Die MONTAG-PRESSE – 22. NOVEMBER 2021

Die MONTAG-PRESSE – 22. NOVEMBER 2021

Kent Nagano © Felix Broede

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die MONTAG-PRESSE – 22. NOVEMBER 2021

Porträt
Vom Leben lernen: Dirigent Kent Nagano wird 70
https://www.dw.com/de/vom-leben-lernen-dirigent-kent-nagano-wird-70/a-59848864

Weißt Du, wie das ward? Symposium 70 Jahre Neu-Bayreuth in Berlin
Der Richard-Wagner-Verband Berlin-Brandenburg und sein rühriger Vorsitzender Rainer Fineske luden zu diesem Symposium ein, das in den Foyers und unter Zusammenarbeit mit der Deutschen Oper Berlin und dessen Förderkreis stattfand.
von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de

Hamburg/Elbphilharmonie
Das ganze Konzert über sitzt jede Note!
Jan Lisiecki, Klavier/Edward Gardner, Dirigent/London Philharmonic Orchestra
Man verlässt das Konzert ruhig und seltsam erhoben, Gardner gibt einem „a lot to think about“ – wahrhaft tiefe Gedanken, die noch lange – so steht zu hoffen – sehr lange nachwirken werden.
Klassik-begeistert.de

Berlin
75 Jahre Deutsches Symphonie-Orchester. Chrefdirigent Robin Ticciati wagt wahre Kreativität Tagesspiegel.de

Europa Galante unter Fabio Biondi Giuseppe Verdi: „Il Corsaro“
Verdi-Fans können sich wahrlich nicht beschweren, was die Präsenz seiner Werke angeht – er ist der meistaufgeführte Opernkomponist des 21. Jahrhunderts überhaupt. Doch nicht alle seine Opern haben es ins Repertoire geschafft, manche sind sogar echte Raritäten.
rbb-online.de

Tonträger
„Bach – Before Bach“: CD der Woche mit bemerkenswertem Repertoire
NDR.de/kulturWien/Musikverein
Concentus Musicus: Entrückender Abgesang mit Julia Lezhneva
Das Ensemble gestaltete die letzte Veranstaltung vor dem Lockdown im Goldenen Saal des Musikvereins.
Wiener Zeitung.at

Wien/Bundestheater-Holding
Christian Kircher: „Unser Tun stand zuletzt schlicht an der Kippe“
Der Chef der Bundestheaterholding ist überzeugt, dass ab 13. Dezember wieder gespielt wird. Der Lockdown sei zwingend.
Kurier.at

Klimakrise
Theater der Nachhaltigkeit
Wo setzt man die Stellschrauben an, um Kunst umweltfreundlicher zu machen?
WienerZeitung.at

Links zu englischsprachigen Artikeln

London
The Valkyrie review – a striking, uneven start to ENO’s Ring cycle
The Guardian.com

ENO’s Valkyrie fails to catch fire: an under-ambitious start to Richard Jones’s Ring Cycle
operatoday.com

Simon Keenlyside and Anna Pirozzi: chilling psychopaths in Covent Garden’s impressive revival of Macbeth
operatoday.com

New York
Erin Morley Headlines Metropolitan Opera Premiere of “Eurydice”
https://operawire.com/erin-morley-headlines-metropolitan-opera-premiere-of-eurydice/

Chicago
Review: Lyric Opera’s The Magic Flute Is a Contemporary, Inventive Adaptation That Lets the Music Shine
https://thirdcoastreview.com/2021/11/20/theater-review-magic-flute-lyric/

Catán’s glorious music makes up for fitful vocal magic in Lyric Opera’s “Florencia”
chicagoclassical.review

Boston
Boston Symphony and Andris Nelsons celebrate his birthday in style
bostonclassical.review

Boston Philharmonic Youth Orchestra bounces back with a powerful Mahler
bostonclassical.review

Recordings
Handel: a debut solo album from countertenor Barnaby Smith
operatoday.com

