DIE MONTAG-PRESSE - 8. MÄRZ 2021

DIE MONTAG-PRESSE – 8. MÄRZ 2021

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE MONTAG-PRESSE – 8. MÄRZ 2021

Foto: Pretty Yende © Gregor Hohenberg / Sony Music

Wien
Sopranistin Pretty Yende: „Die Pandemie ist wie eine Achterbahn“ Bezahlartikel
Pretty Yende singt die Violetta in Simon Stones Neuproduktion von Verdis „La Traviata“ an der Wiener Staatsoper.
Kurier.at

Musik zum Weltfrauentag: Musikerinnen aus Fleisch und Blut
Ein Konzertstreamingfilm zum Weltfrauentag: Ortstermin bei der Aufnahme in der Alten Münze Berlin.
Tagesspiegel.de

Erika Freeman: „Für mich sind alle Frauen Kameradinnen“
Die Psychoanalytikerin über schmutziges Geschirr, Pioniergeist und wie Frauen erfolgreich werden.
Wiener Zeitung

Wien/ Staatsoper
Verdis heikelste Herausforderung
Die Wiener Staatsoper zeigt „La Traviata“ mit Pretty Yende in einer Inszenierung von Simon Stone. Das Werk ist so populär, wie es schwierig ist, es wirklich adäquat zu realisieren.
https://www.diepresse.com/5947363/verdis-heikelste-herausforderung

Nathalie Stutzmann: Formidable Bezahlartikel
Die Dirigentin Nathalie Stutzmann ist weltberühmt – außer in Deutschland. Hier kennt man sie nur als Sängerin.
Sueddeutsche Zeitung.de

Mühseliges Wellenreiten – wie könnte es funktionieren? Wege zum Neubeginn
Nach einem Jahr Pandemie – Kunst & Kultur sind noch immer in Geiselhaft der Politik (Teil 3)
Die Kunst- & Kulturszene hat im letzten Jahr hervorragende, innovative und überzeugende Sicherheitskonzepte entwickelt. Sie alle haben ihre Bewährungsproben mit Bravour bestanden und gezeigt, dass es wirklich geht. Im September des letzten Jahres zur Saisoneröffnung verspürte ich tatsächlich einen Hauch von Hoffnung, dass auf diesem Weg weitergemacht werden könnte. Doch das Gegenteil war dann der Fall. Schon wieder fiel die Kultur durch das Raster und musste sich schmerzhaft ein weiteres Mal in Geiselhaft begeben.
Von Dr. Holger Voigt
Klassik-begeistert.de

CD
Gustav Mahler erlebt sein „Blaues Wunder“
„Meine Zeit wird kommen“ glaubte Gustav Mahler am Ende seines Lebens. Damit meinte er natürlich seine Kompositionen, denn seinen internationalen Ruhm hatte er sich als Dirigent und erfolgreicher Operndirektor in Hamburg, Budapest, Wien und zuletzt New York bereits erworben.
Eine CD-Besprechung von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de

CD
Michael Tilson Thomas’ großartige Hommage an Alban Berg
Die klug zusammengestellte Auswahl von Werken Alben Bergs, die in Aufnahmen des San Francisco Symphony Orchestras unter Michael Tilson Thomas soeben auf dem Label des Orchesters erschienen ist, enthält neben seinen populär gewordenen „Sieben frühen Liedern“ und den „Drei Stücken für Orchester op. 6“ auch Bergs letztes vollendetes Werk, das Violinkonzert. So wird ein repräsentativer Bogen über Bergs quantitativ überschaubares, aber qualitativ umso bedeutenderes Oeuvre gespannt.
Eine CD-Besprechung von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de

Bayreuth
Die Eule, wo schon Wagner Stammgast war
Die „Eule“ ist die älteste Gastwirtschaft in Bayreuth. Und dank Richard Wagner wohl das weltweit bekannteste Wirtshaus der Stadt.
Frankenpost.de

