassikwelt und bietet neben skurrilen Anekdoten und interessanten Erzählungen Darbietungen weltbekannter Lieder und Arien. Mit dem Trio Georg Breinschmid, Florian Willeitner und Ingmar Jenner sowie einer Uraufführung des zeitgenössischen Komponisten Johannes Wohlgenannt Zincke wirft der Kultur.Sommer.Semmering abschließend einen Blick in die Zukunft der Musik: neu, experimentell, originell und doch klassisch.

Unsere kommenden Veranstaltungen in der 4. Festivalwoche:

Donnerstag, 29. Juli 2021 I 19.30 Uhr I Südbahnhotel Semmering

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Eine Pilgerfahrt zu Beethoven: Der Humanist – Miguel Herz-Kestranek & Florian Krumpöck
Sowohl aus Beethovens Tagebüchern, den Skizzenblättern, seinen Konversationsheften und nicht zuletzt aus hunderten von Briefen des fast vollständig ertaubten Komponisten spricht sein beständiges Streben nach humanistischen Idealen. Dass Beethoven im Kontrast dazu einen recht eigenwilligen Charakter besaß, bezeugen wiederum unzählige Berichte von Freunden und Bekannten des schon zu Lebzeiten zur Legende geworden Komponisten. An der Seite von Miguel Herz-Kestranek erforscht Florian Krumpöck mit zwei der persönlichsten, intensivsten, sphärischsten und vielleicht erhabensten Klaviersonaten Beethovens dessen zu Musik gewordenes Weltverständnis.

Freitag, 30. Juli 2021 I 15.30 Uhr I Südbahnhotel Semmering
Sonntag, 01. August 2021 I 11.00 Uhr I Südbahnhotel Semmering
Die Frau und die Landschaft – Joseph Lorenz

Ein Gewitter naht, die Erde lechzt nach Regen. In der flirrenden Spannung begegnen sich ein Mann und eine Frau. Mit unvergleichlicher sprachlicher Suggestivkraft inszeniert Stefan Zweig ein Panorama des Begehrens, in dem Natur und Mensch gleichermaßen der Kraft der Leidenschaft unterworfen sind. Mit Blick auf die außergewöhnliche Semmeringer Berglandschaft liest Joseph Lorenz in der einzigartigen Atmosphäre des Südbahnhotels eine der feinsten Blüten literarischer Erotik des ewigen Seelenwanderers Stefan Zweig.

Freitag, 30. Juli 2021 I 19.30 Uhr I Südbahnhotel Semmering
Samstag, 31. Juli 2021 I 19.30 Uhr I Südbahnhotel Semmering
Der Muse reicht’s! –Marie-Luise Stockinger & Michael Maertens
Lina Loos galt als eine der schönsten Frauen ihrer Zeit. Doch was fängt eine intelligente, »imaginierte Frau« des Fin de Siècle mit derartigen Zuschreibungen an? Schon ein Jahr nach ihrer Hochzeit mit Architekt Adolf Loos reicht es der Muse, also bricht sie aus, in eine Affäre mit einem Gymnasiasten und ins eigene Leben als Schauspielerin und Schriftstellerin. Die Burgtheater-Stars Marie-Luise Stockinger und Michael Maertens spüren in ihrer szenischen Lesung einer modernen Frau ihrer Zeit nach. Immer wieder hielt sich Lina Loos im Südbahnhotel Semmering auf, und jetzt, 70 Jahre nach ihrem Tod, schaut sie noch einmal vorbei…

Samstag, 31. Juli 2021 I 14.00 Uhr I Südbahnhotel Semmering
Künstlergespräch – Alfred Dorfer und Florian Krumpöck

Alfred Dorfer, der vielleicht lustigste Österreicher, begibt sich in einem persönlichen Dialog mit Intendant Florian Krumpöck auf eine Reise durch seine facettenreiche Karriere: Beginnend mit filmischen Erfolgen, mit der legendären satirischen Late-Night-Show „Dorfers Donnertalk“ sowie mehreren erfolgreichen Soloprogrammen hat Dorfer es geschafft, sich als eine der führenden Stimmen der österreichischen Kabarettszene zu etablieren. In Stationen seiner Laufbahn, seinen Werdegang und sein eigenes Verhältnis zur Kunst gibt Dorfer im Gespräch mit Intendant und Bühnenpartner Krumpöck einen persönlichen Einblick.