Classical CD Review: Shostakovich & Arensky Piano Trios
https://artsfuse.org/241415/classical-cd-review-shostakovich-arensky-piano-trios/

Musical

Baden/Stadttheater
Robin Hood in Baden: Viel Tanz, Witz und Action
Robert Persché inszeniert eine der berühmtesten englischen Heldensagen. Kurz vor dem Lockdown gibt es noch einmal ordentlich was zum Lachen und Mitfiebern.
WienerZeitung.at

Robin Hood im Stadttheater Baden: „Jesus wollte kein Held sein“
Rettung naht! Ab 20. November gastiert Matthias Trattner als Robin Hood im Stadttheater.
Niederösterrreichische Nachrichten

Rock/Pop/Schlager

Ted Herold, der „deutsche Elvis“, ist tot
Der Rock’n’Roller starb 79-jährig bei einem Hausbrand in Dortmund.
https://www.diepresse.com/6064121/ted-herold-der-deutsche-elvis-ist-tot

Sprechtheater

Wien/Theater an der Wien
Nestroy-Gala: Ein Theaterfest, bevor die Bühnen dichtmachen
Punktgenau vor dem Lockdown geht die Gala im Theater an der Wien über die Bühne. Kurzfristig ohne Publikum, aber live auf ORF 3
Der Standard.at

Wien/Burgtheater
Burgtheater: Gefangen im Muttersöhnchen-Wald
Kritik: Johan Simons übersetzt Ödön von Horváths großartige Sprachstudien in Körperkunst.
https://kurier.at/kultur/burgtheater-gefangen-im-muttersoehnchen-wald/401812006

Burgtheater: Dunkle Trümmer-Seelen tanzen Schicksals-Walzer
Johan Simons reüssiert am Burgtheater mit einer sehr eigenen Sichtweise auf Horváths „Geschichten aus dem Wiener Wald“
Tiroler Tageszeitung

Wien/Festwochen/Museumsquartier
Reizloses Okada-Gastspiel bei den Festwochen
Nachschlag bei den Wiener Festwochen: Toshiki Okada gastiert mit „Eraser Mountain“ in der Halle G.
Der Standard.at

Hamburg
Kultttruppe Signa in Hamburg mit „Die Ruhe“
Ein sechsstündiger Kuraufenthalt gegen Erschöpfung, Verwirrung und Traumata gefällig? Das bietet das Theaterkollektiv Signa unter dem Titel „Die Ruhe“ an.
Der Standard.at

Literatur

Die Welt ist nichts als Lüge
Werner Herzogs neues Buch „Das Dämmern der Welt“ erzählt von einem Mann, an dem die Realität vorüberzog.
WienerZeitung.at

Die Gesellschaft der Gesellschaft Literaturklassiker
… aufhören, Gesellschaft als ein feststehendes Objekt …. ist dynamisches System, … in Abgrenzung zur Umwelt. … unermessliches Potenzial für Informationen. … weder durch … Wesen … Moral … Gesinnung .. Konsens , … 3 Teile: Information, Mitteilung und Verstehen. … wählt aus der chaotischen Fülle des Seins, … Auch Unsinn wird nicht durch Moral charakterisiert, … Sprache, durch Laute Sinn … entsteht das Problem des Irrtums, Schrift … Täuschung, Zweifel, Irritation …. finstere Innerlichkeit ihres Bewusstseins … Erfolgsmedien Geld/Eigentum, Macht/Recht, Liebe, Wahrheit,Moral. … Macht ist nicht in Wahrheit umzusetzen
Gefunden von TTT
https://www.getabstract.com/de/zusammenfassung/die-gesellschaft-der-gesellschaft/30491

TV/Medien

ORF
Alexander Klaws gewann „Masked Singer“, Christina Stürmer enttarnt
38-Jähriger setzte sich in finaler Abstimmung gegen Sandy Mölling durch – Christina Stürmer als Heldin enttarnt
Der Standard.at