Der Unterhaltungskünstler Stefan Mickisch verzauberte mit Niveau
Die Totenmesse für Stefan Mickisch ist am 6. März 2021 in der Schwandorfer Kreuzbergkirche verklungen. Die Beisetzung wird zu einem späteren Zeitpunkt in Wien stattfinden. Der Pianist und bekannte Wagner-Spezialist war plötzlich in Schwandorf verstorben. Mickisch wurde nur 58 Jahre alt. Eine Nachricht, die die Wagner-Gemeinde weltweit schwer getroffen hat – das lassen die vielen Nachrichten und Postings auf den Social-Media-Kanälen erahnen. Woran Mickisch verstorben ist, ist unbekannt.
Unvergessen bleiben Mickischs virtuose Präsentationen am Klavier – vor allem von Wagners Meisterwerken. Seine Ausführungen waren geistreich, fundiert und unterhaltsam und erreichten jeden im Saal – ob den Professoren für Musikgeschichte oder den Anfänger in Sachen klassischer Musik. Mickisch schöpfte aus einem schier unerschöpflichen Wissensfundus und verschlug dem Publikum immer wieder den Atem mit seinem brillanten Klavierspiel.
Klassik-begeistert.de

„Sprecht leise! Haltet Euch zurück!“ – Beethoven was perfectly right!
„Social Distancing“ beginnt im Kopf und damit mit dem Sprechen“
Die COVID-19 (Coronavirus SARS-CoV-2)-Pandemie lässt gegenwärtig unser aller Leben in den Grundfesten erschüttern.
von Dr. Holger Voigt,
Mediziner und Autor für klassik-begeistert.de
Klassik-begeistert.de

Philharmoniker mit Christian Thielemann: Bruckner oder Das Runde im Eckigen
Der Standard.at

Gars am Kamp
Sommer mit vielen Höhepunkten auf der Burg Gars
Niederösterreichische Nachrichten

Machtmissbrauch an Opernhäusern: «Wer sich wehrt, wird kaltgestellt» – Bezahlartikel
An Opernhäusern herrschen oft starre Hierarchien. Vor allem Sängerinnen und Sänger haben mit Machtmissbrauch zu kämpfen. Zwei ehemalige Betroffene erzählen.
https://nzzas.nzz.ch/kultur/machtmissbrauch-an-opernhaeusern-wer-sich-wehrt

Links zu englischsprachigen Artikeln

Athen
Celebrating 200 years of modern Greece: Greek National Opera’s Giorgos Koumendakis
bachtrack

New York
Met Stars Live in Concert: Sonya Yoncheva in Germany
https://operatoday.com/2021/03/met-stars-live-in-concert-sonya-yoncheva-in-germany/

Chicago
Haymarket Opera’s Handel season hits its virtual stride with “Apollo e Dafne”
https://chicagoclassicalreview.com/2021/03/haymarket-operas-handel-season

Seattle
BWW Review: Seattle Opera Streams DON GIOVANNI The Philanderer Gets His Just Desserts
https://www.broadwayworld.com/seattle/article/BWW-Review-Seattle-Opera-Streams

Queensland
Lorelei (Opera Queensland)
Cabaret and opera combine in this gleeful myth deconstruction, giving you plenty to think and talk about.
https://www.limelightmagazine.com.au/reviews/lorelei-opera-queensland/

Recordings
Prokofiev: The Fiery Angel
Directorial genius brings Prokofiev’s sex-and-exorcism-fest to life.
https://www.limelightmagazine.com.au/reviews/prokofiev-the-fiery-angel/

I wonder as I wander: an assured debut from James Newby and Joseph Middleton
https://operatoday.com/2021/03/i-wonder-as-i-wander-an-assured-debut-from

Ballett/ Tanz

Paris
Tanz, Drogen, Sex – und andere Dämonen
Er war bekannt für seine wilde, ungebändigte Kraft: Patrick Dupond. Jetzt ist der legendäre Tänzer und langjährige Ballettdirektor der Pariser Oper mit nur 61 Jahren gestorben. Ein Nachruf.
Die Welt.de

Feuilleton
What Is a Ballet Body?
With performances on pause, many dancers are rethinking their relationship to weight.
https://www.nytimes.com/2021/03/03/arts/dance/what-is-a-ballet-body.html

Rock/ Pop

Barcelona
Kultur-Neustart: Großkonzert in Barcelona binnen Stunden ausverkauft

Alle 5.000 Karten für den Auftritt der spanischen Indie-Pop-Band Love of Lesbian am 27. März sind bereits weg. Negativer Corona-Schnelltest ist Voraussetzung.
Kurier.at