Samstag, 31. Juli 2021 I 15.30 Uhr I Südbahnhotel Semmering
Tod eines Pudels – Angelika Kirchschlager, Alfred Dorfer & Florian Krumpöck

Vergessen Sie alles, was Sie geglaubt haben, über Liederabende zu wissen! In dieser satirischen Geisterfahrt durch die komischen Abgründe und wunderlichen Begebenheiten hinter dem Vorhang der Klassikwelt trifft im nostalgischen Südbahnhotel Semmering erneut ein ungewöhnliches Trio aufeinander. Kabarettist Alfred Dorfer möchte die Tiefen und Untiefen des Klassik-Kosmos verstehen und wer wäre wohl besser dafür geeignet, ihm diese näher zu bringen, als Star-Mezzosopranistin Angelika Kirchschlager? Er fragt, sie antwortet. Er spitzt die Ohren, sie setzt zur nächsten Episode an. Gemeinsam mit Intendant Florian Krumpöck am Klavier bewegen sich die Publikumslieblinge im ständigen Wechselspiel durch das Liedrepertoire und die Künstlergarderoben dieser Welt, durch geistreiche Unterhaltung und skurrile Anekdoten.

Sonntag, 01. August 2021 I 15.30 Uhr I Südbahnhotel Semmering
First Strings On Mars – Georg Breinschmid, Florian Willeitner, Ingmar Jenner
Selbstgewählter Auftrag des Trios »First Strings on Mars« ist es, neue, unendliche musikalische Galaxien zu entdecken und nebenbei die Genregrenzen zwischen Jazz, Klassik, Balkan, Wienerlied und Räuchertofu aufzulösen: Kompositionen für Streicher in mitreißender Virtuosität, berührender, lyrischer Emotionalität und Grenzen sprengender Originalität werden mit dadaistischer Leichtigkeit vorgetragen, moderiert und vermittelt. Lassen Sie es sich nicht entgehen, wenn Florian Willeitner, Igmar Jenner und Georg Breinschmid bei ihrer Rückkehr ins Südbahnhotel Semmering abermals beweisen, dass sich mit drei Streichinstrumenten unendliche klangliche Welten eröffnen!

Sonntag, 01. August 2021 I 19.30 Uhr I Südbahnhotel Semmering
Leah’s Wandlung: Eine Komposition in 14 Szenen von Johannes Wohlgenannt Zincke – Paul Gulda, Stefan Eder, Igor Gross, Christine Lavant
In 14 kurzen Szenen beschreibt »Leah’s Wandlung« musikalisch den aufwühlenden Lebenswandel einer Frau, Samesi sem Leah. Mit Paul Gulda, Stefan Eder, Igor Gross sowie dem Christine Lavant Quartett begeben sich sieben Musiker*innen in ungewöhnlicher Besetzung auf eine einfühlsame klangliche Spurensuche.
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Kammeroper Schloss Rheinsberg: Eine Geschichte von jungen Menschen, Wagemut und Mitmenschlichkeit

Beethovens einzige Oper „Fidelio“ feiert am 4.8.2021 Premiere im Rahmen der Kammeroper Schloss Rheinsberg „Ein Fest für Beethoven“

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Georg Quander führt Regie. Foto: Kammeroper Schloss Rheinsberg

 

Als Höhepunkt der diesjährigen Festivalsaison der Kammeroper Schloss Rheinsberg unter dem Motto „Ein Fest für Beethoven“ feiert am Mittwoch, 4. August 2021, um 19.30 Uhr »Fidelio oder Die eheliche Liebe« Premiere.

Gezeigt wird Ludwig van Beethovens einzige Oper in ihrer Urfassung von 1805. Georg Quander inszeniert das Werk in der extra erbauten Open-Air-Bühne am Kavalierhaus von Schloss Rheinsberg (Bühnenbild Christoph Gehre, Kostüme Barbara Krott). Die Gesangspartien übernehmen herausragende junge Sängerinnen und Sänger, die sich in einem Internationalen Gesangswettbewerb für die Mitwirkung qualifiziert haben und nun ihre Rollendebüts geben. In den insgesamt sieben Vorstellungen alternieren zwei gleichwertige Besetzungen. Die musikalische Leitung hat Beethoven-Kenner Peter Gülke, es musizieren die Brandenburger Symphoniker und der Apollo-Chor der Staatsoper Unter den Linden.

Die Oper mit gesprochenen Dialogen erzählt von der mutigen Leonore, die sich als Mann („Fidelio“) verkleidet in das Gefängnis schleicht, in dem ihr Ehemann Florestan als politischer Häftling zu Unrecht eingekerkert ist. Der Gefängniswärter und seine Tochter nehmen Fidelio auf, da befiehlt der Gouverneur des Gefängnisses, Florestan zu ermorden. Der Stoff, der auf einer wahren Begebenheit aus dem revolutionären Frankreich beruht und mehrfach für die Bühne bearbeitet wurde, ist von zeitloser Aktualität.

Beethovens Erstling war 1805 aufgrund von außermusikalischen Umständen kein Erfolg beschieden; der Komponist nahm mehrere Umarbeitungen vor, ehe sich das Stück in der Fassung von 1814 mit oratorienhafter Überhöhung durchsetzte. Doch die frühere Version der von französischen Vorbildern inspirierten Oper Beethovens lohnt die Neubefragung aufgrund ihrer musikalischen wie dramaturgischen Qualitäten.