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Unter’m Strich

Lockdown in Österreich: Diese Regeln gelten ab Montag
Wie schon aus früheren derartigen Phasen bekannt, müssen Handel, Gastronomie und Co. zusperren – und zwar bis einschließlich 12. Dezember. Danach soll für Geimpfte und Genesene wieder geöffnet werden, der Lockdown für Ungeimpfte geht aber weiter. Ab dem Februar 2022 soll es eine Impfpflicht geben.
https://www.vol.at/lockdown-in-oesterreich-diese-regeln-gelten-ab-montag/7200931

„Wie bei Influenza“. Biontech-Chef rechnet mit jährlicher Auffrischung
Uğur Şahin, der Gründer des Pharmaunternehmens Biontech in Mainz, hält es für wahrscheinlich, dass in Zukunft jährliche Auffrischungsimpfungen gegen das Coronavirus notwendig sein werden. Die jetzt begonnenen Drittimpfungen (Booster) seien gut wirksam und würden den mit der Zeit nachlassenden Schutz wieder anheben, sagte Sahin.
https://www.krone.at/2561127

„Madame Inflation“ kommt mit der Geldflut ins Schwimmen
Anstatt die galoppierende Inflation zu bekämpfen, flutet die EZB die Märkte weiter mit neuem Geld. EZB-Präsidentin Christine Lagarde wird damit zum Gesicht der neuen Inflation, der Druck auf sie wächst. Doch sie steckt in einem Dilemma.
NTV.de

Skikaiser Schröcksnadel optimistisch: „Saison noch nicht verloren“
Peter Schröcksnadel, quasi Cheflobbyist des Skisports, will die Saison trotz Lockdown noch nicht abschreiben
Kurier.at

Fußball Österreich
Wettskandal in Regionalliga Ost?
Wurden zehn Spiele der Herbstmeisterschaft verschoben? Vier Vereine aus Wien, Niederösterreich und dem Burgenland sollen involviert sein.
https://www.diepresse.com/6063994/wettskandal-in-regionalliga-ost

Zehn Spiele betroffen: Ostliga versinkt im Manipulations-Sumpf
https://www.krone.at/2560880

INFOS DES TAGES (MONTAG, 22. NOVEMBER 2021)

INFOS DES TAGES (MONTAG, 22. NOVEMBER 2021)

Quelle: onlinemerker.com

Premiere von Richard Wagners „Das Rheingold“ am 21.11.2021 in der Staatsoper/STUTTGART

Im abgebrannten Zirkus

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Die Rheintöchter verführen Alberich. Foto: Matthias Baus

Es ist eine gespenstische Szenerie, die Stephan Kimmig in seiner Inszenierung von Wagners „Das Rheingold“ bietet (Bühne: Katja Haß; Kostüme: Anja Rabes). Wir befinden uns hier nämlich in einem abgebrannten Zirkus – und die drei Rheintöchter sind Schülerinnen und Studentinnen. Man spürt das Flair der Bewegung Fridays For Future. Diese Rheintöchter kommen aus familiären Verhältnissen, in denen es sehr viel Geld gibt. Sie fühlen sich dem zappelnden Alberich überlegen, der sich schnell verspottet fühlt. Er ist ein obdachloser Clown, der einfach kein Zuhause findet. Die Rheintöchter spielen mit ihm, auch um etwas über die eigene Sexualität zu erfahren…

Zum Premierenbericht von Alexander Walther

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Weißt Du, wie das ward? Symposium 70 Jahre Neu-Bayreuth in Berlin

Symposium 70 Jahre Neu-Bayreuth in Berlin, Zusammenarbeit mit der Deutschen Oper Berlin, - Klassik begeistert
Foto: Bayreuther Festspiele