Ausstellungen/ Kunst

Wien
Gratis-Eintritt und Spezial-Führungen: Am Frauentag ins Museum
Albertina, Albertina modern, Kunst Haus Wien und andere Museen bieten Frauen am 8. März freien Eintritt und spezielles Programm.
Kurier.at

Internationaler Kunstmarkt
Die neuen Stars: jung, schwarz, weiblich
https://www.diepresse.com/5947376/die-neuen-stars-jung-schwarz-weiblich
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Unter’m Strich

Erziehung mit dem Rohrstock
Eine Geschichte der körperlichen Züchtigung
DeutschlandfunkKultur.de

Die FOCUS-Kolumne von Jan Fleischhauer
Endphase der Kanzlerschaft Merkel: Jeder Tag mehr ist ein Tag zu viel
FOCUS.de

Schweiz
Volksabstimmung: Schweizer für Verhüllungsverbot
51 Prozent dafür
https://www.krone.at/2359892

INFOS DES TAGES (MONTAG, 8. MÄRZ 2021)

INFOS DES TAGES (MONTAG, 8. MÄRZ 2021)

Quelle: onlinemerker.com

BAYERISCHE STAATSOPER im Stream: MONTAGSSTÜCK XVII: DAS LIED VON DER ERDE

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„Das Lied von der Erde ist der persönlichste Laut in Mahlers Schaffen, vielleicht in der Musik“, meinte Dirigent Bruno Walter über diese Komposition, in der Gustav Mahler die Intimität des Liedes mit der Monumentalität der Symphonie verschmolzen hat. Seine eigene Klavierfassung legt den Fokus auf den ersten dieser beiden Aspekte: Sie hört noch mehr nach innen und legt die filigrane Textausdeutung frei, mit der Mahler die Nachdichtungen altchinesischer Gedichte in Klang versetzt hat.
Das 1908/09 entstandene Werk offenbart die unaufgelöste Polarität von Diesseits und Jenseits, Werden und Vergehen, Leben und Tod.
Drei Musiker, die seit langem eng mit der Bayerischen Staatsoper verbunden sind, interpretieren im Montagsstück XVII das Lied von der Erde in der selten zu hörenden Version mit Klavier anstelle eines Orchesters: Klaus Florian Vogt, Christian Gerhaher und Gerold Huber.

MONTAGSSTÜCK XVII: DAS LIED VON DER ERDE
Mo, 8. März 2021, 20:15 Uhr
Kostenfreier Live-Stream auf
www.staatsoper.tv

Ab Mi, 10. März, 19:00 Uhr für 30 Tage on Demand erhältlich.
Ein 24-Stunden-Ticket kostet 9,90 Euro.
www.staatsoper.de/on-demand

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Wien/KRITIKEN DER PREMIERE „LA TRAVIATA“ AN DER WIENER STAATSOPER ONLINE

Zur Premierenkritik von Renate Wagner

Zur Premierenkritik von Heinrich Schramm-Schiessl

Zur Premierenkritik von Thomas Prochazka/www.dermerker.com

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Pretty Yende, Juan Diego Flórez. Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

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Pretty Yende, Juan Diego Flórez. Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

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Pretty Yende am Tag vor der Wiener Premiere

Thank you all so much for your precious wishes for my birthday today, you made it extra special💕. Be sure to tune in tomorrow for the streaming @wienerstaatsoper website at 6pm #celebrations #newproduction #simonstone #prettyjourney

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ZU FACEBOOK
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ORF : „kulturMontag“ zum Weltfrauentag: Weiblicher Schach-Boom, Geschichte der Philosophinnen; außerdem 10 Jahre Fukushima

Weiters: Dokupremiere „Der neue Feminismus – Zwischen Pop und Marketing und Dacapo „Ich bin hier die Bossin“ 

Wien (OTS) – Der von Clarissa Stadler präsentierte „kulturMontag“ am 8. März 2021 um 22.30 Uhr in ORF 2 setzt einen Schwerpunkt zum Internationalen Tag der Frau. So befasst sich die Sendung mit dem weltweiten Schach-Boom, der mit seiner weiblichen Seite beeindruckt, aber auch mit der bisher weitgehend unbekannten Geschichte der Philosophinnen. Anschließend an das Magazin, das sich auch anderen Themen wie z. B. 10 Jahre Fukushima widmet, zeigt ORF 2 passend zum Anlass die Dokupremiere „Der neue Feminismus – Zwischen Pop und Marketing“ (23.15 Uhr) über die Frauenbewegung des 21. Jahrhunderts sowie die Produktion „Ich bin hier die Bossin“ (0.00 Uhr) über fünf österreichische Frauen, die in männlich dominierten Berufssparten Machtpositionen ausüben.