In der geläufigen Stückfassung werden die Partien der Leonore und des Florestan häufig mit dramatischen Stimmen besetzt, doch Beethovens Leonore Anna Milder-Hauptmann war bei ihrem Rollendebüt noch keine zwanzig Jahre alt. „Unsere Preisträgerinnen und Preisträger entsprechen diesem Rollenbild in idealer Weise“, unterstreicht Georg Quander, Künstlerischer Direktor der Kammeroper Schloss Rheinsberg. „Es geht um eine Geschichte zwischen jungen Leuten mit ihren Leidenschaften, Hoffnungen und Enttäuschungen, um Wagemut und Mitmenschlichkeit.“

Aufführungen am Mi 4., Fr 6., Sa 7.8.2021, je 19.30 Uhr

So 8.8.2021, 18.30 Uhr, Mi 11., Do 12. und Sa 14.8.2021, je 19.30 Uhr

 

Abb. Georg Quander bei Fidelio-Proben (mit Regieassistentin Andreea Geletu, Foto: Uwe Hauth)

 

Die Rückfahrt aus Rheinsberg direkt nach Berlin nach den Abendveranstaltungen ermöglichen Sonderzüge der NEB (Niederbarnimer Eisenbahn) bzw. Busshuttles der Reederei Halbeck (im Vorverkauf zu buchen; Übersicht dazu wie zum Hygienekonzept auf www.kammeroper-schloss-rheinsberg.de unter Besucherinfo/Tickets & Service).

 

Wenn die Open-Air-Veranstaltung aufgrund schlechter Witterung abgesagt werden muss, wird der Ticketpreis erstattet.

Wettertelefon ab 13 Uhr am Veranstaltungstag    Telefon: 033931 / 721 14

Ticketinhaber*innen wenden sich bitte an die Vorverkaufskasse, bei der die Karten erworben wurden; im Webshop gebuchte Tickets erstattet die Musikkultur.

 

Weitere Informationen: www.kammeroper-schloss-rheinsberg.de

 

Tickets

Musikkultur Rheinsberg (Mo-Fr 10-15 Uhr) Telefon: 033931 / 721 17

Mail:

Tourist-Information Rheinsberg Telefon: 033931 / 34940

Mail:

 

Wettertelefon ab 13 Uhr am Veranstaltungstag Telefon: 033931 / 721 14

 

Mehr Infos: www.kammeroper-schloss-rheinsberg.de

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Stuttgarter Ballett: HYO-JUNG KANG WECHSELT ZUM WIENER STAATSBALLETT

„NEW / WORKS“ 25.7.2021 – Abschied von Hyo-Jung Kang

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Hyo-Jung Kang, die nach Wien wechselnde Koreanerin, hier in Forsythes „Blake Works“ mit David  Moore. Foto: Stuttgarter Ballett

Die letzte Vorstellung der schon wieder zu Ende gegangenen extrem verkürzten Saison stand im Zeichen des Abschieds von der Ersten Solistin Hyo-Jung Kang. Natürlich wäre ihr dafür eine tragende Rolle in einem Handlungsballett zu wünschen gewesen, doch das Finale dieses im Juni ur- bzw. erstaufgeführten Programms, William Forsythes anspruchsvoll unterhaltsame „BLAKE WORKS“ rückte die Koreanerin auch intregriert in ein Ensemble und speziell in einem Pas de deux mit David Moore, mit der Spitzentechnik lässig spielend, so weit ins Zentrum, dass noch einmal sichtbar wurde, was die nach Abschluss in der John Cranko Schule zur Spielzeit 2003/2004 ins Stuttgarter Ballett aufgenommene Koreanerin besonders auszeichnet: eine jederzeit spürbare Freude an tänzerischer Bewegung, egal ob auf Spitze oder in Schläppchen. Ihr wechselnder Einsatz in der enormen Bandbreite des Stuttgarter Ballett-/Tanzrepertoires war immer hoch beglückend, weil sie Klassik und Moderne mit der gleichen Selbstverständlichkeit auf der Basis einer exzellenten Technik bedient hat. Ganz besonders bleibt sie als mädchenhaftes und bombensicher balancierendes Dornröschen in Erinnerung, ebenso als zunehmend in die dramatisch-charakterliche Gestaltungs-Anforderung hinein gewachsene Tatjana, als ungewöhnliche Nymphe in Sidi Larbi Cherkaouis „Faun“ oder an vorderster Front in Demis Volpis mit den Spitzenschuhen experimentierendem „Aftermath“ – um nur einige Beispiele ihres Rollenradius zu erfassen…

Zum Bericht von Udo Klebes
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NEUE CD:

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