Der Richard-Wagner-Verband Berlin-Brandenburg und sein rühriger Vorsitzender Rainer Fineske luden zu diesem Symposium ein, das in den Foyers und unter Zusammenarbeit mit der Deutschen Oper Berlin und dessen Förderkreis stattfand.
Die Referate wurden terminlich um den Besuch der Neuinszenierung des Nibelungen-Ringes durch Stefan Herheim an diesem Haus gruppiert, die just zum 70. Jahrestag der Neugründung der Bayreuther Festspiele stattfand. Es gelang den Veranstaltern, einen illustren Kreis von Zeitzeugen der Ära Wieland Wagners für die Teilnahme zu gewinnen, die das Publikum auf diese Zeitreise der speziellen Art mitnahmen.
von Peter Sommeregger
https://klassik-begeistert.de/symposium-70-jahre-neu-bayreuth-in-berlin-zusammenarbeit-mit-der-deutschen-oper-berlin/
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INSTAG(K)RAMEREIEN – gefunden von Fritz Krammer

MAILAND: PROBEN ZU MACBETH – alle Beteiligten scheinen Spaß zu haben!

ARTE überträgt die Scala-Eröffnung zeitversetzt!

abg
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ZU INSTAGRAM mit Kurz-Video

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Ruggero Raimondi bei der „Spanischen Gala“ in Monte Carlo

ziop

ZU INSTAGRAM

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Falstaff in Florenz – ein Riesenerfolg. Der Dirigent musste sogar die Schlußfuge wiederholen

fas
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OPER FRANKFURT: JAMIE BARTON GIBT AM 30.11. einen Liederabend

Jamie Barton
Jamie Barton. Copyright: BreeAnne Clowdus

ÜBER IHREN EINSATZ FÜR MEHR DIVERSITÄT IM OPERNBETRIEB

Jamie Barton, eine Mezzosopranistin mit besonderer Strahlkraft, kommt im November für einen Liederabend nach Frankfurt zurück. Die Stimmgewalt der Sängerin fasziniert nicht nur auf den Bühnen der internationalen Opernhäuser. Auch in den sozialen Medien zählt sie zu einer der lautesten Stimmen für LGBTQ+-Rechte, Body Positivity und Feminismus in der Opernbranche. Bevor die Ausnahmekünstlerin am 30. November bei ihrem Liederabend auf der großen Bühne der Oper Frankfurt zu erleben sein wird, hat sie ein paar unserer Fragen beantwortet.

ZUM BLOG
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STAATSTHEATER MEININGEN: Oper „Through his Teeth“ wurde beim Deutschen Theaterpreis DER FAUST gewürdigt

MEININGEN: THROUGH HIS TEETH – Kammeroper von Luke BedfordOnline Merker
Shin Taniguchi, Anna Ellersiek, (c) Marie Liebig

Am 20. November 2021 wurde der Deutsche Theaterpreis DER FAUST am Staatstheater Hannover verliehen. Die Solidarität der Künste untereinander steht im Vordergrund der Veranstaltung, die in diesem Jahr auf den Wettbewerbsgedanken verzichtete und in Form einer Retrospektive stattfand.

Die Theater und Orchester mussten und müssen sich in der Pandemie großen Herausforderungen stellen. Viele Theater entwickelten in der letzten Spielzeit innovative ästhetische und pandemiegerechte Konzepte, die weit über das reine Streamen von Aufführungen hinausgingen. Deshalb hat der Deutsche Bühnenverein für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST 2021 eine Ausschreibung initiiert, bei der Theater neu entstandene Formate vorschlagen konnten. So ist eine Jahresretrospektive der künstlerischen Innovationen während der Krisenzeit entstanden, die zeigt, wie die Künstlerinnen und Künstler schnell und kreativ auf die Krise reagiert haben. Sie macht sichtbar, dass Theater weit über das Gewohnte hinaus reflektiert und umgesetzt werden kann.

Zu den 66 ausgewählten Produktionen gehört auch „Through his Teeth. Im Fadenkreuz der Lüge“. Mit der Kammeroper von Luke Bedford in der Regie von Ansgar Haag eröffnete das Musiktheater am 25. September 2020 die Spielzeit 2020/2021 im Großen Haus des Staatstheaters Meiningen. Luke Bedford schuf 2014 mit seiner Oper eine Studie über die Verführbarkeit des Menschen. Mit einem harmlosen Flirt fängt an, was sich für A zu einem Albtraum auswächst. Mit mephistophelischer Dämonie und der Dreistigkeit eines Don Giovanni zieht R sein Opfer immer mehr in den Bann.