Eine Königinnen-Disziplin – Der weibliche Schach-Hype
Es ist das Spiel der Könige. Doch die stärkste Figur beim Schach ist die Dame. Die Größten des Denksports für strategische Genies waren alles Männer, wie u. a. Garri Kasparow, Bobby Fischer oder Magnus Carlsen. Doch seit Kurzem lässt sich ein Siegeszug der Damen in dieser Disziplin erkennen. Die neue Netflix-Erfolgsserie „Das Damengambit“ rüttelt am männlichen Image des Brettspiels – und könnte die Schachwelt weiblicher machen. Dass die Königs-Disziplin tatsächlich auch feminin ist, stellt nicht nur der Serienhit dank seiner starken weiblichen Hauptfigur unter Beweis. Die Österreicherin Veronika Exler spielt seit Jahren Schach, ist in der österreichischen Frauennationalmannschaft und seit März 2017 Internationaler Meister der Frauen. Sie hat die Serie mit Interesse verfolgt. Den Realcheck hat Regisseurin Tatia Skhirtladze mit dem vom ORF kofinanzierten Dokumentarfilm „Glory to the Queen“ gemacht – eine hinreißende Doku über die vier legendären georgischen Schachspielerinnen Nona Gaprindaschwili, die auch in „Das Damengambit“ vorkommt, Nana Alexandria, Maia Tschiburdanidze und Nana Iosseliani. Und: Schachhistoriker Michael Ehn erinnert in seinem Buch „Eva Moser – Phantasie und Präzision auf dem Schachbrett“ an die legendäre österreichische Schachspielerin. Was ist dran an dem Schachboom? Und: Setzt also Dame bald den König Schach matt?

Ein blinder Fleck? – Eine Geschichte der Philosophinnen
Sie heißen Platon oder Kant, Aristoteles oder Schopenhauer, aber wer sind Hypatia oder Angela Davis? In der Philosophie sind Frauen immer noch ein relativ unbekanntes Kapitel, über das noch nicht viel geschrieben wurde. In mehreren Büchern versucht man diese Leerstelle im philosophischen Kanon zu schließen und den weiblichen Beitrag zur Ideengeschichte unserer Welt sichtbar zu machen. Selten wurden Philosophinnen wirklich wahrgenommen oder ihre Lehren verbreitet und überliefert. Dabei können ihre Ideen wichtige Impulse zu alten und neuen Debatten liefern und eine andere Perspektive auf die Welt ermöglichen. Es ist also höchste Zeit, dass Frauen endlich den Platz in der Philosophie und den Wissenschaften bekommen, der ihnen zusteht. Den vier einflussreichsten Philosophinnen des 20. Jahrhunderts – Simone de Beauvoir, Hannah Arendt, Simone Weil und Ayn Rand – widmete Wolfram Eilenberger seinen Bestseller „Feuer der Freiheit. Die Rettung der Philosophie in finsteren Zeiten“. Die Jahre 1933 bis 1945 sind das düsterste Kapitel der europäischen Moderne. In dieser Zeit legten diese Frauen das Fundament für eine freie, emanzipierte Gesellschaft. Wie es um den Stellenwert der Philosophinnen der Gegenwart steht, analysieren für den „kulturMontag“ zwei Frauen unterschiedlicher Generationen: die Philosophin und Künstlerin Elisabeth von Samsonow, die seit 2000 als erste Frau den Lehrstuhl für das Fach Philosophische und Historische Anthropologie der Kunst innehat, und Katharina Lacina, Philosophin an der Universität Wien.