Die Aufführungen, die im September und Oktober 2020 bis zum neuerlichen Lockdown für die Theater möglich waren, wurden von Kritikern hochgelobt. In der renommierten Fachzeitschrift „Die Deutsche Bühne“ erhielt „Through his Teeth“ eine der begehrten Kritikernominierungen für die vergangene Spielzeit. Die Musikalische Leitung der Oper lag bei GMD Philippe Bach, für die Bühne zeichnete Christian Rinke verantwortlich, für die Kostüme Kerstin Jacobssen. Zu erleben waren Anne Ellersiek, Carolina Krogius, Marianne Schechtel und Shin Taniguchi.

Für das Staatstheater Meiningen ist es eine große Ehre und Freude, diese Würdigung für „Through his Teeth“ zu erhalten. Sie ehrt ein besonderes Theaterprojekt in ungewöhnlichen Zeiten. Für Ansgar Haag war die Inszenierung die letzte Arbeit als Intendant des Staatstheaters Meiningen. In dieser Spielzeit wird er als Gastregisseur „Lohengrin“ (Premiere: 22.04.2022) inszenieren.

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JOHANNESBURG/ Südafrika/„RAND CLUB“

Dear Ladies and Gentlemen,

Finalizing the season with one of the outstanding young Mezzo-Sopranos, Monica Mhangwana, on Friday, 3rd of December, 6:30 PM.

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Sittopera invites also to some glasses of bubble sponsored by VILLIERA Wines.

Booking:  Payment please into FNB account, holder: HFH Sitta, 62558877901 (branch code 250655).

Audience ticket: R 250.00. Members of Rand Club R 180.00

Venue: 33, Loveday Street, Marshalltown, Johannesburg CBD.

The restaurant and bar of the Club are gladly serving a set meal for this event. If dinner is intended please book with

Book, come and enjoy the best of music!
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GELSENKIRCHEN: Prächtiger Löwennachwuchs in der Zoom Erlebniswelt von Gelsenkirchen

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Mutter Fiona mit ihren Drillingen. Foto: Andrea Matzker

von Andrea Matzker und Dr. Egon Schlesinger

Gleich dreifach der in Deutschland einzigartige Löwen-Nachwuchs in der Zoom Erlebniswelt von Gelsenkirchen. Am 8. Oktober wurden die drei völlig überraschend geboren, da Mutter Fiona und Tante Lissy eigentlich Mittel zur Verhütung bekamen, und die Pfleger bis zum Tage der Geburt nicht wussten, dass die Löwin trächtig war. Insofern war es eine ausgesprochen gelungene Überraschung! Die drei bildschönen Mädchen wogen ursprünglich 1,3 kg und haben jetzt schon fast das Vierfache an Gewicht zugelegt. Sie zeigen sogar schon Interesse an Rindfleisch, obwohl sie noch wochenlang Muttermilch zu sich nehmen werden. In diesen ersten Wochen konnten die Pfleger schon Unterschiede bei den dreien bemerken und gaben ihnen auch dementsprechend die ursprünglich afrikanischen Namen: Jamila, was soviel bedeutet wie „die Schöne“, da sie bei ihrer Geburt fast blütenweiß war, inzwischen dunkelt ihr Fell nach. Maleika heißt ihre Schwester, da sie sich immer so ruhig freundlich gegenüber den Pflegern verhält und somit den Titel „Engel“ erhielt. Kumani hat die Bedeutung von „Schicksal“ und ist der Name des dritten Mädchens, um die Freude aller Beteiligten über die Geburt der drei auszudrücken.

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Die Drillinge an der Milchbar. Foto: Andrea Matzker

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Kurze Pause beim Trinken. Foto: Andrea Matzker

Leider ist man ein wenig von Glück und Zufall abhängig, von der Sauberkeit der Scheiben und von dem übergroßen Ansturm der Zuschauer, der es verhindert, dass man nahe an die Scheibe herankommen kann. Aber wenn man sie dann sieht, die zwei herrlichen Löwinnen Fiona und Lissy, und wenn dann noch die zauberhaften Drillingsmädchen dazukommen und übermütig herumtollen, dann macht es nichts mehr aus, auch wenn man nicht unbedingt ein gelungenes Foto von ihnen mit nach Hause bringen kann.

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Vater Bantu im Freigehege. Foto: Andrea Matzker

Dafür lässt sich aber der mächtige Vater umso schöner ablichten, da er im Freigehege zu bewundern ist, wo keine Scheibe stört. Keine Statue kann prächtiger sein als er! Wer weiß, was man im Zoo von Gelsenkirchen an diese wunderschönen Tiere verfüttert, dass sie so ein durchgängig glänzendes, makelloses und leuchtendes Fell haben! Dem Anschein und ihrem ruhigen und ausgeglichenen Verhalten nach zu urteilen, muss es ihnen dort wirklich ausgezeichnet gehen.

Besonders schön ist es im Gelsenkirchener Zoo und in der dementsprechenden Abteilung Afrika, dass man den Tieren, und insbesondere den Löwen, so unglaublich nahe kommen kann wie in kaum einem anderen Tierpark! Die Kinder bekommen sich gar nicht mehr ein vor lauter Begeisterung, wenn sie ihre Händchen an der Scheibe haben und auf der anderen Seite, gerade ein paar Millimeter von ihnen ist entfernt, eine riesige Löwenschnauze friedlich das Händchen ableckt, gerade so, wie Mutter Fiona ihre Jungen oder Vater Bantu seine großen Tatzen. Die Nähe zu diesen Tieren verspüren zu dürfen, ist einfach ein ausgesprochen erhebendes Gefühl und tröstet über alle Unannehmlichkeiten hinweg, die man womöglich durch eine schwierige Anreise nach Gelsenkirchen hatte, denn zurzeit ist es wirklich nicht einfach, einmal einen pünktlich fahrenden Zug der Deutschen Bahn zu erreichen.

Die Löwenbabys sind im Übrigen im Gelsenkirchener Zoo nicht der einzige Nachwuchs, der das Publikum besonders anzieht, denn es gibt auch junge Pinguine. Und die größte Sensation, natürlich mit den drei Löwenbabys gemeinsam, ist der zu erwartende Eisbär-Nachwuchs, der bald stattfinden soll. Die jungen Eisbären soll man dann im Frühling leibhaftig bewundern können.

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ORF: kulturMontag am 22. November über die Kluft in der Gesellschaft und Wolfgang Tillmans im Porträt

Danach: Doku-Premiere zum 40. Todestag „Lotte Lenya – Warum bin ich nicht froh“ 

Wien (OTS) – Clarissa Stadler begrüßt zum „kulturMontag“ am 22. November 2021 um 22.30 Uhr in ORF 2, der sich u. a. mit dem großen Graben in der Gesellschaft befasst und mit hochkarätigen Gästen live im Studio diskutiert. Weiters bringt das Magazin ein Porträt samt Interview von Starfotograf Wolfgang Tillmans, dem das Wiener MUMOK unter dem Titel „Schall ist flüssig“ nun eine Personale widmet. Anschließend steht das neue TV-Porträt „Lotte Lenya – Warum bin ich nicht froh“ (23.15 Uhr) anlässlich des 40. Todestages der vielseitigen Schauspielerin und Sängerin auf dem Programm.