„SOS Sounds of Sirens“ – Zehn Jahre Fukushima
Erst vor Kurzem wurde Japan wieder von einem schweren Erdbeben im Nordosten des Landes erschüttert, das Dutzende Verletzte gefordert und erhebliche Sachschäden verursacht hat. Fast zehn Jahre nach der verheerenden Erdbeben- und Nuklearkatastrophe von Fukushima, die sich am 11. März 2011 ereignete. Noch immer prägt das Trauma das öffentliche Leben, von offizieller Seite wird es allerdings weitgehend verdrängt – auch im Hinblick auf die pandemiebedingt vom Vorjahr auf diesen Sommer verschobenen Olympischen Spiele. Nach wie vor lebt die Bevölkerung der Region in provisorischen Hütten, seit etwa drei Jahren siedelt die Regierung wieder Menschen nahe der Kernzone des Super-GAUs an. Anlässlich des Gedenktags an das Reaktorunglück erinnern Künstler/innen nicht nur an die Katastrophe, sondern auch an die repressive Politik der Regierung, die alles daransetzt, die Realität nach ihrem Bild zu formen. Vornehmlich, indem man alles weglässt, was stört, und darüber schweigt. Doch eine neue Generation japanischer Künstler/innen setzt sich genau mit diesen Themen auseinander. Und stößt an die Grenzen einer Demokratie, in der nicht alles gesagt werden darf. Auch der österreichische Künstler und Filmemacher Edgar Honetschläger, der jahrelang in Japan lebte, engagiert sich. Gemeinsam mit Yukika Kudo initiierte er schon 2012 das Streaming-Portal „SOS Sound of Sirens“ – als Reaktion auf das von der Regierung 2011 verabschiedete „Heimatschutzgesetz“, das kritische Berichterstattung über die Folgen der nuklearen Katastrophe verhindert hat. Rund 140 Filme wurden jetzt auf die Plattform hochgeladen. Mit Hilfe von künstlerischen Methoden sollen die offenen Wunden auf der SOS-Website offengelegt werden.

Dokupremiere „Der neue Feminismus – Zwischen Pop und Marketing“ (23.15 Uhr)
Frech, fröhlich und sexy: Spätestens seit #MeToo inspiriert ein neuer Feminismus die Popkultur und spiegelt sich in ihr wider. Die neue Frauenbewegung des 21. Jahrhunderts wurde von der Modewelt der Pariser Haute Couture ebenso geprägt wie von Madonna oder Beyoncé. Heute ist es cool, sich für Frauenrechte einzusetzen. Aber ist dieser neue Feminismus – zwischen Pop und Marketing – eine reine Modeerscheinung oder hat er das Potenzial für eine echte Revolution? Sind die jungen Aktivistinnen tatsächlich in die Fußstapfen von Pionierinnen des Feminismus wie Simone de Beauvoir und Simone Weil getreten? Die moderne Frau von heute ist frei, sexy, selbstbestimmt und kämpft nicht nur gegen Geschlechterdiskriminierung und Sexismus, sondern in Form eines inklusiven Feminismus auch gegen Rassismus und Diskriminierung von Menschen mit Behinderung. Mittlerweile wird der neue, weniger dogmatische Feminismus mit seinen positiven Statements auch von konservativeren Feministinnen ernst genommen. Die moderne Aktivistinnen sorgen etwa mit Songs oder ihrem Influencer-Dasein in den Social Media für Veränderung: im Hinblick auf das Bild des weiblichen Körpers bis hin zur Hypersexualisierung, Gleichstellungs- und Genderfragen bis zur sexuellen Lust und Modellen des Zusammenlebens von Mann und Frau. Der Film von Élise Baudouin zeichnet eine Entwicklung nach, die sich in den Medien und in den sozialen Netzwerken abspielt und bisher noch nicht in dieser Form dokumentiert wurde.

Dokumentation „Ich bin hier die Bossin“ (0.00 Uhr)

Sie sind Frauen, die führen. Sie bestimmen. Über sich und andere. Sie sind unabhängig. Sie widersetzen sich jeglichen patriarchalen Strukturen. Sie sind mächtig. Sie sind rar. Warum? Der Film von Jennifer Rezny begleitet fünf österreichische Frauen, die in männlich dominierten Berufsparten Machtpositionen innehaben und auch privat ein selbstbestimmtes Leben weitab männlicher Abhängigkeiten führen. Die Doku zeigt, wie sie ticken, wie sie leben, wie sie denken und wie sie arbeiten.

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