Last Exit Lockdown – Der große Graben in der Gesellschaft

Tag für Tag erreichen die Zahlen der Neuinfektionen Rekordwerte. Standen die Landeschefs in der Vorwoche einem Lockdown noch skeptisch gegenüber, sperrt ganz Österreich nun zu und Kulturveranstaltungen sind bis 13. Dezember nicht mehr möglich. Der Nestroy-Preis am Sonntagabend, bei dem die Branche ihre Stars endlich wieder feiern wollte, wäre eine der letzten möglichen Veranstaltungen vor der allgemeinen Ausgangssperre gewesen. Nun wurde der Galaabend für das Präsenzpublikum abgesagt und wird nur im TV in ORF III zu erleben sein. Die Gesellschaft befindet sich nicht nur mitten in der nächsten Corona-Welle, sondern auch in einer Welle der Empörung und der Fassungslosigkeit aber aus unterschiedlichsten Gründen. Die vielbeschworene Polarisierung der Gesellschaft und das Erodieren unserer Kommunikationskanäle ist eine von den sozialen Netzwerken befeuerte Entwicklung, die unsere Demokratie gefährdet. Freiwilligkeit und Eigenverantwortung scheinen zu wenig – braucht der österreichische Bürger Verordnungen? Wie tief ist die Kluft in der Gesellschaft? Wie lässt sich der Spalt überwinden? Haben wir verlernt, miteinander zu sprechen? Wo beginnt Solidarität und wo hört sie auf? Und welche Traumata hat diese Pandemie bereits verursacht? Dazu zeigt der „kulturMontag“ live im Studio eine hochkarätige Diskussion.

Ein nonkonformistischer Popstar – Wolfgang Tillmans im Porträt

Es ist die erste Personale über den Starfotografen Wolfgang Tillmans, die hier in Österreich gezeigt werden soll. Und die fällt gleich ins Wasser, zumindest so lange, bis der Lockdown vorüber ist. Unbestritten zählt der deutsche Fotograf zu den einflussreichsten Künstlern der Gegenwart. Und dennoch galt er immer ein wenig als der Outcast. Der heute 53-Jährige ist nicht in einem Genre oder Stil greifbar, arbeitet genauso als Fotokünstler, wie als Modefotograf oder für Zeitschriften und Magazine. Und doch ist er der erste Fotograf, der als nicht-britischer Künstler den Turner Prize im Jahr 2000 verliehen bekam. Als Fotograf, politischer Aktivist, inzwischen auch als Musiker scheint der Wahlberliner fast überall präsent zu sein. Keine Saison vergeht ohne eine Ausstellung in den großen Museen. Unter dem Titel „Schall ist flüssig“ widmet ihm das Wiener MUMOK nun eine Personale. Ein umfassendes Bild über Tillmans’ Kunstschaffen von den frühen Jahren bis heute: frühe Fotografien aus dem popkulturellen Umfeld, des damals jungen Wilden, abstrakte Bilder, Aufnahmen einer von Globalisierung und Digitalisierung geprägten Welt sowie Fotografien, die kurz vor der Corona-Pandemie aufgenommen worden sind.

Doku-Premiere zum 40. Todestag: „Lotte Lenya – Warum bin ich nicht froh“ (23.15 Uhr)

Lieder wie „Surabaya Johnny“, „Seeräuber-Jenny“, „Speak Low“ oder „September Song“ wurden erst durch die Darbietung Lotte Lenyas zu Klassikern: Die österreichisch-amerikanische Schauspielerin und Sängerin ist eine der wichtigsten Interpretinnen des Brecht/Weill-Musiktheaters. Mit ihrem unverwechselbaren Gesangsstil prägte sie die Brecht/Weill-Songs. Ist von der Zusammenarbeit Bert Brecht und Kurt Weill die Rede, wird Lotte Lenya allerdings fast nie genannt. Die Ehefrau des Komponisten Weill floh 1935 mit ihm in die USA. In den 1950er und 1960er Jahren hatte sie dort auch großen Erfolg als Musical-Darstellerin. Für die Broadway-Inszenierung der „Threepenny Opera“ wurde sie mit einem Tony-Award ausgezeichnet. Zum 40. Todestages am 27. November 2021 widmet sich die Dokumentation von Katja Duregger dem umfangreichen Schaffen der vielseitigen Künstlerin.
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Der Wochenkommentar von Dr. Ferdinand Wegscheider auf „Servus TV“

Sendung verpasst? Der Wegscheider: Wochenkommentar vom 25.09. vom 25.09.2021 (ServusTV)

ZUM VIDEO -„Der Wegscheider“

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